Kameras Nikon Objektive

Bestätigt: Große Nikon Präsentation in der nächsten Woche

Nikon wird nächste Woche eine große Präsentation abhalten, dort sollen zwei neue Kameras und zwei neue Objektive vorgestellt werden.

Nikon Präsentation nächste Woche

In den letzten Tagen gab es bereits sehr konkrete Gerüchte, dass Nikon Anfang Januar die neue Nikon D780 sowie zwei neue Objektive vorstellen wird. Kurz vor Beginn des neuen Jahres wurden diese Gerüchte nun bestätigt – es soll definitiv in der nächsten Woche eine große Nikon Präsentation stattfinden. Diese Bestätigung kommt von der stets verlässlichen Kollegen der Webseite Nokishita.

Vier Neuheiten sollen präsentiert werden

Nokishita teilt uns außerdem auch mit, welche Neuheiten Nikon tatsächlich enthüllen möchte. Zunächst einmal wäre da wie erwartet die Nikon D780, die das Highlight des Events werden wird. Des Weiteren wird Nikon das 70-200mm f/2.8 für die spiegellosen Vollformatkameras sowie das bereits in Aussicht gestellte 120-300mm f/2.8 für Spiegelreflexkameras präsentieren – das hatten wir vor einigen Tagen bereits vermutet.

Neu ist die Information, dass Nikon mit der Coolpix P950 auch eine neue Kompaktkamera präsentieren möchte. Diese könnte eine günstigere Version der P1000 darstellen, die im Juli 2018 mit einer enormen Brennweite von 24-3.000mm vorgestellt wurde.

Quelle: Nokishita

Mark Göpferich

Mark Göpferich

Gründer von Photografix und freiberuflicher Redakteur, der sich seit vielen Jahren immer wieder aufs Neue von Fotografie und Kameras begeistern lässt. Mit mehr als 3.000 Artikeln hier auf Photografix inzwischen so etwas wie ein Experte für neue Kameras.

114 Kommentare

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    • Warum nennst Du die DSLR Dinosaurier?
      Wahrscheinlich nie im Leben mit einer Nikon D 5 oder D 850 gearbeitet…
      Diese Dinosaurier haben ihre Berechtigung und Liebhaber.
      Der elektronische Sucher ist ein Stromfresser und nie so klar und hell wie der optische bei einer Nikon D 850.
      Jeder soll Glücklich weden mit seiner Kamera und Spaß haben beim fotografieren!
      Aber da steht jede Menge Mist…
      Euch Allen ein Glückliches Neues Jahr 2020 !

      • Die meisten Experten hier haben wohl nie mit der Kamera gearbeitet über die sie herziehen.
        So ist das halt mit dem Quantitativen eines Blogs. Viele Kommentare und viele davon die Kilowattstunde nicht wert, die dafür benötigt wurde!

        Die 850 ist und bleibt eine der Besten, da können die Schwarzseher schwarz sehen bis sie schwarz sind.

      • @DasIch
        Die Nikon D850 ist mit Sicherheit die beste DSLR und kann unter Garantie mit jeder aktuellen DSLM mithalten. Der Sucher sucht seines Gleichen – tolle Kamera! (das sagt ein Canon 5D4-Besitzer!!!)

      • Ich habe gerade mal auf Amazon die Rezensionen zur D850 eingesehen. Eigentlich gibt es da nur eine. Mal ein Satz daraus:

        „Die Beleuchtung der Tasten ist eine echte Hilfe in dunkler Umgebung, das habe ich zuvor häufig vermisst.“

        Da lacht sich jeder Smartphone-Besitzer schlapp.

        Die D850 ist eine stinknormale Kamera, die aber sehr hochtrabend beworben wird. Das heißt: Das Angebot richtet sich an wohlhabende Laien.

      • Patrick denkt wahrscheinlich DSLR ist die Abkürzung für DinoSaurierLensReflex. Bin neugierig, wie er dann DSLM interpretiert…

      • @Sabrina
        ich habe – im Gegensatz zu Dir – mit der D850 fotografiert, das einzig Negative an dieser Kamera ist das Gewicht, das noch mal deutlich über dem der 5D4 liegt. Alles andere ist sensationell und der Vergleich mit dem Smartphone ist ja wirklich albern – denn mein Smartphone (und deswegen heissen sie unter anderem ja Smartphone) hat KEINE Tasten!!! vielleicht solltest Du mal prüfen ob man dir wirklich ein SP verkauft hat oder ob man dir nicht ein altes Nokia untergejubelt hat.

      • @ Joe

        Ich habe doch gar nichts Negatives über die D850 gesagt.

        Sie ist nur nicht so supergut, wie in der Werbung dargestellt.
        Sie hat denselben Pixelpitch wie die D5100. Und die Bildqualität im RAW ist auch in etwa dieselbe. Sie bietet nur mehr Megapixel, wenn man nicht gerade Fühlt-Sich-Wertig-An-Altglas mit der Wasserpumpenzange (Spaß muss sein) anflanscht.

        Als die D800 heraus kam hatte Nikon kein Objektiv, dass die 36 Mpx des Sensors bedienen konnte. So siehts aus.

        Die D850 ist sicher eine sehr gute Kamera.
        Aber sie kann technisch nicht gegenüber anderen Modellen so total überlegen sein, wie hier der Eindruck erweckt wird.

      • @Sabrina: alleine der Autokokus der D850; D5; D500 sucht seines Gleichen. Den kann ich nicht mit dem der D5300 (ich habe grade keinen anderen Vergleich) vergleichen.
        Bei der Bildqualität gebe ich Dir recht. Die Bilder aus der D750; D500 und D5300 geben sich nicht viel außer dem Unterschied zwischen FX und DX, was in meinen Augen für diese Kameras spricht. Ein Laie wird kaum einen Unterschied sehen.

      • Dafür haben Sie umso mehr Ahnung – vermutlich.
        Da gleicht es sich wieder aus.
        So was aber auch – dass da jemand nicht Ihre Weltsicht teilt.

    • @Patrick
      Nikon hat da keine Wahl. Die müssen noch paar letzte Dinosaurier raus tun. Alleine schon wegen der alten Kundschaft. Warum die jetzt das 120-300mm f/2.8 für die Dinosaurier rausbringen verstehe ich allerdings nicht. Jahrelang musste man die Sigma-Variante nehmen. Dieses Objektiv hat seit 10….15 Jahren im Portfolio gefehlt. Und jetzt? Jetzt bringen die dieses Objektiv für den alten aussterbenden Zweig raus. Der Preisverfall dürfte gigantisch sein. Wahrscheinlich 5000 euro bei Kauf. Dann 2000 Euro Wert 1 Jahr später und 500 Euro nach 3 Jahren. Der Kunde bleibt eben auf den 4500 euro dann sitzen. Oder man behält es einfach 10 Jahre lang. So lange dürften die aller letzten Produktionsserien der D850, D780 und D6 auch halten. Immerhin die letzten ihrer Gattung

      • @ Dominik
        Naja, mit einer D6 macht das schon Sinn.
        Das oder das 180-400 sind schon Linsen, die so nicht im DSLM Markt zu finden sind.
        So einfach ist das. Diese Expertise von Nikon im Objektiv-Markt kann nunmal eine andere Firma nicht so leicht einholen, auch Sony nicht.

      • DSLR wird es noch nach zehn Jahren immer noch geben. Es gibt auch noch Autos mit Gangschaltung, obwohl seit vielen Jahren die Automatik dominiert. Bei DSLM ist lediglich der Sucher anders, alles andere bleibt. So wie beim Auto, Automat oder Gangschaltung.

      • @Dominik

        Was ist denn das für eine superoptimistische Weltraum-Mathematik?

        Ein Nikkor 2.8/120-300 mm wird anfangs keineswegs unter 7500€ kosten!
        Es wird allenfalls mal für 6700€ verkauft werden und das es winzige Stückzahlen gibt, sicher nie unter 5000€ im Abverkauf in 10 Jahren…

        Richtig ist, das Zoom kommt viel zu spät, wird viel zu schwer (wenn kein PF Glas) und kommt für das falsche Bajonett.
        Und es kann ein 2.8/300 mm – das für beide Konverter ausgelegt ist nie wirklich ersetzen!
        Ein Nikkor 4.5/50-300 mm wäre die bestmögliche Entscheidung gewesen.
        Denn auch das Sigma 2.8/120-300 mm ist so kopflastig und eingeschränkt gut bei f:2.8 – das man daran sehr schnell den Spaß verliert – im Vergleich zur leichten Festbrennweite.

    • Als Zweitkamera zum Filmen wäre die Nikon D780 absolut interessant, vorausgesetzt der Autofocus funktioniert mindestens so gut, wie bei der Panasonic.

    • Als Zweitkamera zum Filmen wäre die Nikon D780 absolut interessant, vorausgesetzt der Autofocus funktioniert mindestens so gut, wie bei der Panasonic.

      • Ach, wie süss … was für ein nettes Pärchen, der Prolo mit der Mary Ann, ich liebe Hollywood-Geschichten!

      • tja Rolf manche sind sogar zum trollen zu doof und enttarnen sich lieber selber 😂 bin mal gespannt wann hier wieder die ProPleme auftauchen 😂

  • Geht die große Präsentations-Sause los. Panasonic und Sony sind auch dabei, Olympus will im Frühjahr eine neue Kamera vorstellen, Fuji hat auch was im Köcher und Pentax hat auch eine neue DSLR versprochen.
    CES in Las Vegas immer wichtiger und Photokina immer unwichtiger?
    Sollte Nikon nicht seinen Z-Objektivpark ausbauen, wie Canon sein RF-Angebot?
    Eine P 950 dagegen macht Sinn, hat sich doch bereits die P 900 sehr gut verkauft und die P 1000 sicher auch. Superzoom-Kameras sind der ideale „Aufstieg“ für Smartphoner.
    Bieten sie doch alles von ganz nah bis ganz weit und Video sowieso.
    Dennoch, wie lange können Nikon und Canon die großen Verluste aushalten?
    Auch wenn es nur ein Schrumpfen auf normale Verhältnisse, nach dem Digital-Hype, sein sollte.

    • Robin,
      die P1000 hat sich im MM bei mir ums Eck genau 0 mal verkauft, die ist nicht nur schwer wie Blei sondern steht auch wie Blei im Regal (in der besagten Filiale)
      War am 30.12 bei MM und wie immer machte ich einen Abstecher in die Fotoabteilung und da mich der Verkäufer schon kennt „schnackt“ man ein wenig, einige Modelle haben sich in der Weihnachtszeit sehr gut verkauft sogar hin bis zum totalen ausverkauft so waren zB von einigen Modellen nicht einmal mehr „Ausstellungsstücke“ vorhanden (und es waren nicht gerade die Auslaufmodelle )

      • @ Mirko,
        es ist schön zu hören, daß sich Kameras auch bei MM noch verkaufen.
        Übrigens, ich hab mir jetzt tatsächlich mal eine China-Linse gekauft, ein Zonlai 1,8/22.
        Na, das ist ja mal richtig scharf. Hat nur das Problem, eigenartige Lichtkränze um starke Punktlichtquellen im Dunkeln zu machen.
        Aber auch im Nah-Bereich ist das Ding sowas von gut. Hab das mit dem Fuji 2/23 verglichen, frag nicht, welches da um Längen besser war. Gerade bei umgerechnet 35mm möchte ich schonmal dicht das Motiv aufnehmen.

      • Ingo,
        willkommen im China Club 😉 Ich habe seit Weihnachten das 7A 55/1.4 und somit ist die Familie fast komplett. Mal schauen vielleicht können wir ja demnächst hier einen China Linsen Bilder Thema starten, könnte doch interessant werden 📷

      • Ingo,
        habe mir gerade mal Bilder angeschaut ,gemacht vom Zonlai, sehr interessant muß ich mir auch mal auf den Zettel schreiben 👍
        Auf die ersten Viltrox Erfahrungen bin ich auch mal gespannt mal schauen ….

      • Also,
        zum Zonlai kann ich sagen, insbesondere die Schärfe ist wirklich deutlich.
        Verzeichnung ist normal für ein 22er, ist ja nicht durch die Kamera elektronisch korrigiert.
        Mechanik ist alles etwas leichtgängig und den Schärfering sollte man nicht zu fest drücken. Dafür aber gut mit den Finger schnell und präzise zu bedienen.
        Ein schönes Reportage-Objektiv.

      • Ingo,
        im Fuji Forum hatte jemand das Zonlai mal bewusst bei einem Job eingesetzt, selbst sagt er das ihm durch den fehlenden AF zwar manch ein Bild durch die Lappen gegangen sei aber die Bilder von seiner Arbeit sind phantastisch 👍

    • „Superzoom-Kameras sind der ideale „Aufstieg“ für Smartphoner.“

      Das ist genau die von der Realität abgekoppelte Sicht, die den Herstellern der traditionellen Kameras das Genick bricht.

      – Erstens sind die angebotenen Superzoomer Schrott, weil sie nur ein Objektiv haben, dass am langen Ende schwächelt.
      – Zum anderen haben Sie einen sehr kleinen Sensor, der entsprechend rauscht.
      – Sie haben Sie im Unterschied zu modernen Smartphones keine hochentwickelten HDR-Technologien an Bord.
      – Sie haben keinen Ultraweitwinkel – im Unterschied zu Smartphones.
      – Sie sind genau solche Klötzer wie die Systemkameras, nur ohne Objektiv-Wechsel

      Die herkömmlichen Kameras sind überhaupt kein Aufstieg.

      Aufstieg für Smartphoner heißt heute, die aktuellsten Modelle von:
      – Samsung mit 108 Mpx-Sensor
      – Huawei P40 Pro mit 10-fach opt Zoom
      – OnePlus Pro
      – iPhone

      • „Aufstieg für Smartphoner heißt heute, die aktuellsten Modelle von:“

        Die Nikon D780 hast du noch vergessen.

      • D 780
        Ok – Wer das Geld hat und wen die Schlepperei und langatmige Objektivwechselei nicht stört – warum nicht.

        Jedem das seine.

      • „ Aufstieg für Smartphoner heißt heute, die aktuellsten Modelle von:
        – Samsung mit 108 Mpx-Sensor
        – Huawei P40 Pro mit 10-fach opt Zoom
        – OnePlus Pro
        – iPhone“

        Da Frau S. sich nicht mal ein Upgrade auf die neueste LR Version leisten kann dann dürften die oben genannten SP aber ziemlich weit vom finanziell machbaren liegen….gerade wenn man hier seine finanzielle Lage als arme deutsche Frührentnerin immer und immer wieder auf den Tisch kotzt.
        Und wieder wurde ein Thema voll gemüllt vom Haustroll ….

      • Sagen Sie mal Mirko – Sie scheinen ja ganz schön zu leiden.

        Sind Sie ein Händler, der gerade erleben muss, dass er jene Ware, die ihm viele Jahre ein bequemes Einkommen garantiert hat, nur noch sehr schwer absetzen kann?

      • Tja, Sabrina/o

        das Geld hab ich, und unter Schleppen verstehe ich 12 – 15 kg schwere Getränkekisten ausladen, aber sicher nicht eine Kamera mit 2 oder 3 kg herumtragen. Und Objektivwechsel sind bei mir bewusst und im Hinblick auf ein gutes Foto, aber ein Knipser nervt sich natürlich darüber, auch noch zu wechseln, weil er das ja gar nicht gerne macht, was er macht, sondern nur Bilder posten will.

        Und übrigens, wer ganz sicher sein will, dass er sein Geld zum Fenster herauswirft, der kaufe ein Smartphone für 1000 Euro, oder meinetwegen für einen Euro plus Abo für 2000, denn in einem Jahr ist schon der Nachfolger auf der Kaufliste. Das sicherste loose-loose-Geschäft aller Zeiten! Und das blödeste noch dazu.

      • @ Rolf Carl und Mirko

        ehrlich gesagt weiß ich nicht, woher Sie über meine Fotografie informiert sind.

        Ich nutze Fotoeqipment wie es mir passt und wie ich gerade Lust habe. So einfach ist das. Bei einfachen Lichtverhältnissen tagsüber ist es die Systemkamera, nachts eher das Smartphone.

        Das ist aber nicht in Stein gemeißelt. Es ist durchaus angenehm, bei einem Spaziergang in der Jackentasche nur ein leichtes Smartphone einstecken zu haben, falls einem doch mal was vor die Pupille kommt, was man so nicht auf dem Zettel hatte.
        Wenn sich das Problem der Lensflares einigermaßen beherrschen lässt, also Gebäude ausreichend hell beleuchtet sind, dann ist es eben die Kamera vom Stativ sowie die HDR-Technik und nicht das Smartphone, was benutzt wird.

        Für mich ist es völlig unverständlich, dass sich Leute von vornherein selbst bei der Nutzung des Equipments aus ideologischen Gründen einschränken.

        Vielleicht ist es ja das:
        „Ähnlich wie Berufsfotografen haben auch zahlreiche (vor allem ältere) Amateurfotografen kein großes Interesse daran, ihre in Jahrzehnten mühsam erlernten Fähigkeiten im Umgang mit der Kamera und der nachgelagerten Bildnachbearbeitung (heute Software) komplett zu revolutionieren. Auch sie sind im Grunde konservativ eingestellt und bevorzugen inkrementelle Verbesserungen am Detail, welche ihre eigene erreichte Position in der hierarchischen Fotowelt und das dazu erlernte Wissen sowie Kompetenzen nicht gefährden. Niemand sieht sich gerne als aus dem Zeitrahmen herausgefallen und somit seine Investitionen an Zeit und Geld als sinnlos sowie sich selbst als überflüssig an.“
        Zitiert aus dem Artikel „Risiken“ vom Blog Foto+Design Dr. Schuhmacher
        https://www.foto-schuhmacher.de/artikel/risiken.html

        Ich hatte auch schon mehrfach die Konventionen verletzt, indem ich offen gesagt habe, dass ich Bilder, mit sehr geringe Schärfentiefe einfach nur unansehnlich grottig finde.

        Unter demselben Link dazu folgendes Zitat:
        „In den USA führte Ende 2019 ein Smartphone-Influencer einen Blindtest mit über 4 Mio. Nutzern durch. Die Ergebnisse waren – aus Sicht der anspruchsvollen Fotografen sowie Kamera- und Smartphone-Hersteller – niederschmetternd. Mit 2/3 oder mehr Stimmen wurden im Vergleich immer die Fotos ausgewählt, die mehr Details in Fokus haben (exakt das Gegenteil von Freistellen). (…) Die meisten Probanden bevorzugten überwiegend das hellere Foto, bei dem mehr in der Tiefe noch scharf abgebildet war.“
        https://www.foto-schuhmacher.de/artikel/risiken.html

        Zitiert mit vielen Dank an den Betreiber des Blogs Foto+Design Dr. Schuhmacher

        Schlecht aussehende Bilder sehen eben schlecht aus.
        Anstatt sich das ehrlich einzugestehen, dass die geringe Schärfentiefe ein Relikt aus der Filmära ist, als man gezwungen war, die Blende möglichst weit zu öffnen, um auch bei bescheidenen Lichtverhältnissen noch was auf den Film zu bekommen, zumindest bei mobilen Motiven, versucht man sich und anderen diesen Unsinn als „kreativen Bildstil“ schön zu reden.
        Es ist aber nicht schön, sondern einfach nur grottig.

      • …eigentlich ist ein Phone ja mal zum telefonieren gebaut worden. Profi-Telefonierer hört sich natürlich blöd an. Dank der Zusatzfunktion Photo wird das Ansehen des Besitzers aber wohl aufgewertet. Jetzt kann man sich auch Fotograf nennen, meinetwegen sogar Profi. Und bei einigen wird der Hype dann richtig los gehen, wenn man damit in naher Zukunft auch noch staubsaugen kann. Okay, die Akkulaufzeit müsste angepasst werden und beim gleichzeitigen videografieren sollte man auf Nebengeräusche achten…
        Fazit: dieser Dummsprech SP vs. Kamera wird langsam unerträglich

      • „ Sind Sie ein Händler, der gerade erleben muss, dass er jene Ware, die ihm viele Jahre ein bequemes Einkommen garantiert hat, nur noch sehr schwer absetzen kann?“

        Gut erkannt Sabrina, ja wo das Smartphone noch handlich war, die Kamerafunktion noch nicht so extrem gut war, da standen die Leute noch Schlange ….jetzt wo die Rückseite nur noch aus Linsen besteht setzt sich keiner mehr mit seinen Klappstuhl vor meinen Laden und wartet darauf das neuste Modell als Erster in der Hand halten zu können.
        Schön das Du beim SP angekommen bist wo die Zahlen rückläufig sind, hoffentlich verpennst Du nicht den nächsten Trend und kannst mal aktuell mitreden und nicht immer über deine veralteten Sachen

      • Ein Smartphone hat einen kleinen Sensor und muss somit versuchen, mit Software diese Einschränkung auszugleichen.
        Bei gutem Licht funktioniert das, bei (fast) allen anderen Lichtsituationen nicht.
        Außerdem…das Objektiv macht das Bild, der Sensor speichert es nur. Und von „Objektiv“ kann bei einem 8 mm dünnen Smartphone ja wohl kaum die Rede sein.
        Wer damit „fotografieren“ möchte, kann das gerne tun.
        Alle anderen verwenden eine DSLR/DSLM.

      • Die stets besser werdenden Smartphones werden die Krise der „klassischen“ Fotografie weiter verstärken, Sabrina, das ist jedem hier klar. Stets zur Hand und schon an der Qualität des Film-Mittelfortmates nagend. Wer fotografisch besser werden will kommt um eine gute Kamera nicht umhin, sie ist einfach das beste Werkzeug für die Fotografie. Es ist wie mit einem Schweizer Offiziersmesser. Man kann damit viel, aber Handwerker arbeiten damit nicht. Deren Set ist so groß, wie das eines Fotografen. Ob nun eine Kamera mit oder ohne Spiegel ist geschmacksache.

      • Hallo Rolf Carl,
        denkest du wirklich noch darüber nach, wenn du das Objektiv wechselst? Ist doch eigentlich schon so wie eine manuelle Gangschaltung im Auto.
        Und meistens weiß man ja schon, was man aufnehmen will. Da hat man ja schon vorher die passende Linse drauf.

      • Richtig, Ingo,

        du hast es schön beschrieben … eigentlich haben nur Anfänger Probleme mit Objektiv wechseln.

      • Zum Glück habe ich jetzt all die physikalisch wissenschaftlichen Erläuterungen von Sabrina gelesen, sonst hätte ich mir fast eine 50Mpx Mittelformatkamera gekauft. Ja, Sabrina hat recht, darum fotografieren alle Modellfotografen und Modefotografen ausschliesslich mit Smartphones. Nicht zu vergessen, all die Sportfotografen, die mit ihren Smartphones in den Fussballstadien hocken. Mein Zahnarzt hatte ein Spezialsystem von Nikon, um die Farbtreue der Zähne zu bewahren, wird jetzt wohl nur noch mit Smartphone die Gebisse fotografieren. Reproduktionen von Kunstdrucken werden sowieso mit dem Smartphone gemacht.

      • Da ist ja mal wieder die geballte Foto-Kompetenz unterwegs.

        Wenn man mal die Verkaufszahlen von traditionellen Kameras mit denen von Smartphones vergleicht, dann erinnert das an folgende Geschichte:

        Eine Autofahrerin ruft bei der Polizei an, weil Ihr auf der Autobahn auf ihrer Richtungsfahrbahn jede Menge Geisterfahrer engegenkommen.

      • Wenn man mal die Verkaufszahlen von Reiskörnern von traditionellen Ernten mit denen von Wassermelonen vergleicht, dann erinnert das an folgende Geschichte:

        „…“ (Zitat Sabrina)

      • Dass ich Sabrina mal Recht gebe hätte ich auch nicht gedacht, es gibt tatsächlich nicht wenige Situationen in denen man gerne wesentlich mehr Tiefenschärfe hätte als mit Kleinbild möglich ist. Angefangen bei Makro oder bei Gruppenbildern und nicht zu vergessen bei Landschaftsbildern. Freistellung ist dann gut, wenn man eine Person bewusst hervorheben will, aber selbst das wird oft übertrieben in dem zwar die Augen scharf sind, aber schon die Nasenspitze, die Ohren und die Haare in der Unschärfe verschwinden. Das kann man schön finden und man kann Fokusstacking machen, aber grundsätzlich ist KB für viel Tiefenschärfe eher ungeeignet.

  • Noch gibt es sie die Dinosaurier. Kann sein das sich die breite Masse zukünftig mit der automatisierten Fotografie zufrieden gibt. Die Geräte dafür sind preiswert und liefern gute Bilder/Videos ohne Zutun des Anwenders.

    Für meinen Teil reicht das nicht. Ich möchte Spaß an der verwendeten Technik haben. Wie ich das Motiv ins Bild setze (Sucher) ist mir dabei egal. Aufgewertete und weiterentwickelte Nikon, Canon, Pentax DSLR Kameras sind dafür bestens geeignet.

    Es ist die „Entweder Oder“ Hysterie die mir in diese Hinsicht auf den Keks geht! Sieht der Bildbetrachter womit ein Spitzen Foto gemacht wurde? Nein!

    Die Anpassung an den Massenmarkt hat nicht schnell genug funktioniert. Vier Möglichkeiten bleiben übrig, Gesundschrumpfung ähnlich Pentax, wie Canon auf allen Hochzeiten tanzen, sich spezialisieren wie Sony, Panasonic, Olympus, Fuji, Leica oder als letztes den Laden dicht machen.

    Obwohl Nikon nicht mein System ist freue ich mich trotzdem das gleich zwei neue Kameras und Objektive vorgestellt werden.

    Ich hoffe das in unserer Turbo kapitalisierten Welt Nikon die Gelegenheit bekommt sich neu aufzustellen, ich will und möchte das positiv sehen!

    • Es gibt noch die Möglichkeit, mit hohen Preisen in die religiöse Nische zu gehen und dort den Verkauf des Glaubens zu praktizieren.
      Ist nur die Frage, ob sie da noch lange genug Jünger finden.

      Fakt ist, dass sich die jüngere Generation auf die Bilder konzentriert und sich um das Gedöns der angeblichen Überlegenheit der Systemkameras wenig scheert. Die winken schon ab, wenn sie die Klötzer und die Preise sehen. Und dann suchen Sie natürlich bei den alten Kameras die Möglichkeiten, die Ihnen Smartphones bieten – allerdings ohne fündig zu werden.
      Und damit ist das Thema Systemkameras für die junge Generation schlicht gegessen.

      Den Herstellern alter Kameras bleibt nur noch eine schrumpfende Klientel älterer Leute, die an den alten Kameras festhalten will. Wenn die ausgestorben ist, hat sich das Thema der alten Kameras erledigt.
      Ich gehe allerdings davon aus, dass die Smartphones die alten Kameras auch qualitätiv überholen werden.

      Man kann es drehen wie man will:
      Die Klotzkameras liegen auf dem Sterbebett, künstlich beatmet von wohlhabenden Laien, die mit ihren alten Stars aufgewachsen und Ihre treuen Fans geblieben sind.

      • Ich will dir ja nicht zu nahe treten, Sabrina/o, aber ich denke, dass du noch einige Jahrzehnte vor den Klotzkameras auf dem Sterbebett liegen wirst, und dass letztere noch lange über dich lachen werden, weil du dich dein Leben lang mit der minderen Qualität der Smartphones abgefunden hast.

      • Liebe Sabrina, warum denn nicht „sowohl als auch“? Warum pushst Du Deine ablehnende Haltung in dieser aggressiven Art hoch? Ich gehöre zur älteren Generation und nutze eine Z6 genauso wie mein P30 Pro. Das Eine schließt doch das Andere nicht aus. Ich sehe mein supermodernes Handy als sinnvolle und praktische Ergänzung und bin weit davon entfernt, das zu einer Glaubensfrage hoch zu stilisieren. ich wünsche Dir etwas mehr Gelassenheit und Toleranz als diese totale Ablehnung. Was sich letztendlich durchsetzt wird am Markt entschieden und nicht in Foren wie diesem.

      • Hallo Sabrina, lassen sie es doch endlich mal ruhen hier ständig ihr „Bestes“ an den Leser zu bringen, machen sie doch lieber schöne Fotos und erfreuen sich daran, egal mit welchem Ding gemacht, es muß ja nicht jeder Leser erfahren! Es macht mir den Eindruck es ist nur noch ein Privatportal von drei/vier Leuten geworden ist, der aus Austausch seiner persönlichen Meinung/Erfahrung geworden ist, aber nichts mehr mit den eigentlichen Themen zu tun haben.
        Bitte verschont die Umwelt mit derart unnötigen Datenmüll, frohes Jahr 2020…..

    • Hallo Alfred,
      auch schon vor 30 Jahren und länger wollten viele die einfache und möglichst automatisierte Fotografie. Das Ziel war einfach nur die schnelle Dokumentation von Ereignissen wie Familie, Urlaub, Geschehnisse. Dafür gab es die kompakte Sucherkamera mit Kleinbildfilm oder auch Pocket, Instamatic. Gerade der Erfolg der damaligen Kassettenformate war der Beweis dafür, dass es möglichst einfach sein sollte. Die Systemkamera der damaligen Zeit, die Spiegelreflex wurde im Vergleich nicht häufig gekauft. Ich selbst hab da auch oft die Minolta zuhause gelassen und die kleine Olympus eingesteckt. Im Grunde ist das heute ähnlich, nur dass die Geräte eben anders aussehen und auch anders funktionieren, die heutige Perfektion war damals unvorstellbar. Das Problem ist einfach, dass die Erneuerungszyklen immer kürzer werden (sollen?), warum auch immer. Auch die momentane Bilderflut war vor 30 Jahren unvorstellbar, nach 36 Bildern war Schluss, also hatte man vor der Aufnahme schon gut überlegt. Mit der Systemkamera hab ich schon oft mal am Tag 500 Bilder durchgerattert und 400 wieder gelöscht, mittlerweile fotografiere ich wieder wie zu Filmzeit, nur eben digital, das Bild entsteht vorab im Kopf. Kamera: Fuji X-T10 mit unter anderem manuellen Objektiven, darunter Exoten wie Spiegeltele und astronomisches Fernrohr.
      Die Kamerafirmen werden einen Schrumpfprozess durchlaufen müssen, bzw. sich komplett neu aufstellen.
      Wenn man die momentane Modellflut so sieht, wer soll das alles kaufen?

  • für mich wäre interessant zu wissen ob nikon eine neue überarbeitete Z6 oder Z7 mit zweiten sd kartenslot und besseren af. herausbringt. den es gibt einige punkte die mich vom kauf aufhalten. ich frage mich auch wann die neue Firmware mit den besseren af für die Z serie kommen wird?! die sollte eigentlich zum ende des Jahres 2019 kommen sollen wenn ich mich recht erinnere.

  • Ich suche immer noch eine Nachfolgerin für meine doch in die Jahre gekommene d800. Habe in 2019 vieles getestet ( Nikon Z, EOS R Sony Alpha 7III). Mein persönliches Ergebnis: Alles tolle Kameras. Aber so richtig konnte ich mich mit keiner anfreunden. Sony hat zwar alles finde die Bedienung aber nervig. Canon und Nikon müssen noch nachlegen. Wenn ich vom Dinosaurier auf eine spiegellose Vollformat umsteige dann direkt das Komplettpaket. Oder ich hole mir evtl. eine d780 und kann nochmal 3-5 Jahre weiter sparen und gucken was es dann so gibt. Also ein sehr interessanter Dino der da kommt

  • Nikon macht schon richtig.Nikon D780 wird sicherlich gute beliebte Kamera weiter bleiben.
    Wenn man nicht mit der Kamera filmen will ist DSLR beste Wahl.Allein der optische Sucher
    mit 100 % ist echte Sahne von Nikon.Die Kamera ist jetzt etwas kompakter als D750.
    Na also viel Spaß für alle Nikonian,was will man mehr ?

    • Zitat:
      „Allein der optische Sucher
      mit 100 % ist echte Sahne von Nikon.“

      Es ist ein Armutszeugnis, dass das nicht längst Standard ist.

      Aber das Thema wird sich in den nächsten Jahren eh erledigen.

      • Liebe Sabrina,
        man kann mit manchem SP tatsächlich gute Bilder machen, die auch noch auf Bildschirmgrösse brauchbar sind, das heisst für die Instagrammer und WhatsApp Bildchenversender reicht das was heute schon da ist und ist mehr als genug. Aber wer einen höheren Anspruch hat benutzt immer noch eine hochwertigen DSLR oder DSLM. Ich verstehe den religiösen Eifer nicht mit dem Du SP’s in den Himmel lobst und die herkömmlichen Kameras in die Hölle verdammst? Was ist denn so schlimm daran dass es beides gibt und beides seine Berechtigung hat?

      • Gute optische Sucher sind wegen des Pentaprismas teuer, zu teuer für die günstige Klasse. Da gibts nur ein Umlenksystem per Spiegel.

      • @ Martin Berding,
        ja, ein guter optischer Sucher kostet Geld.
        Ich verstehe aber nicht, warum bei den DSLR die optischen Sucher gegenüber den Film-Kameras nachgelassen haben?
        Den besten optischen Sucher, den ich je gesehen habe, war der einer Leica R8. Dagegen sind auch die großen optischen Sucher der DSLR eher dunkel und schärfetechnisch auch nicht so gut zu beurteilen, gerade bei manuellen Objektiven.
        Erst die besten DSLM-Sucher kommen jetzt wieder an die guten Filmkamera-Sucher heran.

      • Mensch Joe

        ich habe hier gar nichts von Smartphone geschrieben und trotzdem bringst Du das Thema wieder.

        Da müssen doch wirklich die Nerven blank liegen.

  • Weil man vorher so über mich hergezogen ist: natürlich wird die D780 eine tolle Kamera werden, das steht außer Frage! War ja selbst jahrelang Nikon-Nutzer.

    Die Botschaft, diese als Highlight zu präsentieren, ist in meinen Augen aber in Zeiten wie diesen, eher suboptimal, da sollte eher was modernes, spiegelloses in den Vordergrund gestellt werden.

    Die alten Hasen kaufen sich die D780 sowieso, es braucht andere „Highlights“ um neue Kunden zu generieren.

    Meine Sorge gilt nicht der Kamera, sondern dem Fortbestehen der Marke Nikon.

    • @Patrick
      Niemand hat/ist über dich hergezogen, das hast Du schon selbst zustande gebracht. Wer einen so polemischen und unqualifizierten Kommentar schreibt, darf sich über die Reaktionen nicht wundern. Es gilt gerade heute folgendes um so mehr, wo es so einfach ist etwas mal rauszuhauen: erst denken, dann schreiben!

      • Sorry, falls meine Sorge über die Zukunft der Marke Nikon „polemisch und unqualifiziert“ ist.

        Werde umgehend aufhören, mich zu sorgen. Alles wird gut.

  • @Sabrina
    habe Mal eine Frage. Bevor ich mein Geld in ein d780 oder nochmehr Geld in ein komplett neues System stecke: kann ich mit meinem Google Pixel 4 Hallensport fotografieren? Bildqualität sollte natürlich auf Vollformat Niveau sein ( wegen der hohen ISO Werte).

    • Da müssen Sie Leute fragen, die mit Google Pixel fotografieren.
      Da gehöre ich auf absehbare Zukunft nicht dazu.

      Sie können aber mal eine Kalkulatin machen, was Sie für ein Foto mit Smartphone einer Zeitung in Rechnung stellen müssen und was, wenn Sie eine Fühlt-Sich-Wertig-An-Knipse verwenden.

      Damit wenden Sie sich dann an die Zeitung und werden sehen, was die haben wollen.

  • @Sabrina

    „Ich gehe allerdings davon aus, dass die Smartphones die alten Kameras auch qualitätiv überholen werden.“

    Schön, wenn das einmal der Fall sein sollte, verkaufe ich meine Z6, meine X-E2 und alle Objektive dazu, mein ganzes manuelles Equipments, wie die OM-1, OM-2SP, die Pentax Super A und die MX natürlich auch! Meine gepflegten Pancolare und Sonnare, Zuikos und Takumare landen in der Bucht, freut euch schon mal! Was nützt mir Multi Coating, asphärisch korrigierte Linsensysteme, aufwendig gefräste Blendenringe die butterweich noch nach vierzig Dienstjahren laufen? Wozu noch Pol- und Farbfilter verwenden oder Stative?
    Ich mache künftig, wenn es nach Sabrinas „Vorhersagen“ geht Makrofotos mit einstellbarer Blende am Smartphone um die Unschärfe zu steuern. Ich zoome im nächsten Moment auf 400 mm und mache knackscharfe Teleaufnahmen. Herrlich wäre das schon, so ist das nicht: kein Schleppen mehr, nur ein Gerät für alles! Ach ja und die richtige Belichtungsmessung und Autofokuskontrolle durch die Auswahl verschieden großer AF-Meßfelder geht dann künftig auch alles per SF?

    Aber allein beim Betrachten der Optiken aktueller SF kommen mir ernste Zweifel auf, wie die optische Überlegenheit aktueller DSLR oder DSLM und ihrer festbrennweitigen Objektive damit pulverisiert werden soll … irgendwann!!??

    Bloßes Schön- oder Schlechtreden oder Phantasieren alleine bringt uns nicht weiter und die Foto- und Smartphone-Industrie erst recht nicht. Ich frage mich, wie die Probleme der Datenspeicherung gelöst werden, der Rechenleistung und damit einhergehende thermische Probleme gelöst werden? Es gab ja in der Vergangenheit bereits abfackelnde SF einer koreanischen Marke, schon vergessen?

    Vielleicht fehlt mir auch einfach die Phantasie? Nein, ich möchte mir das gar nicht vorstellen! Ich gehe besser raus um zu fotografieren. Mit dem ganzen schweren Gerät bei dem Wetter genau das richtige um die Pfunde der letzten Feiertage loszuwerden … Bis demnächst!

    • @Turi
      Die Smartphones oder ein ähnliches Gerät werden sicherlich irgendwann die herkömmlichen Kameras auch für gewisse professionelle Anwendungen ersetzen, denn die Software wird immer besser und intelligenter. In verschiedenen Bereichen hat auch schon das Computational Imaging Einzug gehalten und ersetzt herkömmliche Fotografie. Auch Canon beschäftigt sich seit 2010 mir diesem Thema.

    • Zitat Turi:
      „Was nützt mir Multi Coating, asphärisch korrigierte Linsensysteme, aufwendig gefräste Blendenringe die butterweich noch nach vierzig Dienstjahren laufen?“

      Wenn sie die Objektive von vor 20 Jahren an eine einfache 36 Mpx Knipse montieren, werden sie erschreckend feststellen, dass die Auflösung so grottig ist, dass Sie diese aufwendig vergoldeten Linsen nicht mehr verwenden.

      Da helfen auch alle Werbesprüche nicht mehr.

      • Ist dem so ?
        Habe gerade vor ein paar Tagen Beispielbilder gesehen wo jemand an seiner Nikon Z7 das alte Leitz Summicron 50/2.0 adaptiert hat, dieser Jemand hat mal Vergleichsbilder mit dem Sigma Art 50/1.4 (natürlich bei gleicher Blende) gemacht und war erschrocken darüber wie dieses alte Objektiv rockt und die Worte die er im Vergleich zum Nikkor Z 50/1.8 dann noch übrig hatte lasse ich mal weg.
        Wundert mich das gerade sie so am Marketinggequatsche glauben …

      • So so – Sie haben also Beispielbilder gesehen.

        Nur leider lassen Sie uns die Beispielbilder nicht zur Kenntnis gelangen, so dass wir Ihnen nur glauben können oder auch nicht.
        Ich glaube Ihnen nicht, solange ich mich nicht selbst anhand der Bilder überzeugen konnte. Sie sollten solche Bluffkommentare in Zukunft weglassen.

        Objektive werden heute anders berechnet als vor 20 Jahren. Vor 20 Jahren hatte es überhaupt keinen Sinn, die Objektive auf maximale Schärfe zu berechnen, weil der Film das gar nicht wiedergeben konnte. Damals war es viel wichtiger, dass die Verzeichnungen der Objektive gering waren, weil es keine Software gab, mit der man das korrigieren konnte. Dafür nahm man dann halt in Kauf, dass die maximale Schärfe nicht erreicht werden konnte. Auch die heutigen Vergütungen der Gläser gegen Reflektionen (Lens Flares / Geisterbilder) waren damals noch nicht so weit entwickelt wie heute.

        Auch der Autofokus war damals bei weitem nicht so gut wie heute, insbesondere nicht so schnell und nicht so exakt. War auch nicht so schlimm, weil man es auf dem Film durch die geringe Auflösung ohnehin nicht gesehen hat. Oder gab es damals schon Back- und Frontfokus-Diskussionen?

        Das weiß eigentlich auch jeder, der kein ahnungsloser Laie auf dem Gebiet der Fotografie ist.

        Mich werden Sie sicher nicht zum Käufer Ihres Altglases machen.

      • Sabrina,
        wie gesagt sollten sie mal das Internet sinnvoll nutzen und nicht nur Foto Schuhmacher für ihre schlauen Thesen nutzen. Bilder kann ich nicht verlinken da es sich um eine geschlossene Gruppe handelt wo sich aber JEDER anmelden kann. Für sie dürfte es eher uninteressant sein da sie eh nichts vorzuweisen haben und hier werden sie mit Sicherheit zukünftig auch nichts vorweisen bzgl ihrer hervorragender Smartphone Fotografie, außer warmer Luft.
        Das Summicron hatte nicht einmal AF von daher gehe ich garnicht auf ihr Geschwafel ein und zum Punkt den sie weiter unten aufführen, falsch die Smartphone Verkäufe sind im zweiten Jahr in Folge RÜCKLÄUFIG da hilft ihr SCHÖNGEREDE auch nicht mehr weiter und zum Glück der Tennissocken die scheinbar zukünftig doch noch erhältlich sein werden, im Gegensatz zu ihrer Prognose.
        Ach und da die Goldmine „IPhone“ langsam versiegt sollten sie mal nachlesen woran „Was,Wie,Wo“ Apple an der Zukunft arbeitet….das sollten sie auch noch hinbekommen, vermutlich wohl eher nicht…

        Schade das Steve Jobs sich nicht in ihre medizinische Betreuung begeben hat, er würde noch Leben und Sie hätten mal Geld 💰

      • Sie lachen sich sicher ins Fäustchen über die Reaktionen Ihrer Provokationen, Sabrina. Die Ausführungen des Herrn Schuhmacher habe ich ebenfalls mit großem Interesse gelesen. Als hoffender Pessimist denke ich dennoch, daß es nicht ganz so schlimm kommt. Da ich aber auch schon mal was von Kant gehört habe, mache ich mir so meine eigenen Gedanken. Das wichtigste zuerst: Es kommt darauf an. Kein aktuelles Telefon erreicht die Qualität auch nur einer 1 Zoll Kamera. Wo sind denn die gewaltigen Fortschritte der Telefonkameras? Mir ist kein aktuelles Telefon bekannt, welches die Bildqualität des genialen, immerhin schon 8 Jahre alten, Nokia 808 PureView erreicht hätte. Offensichtlich steckt auch hier die Forschung im Flaschenhals. Zweifellos wird KI die Bildqualität erhöhen. Spätestens im PC läuft die aber auch für alle anderen Kameras. Ganz gewiss ist eines sicher, von einer besseren Kamera mit besserem Objektiv kommt immer ein besseres Bild. Das alles ist noch Zukunft und für einige Jahre sind die „Dinosaurier“ noch das beste Werkzeug für gute Fotos. Gerade M43 kann man nun wirklich bequem mitführen. Zu alten Objektiven an neuen Kameras stimme ich Mirko vollkommen zu. Als Sammler alter Fotoapparate habe ich auch so einiges Altglas, daß ich an eine Sony A7 adaptiere. Das Leica R 2,0/50 erzeugt wirklich schöne Bilder mit einem besonderen Look. Auch das Rollei/Zeiss Distagon 35/1,4 ist besser als aktuelle Nikon 50mm F-Linsen. Erstaunlich finde ich zudem daß mein altes Stangen-AF 35/2,0 von Nikon ebenfalls besser ist.

      • @ PGS

        Die meisten vergessen hier, dass es nicht nur die (noch) überlegene Auflösung der Systemkameras und ein paar weitere Dinge sind, die eine Kamera auszeichnen.

        Für den Käufer einer Kamera stellt sich immer die Frage, was er erreichen will und welchen Aufwand er dazu betreiben kann und will.

        Und wenn diese Frage durch die Systemkameras nicht im Sinne des Kunden beanwortet werden kann bzw. die Argumente für das Smartphone in der Summe überzeugender sind, dann kauft der Kunde eben ein Smartphone.

        Bis vor etwa 3 – 4 Jahren wäre ich nie auf die Idee gekommen mir ein Smartphone zu kaufen. Aber die Entwicklung ist nicht stehen geblieben.

        Heute sind es die Systemkamerahersteller, die sich Gedanken machen müssen, die in Summe überzeugenderen Argumente als das Smarphone zu liefern.

        Schaut man sich nur an, was im letzten Jahr so an Neuheiten präsentiert wurde, dann sieht man eigentlich nur die Flucht in die teure Nische, in der man wohlhabende Laien meist älterer Jahrgänge abzockt.

    • Zitat Turi
      „Aber allein beim Betrachten der Optiken aktueller SF kommen mir ernste Zweifel auf, wie die optische Überlegenheit aktueller DSLR oder DSLM und ihrer festbrennweitigen Objektive damit pulverisiert werden soll … irgendwann!!??“

      Mensch Turi
      Ich habe selbst den Vergleich zwischen einem Galaxy S10 und verschiedenen Systemkameras. Da weiß ich natürlich auch, dass zumindest tagsüber das Smartphone S10 nicht von weitem an die Auflösung einer halbwegs aktuellen Systemkamera herankommt. Ich würde sogar sagen, es kann vielleicht noch gerade so mit einer 6 Mpx Nikon D40 mithalten von der Auflösung her.

      Nur haben Sie nicht verstanden, dass die Auflösung eben nur eines der Eigenschaften von Kameras ist.

      Es gibt weitere und da sieht die Systemkamera gar nicht so überlegen aus.

      Ich nenne den Autofokus. Da kann keine meiner Systemkameras auch nur von weitem mithalten.
      Ich nenne die Möglichkeit der Freihandaufnahmen nachts. Auch da kann man sich die herkömmlichen Systemkameras knicken. Und das wissen Sie auch.

      Ich nenne den Time of Fly Sensor mit dem die Entfernung der einzelnen Objekte im Bild gemessen wird. So was kennen die herkömmlichen Kameras selbst für Preise von fast 7.000 Euro nicht.

      Also was soll die Rumtrollerei?

      • Liebe Sabrina! Überzeugende Nachtaufnahmen eines Smartphones habe ich noch nicht gesehen. Aber welche, die ich mit meiner Olympus EM1MK2 gemacht habe. Volle 5 Sekunden aus der Hand und richtig scharf; unmöglich für ein Telefon. Ich fotografiere auch mit dem Smartphone, übrigens an jedem Ort, wo ich mit der Kamera fotografiere, für die GPS Daten. Für schöne Fotos bin ich gern bereit eine kleine Tasche mit 2-3 Linsen und einer kleinen Kamera mitzunehmen. Da ist man einem Handy weit voraus. Den schnellsten Autofokus brauche ich immer beim Tele, da sind Handys wohl eher schwach. Genau so wenn es an die fotografischen Grenzbereiche geht. Dort wird man die Handy wohl nie finden. Für explizite Fotografie sind klassische Kameras einfach das effektivere Werkzeug und liefern ganz anderes Material. Übrigens ist hier ein Kamerablog für neue Kameras. Sich über neue Kameras zu beschweren und diese verächtlich zu machen ist schon etwas dämlich, denn jede erweitert die Wahlmöglichkeiten.

  • Hallo Sabrina

    Ihr Einwand könnte bezüglich der Gedankenlosigkeit jüngerer Menschen richtig sein. Sehe ich mir unser Schulsystem an kann ich verstehen warum besser gestellte Eltern ihren Nachwuchs in Privatschulen unterbringen.

    Für unsere Wirtschaft wird es wegen fehlender Bildung immer schwieriger qualifizierten Nachwuchs zu finden, das nur nebenbei!

    Deswegen erkennen eine breite Anzahl von Smartphone Nutzern die Möglichkeiten von System Kameras erst gar nicht. Für sie sind optische Gesetze oder Meisterwerke der Malerei „Böhmische Dörfer“. Von Lichtführung, Fibonacci-Spiralen oder dem Goldenen Schnitt haben die noch nie etwas gehört.

    Diese nicht wissende Gruppe hat weniger Einkünfte so das es gerade mal zu Überleben und dem vermeintlich kostenlosen Handy aus dem Mobilvertrag reicht. Schön finde ich den Umstand das die fotografische Smartphone Gemeinde damit zufrieden ist.

    Es sind nicht alleine die Smartphones an den sinkenden Verkaufszahlen der Systemkameras schuld, das wäre zu viel der Ehre für die Spielzeuge, sondern es ist ein breites Bündel anderer Umstände. Diese zu benennen würde Seiten füllen.

    Auf dem „Sterbebett“ liegen keine System Kamera Nutzer, egal wie alt, sondern all jene die eine weitere digitale und wirtschaftliche Entwicklung nicht erkennen können.

    • Hallo Alfred,

      fehlende Bildung stört unsere Wirtschaft erfahrungsgemäss gar nicht. Wer eine gute Allgemeinbildung hat, macht sich meist auch Gedanken über das System, in welches er zwangsläufig reinrutscht. Und genau das ist nicht gewünscht, weil man „ungebildete“ Fachidioten deutlich leichter lenken kann. Genau da kommt dann das Marketing ins Spiel. Zwar geschickt gemacht aber handwerklich schlecht umgesetzt. Merkt aber keiner mehr. Oder doch? Spiegellose Systeme , obwohl fehlerbehaftet, werden in den Markt gedrückt und alle denken: das ist die Zukunft. Hersteller, die noch ausgereifte DSLR-Modelle anbieten, werden als rückständig bezeichnet und belächelt. Und DSLR-User sowieso. Unterstützung kommt massiv von YT-Kanälen, deren Betreiber sich als Menschen wie Du und ich darstellen, allerdings deutlich mehr „Fachwissen“ haben. Die meisten von denen würde ich aber nicht mal als Assi einstellen. Es wird ja auch nicht über das Fotografieren geredet, sondern nur über Neuheiten. Das Wort switchen ist in aller Munde und das alte Equipment wird dann eingetauscht (kein Wort über den finanziellen Wertverlust) oder in der Bucht vertickt. Weil das aber alles so veraltet und gar nicht mehr zeitgemäss ist, frage ich mich: wer kauft das denn überhaupt noch?

      • Mir persönlich ist es völlig egal, ob etwas zeitgemäß ist oder nicht.
        Für mich stellt sich die Frage, was will ich, das hinten dabei raus kommt und welchen Aufwand zeitlich und finanziell (und schleppereimäßig) bin ich bereit dafür zu betreiben.

        Und zu glauben, dass die Riesenmasse der Smartphone-Photografen eher der ungebildeten Schicht angehört, dürfte kaum einer statistischen Prüfung standhalten.
        Auch das Gegenteil, dass es überwiegend gebildete Leute seien, die mit Systemkameras fotografieren, dürfte sich statistisch kaum belegen lassen.

        Allerdings ist letzteres durchaus geschäftsfördernd, Leuten, die Teuerkameras kaufen, das Gefühl der Erhabenheit zu vermitteln.

      • @Matthias
        Chapeau, so einen tiefgründigen – und leider wahren – Beitrag den ich voll und ganz unterschreiben kann, findet man hier selten!

    • Wir haben das Problem der Bildungsferne auch bei vermeintlich gebildeten Leuten.

      Man erlebt das gerade in Deutschland spätestens seit der Abwahl der Kohl-Regierung 1998 laufend. Ich nenne nur das EEG, den Klimaschwindel, den Impfbetrug (Grippe-Impfstoffe werden zu einem Zeitpunkt hergestellt, zu dem der Erreger noch gar nicht bekannt ist).

      Oder nehmen wir Steve Jobs.
      Einerseits ein Genie, andererseits hat er sich völlig naiv auf eine Chemotherapie eingelassen und ist natürlich dabei draufgegangen. Hätte er sich kundig gemacht, dann hätte er gewusst, dass die Quote der Chemotherapie-Überlebenden niedriger ist als die Quote der falsch positiven Befunde bei der Krebsdiagnostik.

      Es hilft nichts und niemandem, sich für gebildet zu halten.
      Ich bin ohnehin der Meinung, dass das eher ein Problem der weniger Gebildeten ist, die damit ihr gestörtes Selbstwertgefühl aufbesseren wollen.

  • Interessant finde ich, zum einen äußern sich einige kluge Köpfe von Apple, Samsung, Sony und Co vom baldigen Ende des Smartphone und HIER sprechen einige Leute das Smartphone werde die klassische Fotogeräte bald ablösen. Na was denn nun, und dann der „geistreiche“ Foto Schuhmacher … nun weiß ich endlich warum die Industrie die Welt in „Regionen“ aufgeteilt hat, damit die B Ware nach Europa geht bzw gleich in Europa bleibt…selten so einen Quatsch gelesen

    • Mirko,

      der Schuhmacher hat ja schon vor 4 oder 5 Jahren immer wieder darauf hingewiesen, in welche Richtung die Entwicklung geht. Und jetzt freut er sich, dass er richtig lag. Sein Problem ist nur, dass niemand auf ihn hören will. Ausser Sabrina, die sich aber nicht in den Chefetagen der Kameraindustrie bewegt und somit auch keine Entscheidungen treffen kann. Schumachers Blog (mega, mega umfangreich und keine Marke wird ausgelassen) kann ich aber empfehlen. Wer abends nicht einschlafen kann, braucht nur 2 oder 3 Absätze zu lesen und schon….

    • So, na, das ist interessant. B-Ware für Europa?
      Ich höre gerne In-Ear Kopfhörer. Da gibt´s in China für den Asiatischen Markt unglaublich viele Modelle mit den exotischten Spezifikationen wie 16 Treiber usw.
      Da gibt´s eine Handvoll guter Kopfhörer zwischen. Aber wenn man dann ein richtig gutes Modell sucht, landet man wieder in Deutschland z.B. bei der Firma InEar (dem PP8) oder in Amerika der Firma Shure (KSM1500).
      Leica anyone? Das mit der B-Ware ist doch an den Haare herbeigezogen.

      • Ingo,
        leider habe ich den Quatsch des Herrn Schuhmacher nicht abgespeichert, es war „sinngemäß“ seiner Darstellung wie folgt, da man in Europa mit keinen Sammelklagen zu rechnen hat so wird Europa mit der „B Ware“ beliefert 😂
        Manch einer der vielleicht einen Grauimport (zB Kamera) aus der Region Asien erworben hat war begeistert darüber das „deutsch“ nicht vorhanden war. Aber lassen wir Herrn Schuhmacher und seinen Anhängern den Glauben denn wir liefern unsere Aufzüge auch nur auf deutsch und deutschen Vorschriften zB nach Amerika aus 😂

      • So ein Blödsinn.
        Eben, Made in Germany hat sicher nicht so einen guten Ruf, weil alle die Deutschen lieben.
        Zu so einer Meinung fällt mir einfach nichts intelligentes ein.
        Ich mache mir nur ernsthaft Sorgen um Menschen, die so etwas glauben.
        Wie lange würde ein Unternehmen mit B-Ware wohl am Markt bestehen. Was hat Nikon wohl die Rückrufaktion mit der D600 gekostet?

      • von 7 objektiven, die ich seit 2016 gekauft habe, waren 3 von 4 Sony-Objektiven extrem dezentriert und eines von 3 Canon-Objektiven ebenfalls.

        Das ist in dieser Häufigkeit kein Zufall.

        (Von Nikon und Sigma hatte ich noch nie ein auffällig dezentriertes Objektiv.)

        Außerdem fehlt es in Deutschland an einem ordentlichen Verbraucherschutz.
        Man schaue sich doch nur unsere ehemalige Justizministerin Barley an. Damit die Leute gegen die Autoindustrie effizienter klagen können, entdeckt diese plötzlich die Sammelklage. Bei Opfern von Lipobay (oder früher von Contergan) geht der das am Arsch vorbei. In den USA ist Bayer für die Lipobay-Toten verurteilt worden. In Deutschland passiert nichts.

        Und das kriegen natürlich auch die Unternehmen mit.

        Ich staune nur immer wieder, mit welcher Brachialgewalt sich hier einige Kommentatoren als das outen was sie sind: eben keine Fotografen sondern Händler oder gar von den Kameraherstellern beauftragte Trolle.

      • 7 Objektive seit 2016? Das ist ja mehr, als ich seit 2016 gekauft habe.
        Allerdings habe ich in der Summe deutlich mehr als 7 Objektive gekauft.
        Dabei war ein Nikon 4/24-120 das für den A… war. Selbst nach einer Reparatur war das Ding einfach nur grottig. Ein Kollege hat mit seinem dagegen wirklich zufriedenstellende Fotos geschossen.
        Von Fuji war nicht eine Linse dezentriert, die ich bisher erworben habe (16mm, 23mm, 35mm jew. 1,4, 27mm, 90mm, 16-55mm, 50-140mm, 100-400mm). Nur ein 18-55 war mal kaputt, das habe ich hinfallen lassen.
        Damals bei Canon waren nach Jahren Gebrauch das 16-35 und das 24-70 jeweils im Tubus stecken geblieben. Wurde anstandslos repariert, waren im Endeffekt auch nur gelöste Schrauben.
        Über Sony kann ich nichts sagen, 3 von 4 Objektiven kaputt? Mag sein, spätestens beim zweiten hätte ich die Linsen aber vor dem Kauf beim Händler gecheckt.
        Und zum Thema Trolle und von Händler bezahlt: kann es sein, daß hier einige unter Verfolgungswahn und zwanghafter Sucht zur Beleidigung leiden?
        Am allerschönsten ist aber, Amerika als Vorbild für die deutsche Gesetzesgebung zu nehmen. Da spricht tatsächlich der völlig ahnungslose Troll. Vielleicht sollte sich jemand bestimmtes hier mal das amerikanisches Rechtssystem angucken und mit dem deutschen vergleichen. Da wird sich dann ziemlich schnell zeigen, warum in Amerika ein System der Sammelklagen absolut notwendig ist (und ich spreche hier nicht einmal davon, daß in den USA die Anwälte am Gewinn der Verhandlung beteiligt werden und es keine Anwaltssätze gibt).
        Aber ja, von Trollen faseln, Smartphones loben und andere Forenteilnehmer beleidigen. Besser zurück zu Facebook gehen, dort ist sowas deutlich eher Beheimatet als hier.

    • Zitat Mirko
      „zum einen äußern sich einige kluge Köpfe von Apple, Samsung, Sony und Co vom baldigen Ende des Smartphone“

      Mir ist davon nichts bekannt.

      Entstammt das Ihrem Wunschdenken oder haben Sie dazu mal einen Link?

  • Ich habe ein Stackingsystem mit Nikonkamera um Schmuckstücke, Uhren und Edelsteine zu fotografieren. Die Abbildungen sind rundum knackscharf. Nun meint aber Sabrina ein Smartphone kann das genau so gut, wenn nicht besser. Da hätte ich ja gut 5000€ gespart, ich Dummer.

  • Wenn Mark seine angekündigten Pläne mit eigenem Forum in die Tat umsetzt, würde ich das sehr begrüßen. Dann könnte man gewissen Leuten eine Laberecke geben, damit Kommentare zu Artikeln nicht immer vollgespammt werden. Was haben chinesische B-Ware oder Kopfhörer mit der neuen Nikon-Kamera zu tun?

    • Wer sprach hier von chinesischer B Ware ?
      Ich sprach vom Blödsinn eines „Foto Schuhmacher“ welcher hier von einer „Dame“ gern zitiert wird.

      „ D.h. inzwischen wird die A-Ware in die USA und nach China geliefert, mit denen es sich die Firmen nicht verderben wollen, resp. aus finanziellen Regressgründen auch nicht können.
      Nach Europa wird die B-Ware geliefert.“
      (Quelle; Foto-Schuhmacher.de)

      So und was hat Nikon nun mit Dinosaurier zu tun ?

      • Mirko, meine Kritik war nicht an dich gerichtet… Sie war eher allgemein dahingehend gerichtet, dass unter vielen Artikeln hier gefühlte 50 % der Kommentare nichts mit dem Artikel zu tun haben, sondern in allgemeines Geschwätz ausarten. Stichwort „Laberecke“ 😉

        Und Dinosaurier haben nicht nur was mit Nikon zu tun, sondern mit vielen, alteingesessenen und trägen Kameraherstellern.

      • @Patrick
        dass unter vielen Artikeln hier gefühlte 50 % der Kommentare nichts mit dem Artikel zu tun haben, sondern in allgemeines Geschwätz ausarten. Stichwort „Laberecke“ 😉
        Bitte an die eigene Nase fassen Patrick!!! Zwei Artikel unter der Rubrik Nikon bringt Neues, aber keiner davon zum Thema – das zu Deiner Kritik/Vorschlag Laberecke!!!

    • Patrick,
      muß dir ja zustimmen. Aber wenn hier so ein Unsinn von B-Ware in Europa verbreitet wird, da wollte ich mal meinen Senf dazugeben.
      Da es hier aber eben genau keine Laberecke gibt, man sich aber mit andere Forenteilnehmern mal unterhalten will, wirst du wohl noch öfter vom Thema abweichende Kommentare lesen. Oder eben auch nicht, es macht dir doch sicher keine Mühe, solche Kommentare einfach mal nicht zu lesen.

  • @ Sabrina:

    Sie haben recht, analoge Objektive eignen sich nur bedingt an Digitalkameras. Besonders deutlich wird zum Beispiel eine zunehmende Unschärfe, je weiter man abblendet. Deshalb verwenden viele Fotografen analoge Objektive auch bevorzugt offenblendig für Portrait, Produkt- oder Makrofotografie und erfreuen sich am ganz eigenen Charakter dieser Objektive! Jedenfalls verwende ich sie zur Zeit an der Fujifilm mit 16 MP, Cropfaktor 1,6 und bin begeistert, welche Effekte man damit erzielen kann! Natürlich ist manuelles Fokusieren immer auch ein Gedulds- und Glücksspiel, aber das gehört zum Fotografieren dazu und entschleunigt ungemein.
    An der 24 MP-VF-Nikon ohne Crop habe ich das noch nicht probiert, ich berichte aber, wenn das der Fall ist.
    Freilich ist es aber Geschmacksache, ob man mit analogen Objektiven digital fotografieren möchte oder nicht!

    • Turi,
      dann empfehle ich mal ein Distagon 35/2.8 (baugleich Voigtländer Color Skoparex) alt, teuer und offen bis zum Rand scharf und da ist es ziemlich egal ob es Analog, an einer Fuji oder einer Z7 verwendet wird. In manchen „Altglas“ Gruppen werden manchmal ja Vergleichsbilder gemacht und interessant dabei ist das die Unterschiede teilweise so minimal sind und die meisten das L 200mm nicht von den Altglas Rivalen unterscheiden können und dies bei 100% Ansicht.
      Auf der anderen Seite hast Du natürlich recht, so ist zB das Zeiss Biotar verglichen mit heutigen Portrait Objektiven eine Gurke aber kein neuzeitliches Objektiv liefert dir so ein Bokeh ab, von daher kommt es darauf an was man vor hat und auch wenn so manch altes Objektiv mit Auflösung und Schärfe mithalten kann so würde kaum ein Tierfotograf von Hand am Focus kurbeln, es sei denn er will „leicht“ im Zoo unterwegs sein.

      • Hallo Mirko, danke für den Tipp! Auch das Biotar stand schon mal auf meiner Wunschliste, allerdings haben mich Erfahrungsberichte abgeschreckt, das nicht gerade billige Objektiv in der Bucht zu kaufen.

      • Turi,
        falls Du mal das Glück haben solltest ein Biotar für Max 80€ zu ergattern dann kaufe es. Kleiner Tip „Flohmarkt“ oder schau bei EBay zB unter Praktica (nicht Praktina) manchmal weiß der Verkäufer garnicht was da vorne dranhängt…die Kamera ist dann „Beifang“. Alternativ hole Dir ein Helios 44, es ist die russische Kopie vom Biotar und Massenware und somit um einiges preiswerter zu bekommen, mein Tip hier wäre die Version 44-3 die ist aber allerdings wieder seltener anzutreffen. Gerade die neueren Versionen vom Helios lassen das Biotar alt aussehen (Auflösung, Kontraste) haben allerdings auch keine 10+ Blendenlamellen 😉

  • In der Schweiz ist die Nikon D850 seit geraumer Zeit für 2120€ Zu haben. Ich denke, da erübrigt sich die Überlegung, welche Kamera man kaufen sollte.

    • @Prolo
      nun so leicht möchte ich das nicht unterschreiben.
      Ich hab die D750 als auch die D850.
      Mit der D750 fotografiert es sich halt wesentlich leichter. Man muß lange nicht so aufpassen.
      Oder ich kann es auch so beschreiben: Mit der D850 muß überlegter fotografiert werden und man muß absolut genau auf alle Einstellparameter achten um zum gewünschten Ergebnis zu kommen. Auch die Qualität der Objektive und deren Preis fällt wesentlich mehr ins Gewicht als bei der D750.
      Bei mir hat sich die D750 mit dem 24-70 2.8 G zur „immer dabei Kammera“ entwickelt.
      Beim Skifahren tuts auch das 24-85 3.5/4.5 VR. Die D750 ist halt wesentlich kleiner und leichter als die D850.
      Und Nun kommt die D780. Nochmal kleiner und leichter. Mit dem wirklich sehr guten touchscreen der D850, den ich nicht mehr missen möchte. Ein nochmals besserer und schnellerer Autofokus mit größerer Bildabdeckung. Schnellere Serienbildgeschwindigkeit und schnellerer Prozessor bei gottseidank gleichbleibenden 24Mp. Ich wäre gespannt wie sich die Cam am 300 2.8 VR verhällt.
      Die D750 war und ist eine Spitzenkamera. Die D780 wird nochmals besser. Auf alle Fälle Wert, genauer angeschaut zu werden.
      Zu den altbekannten Kandidaten aus der Laberecke kann ich nur sagen:
      Ja, das fotografieren mit dem SP hat seine Daseinsberechtigung wenn ich die Bildchen nur weiterposten möchte oder für mich selbst als persönliche Erinnerung mache.
      Für Sport, Architektur, anspruchsvolle Landschaftsfotografie oder künstlerisch geprägte Bilder kommt man um eine DSLR oder DSLM nicht herum. Punkt.

  • Hallo Sabrina,

    Wir wollen ja nicht vom Thema abkommen, es geht schließlich um die Nikon D780. Aber spielen Sie doch einfach mal mit offenen Karten und verraten mir bitte, mit welchem SP und welcher Systemkamera Sie fotografieren!
    Vielleicht verstehe ich dann ihre Herangehensweise.
    Bitte nicht vergessen, dies ist ein Forum für Fotografie und keine Telekommunikationsplattform!

    Mit freundlichen Grüßen
    Uwe

    • So sehr lenkt einen die Diskussion ab: natürlich meinte ich die Nikon Präsentation! Das hat man davon, wenn man mit dem SP unterwegs schreibt … ^^