Canon Kameras

Canon EOS R: Details zu 3 neuen Kameras durchgesickert

Drei neue EOS R Kameras möchte Canon angeblich in der 2. Jahreshälfte von 2022 vorstellen. Nun sind neue Details durchgesickert.

Neue Canon Kameras im Jahr 2022

Wer unsere kleine Canon Vorschau für das Jahr 2022 gelesen hat, der weiß, dass in diesem Jahr mit drei bis vier neuen Kameras des Marktführers gerechnet wird. Eine dieser Kameras hat Canon bereits offiziell vorgestellt, dabei handelt es sich um die Canon EOS R5 C, die am 19. Januar 2022 präsentiert wurde.

Die Canon EOS R5 C dürfte für die meisten Fotografen nur am Rande interessant sein, deutlich spannender dürfte es da in der 2. Jahreshälfte werden, dann wird Canon laut der Webseite Canonrumors nämlich drei neue EOS R Kameras vorstellen. Insgesamt scheint sich Canon inzwischen ganz gut auf den weltweiten Chipmangel und die damit einhergehenden Lieferprobleme eingestellt zu haben, in jedem Fall soll die aktuelle Marktsituation nicht dazu führen, dass Präsentationen im großen Stil verschoben werden. Derzeit deutet also alles darauf hin, dass im Laufe des Jahres alle drei Canon Neuheiten wie geplant vorgestellt werden.

Um welche drei Kameras es sich dabei handeln soll, ist bereits bekannt, außerdem haben Quellen nun auch ein paar interessante neue Informationen durchsickern lassen.

1x APS-C und 2x Vollformat

Bei einer der drei EOS R Kameras soll es sich definitiv um eine APS-C-Kamera mit RF-Bajonett handeln. Dieses Gerücht hält sich nun seit Monaten hartnäckig und eine Quelle beschreibt die kommende APS-C-DSLM als eine „wahre Hybrid-Kamera“ und als eine „Mischung aus M50 und 7D“. Klingt, als würde es sich bei der neuen Kamera um einen Allrounder in der gehobenen Mittelklasse handeln.

Die beiden anderen Kameras sollen mit Vollformatsensoren ausgestattet sein und sich unterhalb der EOS R6 einordnen. Die günstigere der beiden Kameras soll wohl den 20-Megapixel-Sensor der R6 übernehmen und auf einen Sucher verzichten, während die etwas teurere Kamera mit einem neuen Sensor ausgestattet werden soll.

Was sagt ihr zu den neuen Details?

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Leonhard

Nun ja, der Sensor der R6 ist ja auch wirklich gut, allerdings vorsichtig ausgedrückt auch nicht mehr so wirklich der Neuste, wenn er noch in eine weitere, neue Kamera kommen soll will man wohl noch etwas Kasse machen, nichts dagegen zu sagen.

Ansonsten dürfte dann die C-Sensor-Kamera das einzig interessante in diesem Jahr bleiben, bei dem Mount scheint ein gehobener Preis als gesetzt, nehme ich mal an. Die M50 kenne ich nicht, die 7 (erstes Model) hat mich damals nicht so wirklich vom Hocker gehauen!

Viva

Eigentlich sollte die erste R mit 30Mp aktualisiert werden, sie würde zwischen R6 und 5 wohl zum Renner werden. Den einen sind 20Mp zuwenig, den anderen 45 samt 8K zuviel. Aber Canon scheint das wohl gar nicht mehr zu wollen.

J.Friedrich

Mmmh Viva, unterhalb der R6 könnte sich auch (nur) auf die semiprofessionelle Auslegung/Material/Serienbildgeschwindigkeit/AF beziehen. Also ich könnte mir schon vorstellen, dass eine sozusagen Mischung aus R und RP-ii mit IBIS und einem 30 MP Sensor kommt, bei dann eben € 1300-1500,– und darunter dann ein Modell ohne Sucher mit eben 20 MP für knapp 1k … Und wie ich Canon kenne bekommt das APS-teil dann sicher den aktuellen 32,5 MP-Sensor der M6/90d eingepflanzt, aber biiittte mit IBIS.

viva

Auch gut möglich, als Großanbieter sind Volumenmodelle, preiswerter und im Kit usw, ja sehr wichtig. Und die 7D Nutzer bei Apsc waren auch eine große Gemeinde, mal sehen.

Mischka

Ich hoffe so sehr das es so wird wie du es hier schreibst. Eine M6 mit Rf Anschluss wäre genau meins

ccc

@J.Friedrich:
 Also ich könnte mir schon vorstellen, dass eine sozusagen Mischung aus R und RP-ii mit IBIS und einem 30 MP Sensor kommt, bei dann eben € 1300-1500,– …
Ich bin mir ziemlich sicher, dass es das bei Canon 2022 nicht geben wird. Eine VF-DSLM mit 30+ MP und IBIS um +- 1400,-?? Never. Die wollen ja die R6 auch noch eine Zeit lang verkaufen, ohne mit dem Preis noch viel weiter runtergehen zu müssen. Deshalb würde Canon für den 30MP-IBIS-Body auch eher 1900-2200 als Startpreis aufrufen. Oder noch mehr.

J.Friedrich

Ccc, Prinzipiell bin ich da nicht uneins mit Dir, deshalb auch mein Hinweis auf AUSSTATTUNG im Sinne Profi Gehäuse/AF/Verschluss usw. R6 zu Amateur mit 30 MP … die RP hat schließlich auch 26 MP und gräbt meiner R6 nicht das Wasser ab, weil eben nicht (wirklich) vergleichbar,
aber hey, wir werden es sehen … und wenn es gut läuft: sind wir Beide überrascht 😉 … eine 26MP 6Dii für 1400,– oder eine 20MP 1D X III für 7000,– würde ich auch nicht ( (wirklich) vergleichen nur um zu verdeutlichen was ich meine … Anwenderkreis halt als Ziel. … Grüße

ccc

Verstehe wie Du’s meinst, Dein Gedankengang macht – auch für mich – prinzipiell Sinn. Die Kombination VF/30+MP/IBIS/UVP<1500€ in einem Canon-Body halte ich auch bei ansonsten schwacher Ausstattung für hochgradig unwahrscheinlich.
Bezüglich Ausstattung: ohne Sucher ist es für mich ohnehin nicht interessant.

Wär schön, wenn ich mich täusche!

Mirko

Kamera ohne Sucher find ich gut ….

Azzaro

jo, interesant mit kleinen Optiken wir RF50, 35, 16 so für to go in der Jackentasche, wär mein Ding! 👍

Mischka

Ja, wäre eine gute Idee. Das es funktioniert sieht man ja an der Sony A7C die scheint sich recht gut zu verkaufen

ccc

@mischka:
A7C hat einen Sucher!

Mischka

Ach stimmt. Gar nicht mitbekommen weil kein „Buckel“ mittig drauf ist. Mein Fehler. Bei einer Zweitkamera wäre mir wichtig so klein wie möglich mit Rf-Anschluss

Joachim

Für so eine immer dabei oder Zweitkamera ist das schon OK. Durch den Wegfall des Spiegels sind die VF R´s ja recht schmal.
Und APS-C mit hoher Auflösung, da freut es den lange Tuben Fan.

Mirko

Joachim, SLR Kameras vor der AF Zeit waren trotz Spiegel recht schmal und das sogar mit Sucher. Eine Fuji XE ohne Sucher würde auch nicht mehr viel kleiner werden. Naja der Mensch von Heute schießt gerne aus der Hüfte falls das Display beweglich ist. Wer es so mag ist ok aber ich bevorzuge doch lieber einen Sucher

Alfred Proksch

Wenn ich eine DSLM kaufe möchte ich bitte auch einen großen beweglichen Sucher mit ordentlicher Auflösung und großem Sucherbild haben. Dabei ist es egal welcher Sensor verbaut oder wie klein das Gerät ist. Wenn die Panasonic GX9 einen größeren Sucher und einen neuen Sensor hätte wäre sie eine Überlegung wert.

Warum müssen universelle Systemkameras mit starrem Sucher auskommen? Weil man das rückseitige Display 3x um die Kamera wickeln kann?

„Dazwischen“ schieben möchte Canon „halbgare“ Kameras! Hoffentlich bekommt die DSLM ohne fest verbauten Sucher wenigstens einen solchen zum nachträglichen ansetzen.

Eine APS-C Kamera mit RF Bajonett? Canon wird doch nicht den Fehler vom Mitbewerber wiederholen? Rückseitig ist der Anschluss viel zu groß um nicht vorhandene kleinere APS-C Objektive zu verwenden!

Ich hoffe das bleibt ein Gerücht!

Stefan Komarek

Die Hersteller denken langfristiger als wir. Derzeit werden noch 42& aller ILCs einen Spiegel. Trotzdem kümmert sich keine Socke mehr um dieses Segment. Alle setzen nur noch auf DLSM. Die Überlegung dahinter: in vier, fünf Jahren wird sich DSLR erledigt haben Da investieren wir nicht mehr. Schon jetzt ist 78% des Umsatzes bei DSLM.

Es gibt keine Kamerazahlen nach Sensorgröße, aber bei Objektiven geht der Trend deutlich Richtung Vollformat. CIPA unterscheidet zwischen 35 mm (aka Vollformat) und kleiner. 2016 waren nur 24% aller Objektive Vollformat, machen aber damals schon 54% des Umsatzes aus. 2021, fünf Jahre später, sind 48% alles Objektive VV, und sie machen 77% des Umsatzes aus.

Du selbst sagst, dass der Massenmarkt zu den Smartphones wandert bzw. schon bei den Smartphones ist, und nur noch hochwertige Kameras für Kenner übrigbleiben werden.

Stefan Komarek

Also setzt Canon auf das spiegellose Vollformat, alles auf R. Wie kommen sie dahin?

  1. Die DSLR-Linien EF und EF-S laufen aus. Im Hi-End-Bereich kommt schon nichts Neues mehr, es sind auch keine Objektive geplant. Evtl. noch mal ein Facelifting bei einem Einsteigermodell.
  2. Die M-Linie läuft auch nur noch vor sich hin. Evtl. noch mal ein Facelifting. Objektive? Eher nicht.
  3. Wenn alle zum VV wechseln sollen, muss eine günstige VV her. Ziel wäre unter 1000 € mit Kitobjektiv. Ich erwarte den Nachfolger der Rp in dieser Richtung. Durchaus möglich, dass der dann aus Kostengründen keinen Sucher haben wird. Die Werbebotschaft wird sein: nimm VV, das macht die besseren Bilder.
  4. Den Fotografen, die aktuell mit einer 7D Mark II oder 90D arbeiten, macht man ein APS-C-Angebot, in die R-Familie zu wechseln. Sie können ihre Objektive mitnehmen und von den Neuentwicklung der letzten Jahre und was noch geplant ist profitieren.
  5. Es wird keine RF-Objektive für APS-C geben. Alle RF-Objektive decken das VV ab. Damit wird der spätere Wechsel von APS-C zu VV erleichtert werden.

Auch Nikon und Sony geben sich bei APS-C keine Mühe mehr. Nikon: seit vier Jahren nur zwei APS-C Kit-Objektive für Z. Sony: seit vier Jahren kein APS-C Objektiv mehr.

Alfred Proksch

Warum eiern alle Systemhersteller um dieses Thema herum. Klar und aussagekräftig argumentiert und jeder kann die Gründe für das Vollformat verstehen. Wo ist das Problem? Ich sehe keines!

Meine Vision ist das sehr gute Videokameras eine „Fotofunktion“ ähnlich der 6k Panasonic Lösung bieten, 30 Bilder pro Sekunde sind dabei möglich. Momentan werden DSLM mit Video vollgestopft, umgekehrt sollte der Weg sein wenn Umsatz gemacht werden soll.

Im DSLM/DSLR Markt sinken die Stückzahlen immer noch. Verdrängung der Mitbewerber ist angesagt weil nur auf deren Kosten ist zusätzlicher Umsatz möglich.

Kameras und Objektive sind keine heiligen Kühe. Nachdenken und ermitteln was zukünftig „gebraucht“ wird ist angesagt. Wenn dabei DSLM Systeme weniger gefragt sind hilft nur Sortiment bereinigen und neue Produktlinien in den Verkauf bringen.

Stefan Komarek

„Warum eiern alle Systemhersteller um dieses Thema herum?“

Wenn ein Hersteller etwas anderes für zukunftsträchtig hält, als was er jetzt verkaufen will/muss, riskiert er, dass er Kunden verliert, wenn er das ausspricht. Nimm einmal an, Canon hätte 2018 gesagt: all in for R. Sie hätten scharenweise Kunden und Umsatz verloren. Im Lager gab es eine R-Kamera und vier passende Objektive, alles andere war für die EF, EF-S und EOS-M Bajonette. So geht’s nicht.

Zudem hat der Hersteller eine Idee, wie der Markt läuft. Er kann den Markt aber nicht bestimmen und seine Idee durchsetzen. Wenn die Kunden seine Idee nicht wollen oder der Markt schrumpft oder die Konkurrenz bietet Besseres?

Daher wird der Hersteller seinen Plan nur so weit bekanntgeben, wie es für die kommenden Modelle nötig ist. Damit verpflichtet er sich den Kunden gegenüber zu nichts und kann jederzeit korrigieren, falls der Hase doch anders läuft, als er sich gedacht/gewünscht hat.

Stefan Komarek

Oh, das habe ich übersehen. Danke!

N1USER

Beim Anschluss von EF-S-Objektiven an die R-Kameras verliert man enorm Ausflösung (RP=10MP), was einen eigenen APS-C-Body im R-System vielleicht sinnvoll erscheinen lässt. Zusatznutzen ist auf jeden Fall ein Brennweitengewinn im Telebereich bei RF-Objektiven und voller Auflösung (weil Croppen wie gesagt auch keine Lösung ist).

Wenn ich mir aber ein APS-C-Gehäuse zulege – sagen wir mal für um die 500 Euro, mache ich aber wahrscheinlich kein RF 17-70mm zum Preis von 1.500 EUR dran. Ich befürchte also sehr wohl, dass Canon RF-S-Objektive zu einer APS-C herausbringen wird. Das Ende werden wieder unzählige Wühltisch-Sets im Halbjahreszyklus sein. Schöne neue Welt.

Stefan Komarek

„Wenn ich mir aber ein APS-C-Gehäuse zulege – sagen wir mal für um die 500 Euro …“

Dann ist das sicher keine Canon. Canon hat nichts für 500 €. Das günstigste Angebot ist die M200 für 629 € (Canon-Shop.de). 

Quercheck: Nikon Z50, 949 €; Sony a6100 und ZV-E10 je 749 € – alle Preise als Bodys von den Hersteller-Websites. Die Zeiten der 500 € Kameras sind vorüber.

Die vermutete APS-C Kamera soll eine “Mischung aus M50 und 7D” werden, s. oben. 7D Mark II gibt es nicht mehr im Canon-Shop, nicht mal als „derzeit online nicht verfügbar“. RIP?! Die 90D kostet 1349 €. Das neue, spiegellose APS-C R-Modell wird sicher über 1500 € liegen, eher mehr. Dann passt das 17-70 als Kit.

N1USER

Stefan, mir ging es hierbei insbesondere um die perspektivische Betrachtung des APS-C-R-Systems in Bezug auf RF-S-Objektive, mit denen Canon versuchen würde, Masse zu machen. Bei einem (Spitzen-) Modell für 1.500 EUR oder mehr ohne ein RF-S-Objektivportfolio würde es in diesem Szenario wohl nicht bleiben. Wenn ich also das Schreckgespenst des Wühltisch-Sets erneut bemühe, komme ich sehr wohl auf einen Gehäusepreis von um und bei 500 EUR. Soll heißen: Massen-APS-C geht nicht ohne entsprechende RF-S-Objektive. EF-M hatte ich hier nicht in Betracht gezogen. Das Thema hat sich ja leider auch erledigt.

Kleine Ergänzung: Wenn ich richtig informiert bin, lag der bisherige Bestpreis für eine RP mit 24-105mm bei 888 EUR.

Stefan Komarek

Wir sollten zwischen Wühltisch/Abverkauf/Restposten und neuen Produkten unterscheiden. Die Rp ist bereits anscheinend auf dem Wühltisch angekommen. Für Wühltische wird weder Canon, Fujifilm, Nikon noch Sony Objektive entwickeln.

Schau die Preise für aktuelle APS-C Modelle bei Fujifilm, Nikon oder Sony an. 750 € ist da die Untergrenze – Hersteller-Preisempfehlung. Die Preise steigen derzeit, billiger wird es nicht mehr werden.

Wie soll Canon Masse machen? Der Zug ist längst abgefahren, 2020: ca. 1,5 Milliarden Smartphones, ca. 10 Mio. Kameras ohne Telefon. Willste Masse, machste Smartphone. Kamera ist nur noch für Spezialisten und Genießer.

Das Kit-Objektiv zur Rp, das RF 24-105mm F4-7.1 IS STM kostet offiziell 495 €. Warum erwartest du, dass ein 17-70 1500 € kosten wird? Ich erwarte, dass es deutlich weniger kosten wird, und dann passt es selbst zu einer APS-C Kamera für 800 € – 1000 €.

N1USER

Stefan, vielen Dank für den kleinen Diskurs, mal schauen, was tatsächlich passiert.

Henry

Ich betreibe Fotografie ja nur als Hobby. Dafür habe ich mir im Laufe der Jahe einige digitale APS-C-Kameras (6 Stück) und eine ganze Reihe Objekte von Nikon angeschafft. Jedes einzelne Teil habe ich neu gekauft. Kürzlich habe ich jedoch meine gesamte Nikonausrüstung verkauft, weil für die Z50, die ich zuletzt benutzt habe, keine lichtstarken APS-C Objektive zu erwarten sind.
An digitalem Kleinbildformat habe ich kein Interesse. Ich brauche es einfach nicht. Außerdem habe ich dafür noch meine analogen Kameras. Digital benutze ich jetzt nur noch meine MFT-Kameras und -objektive.
Kann sein, dass es die MFT-Hersteller nicht mehr lange geben wird. Es wird ja viel gemunkelt. Dann werde ich wohl über kurz oder lang komplett zum Smartphone wechseln.

Foamberg

wenn sie ein kurzfristiger denker sind ok – vielleicht sollten sie nicht für andere sprechen…! 😉

Leonhard

Er spricht ja nicht, er schreibt!

Und wenn außer einer Beleidigung der Informationsgehalt bei 0,0% liegt kann man es auch lassen, wenn ich mich nicht irre.

ccc

Ich nehme an, mit „VV“ meinst Du VF.

Cat

Gar keine Lust, darüber nach zu denken was da am Saisonende vielleicht verfügbar sein könnte, ich arbeite jetzt mit der besten Kameratechnik die ich mir leisten kann. Und ein Gemisch aus der gruseligen M50 und der nie wirklich guten 7D?
Also ich denke Canon wird da richtig gute und sogar neue Denkansätze verfolgen und Nikon, Fuji und Sony alt aussehen lassen. Sonst brauchen sie gar nichts zu bringen. So ein für mich falsches Konzept wie die 6000, die XT Kameras, denen immer der letzte Biss fehlt, oder die einfachen Einsteiger Z Kameras können andere gerne kaufen. Wenn dann richtig.
Was gebraucht wird, ist eine gut auflösende, schnelle Ergänzung zur R5 und R3 im halbierten Format.

Alfred Proksch

Es sind alle technischen Komponenten für erstklassige Gerätschaften vorhanden. In den Boliden sind sie konzentriert verbaut. Das Problem sind die Preise und die Kundschaft. Bei Letzterer sind es die vielfältigen fotografischen Interessen, deswegen gibt es keine „richtige“ Kamera. Canon versucht mit einem breiten Angebot diverse Ansprüche abzudecken.

Für den Hersteller ist der erzielte Gewinn der Maßstab ob man eine Produktreihe erfolgreich auf dem Markt positioniert hat. Als Maxime was möglich wäre möchte ich das Smartphone erwähnen. Damit werden Milliarden von Videos und Bildern gemacht. In gewisser weise sind sie die Boliden schlecht hin!

Weil dem so ist müssen Kamera Hersteller ihr Sortiment auf eine enger werdende „Nische“ ausrichten. Die (noch) vielen Mitbewerber um den kleiner werdenden Markt machen das genau so. Für mich werden die drei neuen Canon Kameras ein weiterer Versuch werden die Kundschaft bei der Stange zu halten und möglichst viele Käufer von den Mitbewerbern abzujagen.

Mit welcher Technik Canon den Versuch startet ist interessant, ich hoffe nur das sich keiner dabei „verzockt“ hat.

joe

Also eine hochwertige APS-C Kamera für Makro und Tele könnte ich durchaus in betracht ziehen sofern der Preis unter 2’500.- liegt.

Rüdiger

Zweimal Vollformat (preislich) unterhalb der R6, wobei die günstigere den R6 Sensor übernimmt?

Für die günstige Version sind abgedichtetes Gehäuse, 2. Kartenslot und IBIS sicher raus. Außerdem spart sie sich den Sucher, womit man vielleicht sogar unter der 1000 Euro Marke landen könnte als Nachfolgerin der RP.

Die bessere der beiden wird dann interessant. Der Sensor ist also neu – besser als in der R6? Der Rest der Ausstattung und der finale Preis werden richtig interessant. Ich schätze den Preis auf 1800 als R-Nachfolgerin. Aber was will man gegenüber der R verbessern, wenn man gleichzeitig unterhalb der R6 bleiben will? Reichen IBIS und 2. Kartenslot als Vorteil für die R6? Oder kommt wieder so ein Canon-Facepalm Moment wo die vorhandene Technik durch Software limitiert wird?

Die APS-C Variante zielt sicher auf den Profi-Wildlife Bereich und wird kein Schnäppchen werden. Es sei denn, Canon stellt zeitgleich ein paar RF APS-C Einsteiger-Objektive vor und daran glaube ich nicht.

joe

Es gibt bereits das 16mm, das 35mm und das 50mm, das sind die eigentlichen APS-C Objektive, denn sie schaffen es nicht die volle Auflösung der R5 zu generieren! Das 85/2.0 habe bzw hatte ich nicht, aber ich denke da ist es ähnlich. Umgerechnet wären das dann, 25, 56, 80 und 128mm.

Rüdiger

Diese Festbrennweiten sind natürlich für APS-C verwendbar, wobei ich das Auflösungsargument jetzt nicht verstehe. Canons 1,6 Cropfaktor resultiert zum Quadrat in einem Faktor 2,56 für die Pixelanzahl.

Ein APS-C Crop des 45MP R5 Sensors mit gleicher Auflösung käme also auf knapp 18MP. Die APS-C Variante wird aber sicher mehr Auflösung spendiert bekommen, so dass die Sensorauflösung höher sein wird als bei der R5. Das Argument zieht also nur, wenn die Objektive am Bildrand stark abfallen, aber in der Mitte ziemlich gut sind.

Als Einsteiger würde mir für APS-C also mal mindestens ein Zoom im typischen 18-55er Bereich fehlen und eine 22 oder 24mm Festbrennweite fürs 35mm VF Äquivalent.

Wegen der Auflösung denke ich, dass man mit APS-C eher auf die Profi-Anwender mit langen Brennweiten zielt, die durch den Crop höhere Auflösung im relevanten Zentralbereich bekommen.