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Godox ML40Bi und ML40R: Kompakte LED-Leuchten für mobile Foto- und Video-Setups

Godox erweitert sein kompaktes LED-Line-up um zwei neue Mini-Leuchten: die Godox ML40Bi und die Godox ML40R. Beide Modelle sind kaum größer als eine Handfläche und bringen einen integrierten Akku mit.

Kleines Gehäuse, gebündeltes Licht

Der auffälligste Punkt ist neben der Größe der neue ML-L10 Linsenreflektor. Er wird vorne an der Leuchte befestigt und bündelt das Licht so stark, dass die kleine LED deutlich heller wirkt. Laut Godox steigt die Lichtausbeute bei der ML40Bi bis zu 24-fach, bei der ML40R bis zu 16-fach gegenüber der Nutzung ohne Reflektor.

Für weiteres Zubehör setzen beide Modelle auf den kompakten Godox Mount. Damit sind sie nicht für große Bowens-Lichtformer gedacht, sondern für kleinere Zubehörteile aus dem Godox-System – etwa kompakte Diffusoren oder kleine Softboxen. Das passt zum mobilen Ansatz der Leuchten, schränkt aber die Nutzung großer Standard-Lichtformer ein.

In der Praxis bedeutet das: Die ML40-Serie dürfte weniger als klassisches weiches Flächenlicht gedacht sein, sondern eher als kleines, gerichtetes Licht für Akzente, Produktdetails, Interviews auf engem Raum oder mobile Videoaufnahmen. Mit zusätzlichem Zubehör lässt sich das Licht weiter formen, allerdings werden weitere Lichtformer separat verkauft.

Die ML40Bi ist die Bi-Color-Version mit einem Farbtemperaturbereich von 2.800 bis 6.500 Kelvin. Die ML40R bietet als RGB-Variante einen erweiterten Bereich von 1.800 bis 10.000 Kelvin sowie mehr Effekte. Godox nennt CRI/TLCI-Werte um 95 bis 96, was für kompakte LED-Leuchten in dieser Klasse ordentlich klingt. 

Akku, App-Steuerung und klare Grenzen

Beide Modelle messen 97 × 46 × 91 mm und wiegen rund 422 Gramm ohne Reflektor. Gesteuert wird direkt am Gerät oder über die Godox Light App, inklusive NFC-Pairing und Bluetooth-Reichweite bis 30 Meter. Praktisch ist auch die magnetische Befestigung, mit der sich die Leuchten an geeigneten Metallflächen platzieren lassen.  

Der größte Kompromiss ist die Laufzeit. Bei voller Leistung gibt Godox etwa 42 Minuten an. Für kurze Takes, Reels, Produktshots oder kleine Outdoor-Szenen reicht das oft aus. Für längere Interviews oder Events solltet ihr aber eine Powerbank oder USB-C-Stromversorgung einplanen, da die Leuchten während des Betriebs geladen werden können.  

Preislich liegen die neuen Modelle bei 119 Euro für die ML40Bi und 149 Euro für die ML40R. Der ML-L10-Reflektor ist im Lieferumfang enthalten.  

Für mobile Creator sind die Godox ML40Bi und ML40R vor allem dann interessant, wenn sie ein kleines, gerichtetes Licht suchen, das sich schnell im Rucksack verstauen lässt. Für eine klassische, weiche Hauptbeleuchtung benötigt ihr hingegen weiterhin Lichtformer und vermutlich mehr Abstand zur „großen” Godox-ML-Serie. Wenn ihr hingegen mehr Licht benötigt, solltet ihr euch das Godox Litemons LE200D näher ansehen.

Diese LED-Leuchten sind zwar in erster Linie für Video-Setups gedacht, können aber auch in der Fotografie nützlich sein. Einen Blitz können die Leuchten allerdings nicht ersetzen: Für größere Abstände, stark abgeblendete Aufnahmen oder niedrige ISO-Werte fehlt einem 40-Watt-LED-Licht naturgemäß die Leistung. Hierfür greift ihr besser zu Blitzgeräten wie dem Godox V1 Mid oder dem Godox V480 TTL.

via: Digitalcameraworld

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Alfred Proksch

Licht ist schon mal gut möchte man Videos/Fotos machen. An erster Stelle sollte der Einsatzzweck berücksichtigt werden. Für Smartphone Filme/Fotos sind solche Zubehör Teile sicher praktisch weil leicht transportabel, preiswert sowie ohne großen Aufwand gut nutzbar.

Alles was man als ernsthafte Fotografie bezeichnet braucht wie im Artikel bereits erwähnt anderes Equipment.

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