Sony Kameras

Leaks zur Sony FX5: Vorstellung, Sensor, Open Gate, erste Fotos

Neue Leaks verraten viel über Sonys nächste Videokamera. Auffällig ist vor allem, wie stark sie sich vom Vorgänger löst.

    Sony will seine neue Cine-Kamera FX5 den Gerüchten zufolge am 22. Juli vorstellen. Kurz vor dem Termin sind über Sonyalpharumors gleich mehrere neue Details aufgetaucht: drei geleakte Fotos der Kamera sowie Angaben aus einer offenbar offiziellen Broschüre.

    Broschüre nennt exakte Sensordaten

    Zuletzt hatten wir über die Korrektur beim Sensor-Gerücht berichtet, damals war von rund 16 Megapixeln die Rede. Die Broschüre wird nun konkreter. Demnach setzt die FX5 auf einen rückwärtig belichteten Stacked-Sensor im Vollformat mit 16,6 Megapixeln, der laut Sony hohe Dynamik und schnelles Auslesen verbindet.

    Als Prozessor nennt die Broschüre den Bionz XR2 mit integrierter KI-Einheit. Dieselbe Recheneinheit steckt auch in aktuellen Alpha-Modellen und soll unter anderem Bildqualität, Motiverkennung und Bedienung verbessern.

    Open Gate wie bei der Venice

    Neu ist der vollständige Satz an Open-Gate- und Auslesemodi. Bislang bot Sony Open Gate im eigenen Sortiment nur bei den Profikameras Venice und Venice 2 an. Bei der FX5 reicht die Liste von Open Gate 3:2 (4.992 x 3.328) über mehrere 16:9- und 17:9-Formate im Vollformat bis zu Super-35- und Crop-Varianten. So kann die Kamera die gesamte Sensorfläche nutzen und das Material später flexibel zuschneiden.

    Leak-Bilder zeigen neue Bedienung

    Drei geleakte Fotos zeigen ein Gehäuse, das der FX3 stark ähnelt, aber etwas dicker ausfällt. Ein Einstellrad fehlt, nur drei Tasten bleiben übrig, dafür kommt eine eigene Taste für False Color hinzu.

    Der auffällige Aufsatz auf dem Zubehörschuh (Multi Interface Shoe) ist den Quellen zufolge ein abnehmbarer, neigbarer elektronischer Sucher. Ihr könnt also selbst entscheiden, ob ihr ihn nutzt. Zur Auflösung gibt es noch keine Angaben. Einen Haken hat die Lösung aber: Solange der Sucher steckt, lässt sich der Schuh nicht mehr für externes Audiozubehör verwenden.

    Der Monitor misst 3,5 Zoll und ordnet sich damit zwischen dem 3-Zoll-Display der FX3 und dem 4-Zoll-Bildschirm der Nikon ZR ein. Er ist voll beweglich und im 16:9-Format gehalten, ähnlich wie bei der Burano. In 16:9 steht euch rund ein Zentimeter mehr Fläche pro Richtung zur Verfügung als bei der FX3, im Open-Gate-Modus dagegen etwas weniger, weil der Bildschirm weniger hoch ausfällt.

    Den Quellen zufolge unterstützt die FX5 zwei Kartensteckplätze für SD- und CFexpress-Type-A-Karten und beherrscht internes RAW im Format X-OCN LT.

    Mit Venice-Menü, internem RAW und Open Gate rückt die FX5 näher an Sonys Kinolinie heran als die bisherigen kompakten FX-Modelle. Mehrere Tester sollen sie gegenüber Sonyalpharumors als deutlich ausgereifter als die FX3 beschrieben haben, bei etwas höherem, aber noch offenem Preis. Ähnlich sieht es bei Verfügbarkeit und Details zur Bildstabilisierung aus. Am 22. Juli dürfte Sony diese Lücken schließen.

    Beitragsbild: Jael Mundwiler

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    2 Kommentare
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    Alfred Proksch

    Videokameras sind nicht meins. Trotzdem kann ich mir nicht vorstellen das echte professionelle Produktionen mit solchen Geräten arbeiten. Vielleicht reicht die FX als Reservesystem. Oder ich erwarte eine sachliche Aufklärung.

    BEN

    Doch, es arbeiten auch professionelle Produktionen mit solchen Kameras, bis hin zu Hollywood, wenn die mal was an einer Drohne oder in einem engen Umfeld brauchen. Als Hauptkamera eher nicht. Aber professionell bedeutet ja nicht immer gleich Hollywood. Es gibt auch viele Contetcreators, die mit sowas ihr Geld verdienen.
    Für mich wäre die Kamera aber auch nichts, weil ich gern als Amateur auch Fotos in meine Filme integriere. Mit 16 MPx ist das nicht so pralle. Es ist wahrscheinlich eine reine Videokamera. Mit meiner Nikon ZR kann ich wenigstens auch Fotos mit 24 MPx machen. Das genügt für die meisten Anwendungen.

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