Sony Kameras

Sony FX5: Neue Leaks zu Codecs, Preis und entfernbarem IBIS

Ein neues Gerücht dreht sich um die Bildstabilisierung der FX5. Angeblich lässt sie sich auf Wunsch komplett entfernen.

Update, 14. Juli 2026:

Nur wenige Stunden später gibt es schon wieder neue Infos. Erstmals kursiert ein konkreter Europapreis: Die Kamera soll rund 5.399 bis 5.499 Euro kosten, der neue externe, abnehmbare Sucher zusätzlich etwa 699 bis 799 Euro. Zum Vergleich startete die FX3 bei 4.699 Euro, die FX5 läge also spürbar darüber.

Dazu nennen Quellen einige Funktionen, die die FX5 explizit nicht bieten soll: keine internen ND-Filter, keinen echten Fotomodus wie noch bei der FX3 und keine Aufzeichnung auf externe SSDs. Das unterstreicht die Ausrichtung als reine Videokamera.

Je mehr wir uns der erwarteten Vorstellung der Sony FX5 nähern, desto höher wird die Schlagzahl der durchgesickerten Informationen. Über Sonyalpharumors sind nun weitere Details aufgetaucht, die drei bislang offene Punkte betreffen: die internen Aufzeichnungsformate, den Preisrahmen und die Bildstabilisierung. Zuletzt hatten wir über die geleakten Sensordaten und ersten Fotos berichtet.

Neue Codecs neben X-OCN LT

Schon bekannt war, dass die FX5 intern in X-OCN aufzeichnet, Sonys 16-Bit-komprimiertem RAW-Format aus der Kinolinie. Bislang gibt es davon drei Stufen: XT, ST und das besonders sparsame LT, das rund 60 Prozent kleinere Dateien liefert als klassisches Sony-RAW und in 4K bei etwa 389 Mbit/s aufzeichnet. Dieselbe LT-Stufe steckt auch in den Profikameras Venice 2 und Burano.

Laut den Leaks bringt die FX5 zwei zusätzliche Codecs namens C1 und C2 mit, die noch stärker komprimieren sollen als LT. Sie liefern weiterhin 16-Bit-Material, aber in kleineren Dateien, was Speicherbedarf und Übertragungszeiten senkt. Da LT bisher die leichteste X-OCN-Variante ist, würde die FX5 mit C1 und C2 noch sparsamere Kompressionsstufen bieten als alle bislang bekannten.

IBIS soll sich “entfernen” lassen

Alle Quellen bestätigen einen eingebauten Bildstabilisator (IBIS). Eine einzelne, ausdrücklich unbestätigte Angabe geht weiter: Sony soll den IBIS auf Wunsch physisch ausbauen können. Hintergrund ist, dass ein IBIS-Modul den Sensor auf Elektromagneten schweben lässt und selbst arretiert nicht so fest sitzt wie ein direkt verschraubter Sensor.

Den IBIS bloß abzuschalten ist trivial. Das beherrscht praktisch jede Kamera mit Sensorstabilisierung, und am Gimbal ist es ohnehin üblich. Den vollen Effekt eines fest verschraubten Sensors bringt das aber nicht, weil das Modul auch deaktiviert in seiner gefederten Aufhängung bleibt. Genau darin liegt die eigentlich offene Frage: Warum und für wen sollte Sony einen physischen Ausbau anbieten, statt es beim simplen Deaktivieren zu belassen?

Preis über der FX3?

Zum Preis heißt es, die FX5 solle etwas unter einem bestehenden, teureren FX-Modell liegen. Sie wäre damit teurer als die FX3, aber laut den Testern deutlich leistungsfähiger. Keiner der befragten Tester habe den Preis für das Gebotene als zu hoch empfunden. Eine konkrete Zahl dürfte Sony erst zur Vorstellung am 22. Juli nennen.

Beitragsbild: Amjith S

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2 Kommentare
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BEN

“Zum Preis heißt es, die FX5 solle etwas unter einem bestehenden, teureren FX-Modell liegen.”
Das heißt, sie wird teuer, und zwar so teuer, dass man ein paar Leute fragen müsste, ob sie zu teuer ist für das, was sie leistet. Die gefragten Leute sind der Meinung, dass sie nicht zu teuer ist für das, was sie leistet. Was sie leistet, ist wahrscheinlich etwas unterhalb der Venice. Die wiederum liegt bei über 50000 Euro. Also wäre die FX5 auch nicht überteuert, wenn sie 10000 Euro kosten würde.
Sry, ich habe heute Abend was getrunken.

Mirko

…ich sag mal, Prost 🥃🍻

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