Canon listet die EOS R5 in ersten Ländern als Auslaufmodell. Die Produktion könnte bald beendet werden, womit die Kamera in absehbarer Zeit aus dem Handel verschwinden würde.
Seit einigen Tagen wird die Canon EOS R5 auf der offiziellen Webseite von Canon Hongkong als “discontinued” und somit als Auslaufmodell gelistet. Das ist ein erster Hinweis darauf, dass die Kamera inzwischen nicht mehr produziert wird und früher oder später aus dem Handel verschwinden oder zumindest nicht mehr als Neuware erhältlich sein wird.
Hier ein Screenshot von der Webseite von Canon Hongkong:

Wer sich für die Canon EOS R5 interessiert, muss jetzt allerdings nicht in Panik verfallen. Normalerweise dauert es nach einer solchen Nachricht noch viele Monate und manchmal sogar Jahre, bis sich die Lager der Händler leeren. Und selbst wenn es mit der Verfügbarkeit irgendwann schlechter aussehen sollte, dann handelt es sich bei der EOS R5 immer noch um die beliebteste Gebrauchtkamera in Europa laut MPB. Es sollte also kein großes Problem darstellen, eine gebrauchte EOS R5 in gutem Zustand zu finden.
Wir halten die Canon EOS R5 auch im Jahr 2026 noch für eine hervorragende Vollformatkamera. Wenn der Preis stimmt und die Kamera deutlich günstiger als die R5 II ist, kann man nach wie vor über einen Kauf nachdenken.
via: Photorumors


Die R5 kostet laut idealo neu 3000€, die R5 II 4000€. Die R5 müsste da schon deutlich in Richtung 2000€ gehen um finanziell gegenüber der R5 II interessant zu sein.
Man bekommt sie aktuell für 2.699 €, häufiger jedoch auch für 2.299 €. Für den Preis ist es eine tolle Wahl! Wenn der Preis unter 2k € fällt oder ich ne “günstige” gebrauchte in guten Zustand finde, würde ich mir evtl ne zweite R5 zulegen.
Wo genau bekommt man sie Stand heute für 2699€ in Deutschland? Bei idealo sehe ich diesen Preis nicht. Dass ein Produkt in der Vergangenheit immer einmal günstiger war, spielt ist für eine Kaufentscheidung heute ja keine Rolle.
Wie gesagt, neu würde ich die R5 nur für nahe an den 2000€ (also auch nicht für 2699€) neu kaufen. Wer aber schon bereit ist um 3000€ zu investieren, sollte lieber noch was drauflegen und gleich die R5 II holen.
https://www.saturn.de/de/product/_canon-eos-r5-body-systemkamera-8-cm-display-touchscreen-wlan-95693932.html?utm_source=idealo.de&utm_medium=psm-product%20feed&utm_campaign=mp_pricecomp_na_na_na_standard-feed&utm_term=95693932_525831386
Die Frage hier wäre, welche der neuen Funktionen der Mk II (die Mk I nicht hat) braucht der pot. Käufer?
Wenn man keine davon – wie zB precapture, stacked Sensor (mit minimal schlechterer Qualität) oder Erweiterungen beim Filmen- braucht, da man eine andere Art der Fotografie eigens nennt, braucht man auch keine Mk II. Nicht jeder ist im Bereich Wildlife oder Sport unterwegs und für Landschaften, Architektur, Makros oder Hochzeitsfotographie ist man mit Mk I bestens bedient, ganz zu schweigen von bescheinigter etwas besseren Bildqualität und niedrigeren Anschaffungskosten.
Man kann sich in jedem Bereich verrückt machen und immer nach dem neuesten und teuersten greifen. Wenn das jemanden glücklich macht – mein Auto, mein Haus, meine Yacht, oh sh* meine Schulden…
“Wer aber schon bereit ist um 3000€ zu investieren, sollte lieber noch was drauflegen und gleich die R5 II holen.”
Da würde ich genau überlegen für welche Zwecke ich die Kamera einsetze. Sport und Wildlife profitieren vllt vom besseren AF und dem stacked Sensor, aber Landschaftsfotografen haben bsp kaum/ keinen Benefit davon und wenn ich mich recht erinnere, ist der DR der R5 besser als der R5ii (wenn auch wohl marginal). Aber 1 k € plus (bei ner guten gebrauchten locker 2 k € mehr) für Einsatzzwecke, die man selbst nicht nutzt, würden viele nicht hinlegen.
Gebraucht ist die R5 mittlerweile schon teilweise deutlich unter 2000€ zu bekommen, teilweise schon für 1500€. Und joa, wie Helga schon sagte, die wenigsten Funktionen der R5II sind für den Standardkäufer überhaupt von Belang. Sport kriegt man auch mit der Mark I hin. Das Problem ist das Leute heutzutage meinen, sie brauchen immer das neuste vom Neuen für gute Fotos zu machen.
Canon hat ein breites Angebot. Ob die R5 aus diesem herausfällt ist nicht ausschlaggebend ob jemand sich zum R System orientiert. Wenn es um preiswert in den Folgekosten (Objektive) geht ist man anderswo besser und vielfältiger in den Auswahlmöglichkeiten unterwegs.
Ansonsten kann man an Canon Produkten nicht viel „meckern“ – das Portfolio in seiner Gesamtheit finde ich stimmig – „Canonista“ – locker bleiben ist die Devise!
Ach Alfred, wie viele Objektive braucht ein Hobbyist? Die Canon R-Objektive fangen bei 150.-€ RF50/1.8 an und gehen bis 18’800.- RF1200/8.0 und von Blende 1.2 bis Blende 11 und von Brennweite 7 bis 1’200! Insgesamt werden über 280 RF Objektive von Canon angeboten, dazu kommen noch die ganzen EF Objektive die adaptiert werden können, das sind dann weit über 600 Objektive, also wenn da nix dabei ist, weiss ich auch nicht. Ich kann diesen Mist offengesagt nicht mehr hören. Gerade im günstigen Bereich ist Canon sehr gut aufgestellt, aber auch im Hochpreisigen, wo ein paar Brennweiten fehlen ist im mittelpreisigen Segment. Die R8 KB, eine leicht abgespeckte R6 II ist bereits für 1’100.- zu haben, wo kriegst du das sonst? Das heisst jetzt nicht, dass andere Systeme keine tollen Objektive und Kameras hätten, teilweise sogar noch erheblich mehr, aber, dass man bei Canon in der Objektivauswahl stark beschränkt wäre bezieht sich nur auf Fremdobjektive mit AF. Zum Beispiel R8 + RF16/2.8 +RF28/2.8+RF35/1.8+RF50/1.8 +RF85/2.0 +RF100-400/5.6-8 +200-800/6.3-9 = 5’100.-, gebraucht oder mit EF geht es noch billiger oder mit anderen Kombinationen ebenfalls! Eigentlich wollte ich ja etwa zur R5 schreiben, also wenn man sie für 2’500.- bekommt und kein Precapture braucht, hat… Weiterlesen »
Wie kommst du auf 280 RF Objektive von Canon?
Siehe Link
Habe ich gesehen, aber es gibt schlicht nicht 280 RF Objektive von Canon. Es gibt vielleicht 280 insgesamt, alle Hersteller incl. manueller Drittanbieter. Aber nicht 280 die Canon baut.
Laut Canon Homepage sind es 43 Canon eigene Linsen.
Man müsste um eindeutig zu formulieren die Präposition „von“ durch mit oder für Canon-Anschluss ersetzen. Ich stutzte auch bei der hohen Anzahl… erklärte es mir dann aber mit der Wortwahl.
Einfach den Link anschauen und schon hat man es verstanden! 😁❤️
Schau den Link an und du wirst es verstehen, aber selbst wenn es nur 43 wären, kenne keinen der 43 Objektive bräuchte 😉❤️
joe besten Dank für den Link. Alles GUT. Eine R8 mit z.B. RF 1,8/35 mm Macro, plus RF 2/85mm Macro, für unten herum das LAOWA 15mm f/2,0 Zero-D und mein Hauptbedarf wäre gedeckt. Sehr preiswert und bestimmt mehr als ausreichend für fast alles.
Damit das mit den Porträts bestens funktioniert würde ich sogar tiefer in die Tasche greifen – das RF 1,8/135mm L IS USM für 2.250,- Euro müsste ich unbedingt haben. Von letzterem habe ich Aufnahmen bewundern dürfen, das 135mm ist ein „Sahne-Stück“, wirklich und wahrhaftig! Kamera ist bei meinem Bekannten übrigens die R5 Mark II.
Dass wir uns richtig verstehen, es ist natürlich kein Nachteil, wenn man auch Fremdobjektive mit AF verwenden kann, aber mir persönlich fehlt wirklich nichts.
Das ist doch wenig überraschend dass dir als Canon RF Nutzer im Jahr 2026 nichts fehlt. Nur Leute, diemit Canons Drittanbieterpolitik klar kommen sind noch bei Canon. Der Rest, also die (ehemaligen) Canon Nutzer die Drittanbieter wollen, dürften nach inzwischen fast 8 Jahren RF System alle längst gewechselt sein.
Ich empfinde Canon Drittanbieterpolitik als durchaus angenehm – es schützt mich wahrscheinlich vor unnötigen Ausgaben und unnötigem Ärger. Absolut alles, was ich brauche finde ich bei Canon – und zwar von Anfang an. Ich habe bestimmt nicht vor nur deshalb zu wechseln, weil mir selbsternannte Strategen die Unabdingbarkeit dessen noch sooft suggerieren wollen 😉
Du hast absolut recht, wenn dann die Dinger je nach Modell unter 500.- oder 1’000.- kosten, wird Mann leicht verführt. Bei EF hatte ich zeitweise 15 Objektive, von denen ich tatsächlich 3 gebraucht habe. Jetzt habe ich 8RF von denen ich 5 tatsächlich nutze . 28-70/2.0, 35/1.8, 45/1.2, 100Makro, 100-500/4.5-7.1 und davon 2 (28-70 und 100-500) zu 90%. 14/2.8, 16/2.8 und 85/1.4 liegen im Schrank. Was ich noch gerne hätte, aber nicht wirklich brauche wären 70-200/2.8z und 14/1.4. Aber ich saniere gerade das Dach und das hat Vorrang vor meinen “unnötigen” Gelüsten 😉😁
“…also wenn man sie (R5) für 2’500.- bekommt und kein Precapture braucht, hat man eine Kamera für die Ewigkeit.”
Den Satz unterschreibe ich sofort!
Ich nicht, in spätestens 10 Jahren gehen die Ersatzteile aus, dann hat die Ewigkeit ein Ende.
Wie alt war/ist deine D500? Fotografieren wir noch in 10 Jahren? Wenn die Entwicklung der KI so weitermacht sind Kameras bis dann totes Kapital. Es wurde gerade ein Historienfilm mit KI über die USA gedreht, es ist unglaublich, Washington, Lincoln, Kriegsszenen und und und täuschend echt in Szene gesetzt. Selbst Stimmen können originalgetreu reproduziert werden – ganz ehrlich – das macht mir Angst für die Zukunft, alles und ich meine wirklich alles kann in Zukunft so nachgeahmt werden, dass wir den Unterschied zwischen Fake und Original nicht mehr erkennen werden.
Ja – diese Angst um die Zukunft (meiner Kinder und Enkelkinder) treibt auch mich um. Ich versuche es auszublenden… aber die dunklen Gedanken nehmen zu. Sicherlich ein Resultat des Alters… aber auch der Realität. Und es geht nicht nur um den Unterschied zwischen Fake und Original, sondern auch um Arbeit. Die Washington Post verlor alle Fotografen…
Solange ich kann, fotografiere ich, die KI findet ohne mich statt. Es ist ein Unterschied, ob man einen kommerziellen Film mit KI dreht, oder ob man aus reiner Freude fotografiert und stolz auf seine Fotos ist, weil man sie selber erschaffen hat. Die Fotos in den üblichen Medien schaue ich unterdessen mit anderen Augen an, vieles ist gefaked und alles was perfekt ist, ist sowieso schon mal unter KI-Verdacht. Habe est gerade gelesen, dass die KI der Tod des Internets ist, eine gute Idee wird zunehmend verhunzt.
…denke mal, Canon hat gesehen, dass die R5II nicht ganz so einschlägt wie erwartet. Denn die BQ der R5I scheint ja besser zu sein. Dieses Problem haben die anderen Hersteller natürlich auch. Es werden Videokameras angeboten, mit denen man auch fotografieren kann. Abfallprodukt sind dann die hohen Geschwindigkeiten, die ausschliesslich mit elektronischem Verschluss, neuesten Objektiven und unter Idealbedingungen erreicht werden. Dazu gehört auch ein komplett geladener Akku. Joe hat ja schon sehr lange Erfahrung mit der R5I und ich habe ihn eigentlich noch nie so richtig über die Kamera meckern hören. Alles funktioniert wie erwartet und die BQ gibt keinen Anlass zur Kritik. Warum also die R5II kaufen?
Ähnlich ist es bei Z7 II.
Mal abgesehen davon, was die Kameras so bieten, finde ich die Preisgestaltung interessant. Bei Calumet kostet die Z7II 2.300 €, die R5 3.000 € und die R5II 4.000 €. Bei den 4.000 € sind aber schon 600 € Rabatt abgezogen. Scheint also nicht der Renner zu sein. Ich muss natürlich einräumen, dass die Z7II anfangs auch mal 3.500 € gekostet hat. Bei der aktuellen Preisgestaltung hat sie meiner Meinung nach das beste Preis/Leistungsverhältnis. Besonders für Umsteiger von F- auf Z-Mount. Die Einschränkungen, die ich als Werbefotograf grundsätzlich bei den spiegellosen Kameras sehe, gelten aber für alle Systeme. Man kann damit leben, auch wenn man sich zwischendurch immer mal wieder ausgebremst fühlt…:-))
Also in der Schweiz bekommst du die R5 bei Digitec für 1’899.-CHF und die Z7 II für 1’698.-CHF. Wobei die Z 7II doch um einiges schlechter ist als die R5 – Auslesegeschwindigkeit, B/S oder AF-C liegen weiter hinter R5 Niveau, erst die Z8 ist wirklich entsprechend gut.
Ja, dem stimme ich gerne zu, die Auslesegeschwindigkeit, und AF Geschwindigkeit sind wirklich nicht gut, besitze selber eine Z 7 II, aber dafür punktet sie in der Bildqualität, Dynamikumfang usw. Nikon müsste sie als Landschaftskamera z.B. kennzeichnen, da punktet sie wirklich in vielen Belangen und muss der Konkurrenz in nichts nachstehen. Das ist gegenüber die Z 8 II jetzt schon gleichauf mit der Konkurrenz im AF, Auslesegeschwindigkeit usw. Wenn man also nur Architektur, Landschaft, Portraits, Streetfotografie usw. macht ohne einen schnellen AF zu benötigen kann ich die Z 7 II wirklich wärmstens empfehlen, und schon auch wegen des guten Preises! 🙂 Werde deshalb die Z 7 II auch nicht verkaufen, nachdem ich die Z 8 mir gekauft habe vor kurzem. Sie wird weiters in der Sparte Landschaftsfotografie bei mir benötigt, zudem hat sie kein Tiefpassfilter.
Hallo Joe,
da ich direkte Vergleichsmöglichkeiten habe, kann ich Dir garantieren, dass die Z7 nicht um einiges schlechter ist. Das zeigt sich allerdings erst bei ständigem Gebrauch.
Also Wir reden nicht von BQ, sondern nur von den von mir erwähnten Funktionen.
Wer eine Z7II kauft, dem reichen die von dir erwähnten Funktionen vollkommen. Wenn nicht, kauft er die Z8.
Falsch, joe, bei beiden Kameras spielt die Auslesegeschwindigkeit keine Rolle. Wenn das für jemanden wichtig ist, hat er entweder die R5II oder die Z8. Beide Kameras sind für die ruhige Fotografie geeignet und bei der Bildqualität ebenbürtig.
…Denn die BQ der R5I scheint ja besser zu sein…genau deswegen bin ich bei der R5 I geblieben, denn ich brauche kein Precapture und auch kein besseres Video. Was ich gerne von der II hätte, wäre der Sucher, der ist super!
Sehe ich auch so, die R5II und die R6III verkaufen sich wohl nicht wie erwartet, weil man das ehemalige Premium-Modell günstiger bekommt. In den USA bekommt man die R5 schon für $2400, während die R6III mal kurz $2800 kostet. Auch in Deutschland hat die R5 im Januar “bloss” 2500€ gekostet, teilweise hat man sie für 2200€ als Demogerät bekommen.
Für mich gibts auch keinen Grund zum Umstieg, und wird es lange Zeit nicht geben. Alles wird immer teurer und gleichzeitig halten sich die “Verbesserungen” bei heutigen Generationen in Grenzen und sind nicht mehr so ein großer Schritt wie z.b. EOS 5D auf 5D Mark II, wo man von 13 auf 21 Megapixel gehüpft ist.
Das eigentliche Problem sehe ich darin, dass sich die Kamerahersteller immer noch in ihren alten Verhaltensmustern bewegen: Geschwindigkeit und Megapixel. Und natürlich besserer AF. Fuji hat das auch jahrelang behauptet. Zu diesen ganzen Diskussionen kann ich nur sagen, wenn man ein System hat, welches funktioniert inklusive aller Objektive, gibt es keinen Grund zum Wechseln. Dann sollte man sich lieber voll und ganz auf das Fotografieren konzentrieren, um sich dort weiterzuentwickeln…
Fein formuliert… aber der Markt sind wir. Und reagieren die Kamerahersteller nicht auf die „Bedürfnisse“ – die Zurufe des Marktes?
Persönlich glaube ich, dass die Hersteller darauf schauen, was die anderen machen, um dann nachzulegen. Nach meiner Erfahrung wird das, was gefordert wird nicht unbedingt gebraucht, macht sich aber gut in den Datenblättern.
Und jetzt mal ganz ehrlich: die D3s ist immer noch eine Kamera, die hinter den aktuellen Kameras in keiner Weise hinterherhinkt. Eigene Erfahrung…:-))
Jooo. Sah ich…
Doch, die D3s hinkt bei manchen Motiven sogar gewaltig hinterher. Auf schnelle Motive würde ich mit der nicht losgehen wollen: lahmer AF, Rauschen, ausgehende Ersatzteile, zuwenig Pixel für heutige Anwendungen. Für Reportage mag die Kamera reichen, aber für Motive, die sich bewegen braucht man eine aktuelle Kamera, denn sonst hinkt man der Konkurrenz hinterher.
Rolf,
da kann ich Dich beruhigen.
Der AF ist zupackend und treffsicher, das Rauschen bewegt sich auf dem Level aktueller Kameras und die 12 MP reichen für heutige Anwendungen mit Sicherheit aus (Smartphone, Pads, Bildschirm). Ersatzteile werden natürlich schwierig. Dann kauft man sich eben eine neue gebrauchte Kamera, wenn man das will. Und dann möchte ich noch anmerken, dass es auch bei der Z8 schon Probleme mit der Ersatzteilversorgung gab. Bei einigen Gehäusen war nach kurzer Zeit der Sensor-Shield defekt, die Kamera also nicht mehr nutzbar. Und da mussten die Käufer zum Teil 5 Monate auf die Reparatur warten, da es keine Ersatzteile gab.
Nur Mut ! Lass Dich davon nicht beeindrucken…:-)))
Okay, Matthias, beim Rauschen kannst du es besser beurteilen, da habe ich keinen Vergleich. Für meine z. Teil schnelle Fotografie ist der AF der neueren Kameras aber sicher besser. Ich denke z.B. nicht, dass da die D3s an eine D500 herankommt. Und die Z8 ist nochmals treffsicherer und schneller, dazu kommt die höhere Serienbildgeschwindigkeit. Die MP brauche ich für die Fotowettbewerbe, da ist oft die Pixelzahl vorgeschrieben und wird mit den neueren Kameras jeweils wieder nach oben angepasst. Zurzeit werden etwa 4000 Pixel lange Kante verlangt oder gewünscht. Mit 12 MP kann man da rein gar nichts mehr scheiden, und das funktioniert natürlich nicht, insbesondere bei der Tierfotografie. Ich bin jedenfalls froh, dass ich die Z8 gekauft habe, das ist wirklich ein Mehrwert, wobei ich auch mit der D500 weiterhin fotografieren werde, z.B. auf Touren oder Makro.
Meine Z8 funktioniert einwandfrei, soweit ich das jetzt schon beurteilen kann. Deshalb kaufe ich Kameras immer mit der Swiss Garantie, also 3 Jahre. Das hat sich bis jetzt bewährt.
Natürlich ist die Z8 eine hervorragende Kamera. Kritik kommt ja meistens nur von den Anwendern anderer Marken, die im Internet irgendwas gehört oder gesehen haben. Eigene Erfahrung und Kompetenz sieht anders aus. Du persönlich hast ja den Vorteil, Dich mit Euren Fotografen direkt austauschen zu können, auch wenn die mit einer anderen Marke fotografieren. Habe von Dir auch noch nix gehört, dass andere Label schlecht geredet werden weil man selber mit XY fotografiert. Es geht eben nur um fotografische Themen und so soll es sein…
Noch eine kleine Anmerkung zur D3: die lange Kante der Bilddaten hat 4260 Pixel. Nur mal so zur Info :-))
War nur eine Schätzung von mir. Die D500 hat etwa 5500 und die D750, die ich auch schon hatte, 6000 Pixel. Da hat man noch etwas mehr Reserven. Aber meine Partnerin hatte die D90, auch mit 12 MP, und hat preisgekrönte Fotos damit geschossen. Aber sie ist Makrospezialistin, da legt man die Komposition schon bei der Aufnahme fest, bei Tieren ist das etwas schwieriger, weil alles viel schneller und oft unerwartet geschieht. Da hat man gerne etwas mehr Reserven, und das ist auch der Grund, weshalb sich Tierfotografien immer für mehr MP entscheiden. Auch 24 MP sind für manche Motive zu knapp.
“Warum also die R5II kaufen?”
Kann ich dir sagen. Auch viele Wildlifefotografen (kenne einige) hatten die R5, waren aber mit der Auslesegeschwindigkeit des Sensors nicht zufrieden, was zur Folge hatte, dass sie auf den mechanischen Verschluss umschalten mussten. Damit war aber der Vorteil der schnelleren Seriengeschwindigkeit des elektronischen Verschlusses im Eimer. Deshalb sind die Liebhaber der schnellen Fotografie gleich auf die R5II umgestiegen. Wer nur ruhige Motive fotografiert, braucht die R5II allerdings nicht. So sind jetzt beide zufrieden, und das war der Zweck des neuen Modells.
Eben, lieber Rolf, eben!
Zumal sich ja auch jeder seine Welt zurecht legt, wie er sie braucht. Hier hat die Chip ja mal so einen tollen Test losgelassen, in welchem die R5I besser bewertet wurde als die R5II, eben wegen der “besseren BQ”. Am Ende eines nicht enden wollenden Vergleichs stand dann der in Bezug auf die BQ lustige Satz: “dies ist mit dem bloßen Auge nicht zu erkennen!” Na toll, prima dass meinereiner das ganze Gesülze gelesen hatte, verschwendete Lebenszeit. Genau wie meinereiner dieses dauernde Genöle zu den “lediglich 24 MP” der R1 nicht mehr hören kann, bei den Bilddateien fehlt da aber rein gar nichts, mag für “Beschneider” eine Rolle spielen, sonst eher nicht.
Unsereiner ist ja vor kurzer Zeit von der R5I auf die R5II umgestiegen, was eher mit dem Eheweib zu tun hat, aber zurück zum Auslaufmodel wollen wir beide nicht mehr. Ist zwar alles auch irgendwo gefühlt, aber aus meiner Sicht ist die R5I gegen die R5II eine lahme Kartoffel, zumal der AF der R5II zumindest gefühlt um Welten besser ist.
Genau wie der Dauerbrenner “ist die R1 die bessere Kamera oder doch die R5II”?
Geistreiche Frage! Besser für was wäre die bessere Fragestellung.
Fazit von unsereiner: Bei 80% der Fotografie ist es einfach Hose wie Jacke, kann man die eine genau so gut nehmen wie die andere auch, bei 20% wirken sich die Unterschiede dann aus, ob unsereiner diese beiden Bereiche dann braucht ist eine andere Frage. Diese Frage stellt sich unsereiner aber auch nicht, denn es kommt auch vor, dass wir beide knipsen möchten, was dann mit nur einer Kamera weder mit der einen noch mit der anderen funktionieren würde.
Wer bei Landschaft der R1 den Vortritt lässt trägt auch die Hose, welche das Karlchen so verachtete und welche gerade in Mode ist!
Man sollte sowieso nicht so viel auf Test geben, sondern eher darauf, wofür man die Kamera braucht. Die beste Kamera auf dem Papier ist nicht für jeden die beste Kamera. Bei Canon ist es ja einfach: R1 für Sport, R5II für Wildlife und die R5 für die allgemeine Fotografie ohne Schwerpunkte. Seit Erscheinen der R1 ist die R3 überflüssig geworden, könnte man einstampfen.
…meiner Meinung nach ist die R3 eine der besten Kameras, die Canon je gebaut hat. Bis auf den Preis passt da alles….
Stimmt, das Problem von Canon ist einfach, dass die R3 und R1 ziemlich ähnlich sind. Beide haben 24 MP, einen Stacked Sensor und sind sehr teuer. Das macht einfach keinen Sinn. Ich vermute, dass Canon damals die R3 nur gebracht hat, weil die R1 noch nicht bereit war. Deshalb bin ich gespannt, was mit der R3 geschieht.
Angeblich wollen die die R3 ja weiter entwickeln, allein mir fehlt der Glaube!
Kann zwar sein, dass sie eine Kamera bauen und die dann R3 nennen, aber wohl nicht mehr mit dem 24MP-Sensor, welcher erheblich besser ist als sein Ruf. Nur wenn eine R3II käme, dann muss es in der Canon-Logik eine abgespeckte R1 werden, dann haben die aber das Problem, dass die R5II diese Knipse zum Frühstück fressen würde, da sich die R1 und die R5II in 80% der fotografischen Situationen nichts schenken, ergo wäre bei einer Abspeckvariante der R1 dann eine Kamera zu erwarten, die einer R5II ebenbürtig wäre, aber nur 24MP gegen 45MP hätte bei gleicher Leistung wohl gar keinen Sinn mehr.
Meinereiner ist so wie so der Meinung: Wenn man 2 Knipsen hat, dann müssen die sich stark unterscheiden, ob 33MP oder 45MP ist dann letztendlich gaga, da hält sich die Schneidemöglichkeit in gesitteten Grenzen.
Bin ganz deiner Meinung; 33 oder 45 MP ist gaga. An wen sollen sie sich denn mit 33 MP richten? Die Sportfotografen haben die R1, weil 24 MP genügen, und die Wildlifefotografen haben längst auf die R5II gewechselt. Was noch fehlt, ist eine Kamera mit 60 oder mehr MP mit normalem Sensor und topp Bildqualität, also sozusagen eine Weiterentwicklung der R5. Alles andere macht keinen Sinn.
Ich überlege. Wenn Schnäppchen, dann ja. Zudem reicht es bei den APS C Linsen bis 20 MP. Damit kann man schon was anfangen
Und für den Ausverkauf werden die Preise nochmal kräftig angehoben.