Sonys Cinema-Kamera FX5 kommt noch später in den Handel als zuletzt angekündigt. Die Verzögerung ist womöglich kein Einzelfall.
Sony hatte die FX5 am 22. Juli 2026 vorgestellt, der Marktstart war für den 21. August geplant. Schon Ende Juli warnte der Hersteller vor längeren Wartezeiten, weil die Bestellungen die eigenen Erwartungen wohl deutlich übertroffen haben – wir berichteten. Im August kursierten dann Meldungen zu einem Qualitätsproblem, das Sony dazu bewogen haben soll, den Verkauf vorerst zu stoppen. Seitdem wurde die Auslieferung mehrfach verschoben.
Jetzt nennt Sony Japan in einer aktualisierten Mitteilung “Ende Oktober” als neuen Termin und spricht von “Problemen bei der Produktion”. Auch das Zubehör DVF-EL1, XLR-H2 und VMC-BNCU1 erscheint später. Laut PetaPixel wurden Vorbestellungen in Nordamerika bislang nicht ausgeliefert.
Weitere Details liefert Sony nicht. Diskutiert wird neben dem Qualitätsproblem auch das Erdbeben vom 28. Juli in Kumamoto, das ein Sony-Sensorwerk traf. Das Werk läuft seit dem 21. August wieder im Vollbetrieb.
Fehlen Speicherchips?
Sonyalpharumors verweist auf den aktuellen Mangel an DRAM-Speicherchips, der momentan die gesamte Branche treffe und möglicherweise auch mit der Verschiebung der FX5 zu tun haben könnte.
Auch bei Fujifilm könnte die Speicherkrise für die Verschiebung einer neuen Kamera verantwortlich sein – der X-T6. Fujirumors weist darauf hin, dass die X-T6 eigentlich am 4. September zusammen mit dem XF 400mm f/4.5 und dem XF 50-140mm II hätte vorgestellt werden sollen. Daraus wurde jedoch nichts. Das Erdbeben hält die Website als Ursache für unwahrscheinlich, weil erste Hinweise auf eine Verzögerung schon vor dem Beben kursierten. Stattdessen deute Fujifilms jüngster Finanzbericht auf steigende Bauteilkosten hin. Fujirumors vermutet hier ebenfalls einen Zusammenhang mit der Knappheit bei Speicher und Komponenten infolge des Ausbaus von KI-Rechenzentren.
Aus Sicht von Fujirumors wäre es in diesem Fall die richtige Entscheidung von Fujifilm gewesen, die Präsentation der X-T6 zu verschieben. Sony muss jetzt mehrere Monate zwischen der Ankündigung der FX5 und der tatsächlichen Auslieferung überbrücken. Das sorgt nicht nur für stornierte Vorbestellungen, sondern auch für frustrierte Kunden.
Ob der Speichermangel tatsächlich hinter den Verzögerungen steckt, hat bislang keiner der Hersteller bestätigt.
Was denkt ihr? Ist die Speicherkrise verantwortlich für die Verschiebungen von FX5 und X-T6 oder stecken andere Gründe dahinter?


Was haben Speicher mit Kameras zu tun?
Eine richtige Kamera braucht sowas nicht, die hat ihren Film, das ist Speicher genug.
Welche Speicherkrise? Es gibt eine erhöhte Nachfrage weshalb die Preise etwas angestiegen sind, wer die bezahlt bekommt auch Speicher!
Sind nicht nur teurer sondern auch knapp. Viele Hersteller haben ihre komplette Produktion bis nach 2027 bereits verkauft / vertraglich zugesichert. Das allerdings an Hersteller die z.B. KI Beschleuniger herstellen oder RAM für Server, SSDs für Server etc.
Ist also schon schwer an die Chips zu kommen.
Die Frage stellt sich doch eher, warum mache ich einen Launch eines Produktes wo ich nicht produzieren kann. Das weiß Sony doch vorher schon.
„Welche Speicherkrise? Es gibt eine erhöhte Nachfrage weshalb die Preise etwas angestiegen sind, wer die bezahlt bekommt auch Speicher!“
Bei solchen Bedingungen spricht man in der Regel von „Krise“. In Zeiten der Ölkrise, gab es auch weiterhin Öl, in Zeiten der Finanz- oder Wirtschaftskrise gab es auch weiterhin Geld und eine laufende Wirtschaft.
Da hat der Hausmeister in der Schule wohl nicht aufgepasst. Evtl. kannst du dich, wenn du mal gerade keine Glühbirnen wechseln musst, mal beim Geschichtsunterricht dazu setzen.
PS: „etwas angestiegen“ ist auch ziemlich untertrieben. Es sind Preissteigerungen von 100% und mehr.
Jeder Hausmeister ist schlauer als du Dummschwätzer.
Es ist eine Knappheit und keine Krise. Eine Krise bedeutet man könnte keine herstellen oder sie wären defekt oder ungeignet. Der Bedarf ist gestiegen, dass das so kommen wird wusste man schon sehr lange und es ist im Interesse der Speicherhersteller, dass es noch lange so bleibt.
Ja, Speicherchips sind knapp, und zwar wegen KI und der dafür benötigten Rechenzentren. Die Speicherhersteller selbst gehen davon aus, dass Speicherchips bis 2030 knapp bleiben.
Die Produktionsausfälle auf DRAM-Speicherchips zu schieben ist viel zu kurzsichtig. Meiner Meinung nach möchte kein einziger Konzern zugeben das es irgendwo in der Lieferkette hakt. Dazu sind sie sich zu schade.
Dabei wären die Kunden mit vorher ehrlich bekannt gegebenen längeren Lieferzeiten durchaus einverstanden wenn die Gründe dafür offen gelegt würden. Wer bereits im jeweiligen System verortet ist wird in der Zwischenzeit seine „alte“ Kamera gerne weiterhin benutzen – die Vorfreude auf das neue Modell wächst!
Wenns die anderen Hersteller auch betrifft: dann JA! Wäre dann auch berichtenswert wies bei den anderen aussieht. Da hilf kein Lamentieren.