Canon Kameras

Canon EOS R5: 8K-Videos ohne Crop-Faktor & Animal AF offiziell bestätigt

Canon veröffentlicht neue Details zur EOS R5! 8K-Videos werden mit 30p, ohne Crop-Faktor und mit Dual-Pixel-AF aufgezeichnet. Zudem gibt es einen Animal AF.

Neue Details zur Canon EOS R5

Auch wenn die Produktion der Canon EOS R5 anscheinend überhaupt nicht so läuft wie geplant, hat Canon heute neue Details zur kommenden spiegellosen Vollformatkamera veröffentlicht. Diese beziehen sich auf die Videofunktionen und den Autofokus.

Vor exakt einem Monat, am 13. Februar 2020, hat Canon die EOS R5 offiziell angekündigt. Dass Canon damals von „Videos in 8K-Auflösung“ gesprochen hat, klang im ersten Moment ziemlich beeindruckend. Doch ohne genauere Details der Videofunktionen zu kennen, war eine Bewertung des Videobereichs natürlich noch nicht möglich. Schließlich sind da theoretisch jede Menge Einschränkungen möglich.

8K-Videos mit 30p und ohne Crop-Faktor

Mit den neu enthüllten Details können einige mögliche Einschränkungen nun aber definitiv ausgeschlossen werden. Canon kommuniziert nämlich zum einen, dass intern in der Kamera 8K-Videos mit 30p aufgezeichnet werden können. Zum anderen bestätigt der Hersteller, dass dabei der komplette Sensor ausgelesen wird (das bedeutet es gibt keinen Crop-Faktor) und zudem auch in allen 8K-Modi der Dual-Pixel-Autofokus zur Verfügung stehen wird.

Damit räumt Canon viele Zweifel vorab aus dem Weg und bestätigt außerdem wörtlich, dass „die Leistungsdaten der EOS R5 speziell bei der Filmaufzeichnung weit über das hinaus reichen werden, was derzeit bei anderen Kameras in diesem Marktsegment angeboten wird.“ Die bisher bekannten Spezifikationen bestätigen das.

Spielraum für mögliche Einschränkungen gibt es trotzdem noch. So ist beispielsweise noch nicht bekannt, ob es eine zeitliche Beschränkung für die Aufzeichnung von 8K-Videos gibt.

Animal AF mit neuem Konzept

Des Weiteren hat Canon enthüllt, dass die Canon EOS R5 mit einem Animal AF ausgestattet sein wird, also einem speziellen Autofokus-Modus, mit dem sich Tiere besonders gut fotografieren lassen. Interessant ist hierbei, dass Canon – anders als die Konkurrenz – nicht auf einen sogenannten Augenautofokus setzt, sondern einen ganzheitlicheren Ansatz verfolgt. Es sollen nicht nur die Augen, sondern auch typische Merkmale von bestimmten Tieren erkannt werden. So soll sichergestellt werden, dass auch dann zuverlässige Ergebnisse geliefert werden, wenn die Augen der Tiere gerade nicht sichtbar sind.

Was sagt ihr zu den neuen Details der Canon EOS R5?

Quelle: Canon

Mark Göpferich

Mark Göpferich

Gründer von Photografix und freiberuflicher Redakteur, der sich seit vielen Jahren immer wieder aufs Neue von Fotografie und Kameras begeistern lässt. Mit mehr als 3.000 Artikeln hier auf Photografix inzwischen so etwas wie ein Experte für neue Kameras.

30 Kommentare

Hier klicken zum kommentieren

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

  • Die zeitliche Beschränkung bei 8k Videos übernimmt unter Umständen recht schnell die Speicherkarte. Für die Meisten wären wahrscheinlich die 4K Features interessanter.

  • Das hört sich alles Spitze an, aber das gibt es nicht zum Discountpreis! Ich rechne mit mindestens 4’990.-€, wenn sie das auch alles genauso bei 4K 30/60/120 so umsetzten und der IBIS und die Tiererkennung und Verfolgung so gut wird wie angekündigt. Leider wird aber wahrscheinlich der Sensor auch weniger MP haben als bisher angenommen, denn ohne Crop bei 8K reichen beim Sensor schon 33MP aus. Immerhin kann man durch die Verzögerung durch Covid 19 noch etwas mehr Geld auf die Seite legen.

    • @joe: Da hast Du eine Kleinigkeit übersehen. 8k sind zwar 33 MPixel. Durch das unterschiedliche Seitenverhältnis von Video und Foto müsste der Sensor aber trotzdem mindestens 39 MPixel haben.

      Ich vermute außerdem, dass die R5 das 8k Cineformat mit 8192 Pixeln unterstützt. Das wären dann bei 2 : 3 Fotos 44,7 MPixel.

  • Ich finde auch, das hört sich nicht schlecht an. Allerdings kennen wir ja alle die Werbetexte, die natürlich die Besonderheiten einer Kamera hervor heben. 8K klingt ja toll, aber es könnte sich auch um ein Feigenblatt handeln, um das ein oder andere fehlende 4K-Feature zu überdecken. Canon hat ja auch eine Cine-Linie, die man nicht einfach so kannibalisieren möchte. Für die meisten anspruchsvollen Filmer wird ein guter 4K-Codec bzw. RAW-Videoaufzeichnung wichtiger sein als eine 8K HEVC Aufzeichnung, die sowieso sehr schwer bearbeitet und vorgeführt werden kann. Wenn aber die anderen internen Werte stimmen, 4K also beispielsweise in einem 10Bit 4:2:2 – Codec aufgezeichnet werden kann, dann ist 8K sicher eine gute Zugabe und ein Fingerzeig Canons, dass sie gewillt sind, ganz vorne im Videobereich der Systemkameras mitzuspielen.

  • Warner Bros hat einen groß angelegten, wissenschaftlichen Blindtest durchgeführt, 4K vs 8K.
    Und das Ergebnis, eigentlich ist der Unterschied für den Zuschauer unwesentlich.

    Aber es ist schön, wenn ein Hersteller mal was ohne Crop hinkriegt.

    • Als ich im Oktober in New York k war habe ich unter anderem B&H, den grössten amerikanischen Fotohändler, besucht. Die führen auch TVs und hatte dort Gelegenheit Samsung 4K (75″)und 8K (85″) zu vergleichen (mit original 8K Inhalt) – man sieht den Unterschied im direkten Vergleich eindeutig, aber wenn man den 8K nicht sieht findet man 4K auch super, also man braucht es nicht wirklich, ist aber schön wenn man es sich leisten kann – speziell für Fotos, die man am Bildschirm anschauen will macht das einen riesen Unterschied (4 Mal mehr Daten). Allerdings gilt das Gleiche auch für 4K versus FHD, diesen Test habe ich sozusagen täglich zwischen dem 4K TV und FHD TV (65 bzw. 55 Toll). Ab ca. 2m Abstand kann keiner mehr sagen was was ist! Dennoch bevorzuge ich den 4K TV!
      Mir persönlich ist übrigens an der R5 das 8K am Unwichtigsten, ich möchte – wie wohl die meisten hier – im Video 4K 120 oder FHD 240 und im Fotobereich mindestens 40MP.

      • Ich bin fast der Überzeugung, es liegt an der 8K Maske des Monitors, weniger an der Auflösung des zugespielten Contents, dass der 8K Fernseher schärfer wirkt. Kommt ein wenig auf den Betrachtungsabstand an. Bei 75 bzw 85 Zoll sieht man bereits die Pixelstruktur des Monitors bei 4K und erst recht bei FHD. Bei 8K kaum. Ich denke deshalb, dass auch ein zugespieltes 4K Signal auf einem 8K Monitor besser aussieht als auf einem (75 Zoll) 4K Monitor. Bei FHD ist das noch deutlicher. Da seh ich die Pixelstruktur auf nem 55 Zoll aus 1m Entfernung. Wenn richtiges FHD auf einem 4K Monitor wiedergegeben wird, sieht man aus dieser Entfernung kaum den Unterschied zu einem 4K Signal.
        Ich selbst filme zwar inzwischen schon eine Weile in 4K, produziere aber im Endeffekt immer noch in FHD. Irgendwann wird das Endergebnis sicher auch mal 4K sein. Dann kann man vielleicht 8K gebrauchen, um im Bildausschnitt noch variabel zu sein. Aber ich werde es wahrscheinlich nicht mehr erleben, dass ich mal in 8K aufnehme und auch so produziere und betrachte.

      • Ich stand kürzlich in einem Elektronikmarkt und bin durch die TV`s geschlendert.
        Ein unentschlossener fragte mich welches Bild ich den besser finde. Ich zeigte auf einen der zur Auswahl stehenden TV`s. Er war erstaunt da andere für Ihn besser aussahen. Ich sagte es liegt an der Darstellung der Farben und er Auflösung in den Schatten. Die OLD – Farben sind eh meist übertrieben. Hin u. her……
        wir holten einen Verkäufer, auf meinen Wunsch stellte er die Darstellung von Standard auf Demo/Brilliant. Nun war der Kunde auch begeistert.
        Ich will nur sagen: Weshalb das eine besser aussieht als das andere muss nicht an der Auflösung liegen.

  • Meine Pressemitteilung klang ja fast wie ein Hilferuf, „wir können es auch, bitte Kauf weiter nur Canon!“
    Ich bin kein Adapter-Fan und bisher fehlen besonders alle Objektive jenseits 200 mm.
    Ein 7.1/100-500 mm macht die Situation möglicherweise auch nicht wirklich besser.
    Konverter die nicht auf das 2.8/70-200 mm RF passen sowieso nicht.
    Also ohne Teleobjektive kann ich beruhigt abwarten bis der Preis auf realistische 3000€ fällt – oder wie stark die R6 kastriert wird oder welche Kamera Canon noch einfällt.
    8K ist für mich in so einer Kamera Unsinn, genau genommen sogar 4K.
    Und eine Anbindung an Canon-Klaut würde ich nie nutzen.
    Also mal ganz ruhig ausprobieren was Sensor, AF und IBIS taugen – gegen alle Mitbewerber.
    Wenn die Kamera dann mal im Herbst vielleicht lieferbar wird und andere dann eine neue Generation vorstellen.

    • Dieses ständige Rumgenörgel der angeblichen Profis hier. …..ich bin kein Adapter-Fan… Die Adapter funktionieren perfekt, und als wenn es eine Rolle spielt, ob ich bei z.B. einem EF 400mm 2.8 noch einige Gramm und Zentimeter mehr an der Kamera habe.

    • @Cat
      zumindest hat Canon die Latte sehr hochgelegt, was ja auch für dich gut ist, denn dann muss sich Sony wieder etwas mehr bewegen als beim Up-Date von A9 I auf A9 II. Und auch die A7s III wird jetzt wohl besser als vorgesehen (auch wegen der Panasonic S1H), sonst wäre sie schon längst auf dem Markt.

      Und zum Preis, wenn die Kamera mit den hier angekündigten „Features“ kommt und sie wie von Dir erhofft oder erwartet maximal 3000.-€ kosten darf, dann kaufe ich zwei davon! Ich gehe von mindestens knapp unter 5000.-€ aus (vorausgesetzt 10Bit intern, 12Bit extern, 4:2:2 und hohe Bitrate, 4K ohne Crop mit 30/60/120 B/s, 12/20 B/s, Tierautofokus und 40+MB).

      • 3000 wären eine Sensation. Ich rechne eigentlich auch eher mit 4500 aufwärts. Aber lassen wir uns überraschen.

    • es ist schon toll mit welchen Preisen so manche hier „zufrieden“ sind.
      ich sprach nur davon das mir Kameras beim jetzigen Stand der Technik kaum mehr als 3000€ wert sind – nicht das Canon den Fans ein Schnäppchen bietet – ich denke auch sie wird jenseits 4000€ kosten… auch 5500€ sind möglich und vielleicht ein paar Filmen das auch wert –
      mir sicher nicht.

      @Danilo
      Definiere mal Profi…
      Ich habe noch nichts auf diesem Planeten entdeckt, was Menschen geschaffen hätten, das „PERFEKT“ funktioniert. Und von Canon und Adaptern sowieso nicht. Der Sigma-Adapter wie auch der Nikon Adapter funktionieren weit schneller und zuverlässiger mit Teleobjektiven als alles was Canon bis heute anbietet.
      Und schon mal an Staub, Schmutz, Fingerabdrücke gedacht – bei Adaptern?
      Daran das ein Objektiv, speziell für das neue Auflagemaß gefertigt immer optisch komplett anders ist – immer besser???
      Mach deine Erfahrungen, dann reden wir wieder.

      • Canonadapter sind gegen Spritzwasser und Staub geschützt. Und wer so blöde ist, im Adapter Fingerabdrücke zu hinterlassen, schafft das sicher auch bei Objektiven. Und da sich alle Fachleute einig sind, das die neuen Anschlüsse von Canon und Nikon den herkömmlichen überlegen sind, würde ich mir als Sony-Fanboy mal eher einen Kopf machen was Sony denn an Objektiven vorrätig haben wenn sie ihren Anschluss ändern.

      • @CAT
        Also das mit den Adaptern solltest Du nochmals überarbeiten. Der einzige Adapter, der wirklich einwandfrei funktioniert ist der EF/RF Adapter!

        Und zum Wert von Kameras, wer nicht unbedingt VF will oder benötigt hat doch mit der Fuji XT-4 im Prinzip alles – ausser 8K das keiner braucht – was die Canon Eos R5 auch bieten wird und das zu weniger als dem halben Preis!

      • Naja, der Preis ist halt Bestandteil des Gesamtpaketes. Er hat erstmal nichts damit zu tun, ob sich den individuell jemand leisten kann. Ich kann auch keine 4000 ausgeben zur Zeit.
        Wir reden ja hier erstmal nur über die technischen Qualitäten der Kamera und spekulieren darüber, welchem finanziellen Gegenwert diese entsprechen könnten, vollkommen unabhängig von einer persönlichen Zufriedenheit. So wie bei einem neuen Porsche keiner einen Einstiegspreis von unter 20000 Euro erwartet, vollkommen unabhängig wie „zufrieden“ irgendjemand wäre, wenn er unter 20000 kosten würde.

      • … schreibt ihr hier als Leute die schon einmal von Canon eine EOS R, Adapter und 2.8/400 mm L IS III (und viele weitere Objektive) zwei Wochen auf Herz, Nieren und AF prüfen konntet und sonst eine Sony 7R… und 2.8/400 mm täglich verwendet?

        Oder vergleicht ihr ein olles 16-35, 24-70, 70-200 und diverse kleine Festbrennbrennweiten nur im Canon-System?

        Manche gehen wohl zum Glauben in die Kirche und zum Zweifeln und Behauptungen aufstellen ins Internet… ausprobieren (bei entsprechender Erfahrung) hilft dagegen wirklich.

        Der R5 AF muss viele schneller werden und Adapter werden immer ein Hindernis bleiben – für mich zumindest.

      • zitat cat – „…für mich zumindest“ – vielleicht sollten so einige posts ihren anfang nehmen, das wuerde ihnen ein wenig glaubwuerdigkeit geben. es ist nicht wirklich schlimm adapter nicht nahtlos in seine arbeitsweise integrieren zu koennen. das ist geschmacksache und man kann auch die behauptung aufstellen, das eine adapterloesung die eigene arbeit einschraenkt. weit schlimmer finde ich, staendig die behauptung aufzustellen, auf sehr hohen niveau zu photographieren und dann weder die fantasie noch das wissen zu haben, das es sparten und arbeitsansaetze in der photographie gibt, wo es voellig egal ist das man mit einem adapter arbeitet.
        ich kann fuer die eos r mit adapter die af leistung nur fuer objektive bis 300mm wirklich beurteilen. mich schraenkt diese in keiner weise ein und bei vielen objektiven ist ein unterschied nur zu erahnen, wenn man sich diese immer wieder einredet. meine meinung basiert im uebrigen nicht darauf, das ich mal 2 wochen ein wenig mit der eos r „gespielt“ habe.

      • @cat Und da haben wir ihn wieder den angeblichen Profi. Nutzt jeden Tag das 400er 2.8 an seiner 7r….
        Das 400 2.8 ist doch ein klassisches Objektiv für Sportfotografen. Und da haben die echten Profis das Objektiv dann an einer Sony 9er.
        Sag doch mal, wo und für wen fotografierst du denn jeden Tag mit deinem 400er. Agentur, Zeitung…? Wo kann man deine Profibilder bewundern?
        Und welcher Profi-Sportfotograf spielt denn 2 Wochen mit der EOS R rum??? Für die Kamera ist man doch überhaupt nicht die Zielgruppe.

      • soviel IQ setze ich eigentlich voraus –
        das jeder weiß – das hier alles nur Meinungen sind – alles was Menschen sagen ist geprägt von ihren Erfahrungen/nicht Erfahrungen, Wünschen & Überzeugungen
        und selbst wenn es der Canon-Chef-Entwickler sagen würde (oder der von einem anderen Hersteller) – heißt es noch lange nicht – das er alle anderen Systeme unter gleichen Bedingungen ausprobiert hat, oder der dpreview-Schreiber – sie VERKAUFEN also nur eine Meinung.

        Auch wenn Manche gerne alles als Angriff lesen wollen – weil sie es selbst nicht ausprobieren können oder wollen oder warum auch immer – es sind nur meine Erfahrungen. Klar habe ich auch eine 9 im Einsatz, aber deren AF mit einer EOS R zu vergleichen, wäre ja komplett unfair!

        Und wieder, die Vorstellung das es noch andere Motive außer Sport geben könnte und
        das man vielleicht wegen seiner Auftraggeber keine Fotos veröffentlichen darf – kommt ja wohl nur wenigen in den Sinn.
        Ich zeige jeden Tag vielen Menschen meine „privaten“ Fotos – aber ich lege mich hier nicht, so lange hier auf solchem Niveau angegangen wird, in den Reißwolf – als wenn hier jemand Situation, Gedanken, Licht, und Motiv vor Ort bei der Aufnahme beurteilen könnte…
        verurteilt werden könnte allenfalls alles was nicht gerade in Mode ist oder technisch offensichtlich nicht gut durchdacht ist.

        Was an den Adaptern von Canon für mich falsch ist, habe ich hier schon so oft gesagt. Das muss reichen. Und wenn ein Hersteller so mutlos und spät neue Technik einführt…

        Im übrigen, kann ich, wie jeder Sony-Verwender (oder andere) problemlos auch weitgehend alle Canon EF-Objektive nutzen.
        Wo soll also der Nachteil von Sony sein? Beim kleinen Bajonett wo sie nicht ranpassen?
        Das Bajonett-Argument ist so lächerlich.
        Diesen krankhaften Neid auf mehr als 90 neue Objektive für Sony-Kameras haben doch Canon-Nutzer gar nicht nötig. Und Sony-Nutzer umgekehrt auch nicht, nicht einmal für ein kleines, leichtes RF 70-200 mm.
        Es geht doch um das Foto und wie ich es mit dem meisten Spaß und der wenigsten Nervenei realisieren kann.
        Was viele Canon-Nutzer bisher nicht verstehen: So müssen/werden über kurz oder lang sowieso alle Objektive neu kaufen. Und dann ist es ganz gleich ob ich mir heute L, R, Z, A, mFT, Bajonett zulege. Für mich ist nur offensichtlich, das viele ältere Objektivberechnungen schon jetzt am Adapter technisch im Nachteil sind.

        Geht raus fotografieren – solange es noch geht… ich sitze schon im Grünen

      • @CAT
        keiner will dich angreifen, aber ich finde Du bist sehr negativ gegenüber Canon eingestellt. Egal was sie machen, es ist eigentlich immer falsch. Egal was Sony macht, es ist immer durchdacht und richtig. Ich weiss, das ist etwas sehr schwarz/weiss geschrieben, aber so kommst du rüber. Niemand – der halbwegs bei Sinnen ist – behauptet, dass Sony schlecht ist. im Gegenteil, die Bildqualität und auch der AF bei der letzten Generation ist über jeden Zweifel erhaben und ist führend in der Industrie, aber, und jetzt kommt das Aber! Die Kamera besteht aus mehr als aus diesen zwei Elementen. Ich stand 2016 vor der Wahl Sony oder Canon und ich habe damals auf der Photokina alles ausprobiert und danach war klar es bleibt Canon. Zwei Gründe, der erste die Canon liegt mir (Achtung: gilt nur für mich) besser in der Hand. Der zweite, aber wichtigere Punkt war die Umstellung und Einstellung der Video Funktion. Ich wusste nicht wie das geht, da ich mit Sony bis dahin keine Erfahrung hatte und der Mann von Sony hat nach ca. 5Minuten aufgegeben zu suchen und hat mich zur Filmkamera-Abteilung geschickt, dort wartete ich 10 Minuten und es war nicht absehbar wann ich denn vielleicht mal dran komme, das war mir dann zu lang und es war für mich (gilt nur für mich) klar, wenn die das auf die Schnelle nicht hinkriegen eine bestimmte Videofunktion zu finden, dann ist das mit Sicherheit keine Kamera für mich. So wurde es die 5D4 ob wohl ich damals noch wirklich Systemoffen war, da ich meine 5D3 und verschiede Objektive bereits im Juli verkauft hatte.
        In zwei Punkten muss ich Dir aber Widersprechen. 1. Adaption von EF an RF ist etwas ganz anderes als Adaption EF an FE. Und 2. die Grösse des Bajonetts spielt eine Rolle für die Objektivqualität. Das heisst nicht, dass es nicht möglich ist mit kleinem Bajonett gute Objektive zu bauen, aber es wird erheblich schwieriger.

    • Ich bin mir trotzdem immer noch Recht sicher das 8K in MJPEG sein wird. Alles andere braucht zu viel Rechenleistung und wenn das der Fall ist wird die Dateigröße gewaltig. Die 5D Mark iv hatte da schon für 4K 500mbit/s, in 8k wären das dann 2000mbit/s oder 15Gb pro Minute (900Gb/h)!

      • Ich habe die 5D4 und nutze 4K mit Aps-C Objektiven was wunderbar klappt. Ich verwende ausschliesslich 256GB-Karten und filme in der Regel zwischen 20Sekunden und 2 Minuten. Natürlich gibt das gigantische Files, aber man kann wirklich jedes einzelne Bild anschauen und wenn man will als JPEG herausziehen. Ich der ich ein „Kurzfilmer“ bin stört sich nicht an MJEPG, im Gegenteil. Für Profis ist das natürlich ein Alptraum.

  • Ich verwende den RF-EF Adapter mit Steuerungsring und den normalen. Funktionieren beide tadellos, ich bevorzuge den mit Steuerungsring. Ist eine geniale Idee und ich kann eine oft verwendete Bedienungsfunktion darauf legen. Ich bemerke den Adapter schon gar nicht mehr, ausserdem schont er mein Kamerabajonett. Das die Canon-Adapter nicht funktionieren und nicht staubdicht sind, ist für mich nur beleidigtes Fanboy-Gebrabbel.

  • Weil doch viele die wenig für eine Vollformat Ausrüstung ausgeben können unter den Lesern sind habe ich mich in letzter Zeit auf den Flohmärkten nach Kameras / Ausrüstungen umgesehen.

    Erste Entdeckung eine EOS 5D II mit 16.500 Auslösungen einem Yongnuo YN35mm F/2.0 AF und einem Yongnuo YN85mm F1.8 AF. Das sollte zusammen für 500 Euronen verkauft werden.

    In der anderen Ecke fand ich eine Nikon D750 mit 26.000 Auslösungen und einem älteren Tokina 2,8/28/75mm Zoom. Zustand beider Teile würde ich als gut bezeichnen, für gerade mal 700 Euro.

    Von beiden Geräten möchte ich behaupten das sie gute RAW Dateien liefern. Zu den Objektiven kann ich nichts sagen weil ich nie damit fotografiert habe.

    Wer Interesse und Zeit hat kann für wenig Geld fündig werden. Das ist immer noch preiswerter als die Ebay Bucht. Vorteil, man kann gleich vor Ort probieren und wer sein Schlepptop (SD,CF Karten) dabei hat ist auf der sicheren Seite.

    Es bereitet übrigens viel Vergnügen über einen Flohmarkt zu streifen!

    Momentan würde ich das unterlassen aber in einigen Wochen ist es wieder soweit.

  • Wenn Olympus eine Heat Pipe braucht uns Panasonic für VF einen Ventilator, was braucht dann Canon für 8K VF?
    Und wenn jemand eigentlich nur Bilder generieren will, ist der dann von einer „Propeller-Kamera“ begeistert?
    Vorausgesetzt eine R5 hat Hitzeprobleme und benötigt solches Beiwerk.