Canon Kameras

Canon: Neue EOS R mit 70+ MP und IBIS Ende 2019?

Erneut tauchen Gerüchte zur nächsten EOS R von Canon auf, die Ende 2019 mit mehr als 70 Megapixeln auf den Markt kommen soll.

Spiegellose Vollformatkameras von Canon

Mit Gerüchten ist das immer so eine Sache. Mal liegen sie richtig, mal liegen sie daneben. Und bis Produkte final geleakt oder offiziell vorgestellt wurden, kann man sich nie so sicher sein, ob sie auch wirklich auf den Markt kommen werden.

Im Falle der Canon Neuheiten oder besser gesagt der spiegellosen Vollformatkameras von Canon haben sich die Gerüchte in den letzten Wochen und Monaten allerdings zumeist bewahrheitet. So wurde Ende 2018 beispielsweise gemunkelt, dass Canon im Jahr 2019 zwei weitere EOS R Kameras auf den Markt bringen möchte. Anfang des Jahres sollte zunächst ein günstiges Modell für Einsteiger präsentiert werden, später soll dann angeblich ein High-End-Modell für Profis folgen.

Die Einsteiger-DSLM wurde kürzlich in Form der Canon EOS RP präsentiert und auch zum High-End-Modell sind nun erneut Informationen durchgesickert. Man kann sich also ziemlich sicher sein, dass Canon an dieser dritten Kamera der EOS R Serie arbeitet und dass diese Kamera irgendwann in den nächsten Monaten auf den Markt kommen wird.

70 MP, IBIS und zwei Speicherkartenslots

Die neusten Gerüchte decken sich mit den Hinweisen, die auch schon in den letzten Wochen die Runde gemacht haben. So ist zunächst einmal die Rede davon, dass die neue Canon EOS R mit mehr als 70 Megapixeln auflösen soll. Das passt zu Canons Ambitionen im „High-Megapixel-Bereich“ und mit dieser enormen Auflösung würde sich Canon erneut die Krone für die höchste Auflösung im Vollformatbereich sichern.

Des Weiteren soll die Kamera auch mit einem 5-Achsen-Bildstabilisator sowie zwei Speicherkartenslots ausgestattet sein. Beides sind Merkmale, die viele bei der Canon EOS R vermissen, es würde also ins Bild passen, wenn Canon beide Funktionen im teuren High-End-Modell bereitstellen würde.

Derzeit peilt Canon angeblich an, die neue Vollformat-DSLM Ende 2019 zu präsentieren. Bis dahin ist es aber noch eine ganze Weile hin, könnte also gut sein, dass das Erscheinungsdatum in den nächsten Monaten nochmal verschoben wird.

Was wünscht ihr euch von Canons neuer High-End-DSLM?

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Quelle: Canonrumors

Mark Göpferich

Mark Göpferich

Gründer von Photografix und freiberuflicher Redakteur, der sich seit vielen Jahren immer wieder aufs Neue von Fotografie und Kameras begeistern lässt. Mit mehr als 2.500 Artikeln hier auf Photografix inzwischen so etwas wie ein Experte für neue Kameras.

49 Kommentare

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  • Das klingt ja mal interessant, was da aus dem Hause Canon kommen soll. Wenn man dann die 70MP noch skalieren kann, je nach Verwendung, wäre es ideal. Sollte sie 2 Karten-Slots haben, wäre sie auf jeden Fall man ein genaueres Hinsehen wert.

    • @Peter

      Tolle Bilder. Doch nicht etwa mit einer Canon fotografiert?

      Also 2.Karten slot brauch ich nicht, hatte noch nie eine defekte Karte, aber für meine Landschaftsfotos etwas mehr MP als die 30 die ich jetzt habe wären sicher kein Nachteil. Wenn die Kamera unter 4’000.- bleibt werde ich sie mir genauer ansehen.

      • Danke danke @joe,
        lach, ja es ist eine Canon gewesen,… oh Schreck,.. und war auch immer froh, dass ich sie hatte. 🙂

        Es passiert sicher eher selten, dass man eine 2.te Karte braucht. Aber es ist bei mir schon vorgekommen, dass ich heil froh war, noch die CF-Karte in Reserve zu haben. Es muss noch nicht mal die Karte schuld, sein, es kann der Kartenleser Mist machen, das Betriebssystem, oder auch einfach ein nicht abmelden der Karte und und und. Plötzlich sagt sie, nix mehr lesbar…. nach formatieren geht dann natürlich alles wieder. Wenn du Hochzeiten fotografierst, braucht man diesen Sicherheitsaspekt einfach.

        Mir reichen die 30MP, aber für Ausschnitte sind mehr immer sehr gut, aber bin drauf gespannt, was die Optiken dazu sagen, auch wenn sie sich „L“ nennen.

        Ein Nachfolger der 5DM4 wäre mir sogar lieber als eine 70MP spiegellose. 🙂

      • Hallo Peter,
        Mensch, da bin ich aber erleichtert, wenn ich so das Fuji- und Sonylager höre hatte ich immer wieder Zweifel ob ich mit meiner 5D4 noch Bilder machen darf, so schlecht wie diese Kamera angeblich ist. Interessant ist ja in diesem Zusammenhang, dass die grössten Canon-Kritiker noch kein einziges Bild von sich gezeigt haben.

        Also wenn eine 5D MK V käme würde ich mir das natürlich auch sehr genau überlegen, denn ich habe prinzipiell lieber einen analogen Sucher, da ich gerne sehe was ich genau fotografiere und noch sind mir die digitalen Sucher schlichtweg nicht gut genug. Und dass die Bilder beim digitalen Sucher am Schluss so rauskommen wie abgebildet entspringt auch mehr der Fantasie als der Realität, zumindest bei den DSLM’s mit denen ich bisher fotografiert habe.

        Also weiterhin viel gute Bilder und viel Erfolg (trotz Canon)
        joe

      • @joe dankeschön

        Ja, das Thema digitaler Sucher ist für mich auch ein Graus,… Elektronik hat immer eine Latenz, auch wenn sie schon recht gering geworden ist. Da ist mir ein optisches Suchersystem auch viel lieber.
        Sollen sie die 70MP lieber in eine 5DM5 packen und ihr noch ein Schwenkdisplay spendieren. Das wäre für mich schon mehr als ausreichend.
        Ja, und nun geht es wieder an Bilder machen mit der ollen 5DM4 🙂

  • Ist doch ein guter Ansatz, dann schauen wir mal was die neuen R-Objektive wirklich können. Aber bis Ende des Jahres fließt ja noch viel Wasser den Rhein runter. Bin gespannt, was dann wirklich präsentiert wird.

  • Sie kommt – sie kommt – sie kommt
    endlich haut Canon mal wieder was vom Hocker
    und läßt andere hinter sich
    Sie haben ja vor 60 Sigma MP heftig Respekt deshalb beeilen sie sich wohl.
    Ende des Jahres wird man wohl sagen: wer fotografiert noch mit Sony ? Und Nikon: was ist das denn ?
    Ich aber bleibe vorerst Nikon treu. laß kommen, was da will.
    Die momentane Qualität ist mittlerweile so hoch, das ich Hobbyist mehr als bedient bin….
    Ich habe jetzt schon Platznot mit Großausdrucken.
    Eine Scheune müßte ich haben, die würde ich wohl voll von innen verkleiden.
    Habe erst bei Lidl 22,5 m“ Papierfotos geordert

    Aber mich freut doch sehr, wie Canon-Fans endlich wieder aufatmen. Die Firma tut ja etwas, wenn auch langsam, aber dann gleich in die Überholspur.
    Jetzt sieht man auch, weshalb Pentax die 645Z verschleudert und Fuji die GFX 50S zum ehemaligen 1/2 Pentaxpreis offeriert.
    Ja, die Industrie weiß immer viel mehr als wir Hobbyisten
    Hat MF wirklich noch eine Zukunft ?
    Für einige Berufsfotografen ja, aber die anderen ?

    Ich bin gespannt, wie sehr sich die Canonfreunde über diese gute Nachricht erfreuen werden. Man siehts ja an den Kommentaren

  • Die 70MPix finde ich so sinnvoll, als wenn das nächste Top Handy nicht mehr 10.000 Nummernspeicher hat, sondern 30.000. Da ich nur einen Bruchteil benötige, werde ich das Feature nicht benötigen.

    Was man aber brauchen kann, ist ein griffiges Gehäuse, ein guter Sucher, eine ordentliche Batterielaufzeit, einen ISOless Sensor, einen guten IBIS, guten Support des Herstellers beim RAW Konverter und ein bezahlbares Objektiv LineUp, welches dem System gerecht wird.

    Mal sehen, ob Canon das jemals hinbekommt.
    Der ehemalige Marktführer hatte mal tolle Kameras gebaut. 2-stellige Canon EOS waren bis zur 50D einschl. mustergültig in Sachen Verarbeitung, Bedienung, Preis und Leistung. Danach wurden sie mal eben kastriert; uninteressanter gemacht für an top-Ergonomie gewöhnte Fotografen, die ja nun zur teureren Ein – stelligen greifen mussten.

    Eine EOS 5DIV hat einen ISOless Sensor – und war damit auf einem guten Weg, zur Sony Sensor Konkurrenz aufzuschliessen. Aber eine gerade erschiene EOS RP – Kamera aus 2019 – hat wieder den ISOvarianten Sensor der 6DII Generation verbaut bekommen. Ach ja – und keinen AF Joystick, keinen Konkurrenzfähigen Eye AF und keinen Batteriegriff für Portraitfotografen inklusive. Kann man für 1500EUR ja auch nicht anbieten – wer das möchte, soll sich gefälligst die EOS R für 1000 EUR mehr kaufen. Da kann man dann auch komfortabel Hochkantaufnahmen machen.

    Mir gefällt das nicht. Noch bis 2012 hatte Canon Kameras für Fotografen designt. Batteriegriffe waren selbstverständlich, selbst eine EOS 1000D konnte einen bekommen.

    Canon fehlt Bodenhaftung und ein gesundes Maß „back to Photography“. MIr fällt nur eine Firma auf, die wirklich ein „fotografisches Herz“ schlagen lässt und den Kunden im Fokus sieht. Dass ist Fujifilm. Hochwertigste Technik, mustergültige Firmwareversorgung auch schon abgelöster Modelle und ein tolles, bezahlbares Objektiv LineUp in quasi Leica Qualität. Was will ich mehr? Sorry Canon – ihr habt mich verloren.

  • Das Foto zum Artikel passt aus mehreren Gesichtspunkten leider gar nicht.
    70 Megapixel Sensor hört sich erst mal gut an, bringen aber auch gar nichts wenn der Dynamikumfang und die Qualität nicht an die Sony Sensoren ran kommt. Mir persönlich würden 40-50 Megapixel mit schnellerer Bildfolge reichen. IBIS und zwei Kartenslots wären prima. Eingebautes WLAN und GPS würde ich mir wünschen. Dazu wie bei der R ein dreh- und schwenkbares Display.

    • 70 MP sind in 99% der Fotofälle sinnlos und verschwenden nur Platz, sind saulangsam zu verarbeiten und sollen für was gut sein ?

      Dynamikumfang ist auch so ein Thema: Jeder träumt von 14-15 EVs in RAW und verarbeitet seine Bilder doch nur in 8 Bit (weil Monitor es nicht anders kann, der Printer es nicht anders kann und letztendlich unser Auge es nicht anders kann).

      Oder wundert sich wenn er aus völlig falsch belichteten Fotos nicht noch mind. 6 EVs ohne Rauschen aus den Schattenbereichen herausholen kann. Völlig krank oder keine Ahnung von Fotografie, denke ich mir da immer.

  • Canon sollte die Neuerscheinungen nicht zu schnell aufeinander folgen lassen.
    Die R und Rp sind ein guter Anfang, jetzt noch ein paar Objektive und erst dann die Kamera.

  • Bedenken..

    An der EOS 5Ds R konnte man viele EF Objektive wegen der mangelnden Auflösung nicht verwenden. Werden die R-Objektive für 70+ genügen? Oder muss der Kunde noch einmal sein Objektiv Sortiment erneuern? Das würde einem Systemwechsel gleichkommen!

    Seit mir nicht böse da investiere ich lieber in das Mittelformat, da kenne ich mich aus und die Bilddateien sind erstklassig. Notfalls geht das Geld in ein System mit wechselbarem digitalen Rückteil weil dann habe ich die Freiheit mir die gewünschte Auflösung auszusuchen. 50, 100, 200 Megapixel kein Problem, das Gehäuse bleibt immer das selbe.

    Meine 5Ds R liegt mit den vielen Spezial Objektiven unter einem Tuch im Regal, ich brauche sie nicht mehr weil ich das Spiegellose Mittelformat und eine Spiegellose APSC vom selben Hersteller benutze.

    Ich bin geheilt von Canons Modell Strategie!

    • Alfred,

      sei mir nicht böse, aber Dein stetiges gejammere mit den Objektiven zur 5DsR ist falsch. Es ist richtig, dass Canon eine Empfehlungsliste der Objektive zur Kamera rausgebracht hat. Das heisst doch aber nicht, dass die nicht aufgeführten Objektive nicht funktionieren, bzw. nicht geeignet sind. Selbst das billige 4,5-5,6/75-300mm Plastikobjektiv ist an der 5DsR verwendbar und wird bessere Ergebnisse als an einer 6D bringen. Es wird aber natürlich nicht die vollen 50MP mit >100% Nyquist-Frequenz wie ein 2/200mm darstellen können.
      Das erwartet ja auch niemand.
      Dennoch kannst Du ein 1,8/50mm STM für 109,- Euro uneingeschränkt an einer 50MP 5DsR mit sensationellen Ergebnissen verwenden.

      Die neuen RF-Objektive mischen gerade (wie die Nikon Z-Objektive) sämtliche Tests mit unglaublichen Bewertungen ab. Glaubst Du die können keine 50, 70 oder 100 MP auflösen???
      Dein Post ist einfach nur populistisch.

      Was willst Du für Deine 5DsR haben, welche Spezialobjektive hast Du? Möglicherweise bin ich interessiert, denn ich fotografiere mit DSLR nicht schlechter als mit DSLM (von wem auch immer).

      Viele Grüße, Daniel

      • Superingo,

        ich sage ja nicht das man mit den weniger auflösenden Objektiven nicht fotografieren kann, sondern das die den 50 Megapixel Sensor nicht bedienen können und somit die Möglichkeiten des Sensors ad absurdum führen. Das ist so wie Porsche fahren mit runderneuerten Schubkarren Rädern.

        Meine Ausrüstung habe ich damals mit 5 neuen, geeigneten Objektiven updaten müssen um meine Arbeit zu machen. Die Kamera hat so viele Auslösungen auf dem Buckel das ich sie nicht ruhigen Gewissens (Gewährleistung bei Selbständigen) verkaufen könnte.

        Das hat mich damals viel Geld gekostet und mein Vertrauen das ich Jahrzehnten in Canon Werkzeuge hatte tief erschüttert.

        Jetzt das R-Bajonett! Dazu das Adapter Gedöns. Wenn ich einige R-Objektive besitze muss ich für jedes weiterhin verwendete EF Objektiv (will ich schnell arbeiten) einen eigenen Adapter kaufen und diesen an den EF Objektiven belassen, sonst wird die hin und her Schrauberei nervig.

        Jetzt 70+ EOS R Kamera! Sind die für die EOS 5Ds R neu gekauften EF Objektive tauglich für die 70+? Oder funktionieren nur die R Objektive?

        Das sind Fragen die richtig ins Geld gehen können. Das Stichwort dazu heißt zukünftige Systemsicherheit.

      • Klarheit ist gefordert…

        „Dein Post ist einfach nur populistisch.“ Das ist schwerer Tobak weil ich mit den Produkten arbeite mit denen der Auftrag am besten zu erledigen ist. Mir ist wie ich schon mehrfach erwähnt habe egal welches „Logo“ auf der Kamera angebracht ist, sie muss zu der jeweilige Anforderung passen.

        Privat ist das eine andere Sache da meine Wünsche an die Kamera anders sind. Weil ich viel in der Natur bei Wind und Wetter unterwegs bin ist mir das Vollformat einfach zu schwer und zu voluminös für das „immer dabei haben“. Trotzdem soll selbst die “Keine“ sehr gute Bilddaten liefern die für fast alles verwendbar sind.

        Wenn schon schleppen dann gleich eine Spiegellose Mittelformat. Das mache ich wenn ich den Fotopunkt kenne und außergewöhnlich gute Aufnahmen fertigen möchte. Da sind mir auch das dazu gehörige Stativ, die Filtermappe und der Laptop nicht zu schwer.

        Vollformat ist für viele eine „Weltanschauung“ praktisch der Gipfel des Möglichen! Fast jeder Hersteller ist mit von der Partie. Für mich sind digitale Rückteile der Gipfel des Machbaren. So ist meine Sichtweise eine andere.

        Persönliche Erfahrungen mit einem System (egal welches) werde ich auch weiterhin kundtun, ob das jetzt wieder allen gefällt ist etwas anderes.

    • Bei solchen Kameras geht es nicht um Marktführerschaft sondern um das Image. Was nützen Stückzahlen wenn die Rendite nicht stimmt? Damit Renditen stimmen ist das Image einer Firma wichtig.

      Das uns Europäern die Preise für Importe hoch erscheinen hat eher mit dem Wert des Euro zu tun. Denn billig wird so ein Bolide sicher nicht werden. Das es eine „Spitzenkamera“ werden wird ist hingegen sicher.

  • Absolut genial Canon.. Ich würde sagen dass bedeutet 4 Jahre Canon Zyklus abwarten bis dann vielleicht mal was kommt, was ich brauche… Es kann doch nicht so schwer sein, eine Alltags- und Praxis-taugliche und bezahlbare Kamera zu bauen?! Die Technik die ich möchte ist ja vorhanden, aber wird einfach wie Wild über verschiedene Body verteilt..

    • mhh R, Rp oder falls mit Spiegel md IV, 6D II

      Falls diese genannten Sie nicht glücklich machen, sollten Sie mal Fuji, Nikon, Sony etc. vorbei schauen.

  • Hat Canon nicht auch einen 100 MP Sensor vorgestellt.
    Wozu noch MF?
    Braucht es eine extra Objektivlinie, nur für derartige Sensoren?
    Welcher Tintenstrahler, Laser- oder Offsetdrucker bringt die Qualität „rüber“?
    Nur noch 100% Ansicht auf dem Monitor?
    Was lösen unsere Augen davon noch auf?

    • Komisch! Gefühlt gab es bis jetzt kaum so viele Varianten an Kameras, mit unterschiedlichsten Ausstattungsmerkmalen und gefühlt wird immer mehr genörgelt.

      Und umso mehr innerhalb dieser Seite wird genörgelt, wenn Nikon und/oder Canon Neues vorstellen.

      • @Stefan: Das fällt mir auch auf. Das Genörgel nimmt mittlerweile derart Überhand, dass ich mir solche „Diskussionen“ wie hier immer seltener antue. Letztendlich können insbesondere CaNion auf den Markt werfen was sie wollen, zerrissen wird es eh.

        Das liegt aber auch an dem Problem, dass viele „Fotografen“ heute eher „Technik-Nerds“ sind, die auch schon mal auf den Auslöser drücken. Dann werden völlig in sich schlüssige, verlässliche und funktionelle Kamerasysteme zerrissen, weil man nicht die Schatten 6 Stops in der Nachbearbeitung aufhellen kann ohne Rauschen zu sehen. In der Regel ist es aber leider so, dass wenn ich Bildbereiche 6 Stops aufhellen will, ich in 90% der Fällen mit der Bratpfanne geschlagen gehöre, weil ich grundlegende Sachen bei der Belichtung verpasst habe …

        Naja, leidige Diskussion 😉

      • @ Stefan und Jens

        Ihr sprecht mir aus dem Herzen! Besser hätte ich es auch nicht sagen können. Das erinnert mich ein bisschen an den ehemaligen Bundesligaspieler und Nationaltrainer Bertie Vogts, der auch – egal was er gemacht hat – kritisiert wurde. Er meinte dann, selbst wenn ich über Wasser gehen könnte, würden die Leute sagen, aber schwimmen kann er nicht!

      • Hallo Stefan, Jens und joe

        Ich bin da bei Euch. Was hier kritisiert, genörgelt usw. wird, ist schon Wahnsinn. Ich selbst sehe den Grund darin, daß die Allermeisten hier herinnen ihre Ausrüstungen als das beste Equiment anpreisen wollen, und alles anderen Systeme die sie nicht haben, negativ sehen und damit auch negativ beurteilen.

        Ich habe an anderer Stelle schon mal geschrieben: „Lasst uns doch mal treffen, lasst uns gemeinsam fotografieren, und man wird kaum einen Unterschied am Ergebnis feststellen, nur die Sichtweise des Fotografen wird eine andere sein.“

        Es gibt schlicht und einfach keine schlechten Kameras mehr, jeder kauft sich das System, was ihm am besten zusagt.

    • Hallo Robin,

      70 MP kann man für vieles gut verwenden, so hoffen wir mal die Optik spielt mit und der Stabilisator ist mit integriert.
      Zum einen kann man wirklich auch was sehr gross drucken, was sicherlich nicht tagesgeschäft ist.
      Aber auch mehr Möglichkeiten bei Bildausschnitten, die man dann noch in hoher Qualtität drucken möchte.
      Du kennst ja sicher das Thema Randunschärfe von Objektiven. Man könnte sie einfach wegschneiden 😉

      Das einzige wovor mit graut, ist der Speicherbedarf und das nicht nur bezogen auf den Platz der eigenlichen Datei, auch bei der Bildarbeitung wird alles sehr schnell, sehr viel grösser vom Speicherplatz.

    • Hallo Robin,
      kleiner Tipp “Die große Objektivreihen 1+2“ von Krolop+Gerst auf YTube, mit dem Optischen Sachverständigen, der für viele Zeitschriften die Test’s ausführt und auch von den Herstellern kontaktiert wird.

      Laut diesem löst das Menschliche Auge 6-8 MP auf.

      100% Ansicht auf dem Monitor ist out – 400% müssen es schon sein ;-).

  • Zwangsläufig, dass Canon zum absolut hochwertigen Glas auch einen hochwertigen Body bringt (R und RP überzeugen mich da nicht). Hoffe der Sensor überzeugt nicht nur mit Pixelcount – das setzt dann auch die Konkurrenz unter Druck, wovon dann unterm Strich auch die Fotografen mit Konkurrenzprodukten profitieren.

  • Find ich echt interessant aber halt auch nur dann wirklich sinnvoll wenn sie gleichzeitig die gleiche Kamere mit einem Sensor zwische 24-40 mp vorstellen. Wenn es eine Profi cam wird ist es halt auch so das die Leute die Geld mit der Fotografie verdienen unterschiedlichste anforderungen haben. für ein schooting für eine Werbekampagne sind 70 mp sicher ein gewinn im gegensatz zu einer veranstaltung egal ob Hochzeit oder Buisniss event, wo diese cam vermutlich! hinderlich sein wird…

    • Mirko…..

      und wenn die gemein sind und 70+ sind dann effektiv 120 Megapixel? So als Schachzug, wir locken die anderen mit ihrem 75-100 Megapixel Sensor aus der Deckung und schlagen mit 120 zu! Oder es lassen sich die vielen Pixel zwecks Bildverbesserung anders zusammenschalten und auslesen?

      Was dann hier abgeht, auf die Meldungen bin ich neugierig.

      • Alfred,
        könnte natürlich sein, nur leider liest man all zulange schon davon und letztendlich werden Kameras vorgestellt mit aufgewärmten Sensoren. Von daher bin ich ein wenig skeptisch aber nichts ist unmöglich 📸

      • Mirko

        was haben wir bis jetzt an Gerüchten gelesen, da wäre der „organische“ Sensor ohne Zwischenstege, das eingereichte Canon Patent für eine neue Art Schichtsensor. Canon hätte auch ohne neues R-Bajonett einen elektronischen Sucher einbauen und neue EF-E Objektive bringen können.

        Einmal kurz nachgerechnet 120 Steglose organische Megapixel reichen um 3×3 RGB Pixel zusammenzufassen. Interpolieren für die Farben ist dann nicht mehr nötig. Man könnte also gleichzeitig eine Aufnahme für die Auflösung und eine zweite für die Farben auslesen und rechnen. Das ergäbe ungefähr 70+ Sensoren.

        Dazu passen dann die R-Objektive mit ihrem Leistungsvermögen perfekt. Könnte doch sein oder sehe ich das falsch?

      • Servus Alfred,
        nein das siehst Du nicht falsch. Wäre doch schön wenn Canon diesmal vorlegt und nicht „nur nachzieht“.
        Mal schauen wer die neue Sensorgeneration zuerst einführen wird, Canon wird mit Sicherheit nicht nur zuschauen….

  • Und wenn es kein organischer Sensor wird, sonder nur ein herkömmlicher?
    Wie sieht dann wohl erst der Pixelpitch von 70 MP auf dem Must-Have KB-Format aus?
    Ist der dann sooooviel anders / besser als bei den – von vielen gescholtenen – 24-26 MP auf APS-C oder 20 MP bei M43???
    Sind dann überhaupt noch Vorteile vom KB-Format zum APS-C / M43 vorhanden?
    Spricht bei solchen MP-Bereichen 50+ MP nicht dann doch etwas für’s kleine Mittelformat (größere Sensorfläche bei gleichem MP-Bereich = besserer Pixelpitch…)?
    Selbst wenn die neuen Canon R Kamera-Objektive dafür geeignet sein sollten… auf den Preis DER Canon-Vollprofi-R bin ich gespannt… ob dieser wohl soooviel unter der GFX100 liegen wird… ?

    • Hallo Markus,

      falls die neuen Sensoren demnächst auf den Markt kommen werden die kleineren Formate davon am meisten profitieren weil sowohl die elektronischen Bildfehler als auch das Verhältnis Sensorgröße-Auflösung besser wird. Das bedeutet das der sichtbare Unterschied zum jetzigen Vollformat nicht mehr vorhanden ist.

      Vollformat muss sich also mit den Megapixeln nach oben orientieren, will es seinen Vorsprung behaupten. Ab dem „kleinen“ Mittelformat wird es mit den 100-200 Megapixel Sensoren schon arg eng was die erforderliche Rechenleistung in den Kameras angeht.

      Wer schon mal ein 150 Megapixel Bild mit 16 Bit Farbtiefe am Rechner in mehreren Ebenen bearbeitet hat weiß was ich meine.

      Wie Du richtig bemerkt hast werden solche Boliden nicht billig machbar sein. Aber sie werden flotter arbeiten können als das Mittelformat. Das MF ist auch nicht für Reportagen oder Sport gedacht sondern soll im Studio Höchstleistung bringen. Wenn man sich die Preise für Kameras, Objektive (besonders die Z und R Neuheiten) ansieht dann ist der Sprung zum Mittelformat in Reichweite. Es entscheidet der Anwendungsbereich welches System das richtige ist.

      Für mich sind die nächsten 12-18 Monate die spannendsten.

      • Hallo Alfred,

        wer von den neuen (organischen) Sensoren am meisten profitieren wird, wird sich zeigen. Vielleicht profitiert am Ende die Smartphonekamera am meisten davon? Das ist und war aber nicht der Punkt über den zu reden (spekulieren) ich beabsichtigt habe.

        Ja, wird wohl so sein. Aber nachdem auf dieser Seite hier schon etliche Kommentare hinsichtlich Vorteil KB gegenüber APS-C/M43 in die Richtung gingen „größere Sensorfläche, gleiche MP (um die 24) = größere Pixel anstatt APS-C/M43 wo diese auf den kleineren Sensoren arg zusammen gequetscht werden“… ist die Frage doch wohl berechtigt, ob KB nicht einen Vorteil aufgibt/verschenkt, nur weil KB ähnliche MP-Regionen erreichen will, wie diese im Kleinen Mittelformat schon / bald erhältlich sind, oder nicht?
        Ich denke Sony hat ja nicht umsonst 3 verschieden Sensorauflösungen im KB-Format…

        Ob KB mit 70 MP wirklich so viel schneller zum auslesen gehen wird, wie beim kleinen MF mit gleicher Auflösung? Die Pixelanzahl zum auslesen wäre ja die gleiche, nur die Sensorgröße wäre anders, also wird die Canon Profi-R wohl auch nicht unbedingt für Sportfotografen geeignet sein, oder?
        Es geht wenn dann eher um die Farbtiefen 10 / 12 / 14 oder 16 Bit, die die Auslesegeschwindigkeit hemmen würden, oder?

        So wie die Sensoren besser geworden sind, werden auch laufend die Prozessoren schneller. Wahrscheinlich wird auch das kleine MF in den nächsten Jahren schnellere Bildfolgen zulassen.
        Aber ganz ehrlich, bislang habe ich die schnellen Bildfolgen noch nicht benötigt, die meine Kamera zulassen würde ;-).

      • Servus Markus,

        von dieser Seite gesehen sind Deine Einlassungen wohl richtig. In jeder Hinsicht bleibt die Entwicklung nicht stehen. Deswegen habe ich mir meine „Bildverarbeitungsmaschine“ für den stationären Bedarf mit den besten momentan verfügbaren Bauteilen fertigen lassen. Der Unterschied zu meinem alten Gerät (3 Jahre) ist enorm.

        Für meine Motive benötige ich keinen „schnellen“ Fotoapparat, eher einen mit dem ich gut manuelle Einstellungen bedienen kann. Dabei möchte ich so weit möglich direkten Zugriff auf wichtige Funktionen haben und nicht durch ein Menü mit Untermenüs turnen müssen.

        Mir ist auch egal ob ein Gerät 1 oder 2 Speicherkarten aufnehmen kann weil ich meist sowieso direkt auf meinen Rechner fotografiere. Außerhalb mache ich einige Testaufnahmen, schiebe die Karte in den Kartenleser und kontrolliere am „Schlepptop“ die Funktion. Mir ist in all den Jahren noch nie eine fehlerhafte Karte untergekommen, und wenn hätte ich immer noch mehrere andere in der Fototasche.

        Sensor Größen sind für mich nur wichtig wenn es um den Verwendungszweck der Bilder geht. Warum sollte ich für eine Internetanwendung im Mittelformat fotografieren?

        Die Abbildungsleistung muss stimmen, egal ob es MFT, APSC, Voll- oder Mittelformat ist. Dazu gehören die verwendeten Objektive ebenso, unabhängig wer sie gebaut hat.

      • Hallo Alfred,

        tja, da ich die Fotografie (zumindest zur Zeit) noch als Hobby betreibe, verwende ich nur 1 Kamera für meine Fotos, unabhängig davon ob die Bilder mal bei mir an der Wand hängen werden, in einem Fotobuch oder vielleicht in den nächsten Wochen (Monaten?) im Netz landen.

        Bildbearbeitung beginne ich derzeit mit C1pro12. Eine Pixelstation steht bei mir aber (noch) nicht zu Hause 😉.

        Tja Abbildungsleistung… Gerade heute vormittag erst habe ich in einen Artikel gelesen, in dem die neuen 50iger im Vergleich zu den älteren beurteilt wurden und da war das RF 50iger an der R dabei, welches schon noch ein gutes Stück von der Sensorauflösung weg war.
        Da stellt sich mir glatt die Frage, ob man für die 70MP-R noch ein neues 50iger benötigen wird, wenn schon das derzeitige neue 2.500€ 50iger nicht die Sensorauflösung (Linienpaare, was für die Techniknerds 😉 schon ein Aufhänger ist) der derzeitigen R auszuschöpfen vermag…

      • Mirko,

        deswegen meine Flucht ins Mittelformat, bei der Pixelgröße und den Pixelabständen des größeren Sensors sind 50 (bis120) Megapixel mit dem Auflösungsvermögen der Objektive locker zu bedienen, sagt Fuji.

        Trotzdem fotografiere ich zu 80% mit der kleinen, einfach weil ich die immer mitnehme und die Bilddaten für (fast) alles ausreichen. Überhaupt wenn ich die Festbrennweiten verwende.

        Wenn ich nicht für die restlichen 20% so ein bekloppter BQ Heini wäre würde mir eine Kamera durchaus reichen. Meine wesentlich bessere Hälfte verdreht die Augen wenn ich sage das es bald eine Fuji GFX 100 geben wird. Kurze knappe Ansage von ihr: “Neue Küche“, und fertig!