Canon Kameras

Canon arbeitet an der EOS 5D Mark V & EOS R Mark II

Canon arbeitet an der EOS 5D Mark V! Gleichzeitig wird angeblich auch an einem spiegellosen Pendant, der Canon EOS R Mark II, gearbeitet.

Neue DSLRs und DSLMs

Ist die Spiegelreflexkamera tot? Werden die Hersteller in Zukunft nur noch auf DSLMs setzen? Kurz gesagt: nein. Zwar kann man sich sicher sein, dass die spiegellosen Systemkameras in den kommenden Jahren einer immer wichtigere Rolle spielen werden, doch zumindest in den nächsten zwei bis drei Jahren werden auch definitiv noch neue DSLRs auf den Markt kommen. Wie es danach weitergehen wird, muss man abwarten. Hersteller wie Pentax glauben, dass die Spiegelreflexkameras wieder einen Aufschwung erleben werden, andere Unternehmen setzen inzwischen nur noch auf spiegellose Systemkameras. Entscheidend wird also sein, wie sich Canon und Nikon entscheiden, denn diese beiden Unternehmen bietet aktuell gleichermaßen DSLRs und DSLMs an.

Canon EOS 5D Mark V in der Entwicklung

Dass in den nächsten Jahren aber definitiv noch neue Spiegelreflexkameras auf den Markt kommen werden, das unterstreichen nun auch neue Gerüchte, denen zufolge Canon aktuell mit Hochdruck an der Canon EOS 5D Mark V arbeitet. Diese Spiegelreflexkamera soll die EOS 5D Mark IV beerben, die ja zusammen mit der alten EOS 5D Mark III zu den beliebtesten Vollformatkameras des Marktführers zählt.

Konkrete Informationen zur Canon EOS 5D Mark V gibt es noch nicht, man weiß lediglich, DASS Canon an der Kamera arbeitet. Mit einer Präsentation sollte man frühestens Ende 2020 rechnen, wahrscheinlicher ist eine Präsentation im Jahr 2021.

Canon scheint außerdem noch an einer weiteren Vollformatkamera zu arbeiten, der Canon EOS R Mark II nämlich. Diese soll wohl das spiegellose Gegenstück zur Canon EOS 5D Mark V bilden und mit ähnlichen Spezifikationen daherkommen, dementsprechend kann man auch hier mit einer Präsentation Ende 2020 bzw. 2021 rechnen.

Quelle: Canonrumors

Mark Göpferich

Mark Göpferich

Gründer von Photografix und freiberuflicher Redakteur, der sich seit vielen Jahren immer wieder aufs Neue von Fotografie und Kameras begeistern lässt. Mit mehr als 3.000 Artikeln hier auf Photografix inzwischen so etwas wie ein Experte für neue Kameras.

139 Kommentare

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  • Also ich tippe für die 5D Mark V mal auf Herbst 2020 🙂

    5D Sep. 2005 2006 2007 2008
    5DMII. Nov. 2008 2009 2010 2011 2012
    5DMIII. März 2012 2012 2014 2015 2016
    5DMIV Aug. 2016 2017 2018 2019 2020
    5DMV AugSepOktNov 2020

    • Ich finde diesen 4 Jahresrhythmus sehr gut, man hat nicht gleich nach dem Kauf ein veraltetes Modell und wenn die Neuerungen nicht ausreichend sind muss man nur alle 8Jahre investieren, was ich durchaus für sinnvoll erachte.

      • Nur weil ein Nachfolger erscheint ist die Technologie ja nicht zwangsläufig veraltet. Siehe a9 II. Die wird mindestens 2 jahre ohne Nachfolger bleiben und ist fast das gleiche wie die a9. Wenn also 2021 die a9 III rauskommt, und wahrscheinlich einen größeren Schritt macht, dann hatte die a9 auch einen 4 Jahres Zyklus bloß dass die jenigen die auf Dinge wie die konnektivität oder das weather sealing angewiesen sind schon die Möglichkeit hatten es zu bekommen. Gleichzeitig fällt die erste a9 im Preis. Eigentlich eine win win Situation

      • @Bademeister @Pendulum
        Vergiss nicht, diejenigen die die A9 im ersten Jahr gekauft haben, haben um die 5000.-€ bezahlt, die freuen sich mit Sicherheit darüber, dass man die Kamera jetzt schon für 3’400.-€ in der Schweiz sogar noch billiger bekommt! Somit ist ihre Kamera, gebraucht, nach einem Jahr in Gebrauch, nicht einmal mehr die Hälfte wert. Verstehe auch nicht, warum solche Leute das nicht toll finden und negativ eingestellt sind lieber Pendulum. Und die sollen sich jetzt auch noch freuen, dass die anderen sie nach so kurzer Zeit so billig bekommen? Wie dumm ist das denn?

      • @joe
        Vergiss nicht, diejenigen die die A9 kaufen wollen, müssen nicht 5000.-€ bezahlen, die freuen sich mit Sicherheit darüber, dass man die Kamera jetzt schon für 3’400.-€ in der Schweiz sogar noch billiger bekommt! Somit ist die Kamera nach nach einem Jahr auf dem Markt, einige Euro weniger.
        Verstehe auch nicht, warum solche Leute aufregen und negativ eingestellt sind lieber joe. Wer so dumm ist, beim Kauf eines neues Güters sofort zuschlägt und den Startpreis zahlt, ist selbst schuld und braucht sich nicht aufregen.
        Wer sich bisschen mit Marketing und Preisbildung auskennt, spart viel Geld.
        Ich gehöre immer zu den, die sich darüber freuen, wenn Güter günstiger werden. Ich habe für meine A7iii nur 1950€ statt 2300€ gezahlt. Ich habe einfach nur ein bisschen gewartet.

        Wenn du mehr wissen willst:
        https://de.wikipedia.org/wiki/Absch%C3%B6pfungsstrategie

      • @Pendulum
        Über Kaufstrategie musst Du mich wirklich nicht aufklären, das ist mein täglich Brot. Ich habe meine 5D4 am 16.September 2016 für 3250.-CHF gekauft, etwa 300.-CHF unter dem damals üblichen Preis. Diesen Preis hat sie bis vor etwa 3 Monaten auch gehalten. Wäre der Preis nach einem Jahr so gefallen wie bei der A9, dann hätte ich mich als A9 Käufer zumindest geärgert. Super, wenn Du das toll findest und die anderen für Idioten hälst.

        @Mirko
        ich sehe meine Kamera auch nicht als Wertanlage, aber gerade Du musst mir nicht erzählen, dass Geld keine Rolle spielt. Dir sind ja 27.-€ Zuviel um ein ansonsten kostenlos Objektiv beim Zoll abzuholen.

      • @Joe

        „Super, wenn Du das toll findest und die anderen für Idioten hälst.“

        Ich zitiere dich: „Wie dumm ist das denn?“

  • Canon hat ja schon mit der 90D eindrucksvoll bewiesen, dass Spiegelreflexkameras keineswegs tot sind. Wenn man einer 5D Mark V nun etwas mehr Auflösung und ein frei schwenkbares Display spendiert, könnte das schon was werden … zumal der Live View – bzw. Video-Autofokus bei Canon ja traditionell gut ist!

    • Mehr Auflösung? Canons Profikameras 1dx usw haben doch eher weniger Auflösung. Was will man denn mehr als 30MP haben? Da zwingt man doch nur seinen Rechner in die Knie. Leute die es wirklich brauchen können doch zur 5ds r greifen. Mehr Auflösung geht ja auch oft zu lasten des dynamikumfangs und des rauschverhaltens. Wichtiger wäre mir in Body Image stabilization oder backside illumination Vielleicht ein stacked Sensor und 4k Ohne crop bei 500mbits, 4.2.2 10 internal recording.

    • Bei den Hantelkameras ist es ja fast egal, ob da noch Platz für einen Spiegelkasten gebraucht wird oder nicht. Das sind ‚eh Riesendinger.
      Wenn DSLRs folgende Ausstattungsmerkmale aufweisen, kann man sie verwenden

      1. Besonders wesentlich:
      – Das Sucherbild darf beim Hochklappen des Spiegels nicht verschwinden – gelle?

      2. der Rest, z.B.:
      – Wasserwaage
      – RGB Histogrammvorschau
      – Hybridautofokus
      – Objektive genauso scharf und sauber auflösend wie bei DSLM
      – Fokuspeaking und Fokuslupe für manuelle Fokussierung

      Schätze, das wird schwierig.

  • Das wird für mich eine schwierige Entscheidung. Ich bin mir noch nicht sicher ob ich nochmal in Spiegel investieren soll oder in Spiegellos oder mit dem zufrieden sein was ich jetzt habe. Jedenfalls muss das potentiell nächste Gerät deutlich besser sein als das was ich zur Zeit verwende.

    • @ joe

      …Ich bin mir noch nicht sicher ob ich nochmal in Spiegel investieren soll oder in Spiegellos oder mit dem …

      hallo koe, das heißt, im vorgehen mitnehmen !!
      Investieren, das tut man, wen man sich eine Immobilie kauft, oder eine Fabrik,
      aber nicht eine billige Kamera !!

      Wenn Leute zu viel Geld besitzen , können die meisten damit nicht mehr umgehen…

      • Ich bin zwar kein Wirtschaftsexperte, aber wenn ich eine Kamera beruflich nutze und damit hauptsächlich mein Geld verdiene, ist das schon eine „Investition“. Oder nicht?

      • Man kann in alles investieren: Immobilien, Aktien, Waren, ja selbst in einen Bleistift. Ich kaufe also etwas, weil ich mir einen Mehrwert erhoffe. Dies muss nicht einmal zwangsläufig ein materieller, sondern kann ebenso ein ideeller Mehrwert sein. Bei einer Investition können sowohl Gewinne wie auch Verluste resultieren, wie beispielsweise am Kapitalmarkt.

        Auch der Kauf einer Kamera ist eine Investition. Ich kaufe eine, weil ich viele schöne Bilder damit machen möchte. Dabei ist es unwesentlich, ob ich Geld damit verdiene oder nicht. Mache ich über Jahre tolle Bilder mit dieser Kamera, hat sich die Investiton gelohnt, mache ich nur 20 Bilder und verkaufe sie dann, war es eine Fehlinvestition.

  • Na dann lassen wir die mal werkeln…
    Die großen Canon-Zeiten sind vorüber und wenn die Objektive, wie sich andeutet wesentlich innovativer für R und für Sony sind – werde ich keinen Spiegel mehr brauchen.

  • Meine unmaßgebliche Meinung

    zu dem Thema ist bekannt. Zwar arbeite ich zur Zeit mit meinen beiden Systemen Spiegellos, das ist aber eher Zufall denn Kauf entscheidend gewesen.

    Vorher waren es immer diverse Canon DSLR Boliden. Mit der 90D hat Canon bewiesen das man noch einige Jahre zweigleisig fahren möchte. Warum nicht auch mit einer weiteren DSLR Kamera wie einer 5D Mark V?

    Das „Ausschließlichkeitsgeschäft“ um mit oder ohne Spiegel verstehe ich nicht, das ist totaler Quatsch und führt zu nichts. Beides hat Vor und Nachteile, auf dem finalen Bild sieht kein Mensch welcher Sucher verwendet wurde, also ist das auch nicht wichtig.

    In ein benötigtes Gerät investiere ich unabhängig vom momentanen Live Streame, alles andere ist rausgeworfenes Geld.

    Außerdem hätte Canon sich viel Ärger ersparen können wenn sie rechtzeitig die bisherige Kundschaft von ihrer Zweigleisigkeit verständigt hätten.

    Es könnte durchaus sein das die bis jetzt zurückhaltende DSLR Kundschaft wieder neu kauft, den Umsatz steigert, statt sehr viel Geld in ein R System mit Adaptern zu stecken.

  • Die haben wohl gemerkt das die Nutzer doch noch nicht ALLES auf Spiegellos haben wollen und haben eingeschwenkt. Ihre EF Objektive sind eben auch Spitze, diese Überlegenheit gegenüber anderen Marken zeigt Canon deswegen auch aus. Das Conon schon seit der EOS Einführung ihre Objektive NICHT auf Unendlich sondern auf eine NUTZDISTANZ von Brennweite durch zehn in Meter korrigiert. Z.B. 600mm : 10 = 60 Meter. Was bei Unendlich einen kleinen Nachteil bring aber bei 20 Meter wieder einen gößeren Abstand in Abbildungsleistung zu anderen Herstellern. Das finde ich sehr Logisch, denn wo werden denn die Bilder hauptsächlich gemach? Ganz sich nicht bei Unendlich!

    • Die andere Seite der Wahrheit ist, Canon hat seinen Nutzern mehr als 10 Jahre lang die spannendste und später auch beste Technik zurück gehalten um schön weiter seine DSLR-Patente zu nutzen und stark zu halten.
      Denn EOS-M hat ja bis heute kein anspruchsvolles Level erreicht und will es wohl auch nie.
      Canon hat sich von Panasonic, Olympus und vor allem durch Sony das Heft aus der Hand nehmen lassen. Denn die drei plus Fuji haben es geschafft in einen satten Markt einzusteigen und ihn komplett zu verändern.
      Ich kaufe Kameras wegen der Objektive, Canon EF bot Lange einige der modernsten Objektive – heute ist die Innovation bei FE, bei Z, bei L und so langsam auch bei R zu finden. Aber kaum noch bei DSLR-Bajonetten.
      (Außer das C&N versuchen ihre Prestige-Sportler noch eine Weile bei DSLR zu halten).
      Und Canon unterschätzt immer weiter gewaltig wie gut jetzt schon Smartphones sind.
      Es geht längst nicht mehr um mit oder ohne Spiegel oder auch um mit oder ohne Sucher – es geht um Objektive – SP bieten heute 5x und sogar 10x Zoom oder 3 Brennweiten von 13-56 mm.
      Und da wir Fotos beinahe ausschließlich immer häufiger auf elektronischen Geräten anschauen …
      Canon hat seine Stärken bei Objektiven – so wie jeder andere Hersteller auch – aber auch seine eklatanten Schwächen (SuperZoom, CRs, veraltete Festbrennweiten) und die liegen weiterhin bei DSLR – ganz abgesehen von einem Autofokus der einen permanent versucht an der präzisesten Schärfenebene vorbei zu locken …
      Da hin will ich nie mehr zurück- so gut meine EOS RT, 1V, 1D, 5D, 1DX, 80D. 5DSR, 5D3 auch waren – Das ist heute alte Technik – bestenfalls Nostalgie.
      Und wenn ich parallel mit und ohne Spiegel fotografiert habe, zeigten die Systeme ohne Spiegel auf den fertigen Fotos immer die besseren Ergebnisse.
      Canon sollte sich viel mehr auf einen Hybridsucher konzentrieren und auf einen sichtbaren Sensor-Vorsprung (abgesehen von innovativen Objektiven für R)

      • Die Einlassungen von @Cat

        kann ich fast alle teilen. Allerdings wird es immer etwas neueres oder besseres geben, darüber was kommen wird lässt sich herrlich spekulieren.

        Das mit den AF Problemen hat nur indirekt mit dem Spiegel zu tun sondern damit ob der Sensor feststehend oder beweglich gelagert ist. Damit lassen sich Fokus Fehler elegant ausgleichen.

        Objektiv Schwächen werden heute Kamera intern herausgerechnet ohne das der Kunde das mitbekommt, weil andere Hersteller das vielleicht besser beherrschen haben sie vermeintlich die besseren Objektive, dem ist aber nicht so.

        Cat hat mit seiner Feststellung das Bilder überwiegend auf elektronischen Geräten angesehen werden leider ins Schwarze getroffen. Das macht einen großen Anteil des Erfolges der Smartphones aus. Bis auf wenige Ausnahmen sind stinknormale nicht kalibrierte Büro Bildschirme mit Glück OLED Displays in Verwendung.

        Braucht es dafür Vollformat oder gar Mittelformat? Nein ein SP reicht locker, sogar Ausschnitte sind unproblematisch auf einem Bildschirm darstellbar.

        Was folgt daraus? Jede für uns Fotografen gemachte Super Technik erreicht die Gewinn bringende Masse nicht, wird dort auch nicht benötigt.

        Ich hoffe es bleiben noch genügend Foto begeisterte Spinner wie ich einer bin übrig damit es noch lange DSLR/DSLM Kameras und die dazu gehörenden Objektive gibt.

      • @CAT
        ich bin mal fast einer Meinung mit Dir, speziell die Smartphone Geschichte halte ich – allerdings nicht nur für Canon – für die gesamte Fotoindustrie für sehr gefährlich, da ich mit dem i-phone 11 einige Erfahrungen sammeln konnte. Und gerade gestern Abend stand plötzlich eine wunderschöne Katze auf unserer Terrasse, ich habe meine Kamera geholt, eingestellt und die Katze war weg. Meine Tochter hat mit dem Samsung S10 spontan schöne Bilder gemacht und die werden mit dem i-phone 11 noch einfacher und nach schöner.
        Das Dilemma von Canon, aber auch von Nikon ähnelt der Problematik in der Automobilindustrie, Verbrenner gegen Elektromotor. Sollen VW, Mercedes und BMW jetzt einfach 100% auf Elektro gehen und alles andere vernachlässigen? Das ist ein schwieriger Spagat zwischen alter und neuer Technologie, genauso wie für Canon und Nikon. Für Tesla ist das ein Selbstläufer, die haben keine Altlasten und bei den Chinesen wird das staatlich angeordnet. Ich halte die Strategie von Canon daher für sehr gut und den Spagat für gelungen. Speziell der Adapter – ich weiss Alfred, Du magst das nicht – aber der hat exakt die gleichen 8 Anschlüsse der EF-Objektive mit der gleichen Funktionalität und somit bieten die EF-Objektive die gleiche Leistung an der R wie an den Spiegel-Kameras. Natürlich fehlen die 4 weiteren Funktionalitäten die in den RF Objektiven vorgesehen sind, wovon allerdings – soweit ich weiss bisher nur zwei belegt sind, die man nicht unbedingt braucht.
        Dennoch – wie schwierig das Ganze in Zukunft für alle werden wird, zeigt eigentlich meine Unsicherheit, nach dem ich das i-phone 11 einen Tag getestet habe. Was bringt uns denn dann noch alles i-phone 12 und 13, wenn es mal wieder Zeit wäre in eine neue Kamera zu investieren? Behalte ich meinen „alten Kram“ und kaufe ein i-phone dazu oder investiere ich nochmal voll in spiegellos? Wie gesagt, es stehen schwierige Entscheidungen an. Nicht nur für mich.

      • Tja Smartphone…
        Ich nutze jetzt seit einer Weile 11Pro – ganz ehrlich, 12-24 mm und 24-70 mm oder FB im unteren Bereich nehme ich meistens gar nicht mehr mit.
        13 mm Brennweite war für mich der entscheidende Punkt.
        Klar mache ich damit keine Portraits oder Selfies – die gefallen mir weiterhin nicht.
        Aber endlich Macro und eine schönere Zoom-Bedienung.
        Bearbeiten gleich auf dem Phone und weg ans Ziel.
        Die drei Linsen sehen fast aus wie an alten Revolverkameras – aber eben flach.
        Sony hat’s vielleicht jetzt geschnallt und baut seine eigene SP-Technik in die kommenden Alphas – dann geht die Lucie richtig ab…
        Canon, Nikon und Co haben es ja bis heute nicht einmal geschafft, die von mir seit 20 Jahren geforderte Diebstahlsicherung einzubauen, geschweige denn ein sinnvolles Tragesystem.
        Und bei Sphones muss nur einer eine Büchse mit Bedienung, Griff u Sucher dazu bauen….
        Peng sind alle Kameras Sammlerware….

      • Die Kunden sind gut beraten, die Kameras und insbesondere die Objektive selbst auszuprobieren.
        Das Ergebnis könnte sich ganz anders darstellen, als es in Kommentarspalten zu lesen ist.

      • @ Cat
        Es geht ja jetzt erst richtig los.
        Samsung will ja den 108 Mpx Sensor in die Nachfolgemodelle einbauen und die Bildqualität „substanziell“ verbessern, besonders auch beim Rauschen.
        Das wird hochinteressant. Am Ende kauft man sich die Smartphones statt der DSLRs, weil sie bessere Qualität liefern. Das war vor 3 Jahren noch schwer vorstellbar.

        Ich habe mir vor kurzem mal wieder einen Vergleichstest zwischen dem neuen iPhone, dem Huawei P30 Pro und dem Samsung S10 angeschaut.
        Unter dem Strich kann das S10 nachts mit Spitzlichtern wohl am besten umgehen, aber auf Kosten der Helligkeit des Bildes. Das Rauschen scheint nachts auch etwas höher als bei dem beiden anderen Modellen. Insgesamt scheint mir aber das S10 am ausgewogensten zu sein.

  • Persönlich freue ich mich auf die R ii als spiegellose 5D, da Canon schon in Schwierigkeiten ist, wenn man sich mal anschaut was die neusten Sony Kameras leisten können, vor allem im Vergleich zur alternden 5D mark iv die immer noch für 3000€ verkauft wird. Da hat Canon schlicht nichts entgegenzusetzen. Die R war eine hochexperimentelle und leider auch nicht vollig Ausgereifte Konzeptkamera, die irgendwie nirgendwo richtig ins Lineup gepasst hat und die RP ist nicht wirklich relevant für Profis. Inzwischen scheint Canon nach dem verpassten Start aber wieder aufzuschließen und von den kürzlich erschienenen M6 mark ii und 90d fanden viele Tester die Spiegellose besser und auch die 90d scheint mit hochgeklapptem Spiegel ihre beste Performance (vor alle im Af Bereich) abzuliefern. Mal sehen wie gut dann eine spiegellose 5D sein wird und ob DSLRs bis dahin überhaupt noch relevant sind. Ich schätze, dass ein auch nicht unwichtiger Grund für die Zweigleisigkeit sein dürfte, das die jahrelange Entwicklung der 5D mark V einfach schon weit fortgeschritten ist. Ich gehe aber davon aus das, das Canon jetzt nur noch die sich eh schon in fortgeschrittener Entwicklung befindelichen DSLRs auf den Markt bringt und sich auch vollständig den Spiegellosen zuwendet.

    • @Madtoffel
      …im Vergleich zur alternden 5D mark iv die immer noch für 3000€ verkauft wird…

      Die 5D4 ist in der Schweiz für 2195.-CHF zu bekommen das sind etwa 1950.-€ !!!!!!!!!! Und ja, sie ist inzwischen etwas mehr als 3 Jahre alt (meine übrigens auch) und immer noch – gerade zu dem Preis – ein hervorragender Kauf. Auch wenn ihr es nicht mehr hören wollt, ich muss die wenigsten meiner Portraits nacharbeiten – weil die Farbe stimmt! Ich würde wirklich gerne mal einen Portrait-Vergleich – „out of camera“ – mit einem Sonyfotografen von hier machen. Also meldet Euch – ich bin bereit!

      • Ich komme in die Schweiz… dann machen wir das.
        Ich dachte aber immer ihr macht Eure Farben in RAW.
        Egal, ich kann’s auch in JPEG, ganz egal welche Kamera, Farben lassen sich auch einstellen und das Objektiv spielt eine Rolle.
        Nur zu sagen die Kamera/ der Sensor XY liefert die schönsten Farben, würde ich so nie unterschreiben – auch nach Dutzenden Blindtests nicht.
        Es ist auch eine Frage der Gewohnheit und – keine 2 Menschen auf dem Planeten sehen / empfinden Farben identisch.

      • @Cat
        Ich bin dabei – ich komme sogar bis Freiburg – falls das für dich günstiger ist. Sobald du so weit bist gebe ich Dir meine E-Mail Adresse und wir können alles genau besprechen. Ich freu mich drauf!

      • @Cat
        RAW ist nicht unbedingt besser als JPEG, mache immer beide Formate gleichzeitig und nehme häufig das JPEG-Bild weil es daran nichts auszusetzen gibt.

        Natürlich ist Farbwahrnehmung eine individuelle Geschichte, aber dennoch sehen die meisten ähnlich. Wie mühsam es ist, wenn die Farben nicht stimmen (also nicht so sind wie man erwartet) musste ich mit meinen neuen Studio Leuchten LED Sirius 160 feststellen, geben eine gute Helligkeit aber sie erzeugen einen leichten Grünton auf den Porträts, ähnlich den Sony-Bildern, der (von mir) nur mit viel Aufwand korrigiert werden kann. Ich werde sie deshalb wieder zurückgeben.

        Sollte es uns tatsächlich gelingen einen „showdown“ zu organisieren, bringe ich auch ein Model mit!

      • @Joe,

        Nochmal auf dieser Seite, wenn es nicht das Menü ist, im übrigen durch die Existenz von my Menü und dem FN Menü völliger Quatsch, sind es die Farben.

        Wie wäre es den wenn du uns mal einen „Sony liegt mit den Farben daneben“ Vergleich zeigst – mal ganz abgesehen davon das speziell die Hautfarben auch sehr subjektiv bewertet werden.
        Des Weiteren gibt es durchaus auch Genres In der Photography wo Hauttöne überhaupt keine Rolle spielen.

        Und, kleine Frage noch, gefallen dir die Hauttöne einfach besser, validen Vergleich vorausgesetzt, oder hast du tatsächlich die Farben gemessen und sie passen genauer bei Canon?
        Denn nur das zählt eigentlich.

      • @René Unger
        Mir gefällt Typ Frau x besser als Typ Frau Y – muss ich jetzt nachmessen oder darf mir das so gefallen? Genauso ist es mit den Bildern, Sony kommt – nach meinem persönlichen Geschmack – mir etwas zu „grünlich“ rüber, es ist tatsächlich bei den neuen Modellen etwas besser geworden, aber MIR persönlich gefallen die Canonfarben einfach besser, und da das Ganze ein grösseres Thema zu sein scheint, bin ich alles andere als alleine. Speziell bei Portraits ist mir das wichtig. Würde ich nur Landschaft machen wäre mir das so breit wie lang, da ist vielleicht der kleine „Grünstich“ möglicherweise sogar von Vorteil. An das Menü von Sony kann man sich sicher gewöhnen, aber ich habe wirklich keine Lust mir das anzutun, wenn ich ein logisches und sehr leicht lernbares Menü bei Canon habe.
        Und weshalb nimmst du das denn persönlich, wenn einem die Sonyfarben und das Menü nicht gefallen? Es bleibt doch eine Superkamera, und wenn diese Dinge nicht stören bzw. man wenig Portrait macht, fährt man vielleicht sogar besser als mit einer Canon, aber für mich ist Sony nix, wenn ich wechseln würde ginge ich höchstwahrscheinlich zu Fuji, aber sicher nicht zu Sony.

  • Hoffentlich baut Canon den Einschalter an der richtigen Stelle hin und nicht so völlig daneben wie bei der EOS R. Fotografen arbeiten da definitiv nicht.

  • Würde mich wundern, wenn Canon die Fließbänder ihrer DSLR-Produktion abschaltet. Gibt auch keinen Grund, solange es nicht die entsprechenden Objektive (Tele, Supertele) für DSLM gibt.

  • Persönlich komme ich bei Canon mit den DSLRs aus 2 Gründen besser klar als mit den DSLMs.
    Erstens liebe ich das Schulterdisplay, über das ich auch schnell mal ins Menü komme.
    Der Hauptgrund ist jedoch der Sucher.
    Mit dem Geruckel im elektr. Sucher komme ich überhaupt nicht klar.
    Und dann kommt die 90D die nur bei hochgeklapptem Spiegel einen vernünftigen AF hat.
    Da frage ich mich was das soll, das man den Sucher nicht vernünftig nutzen kann.
    Ich weiß nicht ob man sich überhaupt noch bei Canon auf irgend eine Nachfolgerin freuen kann.

    • Welcher WOW soll denn sein? Die Kameratechnik soll hervorragende Bilder realisieren. Die Technìk ist an einem Stadium angelangt, wo fast keine Verbesserung mehr möglich ist.

      • Da ist noch viel Luft nach oben:
        Dynamik, Autofocus, 5-Achsen-Bildstabilisator und Video in 4K mit 60B/s und nicht hochgerechnet wie angeblich bei der 90D.

      • @RaRö
        …und Video in 4K mit 60B/s und nicht hochgerechnet wie angeblich bei der 90D…

        Super, dass sie 4K 60B/s hat, in dem Fall kaufe ich sie doch, bei dem Preis ist das konkurrenzlos!

      • Hallo joe,
        hoffe sie haben mich nicht falsch verstanden.
        Die 90D hat 4K nur mit 29,97 und 25 B/s und angeblich ?? ist die 4K Auflösung nur hochgerechnet.

  • …diejenigen, die sich vor einigen Jahren (ich glaube es waren 3) die Mark Vier für Vier tausend Euro gekauft haben, hatten auch den WOW-Effekt. Ganz einfach weil die Kamera richtig gut war und ist. Dann trübte sich der Himmel über dem Auenland etwas ein, als der Preis nach einem guten Jahr um ca. tausend Euro gesenkt wurde (gepaart mit einer zusätzlichen Bonus-Aktion). Die Mark IV war aber trotzdem noch eine hervorragende Kamera. Wenn Ihr jetzt mal bei Fotopartner in Hamburg schaut, liegt der Neupreis bei 2.799,00.
    Dann schaut mal bei Calumet unter Nikon die neue Einpreisung (schöne Umschreibung) für aktuelle Kameras und Objektive. Selbst die Z50 gibt es schon mit 100Euro Winterrabatt:-))
    Wir lernen daraus, dass eine Kamera kein Anlageobjekt ist sondern einem natürlichen Wertverfall unterliegt. Die nächste Frage ist dann: bieten die Neuheiten die Innovationen, die uns um den Schlaf bringen oder arbeiten wir einfach mit unserem „alten Zeugs“ weiter. Denn vor 3, 4 oder 5 Jahren gab es an den Bilddaten auch schon wenig auszusetzen….

    • ..dieser generelle Verfall der Branche ist nicht zu übersehen, eine A7Riv hat in 2Mon. bereits 1000,- verloren. Heute ist alles nur interessant bis es veröffentlicht wurde, am Markt kümmert es schon niemanden mehr, da wird längst wieder gerätselt was wo als nächstes kommen könnte. Wie überall, die totale Übersättigung, auch über Fotos. Bei 500Mio täglicher Instagram-Nutzer interessiert es niemanden mehr, ob hinterm Bild ein Smartphone oder eine Top-Kamera stand, nur die Sensation darauf..für diese max.1 Sekunde.

      Nikon hat gerade (zur Z50) via Interview bekannt gegeben, das sie künftig beide Schienen weiter verfolgen, nicht wie hier behauptet nur auf Dslm setzen…es sei nur ihre Reaktion auf gewisse Märkte und deren Anfragen. Also Dslr wie auch Dslm, einfach deshalb, weil beides bei ihnen nachgefragt und erwartet wird, wie es ihre ständigen Markterkundungen ergaben. Klein, leicht, ähnlich verspielt wie Smartphones und auf Design getrimmt, aber auch vollwertig mit extremer Akkuleistung, Schulterdisplay und unabhängigen Suchern die keinen Strom brauchen. Darum also aktuell kein vollwertiger Dslr Ersatz als Dslm, wie er ja nirgends wirklich vorhanden ist, sondern nur bewusst reduzierte, kleinere Abwandlungen dazu, wo es mehr um Design geht…und dass solange wie ihre Kunden nicht komplett anders wollen.
      Auch logisch, längst kauft sich jeder was er mag bzw seinem Einsatzzweck am idealsten erfüllt. Was einige Marktkonforme brauchen um sich besser zu füllen, entspricht keinem echten Nutzungsbedarf, nur jenem Anteil über welchen man Leute eben anders und erneuert zum Kauf verführt 😉
      Man man wenig falsch machen, weil alles Gewohnheit wurde und nichts sonderlich einen Wert behält, geschweige mit Zukunft zu tun hat. Heute ist für einen etwas so zwingend nötig wie es andere nicht die Bohne interessiert. Niemand konnte bisher irgendwo zu spät kommen, wenn es um Entwicklung geht, sich eher viel Unnötiges ersparen…was in wenigen Jahren so oder so ein alter Hut ist.

      • Wo hat die A7IV 1000€ verloren? Als Grau-Import? Bei deutschen Händlern jedenfalls nicht, da steht immer noch überall 3999€ auf dem Preisschild. Selbst die A7RIII kostet immer noch rund 2800€ und hat damit seit Erscheinen keine 1000€ im Neupreis eingebüßt.

        Nikon hat gerade seine Winterrabatt-Aktion gestartet und die Z6 ist inzwischen bei Fachhändlern dadurch für unter 1500€ zu haben. Bei Markteinführung vor gut einem Jahr betrug die UVP noch 2449€ (inzwischen 1899€). Das entspricht rund 40% Preisverfall innerhalb eines Jahres. Die EOS R ist da wesentlich preisstabiler, wobei die Nikon eigentlich das bessere Gesamtpaket liefert. Diese starken Rabatte könnten darauf hindeuten das die Z Kameras sich nicht wie gewünscht verkaufen. Dazu passt ja auch die Aussage der zweigleisigen Fahrweise. Was diese Aussage noch Wert ist, wenn sich das Z-System im Markt etabliert hat wird man sehen.

      • @Markus J…ich orientiere mich nur an globalen Entwicklungen, sei es Verkäufe oder Preise, und die trifft alle Hersteller, mal mehr mal weniger, je nach Marktlage, Sympathie jeweiliger Modelle, Erscheinungstermine. Was ich damit sagen will ist, das der einstige Dlsm Effekt auch nicht mehr greift, diese Besonderheit fällt nun weg, seit es jeder hat, alle kennen…was so der Branche den nächsten eigentlichen Dämpfer bringt. Viele haben schliesslich die letzten Jahre fast nur davon gelebt, daraus bestanden.
        Künftige Feinheiten, höhere Auflösungen, Detailverbesserungen oder Objektivnachfolger sind zwar nett, werden aber nie mehr diese Anfangswirkung erzielen, um Leute auch ohne echtem Bedarf zum Kauf zu bewegen.

      • Ok, dann ist also der Grau-Import gemeint. Wenn man ohne Garantiesicherheit, ohne deutsches Menü leben kann und dafür 3000€ ausgeben will, ist es eine Option. Im Wiederverkauf wirkt sich das dann natürlich auch aus. Käme für mich nicht in Frage, aber es werden ja Gebrauchte mit englischem Menü immer mal wieder angeboten.

      • @Markus J…..nein wie gesagt, ich hab mich nicht auf Deutschland bezogen, bin auch nicht von dort. War nur ein Beispiel, weil sie fast überall um 4 startete und in einigen Ländern schon unter 3 liegt. Amazon liefert sie was ich weiss in D für 3500 ?..keine Ahnung, weil auch nicht meine Marke ist. Aber UVPs haben längst wenig Bedeutung…was Hersteller zusätzlich trifft.

      • Amazon.de liefert die A7RIV so wie es aussieht gar nicht (da nicht gelistet) und wenn man auf idealo.de nach dem besten Preis sucht bekommt man für Deutschland 3999€ ausgespuckt. Die Kamera ist ja immer noch nicht flächendeckend verfügbar, da wäre es schon sonderbar wenn da der Preis fällt. Wenn’s beim neuen iPhone bei Markteinführung zu Lieferengpässen kommt, werden die Teile oft weit über UVP im Netz angeboten während Apple nicht liefern kann. Ob das dann wirklich Leute kaufen, keine Ahnung, aber das Spiel wiederholt sich immer wenn ein neues Modell begehrt ist.
        Das UVP’s keinen bestand mehr haben kann man auch nicht pauschalisieren. Apple Produkte sind sehr preisstabil und werden meist erst wirklich günstiger, wenn es einen Nachfolger (momentan iPhone 8) gibt. Für eine aktuelle Leica muss man in der Regel auch immer den UVP auf den Tisch legen, da gibt es kaum Spielraum. Wenn man einen neuen Mercedes kaufen will, ist im Gegensatz zu vielen anderen Herstellern auch kaum Spielraum beim Preis, da bewegt sich der Rabatt, wenn es denn einen gibt im einstelligen Prozentbereich.

    • Ich halte es ehrlich gesagt für fraglich, ob bei Kameras, die seit Jahren für zahlungskräftiges Publikum geschaffen wurden, Rabattaktionen was bringen.

      Dieses Publikum kauft doch nicht deshalb nicht neu, weil die Kameras teuer sind.
      Da steht wohl eher das Problem des Nutzens, also der Qualität, der Bedienung, der Schlepperei, der Konkurrenz mit Smartphones.

      Eher sollte man bei APS-C mit den Preisen auf dem Teppich bleiben.
      Aber das dürfte sich in zwei drei Jahren auch langsam erledigt haben, wenn die Smartphones ausreichende Zooms bieten.

  • Moment Frage, ist jetzt mit der Canon EOS R Mark II das schon angekündigte DSLM High-End-Flaggschiff mit 80 MP gemeint oder eine zusätzliche weitere Kamera? Für meine nächste Kaufentscheidung wäre schön zu wissen ob dieses 80 MP Wunderding bis zur Photokina erscheint, wenn ich noch länger darauf warten müsste, heißt es für mich dann doch Goodbye Canon, Hello Sony.

    • @René Fiedler
      also angeblich soll die Sport und Wildlife Kamera 1DX III im Februar erscheinen und die EOS RX mit 83MP im Mai. Aber wenn Dir das zu unsicher ist und Du nicht warten willst, und Du so wieso mit einem Wechsel liebäugelst, dann wechsle jetzt zu Sony, die A7 R IV kriegt man jetzt schon günstiger, weil sie wie die A7 R III nicht der grosse Verkaufsschlager ist (Aussage Foto Märlin, Basel).

      • Mal so nebenbei, was soll Media M. Mit einer 7R3 oder 7R4 oder 9???
        Das sind Kameras für Berufsfotografen.
        Auch eine D850, 1DX etc wird mal allenfalls in wenigen Großstadt-Filialen der Saturn/MM Gruppe finden.
        Zumindest in Germany.

    • Die Wunderwaffe? 

      FF-Wunderwaffen gibt es seit einigen Jahren bei Nikon, Pentax und auch Sony. Diese Sputnikschocks hatten doch erst die narzisstische Kränkung induziert gehabt, welche dann die infantilen Skintone-, Menue- und Weathersealing-Meme zum Kontern heraufbeschwor. Batterylife und „EVF geht ja mal gar nicht!“ war auch noch zu ertragen, allerdings nicht mehr seit die EOS-R-Klasse es nun batterieseitig sogar noch schlechter macht als historische A7 Kameras und ebenfalls mit einem elektronischen Sucher aufwartet (was ein echter Mehrwert ist, so der Sensor denn auch für den Liveview-Betrieb optimiert wäre, was er nicht ist).

      Ich hab mir vor ungefähr zwei Jahren für lächerliche 1700€ eine A7rII gekauft und sie hat mir in der Zeit viel Freude gebracht und auch wenig Wert eingebüst. Für so viel (im Auge des Hobbyisten) oder wenig (im Auge des erfolgreichen Mannes der Wirtschaft/Hochschule, resp. des Schweizers) gab es bei Canon gerade mal eine 6D-Klasse. Die konnte halt gar nix außer FF, keine Dynamik, keine Auflösung, keine sog. ‚Features‘. Die A7rII kam anders als diese Brot&Butter-Kamera aber schon mit einem iso-invarianten BSI- und Dual-Gain-Sensor, sowie Fünf-Achsen-Stabi, von der Stange! Der Autofokus deckte größte Sensorbereiche ab und man konnte sogar schon minutenweise in echtem 4k filmen (Es ist keine Videokamera und soll es auch nicht sein). Dafür konnte sie lautlos und ohne Erschütterung fotografieren, was ich bei Führungen oder in Kirchen heute noch sehr genieße. Ich bin kein Hochzeitsfotograf und mir ist noch nie eine Speicherkarte abgeraucht!

      Für mich als Landschaftsfotografen und touristisch (als auch wandernd) aktiven Zeitgenossen waren damit alle Wünsche fast restlos erschlagen, denn ich schütze mein (gerne so leicht wie irgend möglich zu haltendes) Gepäck im Falle von Regenschauern und nehme die Kamera nicht nach unter Wasser mit. Auch schlage ich damit keine Nägel in die Wand. Beides könnte man mit einer 5D Mk*, wie wir hier und in anderen Foren gelernt haben, aber diese Punkte standen für mich gar nie im Pflichtenheft. Natürlich mangelt es meinem sog. Bayersensor an Skintones™, denn er kann nur diskret rot, grün und blau auslesen, was mir in der Landschaft eh lieber ist, unter uns gesagt.

      Während die Canonsensoren, von denen auch der neueste noch einen guten halben Lichtwert hinter meinen historischen Kameras her schießt, wohl noch einen zusätzlichen Farbkanal für die Farbe Beige haben sollen (Hört man, aber man hört auch, dass jede Canonlinse an den Innenseiten der Schenkel blutjunger, schuluniformtragender, japanischer Lolitas poliert würden, für diesen einzigartigen Marktführer-Look), muss man deshalb bei Sony oder auch Nikon oder auch Pentax oder der L-Allianz in der Landschaft keine Sorgen haben, dass die Rottöne verfälscht wären. Das ist aber auch nicht wirklich schlimm ist, denn in Abhängigkeit von Ausgabemedium, Geschmack, Kalibrierung, von Farbraum, von Default-Profilen und natürlich verwendeten Konvertern, sind die Ergebnisse niemals wirklich als neutral zu betrachten, außer bei den Experten, die dafür ihr Studio sogar mehrmals im Quartal mit der Wünschelrute nach etwaigen Wasseradern absuchen und den Schamanen zum Räuchern kommen lassen. Die Doppel- und Dreifachblindverkostungen, die in den letzten Jahren überall im Netz zwischen neuesten Kameras verschiedener Hersteller veranstaltet wurden, straften das sog. Colourscience- oder Skintone-Mem eh Lügen, weshalb wir die Trolle nicht weiter füttern sollten, hier nicht und auch sonst nirgends.

      Ich bin ein einfacher Kerl, wie wohl das Gros der 5D-Schützen auch und ich brauche mein Vollformat nicht nur gar nicht tropenfest oder zum Schlitzestemmen/Nägeleinhauen, sondern außerdem ausgesprochen selten für Bokeh jenseits von f2.8(Zooms) oder f1.7(Portrait- und Normalbrennweiten). Ich weiß wirklich nicht wie viele der Ottonormal-FF-Menschen sich tatsächlich Primes jenseits der f1.7 und Zooms jenseits der f4 Licht- und Bokehstärke kaufen? Wer will denn als Hobbyist soviel investieren oder herumschleppen und wie kann es sein, dass sich zwar solvente, aber eben durchaus preisbewusste Hobbyisten (mit Spaß am Leben) von Leuten einen Bären aufbinden oder das Hobby schlecht reden lassen, die gezwungen sind, sich auf Hochzeiten für Geld fotografisch zu prostituieren? Klar, in einem typischen Auto-Forum hat fast jeder der Anwesenden immer das Topmodell seiner Marke und ist damit ganz regelmäßig am Nürburgring (Da sind sie auch regelmäßig, nicht wahr Joe?), aber die ‚Real-Life‘-Verkaufsstatistik sagt, dass die meisten Menschen mittlere oder sogar kleine Motorisierungen wählen und sich schon am Verbrauch und gerade nicht an den 0-100 Zeiten oder der Vmax orientieren, denn sie stehen eh nur im Stau rum. Deswegen könnte es sein, dass jene Leute, die sich viel (oder wie bei Joe gefühlt fast ausschließlich ) in Foren aufhalten, nicht nur einen sehr verzerrten Blick auf die Realität und an diese gestellte Ansprüche zeichnen, sondern darüber ganz augenscheinlich auch noch starke Selbstwertstörungen und Sinnkrisen auszubaden haben, denn integere Leute identifizieren sich nicht mit Marken oder politischen Parteien oder Religionen, sondern fällen rationale Kaufentscheidungen. Man wird eine seriöse Katze hier immer davon sprechen hören, was ihr bei ihrer Marke nicht gefällt, denn sie ist nicht damit verheiratet und sie wünscht sich entspr. Verbesserungen. Bei manchen Canikon-Foristen auf der anderen Seite, bekommt man schnell den Eindruck, es ginge um eine Art Marken-Dschihad und man habe wie ein hündisch ergebener Katholik alles abzusegnen, was der Vatikan einem vorenthält/stielt, um die Opfer zu übervorteilen. Das sollte man immer berücksichtigen, wenn man es sich denn antut im Netz zu lesen.

      Ich bin nicht mit Sony verheiratet, bin aber trotzdem dankbar, dass die Bodies so klein wie möglich bleiben, einfach weil mein Anspruch ein anderer, nämlich kein gewerblicher oder handwerklicher ist. Ich brauche mein FF für dynamisches Rohdatenfleisch und tüchtig Auflösung, ausschließlich weil mir die Details großen Spaß machen und nicht weil ich damit nach Whatsapp, Instagram oder Facebook gehe. Darüber bin ich auch nicht auf f1,2-Portrait oder f0,95 Noct Linsen oder 20 Serienbilder angewiese, da ich ja eh meist förderlich abblende und Zeit habe. Ein Augen-AF oder Pixelshift (wie bei Pentax, m4/3 oder neuerdings den letzen A7r Modellen) wäre aber schon schön zu haben. Das gönne ich mir dann, wenn in zwei Jahren die A7rIV für den Hobbyisten bezahlbar sein wird. Bis dahin freue ich mich und bin dankbar, dass ich mit der historischen A7rII dank ihres guten Sensors und des IBIS heute bei schwachem Licht damit Ergebnisse aus der Hand erhalte, von denen man bei Canon auch im Stativbetrieb mit den bis Ende 2020 noch als brandaktuell zu geltenden 5D Mk IV/ EOS R Kameras träumen kann. Mein Klappmonitor macht mir auch große Freude, denn ich arbeite oft knapp über dem Boden oder manchmal sogar über Kopf, aber heh, ich bin nur ein ‚Simple Man‘ und was verstehe ich schon von Fotografie, resp. Skintones, Menues und Weathersealing!

      Ich höre und spreche auf der Straße viele frustrierte, weil ehrliche Canonshooter, die in ihren EF-Gläsern gefangen bislang keine Wahl hatten, sich für einen gescheiten Sensor oder gescheite, wirklich sinnvolle Funktionen wie IBIS und Klappmonitor zu entscheiden. Da die neuesten Linsenrechnungen aber heute ganz anders geschliffene, beschichtete und brechende Gläser verwenden, als die ständig nur umgelabelten EF-Uraltrechnungen, die bei Canon angeblich auch so überlegen sein sollten, muss jetzt eh irgendwann mal das Bajonett gewechselt werden. Man sollte sich für die Entscheidung für eine bestimmte Marke nicht zu lange Zeit lassen, denn man betrügt sich während man zu wartet um all die Jahre des Fortschritts. Man sollte sich bei seriösen Quellen (also grade nicht Tony&Chelsea oder irgendwelchen Youtube Dummschwätzern ) tatsächlich Rohdaten verschiedener Kameras und die Blendenreihen der Gläser verschiedener Hersteller runterladen. Wenn man dann zu dem Ergebnis kommt, dass ein Lichtwert Vorsprung durch BSI- und Dual-Gain oder Auflösung bzw. Videofunktionen resp. Dritthersteller-Glasauswahl gar nicht entscheidend sind, weil man eh immer bloß bei Basis-ISO in JPG für Whatsapp und Instagram mit der Markenedellinie fotografiert, man aber schon hin- und wieder einen Nagel einzuschlagen oder Wasserfall zu durchschreiten hat oder man auf jeden Fall ein großes Loch braucht, weil man vor hat sich auf jeden Fall ein f0,75 Noct zu kaufen, mit dem man auch tagtäglich offen schießen wird, dann kann man das ja entspr. gewichten. 

      Bedenken sollte man während man wartet, bis die Wunderwaffe kommt oder die Kaufentscheidung endlich gefallen ist, dass D850er oder K1 als auch A7r Fotografen schon seit vielen Jahren sehr glücklich und dankbar mit der besten Sensortechnologie und den neuesten Funktionen fotografieren, während irgendwelche Foren-Schullerbabies und Fanbois mit Skintone- und Menues-Narrativen um sich schlagen.

      (So, dass war jetzt aber wieder viel. Ich hab doch ein Leben, verdammt noch mal! Haben sie auch ein Leben, Joe?)

      • Tobi B
        Danke der Nachfrage, ich habe ein Leben und zwar ein erfülltes im Gegensatz zu Ihnen auch noch viele gute Freunde und habe auch keine Psychose obwohl ich noch mit Canon fotografiere und das auch noch gut. Sind sie etwa neidisch auf mich, weil ich in weniger zeit viel mehr verdiene?

        Die Zeit die Sie für einen Post mit 252 Zeilen brauchen, brauche ich nicht für 20 Posts. Im Übrigen empfehle ich Ihnen ihren aufgestauten Hass gegen Canon und alle die etwas damit zu tun haben einmal bei einem seriösen und qualifizierten Psychiater untersuchen zu lassen, das kann auf Dauer nicht gesund sein, oder stellen sie zumindest Ihr Essen um, das könnte vielleicht für den Anfang schon helfen. Oder kaufen sie sich einen Hund, damit sie wenigstens einen Freund haben.

      • Zitat Tobi:
        „Das gönne ich mir dann, wenn in zwei Jahren die A7rIV für den Hobbyisten bezahlbar sein wird.“

        Dann ist die Kamera durch die neuesten Samsungs, iPhones, Google Pixels und Huaweis vermutlich schon obsolet.

      • Lassen Sie mal die Psychiater (und Psychologen) raus.
        Wer es nötig hat, in der Psyche anderer Leute herumzuschmüffeln, der kann gewiss nicht als gesund gelten.

  • Wer nicht warten will:

    Ein Beispiel: Canon EOS R Body

    –300.– digitec Rabatt bereits abgezogen 1699.– statt 1999.–

    –300.– Canon Cashback nach Registrierung

    –netto zahlst du 1399.– statt 1999.– und sparst somit 600.–

    https://www.digitec.ch/de/page/canon-cashback-verdoppelt-gueltig-bis-2810-13919?dg_recommender_id=CurrentPromotions&utm_campaign=teaser-13919&utm_content=list-CurrentPromotions&dg_entity_type=marketingPage&dg_entity_id=13919&utm_source=dig_kw-42-19_pers-1&utm_medium=newsletter

    Das ist ein Ansage! Oder eine Verzweiflungstat?

      • @Sabrina

        ….Nein – das ist schlicht und einfach: – GÄHN –

        Deine Antwort ist mindestens Doppel – GÄHN – oder besser ausgedrückt, flüssiger als Wasser und sagen wir mal so um freundlich zu bleiben: unorginell! Etwas mehr Substanz hätte ich von Dir schon erwartet.

      • Gähn heißt:
        Es interessiert kaum jemanden
        weil die Zeit dieser Kameras für die große Masse der Fotografen schlicht und einfach vorbei ist. Der Preis, das Gewicht, ist gemessen am Qualitätszuwachs einfach zu hoch.

        Und die wenigen, die sich ständig teure Kameras neu kaufen können, wollen dann auch schon einen deutlichen Qualitätsfortschritt haben, welchen aber die im Jahresrhythmus herausgebrachten neuen Kameras nicht aufweisen.

        Währenddessen wird der Abstand zwischen Smartphone und herkömmlicher Systemkamera immer geringer.

        War das jetzt ausführlich genug?

        Es wird weiter Kunden geben, die sich ein Systemkamera kaufen wollen. Aber es wird ein Nischenprodukt.

  • Also mich als ehemaligen Canon-User und heutigem Sony-Freak wird Canon definitiv nicht zurückbekommen. Und das wird bei vielen so sein. Wenn, dann vielleicht Nikon. Aber zuerst einmal stehe ich nach dem kompletten Systemwechsel mit > 20k€ überhaupt keinen Bedarf mehr für einen Wechsel… egal was Canon bringt.

    • @Jürgen

      das ist doch super, wenn du zufrieden bist, weshalb sollte man dann wechseln? Aber im Gegensatz zu Dir bin ich weder Canon noch Sony oder sonst was freak, ich fotografiere gern und bin zufällig bei Canon gelandet, das hätte auch jede andere Marke mit VF sein können. Weshalb soll ich jetzt wechseln? Nur weil Sony Tier Augen AF hat oder den etwas besseren Sensor? Und Canon ein halbes bis ein Jahr hinter Sony herhinkt? Ich bin auf jeden Fall um eines dankbar, dass ich meine Portraits kaum bearbeiten muss, weil die Farbe out of Camera so ist wie ich es mir vorstelle und der Touchscreen voll funktionsfähig ist, das will ich nicht mehr missen.

    • @Jürgen Ich würde auch nicht mehr downgraden wollen zu Canon, die haben es wirklich gründlich vergeigt.
      Wenn man sich zB die gerade mal mittelmäßige EOS 5DIV anschaut; die dürfte nicht mehr als 1000 Euro kosten und bei den DSLMs mache ich mir auch keine Hoffnung mehr.

      • @Edsger
        ….Wenn man sich zB die gerade mal mittelmäßige EOS 5DIV anschaut; die dürfte nicht mehr als 1000 Euro kosten und bei den DSLMs mache ich mir auch keine Hoffnung mehr….

        Hochmut und Überheblichkeit kommt vor dem Fall!!! Ich würde wirklich gerne deine Bilder sehen und mit meinen die mit der minderwertigen 5D4 gemacht wurden vergleichen! Du wärst überrascht und würdest vielleicht wieder „downgraden“.
        Die Bedeutung von Licht und Objektiven sind dir offensichtlich noch nie in den Sinn gekommen und ein weiterer bedeutender Faktor ist der der hinter der Kamera steht.
        Ich will übrigens – im Gegensatz zu vielen hier – nicht meine Zeit mit langer Bearbeitung von Bildern verschwenden – da ich viele Porträts mache bin ich daher froh keine Sony zu haben.

      • @joe Ich verneine nicht, dass man gute Bilder mit der 5DIV machen kann. Trotzdem ist die viel zu teuer. Alleine schon die mangelnde effektive Dynamik des Sensors von 10 Blendenstufen wird heute schon von der G9 oder M1X übertroffen und war 2016 schon nicht auf Augenhöhe mit Sony. Man kann auch mit einem VW Golf Bj 84 mit 50 PS zügig von München nach Berlin fahren, aber will man das?
        Mit Hochmut hat das nix zu tun.
        Ich mag Sony auch nicht, weil die Produkte nie ausgewogen sind und immer Detailmängel enthalten.
        Selbst mein Radiowecker von Sony für 187Euro hat ein billigstes Netzteil, daß derart in hohen Tönen summt, daß ich das Ding nicht mehr im Schlafzimmer habe, aber der Sound ist gut.
        Übrigens, wenn du Bilder nicht weiter bearbeiten willst, dann empfehle ich Canon schon deshalb nicht. Sony und mittlerweile Nikon und Panasonic S1 machen gute jpegs, die man auch mal einfach so verwenden kann.

      • @Edsger
        10 Blendenstufen? Wer hat dir denn den Blödsinn erzählt? So entstehen FAKE NEWS. Informiere Dich mal etwas genauer!
        • Canon EOS 5D Mark IV: 13,6 Blendenstufen, Sony A9 13,3, Sony A7R II 13,9, Sony A7R III 14,7 Quelle: https://www.dxomark.com/Cameras/

        Im Übrigen bekommt man die 5D4 heute für 1’850.-CHF das entspricht 1’640.-€ umgerechnet!
        Also nicht einfach irgendetwas raushauen ohne es zu verifizieren!!!!!!!!

      • Sorry habs mit der grottigen 5DIII verwechselt. Die 5DIV ist schon bis ISO1600 echt gut. Darüber hinaus enttäuscht aber das Rauschen.
        Aber es ist mir fast egal was die alle schreiben und Canonwatch kannste vergessen. Mach doch mal selbst einen RAW Test und komm mir nicht mit diesen angelesenen Informationen. Mach auch gleich einen Vergleich mit Sony und Du wirst weinen. Ich hab schon andere vor Ärger platzen sehen. Wir haben verschiedene RAWs getestet mit verschieden ISOs mit lowlight Aufnahmen und dann beim Entwickeln nur aufgehellt. Geht ganz einfach. Das alleine reicht schon. Damals 2016 war Canon auch kein Thema mehr. Diesen ersten Test machen wir mit jeder Kamera, die bei uns im Labor landet. Die 5DIV ist schon gut und hat in der Dynamik gegenüber der 5DIII echt aufgeholt, aber bei ISO > 1600 war die Bildqualität damals schon nicht auf der Höhe von Sony.
        Übrigens, wenn schon „Internet-Tests“, die Tests von Traumflieger sind nicht schlecht, aber darauf verlasse ich mich auch nicht..

      • @Edsger
        …Mach doch mal selbst einen RAW Test und komm mir nicht mit diesen angelesenen Informationen. Mach auch gleich einen Vergleich mit Sony und Du wirst weinen.

        Nicht so überheblich! Ich kenne mich bei Kameras vielleicht etwas besser aus als Du. Ich mache jeden Tag RAW Tests, weil ich immer JPG und RAW gleichzeitig fotografiere und wenn man mit Canon RAW arbeitet sind die Ergebnisse bis 6400 hervorragend. Einfach mal ausprobieren und nicht dumm schwatzen. Ist um Welten besser als Adobe!!! Ja ich würde tatsächlich weinen wenn ich den Vergleich mit Sony machen würde, weil ich meine ganzen Portraits nacharbeiten müsste und viel zu viel Zeit mit Farbkorrektur verbringen müsste.
        Sei doch einfach froh, dass du mit Sony glücklich bist, warum musst du anderes in unqualifizierter Weise abwerten. Oder stinkt es Dir, dass Canon langsam aber sicher aufholt und vielleicht mit den nächsten Modellen Sony überholt? ES GIBT KEINE SCHLECHTEN KAMERAS MEHR – AUCH NICHT BEI CANON!!!! Es gibt nur noch unterschiedliche Gewichtungen und Geschmäcker!

      • @joe Ich kann ja mal überheblich sein, so wie du: Ich hab Informatik studiert mit Schwerpunkt Digitaler Signalverarbeitung und hab einen Doktortitel und wir haben ein Labor und ich benutze keine Begriffe, die ich nicht verstehe. SNR kennst du doch nur, weil es in irgendwelchen Tests vorkommt und wenn die zB schreiben, dass ein SNR von unter 35 schlecht ist, dann musst du das glauben, weil du keine Ahnung hast, was das wirklich bedeutet oder wie man solche Werte bestimmt. Ein Dilemma. dpreview zB ist nicht seriös. Hast du überhaupt eine Ausbildung, mit der du dir ein Urteil erlauben kannst? Ich wette, nicht.
        Mit Sony fotografiere ich nicht, bin doch nicht doof, aber Canon ist unter meinem Anspruch. Für Profifotos reichen sie aber auch.
        Meine Studenten lachen schon über dich… Übrigens, dieses Portal ist auch ein Experiment für mich.

      • @Edsger

        welche Studenten? Angeber! Und wo hast du denn promoviert und bei wem? Ich in Freiburg bei Professor Brand:
        „Die Veränderung der Realeinkommen im Konjunkturverlauf und die Auswirkungen auf die Investitionen“ (1984)!

      • @Edsger und Joe
        ….jetzt wissen wir ja endlich, dass Ihr beide studiert habt. Sogar ein Doktor-Titel ist dabei (allerdings gab es damit in der Vergangenheit schon viel Ärger). Jetzt stellt sich eigentlich nur noch die Frage, worüber die Studenten im Labor lachen…

      • @Mathias
        ….jetzt wissen wir ja endlich, dass Ihr beide studiert habt. Sogar ein Doktor-Titel ist dabei

        eigentlich wollte ich das hier gar nicht erwähnen, da ich mich IMMER und ÜBERALL ohne Titel vorstelle und auch diesen bewusst nicht als Namenszusatz trage. Aber da mir Edsger etwas blöd gekommen ist, und angebliche Studenten zitiert, die es wahrscheinlich gar nicht gibt, wollte ich ihm klar machen, dass er – wenn es denn überhaupt stimmt – nicht der einzige ist der erfolgreich an der Uni abgeschlossen hat und er es hier nicht mit Deppen zu tun hat.
        Damit ist das hoffentlich geklärt und ich werde mich jetzt nur noch über das Thema Kamera/Fotografie äussern.

      • @joe
        damit wäre das ja geklärt.
        Leider geht die Entwicklung aber dahin, dass Abiturienten und Studierte inflationär in den Arbeitsmarkt drängen. Damit kann man also nicht mehr protzen. Das Jahresgehalt dt. Arbeitnehmer ist auch NATO confidential und alle verdienen super:-)) und wie zeigt man das? Mein Haus, mein Auto, mein Pferd, meine Kamera……………………………………………………….meine Frau (?). Und damit kann man sich über andere erheben (überheblich?) Aber jeder, der wirklich viel verdient, sollte damit nicht angeben, weil das einfach nur trollig ist…

      • @Matthias

        Aufgrund deiner Antwort muss ich doch nochmal auf das Thema zurückkommen. Du wirst in meinem privaten Leben nicht bemerken, dass ich – durch glückliche Umstände die mich in die Schweiz gebracht haben – nicht auf jeden Pfennig (Rappen) achten muss, zur FH fahre ich mit einem 8Jahre alten Hyundai, mein Haus ist von aussen auch nicht schöner als andere und ich habe weder ein Boot (finde ich eh todlangweilig) noch eine Ferienwohnung noch sonst irgendein Angeber Produkt bis auf mein Autohobby, das ich aber sehr diskret pflege und auch nicht wie ein wahnsinniger auf der Autobahn herumrase. Ich spende seit ich 1985 angefangen habe zu arbeiten jedes Jahr 10% meines Einkommens und erzähle – ausser anonym hier – niemandem davon. Ich weiss, in Deutschland wird Erfolg geneidet, warum bin ich nicht so wohlhabend, ich habe es doch viel mehr verdient? Ich habe keinen einzigen Rappen/Franken/Euro den ich verdiene gestohlen, bin nicht mit dem goldenen Löffel im Mund geboren worden, sondern habe mir alles hart erarbeitet und wenn so eine Person wie Edsger so einen verlogenen Mist schreibt (…das ist ein Projekt….mein Studenten lachen über Dich…), und der dazu auch noch schlecht erfunden ist, dann erlaube ich mir bestimmte Dinge klarzustellen. Was hiermit getan ist!

      • Hey Joe,
        habe mir schon gedacht, dass Du Dich zu dem Thema noch mal meldest. Also der Edsger hat noch nie eine von den Canons, über die er schwadroniert in der Hand gehabt. Deshalb sollte man ihm sein Unwissen nachsehen. Interessant sind allerdings seine mit Seitenhieben gespickten Randbemerkungen, durch die er sich als das outet, was er ist: ein Kikeriki.
        Habe auch noch nie von einem Kameratester gehört, der ein Modell als grottig bezeichnet.
        Die Neiddebatte brauchen wir hier auch nicht zu führen. Es zählt nicht, was man sich kauft sondern wie man damit umgehen kann. Und noch mal zu Canon: es gibt jetzt eine Absichtserklärung (ohne viele Details zu nennen) über ein Nachfolgemodell, welches irgendwann mal produziert werden soll. Geht das Leben der Mark-IV Besitzer jetzt an ihnen vorbei, solange man sehnsüchtig (?) auf die Mark V wartet oder fotografiert man einfach weiter mit der IV und freut sich an den Bildern, die man mit einer Kamera auf höchstem Niveau machen kann?
        Ich habe mir gerade vor einigen Wochen eine D700 für 400 Euro gekauft (habe auch noch viele AIS-Nikkore) und bin erstaunt, was dieser 10 Jahre alte Sensor (produziert von Nikon) für Ergebnisse ermöglicht….

      • @ Matthias
        …Geht das Leben der Mark-IV Besitzer jetzt an ihnen vorbei, solange man sehnsüchtig (?) auf die Mark V wartet oder fotografiert man einfach weiter mit der IV und freut sich an den Bildern, die man mit einer Kamera auf höchstem Niveau machen kann?….
        Also mein Leben ist nicht abhängig von einem bestimmten Produkt oder einer Kamera, wichtig ist, dass es mit den Kindern gut läuft, die ja eine schwierige Zukunft vor sich haben (gilt ja nicht nur für meine Kinder). Ich persönlich möchte mich einfach immer weiterentwickeln, nicht stehen bleiben. Das gilt für mich als Mensch, für die Fotografie als auch für meine Vorlesungen, die ich jedes Semester überarbeite, erweitere, vereinfache, verbessere (weshalb ich relativ viel Zeit vor dem PC verbringe und mich zwischendurch bei Photografix etwas entspanne und ablenke). Die 5DIV ist eine gute Kamera, die Objektive sind aber viel wichtiger – als Jäger und Sammler darf ich gar nicht sagen wie viel ich insgesamt schon habe und ich kann mich aber auch nicht davon trennen, auch wenn ich sie praktisch nicht benutze. Ab und zu wünsche ich mir die GFX 100 von Alfred, aber man muss auch mal zufrieden sein. Was nach der 5D4 kommt weiss ich wirklich nicht, vielleicht kommt nichts mehr danach und es kommt ein sehr gutes Handy, vielleicht investiere ich nochmal in etwas Spezielles – ich weiss es wirklich nicht. Aber wenn ich investiere, dann muss es wirklich merklich besser sein. Meine einzige wirklich grosse Schwäche sind englische Autos einer bestimmten Marke. Ich hätte mir beinahe eine weitere Raubkatze von 1968 zugelegt, aber die Probefahrt hat mich wieder zur Vernunft gebracht und mich daran erinnert wie viel Geld und Arbeit ich noch reinstecken müsste, damit sie zu dem wird was ich mir vorstelle.

      • @Joe
        ….gilt nicht nur für unsere Kinder sondern auch für alle anderen.
        Dieses Thema möchte ich hier jedoch nicht vertiefen, weil ………..
        Aber Kameras: man sollte sich für ein Modell/System entscheiden und danach nie wieder einen Testbericht dazu lesen. Da wird nämlich viel Unsinn verbreitet. Der nächste Schritt wäre dann, sich ein Projekt zu suchen und daran zu arbeiten. Daraus ergibt sich das Equipment. Man kann natürlich auch alles knipsen, was einem vor die Linse kommt. Und was macht man dann mit den Fotos?
        Dein Autohobby kann ich nachvollziehen. Fahre ja selber ein englisches Motorrad. Aber nur genau eins und mache damit fast 10.000 km im Jahr….

      • @Matthias
        Ich bin eher der „Allesfotografierer“ – aber nicht der „Beliebigfotografierer“. Das was ich sehe muss meinem Auge gefallen, dann wird es abgelichtet. Vorwiegend Landschaft und Portrait, aber auch ein bisschen Auto und Tiere und natürlich Familienfeste.
        Motorrad war bei mir zu Hause (leider oder vielleicht Gott sei Dank) ein Tabu, da ein Nachbarsjunge kurz bevor ich den Führerschein machen wollte mit seiner 750 Kawasaki in den Anhänger (Miststreuer) eines Bauer gefahren ist, der plötzlich aus dem Acker auf die Landstrasse fuhr. Er war sofort tot, sein Bruder den er zum Bahnhof bringen wollte verlor sein linkes Bein. Als ich mich dann zum Führerschein anmeldete hiess es, Autoführerschein ok, Motorrad nicht, sonst bezahlen wir das nicht und ein Motorrad kommt uns nicht auf den Hof. Deshalb waren alle meine Autos – bis auf die Familienkutsche schon immer Cabriolets.
        Ich nehme an es handelt sich bei deinem Motorrad um eine Triumph, die machen wirklich schöne Teile. Habe erst kürzlich eines gesehen, silberner Tank, klassische Form, einfach nur schön.

  • Gut wenn die Preise langsam halbwegs realistisch werden…
    Dennoch sollte vor dem Kauf einer EOS R – zu welchem Preis auch immer – klar sein, dass man in ein neues Objektivstem gelockt wird – da sehen alle adaptierten Objektive bald furchtbar aus.
    Und das Canon bei dieser seltsamen Kamera sicherlich keine weiteren 3 Jahre warten kann bis eine deutlich verbesserte Version erscheint.
    Auch eine EOR R80 wird gut 4000€ kosten, also kaum für die 1500-2000€ Für 24 MP Klientel in Frage kommen.
    Nikon hat es mit der Z7 etwas klüger angestellt, wird aber auch bald stärkere Updates brauchen.
    Panasonic hat es für mich mit den schweren L Panzern ganz vergeigt (außer für Hollywoodfilmer).
    Was bleibt sind hohe Preise für FF oder warten auf Halbformat oder Fuji oder mFT.
    Bei Canon ist es vielleicht nicht so dumm die R und RP zu überspringen, auch um Canon mal klar zu machen, so nicht. Gute Ideen wie Staubrollo und voll beweglicher Monitor, gewohntes Menü und guter Sucher werden sicher bleiben und einen guten Sensor, Prozessor, Joystick, AF, IBIS, Akku, Speicherkarte, Bedienlayout, und mehr – finden.
    Ist eigentlich nicht so schwer, die Auswahl – schön wenn man sie trotzdem hat.

    • @Cat
      Hätte die EOS R Fokus Stacking wie die RP, die es bereits umgerechnet für 900.-€ gibt, mir aber von der Handhabung überhaupt nicht gefällt, hätte ich zu dem Preis sofort gekauft – so ist es leider nur quasi eine Verdopplung meiner 5D4 Möglichkeiten und das ist wenig sinnvoll. Natürlich kommt irgend wann die RII, aber es kommt auch – bei Sony geht das doch noch viel schneller – die A7IV oder die A9 III (wie viel Zeit lag zwischen A9 und A9II?), wenn es danach geht dürfte man gar nie kaufen. Im Übrigen, wenn ich zu Sony wechseln würde, würde ich auch in ein neues und noch teureres Objektivsystem gelockt werden in dem meine EF-Linsen dazu noch wesentlich schlechter funktionieren würden. Die Frage nach Wechsel stellt sich mir so wieso weniger, als die Frage überhaupt noch mal in neue Kameras zu investieren, bei der rasanten Entwicklung der SP.

      • Wenn dann muss man R-Mount mit E-Mount vergleichen und da nehmen sie sich alle (E, R, Z, L) nichts beim Preis. Adaptieren ist doch kein Dauerzustand. Ich hab noch 3 Canon Linsen, einmal das gute alte 15mm 2.8 Fisheye, das 17mm TS-E und das Sigma 105mm Macro. Das eine ist so klein, dass der Adapter nicht stört und die anderen zwei in ihrer Anwendung auf dem Stativ daheim. Aber ein 24-70mm 2.8 mit Adapter macht auf Dauer wirklich keinen Spaß.

      • @Markus J.
        die einzige Firma bei der Adaptieren wirklich funktioniert ist Canon von EF zu RF, da die 8Kontakte der EF linsen identisch mit den ersten 8 Kontakten der RF Linsen sind. Von den weiteren 4 Kontakten sind zwei bereits zwei für Zusatzfunktionen bei RF Linsen belegt, und zwei noch frei. Das bedeutet, dass die EF-Linsen an einer EOS R genau gleich funktionieren wie an den DSLR’s, alles andere gehört in den Bereich von Märchenstunden. Dass man mit der Zeit auch RF Linsen kauft ist klar, aber damit kann man sich sehr viel Zeit lassen. Sollte man sehr häufig wechseln, empfiehlt sich tatsächlich die Anschaffung eines zweiten oder dritten Adapters, was allerdings auch sinnvoll ist da es u.a. einen Adapter mit eingebautem ND-Filter gibt.

      • Ich hab nie geschrieben das die Funktion eingeschränkt ist. Vom Handling her macht es einfach keinen Spaß mit Adapter. Die Erfahrung musst Du vllt. erst noch machen. Da man mit der Zeit ja dann doch umstellt auf RF ist es am Ende das Gleiche wie ein harter Cut, nur die Geldbörse spürt es nicht in der vollen Härte.
        Würde Dir ohnehin eher zur Fuji GFX100S raten. Man merkt immer wieder wie es Dich juckt 😉 Wenn viele Pixel, dann ist man im MF definitiv besser aufgehoben. Der Preisunterschied liegt hier ja in erster Linie im Body. Zwischen RF und GF Objektiven sind die Unterschiede fast vernachlässigbar.

      • @Markus J
        ….Die Erfahrung musst Du vllt. erst noch machen…

        Ich habe die M5 und verwende sie sehr häufig mit EF-Objektiven, ausser dass es grundsätzlich besser ist bei einer kompakten Kamera auch kompakte Objektive zu haben, da sich ja ansonsten der Sinn und Zweck solcher Kameras verändert, habe ich Nullkommanull Probleme mit Adaptern. Ich adaptiere sogar alte Pentax Linsen an meine 5D4, ich weiss nicht warum alle so ein Drama wegen Adaptern machen. Bei Canon funktioniert das einwandfrei, bei den Pentax geht es nur manuell, aber stört mich nicht.
        Also ein Fuji GFX 100 kostet mit drei vernünftigen Objektiven kostet 20’000.- das ist selbst mir zu viel.

      • Bei Fuji gibt’s bei den Objektiven inzwischen durchaus einen Gebrauchtmarkt und da sind wahrscheinlich nicht wenige Teile die fast gar nicht benutzt wurden.
        Zum Beispiel
        Fuji GF 32-64mm ab ca. 1700€
        Fuji GF 110mm ab ca. 2000€
        Fuji GF 23mm ab ca. 1900€
        wären wir also mit neuer GFX100 bei 15600€

        EOS R 80MP sagen wir mal um die 5000€ (über 4k wird sie kosten)
        RF 24-70 2500€
        RF 15-35 2500€
        RF 85 3000€
        wären wir bei 13000€

        Klar ist das jetzt vllt. etwas schön gerechnet. Man kann da allerdings schon einen Kompromiss für sich finden. Unattraktiv ist die GFX jedenfalls nicht. Preislich liegt der Hauptunterschied zwischen den Systemen im Body.

      • Also alte Nikonobjektive funktionieren mit dem FTZ Adapter ohne Einschränkungen and Z6. Der Autofokus ist sogar präziser.
        Ebenso funktionieren Sonyobjektive mit TZE-01 an Z problemlos, nur die mangelnde Randschärfe bleibt erhalten und fällt im Vergleich zu Z Objektiven dann auf.

      • @Edsger
        …Also alte Nikonobjektive funktionieren mit dem FTZ Adapter ohne Einschränkungen and Z6. Der Autofokus ist sogar präziser….
        also willst Du damit sagen, dass die Z-Objektive nicht so präzise fokussieren? Das gäbe mir ernsthaft zu denken und würde mich von einem Kauf abhalten.
        Im Fussball nennt man so etwas: Eigentor!

      • @Joe

        Er will damit sagen, dass Nikon F-Objektive an einer Z-Kamera mit Adapter präziser fokussieren als an einer DSLR mit F-Bajonett.

      • @Markus,
        Der Vergleich zwischen – nennen wir sie R80 – und der GFX 100 ist wirklich schön gerechnet. Erstens würde ich keine 5000.-€ bezahlen, sondern maximal 4000.-CHF als etwa 3’500€. Zweitens benötige ich zunächst Null Objektive da ich, wenn ich alle Objektive einrechne über 14 verfüge von Brennweite 14 bis 600mm. Und sich Neuanschaffungen verzögern oder vermeiden lassen.
        Und die Preise die ich zur GFX 100 gefunden habe sagen etwas anderes:
        Fuji GF 32-64mm 2’400.-
        Fuji GF 110mm 2’800.-
        Fuji GF 23mm 2’800.-
        Fuji GFX 100 10’500.-
        Total 18’500.-
        Das sind Euro Preise, in CHF komme ich auf 21’400.-, ganz ehrlich, wenn ich das ausgebe, dann meldet mich meine Frau bei der PUK (Irrenhaus) an.

      • Meine Ansage für das Mittelformat!

        Es ist wirklich nur der Body teurer sofern der Fotograf die stabilisierten 100MP unbedingt haben möchte. Für die GFX 50R/S sieht das viel preiswerter aus.

        @Markus J. hat mit den Objektiven recht wenn er sagt das der Unterschied zwischen RF und GF vernachlässigbar ist.

        Mit dem TechartPro Adapter EF-FG01 von Canon EF zu Fujifilm GFX100 hat man dann neben der Mittelformat zusätzlich eine vernünftige Vollformat Kamera.

        Ernsthaft gesagt sind die Ergebnisse mit der Mittelformat einfach noch einmal eine ordentliche Schippe oben drauf. Wer sich mit dem Gedanken an Spiegellose beschäftigt (ist ja ebenfalls ein System Wechsel) und für die neuen Objektiv investieren muss, für den machen einige Euro mehr das Kraut auch nicht fett.

      • @ Joe

        Ich habe ausdrücklich von aktuellen Gebrauchspreisen geschrieben bei den Fuji-Objektiven, nicht neu. Einfach mal z.B. bei mpb.com reinschauen, die haben immer eine recht breite Palette im Angebot. Ich sage ja, dass man einen Kompromiss für sich finden muss und für mich müssen die Objektive nicht neu sein. Hat mir auch beim Wechsel zu Sony viel Geld gespart.
        Ok, Du hast 14 EF Objektive. Wie viele davon sind aktuelle Rechnungen, die ansatzweise 80MP bedienen könnten? Ohne Investition in neues Glas wird man das Potential sicher nicht ausschöpfen können. Für die Pixel wäre der große Sensor ohnehin besser. 80MP im Vollformat gehen so in die Richtung 400PS aus 2l Hubraum. Du stehst doch eher auf V8, oder 😉

      • Alfred,
        genial finde ich, die offiziellen Movie Picture zu „Joker“ wurden gemacht …..mit einer Fuji XT2, die Bilder gibt es vom Web Format bis hin zum Plakat….einfach Klasse was die „Kleinen“ abliefern und wie die Hersteller um die „Großen“ buhlen

      • @Markus J
        natürlich stehe ich auf V8 und 5l Hubraum aus England und nicht auf ausgequetschte 4 Zylinder mit 2l aus dem Hause VW und Co., aber genau aus diesem Grund ist ein zweites Hobby nur begrenzt finanzierbar, weniger wegen dem Geld, sondern wegen des Familienfriedens. Ich beneide ja Alfred um seine Kamera, aber das geht einfach nicht. Das wäre wider jegliche Vernunft. Kleinere Beträge bis 3000.-CHF kann ich ohne Problem mal in Kameras und Objektive investieren, aber 20’000.-, wie gesagt, dann lässt sie mich einliefern.

      • Meine Ansage für das Grossformat!

        Wieso soll ich mich mit einem BMW M6 rumärgern??

        Da kaufe ich mir doch lieber gleich einen Aston Martin!!

      • @Rolf Carl
        zum Aston Martin hat es leider nicht gereicht, genauso wenig wie zum MF, aber zum Vollformat und der Raubkatze ist auch ok.

      • Ach?
        Bei Nikon, mFT, Sony funktioniert adaptieren mit AF nicht???
        Weniger gut als bei Canon?
        Also das ist nicht dein Ernst!
        Das Thema hatten wir ja schon ausgiebig!
        Glaub was du willst – aber ein brandneues Supertele fokussiert an den R-Kameras erheblich schlechter als an der DSLR und die noch einmal unsicherer und langsamer als Nikon und Sony!
        Alles ausprobiert und nicht angelesen – bevor ich mich für eine Neues Telesystem entschied!
        Also mal aufhören Canon zu loben, wo sie keinerlei Lob verdienen.
        Ich hätte sonst Canon 400 mm III gekauft. Ich habe nichts gegen einen Hersteller, für mich zählen nur scharfe Fotos unter widrigsten Bedingungen!

      • Genau,

        oder eben einen Mitsubishi Lancer Evo … hat wohl die meisten Rallye Weltmeistertitel aller Zeiten eingefahren. Also ich finde ihn toll, finde, der Sound ist fast noch schöner als bei einem Ferrari, aber auch mein Zweitwagen Lancer Sportback für die Stadtausflüge ist ganz ordentlich, vergleichbar mit der 5d Mark IV, um wieder zur Fotografie zurückzukehren.

        Und ja, lieber Joe, zu einem Aston Martin hat es auch bei mir leider nicht gereicht …

      • @Cat, da sind wir mal nicht einer Meinung – ich habe zwar das 400mm nicht ausprobiert, aber das 14mm ist bei beiden langsam, das 100mm ist auch nicht wirklich schnell, das 70- 200 2.8L II das ist bei beiden gleich schnell. Ich habe zwar die Zeit nicht gestoppt aber keinen Unterschied bemerkt.
        Ich bin nach wie vor davon überzeugt, dass die Canon Adapter-Lösung die beste Adapter Lösung ist!

      • @ Joe
        Also noch mal, was ich intensiv ausprobiert habe – mit Brennweiten jenseits 200 mm –
        Ein 70-200 mm spürt man es noch nicht oft deutlich – nur bei sehr wenig Licht –
        doch schon mit 5.6/100-400 mm wird es bei 400 mm mehr als spürbar, DSLR ist sicherer und schneller als DSLM R!
        Und Nikon Z mit 300 mm PF und 500 mm PF sind allen Canon Teles mit Adapter spürbar überlegen (AF) und Sony ist dann noch eine kleine AF-Steigerung.

        Ist aber auch egal – wem das R reicht – alles gut – mir nicht.
        Canon braucht viel schnellerer R-Kameras und endlich R-Teleobjektive um endlich an Nikon, Pana, Oly, Fuji und Sony heran zu kommen.

    • @Silvio
      ab einem gewissen Alter hat man keinen Sex mehr, sondern redet nur noch darüber, genauso ist es bei uns jetzt mit dem Fotografieren, wir reden mehr darüber

    • Selten so einen Quatsch gelesen!

      Ich habe selbst mit bekanntesten Fotografen schon stundenlang über Ausrüstungen und deren Nutzen diskutiert. Nur so lernt man!
      Keiner weiß alles!
      Wer Licht gestalten will, soll das tun, ich warte lieber auf geeignetes Licht und Motiv und beim Warten ist genug Zeit für Überlegungen!
      Was sinnvoll Ist und was nicht – ist zum Glück jedem selbst überlassen.

  • Canon hat mich über Jahrzehnte zuverlässig beruflich begleitet. Bei einigen Kollegen war es Nikon.

    Als die ersten digitalen Mittelformat Systeme auf den Markt kamen waren diese noch sehr teuer, vor allen Dingen nur an bestehende Systeme adaptiert.

    Schon damals habe ich mich gewundert das Canon/Nikon nicht die Gelegenheit nutzten selbst mit ihrer Erfahrung in dieses Geschäft einzusteigen. Einzig und alleine Pentax hat sich getraut! Wer möchte kann APS-C, Voll- und Mittelformat von Pentax erwerben. Leica bietet das im Manufaktur Modus ebenso an.

    Wenn ich mir eine Mittelformat Canon/Nikon vorstelle geht die Phantasie mit mir durch! Die Einführung von Spiegellos mit neuen Anschlüssen wäre D I E Gelegenheit gewesen sich mit eigenen Mittelformat Systemen wirklich in jeder Beziehung nach oben abzusetzen.

    So haben Canon/Nikon die bekannten Probleme mit den Altkunden und müssen noch eine Zeit lang zweigleisig fahren.

    Fuji kann Spiegelloses APS-C und Mittelformat, Olympus nur MFT, Panasonic ist sehr breit bis zum Vollformat aufgestellt. Sony liefert erstens für viele Hersteller die Sensoren und zweitens versorgt Sony mit Image Werbung die verunsicherte Kundschaft mit diversen Live Style Foto Kisten.

    Langsam wird es eng (siehe sinkende Stückzahlen) weil die breite Masse nicht mehr gewillt ist für Bilder/Video machen zusätzlich Ausrüstung und Geld zu investieren. Sehr einfache Bedienung, Universalnutzen und immer dabei ist das Smartphone. Diese werden mit jeder Generation immer besser, schon heute sind deren Bilder vorzeigbar und reichen für die 90% Bildschirm Fotos locker.

    Das Canon mit einer EOS 5D Mark V wenigstens die treue EF Kundschaft bei der Stange halten möchte ist verständlich. Nicht jeder mit einem großen Objektiv Park versehener EF Kunde will / ist dazu bereit einen Systemwechsel (nichts anderes ist das) mitzumachen.

    Als Schadensbegrenzung würde eine EOS 5D Mark V bezeichnen, mehr ist das nicht.

    • @Alfred

      ich bin mir noch nicht sicher ob ich bei Spiegel bleibe, zu spiegellos wechsle oder mir in ein zwei Jahren das neueste SP kaufe und zusammen mit meiner aktuellen Kamera benutze. Obwohl ich einen sehr grossen Objektivpark habe hängt diese Entscheidung nicht davon ab, oder auch nichts mit Nostalgie zu tun, sondern nur davon, ob das Neue wirklich besser ist und meine Bedürfnisse voll befriedigt. Es gibt für alle drei Szenarien gute Argumente, also warte ich zunächst mal ab. Beinahe hätte ich mir die R als Spezialangebot für 1399.-CHF = 1220.-€ gekauft – wegen Fokus-Stacking – das hat aber nur die RP. Als CPS-Member habe ich Canon angerufen und gefragt ob es dazu ein Firmware update geben wird, man hat mir bestätigt, dass dieses tatsächlich ein Thema wäre, aber es nicht sicher ist, ob es tatsächlich auch kommt. Damit war die Geschichte, trotz des Wahnsinnspreises beendet, da ich mit der 5D4 alles schon habe, nur mit Spiegel. Für die meisten Dinge ist heute das SP schon gut genug (trotzdem mache ich persönlich keine Fotos damit) und in drei Jahren wird es vielleicht so gut sein wie heutige MFT/APS-C Kameras und bald auch wie VF/MF – bis auf wenige Spezialgebiete, und bei so einem stark schrumpfenden Markt ist die Frage, wer bleibt denn von den Grossen dabei? Sollte Canon aussteigen, werde ich sicher nicht mehr weiter in Kameras und Objektive investieren, dann wird es Szenario 3.

      • @joe

        Das sind Überlegungen die wohl jeder anstellt, auch ich.

        Für mich ist mein Smartphone zur Polaroid geworden. Mal eben schnell interessante Örtlichkeiten fotografieren und mit den GPS Daten im vorgesehenen Ordner abspeichern, früher hatte ich dafür einen Register Kasten. Aber auch im Texturen Ordner sind Smartphone Bilder hinterlegt weil ich die Kamera nicht dabei hatte.

        Es ist immer die Frage wofür ein Bild verwendet werden soll. Weil aber meistens nur noch Bildschirme als Betrachtungshilfe verwendet werden hat sich das mit hochauflösenden Fotogeräten fast schon von selbst erledigt. Voll- und Mittelformat ist mit einer Atombombe auf Spatzen geschossen! Wenn ich nicht so viel Freude an meinen Mittelformat Bilddateien hätte und des öfteren meine großen Wandbilder erneuern würde, die GFX100 wäre so unnötig wie der berühmte Kropf! Gilt auch für die super VF Boliden!

        Berufliche Anwendungen sind etwas anderes! Auch Hobbyisten mit Spezialanwendungen brauchen entsprechende Gerätschaften, aber gut 80% der Bildermacher benötigen etwas ganz anderes. Sie wollen Selfies um den Globus senden, sich ihre letzte Urlaubsreise in einem Fotoalbum und im Büro das selbst fotografierte 40×60 Poster ansehen. Was reicht da mittlerweile locker? Ein gutes Smartphone!

        Weil ich gerade über „praktisch“ nachdenke sind mir die Bridge Kameras mit Fokus-Stacking und 4k Fotofunktion eingefallen. Ich glaube das da Panasonic richtig gut im Rennen ist. Ein Zoll Sensor und alle wichtigen Brennweiten in einem Gerät, wenn das für den Urlaub nicht genau richtig ist!

        Wenn ich wieder einmal meinen Foto Rucksack mit Stativ in den Dolomiten nach oben geschleppt habe frage ich mich ob das jetzt hat sein müssen! Spätestens wenn ich mir die Mittelformat Dateien ansehe sage ich JA es muss so sein!!!

      • Tatsächlich, ich dachte ich lese nicht richtig! Eine Canon Eos R erhält man die Tage für CHF 1399.-. Meine Güte, was für ein Preisabfall! Muss ich jetzt für eine zweit Kamera als Sony User doch zuschlagen… 🙂