Canon Kameras

Canon Kameras: Umsätze und Gewinne brechen ein

Canon geht es als Unternehmen im Gesamten zwar gut, doch im Bereich der Digitalkameras sind Umsätze und Gewinne im 1. Quartal 2018 deutlich zurückgegangen.

Canon steht insgesamt gut da

Canon ist Marktführer, Canon will Marktführer bleiben, Canon will vor allem bei DSLMs mehr Marktanteile – und Canon will wie jedes andere Unternehmen auch Geld verdienen. Das gelingt den Japanern insgesamt besser als einigen anderen Kameraherstellern, doch wenn man sich die aktuellen Quartalszahlen anschaut, dann wird auch deutlich, dass bei Canon aktuell nicht alles ganz rund läuft.

Rückgänge bei den Digitalkameras

Das Sorgenkind ist aktuell der Bereich der Digitalkameras. Hier sind im 1. Quartal 2018 sowohl der Umsatz als auch der Gewinn im Vergleich zum Vorjahreszeitraum zurückgegangen. Konkret muss Canon einen Rückgang von 11,2 Prozent beim Umsatz und einen Rückgang von 15,5 Prozent beim Gewinn der Imaging-Sparte vermelden.

Besonders stark sind – wie erwartet – die Absätze der Kompaktkameras zurückgegangen, hier stehen -41 Prozent zu Buche. Doch auch im Bereich der DSLRs und DSLMs schwächelt Canon leicht, hier konnten insgesamt 3 Prozent weniger Kameras verkauft werden als im 1. Quartal 2017.

Trotz des schwachen Starts ins Jahr 2018 hält Canon aber an den zuletzt definierten Zielen für das gesamte Jahr 2018 fest. Der Umschwung soll unter anderem mit weiteren spiegellosen Systemkameras im Stile der Canon EOS M50 gelingen, auch das erwartete High-End-Modell dürfte im Herbst zumindest das Interesse zahlreicher Kunden wecken. Ob Canons spiegellose Vollformatkamera ein Erfolg wird, muss aber noch abgewartet werden. Und zumindest Fujifilm scheint Gerüchten zufolge nicht davon auszugehen.

Wie läuft es bei Sony?

Bei Sony liegen uns zwar aktuell noch nicht die letzten Quartalszahlen vor, doch zumindest das Geschäftsjahr 2017 konnte Sony mit hervorragenden Zahlen abschließen, auch und vor allem im Kamerabereich. Die Umsätze stiegen hier um 13 Prozent, die Gewinne haben sich sogar fast verdoppelt. Im aktuellen Geschäftsjahr rechnet Sony damit, dass insgesamt weniger Kameras verkauft werden, Umsätze und Gewinn aber minimal gesteigert werden können.

Quelle: Canon

Mark Göpferich

Mark Göpferich

Gründer von Photografix und freiberuflicher Redakteur, der sich seit vielen Jahren immer wieder aufs Neue von Fotografie und Kameras begeistern lässt. Mit mehr als 2.500 Artikeln hier auf Photografix inzwischen so etwas wie ein Experte für neue Kameras.

51 Kommentare

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  • An mir soll es nicht liegen. Warte schon seit einem Monat auf die Auslieferung der Canon M50. Aber mein lokaler Händler hat Body only noch nicht geliefert bekommen…..

    Lagernd muss es halt auch sein….

  • wird sich in den nächsten monaten/jahren herausstellen welche hersteller von kompaktkameras in diesem bereich übrig bleiben wird? wieviel kompaktkamerahersteller werden es schaffen?

  • …da ja allgemein der Start ins Jahr 2018 schlechter begonnen hat werden die anderen Hersteller wo ähnliche Zahlen abliefern. Das der Markt für „Knipsen“ eingebrochen ist sollte doch langsam auch bei Canon angekommen sein aber vielleicht stellen sie ja uns dieses Jahr noch drei neue Knipsen vor 🤪

  • Wer soll denn jedes Jahr all diese neuen Kameras kaufen? Mich würde interessieren wie viele Kameras 1990 jährlich verkauft wurden. Das waren sicher weniger, vor allem im High End Bereich. Ich bin sicher, das war jetzt ein 10jähriger Nachholbedarf und jetzt kommt nur noch Ersatzbedarf. Ein paar wie ich, die wenn immer möglich das Beste wollen, wird es immer geben. Denke das ist wohl ähnlich wie bei den Flachbildschirmen. Die stehen ja inzwischen auch wie Blei in den Regalen. Und Fernseher unter 50″ und ohne 4K (obwohl es kaum einer braucht) sind praktisch unverkäuflich. Und nicht zu vergessen, die Agfa und Kodak-Knipser haben inzwischen ein Handy, das 1000mal bessere Bilder macht als damals ihre analoge Knipse. Wäre ich im Topmanagement von Canon oder Panasonic, würde ich mir überlegen ob ich noch Geld in dieses „Dead Horse“ stecken würde oder mir nicht lieber neue Märkte erschliessen sollte.

    • Du hast Recht!

      @joe Es ist nur am oberen Ende der Fahnenstange Platz und im „Einsteigersortiment“ am unteren Ende der Fahnenstange wo eventuelle neue Hobbyisten für ein System eingefangen werden sollen. Dazwischen gähnende Langeweile.

      Selbst ich der mit Mittelformat und Vollformat arbeitet bin mit den SW Bildern meines Huawei P10 Smartphones sehr zufrieden. Selbst die Familien Bildchen die meine Frau mit ihrem Handy macht sind für das Album mehr als ausreichend. Es geht dabei weniger um Spitzenqualität sondern um den Erinnerungswert.

      Wer sich dafür noch eine Kompakte kauft ist selber schuld. 4k Video ist mit dem Smartphone jederzeit und sofort möglich. Mit einer Kompakten kann meine Frau diese „wichtigen“ Ereignisse nicht sofort mit ihren Schwestern teilen, mit dem Smartphone kein Problem.

      Wer am Kundenbedarf/Verhalten vorbei produziert hat Probleme!

    • Jedes Jahr neue Kameras auf den Markt zu werfen mit leichter Kosmetik an Technik oder Design wird es wohl nicht mehr bringen. Jedenfalls nicht für mich. Ich brauche haltbare und bezahlbare Geräte und fotografiere mit allem, was bei mir vorhanden ist. Digitale SLR, analoge SLR, digitale Kompaktkamera (überwiegend Canon , aber auch noch 2 Nikonkameras). Mit dem Smartphone nur, wenn ich keine andere Kamera zur Hand habe. Das weniger wegen der Qualität, die ist sicher besser als meine digitale Kompaktkamera, sondern wegen dem Handling und dem fehlenden Sucher.
      Eine Cousine von mir , die jahrelang nur mit dem Smartphone fotografiert hat, hat jetzt ihre alte EOS 350 reaktiviert und sich dafür „neu“ ein gebrauchtes Objektiv gekauft, da sie mit der Smartphone Fotografie doch nicht so ganz zufrieden war. Ob sie sich künftig eine neue Canon SLR kaufen wird, vielleicht wenn das alte Gehäuse mal streiken wird, aber dann sicher auch „nur“ ein Einsteigergehäuse“ und bestimmt nicht eine DSLM.
      Ich werde auch keine DSML mehr kaufen, sondern nur noch falls notwendig SLR Ersatzgehäuse und vielleicht noch ein kleines Zoomobjektiv.
      Somit fallen auch künftig sicher einige „Hobbiefotografen“ wie ich, der gelegentlich Fotos in eigenen Büchern veröffentlicht, weitgehends als Käufer von hochpreisigen DSLR/DSLM aus und die Mehrheit der Menschen wird eher zunehmend mit dem Smartphone (weils immer dabei ist und damit bequem ist) Fotos machen.
      Ob die künftigen Käufer von hochpreisigen Kameras und Objektive immer glücklich sein werden mit ihrer Anschaffung und ob diese überhaupt länger genutzt werden – Berufsfotografen natürlich ausgenommen – und dann nicht im Keller „verrotten“ oder auf dem Gebrauchtmarkt landen werden, wer weiss.
      Das alles wird sicher weiter für einen Rückgang der Kameraverkäufe in Zukunft sorgen.

    • Naja, das Handy macht wohl nie bessere Bilder als eine Kamera mit größerem Sensor und entsprechendem Objektiv. Das sieht mann wenn die Bilder auf gleiche Größe gezogen werden.
      Entscheidend ist was mit den Bildern gemacht wird. Die meisten wollen die erlebte Situation anderen zeigen oder sich selbst kurzfristig zurückholen. Dazu genügt das Smartphone.
      Das ändert sich dann beim ersten Kind, dieses soll ordentlich Digital gebannt werden.
      Später genügt dann auch wieder das Smatphone.
      Wer kein Geld mit Bildern verdient, also der Hobbyist wie ich, ist oft am Zweifeln ob sich der Aufwand der KB-Kamera für die Privatbilder lohnt. Was können Kamerahersteller dagegen tun? Eventuel mehrlinsige Kleinkammeras für Bewegtbilder?

    • Halo Joe und Alfred …
      Ich grüße Euch aus meiner Mittagspause und erinnere Euch daran was Fujis – Wahrsager neulich prophezeit haben …
      Großer Niedergang …
      Ich glaube keiner will der erste sein der das Handtuch wirft und bei Firmen die noch andere Sparten ihr eigen nennen hilft eine „Mischkalkulation“ der Kamerasparte. Canon wird bei Fujis Überlegungen wohl gedacht haben „was will die kleine Maus schon an einem Elefanten ausrichten mit ihrem Geschwätz“…
      Aber Joe – warum gleich so niedergeschlagen?
      Schau Dir Sony an – als die damals die Kamerasparte eigenständig machten dachte ich „oh weh, ob das gut geht ohne die Hilfe des Mutterkonzerns?“
      Nun sieh mal was ein wenig Druck den Ehrgeiz und die Fantasie der Mitarbeiter beflügeln kann so das diese sich auf den A… setzen müssen um ihren Arbeitsplatz zu retten.
      Sicher wird es eine schwere Zeit für die Kamerasparte geben aber irgendwer wird schon übrigbleiben und gute Kameras können alle bauen.
      Aber das nur Fuji übrigbleibt glaube ich auch nicht.
      Wahrscheinlich gibt es dann nur noch „Manufakturen“ a la Leica …
      Meistens wird ja nur wie Alfred schon sagte für die Erinnerung geknipst und diese Art der Kameras wird auch bald verschwinden .
      Es ist mittlerweile eine Generation herangewachsen denen viel mehr Möglichkeiten für die Freizeitgestaltung geboten wird als z B mir früher. Außerdem dann die Entwicklung neuer Technik – was wohl noch alles kommt!
      Aber solche wie wir wird es auch weiterhin geben – wenn auch in geringerer Stückzahl – und so denke ich das wir hier unsere Jahre noch genügend Gutes angeboten bekommen und noch nicht so schnell auf dem Trockenen sitzen werden …
      Und außerdem – was solls …
      ich denke da an früher an einen Berufskollegen im Ort – der keinen Nachwuchs hatte – der immer sagte :
      „Was solls … nach mir die Sintflut !!!“
      Es grüßt … Gustav
      Und jetzt wieder nach draußen …

      • @Gustav
        Tja in ökonomischen Dingen bin ich halt aus Erfahrung Pessimist und habe leider viel zu oft Recht. Ich denke, dass den meisten – und ich meine nicht hier im Forum – gar nicht klar ist, welche Welle da auf uns zu kommt. Durch die Digitalisierung werden bis ins Jahr 2030 etwa 18Millionen Jobs in Deutschland wegfallen, bei etwa 42 Millionen Beschäftigten sind das weit über 40%. Es werden Neue entstehen, aber wie viele und in welcher Qualität? Die meisten werden nur noch befristete Jobs haben, man wird nur noch für Projekte gebucht und konkurriert mit tausenden um den gleichen Auftrag. Es fehlen zwar Arbeitskräfte im Pflegebereich – Gott sei Dank – Politiker schnallen das ja leider nicht, jeder zusätzliche Job im Pflegebereich ist ein Sargnagel für die Deutsche Wirtschaft, denn als Ökonom weiss ich, um es einfach auszudrücken: „man kann auf Dauer nicht überleben, wenn man sich gegenseitig die Haare schneidet“, irgendwoher muss das Geld ja kommen. Was man bräuchte ist eine digitale Revolution in Europa und speziell in Deutschland um die Abhängigkeit von amerikanischer Software abzubauen und um qualitativ hochwertige Jobs zu kreieren (ich habe hier 300MB/s, meine Schwester in D hat 7MB/s). Was macht man dagegen? Wir werden in den digitalen Ausbau investieren (Betonung auf „werden“). In den Schulen hat in der Schweiz jeder einen Mac oder PC – jeder, selbst in der kleinsten Dorfschule. Und in D? Digitales Brachland in den Schulen und auf dem Land. Ja und wir holen Millionen von unqualifizierten Menschen ins Land, wo doch jeder weiss, dass selbst hochqualifizierte es in Zukunft schwer haben werden einen vernünftigen Job zu bekommen. Fast jeder macht inzwischen Abitur – speziell in Bremen und vor allem in SPD geführten Bundesländern scheint die Hochintelligenz zu leben (bis zu 60% gehen aufs Gymnasium). Dann die Abhängigkeit von der Auto- und Maschinenbauindustrie, die auch noch nicht begriffen hat was da aus China auf sie zukommt.
        So, genug Pessimismus? Nein, andere Länder, Korea, China, speziell Asien und selbst die USA (nach Trump) haben begriffen in welche Richtung es läuft, aber der Deutsche Michel mit seinem Gutmenschentum muss mal erst wieder auf die Nase fallen, bis was passiert, aber dann ist es zu spät. Verpasste Digitalisierung lässt sich nicht aufholen, noch ist ein kleines Fenster offen, hoffe man begreift das endlich. Und falls hier irgendwo noch jemand glaubt, dass der Klimawandel aufzuhalten ist, der glaubt auch noch an den Weihnachtsmann und Osterhasen. Man bräuchte schon heute 2,5 Erden um uns alle auszuhalten, selbst wenn wir Null-Emissionen hätten, würde jede Anstrengung durch das zusätzliche ungebremste Bevölkerungswachstum – besonders in den ärmsten Ländern und vor allem in Afrika – diese konterkarieren. Massnahmen die das verhindern könnten getraut man sich in Gutmenschland nicht anzugehen. Zum Beispiel, Entwicklungshilfe nur bei strikter Geburtenkontrolle und Einhaltung von Menschenrechten.
        Willst Du noch mehr hören, es gäbe noch viel zu sagen? Ich denke eher nicht.

        Zurück zum Thema, Samsung hat die Kamerasparte ausgegliedert und zu einem Profitcenter gemacht. Welchen Schluss haben sie gezogen, obwohl sie sehr gute Kameras gebaut haben? Rechtzeitig aussteigen!!! Kein Geld für „Dead Horses“.
        So und nun hoffen wir, dass wir Alten (Ü50) von all diesem verschont bleiben.
        In diesem Sinne noch schöne Feiertage.

      • Ja Joe …
        Was habe ich in der Landtechnik viele Firmen gehen gesehen – andere wurden von der Konkurrenz aufgekauft und das beste behalten – alles andere plattgemacht.
        So wird es auch bei den Kameramarken kommen – auch noch profitable Firmen werden überlegen eine umsatzschwache und auf Dauer unsichere Fotoabteilung abzugeben oder ganz zu schließen.
        Das wird auch nicht mehr lange dauern.
        Und davon wird auch nicht die Welt untergehn, solche Schließungen lassen mich kalt – anders wäre es wenn ich mein Geld damit verdienen müsste.
        Ich kann alles von Deinem Beitrag unterschreiben denn viele bei uns leben in einer Vorstellung das es immer so weiter geht mit unserer Insel der Glückseligkeit. Dabei hat bei genauem Hinsehen bereits der Rückschritt angefangen.
        Deutschlands Zenit ist bereits überschritten – um uns herum herrscht Instabilität die auch uns unweigerlich heimsuchen wird. Das wollen viele aus Angst vor Verlust ihres guten Lebens nicht wahrhaben oder versuchen mit allen Mitteln Warner als „Spinner“ hinzustellen aber wir können uns nicht immer von Den Geschehnissen der Welt abkoppeln.
        Mal sehn ob sich jemand von Deiner Analyse angesprochen fühlt und eine Gegendarstellung hier erscheint.
        Gruß … Gustav

    • genau so sieht es aus. die meisten kaufen sich erst eine neue kamera, wenn die alte kaputt ist. der markt musste gedeckt werden und das ist nun geschehen. aber ich glaube nicht, daß das smartphone die kompakte komplett ablösen wird. die wenigsten smartphones haben brauchbare kameras. auf dieser seite wird oft von teuren smartphones geschrieben, welche nur einen relativ geringen anteil des marktes ausmachen. viele bilder die auf whats-app und sonstwo hoch geladenen bilder sind bei weitem nicht in bilderalbum-qualität.

      vielleicht verschwinden hersteller. vielleicht aber auch nicht mehr als man es von den letzten jahrzehnten gewohnt war.

  • Kompaktkamera . M wie Plastik, M wie jede Menge Objektive – Lichtschwach . Das ist doch keine Kompaktkamera G1x ist
    eine Kompaktkamera. Mir ist der Sucher und die Brennweite nicht wert was man für 1200 € bekommt,
    Es kommt einem vor .Man nehme ein paar alte Teile und baut das zusammen und versucht es den Spezialisten
    anzudrehen.
    Eine G7X M2 mit einem anständigen Sucher oder die G9X mit einem anständigen Sucher das währe Spitze.
    Wenn die Sonne scheint sehe ich auf meiner G7 X nichts .Sonst macht Sie tolle Bilder Canon kann es doch. Warum kommen solche Spitzenkameras nicht mit einem e Sucher oder wenigstens mit einem Sockel an dem man einen Sucher anstecken kann.
    So wird das nichts mit den Kompakten. Eine Wohnzimmerknipse brauch ich nicht das geht besser mit dem I-Phone und fällt nicht so auf. Es scheint auch manchmal die Sonne.
    Mit freundlichen Grüßen Axel

  • Dabei sind gerade die Kompaktkameras aus der Powershot G X-Reihe von Canon richtig gut…. aber wie schon gesagt wurde, im Zeitalter von Smartphones werden gerade die Kompaktkameras in Zukunft immer mehr zu leiden haben… existiert überhaupt noch die alte Ixus-Reihe bei Canon? 🙂 Frage mich, wer sich solche noch kauft…

  • Also zur Ehrenrettung der Kompakten muss man eines noch sagen, die kosten weniger als die Hälfte eines Handys, das entsprechend gute Bilder macht, dennoch die Zeit der Kameras für alle neigt sich dem Ende zu, das Handy oder bald mal der Multifunktionscomputer zu dem das Handy mutieren wird , wird diese Funktion übernehmen. Allerdings hoffe ich, dass ich mich täusche!

  • @Mark Göpferich: So allmählich sollten Sie sich nach einem anderen Betätigungsfeld umsehen. Der Markt ist von Jahr zu Jahr immer stärker rückläufig, in einigen Jahren wird davon nichts mehr übrig sein. 😉

    Nein, ganz im Ernst: Die DSLR werden vermutlich in wenigen Jahren praktisch ausgestorben sein bzw. es werden keine neuen DSLR-Modelle mehr auf den Markt kommen. Aber auch die DSLM werden das nicht kompensieren können. Ob es uns gefällt oder nicht, die Smartphone-Knipsen haben den „richtigen“ Kameras längst den Rang abgelaufen. Und sie werden das auch weiterhin tun.

    • Also noch ein paar Jährchen kann sich Mark diesen Dingen schon noch widmen und ich halte ihn für intelligent genug, dass er seinen Fokus rechtzeitig in die richtige Richtung verschiebt. Ganz aussterben werden Kameras auch nicht, aber es wird ein Massensterben der Kameraproduzenten geben. Es wird spannend! Wer wird überleben?

  • so schrieb der Spiegel vor 33 Jahren !!!

    „statt immer neuer Verkaufszuwächse müssen die Vertreter japanischer Photofabriken stagnierende oder gar rückläufige Abschlußzahlen nach Japan melden.“

    …aber Sie leben immer noch und mit Sicherheit auch noch die nächsten 30 Jahre 📸

    • ein paar sind ja schon verschwunden. yashica fällt mir da ganz spontan ein. agfa ist ja noch nicht ganz vom markt. aber wie schon oben gesagt wurde, ist der markt gesättigt. meine geschwister und meine eltern haben kameras die sind über 10 jahre alt. im freundeskreis sieht es nicht wesentlich anders aus. den meisten reichen diese kameras und es wird erst wieder gekauft, wenn die alte kaputt sind.

      • Daniel,
        stimmt Yashica ist vom Markt gegangen und Panasonic irgendwann dazu gekommen 😉 Der Durchschnitt behält seine Kamera 5 Jahre, bedeutet also wer sich zB eine XT1 geholt hat wird erst wieder bei einer XT3 zuschlagen und wer bei einer XT2 zugeschlagen hat wohl erst bei einer XT4….und dann gibt es noch die Technikverliebten die jedes Modell haben müssen….es ist ja nicht so als wäre man schon bei der XT16 angekommen 😜
        Dann dieses permanente Smartphone Gedöns, komischerweise verkaufte Fuji gut 6 Millionen ihrer Instax Kameras, laut „Die Welt“ geht man davon aus das Fuji zukünftig 10 Millionen Stück dieser Kameras verkaufen wird. Wie viele Leica oder Lomo von ihren Instax Kameras absetzt keine Ahnung, nur die Lomo Community wächst & wächst. Hauptgruppe der Käufer, junge Leute 👍 Mir hängt diese permanente „schwarzmalerei“ langsam zum A… raus.
        Laut „Die Welt“ verkaufte nicht einmal Polaroid in den besten Jahren so viele Kameras….

      • mirko,
        und bei jenen die sich jedes zweite modell kaufen, handelt es sich auch schon um leute die den markt beobachten und auf das besagte zweite modell warten. andere, wie eben genannte kompaktkameraknipser, beobachten und suchen erst garnicht. die kümmern sich erst darum wenn die alte das zeitliche gesegnet hat. und diese wird nur zum urlaub oder auf familienfesten eingesetzt. so schnell gehen die dann auch nicht kaputt.

        die analoge photographie ist wieder gut im rennen. zum nächsten labor habe ich es auch zum glück nicht weit. regelmäßig werden auch mal neue filme getestet und bei meinen nach langen jahren ersten versuchen, entstanden überraschend gute ergebnisse. mit glück konnte ich mir ein paar sehr gute analoge kameras sichern.

        wo wir beim gebrauchtmarkt sind. wie ich bei meiner suche nach guten analogen kameras feststellen musste, fluriert derzeit auch der markt für gebrauchtkameras. hier ist ein großer markt entstanden den es in dieser form vor ebay und co nicht gab. leute die sich früher eine kamera im fachgeschäft und später im elektronikfachmarkt kauften, bedienen sich nun im netz.

        ich glaube wenn man das große und ganze beobachtet wird man feststellen, daß nach wie vor noch sehr viel geld in kameras gesteckt wird. nur der weg des geldes hat sich geändert.

    • Ja Daniel …
      Die Smartphones mit der guten Bildqualität kosten ja nicht wenig …
      Ich habe vor kurzen bei Eurer Unterhaltung über diese geschrieben: „was ihr für eure Smarties ausgebt“ – solch ein Wahnsinn – käme für mich nicht in Frage solch teures Teil bei der Arbeit zu haben, da ist meine kleine RX 100 sicherlich robuster in der Hosentasche und viel billiger und die Fotos bestimmt mindestens genau so gut.
      Smartphone – ok – aber so ein teures um zu knipsen?
      Na ja ich bin evtl aus einem anderen Zeitalter aber bei 100 Euro hörts bei mir auf – ich brauche es auch nicht mehr beruflich und kann jetzt auch langsamer …
      Lassen wir es auf uns zukommen und nicht verrückt machen.
      Gruß … Gustav

      • hallo gustav,
        ich bin sogar überzeugt, daß die rx100 weitaus bessere bilder macht, als die meisten smartphones, wenn nicht sogar als alle. sei es bei schlechteren lichtverhältnissen, das objektiv (chromatische aberationen, verzerrungen,…) oder die farbwiedergabe. ich glaube jeder der schöne bilder haben will wird sich in zukunft nicht mehr mit einem smartphone zufrieden geben. ein 100€ smartphone und eine 400€ kamera bringt weitaus mehr leistung in bildern als das 800€ smartphone. davon bin ich fest überzeugt. ABER die kamerahersteller dürfen sich auch auf dem 1″ bereich nicht ausruhen. das handy mit der zweiten linse und der dadurch erzeugten tiefenschärfe sollten die kamerahersteller zum handeln bewegen. eine canon sx730 ist ohne panoramafunktion und hdr einfach nicht mehr zeitgemäß. das ist im schlimmsten fall ein update beim smartphone.

      • Danke für Deine Antwort – Daniel …
        Ich kann Dich beruhigen – die Kamerahersteller werden sich bestimmt nicht von den Smartphones die Butter vom Brot nehmen lassen, da wird schon in allen Formaten noch gutes kommen.
        Aber überleg mal was es uns gut geht …
        Was haben wir für eine Auswahl – für jeden Anspruch gibt es eine Lösung – darum haben hier in diesem Forum auch so viele eine gegensätzliche Meinung zur zu benötigten Ausrüstung – und im Grunde hat auch jeder auf seine Weise recht.
        Manchmal habe ich mit jemanden hier etwas gemeinsam – das ist schon selten auf meine alten Tage.
        Gruß … Gustav

      • Also nicht jeder bezahlt immer 1000€ für das Smartphone, ich bezahle immer meinen Obolus alle zwei Jahre und gut ist. Für mich ist die Kamera auch eine nette Beigabe,die ich auch gerne benutze aber nicht über den Kauf entscheidet.
        Vielleicht kommt ja auch zukünftig von der Kameraindustrie ein „Leasingmodell“ auf dem Markt um die Zahlen wieder anzukurbeln, wo wäre die Autoindustrie heute ohne Leasing 🤔ich glaube die wenigsten legen alle 3 Jahre 50.000€ auf den Thresen.

      • mirko, ja die kamera am smartphone ist schön zu haben. für mal hier oder da ein schnappschuss nutze auch ich sie gerne. für richtige bilder greife ich aber zu einer der anderen kameras. 😉

      • Hallo Gustav,
        ja, so unterschiedlich können die Anforderungen und Meinungen dazu sein, auf welche Weise man seine „Immer-dabei-Kamera“ realisiert. Ich verstehe Deinen Ansatz dazu und auf Basis von Deinen Anforderungen und Deinem Alltag spricht auch vieles dafür es so zu handhaben wie Du es machst.

        Mir geht es dabei darum, dass ich möglichst nicht zwei Geräte einstecken und herumschleppen muss, wenn ich mobil telefonieren, E-Mail schreiben, Internet benutzen, Termine organisieren, Erinnerungs- und Aufgabenliste führen, Zugriff auf meine persönliche Cloud etc und schliesslich auch fotografieren und filmen möchte. Einerseits haben meine Hosentaschen oder Anzüge keinen Platz für 2 solche Geräte, andererseits muss man beide Geräte immer geladen und wegen der Gefahr des Verlusts im Auge haben. Mit einem Gerät ist das schon deutlich praktischer. Für spontane Schnappschüsse reicht mir die Qualität eines wirklich guten Smartphones aus, wobei die qualitativen Unterschiede der Bilder bei einem billigen Smartphone im Vergleich zu den Top-Modellen extrem sein können. Hochpreisige Smartphones haben zudem den Vorteil, dass man auf deren Bildschirm die Aufnahmen schon richtig gut (sicherlich immer noch nicht optimal, damit ich nicht falsch verstanden werde) bewerten kann, jedenfalls deutlich besser, als auf den Displays der allermeisten Kompaktkameras.

        Für mich mit meinem Anforderungsprofil spricht somit vieles dafür, all das Beschriebene mit einem einzigen Gerät, nämlich einem qualitativ hochwertigen Smartphone zu realisieren und da sind mir dann ca 700,00 Euro (oder ca 850 CHF) alle ca 3 Jahre die Sache wert. Zumal das für mich weitestgehend Betriebskosten sind, im Gegensatz zu den Kosten für eine Kompaktkamera.

      • Guten Tag Thomas …
        Nett von Dir zu hören …
        Natürlich lehne ich die Vorzüge des Smartphones nicht ab …
        Meine Kinder und Enkel können nicht ohne und beruflich brauchen sie es heutzutage auch …
        Ich habe auch nur meine Auffassung kundgetan da ich eben noch eine eingefahrene Struktur beim Hobby habe und diese auch nicht mehr wegen eines guten Smartphones ändern werde.
        Fass es bitte nicht so auf das ich teure Smartphones – die sicherlich schon sehr gute Fotos machen – ablehne, aber ich nutze es nur zum Telefonieren und gehe kaum noch mobil ins Internet und muss es eigentlich notgedrungen bei mir haben da meine Enkel darauf bestehen mir immer ihren allerneuesten Blödsinn mitzuteilen.
        Ich bin wohl ein besonderer Spezi hier …
        Viele Grüße … Gustav

      • gustav, ich denke nicht, daß du eine ausnahme bist. ich schleppe fast immer, sogar auf der arbeit, eine fuji x-m1 mit 27mm f2.8 mit mir herum. die kombi ist nicht viel größer als eine kompakte und passt wunderbar in eine gürteltasche. 😉

      • Hallo Gustav,
        Du bist natürlich kein besonderer Spezi, sondern hast absolut nachvollziehbare und vernünftige Gründe, weshalb Du Dich dafür entschieden hast, immer eine Kompakte dabei zu haben. Mir schien lediglich, dass Du die Gründe nicht ganz nachvollziehen kannst, weshalb andere mehr auf das Smartphone als auf eine zusätzliche Kompakte setzen. Diese Gründe wollte ich Dir erläutern und nicht Deine Gründe und Entscheidung in Frage stellen. Es kommt halt immer darauf an, was man will und welche Möglichkeiten man im Alltag hat.

        Viele Grüsse
        Thomas

      • Hallo Daniel und Thomas …
        Eure Nachsicht mit mir wegen meiner Eigenarten tut mir wohl denn ich habe von früher eher negative Erlebnisse mit dem Mobiltelefon. Da wir umgeben von Bergen und Wäldern leben, hatten wir bis zur Aufstellung von 2 Mobilfunkmasten bei uns immer sehr schlechten Empfang, das manchmal bei Problemen mit dem Vieh – wo es auf Eile ankam – mit dem erreichen des Tierarztes meine Nerven total versagten und ich mit Tränen in den Augen nach Hause raste um vom Hausanschluß zu alarmieren …
        Obwohl jetzt bester Empfang ist bin ich seit damals nie ein „Handyfreund“ geworden …
        Einmal bei einer schweren Geburt einer Kuh auf der Weide – als ich feststellte ohne Tierarzt gehts schief und ich auch wieder rasen musste und der Tierarzt auf seiner Beeilung nach uns auch noch „geblitzt“ wurde war ich versucht das Handy in die Ecke zu schmeissen – ich habe später beim Landkreis den Tierarzt vor seinem Bußgeld bewahrt indem ich denen die Umstände erläuterte.
        Ich bin eben „Handygeschädigt“ und um dieses zu strafen mache ich meine schönen Bilder eben mit der Kamera …
        Viele Grüße … Gustav

  • Na endlich – wird Zeit das Canon etwas merkt!
    Die 5DIV ist heillos überteuert und mutlos (u.a. fehlender beweglicher Monitor)
    Die 5DSR ist beachtlich, aber langsam und rauschend und es fehlen Objektive die liefern.
    Die 6DII ist bestenfalls billig, aber lahm und keine echte Verbesserung
    Die 7DII ist völlig überrundet von der D500.
    Die 1DXII hat kaum ein Mensch gebraucht, kleines Update.
    Die Eos 80D rettet gerade so die Ehre der ehemals glänzenden Canon DSLRs.
    Die M5 ist ein Witz zu dem Preis.
    Die M50 lässt alle Innovation, die andere in der Preisklasse längst haben, vermissen, bleibt langsam und wenig zufriedenstellend – allenfalls haptisch ist sie bei dem geringen Volumen – beachtlich.

    Toll ist, das der Kram trotzdem noch gekauft wird. Hut ab!
    Die G5X und 80D habe ich behalten – der Rest ist Geschichte.
    Canon schießt sich mit APS-C Kameras weiter ins Aus und Vollformat DSLM wird sie auch nicht retten, weil die voll kompatiblen Objektive noch viele Jahre fehlen werden. Schon jetzt kaufen viele Sigma ART um ein bisschen Leistung aus den Canon Sensoren heraus zu kitzeln.
    Canon schläft seit der 5DIII – ruhe sanft.

    • @Cat
      sicher hast Du in einigen Punkten durchaus Recht, aber so schlecht wie Du das alles machst ist es bei weitem nicht. Die 5D MK IV ist Welten entfernt von der 5D MK III ( die bis auf den verbesserten AF im Übrigen nicht besser war als die 5D MK II). Auch die M5 habe ich, inklusive Adapter, 15-45mm und 22mm Pancake für 979.-CHF = 810.-€. Die Bedienung ist übrigens ähnlich wie bei Fuji! Und sie sieht alles andere als billig aus. Die Objektive sind vielleicht nicht ideal für vollkommene Freistellung, aber viel besser als ihr Ruf.

      Dass „andere Mütter auch schöne Töchter haben“, dem widerspricht keiner, aber Canons „Töchter“ sind nicht so schlecht, dass man Hohn und Spott über sie ausschütten müsste.

      • @Joe
        Das war der Hohn noch Spott – sondern eine sehr kurze, nüchterne Analyse was viel Canon-Nutzer – die nicht Fan-verblendet sind seit Jahren denken.
        So schlecht wie jetzt waren Canon Produkte im Vergleich seit 30 Jahren nicht.
        Was nicht heißt, dass ich nicht mit allen Kameras Fotos machen und verkaufen kann.
        Und klar, wer zufrieden ist – alles supi.
        Aber eine klare Einschätzung bringt die Welt weiter, alles andere nicht und Kloaken-Kommentare wie beim Vorkommentator sprechen Bände über die Welt.

      • @Cat – ich bin weder Fan noch verblendet, sondern Nutzer und nicht aus Zufall, sondern Überzeugung. Ich bin genügend informiert über die Konkurrenz, die in Einzelnen Aspekten Vorteile hat – Nikon D850 der Sucher, Sony A7R III in Canon Konfiguration, Menue und Service, dann bin ich sofort dabei. Aber meine Bilder – man soll sich ja nicht selbst loben – sind, wie mir gesagt wird, Erstklassik, trotz unterlegenem Material von Canon. Wer mit einer Canon 5DMK IV keine sehr guten Bilder und Videos machen kann, der sollte sich ein anderes Hobby suchen. Selbst mit einer M5 – die übrigens eine Eos 80D im DSLM-Kleid ist, macht man hervorragende Bilder. Dass andere Kameras auch gute Bilder machen und manche sogar vielleicht einen Tick bessere ist doch klar, sonst wären sie nicht mehr am Markt.

        Ich finde einfach dein vernichtendes Urteil sagen wir, stark übertrieben.

      • @Joe

        ja dann versuch mal mit der überteuerten EOS 5DIV mal Aufnahmen vom Boden (ohne dich in den Dreck zu werfen, oder über den Kopf zu machen – das ist doch einfach lächerlich eine Kamera weit jenseits 3000€ anzubieten, die nicht einmal einen Monitor hat, der wenigstens im Querformat mit Live-View nutzbar ist.
        Eine Kamera deren AF immer noch überhaupt nicht mit den besten Objektiven mit dem AF von Nikon Schritt hält (Lock-On – AF-C) um nur 2 Punkte zu nennen.
        Das mit der fehlenden Dynamik möchte ich ja gar nicht groß erwähnen.
        Und das so viele (noch mehr als bei Nikon) überaltert und nicht gut genug sind, dass man CA nur schwer in den Griff bekommt und das eben kaum bedeutende Innovation kommt.

        Bei der D850 ist keineswegs der Sucher ein besonderes Kaufmerkmal – sondern die erstmals weitgehend gelungene Quadratur des Kreises zum gerade noch akzeptablen Preis – die beste Technik und der beste AF aller verfügbaren Kameras – wenn man sich darauf eingefuchst hat.
        Blitztechnik, Weißabgleich, AF und Sucher waren bei Nikon schon immer überlegen, dafür brachte Canon früher Innovationen schneller und konsequenter – vor allem bei Objektiven.

        Wie kann man aus einer solchen Spitzenposition wie Canon nur so zögerlich verhalten und mit so langweiligen Produkten versuchen auf Platz 1 zu bleiben?
        Und diese Meinung, die ich hier vertrete ist weit verbreitet unter Menschen die schon lange mit Canon fotografieren. Die Meisten wollen und können sich keinen Switch zu Nikon leisten – was ja verständlich ist und trotzdem wird eben durch Nichtkäufe Druck auf Canon ausgeübt – denn das ist die einzige Sprache, die solche Konzerne verstehen!
        Ich kaufe keine 5DIV, 1DXII zu dem Preis und mit so wenig Innovation, keine so unausgegorene und fast schon hämische M5, M50 – habe ich beide eine Weile nutzen dürfen – da kommt man sich ja veralbert vor. Klar kommen da Bildchen bei heraus – keine Frage.
        Aber die Frage ist, wie angenehm und schnell und präzise und mit wie viel Freude komme ich zu meinem Bildergebnis?
        Und da hat Canon für mich alles verloren, was mal Freude gemacht hat und Sony hat es bis heute nicht gefunden.
        (Für Videos nutze ich Panasonic mFT oder Videokameras und sicher nicht Canon oder Nikon.)
        Wenn Canon jetzt ein neues Bajonett bringt – das wäre das Vierte in 30 Jahren – dann ist die Marktdominanz für immer verschenkt. Und wenn Canon weiter nur belanglose Objektive für EOS M und EOS S Bajonette bringt – haben sie es auch nicht anders verdient.
        Und wenn Canon nicht einsieht, dass ein neues, in Planung befindliches 4.0/600 mm DO gleich für eine Hybridkamera (Sucher) oder eine neue Generation DSLM kommt, dann ist ihnen nicht zu helfen.
        Canon braucht gleich 20 neue Objektive – geschickterweise alle mit neuen AF-Motoren und für DSLM.
        Ich hab kein Problem die nächste Canon zu kaufen – wenn es ein ausgereiftes – unkastriertes Produkt ist.
        Und nicht so ein Mist wie eine 5DIV, 6DII, M5, M50.
        Verstehe mich nicht falsch, ich will auf keinen Fall, dass Sony mit seiner jetzigen Taktik und der Preistreiberei irgendwann Marktführer wird und ich würde mich sehr freuen, wenn Canon endlich Produkte bringt die sich mit Fuji X-T2, Nikon D500, Nikon D850, Sony 7RIII messen können.

      • Hallo Cat,
        also nochmals in Kürze:
        Mir fehlt der Klappbildschirm bei der 5D4 nicht. Und ich erkläre dir auch warum du ihn nicht brauchst, denn ich gehe in die Knie, das musst du auch tun wenn du von unten fotografieren willst, dann gehe ich auf Live-View und mache das Bild. Will ich noch tiefer habe ich ein fantastisches kleines und leichtes Stativ, das in alle Richtungen beweglich ist. Wenn man überhaupt einen Klappbildschirm braucht, dann über Kopf!
        Die Kamera kostet vielleicht in D über 3000.-€, hier in der Schweiz habe ich sie im September 2016 gekauft für 3250.-CHF das sind exakt 2708.-€, dieser Preis war für mich damals ok.
        Was ich für kaufrelevant halte ist übrigens meine Sache – denn von der 850D hätte ich an meiner 5D4 nur gerne den Sucher, der Rest ist für mich nicht wichtig, weil die 5D4 hier vieles besser kann, z.B.: Video, AF-Live-view. Komme nicht mit den Pixeln, die interessieren mich nicht, sonst hätte ich längst eine 5DSr oder eine Sony A7R III.
        Wie schon an anderer Stelle gesagt, ich bin kein Fanboy, ich habe Canon gewählt aus Überzeugung, weil ich das Gesamtpaket gut finde. Ich bin auch nicht mit allem zufrieden, und finde auch, dass andere Marken Einiges besser machen, aber wie hier im Forum zum Beispiel eine mittelmässige Kamera (ok, ist gut bei Nacht) wie die A7 III gehypt wird, das ist schon erstaunlich.
        Bei mir zählt nur eines: Das Resultat, und das stimmt bei mir – trotz eines so miserablen Fotoapparates den ich verwenden muss!

      • @Cat

        Die Kritik an der M50 halte ich für stark überzogen bis unzutreffend, denn es ist eine absolute Einsteigerkamera. Natürlich kann sie nicht annähernd die Anforderungen erfüllen, die ein Profi an seine Ausrüstung stellt, der sonst mit Kameras arbeitet, die locker mal das 3 – 8 – fache kosten. In der Schweiz kostet der M50 Body bei einem der grossen CH-Händler momenta 580,00 CHF (das sind gerade mal ca. 500 Euro !!!) und damit 1/3 weniger als beispielsweise die Lumix GX9, ebenfalls eine eher im Einsteigerbereich angesiedelte Kamera, allerdings mit mFT Sensor (habe selbst absolut nichts gegen mFT, ganz im Gegenteil, filme und fotografiere neben Canon-Kameras sehr(!) zufrieden selbst damit). Für youtuber, Vlogger und Fotoeinsteiger, die APS-C möchten, ist die M50 meines Erachtens ein absolut faires Angebot. Mir fällt jetzt auf Anhieb keine APS-C DSLM-Kamera ein, die in diesem Preissegment klar besser wäre. Die Fuji X-E2s kostet beispielsweise 660,00 CHF, hat (nur) einen 16 MP Sensor und gar kein 4k-Video. Auch dürfte der AF der Canon M50 ohne weiteres mit dem AF der Fuji mithalten, wenn nicht sogar besser sein, zumindest im Foto- und im FullHD-Modus. Vom schwenk- und kippbaren Display ganz zu schweigen, wo bekommt man das für vergleichbares Geld?

        Gruss, Thomas

        P.S. an alle Fujiisten: Ich will hiermit keine Diskussion in Gang setzen, welche Vorteile die E2s gegenüber der M50 haben könnte, die vermutlich existieren und die ich hiermit nicht in Abrede stelle. Es geht mir nur darum, der meiner Ansicht nach unberechtigten starken Kritik an der M50 etwas entgegen zu setzen.

      • Servus Joe,
        der Link ist total genial, schade das ich mir keine M50 geholt habe diese Kamera schlägt fast alle …sogar eine Fuji GFX 50 👍 und die Hasselblad lässt sie auch links liegen

      • @joe,
        ich hoffe der link war nicht ernst gemeint. wenn doch, kann ich dich leider auch nicht mehr ernst nehmen.

      • @Daniel
        Also jetzt enttäuschst Du mich schon etwas, dass Du diesen Kommentar geschrieben hast. Unterschätz Du meine Intelligenz wirklich dermassen? Dies ist/war nur wieder mal ein Beispiel wie Ernst mal all die Aussagen, Tests und Gegenüberstellungen hier im Internet nehmen kann. Da findet sich für jeden und alles das richtige Argument, und auch hier auf dieser Seite geht es ja zu wie in der Kirche: Alles reine Glaubensfrage und wenn es irgendwo steht wird es wohl richtig sein. Unabhängig davon halte ich alle modernen Kameras für gut bis sehr gut. Dennoch kann man über Vor-und Nachteile diskutieren.

      • joe, tut mir leid. ich war nicht in der lage die ironie in deinen worten zu erkennen.
        ja da hast du recht. schlechte kameras gibt es nicht mehr. nur jene die weniger bieten.

  • ….für Leute die gerne mit ihren Smartphone fotografieren, gibt es nun speziell für Canon Nutzer etwas „Neues“. Sony, Oly und Kodak sind damit schon baden gegangen aber vielleicht nimmt es die Canongemeinde freudig an, hätte ja was so ein Smartphone und dazu ein 70-200 😉📸

      • Hallo Mirko,

        Danke für den Link – interessante Idee, aber offen gesagt verstehe ich nicht den Vorteil dieser Konstruktion, da ist eine gute kompakte kleiner, handlicher und billiger.

    • Joe,
      ein Kumpel von mir hatte mal die Variante von Sony (ohne Wechselbajonett) er war begeistert von der Art des „versteckten“ Fotografierens. Du legst die „Einheit“ irgendwo hin und löst fleißig mit dem Smartphone aus 😎
      Da hier aber nun ein FT Sensor verbaut ist könnte es doch mal interessant werden wenn man mal ein 50mm f1.4 vorne drauf setzt oder ein 200 f 2.0 😳 das Teil dürfte nicht viel Platz wegnehmen in einer Fototasche….nur so ein Gedanke