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Canon EOS M6 Mark II: Neue DSLM mit 32,5 Megapixeln vorgestellt

Mit der EOS M6 Mark II hat Canon eine neue spiegellose Systemkamera vorgestellt, die sich viele Funktionen mit der 90D teilt und 925 Euro kostet.

Canon EOS M6 Mark II offiziell präsentiert

Vereinfacht ausgedrückt könnte man sagen, dass die Canon EOS M6 Mark II das spiegellose Pendant zur ebenfalls neu vorgestellten Canon EOS 90D ist. Beide Kameras teilen sich zahlreiche Merkmale und Funktionen, auch wenn es natürlich einige gravierende Unterschiede gibt. So ist die EOS M6 Mark II beispielsweise eine Kamera ohne integrierten Sucher, bei der hauptsächlich über den Touchscreen bedient wird.

Sensor & Serienbildgeschwindigkeit

Doch der Reihe nach: Wie die Canon EOS 90D auch kommt mit EOS M6 Mark II mit Canons neuem 32,5-Megapixel-APS-C-Sensor daher. Die Auflösung ist hoch und verspricht erstklassige Details, gleichzeitig will Canon aber dafür gesorgt haben, dass das Rauschverhalten im Vergleich zu einer 80D nicht schlechter geworden ist.

Wie die Canon EOS 90D auch arbeitet die EOS M6 Mark II mit dem DIGIC 8 Prozessor, der im Falle der kompakten DSLM aber noch rasantere Geschwindigkeiten ermöglicht. Ganze 14 fps sind es inklusive AF-Nachführung, bei der Vorgängerin waren es gerade mal 7 fps. Gehalten werden kann die Geschwindigkeit für 54 JPEGs bzw. 23 RAWs.

Zusätzlich steht auch noch ein sogenannter RAW-Burst-Modus zur Verfügung, bei dem 30 Bilder pro Sekunde inklusive Autofokusnachführung geschossen werden können (für 80 Bilder in Folge). Dabei wird die Auflösung auf 18 Megapixel reduziert und es gibt einen leichten Crop-Faktor. Auf Wunsch können außerdem die ersten 15 Bilder vor Betätigung des Auslösers gespeichert werden, das nennt sich dann “Preshooting”.

Autofokus, Gehäuse & Videos

Der Autofokus arbeitet wie bei der EOS 90D auch mit 5.481 AF-Positionen, die in 143 Bereichen zusammengefasst werden. Der Autofokus deckt 88 Prozent der horizontalen und 100 Prozent der vertikalen Sensorfläche ab, erkennt Augen und arbeitet bis -5 LW.

Das Touch-Display der Canon EOS M6 Mark II ist 3 Zoll groß, lässt sich um 180 Grad nach oben klappen und kann auf Wunsch durch einen aufsteckbaren elektronischen Sucher ergänzt werden. Der EV-DC2 schlägt preislich mit 250 Euro zu Buche, im Kit mit der neuen Kamera ist er allerdings etwas günstiger.

Nicht nur mit der 90D, sondern auch mit der M6 Mark II lassen sich endlich 4K-Videos ohne Crop-Faktor aufnehmen, wahlweise mit 30p oder 25p. Full-HD-Videos schreibt die Kamera mit maximal 120p auf die Speicherkarte.

Weitere Merkmale der M6 Mark II

  • ISO 100 bis 25.600 (erweiterbar auf 51.200)
  • Neuer AF/MF-Umschalter, AF-Start Taste
  • Elektronischer Verschluss mit 1/16.000 Sekunde
  • Fokus-Bracketing
  • Akkulaufzeit für 305 Bilder laut CIPA
  • Laden via USB-C
  • WLAN und Bluetooth
  • Platz für eine UHS-II-Speicherkarte
  • Gewicht: ca. 408 Gramm

Preis und Verfügbarkeit

Die Canon EOS M6 Mark II wird deutlich günstiger sein, als es Leaks und Gerüchte in den letzten Tagen hatten vermuten lassen. So wird der Preis für das Gehäuse nur bei 929 Euro liegen. Zusammen mit dem 15-45mm Objektiv und dem EVF-DC2 Sucher werden 1.200 Euro fällig. Ab Ende September soll die neue DSLM verfügbar sein, vorbestellt werden kann sie schon jetzt bei Foto Koch oder Calumetphoto:

Was haltet ihr von der Canon EOS M6 Mark II?

Mark Göpferich

Mark Göpferich

Gründer von Photografix und freiberuflicher Redakteur, der sich seit vielen Jahren immer wieder aufs Neue von Fotografie und Kameras begeistern lässt. Mit mehr als 3.300 Artikeln hier auf Photografix inzwischen so etwas wie ein Experte für neue Kameras.

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