Canon Kameras

Canon EOS R5 & R6: Konkrete Infos zum Erscheinungsdatum

Es gibt konkrete Infos, wann die Canon EOS R5 und R6 final vorgestellt werden sollen. Anfang Juli 2020 soll es endlich soweit sein!

Canon EOS R5: Die noch offenen Fragen

Ich greife noch einmal die drei entscheidenden Fragen auf, die ich in einem der letzten Artikel zur Canon EOS R5 als „noch offen“ bezeichnet hatte:

  • Wie liest sich die komplette Liste der technischen Daten? [Nach wie vor unbekannt]
  • Wie teuer wird die Canon EOS R5? [Anhaltspunkt: Günstiger als 4.000 Dollar]
  • Wann findet endlich die finale Präsentation statt?

Die Frage nach dem Preis der EOS R5 wurde Ende Mai zumindest teilweise beantwortet, die Kamera wird nämlich mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht mehr als 4.000 Dollar kosten. Da die amerikanischen Preis stets ohne Mehrwertsteuer angegeben werden, muss man in Deutschland also mit einem Preis von mindestens 4.350 Euro rechnen.

Große Canon Präsentation für Anfang Juli geplant

Nun gibt es außerdem erstmals Informationen zu einem wirklich konkreten Erscheinungsdatum. In den letzten Wochen war ja immer nur die Rede davon gewesen, dass Canon „irgendwann im Juni oder Juli 2020“ große Präsentationen plant. Ein genaues Datum war bisher aber noch nicht durchgesickert.

Das hat sich heute geändert, Canonrumors will nämlich erfahren haben, dass Canon die EOS R5 rund um den 2. Juli 2020 präsentieren möchte. Andere Informationen deuten auf den 6. Juli 2020 hin, ganz einig scheint man sich also noch nicht zu sein. Doch zumindest sieht es aktuell so aus, als würde Canon das neue Flaggschiff Anfang Juli 2020 endlich final enthüllen.

Canon EOS R6 soll ebenfalls vorgestellt werden

Interessant ist, dass Canon derzeit wohl plant, die Canon EOS R6 – also die kleine Schwester der Canon EOS R5 – im Rahmen des gleichen Events vorzustellen. Anfang Juli könnte es für Canon Nutzer also richtig spannend werden.

Das konkrete Erscheinungsdatum klärt allerdings noch nicht, wann die Canon EOS R5 und Canon EOS R6 auch wirklich im Handel erhältlich sein werden. Wegen der durch die Coronakrise bedingten Produktionsausfälle muss man gerade zu Beginn mit Lieferproblemen der beiden Vollformat-DSLMs rechnen.

Quelle: Canonrumors

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50d

Immerhin mal ein etwas konkretere Datum.Meine Geduld ist auch langsam am Ende (auch wenn ich mir die Kamera nicht kaufen kann). Ich hatte ja wie Joe auf Ende Mai gehofft. Spannend werden die ersten Tests, auch wenn ich mir sicher bin, dass Canon es ernst meint und DR kein Kritikpunkt mehr sein wird.Das haben sie ja im APS C Bereich schon mit der 90d hingekriegt.Mich persönlich interessiert die R6 mehr, da dazu außer IBIS und 20 MP ja bisher wenig kam. Mir würden auch 20 MP reichen, Teles würde ich eh nur mit einer APS C nutzen, und im Weitwinkelbereich croppe ich nicht.

joe

Meine ist schon überspannt! Ursprünglich war Mai (Photokina) vorgesehen – wo ich sie mir auch anschauen wollte – dann nach gefühlt einer Million Info-Häppchen kommt die endgültige Info dachte ich ok, Mitte Juni. Nun erfahren wir, irgendwann im Juli. Da bin ich in Urlaub und dann bin auch typisch Deutsch, konsequent und stur und kaufe sie dieses Jahr nicht mehr, wenn überhaupt. Mich kann man nicht ein halbes Jahr mit dieser Informationspolitik bei Laune halten.

joe

da fehlt ein „ich“

Alex K.

glücklicherweise bin ich österreicher und nicht sooooo stur (deutsch;-)) , freu mich also auf den Herbsturlaub ev. mit der R5…. sonst mach ich sicher gute Fotos mit der 5d MK 4 solte die R5 nicht MEINEN erwartungen entsprechen…

sorry für den ländervergleich aber ihr wisst ja was sich kennt das neckt sich 🙂

joe

@Alex K.
schon ok, aber ich bin ja eigentlich inzwischen „Doppelbürger“ bin also Deutscher und Schweizer, aber die guten Eigenschaften legt man halt einfach nicht ab!

Kai

„…Meine Geduld ist auch langsam am Ende…“

Das wird Corona und Canon aber fürchterlich beeindrucken

Thomas Engst

Hi, was meinst du mit „DR bei der 90d“?

VG

Rolf

… die haben wohl noch ein paar technische Probleme zu lösen 😉

Alex K.

@Mark bei der Preisangabe in DM ähhh € müsste es „maximal“ statt mindestens heißen. Zumindest wenn man den roumors glaben schenkt. Da ist nähmlich von „unter 4000 USD“ die rede…

OMG bin ich Österreicher wirklich schon so Deutsch auf jeden mini fehler hinzuweisen;-) und das mit vermutlich doch einigen Rechtschreibfehlern im eigenen Text?

Richter

Viele Östereicher sind deutscher als mancher Deutscher. Ein Blick ins Geschichtsbuch und in die Tiroler Hotels reicht. Mal im Ernst – das ist doch alles Quatsch in Europa 2020 und erst Recht auf dieser Seite.

joe

@Richter

das war von Dir jetzt typisch DEUTSCH – das war doch ein Spässchen!!! Wir nehmen uns – Alex K und ich – selbst auf den Arm – OK ist für einen wirklich typisch Deutsch-Deutschen nicht ganz so einfach zu verstehen!

joe

@Alex K.

Habe ganz schlechte Nachrichten für dich. Eigentlich sind wir Süddeutschen, Elsässer, Österreicher und Schweizer ja alles eine Familie – Allemannen! Die alten Gene lassen sich halt nicht so leicht abschütteln.

Alex K.

@Joe

Auweh jetzt hast mich erwischt… naja wobei wenn ich so überlege… Gut die Bayern sind ja sowieso Österreicher 🙂 das merkt man ja schon an der spräche… bei den Schweizern wird es schon schwieriger wobei der Arlberg ja sowieso lange zeit als unüberwindbar galt. Und ja das wunderbare Elsas, obwohl ich die Französinnen und Franzosen gar nicht verstehe eine schöne Gegend ist es allemal. Wobei ja gerade da der Hund vergraben liegt! Wenn alles Allemannen sind, warum ist es dann in Frankreich (und somit auch im Elsas) so wichtig zu betonen das man Österreicher und nicht Deutscher ist? ach ja damals unterm Kaiser hätte es das nicht gegeben… Und unser guter Kaiser Franzl hätte Canon auch die „Wadeln fire gricht“ wenn die so lang mit der R5 herum getan hätten.

(disclamer: bitte nicht alles so ernst nehmen was ich schreibe, das ist grad Völkerverbindend und sollte spuren von Humor beinhalten!) 🙂 🙂

Thomas Müller

Alex K., das hast Du im Elsass ganz offensichtlich falsch verstanden. Wenn man im Elsass betont, dass man Österreicher ist, dann wissen die Elsässer, dass man nicht einen der sympathischen Deutschen vor sich hat und man wird weniger bevorzugt behandelt. Die Elsässer sind ja ehemalige Deutsche und nicht freiwillig Teil von Frankreich 😉

joe

@Thomas Müller + Alex K.

ich bin ja nahe der elsässischen Grenze aufgewachsen und wir hatten auch, als meine Eltern noch lebten, eine sehr nette elsässische Köchin und Putzfrau mit „deutschem“ Nachnahmen. Natürlich fühlen sich die Elsässer nicht als Franzosen, aber zu den Deutschen wollen sie auch nicht gehören. Müssten sie sich allerdings zwischen den beiden entscheiden, wäre das Votum aber dennoch ziemlich klar pro Deutschland – nicht aus Liebe, sondern als kleineres Übel. Im Übrigen wurde vor ein paar Jahren Deutsch an den Schulen abgeschafft, damit mittelfristig die Nähe zu Deutschland weiter abnimmt und mehr Identifikation mit der „Grande Nation“ stattfindet.

Carsten Klatt

Also ich bin ein Preuße, der mit japanischen Kameramodellen fotografiert. Ich glaube, das ist multikulti genug.

Sabrina

Die Österreicher sind alles sehr nette Leute. Aber wehe du sagst was Falsches. Da brauchst du Schutzkleidung.

Alex K.

ja ja bis zum „aber“ liegst du richtig! ansonsten muss ich dich jetzt leider bitten dich zu geißeln da ich das nicht übernehmen kann! ich würde vorschlagen 10 minuten auf einen holzscheit knieen und überlegen was duä falsch gemacht hast! 🙂

Sabrina

„10 minuten auf einen holzscheit knieen und überlegen was duä falsch gemacht hast!“
Ich habe was falsches gesagt

Alex K.

„aber wehe du sagst was falsches, dann brauchst du Schutzkleidung“ hat so einen negatven Beigeschmack. Dabei sind wir ja so ein nettes Bergvolk voller hilfsbereiter Schilehrer, Hoteliers, Kuhzüchter und natürlich ausgezeichneten, weitsichtigen, toleranten und kunstaffiner Fotografen 🙂

Maratony

Bei den Erwartungen an die Kamera, kann diese im Grunde nur floppen. Wir bleiben gespannt.

Andy

@Maratony …Sehe ich genauso. Canon setzt sich hier selbst gehörig unter Druck mit ihrer Strategie, alle paar Wochen scheibchenweise Details rauszuhauen. Wenn die R5 rauskommt, wird sie „seziert“ wie keine andere Kamera zuvor und jede kleinste Schwachstelle an den Pranger gestellt. Ich lese schon die Kommentare „dafür haben die jetzt so lange rumgeeiert und ein Geheimnis wie in der Raketenwissenschaft gemacht?“ Hoffe für Canon, dass die bisherigen Spezifikationen alle so stimmen, perfekt umgesetzt sind , und der Preis wirklich im attraktiven Bereich liegt …… sonst gute Nacht !

Tom

Naja, daran wäre Canon aber auch mitschuldig. Keinerlei Infos, nur Gerüchte, die Ankündigung zur Ankündigung…

Genau dieses Vorgehen kann ich absolut nicht leiden. Warum kündigt man es an, wenn es noch nicht funktioniert und wenn man noch keinerlei Infos veröffentlichen kann? Dann gibt es wieder eine Ankündigung zur nächsten Ankündigung. Und selbst Monate nach der Ankündigung gibt es keine Infos, sondern wieder nur Ankündigungen. Ich weiß, dieses Vorgehen ist heutzutage normal, das macht es für mich aber nicht besser. Mich nervt so etwas nur und für mich ist genau das ein Grund dann die Finger von dem Produkt zu lassen.

BEN

Auf den Ford Bronto warte ich schon viel länger. Da ich mir weder Kamera noch das Auto in den nächsten zwei bis drei Jahren kaufen kann (die Kamera vielleicht in zwei, das Auto eher nie), brauche ich meinen Geduldsfaden überhaupt nicht zu strapazieren. Das wäre eher ungesund.
Wenn die Kameras nun wirklich in einem Monat vorgestellt werden, werde ich noch in Ruhe die Reaktionen von Fuji und Sony darauf abwarten können. In ein paar Jahren, wenn ich dann mein Häuschen weitestgehend abgezahlt habe, suche ich mir vielleicht eine davon aus, nur falls meine Angehörigen das Geld nicht vorher für eine schicke Eichenkiste für mich brauchen.

joe

@Ben
… nur falls meine Angehörigen das Geld nicht vorher für eine schicke Eichenkiste für mich brauchen…

es gibt inzwischen sehr günstige Alternativen aus recyceltem Karton, da ist dann die Kamera doch noch drin und vielleicht sogar dein Ford Bronco.

BEN

🙂 Und was soll ich mit dem Auto und der Kamera machen, wenn ich in der Alternative liege?

joe

HaHaHa – ja das wird dann schwierig, allerdings war das nur für den Fall gedacht, dass für die Eichenkiste Geld zurückgelegt werden müsste.

Sabrina

Ich bin auch gespannt, wie sich die Kamera im Vergleich zum Huawei P40 pro schlagen wird. Beim Preis/Leistungsverhältnis wirds wohl schwierig.

Warten wir die Freihandnachtaufnahmen ab.

Bernhard

„Wer zu spät kommt, ..“

Canon hat nicht nur die Geduld stark strapaziert.
Bei einem Preis über €4.000 (ohne Objektiv) würde auch der Geldbeutel stark beansprucht.
In der kommenden, weltweiten Corona-Rezession bleibt die Kasse aber oft geschlossen.

„.. den bestraft das Leben.“

joe

@Bernhard

Ich bin auch nicht mit der Informationspolitik von Canon zufrieden und auch etwas verärgert, das nicht wie geplant Ende Mai die finalen Infos bereit stehen und man jetzt bis Anfang Juli warten soll, bis sich Canon herablässt und uns Kunden grosszügigerweise die finalen Daten zukommen lässt und werde deshalb erst mal mit einem Kauf warten bzw. ihn möglicherweise gar nicht mehr vollziehen, da mein GAS langsam gegen Null geht. Jetzt aber Canon quasi die Schuld an Corona zu geben bzw., dass sie nicht vorhersehen konnten, dass es 2020 einen shut down und keine Olympischen Spiele gibt, das geht dann doch etwas zu weit, da sind doch eher die Chinesen dafür zuständig.

Bernhard

@joe
von Schuld ist nicht die Rede. Unabhängig davon, dass sich Canon lange Zeit gelassen hat;
Rezession ist halt einfach die falsche Zeit um hochpreisige Produkte auf den Markt zu bringen.

Sabrina

Da teile ich Ihre Ansicht nicht.

Weil die Kunden für die teuren Kameras in den meisten Fällen eher ältere Leute sind, die von der politisch herbeigeführten Krise finanziell eher weniger betroffen sind. Und es gibt ja auch viele Vollkaskobeschäftigte im Staatsdienst und staatsnahen Unternehmungen wie Rundfunkanstalten oder Arztpraxen.

An die richtet sich das Angebot.

Ein Normalkunde kann sowieso nicht einfach mal so 4000 Euro allein für eine Kamera hinlegen, jedenfalls nicht nördlich des Bodensees.

Niko Berndt

Ich bin unverändert der Meinung, daß die bekannt gewordenen Specs im Vergleich zum Preis ein Sonderangebot wären. 4.300,- € sind viel Geld, aber gemessen an der Papier-Performance überraschend niedrig. Alles im Konjunktiv. Denn die Kamera muß erst einmal den Nachweis erbringen, daß sie vor allem die enorme Leistung im Video-Bereich ohne Probleme in den Alltag bringt – bei jedem Wetter und ohne Unterbrechungen. Und genau an der Stelle habe ich ernsthafte Zweifel. Falls die ausgeräumt werden sollten, hat Sony wieder ernthafte Konkurrenz.
Und was die Informationspolitik von Canon angeht: ich denke, es gibt durch Corona jede Menge logistischer Probleme und ganz bestimmt auch interne Meinungsvielfalt über den strategisch richtigen Zeitpunkt der Vorstellung.

StephanKl

Außer dem Videobereich, sehe ich noch nicht ganz wo diese Kamera besser wäre als eine „in die Jahre gekommene“ A7rIII oder A7III für weitaus weniger Geld. Für jemanden der hauptsächlich Wert auf Fotografie legt, halte ich diese Kamera, vor allem bei dem Preis für überflüssig und überteuert.
Aber mal sehen, die Foto-Specs sind ja noch nicht bekannt gegeben, vielleicht konkurriert sie ja mit einer A9II.

50d

Die Kamera wird wahrscheinlich mindestens doppelt so viele MP wie die A7 iii haben. Die Serienbildgeschwindigkeit ist schneller, es stellt sich nur die Frage ob man bei 20 Bildern und elektronischem Verschluss, wieder Probleme kriegt, war das nicht bei der 1dx iii so? Ich glaube, dass die Kamera zumindest Canon Kunden halten kann, ob sie auch Leute zum Wechseln bewegen wird, wird sich noch zeigen, denn halber Preis hin oder her, allein wegen den Objektiven würde ich nicht zu Sony wechseln. Letzlich hilft nur abwarten.

joe

@StephanKl
…Außer dem Videobereich, sehe ich noch nicht ganz wo diese Kamera besser wäre als eine „in die Jahre gekommene“ A7rIII oder A7III für weitaus weniger Geld…
Diese Aussage ist genauso gewagt und voreilig wie die Aussage, dass damit Sony von der Bildfläche gefegt werden würde.
Die Spezifikationen – sind zumindest auf dem Papier – sehr eindrücklich und würde, wenn die Kamera hält was Canon bisher verspricht, locker die kombinierte Leistung einer A7RIII und einer A9II erbringen und dass zu einem Preis der etwas über der A7R III liegen soll.
Ich würde mit einem Statement wie deinem erst abwarten, bis Du wirklich genaues weisst, dann kann man sich – meiner Meinung nach – so weit aus dem Fenster lehnen wie du es gerade getan hast.
Canon kann anscheinend tun und machen was sie wollen, es gibt immer welche die genau das was sie gerade tun kritisieren – ob berechtigt oder nicht!

Cat

@50d Den Gedanken, dass man wegen der im Besitz befindlichen Objektive nicht wechseln wird, finde ich immer spannend und zu kurz gedacht… Denn inzwischen haben alle Hersteller bis auf Pentax ein neues Bajonett und zwingen letztlich früher o später jeden zum Wechsel. Denn neue Objektive sind erheblich besser an neue Sensoren u Prozessoren angepasst! Ja man kann adaptieren, aber ob ich ein Canon Objektiv an Canon, Sony, L adaptiere – die Nachteile die dadurch entstehen sind immer ähnlich schlimm oder allenthalben auch zu verschmerzen. Deshalb bin ich vor 2 Jahren zu S gewechselt und haben C u N Objektive adaptiert, inzwischen habe ich fast ausschließlich S Objektive – weil adaptieren fast immer Mist ist (auch im eigenen System, also Canon EF auf R – ausprobiert) und weil die S Objektive weitgehend einen besseren Kompromiss aus Optik/Kompaktheit/Schnelligkeit/Features bieten. Die Erfahrung von 30 Jahren zeigt sehr deutlich, Adapter sind keine ernsthafte, professionelle Lösung – sondern ein Problem. Und wenn eine neue Kamera ansteht, stehen wie schon bei FD/EOS auch neue Objektive an. Alles andere ist Knipserei oder Schönfärberei. Es gibt rein gar keinen Grund mit seinem Canon Nikon Gerödel auch in Zukunft bei C/N zu bleiben. Und wer nicht flexibel genug im… Weiterlesen »

Alfred Proksch

Danke Cat

genau so sehe ich das auch. Es sind nicht nur Kamera und Objektiv die eine abgestimmte Einheit bilden sondern im digitalen Zeitalter kommt der integrierten Software zur Fehlerbeseitigung eine sehr große Bedeutung zu. Darüber wird viel zu wenig gesprochen.

Das ist eines der Probleme wenn Fremd- oder nicht für das neue System konstruierte Optiken angeschlossen werden sollen.

Ich verwende an meinem kleinen System ab und an gerne seltene „Altgläser“ weil sie besondere Eigenschaften bieten. JEDES dieser Objektive hat seinen eigenen fest montierten Adapter. Warum? Erstens erspare ich mir dadurch die lästige Adapterei und zweitens muss ich nicht in der dunklen Fototasche nach unterschiedlich großen schwarzen Objektiv Rückdeckeln suchen!

Ansonsten ist jeder, wie Du richtig schreibst, mit dem Kauf einer DSLM gezwungen sein Objektiv Sortiment anzupassen will er die Vorteile seiner neuen Canon R5 ausreizen.

Es ist besser sofort einen harten Schnitt zu machen als sich selbst mit Adaptern zu bescheissen.

joe

@Cat

…Die Erfahrung von 30 Jahren zeigt sehr deutlich, Adapter sind keine ernsthafte, professionelle Lösung – sondern ein Problem…

Wo bitte ist der EF/RF Adapter ein Problem? Da ist kein optisches Element dazwischen, das ist wie bei einem Stecker, mehr nicht. Das Argument von Dir hatte in etwa die gleiche Richtigkeit, wie die Aussage, das Steckeradapter für die Benutzung von Elektrogeräten im Ausland die Nutzung des Gerätes einschränken bzw. behindern, im Gegenteil, das nicht nutzen von Adapter wäre Blödheit. Und solltest du die ganzen Objektive professionell nutzen und willst niemals den Adapter wechseln zum Beispiel bei EF zu RF und umgekehrt, dann kaufe dir zwei oder drei oder zur Not vier dazu – die vier Kosten zusammen weniger als 360.-€. Wenn sich ein Profi diese geringfügige Investition nicht leisten kann, dann sollte er sich eh einen anderen Job suchen. Und ich bitte dich endlich mit dieser Adapter-Geschichte aufzuhören, sie wird auch durch ständiges wiederholen nicht wahrer!
Und hier die Richtigstellung: der EF-Mount hat 8 Anschlüsse, der RF-Mount hat 12 Anschlüsse, davon sind 8 identisch mit den 8 des EF-Mount, 2 Anschlüsse sind für zusätzliche Funktionen der RF-Objektive vergeben und die letzten zwei sind noch frei.

Alfred Proksch

Hallo joe,

da ich mein Canon EF System abgegeben habe und mit den neuen RF Geräten noch nicht arbeiten konnte habe ich eine Frage an Dich. Vielleicht kannst Du sie beantworten.

Erkennen die neuen EOS R Modelle mit ihrer internen Software die adaptierten älteren EF Objektive und korrigieren diese automatisch? Das Sie technisch funktionieren ist klar und das sie in den EXIF angezeigt werden habe ich bei einem Kollegen schon gesehen, aber ob die automatische Fehlerkorrektur an den R Kameras funktioniert hat er nicht gewusst.

50d

@Cat,
Naja meiner Meinung nach ist es schon ein Unterschied, ob man ein Objektiv an einer Canon R wie gewohnt mit gutem AF nutzt, oder ob man die an einer Alpha nutzen, wo der AF nicht wirklich funktioniert. Und wenn man sich den Adapter mit Filter nutzt, kann man z. B. ein Tamron 15-30 mit Filter nutzen, sogesehen betrachte ich den Adapter gar nicht als Hindernis sondern, in manchen Fällen, sogar als Feature. Außerdem könnte man so selten benutzte Spezial Objektive einfach behalten, bei Sony müsste man dann ohne AF fotografieren, oder sich ein Sony kaufen.

joe

@Alfred

…Erkennen die neuen EOS R Modelle mit ihrer internen Software die adaptierten älteren EF Objektive und korrigieren diese automatisch?…

Also ganz ehrlich, da bin ich überfragt, aber ich habe bei meinen Versuchen und Tests bei diversen Canon Workshops nichts Nachteiliges bemerkt, keines der insgesamt drei getesteten EF Objektive an der R bzw RP haben schlechter funktioniert als an meiner 5D4 eher im Gegenteil. Deshalb gehe ich davon aus, dass eine entsprechend Funktion vorhanden sein muss.

Igor Biesaga

So lang canon kein quad pixel af entwickelt, ist jede spiegellose von canon wenn es um af leistung geht ein schritt zurück in vergleich zb. mit 5d mk 4.

J.Friedrich

@ Alfred Proksch

Canon schreibt in seiner germanistisch reduzierten Art…

„Die Kamera weiß, ob du ein RF oder ein EF Objektiv verwendest. Sie greift direkt auf Objektivprofilinformationen zu, um optische Aberrationen, Beugungen usw. zu korrigieren und so eine optimale Bildqualität zu gewährleisten.“

Das könnte man auch missverstehen…

Deshalb eben RP mit meinen übrig gebliebenen EF Objektiven an Standard-Adapter gekoppelt und jeweils Menü abgefragt…50er, 17-40er und 70-300er werden exakt erkannt, mit Bezeichnung angezeigt und alle 3 verfügbaren Korrekturen ermöglicht.

Test ebenfalls durchgeführt…mit eingeschalteten/ausgeschalteten Korrekturen…

Es sind tatsächlich je nach Optik erhebliche Korrekturen ersichtlich…

J.Friedrich

Noch als Ergänzung:

Alle 3 Korrekturen meint…

-Vignettierung
-Verzeichnung
-Digitale Objektivoptimierung:
diese ist in die 2 Unterpunkte Farbfehler und Beugung unterteilt.

Alle lassen sich einzeln aktivieren/deaktivieren.

Alfred Proksch

Schön zu wissen das Canon daran denkt. Danke @J.Fiedrich! Wenn es jemand selbst ausprobiert hat ist es noch besser.

Meine Entscheidung nach Jahrzehnten Canon einen Systemwechsel zu vollziehen war zukunftsorientiert. Mit Einführung des RF Bajonettes hätte mich Canon gezwungen alle meine wertvollen Objektive nach und nach zu ersetzen wenn ich die Größenvorteile und die digitale Optimierung voll nutzen möchte. Das ist für mich ein schöngeredeter unbequemer (Adapter) Systemwechsel durch die Hintertüre. Die Umstellungsphase dauert und dauert und dauert…..!

Wenn ich einen Systemwechsel machen muss dann doch lieber gleich in das nur geringfügig teurere Mittelformat. Zusätzlich ein kleineres leichteres aber sehr gutes APS-C zum mitnehmen. Beides sind Spiegellose Kameras aus einem Hause, mit fast gleicher Bedienung und einem erstklassigen käuflichen RAW Konverter ohne Abo Zwang.

Für mich müssen alle am Bildprozess beteiligten Geräte inklusive der Software bequem, aufeinander abgestimmt und flüssig handhabbar sein.

J.Friedrich

@A.Proksch Das mit dem Adapter sehe ich genauso, deshalb warte ich auch auf das weiter Objektivportfolio. Die 3 „übriggebliebenen“ Optiken verwende ich an meiner analogen EOS1-V. Eigentlich nur das 17-40mm, für mich der perfekte, superleichte L-Teil für SW-Landschaften die ich (selten) noch mache. Hatte die EOS 6 Mii 26MP vor meiner kurzen Stippvisite bei MFT und jetzt zurück zu VF Canon RP. Es ist es aber für die nächsten 12-24Monate zumindest angenehm (mit Adapter) auf die EF-Optiken, ohne Einschränkung zurückgreifen zu können. Und ich muss prinzipiell sagen: 1 System VF in Minigröße (wie sie immer so schön sagen…“muss in den Jutebeutel rutschen…und das macht die RP mit Bravour gem. Ihrem glattgelutschten-Design bei“) wie die RP mit 26MP-VF und 24-240mm dient für super flexibles Arbeiten, mit eben 1 System und auch Freistellen mit 1:6,3 geht bei VF mit 150-240mm sogar. Ich war am Samstag mit meinen beiden Jüngsten auf einer Demo und nur mit der RP 24-240mm in der Hand, analog einer Bridgekamera und ich muss sagen, bis auf 1-2 Aufnahmen bei denen ich mir das 17-40er hätte vorstellen können habe ich nichts vermisst. Ausschnitte ausgedruckt auf A2 ohne sichtbare Verluste entsprechend bis eq. 500mm und das Out-of-Cam in JPG. D.h.… Weiterlesen »

joe

@ Alfred und natürlich für CAT!

Und hier noch die offizielle Bestätigung durch Canon, vom 8.6.2020:

„Wenn du bereits ein bewährtes EF oder EF-S Objektiv besitzt oder noch nach einem geeignetem RF Objektiv mit der richtigen Spezifikation suchst, kannst du die EF oder EF-S Objektive mit deiner EOS R Systemkamera und verschiedenen EF-EOS R-Objektivadaptern ohne Qualitäts- oder Funktionalitätsverlust verwenden.“

Sabrina

Die Frage ist ja, ob die Qualität wirklich so toll sein wird.
Ich habe da Zweifel. Denn warum sollte die Kamera das können, was Digital Photo Professional nicht aus den RAWs entwickeln kann.
Wer noch keine Kamera auf aktuellem Stand der Technik, und genug Geld hat, für den ist das vielleicht eine Option. Die anderen geben nur viel Geld für wenig Nutzen aus.
In der Werbung ist bekanntlich immer alles ganz toll. In der Praxis tritt oft Ernüchterung ein.