Retro, doch kein Retro, ein Retro-Schwesternmodell – so richtig stimmig ist das Bild der kommenden Canon EOS R8 Mark II noch nicht.
Wird die Canon EOS R8 Mark II wirklich eine Retro-Kamera?
Es ist mir nach wie vor ein Rätsel, warum Canon bisher noch keine moderne Kamera mit Retro-Gehäuse auf den Markt gebracht hat. Dass sich ein bisschen Nostalgie gut verkaufen lässt, stellen andere Hersteller wie zum Beispiel Fujifilm, Nikon und OM System schließlich seit Jahren unter Beweis. Canon ignoriert diesen Trend (der eigentlich ja gar kein “Trend” mehr ist) hingegen weiterhin konsequent.
Lange Zeit war man davon ausgegangen, dass sich diese Situation im Jahr 2026 ändern wird. Konkret wurde vermutet, dass Canon das 50-jährige Jubiläum der legendären Canon AE-1 nutzen wird, um (angelehnt an die AE-1) eine Retro-Kamera auf den Markt zu bringen. Diese mögliche Retro-Kamera wurde in der Gerüchteküche meist als Canon EOS RE-1 gehandelt.

Dann haben Quellen im April 2026 aber verlauten lassen, dass die Retro-Kamera nicht als RE-1, sondern als EOS R8 Mark II auf den Markt kommen soll. Die Präsentation dieser Canon EOS R8 Mark II steht nun kurz bevor, die Präsentation soll wohl für den 15. September 2026 geplant sein. Eine der wichtigsten technischen Neuerungen der R8 Mark II wird voraussichtlich ein 5-Achsen-Bildstabilisator sein.
Von der anfänglichen “die R8 II wird eine Retro-Kamera”-Meldung haben wir uns inzwischen aber wieder etwas entfernt. Zuletzt wurde die Kamera eher als etwas “kantiger” beschrieben. Also irgendwie ein bisschen Retro, aber nicht so ganz.
Schwesternmodell der R8 II mit Retro-Gehäuse?
Jetzt gehen die Informationen bei Canonrumors noch einen Schritt weiter. Konkret habe man von mehreren Quellen Hinweise erhalten, dass es “eine zweite R8 Mark II im Retro-Design” geben könnte. Diese soll allerdings nicht am 15. September vorgestellt werden.
Ein Schwesternmodell mit abgeändertem Design also? Wäre nicht unbedingt Canons Stil, wirkt insgesamt aber nicht völlig unrealistisch. Canon müsste schließlich nur ein neues Gehäuse entwickeln und könnte die Technik der R8 Mark II übernehmen. Fujifilm macht das seit Jahren so.
Wir halten fest: So richtig passen die Gerüchte der letzten Wochen nicht zusammen und ich bin wirklich gespannt, was genau Canon im September vorstellen wird. Ich vermute, dass wir eine relativ normale EOS R8 Mark II erhalten werden. Hier und da vielleicht etwas kantiger und hochwertiger, aber doch spürbar von einer richtigen Retro-Kamera entfernt.
Wenn Canon ein weiteres Modell in der Mache hat, bei dem die Technik der R8 II mit einem Retro-Design kombiniert wird, hätte ich dagegen überhaupt nichts einzuwenden – im Gegenteil. Diese Trennung würde für mich auch mehr Sinn ergeben, als ein paar halbherzige Retro-Elemente in die EOS R8 Mark II einfließen zu lassen.
Was denkt ihr? Wird Canon den Retro-Trend weiterhin ignorieren? Wird die R8 Mark II eine echte Retro-Kamera? Oder hat der Hersteller doch ein weiteres Modell in der Mache?


Ich bin nicht von Canon abhängig und Canon nicht von mir, also sollen sie bringen was sie für richtig halten 📸
Hatte mich 2011 für einen anderen Hersteller entschieden. Insofern bin ich nicht wirklich
an so einer Kamera interessiert.
…was schreibst Du denn noch hier …dachte ihr seid schon in Spanien auf der Jagd nach Schneehasen 😂
morgen früh geht es los 🙂 🙂 🙂
…dann Gute Fahrt und einen schönen Urlaub 🧳🚐📷
Also, wenn man das so liest, irgendwas passt da nicht zusammen, kein Nostalgie-Modell und immer noch Marktführer? Was macht Canon bloß falsch?
Gar nix. Canon macht das, was sie immer schon gemacht haben: sie bauen gute Kameras. Zwar nicht ganz so gut wie meine bevorzugte Kameramarke, aber immerhin:-)))
“Zwar nicht ganz so gut wie meine bevorzugte Kameramarke, aber immerhin:-)))”
Praktica???
Du hast es erkannt! Vor allen Dingen die digitalen Prakticas sind Dekaden voraus. Erich hat hat das schon damals im Sinn gehabt:-))
…nicht nur der Erich sondern auch Radio GaGa ist da bestens im Bilde 📸😄
Nichts, Canon soll Nostalgie-Kameras einfach den anderen überlassen, z.B. Sony, die haben schon eine Spielzeugabteilung. Bleibt noch Fuji, aber dort ist es Kult.
Sehe ich absolut so, einfach den anderen überlassen – Nikon ist da z.B. 5 Jahre voraus, Fuji sowieso – absolut auch meine Meinung, zumal Canon geschlossenen Obikosmos hat, wo bitte sind da passende Retroobis bei Canon. Deshalb bisserl kantigere R8 (wenn überhaupt), das war’s – den anderen überlassen wäre der schlauste Weg.
“wo bitte sind da passende Retroobis bei Canon”
…na hier zum Beispiel 😉
https://www.voigtlaender.de/objektive/rf-mount/
👍 – tolles Portfolio von Voigtländer für RF – definitiv Retro inkl. NON-AF, mehr Retro geht nicht. Aber wer Canon kennt, der weiß auch, dass die nicht für Umme und das Glück anderer Firmen (hier: Voigtländer).arbeiten. Das wäre für Canon schon sehr Retro … 😉 LG
…das Portfolio für Nikon Z ist sogar etwas “größer”, liegt vermutlich an der Nikon ZF 😉
Für Nikon Z ist sogar das 15/4.5 erhältlich, anbei mal das Voigtländer 15/4.5 (erste Version) inkl. Adapter an meiner Fuji. Die aktuelle Version dürfte etwas “gewachsen” sein aber weiterhin sehr kompakt daher kommen. Ich hatte es mit der Z5 versucht aber es kam keine Freude damit auf, ich benötige keinen ausgeprägten “Handgriff” bei Verwendung solcher Objektive. Mein Hoffnungsträger heißt das daher, Panasonic S9 II mit SUCHER 😂😎📷
https://i.ibb.co/xSWgcGJ3/Collage-22.jpg
Wir dürfen wirklich gespannt sein, was an interessanten Neu-Vorstellungen in den nächsten Monaten von Pana und anderen kommt – Nikon wird, wenn die Zeit reif erscheint, sicher ebenfalls wieder “ein Ass” auf dem Foto-Court aufschlagen.
Ja, man muss nicht jeden Sch..ss mitmachen.
Und Canon baut Drucker, die genau 2 Monate über der Garantie halten.
Schreib doch nicht immer so ein Kindermist.
Gruß Jürgen
Stimmt, habe auch so einen Canon Pixma Drucker. Bin aber zum Schluss gekommen, dass es besser ist, alle 4 Jahre einen neuen Drucker zu kaufen, der fast nichts kostet, und der wirklich gute Bilder ausdruckt, als ein teureres Modell, bei dem es auch nicht sicher ist, ob es über die Garantiezeit hinaus hält.
Und Sony hat ja überhaupt keine Drucker, ganz schwach für so einen Gemischtwarenladen.
Gruss Rolf
Und schönen Urlaub noch.
Zu dem Entschluss musste ich auch kommen, zudem sollte man immer zuerst die Farbpatronenpreise sich anschauen. Ich finde da gibt es extreme Unterschiede. 😉 Kaufe auch nur noch normale Drucker. Sony ist ein Gemischtwarenladen, und wie, eigentlich eine wirklich reine Fotofirma ist nur Nikon und Leica. Sony kann also jederzeit ein Produkt vom Markt nehmen, wenn es nicht mehr läuft, und hat noch genug andre Geschäftsfelder. Canon wird wahrscheinlich nicht einsteigen ins Retro Modell Geschäft, kann ich mir nicht vorstellen, da sind sie schon zu spät.
Sehe ich genauso. Werde meinen alten Pixma Drucker nach zehn jahren reaktivieren, nachdem es angeblich wieder Patronen bzw Tanks dafür gibt.
Das halte ich allerdings nicht für eine gute Idee. Canon baut jeweils Fehlercodes ein, die spätestens nach 4 Jahren ab der Inbetriebnahme aktiv werden. Und die Fehlermeldungen kommen auch, wenn das Gerät noch einwandfrei funktioniert. Das lässt sich zwar austricksen, ist aber zeitaufwändig und nervig, denn es muss dauernd wiederholt werden. Darum mache ich es inzwischen so, dass ich nach der ersten Fehlermeldung das Teil entsorge und einen neuen kaufe. Könnte jetzt in deinem Fall so sein, dass gleich die Fehlermeldung kommt, wenn die Farbpatronen eingesetzt sind. Druckdüsen verstopft ist so ein Standardfehlercode. Dann sind die Patronen auch noch futsch, dafür würde man schon einen halben Drucker bekommen. Meine Empfehlung: Weg damit!
Also mein Canon Pro 1000 ist nun über 5 Jahre alt, hat noch nie ein einen Druck versaut, musste noch nie den Kopf reinigen und er läuft und läuft und läuft …
Kaufe natürlich auch kein Spielzeug wie der Pixma oder ähnlichen Ramsch.
Ja, der ist aber auch massiv teurer. Zudem drucke ich nur selten Fotos aus, meistens Wanderkarten, und dafür reicht ein Pixma vollkommen. Wäre Geldverschwendung, ein teuereres Gerät zu kaufen.
Bei der Kamera-Objektiv-Kombi ist das natürlich ganz etwas anderes. Was ich ganz sicher nie machen würde, wäre so ein Sony-Spielzeug an ein Tele zu schrauben. In dieser Beziehung (Ergonomie) haben Nikon und Canon ganz einfach die Nase vorn. Da nützen auch ein paar Pixel mehr nicht viel.
Wenn einem die Grösse und Gewicht egal ist, dann baut Canon haptisch die besten Vollformatboliden. Die schönsten Kameras kommen aber definitiv nicht von Canon. Wer schön will kauft Leica und wenn mann sich die nicht leisten kann dann Fuji oder Olympus/OM.
Canon ist praktisch, aber nicht schön.
Geschmacksache, ich finde Leica hässlich, wie eigentlich alles, was nach letztem Jahrhundert aussieht, ausser Bordeaux Premier Grand Cru natürlich. Am besten liegt Nikon in der Hand, deshalb finde ich diese Kameras am schönsten, dicht gefolgt von Canon, und den Rest kann man in dieser Hinsicht vergessen, die sind für die Vitrine ideal, für den längeren Fotoeinsatz eher weniger.
“Geschmacksache, ich finde Leica hässlich, wie eigentlich alles, was nach letztem Jahrhundert aussieht”
Jetzt weiß ich warum Du “Smartwatch” Träger bist 😄😉
Haha, bist wohl neidisch auf meine IWC Portugieser. Die ist aber von diesem Jahrhundert, habe ich genau im Jahr 2000 gekauft. Zudem ist das keine Nostalgie-Uhr, sondern eine zeitlos klassische 😁😉
Und auch feldtauglich, wie auf folgendem Foto zu sehen ist:
https://www.rolfcarlnaturfotografie.ch/ard%C3%A8che-und-cevennen?pgid=ksxbqr981-1ba16ba1-98e1-4229-a38b-910ffb9052c9
Gute Fotos!!!
Danke! Die Making-of-Fotos hat aber meine Partnerin gemacht. Der Rest ist natürlich von mir.
Übrigens, wäre in der Ardeche in den 90ern beinahe ertrunken, als das Kanu gekentert ist und es wegen eines Wirbels von mir nicht gedreht werden konnte, Gott sei Dank kamen zwei Kanus zur Hilfe.
Kann ich mir vorstellen, dass das nicht so harmlos ist, Flüsse sind extrem gefährlich. Wir waren Mitte Oktober dort, da waren nur noch wenige Kanus unterwegs. Wir waren eine Woche dort und haben alle Abschnitte abgewandert, so gut es ging, das war auch ziemlich eindrücklich. Nachher sind wir noch in die Cevennen gefahren, das ist auch ein Highlight, ähnliche Felstürme wie in der Sächsischen Schweiz.
Wir haben diesen Sommer noch keinen Urlaub gemacht, weil es hier super war bei dem Wetter und es hier tolle Naherholungs- und Urlaubsziele gibt, dazukommt, das wir die Fassade und das Dach unseres Hauses komplett erneuert haben und mit 3 Kindern im Studium muss man dann auch mal auf eine grössere Reise verzichten und wollen deshalb diesen Herbst u.a. auch mal wieder dort hin fahren und dann weiter nach Nordspanien.
Bei mir ist auch der Herbst Hochsaison. Wenn ihr nach der Ardèche auch noch die Cevennen besuchen wollt, hätte ich einen guten Tipp: In Le Rozier, am südlichen Ende der Tarnschlucht, hat es ein sehr gutes Hotel mit ausgezeichnetem Restaurant, und zwar das Doussière. Als wir dort waren, hatte das Restaurant etwa 15 Gault Millau Punkte. Wir haben gleich ein paar Tage gebucht zusammen mit dem Abendmenü.
Und das Tele nicht vergessen, um die Felstürme herum hat es mehrere Gänsegeier. Kann dir dann auch noch einen Tipp geben, wo man sie super fotografieren kann. Man muss aber absolut schwindelfrei sein.
Rolf, ich kann dich beruhigen aber für diesen Typ Uhr bin ich der falsche Typ 😉 Es geht mir auch nicht um die Marke sondern das mechanische Uhren aus dem letzten Jahrhundert stammen. Stört mich aber nicht, deswegen trage ich mechanische Uhren ⏰
Wenn ich eine habe ist sie zeitlos und schön, sonst hätte ich sie nicht! 🙂 Wer trägt denn heute noch Prolex, ausser Zuhältern und Neureichen?
Das war auch der Grund, wieso ich diese Uhr gekauft habe. Ausser dem grösseren Durchmesser (42 mm) ist sie unauffällig und klassisch dezent. Eine Moser Uhr war auch noch in der engeren Wahl, auch aus Schaffhausen. Rolex kam schon nicht in Frage, weil ich keine Metall-Armbänder mag.
Lustig, ich mag auch keine Metallarmbänder, aber Prolex gäbe es auch teilweise mit Leder oder Kautschuk Armband, aber ich finde die haben – nach meinem Geschmack – etwas prolliges. Moser Uhren treffen aber auch nicht ganz meinen Geschmack.
Bitte mal eine Leica T701 anschauen, hab sie nicht aber alles andere als häßlich
… über die Rangfolge kann man streiten …
… 🤬😇🍷📷📸 …
Geht mir auch so, Nikon Kameras liegen mir am besten in der Hand, und man möchte ja auch kein Spielzeug in der Hand halten, zudem die Kritik das solche Kamera schwer sind, hat auch mit der optischen Physik zu tun, wie bitte soll eine Vollformatkamera leichter gebaut werden, wenn die Optik einfach sich nicht verkleinern lässt, hat alles seinen Preis. Da muss ja genug Licht auf den Vollformatsensor. Große Feldstecher sehen auch ja schärfer und weiter als kleine. Oder wie sieht es erst mit Sternenteleskopen aus? Für meinen Geschmack hat Canon zu viel Plastik als Gehäuse verbaut, aber wie gesagt, nur Geschmacksache. Nikon Kameras sind wirkliche Arbeitstiere, das ist so.
Genau, es geht ja vor allem bei der Telefotografie auch um das perfekte Gleichgewicht zwischen Kamera und Objektiv. So ein fummeliges kleines Ding an einem Tele würde ich mir nicht antun. Somit bleiben nur noch Nikon und Canon übrig. Es ist ja auch so, dass man mit etwas schwererem Material viel ruhiger nachführen kann, wenn sich etwas bewegt.
Da habe ich wohl im Chemieunterricht nicht aufgepasst, wusste nicht, dass eine Magnesium Legierung eigentlich Plastik ist.
Wir reden schon von verschiedenen Qualitäten des Kunststoffes oder. 😉 Legierungen sind ein andres Thema.
” Zu viel Plastik als Gehäuse verbaut ” Zitat von Dir. Die Gehäuse sind aus einer Magnesium Legierung, die mit – wie bei allen Herstellern, auch bei Nikon – mit einem Kunststoff überzogen sind. Wenn dir der von Canon nicht gefällt ist das ok und Geschmackssache, aber wie du es geschrieben hast ist es einfach falsch, irreführend und bewusst negativ dargestellt.
… die Leica S irgendwas schön?😂🐴 und die M´s? Ne.
Vielleicht tanzen die S-Modelle aus der Reihe. Ändert aber nichts daran, dass Canon keine Kameras mit zeitloser Eleganz, sondern praktische Werkzeuge von hoher Qualität liefert. Niemand wird sich eine Canon in den Schrank stellen, weil ihm das Design gefällt. Die R5 sieht am Ende genauso aus wie eine 5D.
Also ich habe bei mir in der Vitrine die gute alte AE-1 Program sowie die T90. Beide wunderschön und zeitlos auf ihre Art.
Bei der T90 stimmte einfach alles. Das war eigentlich die perfekte Kameras. Kein anderer Kamerahersteller hatte zu der Zeit ein derart stimmiges, leistungsfähiges Gesamtkonzept inklusive erstklassigem Design und derart vielen Innovationen. Und trotzdem war die T90 eine der größten Fehlentscheidungen von Canon: sie kam zwei Jahre zu spät auf den Markt. Ich verstehe bis heute nicht, was sie sich die Verantwortlichen bei der Planung gedacht hatten. Jedenfalls hat sich Canon damals selbst um einen enormen wirtschaftlichen Erfolg gebracht.
Das “sie” in der vorletzten Zeile bitte streichen. Gibt es die Korrekturfunktion nicht mehr?
Doch, der Button unten rechts. Man muss aber in etwa einer Minute korrigieren, nachher geht es nicht mehr.
Ich habe schon befürchtet, dass es ein Zeitfenster für die Korrekturfunktion gibt. Danke für den Hinweis, Rolf, und noch einen schönen Abend.
Gerne, und auch einen schönen Abend.
Ja, die T90 war wirklich ein Gamechanger und, bis auf das komische neue Ding “Autofokus”, wirklich komplett ausgestattet und viele Jahre voraus. Sie war ja auch besser ausgestattet als die erste analoge EOS-1. Wenn auch nicht ganz so robust.
Doch, ich habe eine Canon T90 im Schrank weil mir das damals futuristische Design von Luigi Colani gefällt. Manchmal benutze ich diesen Design-Panzer sogar noch. DIe T90 war wegweisend und ist ein echter, moderner Designklassiker. Ich glaube sie hat den Weg auch in irgendwelche Design-Museen gefunden.
Ja ja, das ist ein schönes Diskussionsthema, weil jeder einen anderen Geschmack hat.
Ich persönlich finde die ganzen digitalen Leicas ziemlich häßlich. Die “M’s” finde ich ganz hübsch, wobei ich der Meinung bin, dass Fujifilm mit der X-Pro die hübschere “M” im Angebot hat.
Bei den Canons gefällt mir das weiche, runde Design und dass sie wirklich in die Hand gebaut sind. Nikon geht auch in die Richtung.
Bei Sony kann ich nach wie vor nicht verstehen, dass die immer die linke Schulter ungenutzt lassen. Sieht erstens nicht schön aus und verschenkt zweitens enorme Möglichkeiten das Handling zu verbessern.
Von Olympus finde ich nur die PEN hübsch, Panasonic geht so, ist mir aber zu kantig. Echt nicht schön finde ich auch fast alle von Pentax, aber wie wir schon festgestellt haben, ist und bleibt es Geschmackssache.
Erlaubt mir einen kleinen Vergleich.
Will ich einen schönen Schraubenzieher oder eine gut festgezogene Schraube? Beides ist oft nur schwer erreichbar.
Ich wollte unbedingt weg von Canon weil ich die Canon- Manager und deren Entscheidungen für gestört halte.
Ich habe fast alle bekannten Fabrikate ganz privat durchgecheckt (nur APSC) und bin wieder bei der Canon R7 gelandet.
An der R7 ist (mit Ausnahme des Sensors) kein Gramm Retro. Die ist hochmodern und liefert die besten Fotos.
Jetzt hoffe ich seit langem auf eine R7 ii von der es schon seit langem Gerüchte gibt. Angeblich soll sie einen SuperSensor erhalten. Vielleicht lebe ich noch so lange, daß ich das erleben darf.
Und ihr Canon – Manager, seid nicht traurig. Eure Ingenieure wissen wie man gute Cameras baut und retten die Produkte trotz eure Fehl – Entscheidungen.
Irgendwas passt hier nicht zusammen…ja, ohne Zweifel. Darum muss ich bei diesem Thema immer schmunzeln.
Einerseits wird ständig nach neuen Kameras gejammert, und die sollen dann alt aussehen😆.
Genauso wird ständig bessere Technik verlangt, und dann sieht man auf Insta, Youtube und dergleichen, was damit mehrheitlich gemacht, wofür sie meistens nur verwendet wird…
Ich brauche nichts auf alt getrimmstes, aber auch nicht ständig etwas neues. Zum einen wegen der schlechteren Ergonomie, und wenn meine Bilder nicht gut werden suche ich den Grund bei mir. Ich denke weniger, das Canon jeden Käse mitmacht. Mich hat eine ZF nie interessiert.
Genau so ist das – jedem das eigene Wunschmodell.
Mehr Retro als bei den Leica M-Modellen geht nicht. Bei den Fuji GFX-sen sind alle sinnvollen fotografischen digitalen Eigenschaften im Mittelformat verbaut.
Canon, Nikon sind seit Jahrzehnten unabhängig von „Stückzahlen“ die beiden RETRO Hersteller in den Köpfen der Verbraucher. Dieses Image ist ihnen wohl kaum zu nehmen.
Wer Anhänger von Gelb oder Rot ist spielt keine Rolle solange beide Vereine das gewünschte Ergebnis liefern. Wer ehrlichen „Fußball“ sehen möchte besucht sowieso preiswerte Spiele in der Kreisliga. Auf die Fotografie übertragen – vom Smartphone über die Zoom Kompakten bis zur alten DSLR liefern alle wenn der Fotograf dahinter gut ist Bilder denen kaum jemand ansieht womit sie entstanden sind.
Meinetwegen kann Canon zukünftig zwei oder mehr unterschiedliche R8 Gehäuse bauen, kaufen würde ich davon keines. Wer ECHTES RETRO haben möchte fotografiert mit analogen Systemen.
Retro wäre für mich, Blende und Zeit nach alter Manier festlegen. Blende mit einem Ring um die Fassung. So wie z.B. bei der Lumix LX15; Einstellrad für Zeit und Einstellring für Programmwahl als Hintertürchen. Zur Schnittbildentfernungsmessung will wohl keiner zurück. ASA wird dann nur mit Knöpfchen gehen. Letztendlich soll Retro das Gefühl geben, wie früher fotografiert wurde. Das Spiel von Zeit, Blende und Licht. Praktisch die Situatioen wahrnehmen. Sonst kann man sich eine Smart Glass Brille aufsetzen und alles mit KI abfotografieren. Fotografieren ist für mich auch, etwas gestalterisch zu sehen. Also Form, Farbe, Situation und auch die Vermittlung eines Gefühls (im Bild muss etwas passieren). Wenn das alles noch im eigenen Kopf geschieht, geht auch nichts verloren.
Was nicht zusammen passt sind die Gerüchte, Fantasien und Schlussfolgerungen der Gerüchteküche. Canon lässt die Katze seit Jahren nicht mehr aus dem Sack und so liegen die Foren teils grandios daneben. So werden die Dinge zusammengewürfelt, die am Ende tatsächlich keinen oder kaum mehr Sinn ergeben. 2021/ 2022 veröffentlichte CR eine “Roadmap”, die – abgesehen der TS Linsen und des RF35mm F1.2 – erstaunlich präzise war. mMn hat Canon diese Roadmap danach gezielt “geleakt” und durch präzise vorhergesagte Veröffentlichungen gestützt, damit die Leute im RF Universum wussten (glauben zu wissen) was kommt und sich von dem geringen Objektivportfolio nicht haben abschrecken lassen. Gleichzeitig hat dies für Canon den Vorteil, dass sie sich entgegen einer offiziellen Roadmap nicht definitiv festlegen mussten. TS mit AF dauert wohl länger, beim RF 35mm F1.2 vermute ich, dass sie vom Design des 50mm F1.2/ 85mm F1.2 weg wollten und daher das 35mm gestrichen haben. Passend dazu tauchen derzeit ja Patente auf, die von schlankeren und leichteren F1.2 Objektiven mit VCM Motor sprechen. Auch der Ring USM des 50/85 wird seit 2021 nicht mehr verbaut… In den Jahren danach hat Canon wohl entschieden, dass nichts mehr raus kommt. Die Foren waren z.B. völlig überrascht vom 28-70mm… Weiterlesen »
Gut das ich mit meiner R3 sehr zufrieden bin !
Ein japanischer Canon Manager hat sich vor einiger Zeit mal zu diesem Thema geäussert das man nicht sicher sei ob sich eine Retrokamera mit dem ergonomischen Bedienkonzept moderner Canon Kameras vereinbaren lässt und ob die Canon Kundschaft sowas wirklich möchte. Von daher macht es schon Sinn wenn Canon keine Retrokamera im Pseudo SLR Design baut. Das wird schon von genug anderen Hersteller abgedeckt und ob das wirklich ein Trend wage ich zu bezweifeln. Nicht alles was im virtuellen Paralleluniversum gehypt wird ist wirklich ein Verkaufstrend. Wenn schon bitte was wirklich eigenes entwickeln wie die gezeigten Prototypen mit Lichtschachtsucher die eher an eine Hasselblad erinnern. Ob es dabei um Retro oder um eine Reduzierung geht sei mal dahin gestellt. Das ganze Thema wurde ja nur wegen dem Jubiläum der Canon AE-1 im Internet gehypt. Das kam nie von Canon selber. Übrigens steht nächstes Jahr ein weitaus wichtiges Jubiläum bei Canon an: 40 Jahre EOS System. Die Markteinführung war 1987. Vielleicht wird die kommende R8ll einfach etwas kantiger wie die EOS 650 von 1987 und soll an den Start des EOS Systems erinnern. Wer weiss.
Ich verstehe die Aufregung nicht. Mir ist Retro sowas von egal und solange die Kamera nicht wirklich potthässlich aussieht, kommt es mir nur drauf an, dass man damit einfach, schnell und gut Bilder machen kann.
Wer eine Retro-Kamera will, soll sich auf dem Gebraucht-Markt umsehen.