Canon Kameras

Canon EOS R5: 45 Megapixel, IBIS & 8K-Videos

Die Präsentation von Canons neuem Flaggschiff rückt näher. Wir fassen zusammen, was man bisher über die Canon EOS R5 weiß.

Präsentation der Canon EOS R5

Schon seit längerer Zeit ist bekannt, dass Canon im Februar 2020 ein neues spiegelloses Flaggschiff mit hoher Auflösung auf den Markt bringen möchte. Zuletzt kursierten verschiedene mögliche Namen für die neue DSLM, inzwischen scheint jedoch klar zu sein, dass Canon die neue Kamera Canon EOS R5 nennen möchte.

In der letzten Woche sind diverse neue Informationen zu dieser Canon EOS R5 durchgesickert, die wir hier übersichtlich zusammenfassen möchten.

Wann wird die Kamera vorgestellt?

Mit der offiziellen Präsentation der Canon EOS R5 rechnet man irgendwann im Februar 2020, bevor Ende des Monats in Japan die CP+ Show startet. Es kursiert auch schon ein konkretes Datum, der 13. Februar 2020 nämlich.

Bestätigte technische Daten

Canon scheint bei der EOS R5 keine Kompromisse machen zu wollen, die Kamera wird anscheinend extrem leistungsfähig werden. Einige technische Daten wurden schon von verschiedenen verlässlichen Quellen bestätigt, dazu gehört zum Beispiel die Auflösung von 45 Megapixeln (Vollformat). Des Weiteren soll die Canon EOS R5 definitiv einen IBIS erhalten und 12 fps mit mechanischem und 20 fps mit elektronischem Verschluss schaffen.

Im Videobereich möchte Canon anscheinend ebenfalls die Muskeln spielen lassen, denn mit der neuen DSLM sollen sich 8K-Videos mit 30 fps und 4K-Videos mit 120 fps aufzeichnen lassen – das wäre äußerst beeindruckend. Außerdem soll auch 5 GHz WiFi mit von der Partie sein.

Weitere angebliche Spezifikationen

Zudem gibt es noch einige Spezifikationen, die bisher noch nicht final bestätigt wurde – da muss man im Moment also noch ein bisschen vorsichtig sein:

  • IBIS soll 5 Blendenstufen längere Belichtungszeiten ermöglichen
  • IBIS soll 7-8 Blendenstufen längere Belichtungszeiten ermöglichen, wenn ein kompatibles stabilisiertes Objektiv genutzt wird
  • Platz für zwei Speicherkarten
  • Keine Touch-Bar
  • Verbesserte Akkulaufzeit

Fazit: Die Canon EOS R5 sieht auf dem Papier extrem interessant aus. Canon scheint im spiegellosen Bereich jetzt wirklich Vollgas geben zu wollen, denn zusätzlich zur EOS R5 wird auch an der EOS R6 und an einigen neuen Objektiven gearbeitet.

Was ist eure Meinung zu den bisher bekannten Informationen?

Quelle: Canonrumors

Mark Göpferich

Mark Göpferich

Gründer von Photografix und freiberuflicher Redakteur, der sich seit vielen Jahren immer wieder aufs Neue von Fotografie und Kameras begeistern lässt. Mit mehr als 3.000 Artikeln hier auf Photografix inzwischen so etwas wie ein Experte für neue Kameras.

72 Kommentare

Hier klicken zum kommentieren

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

  • Das ist naives Wünsch-Dir-Was, denn allein die Videowerte sind illusorisch, wo soll die Rechenpower her und die Abwärme hin. Wie wollen sie das mit der kombinierten Stabilisierung hinbekommen.
    Wenn das so wie es angekündigt kommen sollte, warum hat Canon dann seit Jahren so geschlafen und warum ist Canon auf einmal zu solchen Leistungen fähig?

    • @Martin
      Wie wir alle wissen, hat Canon die 1. EOS R etwas verfrüht auf den Markt gebracht wegen sinkender Absatzzahlen. Selbstverständlich ist Canon zu Höchstleistungen fähig wie man hier schon bei der Ankündigung sieht. Nur brauchten sie Zeit, um eine neue R fertig zu bekommen, das Ergebnis wird sich sehen lassen können. Nein, ich selbst bin kein Canon User. Ich weiß aber aus der Vergangenheit, was in Canon steckt und dass sie weit vorne mitspielen können. Das machen sie jetzt.
      Stabilisierung: Warum muss ständig stabilisiert werden? Wenn die Verschlusszeit stimmt, ist es nicht nötig. Ein Stabi kann nur eine Gegenreaktion auf eine Aktion ausführen (Verwacklung). Je höher die Auflösung ist, desto exakter muss der Stabi, wo er auch immer ist, arbeiten. Ein kombinierter Stabi ist im Prinzip ein alter Hut, machen andere schon länger.

      • Martin: Ich weiß nicht, ob du in letzter Zeit mal mit einer aktuellen Kamera mit IBIS gearbeitet hast. Ich kann nur aus meiner Erfahrung mit Olympus sprechen, und da ist es schon schön zu wissen, dass man jederzeit mal eben 2 bis 3 oder noch mehr Sekunden locker aus der Hand fotografieren kann. Gerade früh morgens oder abends ist das schon eine tolle Sache.

    • Warum überrascht sie das?? Canon hat in der Objektiventwicklung mehr Menschen sitzen als Sony in ihrer ganzen fotosparte. Die werden jetzt an Sony vorbeiziehen falls Sony überhaupt mal vorne war. Bezeichnend ist doch das Canon und auch Nikon den angeblichen Vorsprung von Sony nach nur einem Jahr fast aufgeholt haben. Sony verdient nur Geld mit handysensoren. Ich verstehe ja das jetzt viele Canon Fotografen die erst ihr ganzes Canon Equipment verkauft haben und jetzt bei Sony sind und sehen das Canon zum Sprung ansetzt sauer sind . Canon macht das jetzt weil Canon es vorher nicht nötig hatte. Ist wie bei Microsoft. Einen schönen Tag

  • Wenn Canon es schafft, mit dem kombinierten IBIS wirklich 7-8 Stufen auszugleichen, wäre das wirklich bemerkenswert. Bei MFT wäre das ja nix neues, aber bei Kleinbild hieß es doch immer, das sei technisch nicht lösbar.

    Bin gespannt, DAS wäre wirklich ein USP für Canon – und würde wohl auch einige „Umsteiger“ generieren. Bin gespannt!

  • Kann ich mir nicht vorstellen. Ein Ibis der genauso gut oder sogar besser ist als bei aktuellen Olympus Kameras. Video besser als eine Panasonic s1h die trotz Lüfter nur 6k schafft ( oder kann die auch 8k) und wahrscheinlich ein Sensor der besser ist als bei einer Sony a7rIII oder z7. Wenn das stimmen sollte frage ich mich wieso Canon vorher zwei vergleichsweise “ 08/15″ spiegellose auf den Markt bringt.

    • Ja, warum soll den Canon nicht besser sein als Olympus und Co?
      Waren ja in der Vergangenheit auch besser. Marktführer wird man nicht einfach so.

    • Ganz ehrlich, ein Stativ ist ein Stativ. Mit einer vollformat Kamera kann ich auch mit iso 6400 fotografieren aus der Hand ohne das es wackelt. Und die Bilder sehen besser aus als mft. Oder glaubt hier jemand das Sony für olympus spezielle supersensoren herstellt?? Das ganze nennt sich Physik. Einen schönen Tag

      • Warum sollte Olympus „Supersensoren“ haben? Es geht um den IBIS und nicht darum, welcher Sensor besser ist. Fakt ist, dass man mit einer ordentlichen Stabilisierung scharfe Bilder mit langen Verschlusszeiten realisieren kann, auch aus der Hand, wenn kein Stativ verfügbar ist.

        In dem Bereich ist MFT seit langem führend, insbesondere Olympus, hauptsächlich natürlich, weil ein kleinerer Sensor leichter „in Schach“ gehalten werden kann. Wenn Canon da jetzt zu Olympus aufschließen kann, ist das doch nur positiv und zeigt, dass beim Thema IBIS nun vielleicht auch im Kleinbild-Sektor mal was voran geht.

  • Hört sich ja ganz nett an. Nur auf den Preis bin ich schon gespannt. Und für mich persönlich mal wieder ein Problem. Wie viele Euros müsste ich bei der Kamera wieder für Videofunktionen die ich weder brauche noch haben will ausgeben? Vielleicht könnten das die Hersteller auch mal wieder getrennt anbieten für „Nur-Fotografen“.

    • Da dies eigentlich mein erster „Beitrag“ ist, mal ein freundliches Hallo und liebe Grüße an Alle hier !
      Wünsche ich mir auch ! Habe absolut kein Talent zum Filmen und auch kein Interesse. Die Nikon Df gefiel mir damals ganz gut (muß natürlich kein Retro-Design haben) – aber leider waren 16 Mp für mich etwas zu wenig und Preis dafür zu hoch.
      Wenn ein Hersteller tatsächlich aktuell so eine pure Fotokamera bringen würde, könnte ich mir sogar einen Systemwechsel vorstellen !

      • …pure Fotokamera findet man scheinbar nur noch bei Leica M, persönlich mag ich die Entwicklung auch nicht egal wie der Hersteller heißt

      • @Thomas R.

        Man muss die Videofunktionen nicht mitverwenden wenn man die Kamera kauft. In dem Fall reicht dir übrigens eine Canon RP oder wenn die Ansprüche etwas höher sind eine R (falls Du Canon hast) falls Du frei bist sind die A7III oder die Nikon Z6 eine sehr gute Alternative. Aber billiger als eine RP für nicht einmal 1000.-€ kommst du nicht zu einer aktuellen VF-Kamera.

    • Da muss ich mich anschließen. Für die 5minVideo im Jahr die ich im Urlaub mal draufhalte brauche ich keine Kamera. Eine Tiptop „nur“ Kamera weckt bei mir auch das Kaufinteresse.

      • Jo, allerhand von Canon. Einen spitzen Sensor in der Kamera verbauen, dazu noch einen 1A Prozessor, dazu top Linsen, Sucher, Display – alles vom Feinsten. Und dann erdreisten die sich, und schalten da noch eine Bewegtbild Funktion – genannt „Video“ frei. Also wenn man sich heute nur auf das Fotografieren konzentrieren möchte und dabei anscheinend keine brauchbare Kamera findet, dann komme ich da nicht so ganz hinterher.

      • Ich vermute, dass viele Hobbyfotografen ähnlich denken. Nur: die, die dringend 4k (6, 8?) benötigen zu glauben, sind lauter. Also versucht Canon es allen recht zu machen – und überfrachtet ihre Kameras unnötig.
        Nicht falsch verstehen: ich schaue mit Interesse auf die kommenden Rs – aber wegen der Fotofeatures.

  • Ich habe mich wahrscheinlich vergeblich auf eine vernünftige Nachfolgerin der Canon EOS R gefreut.
    (30-34Mp, IBIS, 4K@60p ohne Crop, unter 2800,-€)

    Die R5 mit 45 MP (mir schon etwas zu viel) wird wahrscheinlich über 4000,-€ kosten (nicht meine Preisklasse)
    und die R6 wird voraussichtlich nur 20MP haben, was mir deutlich zu wenig ist, wäre vor 10 Jahren interessant gewesen.

    Eine EOS R MK II wird es wohl dann leider nicht geben, diese würde ja dazwischenliegen, also eine EOS R5,5 😉.

    Die Entwicklung bei Canon scheint an meinen Bedürfnissen wieder einmal vorbei zu gehen.

    • Hallo, ich habe mir nach langem hin u. her, günstig, eine R zugelegt.
      Ich hätte jedoch nicht gedacht das 30MP so viele Schwierigkeiten machen.
      Mein Mac braucht unheimlich lange zum speichern. Kennt die Kamera nicht. Affinity kennt RC3 nicht,
      Luminar ist bei Bearbeitung am Anschlag. Das mitgelieferte Programm Photoprofessional kannst du vergessen.
      Die Übertragung per Welan ist langsam.
      Der UBS-C Stecker wackelt in der Kamera ( ist das bei allen so?) mein Mac hat keinen UBS -C Anschluss
      u.s.w.
      Ich will nur sagen das es noch andere Dinge zu bewerten gibt.

      • Hallo Emil,
        Canon Eos R wird ab Mac OS Mojave unterstützt.
        Mit meinem Macbook Pro (9 Jahre alt) und Nikon RAW (D810, 36 Mp) eigentlich keine Probleme, nur darf man in Vorschau nicht mehr als ca. 24 Dateien öffnen, sonst überfordert. Zum Bearbeiten verwende ich noch immer das alte Aperture.

      • Naja heutzutage sind 30 MP nicht mehr viel und normal dauert es auch nicht so viel länger alles als z.b. 20 MP. Und Luminar ist generell eher langsamer als andere Programme. Und das WLAN ist normal auch nur sinnvoll als Fernauslöser und da genügt er. Und der USB C sollte nicht wackeln normal

      • @Emil
        lade von der Canon Homepage die Canon Software „Digital Photo Professional 4“, damit kannst Du RAW oder Jpeg bearbeiten und bekommst sehr gute Ergebnisse

    • für mich wäre die R6 ein Traum. Extreme Low-Light Fähigkeit und immer noch genügend Pixel. Im Prinzip genau das auf das ich bei Sony schon viel zu lange warte (SIII) da würde ich dann sagen – Tschüss Sony.

  • Hoffe mal das der Body der kommenden R5 ( wie sie ja voraussichtlich heißen wird ) , etwas größer sein wird und von den Knöpfen hochwertiger!
    Ich persönlich fand das Gehäuse
    ”billig” der Canon R und auch die Knöpfe :/

    Das die Touch Bar abgeschafft wird
    Ist ja schon mal spitze 👌🏽

  • Schön

    das Canon wieder in die Pötte kommt. Die EOS Boliden gehörten bis vor kurzem zu meinen Arbeitsgeräten. Sie waren zuverlässig, robust und intuitiv bedienbar. Die Einbindung in den Studio Alltag war unproblematisch weil sie sich gut kalibrieren ließen.

    Weil die Umstellung von EF auf R Bajonett einem Systemwechsel gleich kommt habe ich mich umentschieden. Mein zweites System war Phase One. Da hätte ein neues teures digitales Rückteil angestanden.

    Es gibt es einen Hersteller der relativ preiswert gleich zwei Spiegellose Systeme anbietet, nämlich ein handliches APS-C System mit sehr guten Festbrennweiten und das kleine Mittelformat. Dazu ist die Bedienung beider Systeme sehr ähnlich.

    Hätte Canon Mittelformat angeboten, verstehe bis heute nicht warum Canon als Sensorproduzent diesen Weg vernachlässigt hat, wäre ich dem Hersteller treu geblieben.

    Die Canon EOS R5 wird bestimmt wieder eines jener „Arbeitstiere“ die der Fotograf dringend braucht. Das die R5 jetzt zusätzlich sehr gute Video Eigenschaften mitbringt ist ein wichtiges Argument.

    Was werden die Fotografen Kollegen berichten? Wie schlägt sich das System im harten Alltag? Weil „Testergebnisse“ sind das eine, die Praxis ist etwas ganz anderes!

    • „Wie schlägt sich das System im harten Alltag? Weil ‚Testergebnisse‘ sind das eine, die Praxis ist etwas ganz anderes!“

      Richtig so, „im harten Alltag“ haben sich Canons Kameras ja noch nie bewährt, deshalb schwören ja auch alle, die etwas von Fotografie verstehen, auf das Fuji Mittelformat.

      Genau.

      Weiter so.

  • Ich bin in solchen Dingen eher der Ungläubige Thomas, ich glaube nur was ich sehe. 8K kommt sicher nicht, und wenn doch, dann nur für Zeitraffer oder so stark „gecroppt“, dass es kein 8K mehr ist. Die Fotofunktionen wären für mich so wie beschrieben ideal, mal sehen was tatsächlich kommt. Bei Video reichen mir 4K/30 und FHD120, den Rest brauche ich nicht. Käme die Kamera so, wie beschrieben wäre der Preis jenseits von gut und böse und in der Region von 6000.-€ zu finden und somit von vorneherein keine Alternative für eine bestehende Kamera (ausser für den ein oder anderen Filmer).

    • Wieso sollte 8K stark gecroppt sein? Bei einer vermuteten Auflösung von 45 MP könnte eine Cine 8K Auflösung 1:1 ohne Crop vom Sensor ausgelesen werden!

      • @CJuser
        Wieso sollte 8K stark gecroppt sein?

        Weil diese Kamera dann der Cinekamera C500 für über 15’000.-€ Konkurrenz machen würde die kein 8K hat und dazu auch mehr könnte als die 1DxIII und dazu noch eine höhere Auflösung hätte. Dann müsste sie mindestens 10’000.- € kosten und das ist ja weder in deinem noch in meinem Sinne. Hätte sie wirklich all diese „Video-Features“ uncroppt und dazu die entsprechende Fotoqualität, dann könnten die anderen einpacken. Ganz ehrlich, das wird nicht passieren. Unter Garantie!

      • @joe:
        Ich dachte du meinst mit „gecroppt“ den Brennweitenverlängerungsfaktor.

        Ich denke, die Schlussfolgerung mit einem Vergleich zur 1Dx Mk III macht keinen Sinn. Die 1Dx Mk III ist in erster Linie für Nutzer gedacht, die noch nicht den Wechsel auf DSLM wagen wollen, deswegen kann die R5 durchaus gleichwertige oder bessere Specs bieten.
        Bei der Videofunktion darf man DSLMs hier aber (noch) nicht mit vollwertigen Videokameras vergleichen. Bei DSLMs benötigt man doch eh Equipment über 1t Euro, um die maximale Bildqualität aufzeichnen zu können (Atomos über HDMI etc.). Sowas ist bei einer Videokamera doch i.d.R. eingebaut. Außerdem wird die Aufnahmezeit bei der R5 garantiert begrenzt sein. Wegen der Wärmeentwicklung haben viele Hersteller nämlich bisher angeblich die Finger von 8K Video in DSLMs gelassen. Außerdem benötigt man einen sehr großen Pufferspeicher.
        Ich denke, dass bei 8K ein Hacken sein wird. Ein Videocrop wird es aber nicht sein.

  • Das ist alles wunderbar, wenn man jetzt 3-5 Jahre eifrig Geld gespart oder sogar verdient hat mit Fotos oder Filmen.

    Abgesehen vom beliebten Design kann man aber auch zu der Meinung kommen, damit kommt Canon 3 Jahre nach Sony, 1,5 Jahre nach Nikon und fast 1 Jahr nach Panasonic auf deren Level an – wenn denn Sensor, Stabi und Kameras etwas taugen!

    Da muss viel Blitz-Dings-Marketing gemacht werden, damit dann auch alle Noch-Canon-Nutzer bereit sind das zu kaufen.
    Und was wenn Sony so schlau wäre und eine 7IV mit dem anerkannt grandiosem 42 MP Sensor für 2500€ bringt?
    Ich denke, in der Startaufstellung mußte sich Canon hinter dem Feld einreihen – weil sie zu viele Fehlstarts hatten.
    Ich zahle nicht für das Filmgedöns, wenn ich filmen soll, leihe ich mir eine Videokamera.
    Auch 3500€ für eine R5 wären mir ein zu hoher Betrag, von den Objektiven ganz abgesehen.

    • Wenn die Kamera all das kann, was oben steht, wären 3.500,- aber nicht unverschämt teuer.

      Da ist die Z7 härter rangegangen.

      Sowieso braucht man nur 1 Jahr zu warten, dann passen die Preise eigentlich immer.

    • @Cat
      die Sony A7IV wird unter Garantie keine 42MP haben und wenn dann auch keine 2’500.-€ kosten, denn dann können sie die Produktion der A7RIV gleich einstellen, denn der Mehrgewinn an benötigter Bildqualität hält sich in starken Grenzen im Vergleich zum Mehrpreis von fast 2000.-€ ist er sogar vernachlässigbar. Im Übrigen wäre es doch auch schön wenn Sony und Co. wenigstens bei den Touchfunktionen endlich im Jahre 2016 ankommen würden. Sag jetzt bitte nicht, das braucht man nicht! Und auch der Flip Out-Screen ist etwas was die andern gerne einbauen dürften.
      Wenn die R5 tatsächlich so käme – was ich allerdings nicht glaube – müsste sich Canon nicht hinten anstellen, sondern die Verkäufe würden wie damals bei der 5DII durch die Decke gehen. Da gehe ich jede Wette mit dir ein.

      • @Joe
        dein „Wissen“ zur 7RIV beruht wieder auf Hörensagen/angelesen – vermute ich stark – sonst wäre deine Schlussfolgerung eine andere!
        Der Mehrpreis zeigt sich mir jeden Tag und ich würde ihn sofort wieder zahlen – er hängt aber nicht ausschließlich am Sensor.

        Das müssen wir nicht immer wieder durchhecheln – gute Tauchfunktionen wären nett und Canon kann sie gut – nur – wenn das dann dahin mündet – (Studie Canon), Samsung oder Leica – das die Bedienung der Kamerarückseite einem Tauchfeld weicht – bin ich absolut dagegen. Die Leica ist schon ein Gruselkabinett und ich will keine glatte, versuchte Kamerarückseite und keinerlei Haptik mehr!
        Also dann ist mir die Philosophie von Sony ja sogar noch lieber und nur Panasonic hat es bisher für mich richtig umgesetzt.
        Flip-Out – ja d’accord – aber wenn dann richtig – wie es Sony (Minolta) erfunden hat – unten aufgehängt und nicht wie bei Canon.
        Und ja, Sony braucht Staubschutzrollo und 2x CFFast Speicherkarten-Schacht – da müssen wir nicht diskutieren.
        Trotzdem bringen Touch-Flip-45 Canon noch längst nicht an Sony heran. Für mich.
        Es gibt außer dem 2.8/70-200 mm noch kein Canon R-Objektiv das ich haben wollte…
        Im übrigen war auch die 5DII eine furchtbare Canon-Kamera die ich nicht gekauft habe – erst die 5DIII war gut und die 5DIV dann schon wieder unverschämt – also sollen sich die Leute ruhig eine Beule an der Decke holen – die Zeiten sind sowieso vorbei.

      • @Cat
        Nein, mein Wissen basiert auf einem Gespräch mit der Chefin eines der grössten Foto Händler in der Schweiz, Märlin. Sie hat mir bereits zur A7RIII gesagt, dass der Unterschied zur A7III im Vergleich zum Mehrpreis marginal ist und die Verkäufe A7III zu A7RIII bei ihnen bei etwa 97 zu 3% liegen. Da ich aber eine hochauflösende Kamera suche und ich dort die A7RIV bei einer Ausstellung besichtigt und ausprobiert habe (kostet in der Schweiz 4’495.-CHF) – sie weiss, dass ich Canon habe – hat sie mir ganz klar empfohlen mir zu überlegen ob die Nachteile einer so hochauflösenden Kamera (jeder Marke nicht spezifisch Sony) wirklich das ist was ich brauche und die Nachteile wie z.B. höheres und früheres ISO-Rauschen ich in kauf nehmen möchte, obwohl man eine höhere Auflösung als Hobbyist praktisch nie benötigt. Das hat mich wirklich zum Nachdenken gebracht, da ich mit der 75MP Canon – die offensichtlich doch nicht kommt, sondern wohl nur etwa die Auflösung der A7R III haben wird – geliebäugelt habe. Ich denke es hat einen guten Grund weshalb Canon – zumindest vorläufig – auf eine 75MP Kamera verzichtet. Wenn für Dich die Nachteile keine Rolle spielen weil Du anscheinend eh 100 verschiedene Kameras besitzt ist das ok, ich möchte maximal zwei Kameras in Gebrauch haben. Übrigens die 5DII war hervorragend und war die am meisten verkaufte DSLR die es je gab, die 5DIII hatte lediglich einen besseren AF bei Dämmerung, erst die 5D4 war der Sprung in die richtige Richtung – alles, aber wirklich alles ist besser an ihr als an der 5DIII (habe alle drei besessen bzw. besitze ich noch). Wäre ich bei Sony hätte ich mir vielleicht die A7RIII gegönnt, bekommt man momentan in der Schweiz für 2499.-CHF, also etwas mehr als der halbe Preis einer A7r4. Wie gesagt, stellt man eine Preis/Leistungsbilanz auf, ist die A7R4 mit 61MP (wie auch eine mögliche 75MP Canon) kein guter Kauf für einen Hobbyisten. Und zum Touch-Flip-Screen hättest Du meiner Meinung nach eine ganz andere Meinung, wenn es Sony könnte bzw. hätte. Ich sehe die Bereiche in denen Sony Canon voraus ist, offensichtlich siehst du die Dinge die Canon besser kann als unnötig an, weil es nicht von Sony kommt. Hier musst Du meiner Meinung nach noch die Sonybrille absetzen, Sony ist gut – aber bei Weitem nicht perfekt!

      • Ich weiß ja nicht was ihr so für eure Kameras bezahlt oder was man dir @joe so für Preise anbietet… aber ich habe für meine A7R IV nur 3400€ bezahlt (und hab sogar noch einen 2. Akku oben drauf bekommen).

        Hier in Deutschland. Kein Import. Bei einem Fotohändler.

      • @Joe
        ich werde mir nie eine Firmen-Brille anziehen, schon gar keine von Sony!

        Ich zitiere/beschreibe hier auch keine Gespräche mit Fotohändlern, Foto Marlin kenne ich natürlich – das ist wie andere hier in Germany – die Canon verkaufen müssen, weil sie extreme Knebelverträge mit dem Hersteller haben – da ist alles wunderbar.

        Ich hatte auf eine Halbformat-Kamera gewartet, die deutlich besser ist als was mFT ab 1600 ISO noch bieten kann, die schnellere, modernere Super-Tele-Objektive als für eine Nikon D500 bietet – es kam eine 90D – die ist eher peinlich bei hohen ISOs und es kam leider keine Alpha 7000 und auch eine Nikon Z500 wird wohl noch lange brauchen –
        aber plötzlich war eine 7RIV da mit 26 MP aufs halbierte Format betrachtet und zusätzlich Vollformat – das konnte ja nichts sein. Also hin zu Sony und 2 Tage ausprobiert, gegen die 7RIII und sofort bestellt – denn sie kann, was ich will und der Unterschied zur 7RIII ist natürlich da – auch im Negativen ab 6400 ISO nicht immer zu übersehen – aber, viel besserer Sucher, Haptik, Farben verändert etcpp. und eben sauschnell mit 26 MP und schnell mit 61 MP.
        Canon war übrigens der erste, der richtig hohe Auflösung gewagt und gepusht hat! und wird sicherlich in absehbarer Zeit Richtung 80-100 MP weiter gehen.
        Und die R-Objektive werden das gut mitmachen – wie die GM-Objektive auch.

        Nebenbei – es wäre ja schlimm, wenn die angeblich meistverkaufteste Kamera
        (??? DSLR – wurden da nicht viel, viel mehr 80D, 7D, 500D, 7500 D verkauft)
        auch die beste wäre… Pentax K1000? Canon EOS 5DII?
        Beide grauenhaft gegen eine LX oder 7DII.
        Erst bei der 5DIII hat der AF etwas getaugt und die 5DIV war dann ein kleiner Sensorsprung, als alle anderen schon wieder viel besser waren – aber egal – gegen Kameraliebe braucht man nicht anzureden – ich hatte die Gehäuse alle eine Weile und sie dann rasch binnen eines Jahres wieder verkauft.
        Ich habe 7 aktuelle Kameras und sammle keine Gehäuse.

        Und wo sollen denn die Nachteile von 61 MP sein?
        Wenn ich sauber und überlegt mit dem besten Objektiv bei geeigneter Blende bei 100-200 ISO Landschaftsaufnahmen realisiere??? (was ich allenfalls mal zum ausprobieren tue)
        Oder mit 200-600 mm bei 26 MP und 1/1000 Sekunde frei Hand bisher nicht erreichbare Bildergebnisse bekomme?
        Oder mit 2.8/400 mm bei 1/2000 Sekunde höchstauflösende Bewegungsstudien von schnellen Tieren bekomme – freihand?
        Es ist IMMER alles eine Frage des Anwenders – da hast du völlig recht.

  • Alles klar, ich bin verwirrt und neige dazu meine LEICAFLEX auszupacken, zwei Bier (6-Achsen-Stabi) zu trinken und einen guten Film (im Kopfkino) ablaufen zu lassen. 😀

    • Gabi ich bin bei Dir,

      bei mir ist es das eine oder andere Gläschen französischer Rotwein zur Entspannung. Da kommen mir immer sehr gute Ideen, allerdings muss ich mir die Stichwortartig notieren weil ab dem drittel Viertel diffundieren die tollen Ideen recht gerne.

      Bei mir ist die reaktivierte Polaroid SX70 mit dem SW Film das Spielzeug.

    • @Basic Instinct

      Konnte leider keinen link zum Preis finden, wäre schön wenn du uns den mitteilen könntest. Habe nur folgenden Link gefunden
      https://www.eoshd.com/canon/canon-officially-confirms-8k-eos-r5-is-in-our-roadmap/
      Hier geht man tatsächlich davon aus, dass 8K30fps kommt, wenn dem tatsächlich so ist sind die 6’000.-$ durchaus realistisch. Die Fuji X-T4 soll ja angeblich mit 6K60fps kommen, da muss Canon ja etwas dagegen setzen (ein 1.5 Crop würde ja schon reichen um besser zu sein als Fuji). Das erklärt wohl auch die Verzögerung bei der Sony A7SIII. Ja es wird spannend, alle Marken scheinen sich gegenseitig überbieten zu wollen.

      • Es wäre technisch zwar möglich, aber dennoch – ich glaube nicht, dass es so kommen wird! Wie gesagt, erst wenn ich es sehe, dann glaub ich es – denn die C500 (für 15’000.-$) und die 1DxIII (6’500.-$) können es auch nicht – also das wäre wirklich ganz neu bei Canon, wenn sie diese beiden Kameras kannibalisieren würden.

      • @joe,

        völlig meine Meinung denn die Video Kamera Hersteller werden sich nicht selbst ans Bein pinkeln. Selbst wenn sie es technisch könnten so bleibt immer noch das bessere Handling welches für die Videokamera spricht.

        Soll jetzt keiner mit dem Argument kommen wie viele „professionelle“ Videos mit DSLM gedreht würden. Solche Videos werden wegen es reicht nicht für eine ordentliche spezielle Ausrüstung oder wegen engem Budget beim Kunden gedreht.

        Für Hobbyisten reicht 4k in jeder Hinsicht. 4K ist schön, nützt aber nichts wenn die weitere Kette 4k nicht darstellen kann. Bezieht der Anwender die entstehenden Kosten dafür mit in die Gesamtrechnung ein dann relativiert sich der Preise für eine EOS R5 recht schnell.

      • Dann sind ja schon fast in den Gefilden von der Canon 1dx mark iii, die für richtige Profis ist , die ihr Geld damit verdienen. Welcher (selbst) ambitionierte Hobby-/Halbprofifotograf legt da mal eben die Summe auf den Tisch ? Verständlich für Canon, da dort die Margen am größten sind …… aber hoffe mal , die schießen nicht am Ziel vorbei .
        Wer ambitioniert filmen möchte, soll sich doch einfach eine Videokamera kaufen. Deshalb heißen die Dinger ja auch so. Ich möchte keinen riesen Aufpreis für Funktionen, die ich 0,0 möchte und brauche. Meine Meinung!

      • @Alfred
        und welcher Hobbyist oder selbst welcher Hochzeitsfotograf macht sich wirklich die Mühe mit 4K RAW oder gar 8K? Ich möchte das nicht nacharbeiten. 4K 30/60, FHD 120 (hätte sehr gerne FHD 240fps anstatt 8K) ohne RAW mit einem guten Codec in 4:2:2 10bit wären für mich und wahrscheinlich für 98% der „User“ mehr als genügend.

  • Wenn mein FOTOAPPARAT, Betonung liegt hier auf FOTOAPPARAT, eine qualitativ hochwertige Videofunktion hat, dann kann das ja ein nützliches Gimmick sein.
    Ich will das nicht in Abrede stellen.
    Wenn aber dieses 8K Gedöhns den Preis des FOTOAPPARAT’s exorbitant Ansteigen lässt, dann lehne ich so etwas ab, bzw. sollten Bodys ohne Videofunktion Angeboten werden.

  • Ich weiss es klingt altmodisch,aber wenn ich mir die heutige Kamera-Welt so ansehe,werd ich traurig. Zählt denn wirklich nur noch die Technik? Ist es nicht eher die Aussage eines Bildes was ein Foto zu einem guten Foto macht?
    Sind prämierte Fotos von früher,die mit Film gemacht wurden und die Menschen in Erstaunen versetzten nichts mehr wert? Zählt das drum herum ,das suchen nach Motiven,Wanderungen in der Natur,immer auf der Suche nach dem Besonderen nichts mehr? Die Freude an dem entstandenen Bild das uns die ein oder andere Mühe gemacht hat,auch wenn es technisch nicht perfekt ist,das sollte uns antreiben und nicht wieviel unbezahlbare Technik in Kamera und Objektiv steckt.
    Denkt mal darüber nach…

    • @Hektor
      Du hast natürlich schon Recht, dass Motiv und Atmosphäre eigentlich entscheidend sind. Aber es ist auch schön zu sehen und mitzuerleben, was denn heute alles technisch möglich ist. Ich denke nur an Nachtaufnahmen zu Filmzeiten. Das war doch in 99% der Fälle ohne Blitz nicht möglich und wenn, dann war es meist nicht besonders gut. Oder an die Möglichkeiten im Zeitraffer oder heutige Makroaufnahmen mit Fokus-Stacking, das sind Welten im Vergleich zu früher. Aber auch Teleaufnahmen von wilden Tieren oder Vögeln, die sind heutzutage nahe an der Perfektion (hängt immer noch vom Fotografen ab).
      Wenn mich die Nostalgie überkommt, dann nehme ich eine Festbrennweite und gehe raus, dann verlangsamt sich die Fotografie wieder wie zu Filmzeiten und man überlegt sich viel genauer was und wie man das Objekt der Begierde auf den Sensor bannt.

    • Es ist nicht mehr so wie früher, weil es einfach geworden ist ein Bild zu machen und dann wird noch mit SW extrem verunstaltet. Bestenfalls sind die Masse heutiger „Profis“ gute „Handwerker“. Mit Kunst hat das sehr wenig zu tun. Heute setzt sich keiner mehr 14 Tage mit Zelt in die Pampa, nur um auf das richtige Licht zu warten. Wir leben immer mehr in einer oberflächlichen Konsumgesellschaft und jeder der mit einer teuren Kamera rumknipst, denkt er wäre eine toller Hecht….

      • Falsch, Edsger.

        In der Tat setzt sich kaum jemand zwei Wochen lang irgendwo hin und wartet auf Licht, aber einige setzen sich eben doch irgendwo sogar zwei Jahre lang hin und machen daraus eine Reportage.

        Magnum Photos hat wohl immer noch weitgehend dieses Ethos, obwohl man auch dort immer mehr kurzlebige Stories sieht.

      • @Edsger
        ja, es ist einfacher geworden und ja, viele machen es so wie Du es sagst, aber ich kenne einige Fotografen die noch zwei Wochen im Zelt im Wald hocken und auf den besonderen Moment/Tier warten. Ich mache das nicht, aber ich stehe früh auf um gutes Licht zu haben oder eine spezielle Stimmung zu bekommen. Mit SW Bilder verunstalten tun nur SW-Fetischisten, die glauben, wenn es SW ist, ist es besser und auf jeden Fall Kunst. Es gibt Weniges was in SW besser aussieht als in Farbe. Dazu gehören Architektur, aber auch nicht alles und gewisse Portraits, aber das war es dann auch schon. Es ist ein Mythos, dass früher besser fotografiert wurde, nur weil die Bilder griesseln ist es noch lange keine Kunst und nur weil sie heute zum Teil perfekt sind ist es noch lange nicht schlecht. Vergleicht mal eine Landschaftsfotografie, gemacht mit der Nikon F2 und das gleiche Bild in Farbe fotografiert mit der Sony A7RIV! Früher war nicht alles besser, nur Nostalgiker glauben das noch.

    • ich bin ueberzeugt das es noch immer tolle photographen und tolle bilder gibt. und vor allem auch photographen, die tatsaechlich auch „kunst“ machen. man darf nicht vergessen, das es auch außerhalb der youtube-welt photographie gibt. die netzwelt legt nach meinem empfinden den focus oft zu sehr in richtung technik und scheinbar ist vielen die technik viel wichtiger als bilder.
      vor einigen tagen bin ich auf einen bildband von markus lanz ueber groenland gestoßen (vorher war mir nicht bewusst das er auch bilder macht). in dem buch spielt technik keine rolle, er schreibt nicht was in seiner phototasche ist und erklaert auch nicht staendig das er abenteurer und photograph ist. ich denke er kann das, weil die bilder und texte gut sind. was ich sagen will, es gibt eine welt in der nicht staendig erklaert wird, das die bilder nur mit der besten technik moeglich sind. vielleicht wird ab und an versucht koennen durch technik zu ersetzen.
      aber natuerlich sind wir hier auf einer technik seite und es macht auch spass neues ueber phototechnik zu erfahren.

      • @Mario Kegel
        Markus Lanz fotografiert mit Leica M mit Summilux und mit Leica SL mit 24-90mm F2.8-4! Klar, dass er das nicht angeberisch ins Buch reinschreibt.

      • @joe – ich finde die info waere in so einem bildband auch nicht wichtig. inhalte und bilder machen den „technik-kram“ auch unwesentlich. ich denke, wenn man an dem punkt ist, sich mit bildern auszudruecken oder zu dokumentieren, das „problem“ wegfaellt staendig nach neuer technik zu schielen. man photographiert und hat nicht mehr die zeit technik zu testen und kameras zu sammeln.

    • Hector,
      heute habe ich mir zwei Videos mit Blindverkostung angeschaut, es ging um s/w Aufnahmen Leica vs Fuji vs Sony und im zweiten Video Leica vs Fuji und nebenbei analog.
      Es wurde in Jpeg fotografiert und natürlich kann man solche Videos nicht zur einer Beurteilung verwerten obwohl man erstmal keine Vorteile der Leica Monochrome erkennen konnte.
      Mir persönlich gefielen im zweiten Video allerdings die analogen s/w Aufnahmen am besten solange man das Bild in der Gesamtheit betrachtet hat, beim „Crop“ kackte es natürlich völlig ab im Vergleich zu den digitalen Kameras.
      Für mich zählt das Bild und nicht welche Kamera es gemacht hat

      • Ich möchte sogar noch einen Schritt weiter gehen. Ich behaupte dass mind. die Hälfte aller Fotos die heutzutage aufgenommen werden,mehr mit Voyeurismus zu tun haben als mit Fotografie.
        Jeder muss alles und jeden ablichten,es ist schon soweit gekommen,dass man das gesetzlich regeln muss,wie krank… Natürlich darf und muss sich Technik immer weiter entwickeln,aber bei Fotografie,sowie beim Malen muss man Fingerspitzengefühl entwickeln,das ablichten das man erst auf den zweiten oder dritten Blick sieht,der Betrachter soll stehen bleiben und beeindruckt werden,er soll sich darüber Gedanken machen,sich erfreuen.
        Die Welt aus einem völlig neuen Winkel betrachten,inne halten und das wohlige Gefühl im Bauch spüren. Wunderbare Erinnerungen schaffen die uns die Schönheit und Vielfältigkeit unseres Lebens zeigen.

  • Canon ist mit seinen Fotogeräten nicht das Problem. Die dazu verwendete Technik auch nicht.

    Ich kann Angesichts der multifunktionalen Smartphones verstehen warum Canon versucht mit allen Mitteln seine Kameras mit nicht benötigter Software vollzustopfen, Canon möchte damit Umsatz machen.

    Leider MUSS ich als Bildermacher die Videofunktionen mit kaufen. Ergebnis ist das Anschlüsse und Tasten verbaut sind die ich nie benötige, das eine Latte Einstellungen im Menü Platz verschwendet.

    Gerne hätte ich es anders, es wird leider nie mehr so sein das NUR Fotogeräte gebaut werden. Der Trend geht in Richtung Bild und Videoverarbeitung bereits innerhalb der Kamera, bedient über das daneben liegende Tablet. Das geht mir zu sehr in eine Hersteller bestimmte Richtung mit allen Vor und Nachteilen.

    Canon liefert einen guten kostenlosen RAW Konverter, das ist nicht bei allen Konkurrenten der Fall. Der Kunde hat die freie Wahl ob er mit den JPEG aus der Kamera zufrieden ist oder ob er sich selbst mit der Signalverarbeitung beschäftigen möchte.