Canon Kameras

Canon EOS-1D X Mark III wohl mit 6K-Videos und 4K ohne Crop

Die Canon EOS-1D X Mark III könnte Gerüchten zufolge 6K-Videos und 4K-Videos ohne Crop-Faktor aufzeichnen. Auch ein IBIS scheint noch nicht vom Tisch zu sein.

6K-Videos und 4K ohne Crop-Faktor?

Irgendwann in den nächsten Wochen bzw. Monaten wird Canon die neue EOS-1D X Mark III vorstellen. Angekündigt wurde die Entwicklung der neuen Kamera ja bereits und mit Sicherheit wird es nicht mehr lange dauern, bis Canon das Flaggschiff final präsentiert.

Nun sind nochmal neue Gerüchte zur 1D X Mark III aufgetaucht. Mehrere Quellen haben vermeldet, dass Canon bei der finalen Präsentation noch mindestens zwei große Neuerungen der 1D X Mark III enthüllen wird und diese könnten sich angeblich auf die Video-Funktionen beziehen. Es wird nämlich berichtet, dass mit der neuen Kamera 6K-Videos und 4K-Videos ohne Crop-Faktor (vermutlich mit 60 fps) aufgezeichnet werden können.

IBIS wohl ebenfalls eine Option

Des Weiteren scheint auch ein 5-Achsen-Bildstabilisator nach wie vor eine Option zu sein, auch wenn Canon dazu bei der ersten Ankündigung keinerlei Angaben gemacht hatte. Doch da die Nikon D6 mit ziemlicher Sicherheit einen IBIS erhalten wird, wäre es gut möglich, dass Canon in diesem Punkt nicht ins Hintertreffen geraten möchte. Die Auflösung des Sensors wird im Übrigen vermutlich 20,1 Megapixel betragen.

Wir warten gespannt auf die finale Präsentation der Canon EOS-1D X Mark III.

Quelle: Canonrumors

Mark Göpferich

Mark Göpferich

Gründer von Photografix und freiberuflicher Redakteur, der sich seit vielen Jahren immer wieder aufs Neue von Fotografie und Kameras begeistern lässt. Mit mehr als 3.000 Artikeln hier auf Photografix inzwischen so etwas wie ein Experte für neue Kameras.

62 Kommentare

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  • ängstliche Fotografen und die die keine Zweitkameras dabei haben und nur im Regen waten werden sie trotzdem bevorzugen – bevor sie sich auch nur für Sony oder Panasonic interessieren und die nehmen ja auch was ihnen die Agentur in die Hand drückt.
    Wozu braucht Canon IBIS?
    Was auch immer sie machen, es ist der Schwanengesang der Pro-DSLR.

    • Cat ich muss Dir Recht geben, siehe unten.

      Aus der Vergangenheit nichts gelernt. Als 1997 der erste Bild gebende Sensor für das Volk (Sony Mavica, CCD-Sensor löste maximal 640 x 480 Pixel = 0,3 Megapixel) verfügbar war hat die Filmindustrie noch abschätzig gelächelt. Was für ein Fehler wie man heute weis!

      Die nächste SP Generation mit Zoom wird das Ende von Amateur Spiegellosen und DSLR einläuten.

      Die EOS-1D X Mark III ist eine Nischen Kamera, ähnlich dem Mittelformat. Solche Geräte wird es von allen Herstellern für unterschiedliche Anwendungszwecke nach wie vor geben.

      Heute belächeln die Systemkamera Hersteller wegen ihrer hervorragenden ach so tollen Foto Maschinen die multifunktionalen Smartphones. Klar sind die Ergebnisse besser, wäre bei dem betriebenen technischen Aufwand schlimm wenn es nicht so wäre!

      Mit einem Satz von Gerhard Polt „Braucht es das?“ ist schon alles gesagt. Mir tut es als Fotograf leid was da auf mich zukommen wird denn ich liebe Systemkameras weil sie das machen was ich will, nämlich sehr gute Bilddaten.

      Die beiden Elektronik Riesen Panasonic und Sony sind mit guter Technik und kluger Software auf dem Weg sowohl Foto als auch Video in einem Gerät zu akzeptablen Preisen dem anspruchsvolleren Kunden anzubieten. Könnte vielleicht funktionieren.

      Canon/Nikon haben bis heute nichts verstanden. Selbst jetzt mit dem Z- R- M Spiegellosen Versuchen wird das nichts mehr weil mehr als ein EVF und eine neue Objektiv Serie dazu gehört um Erfolg zu haben.

      • „ Die nächste SP Generation mit Zoom wird das Ende von Amateur Spiegellosen und DSLR einläuten“

        In der Zukunft wird das SP gar keine Rolle mehr spielen, Du solltest vielleicht mal lesen an was die Firmen arbeiten 😉
        Facebook, Instagram, WhatsApp und Co sind durch das SP „groß„ geworden aber diese Dienste sind nicht mehr lange vom SP abhängig. Die iWatch ist ziemlich erfolgreich und noch benötigt diese Uhr das IPhone als “Zentrale“ aber bestimmt nicht mehr lange. Smarte Uhren, smarte Brillen oder smarte Folien die ich zusammen gerollt in die Hosentasche stecken kann werden die Zukunft sein .
        Wie sagte Sony (sinngemäß) „beim SP haben wir geschlafen und sind nur Mitläufer aber beim danach werden wir ganz vorne mitspielen“ ….und vom Ende der Amateur DSLM merkt man bei dieser Firma nichts 😉
        Wie waren deine Worte …. viel Wind um Nichts

      • Servus Mirko,

        so eine Uhr wird zukünftig mein Smartphone ersetzen. Ich sage Dir auch warum ich das machen werde.

        Auf meinem Smartphone sind zwei medizinische Apps die zwei in meinem Körper implementierte WLAN Sensoren überwachen und die Daten einschließlich GPS Daten an eine 24 Stunden besetzte Zentrale senden. Das sind sinnvolle Anwendungen weil sie meine Mobilität gewährleisten. Wenn ich in den Bergen unterwegs bin melde ich das damit nicht plötzlich der Hubschrauber über mir kreist.

        Bewusste Fotografie ohne KI soll meines Erachtens mit Systemkameras wenigstens im RAW Modus weiterhin möglich sein.

        Ansonsten habe ich nichts gegen ausgeklügelte automatisierte Fotografie einzuwenden, kann nützlich sein, besonders wenn bei Feten zu später Stunde der Alkoholpegel des Fotografen höher ist.

        Was das mit Canon zu tun hat? Nichts! Ich hoffe aber das Canon und Nikon neue Anwendungen mit neuartigen Geräten auf den Markt bringen werden. Hoffentlich sind die dann ohne Adapter und ohne überbordende Menüs einsatzfähig. Eine eingerollte Folie hätte ich jedenfalls immer dabei wenn ich damit Bilder machen könnte.

    • @Cat


      Was auch immer sie machen, es ist der Schwanengesang der Pro-DSLR…

      Es ist der Schwanengesang auf Kameras im Allgemeinen – diese werden schneller zu einer Nische als ich befürchtet habe!

    • @Cat
      …ängstliche Fotografen und die die keine Zweitkameras dabei haben und nur im Regen waten werden sie trotzdem bevorzugen …
      bist du nicht einer der unbedingt einen zweiten Kartenslot braucht? Die Wahrscheinlichkeit, dass eine Sony nicht dicht ist, ist um ein Vielfaches höher, als dass eine Karte ausfällt – in meinem Umfeld kenne ich Niemandem dem das passiert ist (das heisst nicht, dass es das nicht geben kann), hingegen von undichten Kameras (objektiven) hört man doch immer wieder etwas.

      • Nö. Brauche ich nicht zwingend,
        Allerdings wäre mir die bestmögliche Karte sehr wichtig – CFast oder XQD.
        Es bringt wenig eine schnelle Kamera zu haben und sich dann von SD-Karten ausbremsen zu lassen, bisher hat das leider nur Canon erkannt und zu wenig Unterstützung.
        Undichte Kameras kenne ich aus eigener Erfahrung trotz Tropen und Regeneinsätzen nicht.

      • @cat – nur weil man es nicht kennt oder erlebt hat, kann es trotz allem passieren. vielleicht die oft genannte „komfortzone“ nicht weit genug verlassen. ja, und erzaehlen kann man immer viel ….

  • Scheibenkleister. Ich will doch einfach nur 36MP, bei jedem Licht alles in Ratzfatz scharf kriegen und genügend Bilder hintereinander wegschießen. Und nein, ich brauche das gar nicht, hier steht ja genug Kram von Sony herum, aber eine Canon würde ich mir ja trotzdem wieder gerne mal kaufen, einfach so, damit ich sie habe und all die vielen alten Objektive anflanschen könnte, wenn ich es wollte.

    • und ich hätte gerne ein Auto, das am Wochenende aussieht wie ein Porsche und unter der Woche wie ein Kombi und wenn ich im Urlaub bin würde ich es auch gerne zum Segeln oder als Motorboot benutzen, ach ja und die Reifen sollte man im Winter auch nicht mehr wechseln müssen…

      Auf die eierlegende Wollmilchsau warten wir doch alle, immer wieder und überall!

  • Ich liebe meine LEICAFLEX SL2 und den KODAK Portra 400 deshalb so, weil er mir das unschuldige Gefühl der vorletzten Jahrzehnte beschert. Kein Instagram, kein Smartfon, kein weiß der Geier was, das hat Stil. Aber man kann die Vorteile der intelligenten Sensorik nicht außer Acht lassen, das wäre mehr als doof. Sie beschert uns viele neue Möglichkeiten in vielen Lebensbereichen, bringt aber auch gleichzeitig Gefahren mit sich. Wir werden lernen müssen damit umzugehen, auch die großen Konzerne sind ein Teil des wir. Viele erwirtschaften ihr Einkommen in Abhängigkeit dieser neuen Technologien. CANON macht alles richtig, so wie auch alle anderen Hersteller. Sollte es die letzte Spiegelreflex sein, dann ist die nächste Kamera eben etwas, dass der Markt verlangt. Das war übrigens schon immer so. Oskar Barnack wurde auch zunächst belächelt mit seiner kleinen Knipse. Wie Alfred schon sagt, der Spiegelreflex Markt wird eine Nische besetzen, da es Anwender dafür geben wird. Wir werden mit vielen Nischen leben lernen müssen. Eine davon besetzen die Anwender der Canon EOS-1D X Mark III, das ist doch schön. Und zugegeben, diese Kameras, auch die NIKON D6 haben schon einen gewissen Sex-Appeal, oder etwa nicht?

    • „diese Kameras, auch die NIKON D6 haben schon einen gewissen Sex-Appeal, oder etwa nicht?“

      Sex Appeal hat für mich zB eine Canon AE1 oder eben eine Nikkormat aber nicht diese „Klötzer“ wo es um Funktionalität geht und nicht um Design….aber Geschmäcker sind Gott sei Dank verschieden

  • Die meisten L-Objektive haben IS und wer so eine Kamera zum Filmen nutzt hat doch wohl einen Gimbal. IBIS ist für diese Art Kamera sicher eine nette Option, aber sicher kein muss.

  • jetzt haben die Kommentatoren Canon mal so richtig in den Senkel gestellt, wow. Ach wo wären wir bloß ohne Blog…. Mist, jetzt ist mit die Smartwatch ins Tele gerutscht….. wie war das noch mal mit dem Smartphone und dem Blendenstern…. hmm vielleicht hier mal… oh jeh, jetzt habe ich den Himmel ausgetauscht, mist.

    Zum Glück wird auch dieses Modell Abnehmer finden die einfach guter Bilder damit machen und nicht alles in der Luft zerreissen, scheint wohl ein neuen Trend zu sein, habe ich da was verpasst?

    Dennoch ein Danke an Mark für die guten Infos, die Blogteilnehmer kann man sich leider nicht aussuchen…
    zum Glück gibt es ja auch gute Kommentare.

    auch ja, Frohe Weihnachten euch allen….

      • …ist Euch eigentlich bewusst, dass in der Schweiz der Verkauf heimischer Weihnachtsbäume um 50% eingebrochen ist? Aktieneinbrüche sind noch nicht zu verzeichnen. Doch der Markt für
        Edelkompaktbäume ist sogut wie tot, weil die SP´s dem Anwender genügen und dank KI unbetreitbare Vorteile bieten (per Knopfdruck Weihnachtsbaumschmuck und Lichterketten tauschen, den Baum mit allen Freunden teilen, immer dabei usw.) Es bleibt künftig nur noch eine
        Nische für Profi- und engagierte Amateur-Baumaufsteller. Allerdings hat der schweizer Wihnachtsbaum-Verband schon reagiert und 2 Patente angemeldet. Es bleibt also spannend.
        Lassen wir uns überraschen, was nach der Olympiade 2020 im letzten Quartal nächsten Jahres veröffentlicht wird….

      • Ach … schon wieder Weihnachten? Wie die Zeit vergeht!

        Ich hab noch gedacht, dass es heute mehr Leute in den Läden hatte als sonst. Dann ist ja jetzt alles klar, schon der 20. ! Naja, die Zeit reicht gerade noch, um mir die Weihnachtsbaum-App runterzuladen. Bei den richtigen bekommt man immer so verharzte Finger …

    • Das mit der Markenblindheit scheint eine weit verbreitete Krankheit zu sein.

      Jeder Handwerker, so auch Fotografen kaufen DAS Werkzeug mit dem die Arbeit schnell und ökonomisch erledigt werden kann. Wie gut eine Kamera funktioniert ist dabei nur ein kleiner Teil des Ganzen, denn anschließend bis zu fertigen Ergebnis muss der weitere Ablauf flüssig sein.

      Die robusten zuverlässigen Canon, Nikon Boliden sind in dieser Disziplin (Anbindung an die Nachbearbeitung) wirklich gut.

      Nur die anderen Hersteller holen auf und bieten in Teilbereichen Anwendungen die neu und interessant sind. Deswegen würde ich niemals so etwas wie „Markentreue“ als Kaufkriterium ansehen.

      • @Alfred

        letztlich ist es doch oft Zufall bei welcher Marke man landet bzw. gelandet ist. Bei mir hätte es auch Nikon sein können, aber die hatten 2008 kein vernünftiges VF, da war Canonmit der 5DII einfach besser und günstiger. Sehr gut sind heute doch alle Marken. Ob Firma A jetzt ein Jahr früher eine bestimmte Funktion bringt als Firma B ist doch nicht Match entscheidend. Für mich ist inzwischen ein vollfunktionsfähiger Touchscreen so wie ihn Canon hat ein echtes Kaufargument, andere wollen den zweiten Kartenslot wieder andere finden den AF von Sony das Wichtigste, oder wollen unbedingt eine Leica weil die was weiss ich was kann. Markentreue spielt bei mir nur insofern eine Rolle, wenn es darum geht, nimmt mich „meine“ Firma ernst als Kunden. Olympus hat das bei mir nicht getan, habe noch während des Gesprächs mit dem telefonischen Kundenberater die Kamera aus dem obersten Stock aus dem Fenster geworfen – war für Olympus eine teure Kamera. Bin dann zu Canon gewechselt, dort nimmt man mich Ernst, alle Anliegen werden umgehend beantwortet und schnell erledigt. Weshalb soll ich zu Sony oder Fuji wechseln? Mache ich dann bessere Bilder oder habe ich einen besseren Service? Was ich aber genauso wenig mag wie Du, wenn andere Marken – weil man irgendwo was gelesen hat – schlecht gemacht werden ohne dass man das Ding einmal in der Hand gehalten, geschweige fotografiert hat.

    • Ich besuche die Seite von Mark immer wieder gerne. Es macht sicherlich viel Arbeit ständig die Blogs mit News zu füllen und das würdige ich gerne mit einem Dankeschön.

      Was ich jedoch oft an Kommentaren lesen muss, sofern ich mir den Dünnpfiff antue, ist mehr als traurig. Ich vermisse gute Beiträge, gute Gedanken zum Produkt. Was mich nervt sind diese Kontra-Kommentare, dem einen passt dies nicht dem anderen das nicht, der dritte postet ein Video in dem ein Fotograf auf ein anderes System geweschselt hat. Und? Konnte er das Bild NUR mit seiner neuen Kamera machen? Vermutlich würde es in diesem Forum niemanden auffallen, wenn das gleiche Bild mit Canon, Nikon oder Sony oder sonst was gemacht wurde.

      Die Superschlauen hier nehmen den größen Platz ein, nur wenige oder ausgelichene Menschen bereichern den Artikel mit einem geistreichen Gedanken. Die meisten hier suchen ständig neue Gelegenheiten um aufeinander einzudreschen, das taugt nicht, dies ist scheiße und sowieso ist nur eines am besten, habe ich schon immer gewusst. Die besonders schlauen wissen ja auch um das Marketing oder Fehler der großen Hersteller. Warum nur, frage ich mich, schreibt der „Fachmann“ dann hier einen Kommentar und sitzt nicht beim Hersteller im Meeting?

      Wenn sich den Zustand der Gesellschaft in den Kommentaren widerspiegelt dann haben wir wohl schon viel verloren. Vermutlich haben die Fotografen es längst aufgegeben und den Alleswissern das Feld überlassen.
      Auch ich gehe lieber nach draußen zum fotografieren anstatt mir diesen Unsinn hier antun zu müssen. Bis heute habe ich noch nicht so viele Zeilen in einem Kommentar verfasst, aber das musste jetzt doch mal raus.

      Die EOS-1D X Mark III werde ich mir vermutlich nicht kaufen, dennoch freue ich mich für diejenigen, die damit ihr täglich Brot verdienen können. Es ist bestimmt eine sehr gute und zuverlässige Kamera. Es scheint als könnte keiner mehr dem anderen etwas gönnen. Es wird um den kleinsten Scheiß in „Fachgesprächen“ gerungen. Nur – wen interessiert das ?

      Die meisten Beiträge haben rein gar nichts mit fotografie zu tun sondern nur mit verletzten Ego der Missgunst. Schade um den Strom, der erforderlich ist den Mist im Web zu speichern.

      Traurig, der eine legt mit einem Beitrag die Möglichkeit sich fachlich auszutauschen und die anderen kloppen sich um das, was niemanden interessiert.

      Geht doch mal fotografieren, macht wirklich spaß.
      Fröhliche Weihnachten

      • Vorausgeschickt, mir ist es gleichgültig, wer mit was, seine Bilder auf den Sensor nagelt.
        Andy Rouse war wohl vorher Canon Ambassador und hat damit bereits eindrucksvolle Arbeiten abgeliefert.
        Jetzt ist er auf die Vorzüge der M1X gestossen und liefert, mit dieser Spielzeugkamera, eindrucksvolle Aufnahmen von Wolf, Tiger, Eisbär und mehr.
        Der andere von mir verlinkte Fotograf, benutzte vorher wohl auch Canon und jetzt, voller Begeisterung, die M1X.
        Wahrscheinlich haben sie sich, überspitzt ausgedrückt, gedacht; Schleppen tun nur Deppen. Wobei das Gewicht nur ein winziger Teilaspekt der Voruüge von Olympus und Panasonic ist.

    • @ Robin
      Interessantes Interview. Vor allem, als er sagt, Vollformat sei besser. Er brauche aber einfach nur ein scharfes Foto. Das würde für seine Klienten genügen.
      Ehrlich gesagt, dem Klienten ist es doch völlig egal, womit ein Foto entstanden ist. Aber gerade bei Wildlife Fotografie sollte man doch ein späteres Poster in hoher Qualität gleich mit einplanen.

    • Tja, Robin,

      wenn einer mit dem zweitneusten Modell von Canon den grössten Wildlife-Wettbewerb der Welt gewinnt, dann ist wer doch gleich wem hinterher???

      Aber auch Spielzeughersteller finden ihre Abnehmer, ist ja bald Weihnachten …

      • Da muss man schon genauer hinsehen.
        Fast alle Siegerbilder wurden mit Nikon und Canon aufgenommen. Nur einmal mit Sony.
        Die Bilder eher uninspiriert. Bemerkenswert, es kommen immer weniger Siegerbilder von Europäern oder Nordamerikanern.
        Das Bild mit dem Steinadler wirkt gestellt, ist es auch wohl, weil der Fotograf dem Vogel einen Sitzplatz anbot. Und bei dem Himmel kann man auch so seine Zweifel haben.
        Dagegen einmalig, das Bild des Tibetfuchses mit dem Steppenmurmeltier. Einerseits, weil wenig über Tibetfüchse bekannt ist, andererseits, wegen des Körperbaus des Fuchses.
        Sein Quadratschädel mit den tiefliegenden Ohren erinnert stark an den Kopf des Manul oder Pallaskatze, die den gleichen Lebensraum bewohnt, bloß ihr Verbreitungsgebiet ist größer. Auch bei ihr tief im Fell liegende Ohren. Wohl eine Anpassung an den deckungslosen Lebensraum, Fennek-Ohren wären ein Warnsignal für die Beutetiere. Übrigens Tibetfuchs und Manul bevorzugen Pfeifhasen. Pfeifhasen sind in Asien und Nord Amerika vorhanden, leider nicht bei uns.
        Und hinterher ist man immer, wenn man sich die Arbeit schwer macht, mit alter Technik, siehe die beeindruckenden Bilder von Andy Rouse mit einer weit fortgeschrittenen Spielzeugkamera.
        Das Siegerbild mit dem Tibetfuchs hatte ich auch bereits mal erwähnt und es war wohl einer deiner sinnreichen Kommentare, den ich darauf erhalten habe.

      • Ja klar, da muss man schon genauer hinsehen; dass fast alle Bilder mit Canon oder Nikon aufgenommen wurden spricht ja schon dafür, dass sie „eher uninspiriert“ sind.

        Tja, das Bild mit dem Steinadler … zufällig habe ich dazu etwas in einer Fotozeitschrift gelesen, nämlich, dass der Fotograf ein ganzes Jahr an diesem Projekt gearbeitet hat! Vielleicht solltest du einfach mal als Jurymitglied Einsitz nehmen und denen mal sagen, was ein gutes oder nicht so gutes Foto ist, die anderen warten sicher schon sehnlichst auf dich!

        Und nur weil du im Netz einen gefunden hast, der auch mit einer Spielzeugkamera noch ein paar schlaue Bilder hinkriegt, heisst das noch lange nicht, dass das Standard wird. Und dass du damit auch schlaue Bilder hinkriegst, ebenso nicht …

      • Ich sicher nicht, denn ich mache Bilder nur und ausschliesslich für mich, meine Bekannten und Verwandten und schon gar kein Wildlife, wenn man da gut sein will muss man Tage und Nächte bei jeder Witterung draussen in der Natur warten, bis endlich die richtige Situation eintritt, dazu bin ich zu sehr Warmduscher und ungeduldig.
        Ich traue das eher Robin zu, der kann alles, weiss alles und macht alles!

      • Verstehe die Frage nicht.
        Meine Links führten zu zwei Profi-Fotografen, die mit Wildlife ihr Geld verdienen. Und das mit der oft angemäkelten M1X und damit mit mFT.

    • Hi Rolf Carl,
      hab mich kürzlich auch mal an etwas Wildlife getraut.
      So einen Eisvogel wollte ich immer mal aufnehmen.
      Kaum hatte ich ihn im Visier, hat er mich auch schon bemerkt. Und schwupps, kopfüber die Mauer runter und durchgestartet.
      Ob das an der Nikon lag? Wäre er bei der DSLM länger sitzen geblieben?

      • Hi Ingo,

        das mit den Eisvögeln kenne ich, die sind extrem scheu und bei zufälligen Begegnungen nur schwer zu erwischen. Dasselbe ist mir vor ein paar Tagen geschehen, als ich eigentlich Wasseramseln fotografieren wollte und einen Eisvogel aufgescheucht habe. Er flog an einen Strauch in guter Distanz, ich hatte ihn im Visier, aber der AF war von vorher noch auf mehreren Messfeldern und hüpfte von einem Zweig zum anderen. Also habe ich schnell auf Einzelfeld gestellt und schwupps … der Vogel war weg.

        Ich kann dich also beruhigen, das liegt nicht an der Kamera, sondern am Fotografen. Bei Eisvögeln ist die Ansitzfotografie die bessere Variante, aber die Bilder haben meistens einen kleinen Schönheitsfehler. An diesen Spots werden häufig Äste montiert, und man sieht es den Bildern meistens an, dass sie nicht in freier Wildbahn aufgenommen wurden. Musst mal darauf achten. Eine lange Brennweite ist aber immer von Vorteil, ich hatte z.B. ein 500 mm auf APS-C dabei.

        Schöne Festtage noch, falls wir nicht mehr schreiben.

      • Hi Rolf Carl,
        nun wohnt der Eisvogel netterweise in direkter Nachbarschaft zu mir.
        Er ist allerdings nur im Herbst und im Winter zu sehen, und dann nur bei Beginn der Dämmerung.
        Manchmal sitzt er auf einem Stück Mauer, da hatte ich mich dann angeschlichen.
        Fürs Foto hatte ich die D3s mit dem Sigma 150-600 Sports. Durch die geringe Lichtstärke wurde die Belichtungszeit ziemlich lang.
        Und ich bin mir sicher, daß die D3s nicht in der Lage ist, einen Vogel der Größe bei fast immer völlig unruhigem Hintergrund im Flug scharfzustellen. Ich kann mir auch keine andere Kamera vorstellen, die das schaffen könnte. Eventuell noch mit einem 2,8/400. Oder sind die neueren Nikons da so viel weiter?
        Ja, vielen Dank, dir auch schöne Festtage.

    • @ Robin
      So, das Siegerbild ist eher uninspiriert? Es erzählt eine Geschichte mit nur einem Foto, so wie es sein sollte. Ganz starkes Foto, und nicht immer nur ein Foto von einem sitzenden Eisbären, so leid mir die Tiere auch tun.
      Robin, stell dir doch einfach vor, das wäre mit einem 1″ Sensor oder einem m4/3 Sensor aufgenommen worden (wobei ich mir das bei der Bildqualität, insbesondere des Hintergrundes nicht vorstellen kann), dann könntest du das Foto als solches doch auch würdigen.

    • Was fotografiert ein Naturfotograf? Landschaft oder Tiere? Sich schnelle bewegende Tiere oder eher langsame? Welche an die man nah ran kann oder die man nur von der Ferne betrachten kann? Oder alles zusammen? Im letzten Fall gibt es nicht „die eine Kamera“ für Dich, dann brauchst du mindestens zwei und eine Menge an Objektiven!
      Je nach dem sind 20MP besser als 60MP oder auch umgekehrt!