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Canon EOS R6 III: So gut ist der Dynamikumfang (vs. Sony A7 V)

Wie schlägt sich der neue Sensor der Canon EOS R6 Mark III in Sachen Dynamikumfang? PhotonsToPhotos liefert die Antwort.

Vor einigen Tagen hat die Webseite PhotonsToPhotos die Testergebnisse zum Dynamikumfang der Sony A7 V veröffentlicht (wir berichteten). Die Daten zeigen, dass die Sony A7 V dank der im Foto-Bereich vergleichsweise neuen “Dual Gain Output”-Funktionsweise in den niedrigen ISO-Bereichen einen außerordentlich guten Dynamikumfang zu bieten hat – zumindest mit mechanischem Verschluss. Mit elektronischem Verschluss scheint es technisch aktuell noch nicht möglich zu sein, DGO sinnvoll zu nutzen.

Die Sony A7 V wurde seit ihrer Präsentation vor allem mit der Canon EOS R6 Mark III verglichen. Logisch, schließlich handelt es sich hier um direkte Konkurrenzmodelle, die innerhalb kurzer Zeit auf den Markt gekommen sind. Ein Vergleich des Dynamikumfangs bei PhotonsToPhotos war zuletzt aber leider noch nicht möglich, da die Testergebnisse der R6 Mark III noch nicht vorlagen.

Das hat sich jetzt geändert.

Dynamikumfang: Canon EOS R6 III vs. Sony A7 V

Werfen wir direkt einen Blick auf den Vergleich zwischen der Canon EOS R6 Mark III und der Sony A7 V mit mechanischem Verschluss:

Vergleich mit mechanischem Verschluss

Bis ISO 800 spielt der Sony A7 V Sensor mit Dual Gain Output seine volle Stärke aus. Hier liegt die Canon EOS R6 Mark III trotz Rauschreduzierung bis ISO 160 deutlich hinter der Sony A7 V. Bei ISO 400 beträgt der Unterschied laut PhotonsToPhotos ganze 1,7 Blendenstufen – das ist nicht gerade wenig. Ab ISO 800 liegt die Sony A7 V dann nur noch mit leichtem Vorsprung vor der Canon EOS R6 Mark III, dieser Unterschied dürfte in der Praxis zu vernachlässigen sein.

Vergleich mit elektronischem Verschluss

Doch wie sieht der Unterschied nun mit elektronischem Verschluss aus, wenn die Sony A7 V ebenfalls die klassische Dual-Conversion-Gain-Funktionsweise verwendet und die Vorteile von DGO nicht mehr greifen? Ergänzen wir den elektronischen Verschluss der A7 V (hellgrün) und R6 Mark III (orange) im Diagramm:

Mechanischer und elektronischer Verschluss

Auch beim elektronischen Verschluss hat die Sony A7 V die Nase vorne, der Unterschied ist insgesamt aber geringer als mit mechanischem Verschluss. Bei ISO 800 schneidet die R6 III besser ab als die A7 V.

Halten wir fest:

  • Die Canon EOS R6 Mark III bietet eine höhere Serienbildgeschwindigkeit und bessere Video-Spezifikationen, doch in Sachen Dynamikumfang ist die Sony A7 V eindeutig die bessere Kamera – zumindest den aktuellen Daten von PhotonsToPhotos zufolge.
  • Den besten Dynamikumfang in niedrigen ISO-Bereichen erhält man mit beiden Kameras nur, wenn man mit mechanischem Verschluss fotografiert.

Canon EOS R6 III vs. R6 II vs. R6

Schauen wir uns abschließend noch an, wie sich der Dynamikumfang der Canon EOS R6 Mark III im Vergleich zu ihren beiden Vorgängern verändert hat.

Mechanischer Verschluss

Zunächst der Vergleich mit mechanischem Verschluss. Hier scheint die R6 III zwischen ISO 200 und ISO 600 schlechter als die R6 II und R6 abzuschneiden, da allem Anschein nach auf die interne Rauschreduzierung (kleine Dreiecke) verzichtet wird. Das könnte sich im Gegenzug aber positiv auf die Detailwiedergabe auswirken, überhaupt hat die R6 III ja eine höhere Auflösung zu bieten. Ansonsten sind in Bezug auf den Dynamikumfang keine signifikanten Unterschiede zu erkennen.

Mit elektronischem Verschluss geht die Canon EOS R6 Mark III schon eher als Sieger aus dem Vergleich hervor, lediglich zwischen ISO 400 und 600 schneiden die R6 und R6 II etwas besser ab:

Elektronischer Verschluss

Wie bewertet ihr die Testergebnisse zum Dynamikumfang der Canon EOS R6 Mark III?

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Leonhard

Der DR der R6III reicht aus, jedenfalls wenn keiner damit Sachen versucht, welche die meisten Leute bei Kameras dieser Preisklasse eh nicht machen. Wir können uns natürlich nun an Datenblättern ablutschen, aber ob sich jemand eine R6III oder eine A7V zulegt, dies sollte man nicht an einem Wert festmachen, sondern eher am Bedarf des Menschen, der die Kamera nutzen will.

Diese Endlosdiskussionen zum DR reihen sich ja wunderbar in unsere Diskussionen darüber ein, ob Festbrennweiten oder Zoom das wahre Glück der Erde sein dürften. Auch hier ist es doch eher eine Frage, wie der Fotograf arbeitet, was ihm lieber ist und wie seine Arbeitsweise zu welcher Variante passt.

Hier hat mal ein Brotfresser, oder wie die wieder heißen, gesagt: “Ich lasse meine Studenten erst einmal längere Zeit mit Festbrennweiten arbeiten!” Erinnerte mich an die Schulmeisterlein der vergangenen Zeiten, welche dem Linkshänder mit dem Lineal auf die Finger klopften, damit selbiger mit der rechten Hand schreibe, und zwar gefälligst gerade. Dass da so mancher Dorfdeppenpauker in Köpfen mehr damit anrichtete als er selber im eigenen Schädel hatte, darauf kommen selbige Vögel bis heute nicht

Carsten Klatt

Alles ist relativ. Die neue a7V liegt laut Bill Claff trotzdem hinter der inzwischen 8 Jahre alten a7R3! Die BQ hat sich seitdem nicht verbessert. Die Kameras mussten ja immer schneller werden. Wunderbare Fotowelt…

Conny

Wie kommst Du nur da drauf ?

https://www.photonstophotos.net/Charts/PDR.htm#Sony%20ILCE-7M5,Sony%20ILCE-7RM3

Irgendwie hab ich da Tomaten auf den Augen!

Man greift sich halt dann einfach mal raus was einem passt oder?

Carsten Klatt

Klar einfach was rausgegriffen? Im PDR-Ranking von Bill Claff liegen die IQ4 und IQ3 gefolgt von H6D vorn. Alles Mittelformatkameras. Dann kommt die a7R3 und GFX 100. Hoffe Du zweifelst die Quelle, sprich den Ersteller nicht auch noch an…

Conny

Ich sag doch, herausgegriffen was einem passt.

Das ist eine psms Messung seinerseits.

Die Messung ohne psms (persönlich gekennzeichnet) wie alle anderen Messungen die hier vergleichbar sind steht die a7r3 viel weiter unten im Rang.

Entweder vergleicht man am gleichem Messeaufbau und gleichem Messverfahren oder lässt es.
Ansonsten ist es unglaubwürdig

Das ist etwa so als würde man eine DXOMark Messung mit der P2P Messung auf Absolutwert vergleichen oder nicht?

https://www.photonstophotos.net/Charts/PDR.htm#Sony%20ILCE-7RM3,Sony%20ILCE-7RM3(PSMS)

A.B.84

Die PSMS-Messung der A7R3 ist eine Pixelshift-Messung, also ein Bild aus mehreren Bildern zusammengesetzt. Das ist etwas völlig anderes als der Dynamikumfang aus einem Einzelbild.

Conny

👍

Helmut Schnieder

Am Abend des 15.Dezember 2025 habe ich um Mitternacht Astro-Landschaften mit der Sony A7R ii, der Sony A7IV und der Sony A7RV fotografiert. Die Schatten der Vordergrundlandschaft-bestehend aus Grasflächen vor Ulmen- habe ich in Photoshop um 48 Einheiten aufgehellt, dadurch erhielten die Grasflächen ein schwaches Grün. Techn. Daten: ISO 6400, Blende 2, 15 Sekunden Belichtungszeit, kein Lightpainting . Ergebnis: die Aufnahmen sehen alle gut aus. Das Rauschen ist noch vertretbar. Um Weihnachten gibt es auch an sehr dunklen Orten Beeinträchtigung durch Lichtsmog. Besonders bei Zirrusbewölkung und hoher Luftfeuchtigkeit kann Licht von 200 km entfernten Großstädten (Beweisaufnahmen besitze ich) den Erdboden indirekt aufhellen. Ich meine, dass der Dynamikbereich im wichtigen High-ISO Bereich seit zehn Jahren nicht verbessert werden konnte.
In den Monaten Februar, März und April messe ich im Wendland und der Altmark mit meinem SQM-L Werte von 21,86 mag, Schattenaufhellung von Grasflächen über Photoshop ist bei solch dunklen Himmel nicht nützlich, da zu wenig indirektes Licht vorkommt..

Conny

Hallo Helmut,

Dir ist ja schon klar dass Du bei ISO 6400 nur maximal so um die ca. 6 Blendenstufen erreichen kannst.
Und zwar eigentlich egal mit welcher Kamera

Dir ist ja schon klar dass ohne dass Du überhaupt was in RAW hochziehst die Kamera bei ISO6400, das sind ca. 6 Blendenstufen, intern eine 64 fache Signalverstärkung durch führt und zwar auf Nutzsignal und Rauschen.

Das der High ISO Bereich in den letzten Jahren nicht besser wurde wundert überhaupt nicht, denn das ist reine Physik, egal welche Technologie da verwendet wird solange man im sichtbaren Bereich bleibt.

Es gibt da eigentlich nur 2 sinnvolle Parameter an denen man da drehen kann.
– Belichtungszeit verlängern
– Sensorpixelgröße mehr als deutlich vergrößern.
– ISO hochstellen ist suboptimal und funktioniert nur begrenzt.

Gegen Lichtverschmutzung hilft nur kürzere Belichtungszeiten mit mehreren Aufnahmen welche man im Nachhinein stacked.
Machen die meisten SP im Nachtmodus automatisch.

Conny

Hallo, ich hätte da eine Ergänzung zu Marks Artikel bzgl. folgenden Aussage beim Vergleich mit elektronischem Verschluss: “Bei ISO 800 schneidet die R6 III besser ab als die A7 V.” Keine Angst es geht mir hier ganz gewiss nicht um den einen einzigen Messpunkt wo die R6III scheinbar besser ist weil bei der Sony die 2-te Basis ISO bei ISO1000 sitzt und bei der Canon bei ISO800. Das ist geschenkt. Es geht mir darum, dass der ISO Bereich davor, so von ca. ab ISO400 bis 800 bei Canon bzw. bis 1000 bei Sony eigentlich komplett gemieden werden sollte. Denn die BQ ist da dann schlechter, man bekommt bis zur 2-ten BasisISO nur immer mehr Rauschen mit abnehmender bzw. weniger Dynamik. Also dann lieber von >400 gleich auf die 2-te Basis ISO wechseln => geringeres Rauschen mit bis zu 1 Belichtungsstufe mehr Dynamik und zum Dank eine kürzere Belichtungszeit. Ausnahme man fotografiert mit der Sony mit mechanischem Shutter da benötigt man das jetzt nicht mehr! Mit ist klar dass dies den meisten bekannt ist und die auch so handeln. Aber vielleicht gibt es ja jemanden für den der Tip hilfreich war. Es gibt natürlich auch welche, so vermute ich gelesen zu… Weiterlesen »

Leonhard

“Es gibt natürlich auch welche, so vermute ich gelesen zu haben, die haben scheinbar ja immer genügend Dynamik. Und die pfeifen natürlich auf sowas” Ja, die gibt es, lieber Conny, versuche Dir mal zu erklären, wieso meinereiner so einer ist: Wenn ich einen ISO-Wert unter 800 nutze, dann spielt mein Laberknochen gleich die Melodie “alle Jahre wieder”, weil es eben in etwa genauso oft vorkommt Da meinereiner hier noch niemals ein Bild eingestellt hat (hier hatte ich mal mit Freund J.F. einen Disput dazu, verstand gar nicht was der meinte) kurz erklärt: Ich mache Bilder, Fotos sind für mich keine Bilder sondern der Basisstoff, aus dem die Bilder dann entstehen. So dürfte es auch ziemlich klar sein, dass meinereiner z.B. bei einer Doppelbelichtung etwas andere Ideen zu Details haben könnte als andere, Details von was nun, Aufnahme 1, Aufnahme 2? Für meinereiner bringt es eben nichts, ist bei anderen Leuten hier anders, trotzdem bringt es mir eben herzlich wenig! Aber es ist enorm nett von Dir, wenn Du Leute auf etwas hinweist, bis halt ein netter Kerl (also für einen Techniker), denn damit hilfst Du ja Menschen, die es nicht wussten wissen es nun, die anderen haben, auch wenn sie… Weiterlesen »

Leonhard

Natürlich ist der DR keineswegs uninteressant, Fotografieren ist ja “malen mit Licht”

Würde uns z.B. die Redaktion mal die Aufgabe stellen, wir sollen uns ein Modell suchen und mit ein und demselben Modell ein Engelchen und ein Teufelchen ablichten, dann könnten wir dieses Problem genau so lösen wie es die Meister in der Malerei auch gelöst hätten:

Wo Licht ist ist auch Schatten und genau in der Beherrschung der Schatten kann man die Großen von den kleinen Maschierern unterscheiden. Da Menschen das Dunkele meist als Bedrohung empfinden (ausser wenn sie Wasser im Aussenbereich lassen müssen) kann man genau mit Schatten emotionale Effekte erzielen, je besser man die Dunkelbereiche aufbröseln kann, desto besser der Effekt.

Also klar ist ein hoher Umfang bei vielen Dingen ein Vorteil, nur eben für meinereiner nicht!

Leonhard

Mal eine dumme Frage an den Techniker:

Bei der GFX 100II hat man ja auch diesen komischen DR-Turbolader, hier allerdings nur bei 80 ISO.

Hälst Du es möglich, dass Sony hier genau dieses Verfahren auch schon zur Anwendung brachte, aber nur eben für 80 ISO?

Kann mir als technischer Laie nicht wirklich vorstellen, wo zwischen 40 ISO oder 100 ISO so ein gigantischer Unterschied sonst herkommen sollte!

Conny

Der DR Turbolader ist ein anderer.
Der Sensor der MF Fuji hat intern einen 16Bit ADC den übrigens die kleine Schwester des Sensors in der A7RV auch hat, aber dort nicht zum Zuge kommt.

Meine Vermutung ist, der 16Bit readout des Sensors wird nur in diesem Modus aktiviert, da hier auf Kante gefahren wird und jede minimale Verstärkung oberhalb BasisISO das Ergebnis zunichte machen würde.
Man würde mit den zusätzlichen 2 Bits nur Rauschen digitalisieren.

Was ist Grenzwertig:
16Bit sind 2Bit mehr als 14Bit.
Das wären theoretisch eigentlich 2 Blendenstufen mehr möglich.
Dafür reicht aber durch die winzigen Sensorpixel die FWC nicht und das minimale Ausleserauschen von 2e- (Elektronenladungen) müsste auf 1e- absinken.

Leonhard

Danke, lieber Conny, wieder was gelernt!

Alfred Proksch

Messtechnisch BESSER scheint eindeutig die Sony zu sein. Was bin ich froh das ich keines der beiden Systeme besitze. Als ich letztlich mit einer Canon im Studio einige Bilder gemacht habe fand ich die Ergonomie sowie die Haptik der EOS wirklich klasse. Beim Handgefühl von Sony DSLM Geräten oder deren Menüsystem (ist vielleicht Gewöhnung) hatte ich den diffusen Eindruck etwas UNFERTIGES in den Fingern zu halten. Was bleibt übrig wenn ich mir so eine Kleinbild-Kiste kaufen müsste? Nikon? Geht nicht weil die beim Objektivwechsel Links und Rechts verwechseln. Canon mit ihrem geschlossenen R Anschluss kommt aus persönlichem Prinzip nicht in Frage. Sony-siehe weiter oben! Wie schön das es als erstklassige Alternativen die Panasonic Kameras, sowie Sigma plus Leica mit dem L-Bajonett gibt. Über 100 Objektive sind zur Zeit erhältlich – dürfte reichen. Wer braucht schon Kleinbild wenn es Mittelformat gibt, die sind auch nicht größer, schwerer oder teurer als die Vollformat Boliden mit ihren lichtstarken Objektiven – beide Systeme muss man in großen Fototaschen SCHLEPPEN. Bei Fuji kommen zusätzlich hervorragende Kompakte als Zweit-dritt Kameras mit ins Spiel. Conny bitte richtig verstehen (wenn du etwas erklärst begreife ich als Laie das auch sehr gut, Danke dafür) wenn ich mich im Bilder… Weiterlesen »

Leonhard

Wer braucht schon Kleinbild wenn es Mittelformat gibt”

Unsereiner zum Beispiel, lieber Alfred! Haben wenn wir Landschaft knipsen immer die GFX 100II und die R5II dabei, letztere eben wegen der langen Tüten, weil da hört es bei Fuji ja schneller auf als man schneiden kann, deswegen sind beide Kameras am Ende nicht so ganz sinnfrei, gut, jetzt gibt es das GF ja auch als 500er Festbrennweite, aber Festbrennweiten erfreuen unsereiner seine Herzen nicht so wirklich, ehrlich gesagt!

Uneternal

Wer braucht schon Kleinbild wenn es Mittelformat gibt, die sind auch nicht größer, schwerer oder teurer als die Vollformat Boliden

Stimmt zwar teilweise, aber kommt drauf an, was du vergleichst. Eine EOS R6 Mark III wiegt ja alleine schonmal nur 700gr, auch die R5 wiegt nicht viel mehr. Bei einer Fujifilm GFX 100S haste schonmal 200gr mehr, dann je nach Objektiv noch was obendrauf. Ein RF 45mm f/1.2 wiegt mal gerade 350gr. Das vergleichbare GF 55mm F1.7 R WR, was äquivalent weniger Bokeh liefert, wiegt 780gr. Die selbe Situation ergibt sich bei vielen Zoomobjektiven, wobei du Zooms mit äquivalent über 160mm bei GFX knicken kannst.

Canon mit ihrem geschlossenen R Anschluss kommt aus persönlichem Prinzip nicht in Frage.

Aber dann Fujifilm GFX, wo die Auswahl an Objektiven bei weniger als 50 liegt. Während du bei Canon und auch bei Leica die Auswahl zwischen ca. 300 Objektiven hast.

Niko

Alles nur Theorie…

Conny

Hallo lieber Niko,

Das ist leider nicht korrekt und wissenschaftlich auch nicht haltbar.

Mal ganz allgemein:
Denn hier handelt es sich um empirisch gemessene Daten von P2P.
Eine Theorie erklärt zum Beispiel eine Ursache, aber gemessene Daten bestätigen diese und zeigen die reale Auswirkung.

Wer behauptet, das sei nicht real oder in der Praxis nicht umsetzbar, äußert lediglich eine subjektive Meinung.
Das ist nicht einmal eine Theorie sondern eher eine unbewiesene These oder vielleicht auch Wunschdenken.

Die Messungen sind reproduzierbar und zeigen klar, wie sich Dynamikumfang und Rauschen in den jeweiligen ISO-Bereichen verhalten und dies ist die gemessene Realität.

Thomas Nordsee

Das Messverfahren ist reproduzierbar – das Vorgehen
wurde transparent dargestellt; die Ergebnisse werden nachvollziehbar präsentiert. Möglcherweise passen die Ergebnisse nicht in mein Weltbild – das ist dann so. Der “Bruch im Weltbild” bleibt ohne Relevanz für das Gesamtgeschehen.

Niko

Danke, Conny. Ich notiere: Mein Drei-Wort-Kommentar ist „wissenschaftlich nicht haltbar“. Mag ich fast nicht glauben, aber gut.

Natürlich sind die P2P-Daten empirisch und reproduzierbar. Daraus folgt aber nicht automatisch, dass die Unterschiede für den Großteil der Fotograf:innen im Alltag spürbar oder entscheidungsrelevant sind.

Zwischen „messbar“ und „bemerkbar“ liegt oft eine ziemliche Lücke, je nach Motiv, Licht, Belichtungsspielraum und Workflow.

Deshalb bleibe ich bei meinem Punkt: Aus meiner Sicht wird das Thema in der Diskussion etwas größer gemacht, als es für viele in der Praxis ist.

Das ist eine Bewertung der Relevanz, keine Leugnung der Daten.

Und noch als Kontext: Wir sind hier in einer Kommentarspalte. Da muss man nicht so tun, als würden wir gerade ein Paper verteidigen…

Thomas S.

”the dynamic range of photographic prints, especially on high-quality media like Hahnemühle FineArt Photo Rag® Baryta, usually ranges between 6 to 8 f-stops”
für das andere 10 oder 12 bit… HDR Monitore meint einer….. Netzfund… einfach mal ne Überlegung wert.

Conny

Hm lieber Thomas, Korrekt, das hab ich an anderer Stelle selbst so geschrieben. Die Einschränkung bzw. ist die physikalische Wiedergabegrenze des Mediums von JPEG, HEIF, Prints, Monitoren usw. Aber das bedeutet nicht, dass ein Sensor mit 12–16 Blendenstufen Dynamik überflüssig wäre. Hab dort auch die Lösung dazu geschrieben aber gerne nochmal ausführlicher. Durch Tonwerttransformation (Mapping) kann man den erweiterten Dynamikumfang des Sensors in den engeren Bereich des Ausgabemediums übersetzen. Dabei werden Schatten und Lichter komprimiert, sodass der Bildeindruck der hohen Dynamik erhalten bleibt, auch wenn das Medium selbst weniger darstellen kann. Genau deshalb wirken Bilder von Kameras mit größerem Dynamikumfang auch auf Papier oder Monitoren oft besser und harmonischer. Man hat mehr Spielraum, die Tonwerte so zu verteilen, dass Details in Schatten und Lichtern sichtbar bleiben. Das einfachste Beispiel ist doch die Fotografie eines schönen Sonnenuntergangs mit viel Landschaft mit ETTR Belichtung, was wohl jeder kennt. Was wir jetzt haben ist ein nicht ausgebrannter Sonnenuntergang aber mit viel dunkler Landschaft. Mit den heutigen DSLMs und den modernen Sensoren ist es in der RAW Bearbeitung doch völlig problemlos möglich die dunklen Bereiche aufzuhellen ohne viel Rauschen zu bekommen. Je mehr Dynamik desto besser und weniger Rauschen. Was wir jetzt bewusst oder… Weiterlesen »

Thomas S.

Hallo lieber Conny,
Da gebe ich Dir in allen Recht.Merke jeden Unterschied wenn ich in HDR 10 oder SDR Bilder auf meinen Monitor mit 1000 NIT betrachtet,Bloss wieviele machen das?Manche Vorrausetzung in der Bildwiedergabetechnik übersteigen die Kosten einer Kamera wie ne Sony A 7V, und dann wird darüber auch noch diskutiert ob ein ABO für z.B LR ( 59 € )zu teuer ist.Wenn man intensiver in der Materie ist sind viele Sachen einfach,aber manche glauben jedes Markedinggeblubber und wissen garnicht um was es geht, nur Zahlen zählen im DR, dann kommt die Ernüchterung und grosses Geschrei.Ein weltweites Problem sind Influenzer,YouTuber und anderes Flachpersonal die den Leuten Ihre Meinung um die Ohren hauen, meisten bleibt die 1.Meinung hängen, auch wenn nach nen halben Jahr alles widerlegt ist!!!!!
cheers…

Benni

Und wenn man es durchzieht, muss man die Kamera profilieren, Monitore kalibrieren, für jeden Drucker eigene Proofs anlegen, den Raum, in dem man sitzt mit den ‘richtigen’ Birnen ausleuchten, und, und, und, damit man sich das Bild auf einem übersättigten Smartphone-Display anschaut, das im Zweifel noch einen Rotlichtfilter aktiviert hat…
Farbmanagement, ungefähr so einfach, wie in der Weihnachtszeit an dem Süßkram vorbeizulaufen.

Thomas S.

Kamera ist profiliert,Monitor kalibriert und der Rest geht mir am An.s vorbei. 🙂
cheers

Benjamin

Ehrlich gesagt sind „mir“ solche Vergleiche echt egal. Sie bringen mir nichts. Am Ende machen die aktuellen und selbst die älteren Kameras alle gute Bilder. Auf dem Niveau auf dem ich fotografiere, machen solche Unterschiede keinen Sinn. Klar ist es gut, wenn man aus dunklen Lichtsituationen mehr heraus holen kann, wenn der Fokus sehr verlässlich ist…

Aber am Ende muss ich mich mit der Kamera einfach wohlfühlen. Und solange mir eine Kamera gefällt und sie mir viel Spaß bereitet, verzeihe ich ihr auch jegliche Bildfehler.

Will sagen, ich würde mir niemals ein System oder Kamera wegen irgendwelcher Specs auswählen.

joe

Also ich als Laie auf diesem Gebiet kann die Messergebnisse nicht beurteilen, sondern nur Praxistests und dann müsste man schauen, wann und ob die höhere Dynamik zum tragen kommt. Da, wie ich hier gelesen habe, im Druck und digital nur eine begrenzte DR “sichtbar” wird, ist die Sony hier trotzdem besser, aber mehr oder weniger ist dies anscheinend nur von theoretischer Natur. Ähnlich einem Auto, das 250km/h schnell fahren kann und das andere nur 230km/h, aber es gilt eine Geschwindigkeitsbegrenzung von 130km/h.

Rolf Carl

Hmm… zum Protzen sind aber 250 km/h trotzdem besser 😊 Stell dir vor, zwei fahren nebeneinander an eine Ampel und warten, bis es grün wird, naja, den Rest kennst du ja…

joe

Dann hoffe ich nicht, dass sie auf 250 beschleunigen. Schon 120Km/h wären ein Problem…

Leonhard

Da habt ihr beiden Schelme die Sache mit der Maus anhand von zwei Schlappen aber sehr schön auf den Punkt gebracht, genau dies durfte meinereiner mal live miterleben, was es so alles gibt auf der weiten Welt.

Auf einer Teststrecke haben zwei Hobbyistenschrauber sich die Köpfe zerbrochen, wieso die eine Karre der anderen nicht weggefahren ist, sondern sich die Rücklichter beim Start betrachten durfte.

Haube auf, die Übersetzung war es nicht, nächster Versuch! Haube auf, das Antirutschsystem war es auch nicht, Einstellungen auch gleich!

Nachdem die gefühlt 100mal die Hauben aufgemacht hatten hat sich eine alte Profiboxensau den Hobbyschraubern erbarmt und meinte furztrocken: “Würdet Ihr zwei Idioten mal die Hauben zu lassen und einfach mal auf die Reifen gucken, dann würde es in euren Dunkelkammern zwischen den Ohren aber ganz schnell helle werden!”

Eine Traktionskontrolle greift eben dann ein, wenn die Traktion endet, was dann eben auch an den Gummis hängen könnte, leuchtet ein, wenn man es weiß, oder?

Tom B.

… dann braucht es ja in nächster Zeit keine Fortschritte mehr – braucht eh keiner ( woilltest du uns das so sagen ? )

joe

Nein, Fortschritt ist immer toll, wenn er zusätzlichen Nutzen bringt. Die A9 III ist Fortschritt, die A7V ist das Mindeste, was man nach 4Jahren und 2 Monaten Entwicklungszeit erwarten darf, denn die Konkurrenz hat in der Zwischenzeit nicht geschlafen. Das ist eine gute Kamera, aber mit Lücken bei Video, weil man sich ansonsten die FX3 II, die in den Startlöchern steht sparen könnte. Wäre die Auslesezeit der A7IV auf ähnlichem Niveau gewesen wie die der Z6 III oder der R6 II/III, dann wäre die A7V überflüssig. Und wenn du ernsthafter fotografierst, dann weisst Du auch, dass Spezifikationen das Eine sind, aber das was zählt, ist die Praxis. Ich sage es jetzt mal so, dass Du es verstehst: Für Sonyaner ist die A7 V eine tolle Kamera, für alle andern kein Grund zur Sorge. Das Niveau der aktuellen Kameras ist doch so hoch, da kann eine R100 für 400.-CHF, die ich neben der R5 besitze, in vielen Situationen in der Bildqualität locker mithalten, zumindest erkennt Niemand welches Foto mit welcher Kamera gemacht wurde. Aber, die Bedienung, der Sucher, Geschwindigkeit, AF und natürlich noch ein paar andere Dinge sind bei der R5 erheblich besser, aber unter “normalen”, alltäglichen, realistischen Bedingungen hängt alles… Weiterlesen »

Conny

Hallo, jetzt wurde quasi 1/2 Jahrzehnt oder mehr immer gemosert, dass nur auf B/s und AFC in der Entwicklung geschaut wurde und nicht auf Verbesserung der BQ. Auch hier wurde vor allem SONY kritisiert dies voranzutreiben. So jetzt kommt da aktuell mal wieder eine Entwicklung welche in Richtung BQ geht. Wo die Attribute des Sensors Dynamik und SNR (Signal Rausch Verhältnis) , welche unmittelbar miteinander zusammen hängen, elementar sind. Und nun ist das jetzt auch nicht Recht! Es wird ohne Fakten kritisiert, dass dies quasi keine Relevanz hat weder sichtbar oder umsetzbar usw. sei. Da Verweise ich oben auf meine Beschreibung der Tonwerttransformation in den engeren Bereich eines Consumer Mediums wie z.B. einen Print. Oder ich greif da mal im Artikel oben einfach die Zahlen von Mark auf. 1.7 Belichtungsstufen Unterschied bei ISO400. Und hier befinden wir uns gerade mal im Bereich von nur 10 Belichtungsstufen Dynamik! Das sind dann grob 17% Unterschied Und das soll sich nicht auf die BQ auswirken können? Ich bin dann mal gespannt wenn DPReview demnächst seine Tests veröffentlicht. Ob die einen Unterschied in der Praxis feststellen konnten. Mir ist es völlig egal ob das nun Sony Canon oder sonst wer das voran bringt. Denn… Weiterlesen »

Alfred Proksch

Nichts dagegen einzuwenden. Seit Jahrtausenden ist das Bessere des Guten Feind. Wie dir ist auch mir egal welcher Konzern liefert, schön das einer besseres als die anderen liefert.

Womit ich überhaupt nichts anfangen kann sind diese sinnlosen Reaktionen von Logo Liebhabern. Wenn ein Stern auf der Haube leuchtet steht dieser genau so lange im Stau wie alle anderen auch, er hat es nur etwas bequemer in seiner Kiste, würde er sich im Bentley fahren lassen könnte er zwischen den Telefonaten zusätzlich die Kaltgetränke aus der Bar genießen – schneller wäre auch der Bentley nicht.

Mark

Sehe ich auch so – sehr gute Zusammenfassung. Seit den Sensoren der Nikon D800 hat sich hier quasi nix geändert mehr in Sachen DR/Bildqualität – dafür gab es riesige Fortschritte bei den Fps, AF, Video und co. Was ja auch alles schön ist und zeigt, dass man für einen großen Teil der Fotografie nicht das neuste Modell braucht um vergleichbare Ergebnisse zu erzielen. Aber wenn neue Techniken jetzt wieder den Punkt Bildqualität vorantreiben, finde ich dies gut.

joe

Sony wird nicht kritisiert, denn sie sind gut, in ein paar Dingen die Besten, aber die anderen können halt auch ein bisschen was. Nur der Sensor alleine macht noch keine gute Kamera, er ist ein wesentlicher Bestandteil, so wie der Motor eines Autos, mehr nicht. Petapixel hat bei der Wahl für die beste Kamera 2025 zwischen der A7V und der R6 III geschwankt und man hat sich – wenn auch sehr knapp – für die R6 III entschieden. Ich persönlich halte beide Kameras, für das jeweilige Lager, für die beste Kamera die man unter Berücksichtigung von Preis/Leistung kaufen kann. Mir persönlich sind übrigens beide Kameras egal, da ich weder die eine noch die andere kaufen würde.

d.b.

Und im Bereich Video hat man sich für die LUMIX S1II entschieden. Mir ist schleierhaft, warum Sony die A7V gegenüber der Konkurrenz hier so stark eingeschränkt hat.

Conny

Genau diese Denke wiederstrebt mir!

Wie oben schon geschrieben ist es mir völlig egal wer was warum wo kauft.

Mich interessiert nur diese Weiterentwicklung in die richtige Richtung BQ.

Und nein ich kaufe mir diese Kamera nicht.
Vielleicht wenn ich eine A7IV hätte, da es in etlich wichtigen Funktion eine deutliche Verbesserung darstellt.
Das ist bei den anderen Herstellern auch so.

Aber ich würde mich freuen wenn das in meiner A1 vorhanden wäre.
Dann hätte der hochwertige Schlitz-Verschluss, auf jeden Fall bei mir, wieder eine Daseinsberechtigung.
Weil so rostet er irgendwann mal ein.

joe

Finde ja auch gut, dass Sony “Druck’ auf die anderen ausübt und vor allem Canon in der Sensorentwicklung weiter pusht, aber ohne Canon hätten wir in bezahlbaren Kameras auch keine bis 40 Bilder und die A7V wäre so nie gekommen. Wie ich bereits mehrfach geschrieben habe, jeder weiss was Sony kann, aber ich mag grundsätzlich kein Fanboygehabe, weder von Sony, noch von Nikon oder ahch Canon. Das Niveau aller Firmen ist inzwischen so hoch, dass man sich kaum noch unterscheidet. Einzig die A9 hat eine Sonderstellung und wird zu Recht als Meilenstein für die Zukunft gelobt, trotz noch kleinerer Schwächen.
Ein Sebsor alleine macht noch keine gute Kamera – warum beschränkt man bei Sony die RAW B/s auf maximal 50? Klar, sonst kauft keiner mehr eine überteuerte A1 II.

Klaus

Ich finde es immer wieder beeindruckend, wie viel über „noch mehr“ geredet wird.
Jeder, der diese Kamera kauft, kennt die Gründe dafür. Und wer sie nicht kauft, kennt die Gründe dagegen.
Das sind alles Kameras, mit denen ich schon lange problemlos ein Gewerbe betreiben kann.
Schneller, höher, breiter ist für mich kein gutes Geschäftsmodell beim Kauf von Werkzeugen.
Das führt eher dazu, dass ich den Blick für die wirklich wichtigen Dinge verliere und die, die mir am Ende messbaren Erfolg bringen.

Meine Meinung

Leonhard

Meinereiner hätte da mal eine lustige Idee, erreichbar durch eine Kombination aus verschiedenen Artikeln hier auf der Seite! Die Redaktion möchte ja hier jetzt Fotowettbewerbe machen, für so einen Wettbewerb hätte meinereiner dann eine Kombinationsmöglichkeit mit einer Umfrage: Sammelt mal zu einem nicht allzu spezialisierten Bereich Bilder von uns Schlümpfen, schaut Euch die Bilder in der Jury genau an und sucht die 10 Bilder heraus, bei welchen Eurer Meinung nach jeder Eumel erkennen kann, mit welchem Werkzeug die gemacht wurden. Nun die 10 Gewinner in die Galerie, selbstredend ohne Namen und Werkzeugangabe und dann lasst mal die Leute zu jedem Bildchen abstimmen, um welche Knipse es sich bei diesem Bild handelt. Besonders gemein und unterhaltsam dürfte es werden, wenn man dann dazu auch noch seine Kommentare abgeben dürfte, wieso dieses Bild nur und ausschließlich mit genau dieser Kamera gemacht werden konnte. Dann könnte es am Ende sogar zwei Gewinner geben, erstens den Markenfetischistenknipser, der die Eigenheiten seiner Kiste am Besten in eine Datei gebracht hat und das goldene Dummlaberabzeichen für denjenigen, der den lustigstens Kommentar abgegeben hat, also nun nicht so dummes Gelaber wie von meinereiner, eher wenn der Apostel der Einzigartigkeit seiner Geliebten aus versehen selbige z.B. mit einer… Weiterlesen »

TKI

Ist ja interessant. Somit hat es mit Panasonic (Sony-Sensor) und jetzt der Sony A7V eine Technologie der Profi-Filmkameras in den größeren Consumer-Markt geschafft.
Man könnte es so zusammenfassen: Fotografen die normalerweise keine horrenden ISO´s brauchen wie z.b. Landschafts- und Portraitfotografen profitieren von DGO am meisten, denk ich.
Sport- und Tierfotografen durch meist hohe ISO´s vielleicht etwas weniger.
Aber alles was neue Technologie bzw. Technologiealternativen einer Masse zugänglich macht, ist wünschenswert find ich.

Alfred Proksch

Heute Morgen als ich fast eine Stunde mit der Mittelformat/Stativ auf einer kleinen Anhöhe stand und darauf gewartet habe das die Sonne den Nebel über dem See fotografisch interessant gestaltet war ich mir von vorne herein sicher das meine von Hand vorgenommenen Kamera-Menü Einstellungen genau diese Stimmung perfekt einfangen werden. So war es dann auch.

Die hellen Nebelschwaden hatten „Zeichnung“ und die fast Schwarz wirkenden entlaubten Bäume im Vordergrund boten an ihrer beleuchteten Seite richtig Struktur. Dynamikumfang sei Dank!

Rein aus Interesse und weil ich durch unsere Diskussionen hier bei Photografix angestachelt war habe ich aus der Laune heraus mit den Standard Einstellungen einige JPEG Bilder mit den Kamera internen Vorgaben gemacht. Diese waren auch recht gut – nur genauer hinsehen sollte man nicht, schon mal gar nicht wenn perfekte „Referenz-Bilder“ vorhanden sind. Ich nehme an das ist bei den Vollformat Kameras aller anderen Hersteller fast genau so.

Fazit für mich: Es lohnt sich wenn man sein eigenes Equipment genau austestet um Stärken und eventuelle Schwächen anwenden oder vermeiden zu können.

Conny

👍

Alfred Proksch

Nachtrag! Leider habe ich nur durch „Versuch – besser/schlechter“ für meine Mittelformat heraus gefunden (Studio, konstante kalibrierte Beleuchtung) das der beste Kompromiss von Detailtreue und Bildrauschen bei 320 ISO liegt. Optisch kontrolliert auf dem EIZO Monitor bei 200% betrachtet.

Rein theoretisch müssten doch niedrigere ISO Werte besser sein. Kannst du mir vielleicht eine Erklärung dafür liefern?

Conny

Hallo Alfred, ich selbst habe die Kamera ja nicht und kann somit nicht aus eigener Erfahrung berichten. Und ob ich Dir da wirklich helfen kann ist fraglich. Trotzdem möchte ich Dir gerne antworten was mir dazu einfällt. Was mich sehr wundert ist Deine ISO320 Angabe für bestes BQ bzgl. Rauschen und Details? Laut des Dynamik Diagramm von P2P ist es genau in dem Bereich den man meiden sollte, ca. ISO300 bis <ISO500 bevor auf 2-tes Gate umgeschaltet wird. Da sollte die Dynamik geringer und Rauschen größer als bei ca. ISO500 sein. Richtig ist das bei Basis ISO 80, sofern man gutes Licht hat und den Sensor aus belichtet wurde dort die maximale Dynamik bei geringstem Rauschen hat. Das passt dann auch bis ca. ISO300 wenn gut aus belichtet werden kann. Schaut man sich das Shadow Improvement Diagramm an: https://www.photonstophotos.net/Charts/PDR_Shadow.htm?utm_source=copilot.com#FujiFilm%20GFX%20100%20II Sieht man das der Sensor von ISO 80 bis 300 Variant ist, das bedeutet: Schatten hochziehen erzeugt mehr Rauschen, deshalb sollte man gleich korrekt belichten bzw. korrekte ISO einstellen. Invariant ab >ISO 500 bedeutet man kann unterbelichtet und problemlos nachträglich hochziehen ohne großes Rauschen zu produzieren. Aber so einfach ist es dann doch nicht! Durch die hohe Dynamik des Sensors wird… Weiterlesen »

Conny

Sorry …
Die Belichtung natürlich für die ISO Stufen anpassen sonst wird ja überbelichtet nicht unterbelichtet.
So dass man halt gewisse Stellen hochziehen kann.

Alfred Proksch

Sehr gut Conny – Auf die Idee den RAW Konverter mit in den Test einzubeziehen bin ich nicht gekommen. Denke ich darüber nach könntest du den Grund „gefunden“ haben. Je nach verwendeter Kamera und Motiv und ob es schnell gehen soll oder ob ich meine Vorstellungen genau umsetzen möchte verwende ich zur Bildbearbeitung verschieden RAW Konverter.

Jetzt weiß ich wenigstens was ich vom 2. bis 6. Januar 2026 zwischendurch machen werde. Mein Equipment eingehend testen.

Rene Stämpfli

Lieber Alfred,

Schön, dass Du dir die Mühe genommen hast und einige Bilder mit der MF Kamera und hohem DR zu fotografieren. Es wäre für viele von uns interessant, einige dieser Bilder zu sehen und nicht nur darüber lesen zu müssen.

Leonhard

Interessant vielleicht, aber eben für die Füße!

Bitte an alle, für die es interessant wäre: Bevor ihr Bilder sehen wollt ladet doch erst mal über einen Link einen Nachweis hoch, dass ihr einen kunsthistorischen Hintergrund habt, damit die Bildermacher auch wissen, dass ihr es überhaupt beurteilen könnt.

Rolf Carl

👍

Daniel_S

🤣 You made my day.

Manfred

Ich hätte tatsächlich einen Lappen vom letzten Jahrtausend der meinen kunsthistorischen Hintergrund belegen könnte, aber ich werde einen Teufel tun den hochzuladen… aus meiner Sicht könnte man den Dynamikumfang nur anhand der guten Beiträge, und ohne Bilder beurteilen. Mittelformat = mittlerer Dynamikumfang, Kleinbild = kleiner Dynamikumfang, mehr gibt es glaube ich zu sagen, außer, wer einen großen Dynamikumfang möchte, braucht natürlich eine Großformatkamera.😀😉

Leonhard

Lieber Manfred, wieso solltest Du den auch hochladen, will ja keiner sehen, Du willst ja auch nicht unbedingt Bilder sehen, somit ist es fair!

Zu Deiner Formel: Reine Halbwahrheit, stimmt vielleicht in der Physik, aber eben nicht für Sony, die haben nämlich die Physik neu erfunden, genau wie meinereiner ein Buch über den genialen Liebhaber geschrieben hat, jeder Krämer lobt seine Ware!

joe

Sehr gute Links

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