Canon Kameras

Canon Interview: Stirbt die DSLR? IBIS in kommenden Kameras?

Canon hat in einem Interview zahlreiche interessante Fragen beantwortet. Wir fassen die wichtigsten Antworten zusammen.

Interview mit Canon auf der CP+ 2019

Große Fotomessen bescheren den Kunden nicht nur neue Kameras und Objektive, vielmehr werden im Rahmen solcher Messen auch regelmäßig interessante Interviews mit den Verantwortlichen der Kamerahersteller geführt. So auch auf der CP+ 2019, dort haben sich die Kollegen von Amateurphotographer nämlich mit Canon zusammengesetzt und einige interessante Fragen gestellt, die wir hier kurz zusammenfassen möchten.

So beantwortet Canon die Fragen

Zukunft von DSLRs: Verschiedene Manager und Analysten vermuten, dass der Markt für Kameras in den nächsten Jahren um 50% einbrechen könnte. Trotzdem beantwortet Canon die Frage, ob DSLRs auch in Zukunft noch im Fokus stehen und Teil des eigenen Angebots sein werden, mit ja. DSLRs werden weiterhin ein Kernbestandteil des eigenen Business sein.

Zukunft der EOS M: Canon bietet EF, EF-S, EF-M und RF-Objektive an. Das ist jede Menge, vor allem in Anbetracht der bereits erwähnten Tatsache, dass der Markt weiter einbrechen soll. Trotzdem will Canon an der EOS M Serie, die für kompakte Abmessungen und leichtes Gewicht steht, festhalten. Zumindest „so lange die Kundennachfrage da ist“, womit sich der Hersteller ein kleines Hintertürchen offen hält. Zu einer EOS R Kamera mit APS-C-Sensor könne Canon derzeit keine Angaben machen, man möchte darauf hören, was der Markt diktiert.

IBIS in zukünftigen Kameras: Canon höre die Wünsche der Kunden und man beschäftige sich mit dem Thema der kamerainternen Bildstabilisierung für zukünftige Neuheiten. Canon glaubt, dass ein IBIS gut mit der Bildstabilisierung der eigenen Objektive zusammenarbeiten wird.

Günstige EOS R Objektive & High-End-DSLM: Canon bestätigt, dass in Zukunft mehr günstige RF-Objektive auf den Markt kommen sollen, vor allem für Nutzer der Canon EOS RP. Gleichzeitig zieht es Canon in Erwägung, eine High-End-DSLM für Profis auf den Markt zu bringen (aktuelle Gerüchte zu dieser Kamera findet ihr hier).

Mark Göpferich

Mark Göpferich

Gründer von Photografix und freiberuflicher Redakteur, der sich seit vielen Jahren immer wieder aufs Neue von Fotografie und Kameras begeistern lässt. Mit mehr als 2.500 Artikeln hier auf Photografix inzwischen so etwas wie ein Experte für neue Kameras.

67 Kommentare

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  • …ob DSLRs auch in Zukunft noch im Fokus stehen und Teil des eigenen Angebots sein werden, mit ja.
    Weise Entscheidung, Canon! Lasst auf die Worte bitte auch Taten folgen.

    • Zumindest „so lange die Kundennachfrage da ist“ …

      … könne Canon derzeit keine Angaben machen, man möchte darauf hören, was der Markt diktiert.

      Canon höre die Wünsche der Kunden …

      Das klingt nicht nach ENTSCHEIDUNGEN, sondern nach RE-AKTIONEN.

      • wie gut, dass man sich immer auf diesen scheiß Spruch berufen kann: die Dinos sind ja auch… Toller Vergleich! Als ob dadurch den DSLM Leuten was weggenommen würde, wenn es auch weiterhin DSLR gäbe. Nein – es ist genau anders rum.

  • In meinen Augen haben Canon, Nikon und Pentax das selbe Problem, nämlich die „Altkunden“! Für mich käme nur ein harter Schnitt in Frage.

    Wer neu einsteigt der kauft sowieso Spiegellose Ware und er baut sein Objektiv Sortiment dementsprechend auf.

    Das DSLR Sortiment auf zwei Kameras reduzieren, einmal preiswert einmal hochwertig. Das dazugehörige Objektiv Sortiment ausdünnen und das System langsam ausbluten lassen.

    Diese Konzern Entscheidung offen und ehrlich dem Kunden mitteilen das dieser sich darauf einstellen kann. Nichts ist schlimmer als Unsicherheit!

    • Alfred Proksch 17. März 2019 um 17:44 Uhr
      „Das DSLR Sortiment auf zwei Kameras reduzieren, einmal preiswert einmal hochwertig.“

      Sony macht das ein wenig so.

      Einmal billig (A68), einmal gut und wertig (A77 II) und einmal super (A99 II).

      (Statt A68 und A77 II wäre irgendwas dazwischen vielleicht noch besser, quasi eine A65 II.)

      • Moin
        Bei Sony wird sich auf diesem Sektor ABSOLUT NICHTS mehr tun. A-Mount ist nach der A99II seelig
        entschlummert. ALLE 77II Nutzer, die kenne, haben die Hoffnung auf ’ne77III beerdigt und sind zum Teil auf E-Mount umgestiegen. (Noch bin ich 100% A-Mount!!!)
        Genauso wird es aber auch bei CANIKON ablaufen……..Geschrei der Käufer hin und her…,
        der Gewinn der Konzerne trifft die Entscheidung! Nicht der der Käufer…der zahlt blos.
        So eine Entscheidung ist aus der Sicht des Käufers schade, aber wie entsteht der Fortschritt? Nur durch Einführung von gravierenden Änderungen bzw Neuheuten, und das kann man in der Geschichte der Technick bestens nachverfolgen.
        Trotzdem dürfen wir gespannt sein, wo der Weg der Fotografie letztendlich hinführen wird.

    • stimmt: Canon wird angesichts des zurückgehenden Camera-Marktes schon aus rein betriebswirtchaftlichen Gründen seine Angebotspalette reduzieren müssen. Welches der mittlerweile vier Systeme reduziert wird, hängt von der Nachfrage ab. Solange die M-Serie nachgefragt wird, wird sie weitergebaut; und wenn die R-Serie nicht mehr ausreichend nachgefragt würde, dann würde auch die eingestellt, ist doch völlig klar! Die Frage ist allerdings, welche neuen Angebote Canon aktiv für die Systeme entwickelt, um die Nachfrage anzuheizen, oder ob man nur passiv zuschaut. Bei der Aussage über das M-System klingt das eher nach passivem Zuschauen.

      • Ein kleines Spielchen in Sachen Logik.

        Das Sterben des M-Systems kann in folgender Weise ablaufen:

        Wenn Canon keine neuen M-Modelle baut, nimmt die Nachfrage ab.

        Da die Nachfrage abnimmt, schaffen sie deswegen das M-System ab.

        Sie schaffen also das M-System ab, indem sie den Entschluss fassen, keine neuen M-Modelle mehr zu bauen.

        Die Schuld am Sterben des M-Systems hat dann der Markt.

        Der Kunde, der die alten M-Modelle nicht mehr nachfragt.

        Gleiches bei Sony A. Sie bauen nur noch eine Plastik-A64, die keiner will. Und eine A77 II, die weit mehr als 1.000 EUR kostet, obwohl man im System Sony E gleich ein halbes Dutzend Kameras unter 1.000 EUR kaufen kann. A5100, A6000. A6300, A6400, A7, A7 II. Und eine A99 II, die 3.000 EUR kostet. Viel zu viel in Zeiten, in denen man geradezu bombardiert wird mit tollen Kameras, die keine 2.000 EUR kosten.

        Die Kunden, die keine A64, A77 II und A99 II kaufen, sondern A6x00 und A7x, tragen also die Schuld am Tod des A-Bajonetts. Der Markt, der nicht nachfragt.

      • @ Basic Instinkt

        von der Seite hab ich das noch gar nicht betrachtet.
        Deine Hypothese ist sehr logisch aufgebaut.
        Und wenn ich mir das langsame Sterben des A-Mounts ab 2016 anschaue………..liegts Du total richtig.
        Sony hat immer behauptet, A-Mount wird nicht eingestellt………das hab ich sogar schriftlich.
        aber es wird ja auch gar nichts mehr gemacht….selbst für nen lächerliches Update für 99II hat es nicht mehr gereicht. Schade eigentlich.

  • Gespannt ob es noch eine Canon eos 5d Mark V geben wird ! Und ob noch DSLR L objektive raus kommen werden …. ( 24–70mm mit einer Bildstabilisierung ) zum Beispiel. Das es ja jetzt bald für die DSLM von Canon geben wird

    • Ich denke mal die Mark V wird früher oder später schon noch kommen, was Objektive angeht denke ich allerdings, dass es wohl nur noch Weiterentwicklungen der bestehenden geben wird. Bei Objektiven wird man die meiste Entwicklungskapazität für das neue EOS-R System nutzen und für EOS-M nebenbei auch noch ein wenig was bringen.

  • Warum DSLR aufgeben?
    Die Profikundschaft hat ein gewisses Beharrungsvermögen, die Produktionsmaschinen sind amortisiert, im EOS System ist alles da,was so gebraucht wird. Außerdem gibt es keine günstigeren Einsteigersets, weder für APS, noch für FF.
    Eine APS für das EOS R System wozu?
    EOS-M bedient genau den Kundenkreis und verkauft sich, wie geschnitten Brot.
    Außerdem Canon bedient nicht nur Japan, Europa und Nord Amerika.
    Was will China, Indien, Afrika, Süd Amerika.
    Allerdings, wenn sie den Brüller nach IBIS nicht gehört haben, dann haben sie mächtig Brokkoli in den Ohren.

    • Robin 17. März 2019 um 18:13 Uhr
      „EOS-M … verkauft sich, wie geschnitten Brot.“

      Echt jetzt? Ich kenne niemanden, der eine hat.

      In England kostete die EOS M3 bei Park Cameras gestern nur 223 GBP, rund 262 EUR.

      Verdient Canon auf die Weise Geld?

      • Die M3 gibts ja jetzt auch schon seit Q1 2015 und ist dementsprechend mittlerweile günstig zu haben. Ich selbst besitze eine M5 und bin sehr zufrieden damit, auch wenn hier der Startpreis vielleicht nicht ganz so gerechtfertigt war. Außerdem verkauft sich die aktuelle M50 in der Tat wie geschnitten Brot, auch wenn sie vielleicht die meisten der hier kommentierenden User nicht anspricht, heißt ja nix…

    • Die Profikundschaft ist ein Winz-Klientel im Hinblick auf die Absatzzahlen die man benötigt, um die künftigen Entwicklungskosten einzuspielen und trotzdem noch einen Gewinn zu machen. Mit dem weiter im freien Fall befindlichen Fotomarkt sinkt die Bedeutung dieser Kleingruppe weiter, da man jene bedienen muss, die überhaupt noch Geld in die Kasse spülen. Das sind nun mal in Größenordnungen nicht die wenigen wirklichen Profis. An DSLRs werden noch kurze Zeit die aktuell in der Entwicklung befindlichen Bodys rauskommen, das war es dann. Die DSLR sind so hoch entwickelt, daß sie auch bei Profis noch gut 5-10 Jahre in Gebrauch bleiben können. Insofern hat dieses Klientel keine Not. Nur Neues wird es nicht mehr geben, weder an Zubehör noch an Objektiven. Alle Hersteller werden ihre Recourcen nur noch für ein System nutzen können. Sony hat sich ja bereits vom A-Mount verabschiedet.

  • Wie ich schon mal geschrieben habe,

    wer von den Herstellern bei der Entwicklung in die falsche Richtung zuckt hat endgültig verloren! Das ist ein Dilemma, deswegen die Aussage „so lange die Kundennachfrage da ist“!

    Canon will die Zeit bis zum Erscheinen des neuen Sensors überbrücken. Das M-System wird mit Sicherheit ausgebaut, auch mit neuen Objektiven bestückt. Beim R System geben sie ja schon Vollgas. EF/EFS wird wohl solange gebaut bis sich die Produktion nicht mehr lohnt. Wie schnell das geht weiß keiner! Canon hat ja schon des öfteren Kits in die Märkte gestellt. Sozusagen als Auslauf Sondermodelle. Eine Spiegelreflex ist ja nicht schlechter geworden nur weil es die Spiegellosen gibt, kein Mensch erkennt an den Bildern einen Unterschied!

    Der Markt braucht neue Impulse und das sind die Spiegellosen.

  • Ich hab vor einigen Monaten nen harten Cut gemacht und bin zur spiegellosen Konkurrenz gewechselt.
    Den Schritt hab ich nicht bereut.

    Anscheinend kennen alle die Verkaufszahlen von Canon 😉
    Btw : Ich kenn auch niemanden der ein M System nutzt 😉

    • Olli,
      egal zu wem Du wechselt oder bei wem du bleibst, ALLE KAMERAS und ich meine wirklich ALLE neuen Kameras sind besser als alles was bisher dagewesen ist und selbst die Bilder die ich seinerzeit mit meiner 5D MK II geschossen habe sind heute noch Spitzenklasse sowohl im Vergleich zur analogen Zeit als auch im Vergleich zu den neuesten Kameras. Seit 2012 hat sich nämlich, nicht nur bei Canon, sondern bei allen Herstellern, nicht mehr viel getan bezüglich Bildqualität. Was verbessert wurde sind der Autofokus und die Bildrate – aber bei der BQ ist das Ende der Fahnenstange so ziemlich erreicht, zumindest für das menschliche Auge. Wesentliche Verbesserungen gibt es nur noch im Videobereich.
      Ich hoffe natürlich, dass die DSLR’s noch weitergebaut werden, da ich noch zu denen gehöre die noch immer lieber mit analogem Sucher als mit mittelmässigem elektronischen Sucher fotografieren.
      Jetzt kennst Du übrigens einen, der neben der 5DMKIV auch mit dem M-System fotografiert (M5), die Objektive sind übrigens erheblich besser als sie von den „Fachleuten“ hier, die noch nie eine M in der Hand hatten, gemacht werden. Ich garantiere, dass keiner hier den Unterschied zwischen einem Bild geschossen mit einer Sony 6500 oder einer M5 erkennen würde. Allerdings ist mir die M5 – wie auch die Sonys – einfach zu klein für ernsthafte Fotografie, da ich keine Frauenhände habe.
      Wünsche Dir tolle Bilder mit deinem neuen System, die Du ja mit deinem Alten leider nicht schiessen konntest, wenn ich deinen Post richtig verstanden habe.

    • Wenn man nur spiegellos fotografieren kann, ist das nicht weiter schlimm! Es gibt Kurse und Workshops, da lernt man unter anderem, dass Fotos doch tatsächlich auch mit Spiegel möglich sind! 😉

    • Canon hat von Anfang an mit dem M System Fehler gemacht. Z.B. die Sache mit dem Objektivdurchmesser, alle Objektive sollen den gleichen Durchmesser haben! Was für ein Blödsinn, so entkoppelt sich Canon von der Entwicklung von lichtstarken Objektiven für das System. Oder sie haben heimlich ein Patent auf die Schwarze Loch Technologie. Die Physik ist leider unbeugsam in ihren Regeln.

      • @Pini
        Welches Fehler haben die den gemacht. Beim M System ist der Durchmesser genauso groß wie bei dem E-Mount. Nur die ist Vollformat und nicht APSC. Und das EOS-M ist sogar noch 1 mm größer.

      • Ich glaube @Pini wird ein wenig missverstanden, er spricht nicht vom Bajonett sondern von den Objektiven welche einen Durchmesser ( komplett durch die Bank) von 60,9mm aufweisen. Wenn das nun Canon,s Wille ist so wird es eben schwer werden bei diesen Durchmesser ein 16-50/2.8 oder 50-150/2.8 ( oder ähnliches) zu konstruieren 😉

  • Laut Photografix, war die Canon EOS M50 im letzten September die bestverkaufte APS-C Kamera in Japan.
    You Tube ist voll von positiven User Kommentaren über die M50.
    Bei Amazon samt Kitobjektiv für 600 irgendwas Euros.
    Nicht immer vom verwöhnten, möglichst noch deutschsprachigen, Westeuropäer ausgehen.
    Unter Vloggern und Bloggern scheint die Kamera auch ziemlich beliebt zu sein. Also eine gute APS-C DSLM hat Canon bereits.
    Meine Meinung ist vollkommen unverfänglich, da ich mit den Panasonic GH Produkten, seit der ersten GH bestens bedient bin und seit Jahren Digitale Sucher, sowie geringes Gewicht genieße!

  • Notwendig sind endlich mal klare Aussagen, sowohl von Canon und auch Nikon. Die Kunden geben ein Heidengeld für die Ausrüstung aus und wollen auch wissen, ob es für die EF oder M Objektive in 3 Jahren auch noch Gehäuse gibt. Dass der Fotosektor rückläufig ist, verwundert nicht. Seit dem Erscheinen der neuen Linien sind vor allem die Altkunden höchst verunsichert und einige wollen den ganzen Kram in die Bucht stellen und dann nur noch sagen „adios Fotografie, es lebe das Handy“. Ver…….schen lässt sich auf Dauer niemand.
    Zumindest eine Planungssicherheit für die nächsten 5 Jahre sollte drin sein.

    • Da wirst Du nichts hören. Sony hat immer betont, daß A-Mount weiter bedient wird. Die Praxis ist indes eine andere. Canikon wird es ähnlich machen und sich still und heimlich ohne Aussage zur Zukunft von DSLR aus dem Bereich verabschieden.

    • @ Martin Berding

      Welche klaren Aussagen wollen Sie? „Wir machen das, solange es die Kunden kaufen“ ist eine klare und verständliche Aussage, die jedes andere wirtschaftlich handelnde Unternehmen hoffentlich auch so machen würde. Ob es in zwei, fünf oder 10 Jahren noch das Gehäuse X oder Y gibt ist doch Wurscht. Die Frage ist doch eine ganz andere. Kann ich mit dem was ich jetzt habe auch in Zukunft gute Fotos machen. Falls ja, ist alles gut. Falls Nein, überlegt man sich, ob man noch mit dem richtigen Material unterwegs ist. Der Ruf nach neuen, aber in der Brennweite und Lichtstärke gleichen Objektive für den EF-Mount verstehe ich auch nicht, ich habe 10 EF Objektive, davon 7 Canon L und drei Fremdobjektive die hervorragend funktionieren. Mir fehlt nichts. Und solange nicht wirklich bahnbrechendes Neues kommt, wird sich daran auch nichts ändern. Also, wenn Ihnen die Aussage von Canon nicht ausreichen sollte, dann investieren sie in ein anderes System. Aber vergessen sie eines nicht, die Bilder machen Sie und ich nehme an, dass Sie ordentliche Bilder machen, falls nicht, würde ich, wenn man die Qualität heutigen Fotomaterials berücksichtigt, mir so wieso ein anderes Hobby suchen.

    • Was soll die Politik uns denn sagen?

      Eigentlich seid ihr alle nur die biologische Verfügungsmasse der Bankster, habt euch zuerst in den Rüstungsfabriken, dann in den Kriegen vernutzen zu lassen, wofür wir neue alte und auch gänzlich frei erfundene Feindbilder heraufbeschwören, bloß um die Profite der unsichtbaren Marionettenspieler zu maximieren! An eurer Würde ist im neoliberalen Apartheidsstaat und der herrschenden Oligarchie/Plutokratie wirklich gar keiner interessiert, genauso wenig wie an eurer Selbstbestimmung und Freiheit. Wir wollen gar nicht, dass ihr nach Kants Formel Zweck an euch selbst seid, sondern dass ihr möglichst berechenbar und führig unseren Interessen des Machterhalts und unseren Profiten dient. Deswegen ist die Herrschaft viel mehr daran interessiert, euch nur noch besser zu überwachen, eure Energien und eurer Freiheits- und Selbstbestimmungsbedürfnis zu brechen und euch an belanglosen Nebenkriegsschauplätzen von Maut über Feinstaub bis zum belanglosen Wahlakt zu zerstreuen, euch in künstlich auferlegter totaler gegenseitiger, wirtschaftlicher und Arbeitsplatzkonkurrenz zu vernutzen!

      Wir Politiker sind auch nur gekaufte Marionetten, die euch in der Berliner Puppenkiste Demokratie vorspielen sollen. Die sog. demokratische Wahl im sog. Repräsentationssystem ist nur ein Trick, euch auch noch freiwillig in eure eigene Entmündigung durch die Stimmabgabe (dann ist sie nämlich weg und delegiert) einwilligen zu lassen. Ganz egal was ihr wählt, ihr wählt doch nur das Prinzip Herrschaft und Bevormundung! Die herrschende Wirtschaftform und ihr ungedecktes Schuld&Falschgeld werden euch als naturgegeben und alternativlos verkauft, die Aufreger in euren Köpfen von AKKs Kalauern über Rebeccas Verschwinden bis zum Dschungelcamp verhöhnen euch in Wahrheit nur, statt euch zu informieren oder zu orientieren.

      Nie waren die Kriege, die wir euch zur Mehrung der Profite unserer Herren haben führen haben lassen, wirklich in eurem Interesse! Wir haben auch gar keine Antwort auf die Krisen und Fragen der Zeit! Unser ungedecktes, spekulativ überstrecktes, verzinstes Falschgeld muss regelmäßig in die Katastrophe führen, genau wie eine alternativlose Wachstumsideologie den Planeten mittelfristig unbewohnbar machen wird! Unser ganzer CO2- und Klimahysterie Schwindel ist auch wieder nur ein verstecktes Konjunkturpaket, um das Volk weiter in sinnfreier Werktätigkeit und Raserei zu verschleißen und die Umverteilung weiter zu beschleunigen! In Wahrheit denken wir nicht an die Kinder und Kindeskinder, weil wir alle wahnsinnig und schwerkrank sind!

      Kein Politiker würde das zugeben, auch wenn es so ist. Die Dümmeren unter den Politikern sind ja ganz besoffen von der eigenen Wichtigkeit, Seriosität und Kompetenz. Solche, die es kapiert haben werden depressiv oder alkoholkrank und vergehen wie ein ausbrennendes Teelicht. Solche die es kapiert haben und aufbegehren, die werden gewulfft oder gekennedyt.

      Was sollen profitorientierte Unternehmen wie Canikon oder Sonny ihren Kunden in diesem inhumanen, neoliberalen, dysfunktionalen Spannungsfeld des totalen Wettbewerbs und des noch totaleren Shareholder-Values denn nun sagen? Wir leben nun mal nicht in einer Gemeinwohlökonomie! Schön wäre es, aber es ist nicht so. Sollen sie sagen, wie es wirklich ist, dass man im Kapitalismus keinen Respekt vor dem Kunden, seinen Wünschen, seiner Würde und seinem Wohlstand haben darf, weil man sonst verliert?

      Natürlich haben viele Stockholmsyndromer nicht transzendiert, was es mit diesem Gesellschaftsystem eigentlich ist , dass die Identifikation mit diesem System und seinen Marken zwar irgendwann immer teurer wird, dass man sich immer mehr von sich selbst entfremdet und entweder im Krieg zerrieben wird oder im Fotofachhandel wie eine gestochene Sau ausblutet bzw. mit zum Sterben verurteilten Mounts doch mittlerweile längst tote Pferde reitet, gleich ob A-, F- oder EF-Mount. Vielen scheint dieser unsägliche Zustand noch lieber zu sein, als sich vom brutalen Schmerz der Erkenntnis treffen zu lassen, dass es ein Ende mit Schrecken geben muss.

      Die Kamerahersteller sind nicht an eurer Würde oder eurem Wohl interessiert. Sie denken doch nicht in eurem Sinne an die Herstellung einer Corporate Identity und Markenbindung, sondern in ihrem. Wohl versucht man seine Kunden über vorhandene Mounts zu erpressen und sicher versucht man auch, die im Netz auf dem Boden von ‚Fehlidentitäten‘ entstehenden Markenkriege zu reiten, aber am Ende zählt nur der Profit. Die Marktgesetze sehen keine Harmonie oder Würde vor! Der Kunde ist in diesem System ja auch eine ‚Bitch‘, der er eben nicht aus falscher Loyalität und Markenpatriotismus ewig zuschaut, wie sein Hersteller über bald 10 Jahre hinweg, immer abgespecktere, überholtere und teurere Produkte herausbringt, während der Wettbewerb bei immer kleineren Preisen und Gehäusen immer iso- resp. snr-, aber halt auch fps- und af-schneller wird. Zu einem Partner oder Freund steht man, auch wenn die Krebsdiagnose kommt, man pflegt ihn wenn er bettlägrig wird und geht den Weg mit ihm zu Ende, aber doch nicht mit einer Kameramarke, die eh von Anfang an nur an Profiten interessiert war!

      Soll Canikon ehrlich zu euch sein? Das klänge dann so: “ Naja, wir werden schon noch ein paar Bodies raus bringen, grade im 1D/5D Sektor werden wir noch die ein oder andere Generation liefern, auch weil die entsprechenden, schnellen und teuren Telelinsen noch weiter laufen werden/müssen, aber wir müssen unsere Entwicklungskosten auch kurzfristig in Relation mit den zu erwartenden Gewinnen setzen und eigentlich haben wir uns entschieden, auch weil wir neue Linsen in einem neuen Mount in den Markt pressen und verkaufen wollen! Wir werden das alte schon noch ein bisschen pflegen, aber wirklich investieren tun wir nicht mehr, weil sich daraus keine Profite ableiten lassen. Wir sind auch nicht die Caritas, die ein paar verrentete Spiegelnostalgiker und -romantiker, die eh nicht mehr in neues, altes Glas investieren werden, auf unsere Kosten zu Ende pflegt!“

      That’s the beginning of truth!

      …und wenn man mich in einen Krieg zwingt und mir gegen Ende noch ohne jede militärische Not zwei Atombomben auf meine Zivilisten wirft, dann würde ich mich als Nation schon fragen, wie loyal ich gegenüber meinen nordamerikanischen Kamerakunden, mit ihrem spekulativ überstreckten, Falsch&Petrodollar wirklich wäre.

      • Gehört das hierhin, Tobi B? Auch wenn vieles Deiner Ausführung richtig ist, können Kamerafabrikanten dafür nichts. Die machen ein Angebot und Du kaufst oder nicht.

      • @ Tobi B

        In der Schule oder an der Uni würde es heissen: Thema verfehlt! Aber wenn es Ihnen hilft ihre täglichen Frustrationen und Benachteiligungen die sie in diesem schrecklichen kapitalistischen System erleiden müssen, dann ertragen wir ihre immer gleichlautenden Ergüsse, werden aber mit Sicherheit nicht mehr darauf eingehen, weil Sie hier im falschen Forum sind. Halten Sie die anderen in diesem Forum nicht als dümmer als Sie es sind, wir können selbst beurteilen, welche Kamera für uns richtig ist und welche Motivation und Strategie hinter den einzelnen Firmen steht. Es ist mir persönlich Wurscht ob das gute oder schlechte Menschen sind, profitorientiert oder was auch immer, genauso wie es mich nicht interessiert ob mein Bäcker der sehr gutes Brot backt, CDU oder SPD wählt. Es geht darum ist das Brot gut, ist die Kamera ihr Geld wert und erfüllt sie meine Bedürfnisse. Alles andere ist für den Kauf eines Brötchens oder Kamera irrelevant. Aber Leute wie Sie begreifen so was nicht, weil alles gleich in einen gesamtgesellschaftlichen Pseudo-Zusammenhang gestellt und gesellschaftskritisch hinterfragt werden muss. Haben Sie keine Freunde mit denen Sie sich darüber austauschen können oder hören die Ihnen nicht mehr zu?

        Bitte nicht antworten – ich reagiere nicht auf Sie, egal was sie hierzu schreiben. Aber so wie ich Sie einschätze werden Sie ihre Klappe nicht halten können.

      • Herrlich.
        Tobi? – Find ich manchmal richtig gut. Wie er dann immer nochmal die Kurve kriegt…

        „…und bitte nicht Antworten. Ich reagiere nicht auf Sie…“
        Das war Realsatire vom feinsten. Bravo. Aschermittwoch und so…
        🙂
        Tja, und was Canon anbelangt, habe ich gerade meine Kristallkugel nicht dabei. Aber was sie so meinen, klingt vernünftig. Sie haben ja auch ihren Markt und brauchen z.Bsp. nicht auf Fremdsensoren zurück greifen. Und auch mit dem M-System haben sie ihre Erfolgsgeschichte weiter geschrieben und bringen erschwinglich und dennoch hochqualitative, leicht und kompakte Kameratechnik auf den Markt.
        Es braucht also nicht ständig einen SUV zum Cruisen.

      • @OlyNik

        „Die Fotografen sind nützliche Idioten der Fotoindustrie !“

        Die Kranken sind nützliche Idioten der Pharmaindustrie, die Autofahrer sind nützliche Idioten der Ölkonzerne. Die Häuslebauer sind nützliche Idioten der Banken…… Sorry, OlyNik, aber ich denke Du hast inzwischen selbst gemerkt was für einen Blödsinn Du geschrieben hast. (Nicht böse gemeint, aber musste gesagt werden)

      • Ändert jedoch nichts, das wir alle nützliche Idioten (in diesem Falle) der Fotoindustrie sind.

        Aber in diesem Fall kann man es sich aussuchen. Bei Krankheit eher weniger. Man kann auch günstiger Leben als in einem Haus. Und zu Fuß gehen ist auch auf die Dauer fad.

      • @Tobi B
        Danke, du hast mir die Augen geöffnet.
        Ich suche jetzt eine Kamera, die mir meine menschliche Würde erhält. Irgend ein Tip?
        Oder muß ich mir zur Erreichung der nächsten Stufe des hegelschen Weltgeistes und zur Selbstverwirklichten Teilhabe am Produktionsprozess nach Marx alles selbst herstellen? Damit ich der Entmenschlichung entgegenwirke? Auf die Antwort freue ich mich. Aber stimmt, anscheinend lohnt es sich ja nicht, uns Unerleuchteten die einzige Wahrheit zu erklären.

  • Mal ganz ehrlich, das sind alles Dinge, die nicht weiter verwundern.

    Das Canon die DSLR nicht plötzlich absägt, ist klar. Trotzdem denke ich, dass Canon das DSLR Geschäft verlangsamen/verkleinern wird und sich mehr auf Mirrorless konzentriert. Dass es nach der 5D Mark V noch eine Mark VI geben wird, halte ich persönlich allerdings für sehr unwahrscheinlich.

    Das selbe gilt für EOS M. Die M50 ist ein Bestseller und unter Youtubern beliebt wie keine andere Kamera. Auch die M100 wird heiß beworben als „Die Kamera der Supermodels“ (sie wurde des öfteren in Germanys next Topmodel benutzt) und ist wahrscheinlich daher gerade bei Frauen als Einsteiger DSLR sehr beliebt. Canon hat also auch hier vorerst keinen Grund, das System abzusägen.

    IBIS: War klar, nach dem ganzen Shitstorm im Internet. Ich persönlich vermisse IBIS nicht bei meiner R, auch nicht bei adaptierten Objektiven.

    Auch das Thema günstige Objektive ist im Prinzip logisch. Dass EOS RP Kunden sich kein 2000 Euro Objektiv davorschnallen möchten ist klar. Canon hat bisher nur 1 günstiges R Objektiv im Angebot. Ich bin mir sicher dass demnächst noch ein günstiges Standard-Zoom sowie ein 50mm 1.8 folgen.

  • DSLM finde ich schon vorteilhaft. Kleiner, leichter und leistungsstark, aber ich werde trotzdem meine Vollformat-DSLR-Ausrüstung nicht in „Rente“ schicken, da ich viel Geld in die Ausrüstung gesteckt habe und jetzt nicht nochmal 5000-6000,-€ in das R-System investieren werde. Hoffe sehr, dass dieses Frühjahr tatsächlich noch eine „EOS M5 Mark II“ auf den Markt kommt, da ich mir neben meiner DSLR, 2017 noch zusätzlich das kompakte EOS M-System für Motorradtouren zugelegt habe. Langfristig denke ich, werden die DSLR-Kameras vom Markt verschwinden.

  • Wenn jemand heute zu überlegen beginnt, ob man einen IBIS im Kameragehäuse einbauen soll oder nicht, hat er die letzen 5 Jahre geschlafen und wird seine Watschen vom Kunden bekommen.

    Solche Firmen tun mir nicht leid. Nur die Anhänger die dem Lieferanten bis zuletzt die Treue gehalten haben.

  • Als Jahrzehnte langer ehemaliger Canon Nutzer (der mit den Dingern problemlos seinen Lebensunterhalt verdient hat) sehe ich die Übergangsphase mit einem weinenden Auge.

    Ich würde sagen das es bei einem großen Konzern so etwas wie „Masseträgheit“ gibt, anders ist es nicht zu erklären das neue Entwicklungen keinen schnellen Weg in die Produkte finden. Von Vorreiter Produkten will ich gar nicht erst sprechen.

    Schade, so wird es in absehbarer Zeit wegen den quirligen Mitbewerbern und den weniger werdenden Kunden tiefe Einschnitte geben.

    Mal sehen ob das EOS R System tatsächlich den erhofften Erfolg bringt. Wenn es für die EOS RP preiswertere Objektive gibt und der neue „Profiknaller 70+“ den muss haben Effekt hat könnte das noch mal gut gehen.

    Was den Profis bisher fehlt ist die Investitionssicherheit. Da können schnell mal 15.000 Euro in den Sand gesetzt sein. Das ist nur eine Befürchtung die schon ausreichen kann um ein System zu wechseln. So lange sich der Konzern in dieser Hinsicht nicht klar und deutlich äußert wird die Unsicherheit bleiben.

    • Servus Alfred,
      ich vermute mal, wenn Fuji (oder Hersteller xy) eine Kamera wie die X100F als klassische analoge Kleinbildkamera rausbringen würden zum humanen Preis, das Ding würde sich verkaufen wie warme Semmeln. Es ist eine Nische die aber wächst und sich immer größerer Beliebtheit erfreut.
      Ich schätze das es nur noch eine Frage der Zeit ist bis der erste Hersteller diese Lücke für sich entdeckt (vermutlich Fuji haben ja gleich die Filme mit zur Hand 😂)

      • Mann Mirko, es gibt doch gebrauchte Analogkameras wie Sand am Meer, zu Spottpreisen, wieso soll
        ein Hersteller da noch zusätzlich Bodys entwickeln/rausbringen, das Geld wird mit den Filmen gemacht.

      • Hotte,
        richtig Geld wird mit den Filmen gemacht (siehe Fuji Sofortbild) und eine gut erhaltene Canonete kostet immer noch 150,200,350 € also wenn Fuji eine analoge X100 für 550€ bringen würde dann müsste ich nicht auf den Gebrauchtmark schauen 😉

  • Fuji zählt 1/3 des Marktes zu FF und 2/3 des Marktes zu APS-C, mFT und MF.
    Sie sind komplett anderer Ansicht als Canon und sehen nicht, dass in den nächsten 2 Jahren der Markt um die Hälfte schrumpft.
    So in etwa nachzulesen bei Mirrorless Rumors.
    Wer Planungssicherheit braucht, braucht sich nur Fuji, Sony oder Olympus zuwenden. Die haben komplette Systeme und erprobte Technik. Fuji sogar MF zu unschlagbaren Preisen.

    • Hallo Robin,

      was glaubst Du warum ich gewechselt habe? Erstens weil ich mit der GFX und deren Objektive bis 150 Megapixel auflösen kann, zweitens weil die X-t3 (fast) die BQ einer Vollformat hat dabei viel handlicher ist und drittens weil die Bedienung gleich ist, so kann ich ohne Umstellung zwischen den Systemen hin und her wechseln.

      Wer weniger Finanzkraft hat kann die X-T30 verwenden, wer Angst vor X-Trans Sensor hat und noch weniger ausgeben möchte nimmt die noch preiswertere X-T100 mit dem normalen Sony Sensor. Über die Qualität der Fuji Objektive ist braucht man sich ebenfalls keine Sorgen machen.

  • Ob Spiegellose die DSLRs irgendwann obsolet machen kann man durchaus prophezeien, zu groß erscheinen die Vorteile wie AF, Geschwindigkeit und Objektivkonstruktion. Nur die Wahrnehmung des Bildes beim Blick durch einen Spiegelreflexsucher wird man sicher niemals ersetzen können – und das ist der springende Punkt.

    • Genau das ist auch mein Problem, sonst hätte ich vielleicht schon längst ins spiegellose Lager gewechselt, bisher hat mich noch kein elektronischer Sucher überzeugt.

      • Das sind doch alles nur persönliche Befindlichkeiten.
        Das Gros und dazu gehöre ich auch ist froh, endlich live sehen zu können, wie mein Bild belichtet wird.
        Nichts geht mehr über das Einblenden digitaler Informationen. Und wer beides braucht wird bei Fuji fündig, muss aber mit einer 35er Festbrennweite auskommen.
        Das unverfälschte Bild seiner gespeicherten Daten bekommt man nur mit elektronischen Sucher, der längst den Kinderschuhen entwachsen ist. Inklusive z.Bsp. Ausrichtung der Kamera und dem wichtigen Histogramm. Und damit ist er schomal wie der Monitor, an dem man später seine Bilder bearbeiten möchte – wenn man es dann noch muss. Die JPG-Qualität wird ja auch immer besser.

      • >Und wer beides braucht wird bei Fuji fündig…
        Bei allen drei meiner Nikon DSLR’s (die schon ein paar Jahre auf dem Buckel haben) wie auch bei meiner Coolpix P7800 habe ich eine Belichtungsvorschau im Liveview, die ich nach Bedarf ein- und ausschalten kann. Alle zusätzlichen Informationen (z.B. Histogramm, wenn ich es noch zusätzlich zur Belichtungsvorschau benötige) kann ich mir ebenfalls einblenden lassen.
        Benutze ich das? – Selten bis gar nicht.
        Sind meine Bilder falsch belichtet? Nein, ich kenne meine Kameras und komme gut damit klar.

      • @Mickey
        „….bisher hat MICH noch kein elektronischer Sucher überzeugt.“

        Habe hier nochmal einen Teil meines Textes zitiert, weil Du offensichtlich etwas zu oberflächlich darüber geflogen bist. Genau es sind meine persönlichen Befindlichkeiten und haben nicht den Anspruch von Allgemeingültigkeit! Insofern interessiert es mich auch nicht die Bohne ob Du den elektronischen Sucher nicht mehr missen willst oder nicht oder ob es andere toll finden . Du erlaubst mir doch hoffentlich noch, das ich mich für das entscheide was ich für MICH für richtig halte – auch wenn ich nicht dem Trend folge und ich nicht Deine Meinung teile! Das kann sich ändern, aber bis anhin entsprechen alle E-Sucher die ich bisher getestet habe nicht meinen Ansprüchen (meinen!!!).

  • Kann mir nicht vorstellen, dass sich die Fotografie – und um die geht es ja letztlich, als Kunst oder sonstwelche Anwendungszwecke ändert. Egal ob mit analogen oder elektronischen Sucher.

    Das ist am Ende völlig egal, was man spätestens (!) mit der Smartphonefotografie gemerkt haben sollte.
    Bei Sony sieht man sehr gut, wo der Weg hin führt. Nämlich in die Perfektionierung der KI.
    Da braucht man am Ende einfach nur noch draufhalten und das perfekte Bild entsteht von ganz allein. Brauchst nur noch z.Bsp. „Menschen“, „Tiere“, „Gebäude“ und deinen persönlichen Filmlook oder Presets eingeben und gut. Egal durch welchen Sucher man schaut.

    Rein Analog bekommt übrigens auch heute noch, um sein Zelluloid zu Hause in einer Chmietunke zu baden. Überhaupt kein Problem um über alte Zeiten zu jammern.

    Wer meint er müsste bemängeln, dass andere nicht hinterher kommen, sollte sich mal Gedanken über Produktsicherung der entwickelnden Firmen machen. Die lassen sich doch nicht so einfach ihre Technologie stehlen. Man wartet also aus juristischen Gründen vielleicht noch ein wenig, wenn man nicht sowieso ähnliches zu bieten hat.
    Canon ist da sehr gut aufgestellt. Die brauchen sich nichtmal vor Sony fürchten.

    • Heute Morgen hatte ich außer dem Smartphone nichts zur Bildaufzeichnung dabei (leider) immerhin war die Haltevorrichtung für das Stativ dabei. Die Ergebnisse sind erstaunlich gut da ich im RAW Modus fotografiert habe. Wenn man sich mit dem Huawei Ding ein wenig beschäftigt bringt das tatsächlich etwas.

      Klar wäre mir eine „richtige“ Kamera lieber und die Ergebnisse noch besser gewesen, aber sonst hätte ich gar kein Foto gemacht.

      Was Canon, Nikon in der nächsten Zeit vorstellen? Interview ist oft nur Marketing, richtige Information ist etwas anderes.

      Micky mit KI hast Du vermutlich genau ins Schwarze getroffen! Auf der anderen Seite hoffe ich auf so etwas wie die damalige Nikon FM2 es war, nur eben mit digitaler Bildaufzeichnung statt Film. Die bräuchte nicht mal ein Display. Die Leica MP ist ein Beispiel dafür. Canon könnte doch auch so etwas wenn sie denn wollten, Nischen sind immer vorhanden.

      • Servus Mirko,

        ja, so eine Minox EL oder eine Rollei 35 oder eine Olympus Miyu. Wenn mich der Wahnsinn überfällt nehme ich die auf dem Flohmarkt für 15 Euro gekaufte 6×6 Seagull 203 Klappkamera, mache einen in China hergestellten SW Film rein und harre der Bilder die in einer Woche wieder zurück kommen, oder wenn ich noch schlimmer drauf bin entwickle ich in der Dose und scanne die Negative.

        Nie mehr wieder möchte ich immer analog arbeiten müssen, aber einen gewissen Charme haben die Bilder schon. Nichts ist perfekt, vielleicht ist das der Grund dafür das es so viel Spaß macht.

        Canon hatte doch mal eine Canon Canonet QL17 mit 1,7/45mm und Mischbild Entfernungsmesser. So etwas in digital, ohne Display preiswert, warum nicht?

        Gruß

      • Alfred,
        könnte passieren das ich mir eine Canonet noch zulegen werde aber momentan beschäftige ich mich mit dem Projekt „7 ARTISANS“ , Händler Chin Chung Wang 😂informierte mich das mein 35/1.2 heute das Lager in England verlassen hat. Wenn das Ding genauso viel Spaß bereitet wie das 25/1.8 werde ich wohl die komplette Serie kaufen 🤪

  • Canon wird sich von ihren guten Spiegelreflexkameras bitte noch nicht verabschieden. Viele haben, wenn irgendeine Kamera auf YouTube ausgepackt wurde zu Recht bemerkt, erst mal auf den Test warten.

    Seit heute liegen nun die Ergebnisse der Canon R, der Nikon Z6, der Sony A7III und der Z7 auch bei DXO vor. https://www.dxomark.com/Cameras/Compare/Side-by-side/Nikon-Z6-versus-Canon-EOS-R-versus-Sony-A7-III___1269_1262_1236

    Jetzt bitte nicht wieder schreiben, was ein Test wert ist. Auch andere Tester haben gleiche Ergebnisse ermittelt. Es gibt eben Werte, die man richtig messen kann, wie Dynamik-Range oder Low-Light ISO Werte usw. Die Unterschiede zwischen Nikon und Sony zu Canon sind nun doch größer als erwartet.

    Den fehlenden IBIS wird Canon sicher auch noch bringen müssen, bevor man es mit den DSLM so richtig ernst meint. Diese Profi Canon R wird sich dann jedoch mit der Nikon Z7, der Sony A7RIII und der großen Sigma messen lassen müssen.

    Gut Licht allen hier

    • „Die Unterschiede zwischen Nikon und Sony zu Canon sind nun doch größer als erwartet.“

      https://www.dxomark.com/Cameras/Compare/Side-by-side/Canon-EOS-R-versus-Canon-EOS-5D-Mark-IV___1262_1106

      Die R hat den gleichen Sensor wie die 5DIV. Was kommt dafür Sie unerwartet?

      Darüber hinaus sind wir eh mal wieder an dem Punkt, an dem völlig losgelöst von der fotografischen Praxis über Messdaten diskutiert wird, bei denen in der Regel keine Angaben zur Messunsicherheit vorliegen. Unabhängig davon, dass ein Großteil der Foren- und Internethelden kein Verständnis für die Relevanz oder Irrelevanz einzelner Messdaten hat. (Damit meine ich nicht Sie, das kann ich nicht beurteilen).

      Letztendlich wiederhole ich mich meine Meinung kand tue, dass die ganze Diskutiererei um +/- 1 Ev Dynamik etc. bei der heutigen Technik für 99% der praktischen Fotografie im besten Fall „first World Problems“, im schlimmsten Falle eher lächerlich ist.

      Die Aussage

      „Diese Profi Canon R wird sich dann jedoch mit der Nikon Z7, der Sony A7RIII und der großen Sigma messen lassen müssen.“

      kann man auch nicht verallgemeinern, denn für viele Technik-/Foto-Nerds wird sie sicher wahr sein .. für viele Fotografen mit Schwerpunkt praktischer Fotografie wird dieser Spruch nur bedingt bis nicht wahr sein, weil sich da ein ganzes System inkl. Zubehör an einem anderen System messen lassen muss und da schlägt sich Canon immer noch sehr gut …

      • Hallo Jens,

        seriöse, wiederholbare Vergleichstests sind für mich höchstens eine Tendenz Aussage. Für mich ist wichtig ob der Sensor zu meinem Aufgaben passt und ob es ihn für mein System gibt.

        Wie du richtig bemerkt hast sind messbare Unterschiede im seltensten Fall so relevant das sie auf dem Bild sichtbar sind. Schon gar nicht wenn in JPEG fotografiert wurde wo der Gerätehersteller Kamera intern seine Prioritäten vorgegeben hat.

        Ob DSLR stirbt? Das wird sich heraus stellen. Sowohl meine Mittelformat als auch meine APSC ist Spiegellos. Der Elektronische Sucher hat seine Vorteile, aber abgesehen vom Energieverbrauch auch einige Nachteile auf die ich mich erst einstellen musste.

        Für mich ist bei handlichen Kameras bis APSC der EF sinnvoll weil es zu einem kleineren System führt. Beim Vollformat bringt das nicht viel weil die Objektive weiterhin groß und schwer bleiben. Beim Mittelformat ist das kleinere Gehäuse wieder ein Vorteil weil es nicht mehr ganz so klobig ist. Für die MF Objektiven gilt das selbe wie beim Vollformat, groß und schwer.

        In manchen Situationen vermisse ich den optischen Sucher, er zeigt das Bild so wie unser Auge es auch wahrnimmt, was ein Vorteil sein kann.

      • Mir gefallen auch immer alle hier die über 12 oder 14 EVs oder über 12 oder 14 Bit RAW philosophieren.

        Die meisten davon halb Blind, Brillenträger oder mit grauem Star aber Sie sehen (in der Theorie) den Unterschied von 12 oder 14 Bit, wo praktisch kein Monitor mehr als 8 Bit pro Kanal auflöst, wo kein Drucker mehr als 8 Bit darstellen kann, wo kein menschliches Auge mehr als 8 Bit differieren kann wo im Endeffekt alle Fotos vor der Verarbeitung als JPG landen.

        Bitte mehr auf bessere Fotos konzentrieren als diesen Technikschwachsinn der in der Praxis nicht viel bringt.

        Ja und natürlich immer wieder Brennweiten und Lichtstärken die kein Hersteller hat, alle Objektive mit BL 1.0 bis 1000mm, kein Rauschen in der absoluten Finsternis und dabei Belichtungszeiten von mind. 1/1000 sec. Jedes Foto absolut scharf mit mind. 10 Bildern pro Sekunde und ein AF der Licht in Echtzeit folgen kann. Auflösung mind. 80 MP sonst ist ja alles unscharf.

        Mehr bringen Systeme die wasserfest, staubfest, kälteresistent, bei Regen und Sand keine Probleme machen, keine Sensorfussel haben und einfach gut in der Hand liegen, tragbar und schnell sind.

        Unfassbar ….

      • Ich hab mir vor kurzen mal die Mühe gemacht, in einschlägigen Fotoblogs die EXIF Dateien anzuschauen.
        Um die 60% (grob geschätzt) fotografierten mit ISO 100 (!).
        Der Rest bewegte sich zwischen 200 und 800 (!).
        Die verschwindend geringen Ausnahmen, die bis 1600 (ungefähr) gingen wurden wohl sowieso von Stativ gemacht. Und da kannst du je nach Motiv auch wieder heruntergehen.

        Mit anderen Worten, das gute Foto bekommt man auch mit einer ollen 3oD noch hin. Ich hab mal gelernt, dass es bei Fotografie im wesentlichen um „Licht“ geht. Licht, Licht, und nochmals Licht.
        🙂

    • Grundsätzlich sollte man bei aller Technik-Affinität auch sich selbst immer mal wieder „erden“ und Berichte, Neuigkeiten und Techniktests kritisch hinterfragen.
      Zum Beispiel hatte ich heute die neue Canon EOS R in der Hand. Die Kamera macht einen superwertigen Eindruck. Aber als ich sie eingeschaltet habe, wusste ich sofort, dass wir keine „Freunde“ werden. Mit Haptik, Bedienung und Funktion kann ich nicht warm werden. Gleiches gilt für die Nikon Z6, die ich mir neulich geliehen hatte. Meine Sony A7RII habe ich trotz der tollen Bildqualität aus dem gleichen Grund verkauft. Mit meiner Fuji X-T3 bin ich trotz APS-C rundum glücklich, eben weil sie gut in der Hand liegt und mir einfach die Bedienung gefällt. Gleiches gilt für die Olympus EM1x, die ich neulich getestet habe. Ein Werkzeug für Wind und Wetter, das immer und überall funktioniert.
      Ich möchte damit sagen, dass für mich die ganzen Tests nur bedingt aussagekräftig sind. Was bringt mir die vermeintlich bessere Bildqualität, die höhere Dynamik, usw, wenn ich mit der Kamera nicht klar komme und sie nicht beherrsche? Was bringt mir das, wenn ich schlechte Lichtverhältnisse habe? Am Ende ist es egal, ob ich das Bildresultat mit einer DSLR oder DSLM, mit VF, APS-C oder MFT erziele. Und es ist auch egal, wie gut meine Kamera im DXO-Benchmark abgeschnitten hat.

  • Zunächst einmal, jeder nutzt das, was ihm am Besten zusagt. Das ist vollkommen in Ordnung.
    Kein optischer Sucher gibt ein Motiv so wieder, wie das Auge es sieht und keine zwei Augenpaare sehen eine Szene gleich.
    Es gab eine Zeit, da streitete man sich genauso unproduktiv, wie heute, nur das Thema war: Wer hat den besten optischen Sucher. Canon, Leica, Minolta, Nikon, Olympus, Pentax? Natürlich kam Leica immer sehr gut weg, auch wenn die anderen Sucher kaum schlechter waren. Aber es gab Unterschide, die eine Firma bevorzugte wärmere Farben, bei der anderen Firma waren sie kälter und hier erschien das Bild kontrastreicher und dort etwas flauer. Heute digitale Sucher immer 100%, Farben und Kontrast einstellbar. Alles was das Herz begehrt einfachst einblendbar usw usw. Wenn es noch irgendwo etwas pixelt, so what. Außerdem gibt es keinen Optischen Sucher ohne Dunkelphase, Digitale dagegen schon. Damit das Ganze noch etwas absurder wird, nach der Aufnahme in der Bildbearbeitung ist fast alles möglich.
    Also, ich arbeite mit digitalen Suchern seit der GH1, habe es nie bereut und es hat mich befreit und voran katapultiert.
    Auch wieder nicht ganz wahr, eigentlich waren es die kleinen PowerShots mit ihren voll dreh und klappbaren Monitoren, den die haben eine große, schwere und analoge Makroausrüstung (Motorkamera, Automaticbalgen, MicroNikkor, Zangenblitz) vollkommen ersetzt. Die sechs und mehrbeinigen Modells waren bei den kleinen PowerShots auch irgendwie entspannter.

    • Ich habe meistens das Gefühl, wenn ich durch einen digitalen Sucher schaue, dass bei einer leichten Bewegung das Bild Stroboskopartig hinterherruckelt.
      Eine flüssige Bewegung des Bildes wie bei einem optischen Sucher habe ich bisher vermisst.
      Vielleicht gibt’s ja Modelle mit digitalen Suchern, die das besser können oder ich reagiere zu empfindlich darauf.

      • richtig, das ist so: selbst bei Cameras mit einer Bildwiederholrate von 120 Bildern/Sekunde (bspw. EOS R) gibt es keine flüssige Bewegung des Bildes bei einer auch nur kleinen Bewegung der Camera. Und an die Stelle der Dunkelphase (mit der Länge eines Wimpernschlages) tritt bei jeder Spiegellosen das (kurze) Standbild der eben aufgenommenen Aufnahme. Vielleicht wird das bei einer erheblichen Erhöhung der Bildwiederholrate irgendwann besser, dann aber mit deutlicher Erhöhung des Stromverbrauchs? Aber es stimmt auch, dass der spiegellose Sucher technische (!) Informationen einbelendet (z.B. Histogramm), die man aber auch im Gehirn erst in analoge Informationen und Entscheidungen übersetzen muss; die eignen sich also eher für ein „gemächliche“ Betrachtung des Objekts. Alles hat seine Vor- und Nachteile!