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Fujis Prognose: Canon & Nikon werden bis 2021 satte 50% Marktanteile verlieren

Fujifilm geht intern angeblich davon aus, dass Canon und Nikon bis zum Jahr 2021 ganze 50 Prozent Marktanteile verlieren werden!

Canon und Nikon: High-End-DSLMs im Anflug

2018 und 2019 werden zwei ganz entscheidende Jahre für die Kamerabranche, da sowohl Nikon als auch Canon erstmals eigene High-End-DSLMs auf den Markt bringen werden. In den letzten Jahren waren die beiden Großen der Branche zwar schon mit eigenen spiegellosen Systemkameras auf dem Markt vertreten, doch mit voller Überzeugung haben sie sich diesem Segment bisher nicht gewidmet.

Doch die Spiegellosen sind inzwischen eben weit mehr als nur ein Hype und so sind Canon und Nikon schlicht und einfach gezwungen, mehr in diesen Bereich zu investieren. So hat Canon kürzlich auch in einem Interview bekanntgegeben, dass man den eigenen Fokus weg von DSLRs und hin zu DSLMs verlagern wird. Natürlich werden Spiegelreflexkameras nicht vom Markt verschwinden, dafür spielen sie nach wie vor eine viel zu große Rolle, wie auch diese Statistiken zeigen.

Doch die Statistiken zeigen eben auch, dass immer weniger DSLRs verkauft werden. Und wenn Canon und Nikon demnächst so richtig in den Markt der Spiegellosen einsteigen, dann kann man davon ausgehen, dass nicht nur das allgemeine Interesse an DSLMs noch größer wird, sondern sich auch die Verkaufszahlen der Spiegellosen positiv entwickeln werden.

Verlust von 50 Prozent Marktanteilen?

Trotzdem – und jetzt kommen wir zum eigentlichen Thema – geht Fujifilm anscheinend insgeheim davon aus, dass Canon und Nikon bis zum Jahr 2021 rund 50 Prozent Marktanteile verlieren werden. Diese Information stammt angeblich von internen Studien, die Fujifilm vor einiger Zeit durchgeführt hat.

Ich sage es gleich vorweg: Ich persönlich denke nicht, dass diese 50 Prozent realistisch sind. Ich kann mir schon Szenarien vorstellen, in denen Canon und Nikon in den nächsten Jahren Marktanteile verlieren, aber 50 Prozent sind in meinen Augen einfach deutlich zu viel.

Trotzdem, gehen wir mal davon aus, dass Canon und Nikon in den nächsten Jahren wirklich so deutlich abstürzen werden. Was müsste schief laufen bei den beiden Großen?

These: So könnten Canon und Nikon „abstürzen“

Fujifilm selbst geht davon aus, dass die Präsentationen von Vollformat-DSLMs aus dem Hause Canon und Nikon das Interesse an spiegellosen Systemkameras deutlich steigern werden. Auch konservative Fotografen, die DSLMs bisher keine große Beachtung geschenkt haben, werden dann vielleicht neugierig und beschäftigen sich mit den Spiegellosen.

Nehmen wir mal an, dass sowohl Canons als auch Nikons neue DSLM dann mit einem neuen Bajonett erscheint (wovon derzeit den Gerüchten zufolge auch auszugehen ist). Dann gibt es für Bestandskunden keinen direkten Grund, bei ihrem Hersteller zu bleiben – sie brauchen ja sowieso neue Objektive. Und eine Adapterlösung gibt es auch für die Kameras von anderen Herstellern. Das heißt: Das Interesse an DSLMs wird wachsen, Interessierte könnten sich aber – falls Canon und Nikon auf ein neues Bajonett setzen – auf dem gesamten Markt umschauen, da sie sowieso neue Objektive brauchen.

Im nächsten Schritt geht Fujifilm anscheinend davon aus, dass die kommenden DSLMs von Canon und Nikon wohl nicht restlos überzeugen werden. Bei der ersten Generation gibt es häufig Kinderkrankheiten, außerdem gäbe es zu Beginn sicherlich nur wenige Objektive (erneut, so denn auf neue Bajonette gesetzt wird). Hier haben Unternehmen wie Fujifilm oder auch Sony einfach einen deutlichen Vorsprung. Und wenn die Spiegellosen von Canon und Nikon dann vielleicht noch aus technischer Sicht nicht ganz mit der Konkurrenz mithalten können, dann könnten die beiden Urgesteine in den nächsten Jahren tatsächlich eine schwere Zeit haben.

Letztendlich ist das natürlich nur eine These und vielleicht wird dieses Szenario in dieser Form nicht eintreten. Trotzdem: So ganz abwegig klingt es für mich nicht, auch wenn ich die 50 Prozent wie gesagt für unrealistisch halte.

Was denkt ihr?

Quelle: Fujirumors

Mark Göpferich

Mark Göpferich

Gründer von Photografix und freiberuflicher Redakteur, der sich seit vielen Jahren immer wieder aufs Neue von Fotografie und Kameras begeistern lässt. Mit mehr als 2.300 Artikeln hier auf Photografix inzwischen so etwas wie ein Experte für neue Kameras.

57 Kommentare

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  • im großen und gazen klingt es plausibel. vielleicht hat fuji somit auch nicht gänzlich auf die falschen pferde gesetzt. für tiefenschärfe und hohe auflösung das mittelformat und für den rest wird das aps-format weiterentwickelt. sony deckt das kleinbild ab und steht im aps auch nicht schlecht da. mit panasonic und olympus sind hohe geschwindigkeiten erreicht. hier muss sich nikon und canon irgendwo einsortieren.

    50% klingt erstmal viel. aber wenn ich bedenke wie stark die spiegelreflex zurückgehen, heißt es letzten endes nicht, daß diese alle zu fuji, sony und co gehen.

    • Wenn ich bedenke, dass Leute die immer noch nicht wissen, dass es Schärfentiefe heißen muss und nicht Tiefenschärfe,sich anhand eines Gerüchtes dazu versteigern den Marktführer Canon totreden zu wollen (oder auch Nikon – und 50% Marktverlust wäre quasi der Tod) – dann kann ich nur müde lächeln. Sorry. Ich denke Canon und Nikon werden in der Lage sein , eine konkurrenzfähige DSLM auf den Markt zu bringen. Und solange erfreue ich mich an meinem optischen Sucher ohne Rolling Shutter, an 14 Bildern pro Sekunde (ja, die reichen mir) und an wenig Dreck auf dem vom bösen Spiegel geschützten Sensor 😉

      • hallo rainer,
        wenn du gerade mich meinst und dich durch meinen eintrag persönlich angegriffen fühlst, dann tut es mir für dich leid. ganz allgemein tut mir langsam leid wie es hier mitlerweile zugeht.

        zu deinem einwand bezüglich der tiefenschärfe; es handelt sich hier um synonyme. keines von beiden worten ist falsch oder richtig.

        zu canon totreden; wer hat das denn? keine ahnung was weiter unten steht, aber weder ich noch angeblich fuji haben canon tot geredet. es wurde lediglich festgestellt, daß ein großteil des umsatzes einbrechen wird und, daß es derzeit so aussieht, daß dies wohl überwiegend durch den rückgang der spiegelreflexumsätze zu verschulden sein könnte. d. h. wenn die spiegelreflexumsätze zurückgehen, ist weder panasonic, fuji noch olympus davon betroffen. dazu kommt, daß die warscheinlichkeit groß ist, daß wechsler nicht unbedingt bei canon bleiben werden.

        sowohl canon, (pentax) als auch nikon haben bereits spiegellose systemkameras auf den markt.

        ps: ich brauche keine 14 bilder sec. und ich habe auch keinen dreck auf dem ultraschall-gereinigten sensor.

  • Mark,
    Fujifilm hat erst einmal garnichts gesagt, der gute Verfasser des Artikels hat eine Mail erhalten mit einer Studie von Fujifilm Japan….selber sagt er „es ist ein Gerücht“ dem der Verfasser glauben schenkt ABER es ist ein Gerücht !!!

    • Ist mir bewusst und habe ich versucht deutlich zu machen: „[…] geht Fujifilm anscheinend insgeheim davon aus, dass Canon und Nikon bis zum Jahr 2021 rund 50 Prozent Marktanteile verlieren werden. Diese Information stammt angeblich von internen Studien, die Fujifilm vor einiger Zeit durchgeführt hat.“

      Geht ja aber hier nicht primär darum, ob Fujifilm das nun wirklich gesagt hat oder nicht. Ich dachte es wäre in jedem Fall interessant, zu dieser ‚These‘ Überlegungen anzustellen 🙂 Aber um das nochmal deutlich zu machen: Wir wissen nicht zu 100 Prozent, ob Fuji das wirklich gesagt hat. Da hast du natürlich Recht.

    • Danke für die Info!
      Als ich das gelesen hatte kamen mir sofort zweifel.

      Canon und Nikon sind lange am Markt. Ich gehe davon aus das es dort auch Experten gibt, die den Markt genau beobachten und darauf basierend Strategien für die Zukunft planen.

  • erst so ein wichtiges Konzept wie das der X-H1 in den Sand setzen und damit nicht wirklich überzeugen und sich dann noch auf die Brust trommeln…
    nein im Ernst – natürlich werden Studien betrieben, aber das sind nur Überlegungen und keine Wahrsagerei.
    Mich hat Fuji mit der X-H1 nicht überzeugt, ich bin zur X-T2 zurück.
    Aber der Gesamtmarkt für Fotokameras wird weiter sinken, vielleicht sogar um weitere 50% – das ist nicht schwer zu prognostizieren.
    Andere Kamerakonzepte in Smartphones, Actioncams, Drohnen, Brillen, etc werden leider immer mehr Menschen überzeugen.

  • ….So ganz abwegig klingt es für mich nicht, auch wenn ich die 50 Prozent wie gesagt für unrealistisch halte.

    Was denkt ihr?…..

    Canon und Nikon stürzen ab, da sie keine richtige Ahnung von DSLM`s haben, so Fuji Manager
    Die Fujis wissen also schon im Voraus, das Canikon nur Schrott herausbringt.
    Das ist erst einmal nur zur Kenntnis zu nehmen.

    Wenn die beiden, die keine Ahnung von Kameras haben, wirklich nur Mist präsentieren, dann hätten Fuji Recht.
    Da gibt es aber ein ABER:

    Nikon wurde schon „totgeredet“, und dann brachten sie nach der D500/D750/D750/D810 die D850 und stopften dem Rest des Welt voll das Maul um mal mit Martin Luther zureden.
    Wenn Nikon Zeit benötigt, dann nehmen sie sich die Zeit, die sie brauchen.
    Wenn dann wieder eine DSLM herauskommt, dann sehen wir mal….

    2) Fuji hat ein Selbsteingeständnis herausgegeben: APS ist in deren Augen bis 30 MP mögl. aber Fuji bringt die 30 MP nicht. Da dann die Qualität leiden würde, so deren Manager.
    Also mit anderen Worten: Fuji befindet sich im Endstadium, denn APS ist ja irgendwann ausgereizt und wer will dann noch alte Modelle erwerben ? ? ?
    24×36 will Fuji nicht, warum nicht ???
    In einigen Jahren staubt die X T2 doch schon, OBWOHL sie eine gute Kamera ist. Aber wer will dann noch Staub kaufen ???
    oder rechnet sich Fuji schon einen Marktanteil von 33 % aus ???

    Sollte Canon oder Nikon wider Erwarten noch einmal voll einschlagen, dann hätte sich das Fuji-Gequatsche erledigt.

    2. Zenario: Nikon könnte wirklich nicht:
    Wer glaubt denn noch, das es keine Industrie-Spionage gibt ? ? ?
    Natürlich könnte Nikon eine A7R3 nachbauen, oder Nicht ? ? ?
    Das ist doch das kleinste Übel.
    Wenn man heute schon sieht, was die Chinesen alles auch ohne Erlaubnis nachbauen, und mit welcher Perfektion.

    Da meine Familie Grenznah wohnte, haben wir immer die „blöden“ Gespräche seitens des Kalten Krieges mitbekommen. Also die Russen sind einfach zu blöd,
    sie können nicht mal ein Auto bauen.
    HiFi Anlage ??
    schicke Häuser ??
    überhaupt Technik ??
    Fehlanzeige.

    Seit der Brocken im Harz geräumt wurde, haben die Russen Technik zurückgelassen, das der BND nur neidisch werden konnte. Diese Technik hat unsere Bundeswehr leider nicht ! ! !
    In den letzen 4-5 Wochen hat Putin eine Waffentechnik vorgestellt, das uns Westdeutschen einfach nur schwindelig wird.
    Selbst die USA sind einfach machtlos geworden, deren Flugzeuge sind ca 1000 KM/h zu langsam, nein, die Russen sind ca 1000 Km/h schneller, bedeutet:
    Russische Flugzeuge kann die Nato noch orten, aber nicht mehr abschießen !!!
    Russische Raketen allemal nicht mehr, die sind schneller, als die Amerikanischen Abfangraketen ! ! !
    Eine neue Russische Mega-Rakete, genannt Satan,
    verwandelt die Norddeutsche Tiefebene zu einem Binnenmeer ! ! !

    Soviel zum Technikgerede von Fuji

    Wer ein 24×36 mm Fan ist, kauft doch keine APS Fuji, egal von welcher Firma er Fan ist.
    Ob Canon, Sony oder Co.
    Soviel mal zur Aussage von Fuji.

    Im gesamten Fotomarkt müßte viel passieren, wenn das Szenario eintreten sollte.
    Da wäre aber noch eine ganz andere Rg, die Fuji nicht auf dem Schirm hat.

    Unsere Handy-Elite – die kaufen doch keine überteuerte Fuji ! ! !
    Also die Jungs vom 10-20 Jahren. Meint Ihr, das so einer eine Fuji kauft ?? wohl noch für 2000 Euro
    Der lacht sich schlapp. Denn sein Handy kostete ihn vielleicht 1 Euro durch seinen Vertrag.
    PS: der kauft sich überhaupt keine Kamera, egal welche Marke.

    DSLM von CaNikon:
    Egal wer eine neue DSLM herausbringt:
    Die muß die
    A 7 R 3
    D810/D850
    5 DSR schlagen, aber deutlich

    Wofür soll denn der neue Käufer 2000-3500 Euro /Kamera ausgeben ??
    Und dann noch mal 5000-10.000 für Objektive ??
    Wer die heutige Technik wirklich nutzt, ist meines Erachtens voll bedient.

    Alfred Proksch hat das aber folgenden Nenner gebracht.
    Da gibt es eine Infiltration in eines jeden Gehirn, die besagt, “ Du muß Die wieder etwas Neues kaufen “
    Das wäre der auch mir bekannte Grund, wenn jemand nach vielleicht 75 MP oder 100MP greift.

    • Volker,
      was verstehst Du am Wort „Gerücht“ nicht ???

      „Canon und Nikon stürzen ab, da sie keine richtige Ahnung von DSLM`s haben, so Fuji Manager“
      …welche Fuji Manager haben das gesagt? Hast Du Namen oder Quellen die das belegen können ?

      Im übrigen letztes Jahr schriebst Du noch folgendes,
      „ Im Moment sind 50×75 mit einer D300 ( 12 MP) Standart. Ab 2017 auch mit D500 ( 21 MP), mal sehen ob es reicht für 70×100 cm Für mein Album sicherlich. Hier hefte ich in 30×40 ab.“
      Heute möchtest Du Dir kein Studio mehr anmieten für deine Großausdrucke 😉…bleib mal auf dem Teppich und genieße einfach deine Nikon D850, da hast Du mit Sicherheit mehr von bevor Du hier mit Kanonen auf Spatzen schießt 🤔✌️

  • Das ist „Pfeifen im Wald“ und dann auch noch zu laut. Egal wer es gesagt hat. Es gibt ja Viele die versuchen die beiden Großen klein zureden. Das muss man nicht ernst nehmen. Canon hat mit der M-Serie entscheidene Erfahrungen gemacht und gesammelt, es wird schon was brauchbares dabei rauskommen.

    Auf Canonrumors war auch ein Artikel über ein Patent zu einem Adapter der sehr robust anmutet. Auch folgendes Patent ist sehr interessant http://www.canonrumors.com/patent-quad-pixel-af-and-a-hybrd-dslr/, es muss ja nicht immer ohne Spiegel sein.

  • Das wäre ja prima, wenn die Prognose eintreffen würde…. So komme ich zu tollem DSLR Equipment. Großartig. 👌 Ich warte nur auf den Moment, wo Canon oder Nikon (oder beide) eventuell doch einen Kracher landen und wieder von denen angeschleimt werden, die insgeheim Can-Nik Jünger waren. Dieses Theater mit den DSLM… Als wenn sie die eierlegende Wollmilchsau sind….Hatte vor 2 Tagen einen ehemaligen eingemauerten „Schatz“ aus alten Zeitungen, Feldpost 1.WK und…. Fotos von 1915-ca.1925 in die Hände bekommen. Klar, das mich die Fotos am meisten interessierten. Was für eine göttliche Qualität!!! Nach 100 Jahren. Oder besser, vor 100 Jahren! Zum niederknien! Ich war sprachlos. In dem Moment war mir klar, daß der ganze Hype um ne‘ superdupermega DSLM an mir abprallen wird… Und ich weiterhin mit Zeit und Köpfchen mit meiner „ollen“ Canon fotografieren werde. Und den hitzigen Meinungsaustausch betreffs „DSLM oder DSLR?“ still genießen werde. Natürlich erst, wenn ich vom entspannten Fotografieren wieder heim komme. Prost!

    • 50% dürfte etwas zu hoch gegriffen sein, aber warum sollten Canon und Nikon keine Marktanteile verlieren ? Nicht Jeder wird eine KB-DSLM kaufen wollen, und im Bereich der APS-C haben sowohl Canon wie auch Nikon Nichts im Angebot, was mit dem Sortiment von Fuji mithalten könnte. Da wird z.B Canon schon noch eine Kamera bringen müßen, die deutlich über der M5 angesiedelt ist, ebenso Ef-M Objektive die qualitativ in einer höheren Liga spielen, und nicht nur den Einsteigerbereich zufriedenstellen.

      • …sie werden schon eingebüßt haben auch wenn es schwer fällt zuzugeben, wir erinnern uns „Werksschließung“ „Modelle wurden kurz vor der „Markteinführung“ wieder zurückgezogen und eine D600/610 gab es inklusive Ölflecken auf dem Sensor.
        Auch wenn man es nicht zugeben mag aber gerade Sony mischt den Markt gewaltig auf, Sony kann auch gewaltig auf das A Mount sch….die haben es hinter sich nur CaNikon haben es noch vor sich…obwohl ich immer noch daran glaube das Canon eine DSLR mit Hybridsucher bringt und somit zwei Welten für sich vereint

  • Die Fotografen pflegen schon immer einen gewissen Bestandschutz.vor allem in Bezug auf die Objektive.Für die selbe Bild-und Bedienungsqualität ist die spiegellose Technik noch viel zu teuer oder weiß jemand,wie ich zu einer Spiegellosen komme,für den Preis und die Eigenschaften einer Canon D5/Nikon d700?Die Prognose entpringt wohl eher dem Wunschdenken von Fuji &Co.Wenn der Altbestand von Canon,etc.aufgebraucht ist und/oder Ebay nicht mehr existiert,könnte man darüber reden…

  • Ich muss ja schon ein wenig lachen. Hat es Fuji bis jetzt geschafft mit ihren Kameras mehr zu verkaufen als Canon mit ihrem M System? Und dann glaube sie, wenn Canon „ernsthaft“ einsteigt so richtig Marktanteile zu erobern 😀 made my day

  • Komisch – dieser Artikel tauchte bei mir jetzt erst auf …
    aber doch noch rechtzeitig zu sagen das ich solch ein Gerücht überhaupt nicht für voll nehme …
    und wenn Fuji intern doch etwa zu dieser Meinung gekommen wäre würde ich an deren Geist zweifeln…
    ob die etwa glauben das die wenigen Fotobegeisterten oder Profis die noch in ein paar Jahren bei der Smartphone – Revolution übrig bleiben auf Fujis APSC setzen?
    Ich habe neulich schon mal geschrieben das bei Erscheinen von den zu erwartenden spiegellosen der beiden Großen hier eine neue Diskussion losbrechen wird und deren Ausgang auch für Fuji negativ sein kann.
    Negativ werden die Stückzahlen der Kameras auf jeden Fall …

    • Gustav,
      auch ich als Fujianer halte das ganze für einen „Gehirnpups“ und bezweifle doch erheblich die Glaubwürdigkeit. Dennoch muss man sagen keiner setzt seinen Schwerpunkt mehr auf DSLR außer Canon/ Nikon ( oder Pentax) und die zwei Dinos können den Trend nicht weiter ignorieren und auch wenn Canon schon eine M Klasse besitzt sind sie trotzdem zurück( selbstverschuldet) und hätte man zur Einführung des Kleinbildformat schon Internet gehabt da gäbe es bestimmt seitenfüllende Beiträge „Kleinbildformat“ schafft das nie, so sehe ich es auch für DSLR die Glocken läuten schon und die Dinos werden das Geläut nicht mehr aufhalten können…..

    • Hallo Gustav und Mirko,
      so sehe ich das auch. Es mag zwar im Bereich des Möglichen liegen, dass CaNikon 50% Marktanteil verlieren. Da aber mit keinem Wort angegeben ist, auf welchen Fakten diese Prognose basiert, kann man genau so Kaffeesatz lesen. Was mich an der Prognose vor allem stört, wie will Fuji wissen, welche DSLM-Kameras mit welchen Eigenschaften und welche dazu passende Objektive CaNikon in den nächsten 3-4 Jahren auf den Markt bringen wird und wie diese von den Kunden angenommen werden? Oder steckt da die gute alte japanische Industriespionage ….ääähh MITI-Industrie“koordination“ dahinter? Wer solche Prognosen über seine Konkurrenten abgibt stellt sich selbst extrem in den Fokus und macht sich potentiell zum Ziel von Spott, sollte die Prognose bei weitem nicht eintreffen.

    • Gustav

      Bei mir das Selbe, neu Artikel tauchen manchmal auf manchmal nicht – scheint irgendein Progammier-Bug zu sein.
      Übrigens, hier ist seit gestern Wahnsinnswetter. Wir konnten bis 23:00 im T-Shirt auf der Terrasse plaudern und heute soll es bis 28°C warm werden – der Sommer ist zurück

  • Naja wenn Canon einen eigenen Adapter rausbringt mit dem die EF Linsen ohne jeden Nachteil in Sachen AF, Gegenlicht, und Randschärfe arbeiten dann würde ich ein Canon System trotzdem bevorzugen auch wenn es nicht ganz so stark wie die A7iii wär. Allerdings muss dafür auch der Preis konkurrenzfähig sein. Ein System wechsel kommt für mich nicht infrage, bin nur Hobby Fotograph und kann mir nicht mal eben alle Objektive neu kaufen.

  • Ich denke das Ganze ist im Zusammenhang mit einer erweiterten SWOT-Analyse entstanden, denn wie für jeden Kamerahersteller ist es im Moment wichtig zu wissen, bin ich stark genug für die Zukunft, soll ich noch in diesem Bereich investieren oder ist die Konkurrenz zu stark. Wie steht es mit meinem internen know-how und finanziellen Möglichkeiten, was erwarte ich vom Markt. Und auf der anderen Seite schätze ich die Stärken und Schwächen der Konkurrenz ein. Also vieles beruht auf Annahmen, die mehr oder weniger realistisch sind. Wenn Fuji das was hier kolportiert wird wirklich gesagt hat, müssen sie sehr viele Interna von Canon und Nikon kennen oder es ist – wie hier schon erwähnt – das berühmte Pfeifen im Walde. Anfang 2019 wissen wir mehr.
    Wovon ich aber überzeugt bin ist, dass der gesamte klassische Kamera Markt um mindestens 50% schrumpft.

  • Wenn ich mir die Preisgestaltung ansehe, wundere ich mich, dass vor allem Nikon noch am Leben ist. Nicht die Kameras sondern die Objektivpreise schrecken ab. Wer eine DSLR kauft, geht davon aus, dass er mindestens noch zwei weitere Objektive für seine Arbeit bzw Hobby benötigt. Doch die Objektive kosten zumal ein Vielfaches des Kamerapreises.

  • Habe gerade noch die Kennzahlen von Canon und Fuji angeschaut. Leider gibt es detaillierte Daten nur zu Canon.
    https://www.finanzen.net/bilanz_guv/Canon
    Umsatz 2017 im Vergleich zu 2016 um 19.95% auf 31,5Mrd € gesteigert, Nettogewinn um 60% gesteigert.
    Fuji hat seit 2014 keinen Umsatzzuwachs und bleibt bei etwa 17,8Mrd € stehen, also gut die Hälfte von Canon. Man wird sehen wer sich letztendlich im Bereich Foto durchsetzt. Ich tendiere allerdings dazu, dass dies Sony, Panasonic und Canon sein werden.

    • Joe,
      https://www.photoscala.de/2017/08/15/fujifilm-bleibt-in-der-erfolgsspur/

      Zumal sagt das „Gerücht“ nicht aus das Canon/ Nikon von Fuji verdrängt werden 😉
      Dann darf man nicht vergessen in Asien/ Japan heißt das Sensorformat Nr 1. mFT.
      Vor kurzem wurde dieser Artikel hier veröffentlicht
      „Canon DSLMs: Fokus weiterhin auf Einsteiger-Bereich“
      und nun im Vergleich Aussagen von Olympus,

      „In Japan wechseln Nutzer jetzt von anderen Marken zur E-M1 Mark2.“
      „Olympus produziert keine billigen Kameras, sondern nur Kameras mit höherem Mehrwert.“
      „Betriebsergebnis verbessert sich um 77%“

      Also in Asien bekommen die Marktführer ganz schön Dampf von mFT, in Amerika hat Sony wohl Nikon schon von Platz 2 gestoßen ( KB Format) konnte man hier auf Mark seiner Seite nachlesen und im APS Format gehört die Sony A6000 immer noch zu den Verkaufsschlagern. Da auch Fuji seinen Umsatz steigern konnte werden die Käufer ja auch von irgendwo herkommen 🤔

      • @ Mirko

        meine Zahlen sind Konzern Umsätze, sagen also nicht allzu viel über den Kameramarkt aus, sondern nur über Wachstum und Finanzstärke.

  • Die Gemengelage ist unübersichtlich!

    Was den Kameraproduzenten zu schaffen macht ist vielfältiger Natur. Innerhalb kürzester Zeit verändert sich das Kaufverhalten und noch mehr die technischen Möglichkeiten Bilder/Videos zu erzeugen. Die „Entwicklungszeit“ für neue hochwertige Kameras und deren Objektive dauert länger wie der technische „letzte“ Sprung der dann schon wieder vorbei ist.

    Das bedeutet das man ständig hinterher hinkt. Dazu hat sich im Umfeld der Fotografie vieles sehr stark verändert. Stichworte sind: Computer generierte Bilder aus Konstruktionsprogrammen (im IKEA Katalog sind nur noch 20% echte Fotos), der Zusammenbruch der Druck Industrie (QR-Code statt Prospekte), die Wertigkeit (Honorare) von Bildern tendieren gegen NULL weil es Billionen davon kostenlos aus der Datenwolke gibt. Man kann also in den seltensten Fällen mit fotografischen Bildern Geschäfte machen und davon leben.

    Was übrig bleibt ist Mittelformat am oberen Ende der Fahnenstange und am unteren Ende Spiegellose, kleine, leichte Systemgeräte für die anspruchsvolleren Hobbyisten. Vollformat ist in meinen Augen die eigentlich betroffene Kamera Linie. Zu groß, zu schwer, zu teuer. Da sind auch die Vorteile die Spiegellose Geräte bieten kaum ein echter Gewinn.

    Warum sich die zwei großen Hersteller so viel Zeit mit ihren Spiegellosen lassen ist aus obig beschriebenen Gründen klar. Das zusätzliche Dilemma ist das neue Auflagemaß, ein eventuelles neues Bajonett (Adapter) das den Bestandskunden plötzlich frei werden lässt oder ihn stark verärgert.

    Sony hatte den Vorteil weil sie von „vorne“ beginnen konnten und rechtzeitig das kürzere Auflagemaß bedient haben, weil sie selbst Sensor Produzent sind und ihre neuesten Sensoren immer erst selbst vermarkten bevor sie diese an andere Hersteller abgegeben.

    Canon ist der zweite Sensor Produzent. Wirklich Sinn für das Vollformat macht nur ein komplett neuer überlegener Sensor der im „Mittelformat“ locker mitspielen kann. Da macht dann auch ein neues Bajonett für die höchst auflösenden neuen Objektive Sinn. Das könnte Canon dem Kunden als zusätzliches System auch verkaufen ohne die bisherigen Kunden zu verprellen.

    Fuji, Nikon, Pentax wissen auch um diese Umstände und „pfeifen im dunklen Wald“, weil sie im Rennen um die neuesten Sensoren immer zweiter Sieger sein werden.

    Es bleibt echt spannend!

  • Vor 10 Jahren wurden Kompaktkameras en masse verkauft. Nicht verwunderlich, denn die Handys gaben die Bildqualität nicht her. Wenn man heute, egal wo beobachtet, knipst fast alles per Smartphone. Warum bringen die Fotofirmen nicht Smartphoneähnliche Kameras, mit Telefon und Internet Fähigkeit, aber Schwerpunkt auf Foto. Mit Anschlußmöglichkeit für Wechseloptik.
    Es wird, wie viele Schreiber schon sagten, irgendwann kaum jemand noch mehrere tausend € für Fotoausrüstung zahlen. In Wirklichkeit schrumpfen schon jetzt die Marktanteile und in Kürze gibt es da nur verbrannte Erde. Wie im HiFi Bereich, Tonband und Kassette sind auch in kurzer Zeit komplett von digitalen Medien ersetzt worden. Selbst die CD ist schon bald Geschichte.
    Und die Fotoapp hat den Fotoapparat bald verdrängt. Der Kunde bestimmt letztendlich, wohin die Reise geht. Wenn Produkte nicht angenommen werden, werden sie bald nicht mehr angeboten, oder die Anbieter gehen pleite.

    • Martin,
      es gab mal ein Kameramodul von Hasselblad für Motorola = Kunde hat es nicht angenommen
      Dann gab es sogenannte „Klemmobjektive“ oder „Objektivkamera“ von Kodak,Olympus und Sony ( sogar mit Bajonett ) bedient wurde alles über das Smartphone =Kunde hat es nicht angenommen
      ….und ehrlich gesagt möchte ich meine Kamera nicht ans Ohr halten 😀

      • Mirko,
        wie lange ist das her? Neuerdings arbeitet Leica mit Huawei zusammen und das hat seinen Grund. Ich möchte die Systemkamera nicht totreden aber hier werden die Marktanteile für ALLE Hersteller wahrscheinlich leider sinken. Die Kompaktkameras hat es schon erwischt. Bin selbst stolzer Besitzer einer Fuji und schätze die Bildqualität und die Möglichkeiten. Unsere Nachfolgegeneration wird die Fotografie nur noch als Anwendung betreiben und vielleicht schlechte Bildgestaltung in Kauf nehmen.
        Es ist ja auch einfach, 500 Bilder aufnehmen, 50 Bilder sind gut, 1 Bild hervorragend. Bei Analog war sorgfältiges Arbeiten aus Kostengründen Pflicht, alle36 Bilder gut, 10 hervorragend.
        Es werden wohl für Handyoptiken mehr Vorsätze kommen, vieles wird man anstelle Kamera verwenden können. Und es ist dann für viele Anwender gut genug. Warum dann 1000de€ für Fotoausrüstung?

      • Martin,
        also die „Kameraobjektive“ sind noch garnicht so alt und persönlich fand ich die Idee auch nicht schlecht. Was die Zusammenarbeit Huawei/ Leica betrifft so ist dies doch nichts Neues. Es gab Nokia/Zeiss oder eben auch Motorola/ Hasselblad ….viel interessanter kann es werden im Konflikt USA/ Huawei. Es ist durchaus möglich das amerikanischen Unternehmen die Zusammenarbeit mit Huawei untersagt wird. Dann hätte Huawei zwar die beste Smartphone Kamera aber keinen Zugriff auf Android mehr….von daher ist für MICH die Kamera im Smartphone eine sehr gute Beigabe aber für mich nicht Kauf entscheidend

  • Nur Blödsiinn ! Nikon und Canon werden nie auch in 50 Jahren nicht sterben.
    Nur wegen DSLM regt man sich auf.Wer später zurückschlägt,macht es noch besser.
    DSLR ist so ausgereift mit ihrer Technik und man kann hervorragende Bilder mit der Kamera
    machen.Vollformat hat sicher Zukunft und DSLM ist nur als Ersatz zum DSLR.
    Ein Beispiel ist Nikon D750 ist fast 4 Jahre auf dem Markt und ist immer noch einer von
    der beliebtesten VF Kamera auf dem Markt.
    Fujifilm mit seiner APC Format ist irgendwann out !

    • …wieder was gelernt, das APC Format stammt von Fuji 👍
      Meist verkaufte Sensorformat Asien/Japan = mFT
      Meist verkaufte Sensorformat Amerika/ Europa =APS

  • Wie hier schon von einigen geschrieben wurde, hat sich die Welt des Fotografierens durch die Digitalisierung rasant gewandelt. Hatte vor 40 Jahren noch jeder Haushalt eine analoge 35mm Kamera oder Kompakte im Schrank liegen, so werden heute die teuren Kameras jenseits 1000 Euro nur noch von Amateuren und Profis gekauft. Die Stückzahlen sind rückläufig und die Hersteller müssen in immer kürzeren Zyklen neue Produkte auf den Markt werfen, um zu überleben. Letztlich geht es dem Hersteller darum Geld zu verdienen. Insofern ist eine DSLM technisch weniger aufwendig als eine DSLR. Kommen irgendwann die neuen Sensoren, bei denen der mechanische Verschluss komplett entfallen kann, dann spart das nochmal viel Geld. Daher werden mittelfristig alle Hersteller auf DSLMs setzen. Ob man sich aus Sicht der Produktentwicklung mehrere Systeme leisten kann, wage ich zu bezweifeln. Ob man das gut findet oder nicht, der DSLM gehört nun mal die Zukunft. Das haben Sony, Fuji, Olympus und Panasonic mit ihren Systemen bereits hinreichend bewiesen.

    ., in immer kürzeren Produktzyklen, neues auf den Markt werfen.

    • Hallo Markus,

      früher hatte tatsächlich fast jeder eine Kamera im Haus – vorwiegend etwas von Kodak, Agfa und Co. und für die Hobby- und Profifotografen gabe es tolle Sachen von Minolta, Olympus, Canon, Nikon und Pentax plus ein paar Exoten wie Leica am oberen Ende. Die Kameras hatte man locker 5 bis 10 Jahre, wenn nicht länger. Ab und zu kaufte man sich eine Optik – ich hatte maximal drei, das wars dann aber auch.
      Heute kauft man alle 3 bis 4 Jahre was Neues, das dann nach ein zwei Jahren veraltet ist – bei Sony geht es noch schneller – und nach 5 Jahren hat die Kamera gerade noch Schrottwert.
      Eine Möglichkeit sehe ich noch für die Kamerahersteller: Zunächst volle Kompatibilität mit dem Smartphone kombiniert mit einem Miet/Kaufsystem wie bei Handys, wo ich eine monatliche Gebühr bezahle und nach zwei Jahren das Nachfolgemodell erhalte.

    • in immer kürzeren… Das ist das Problem. Warum kürzere Zyklen, warum keine Modellpflege? Gab es in den 80er Jahren auch bei HiFi, ein Gerät war spätestens nach 1 Jahr durch Nachfolger ersetzt. Heute laufen die Modelle zig Jahre und die Hersteller verdienen auch. Im Fotobereich lautet nicht die Frage ob sich DSLR oder DSLM durchsetzt, sondern ob der klassische Fotoapparat mit Wechseloptik noch nachgefragt wird. Es wird ihn weiterhin geben, er wird hochwertig sein aber in kleineren Stückzahlen verkauft. Die Fotofirmen werden die auch von mir negativ beurteilte Entwicklung auch mit exzellenten Produkten nicht aufhalten können und Firmengrössen verkleinen.
      Das hat leider Freisetzen von Personal und Standortschliessungen zur Folge.
      Andere Branchen, Rundfunk und Hifi haben den Wandel hinter sich und sind neu aufgestellt. ALLEN Firmen mit Imaging Produkten steht der Wandel noch bevor oder sind schon in diesem Prozess drin. Vielleicht ist es auch notwendig, dass sich etwas „neu erfindet“.
      Den Firmen, die ihre Augen jetzt verschliessen, droht wohl das gleiche Schiksal wie Kodak.

  • Ich finde die These nicht sooo abwegig, sofern, wie du beschrieben hast, canikon auf ein neues Bajonett setzen. Das sehe ich auch als die grosse Zwickmühle an. Einerseits sind kleinere objektive sinnvoll, da sie dem System gerecht werden würden. Aber so würden sie den Vorteil des Objektivparks verspielen was für mich der grosse Vorteile für canikon ist. Glaubt man den Gerüchten, ist sich canon diesen Vorteils nicht bewusst und bringt eben keine Vollformat dslm mit ef Bajonett. Wenn dieser Anschluss dem dslm Markt vorbehalten bleiben sollte, dann sehe ich sehr grosse Verluste als ebenso wahrscheinlich. 50% sind gewagt aber dann sogar möglich. Im mft Bereich, stellt man sich der Konkurrenz, passt ja dann der übergreifende Anschluss.

  • Wenn hier immer von den „kürzeren Intervallen der Kameras“ gesprochen wird ist dieses wohl den Ansprüchen der Kunden geschuldet.
    Wenn eine Firma mal 1 Jahr nichts bringt wird gleich nachgehakt warum …Es wird doch überall ständig neues verlangt und auch gekauft.
    Wenn ich mir eine neue Sony kaufe habe ich so lange gewartet bis sie meinem Anspruch genügt. Wenn danach ein neues Produkt rauskommt, gucke ich mal aber knipse entspannt weiter da ich weiß das ich mir „irgendwann“ mal wieder ein topaktuelles Modell leisten werde und bis dahin bin ich mit dem alten zufrieden.
    Ich hoffe so denken viele sonst müssten sie Geld drucken oder wie Joe 6 richtige im Lotto haben …
    Im Moment noch kauft auf der Welt jemand immer irgendwo eine Kamera und wenn es ein topaktuelles Modell ist noch lieber. Das sehen die Firmen auch so und darum „heraus mit der Neuesten Technik“ solange noch Kunden kaufen.
    Die Firmen die Entwicklungen zurückhalten wird es wohl heute nicht mehr geben bei dem Verdrängungswettbewerb.
    Aber ich lebe auf dem Lande – weitab von der Hektik der Welt – als alter Bauer mit manchmal rustikalen Ansichten.
    Ich muß ja auch nicht recht haben …
    Aber ich bekomme auch mein drumherum mit und ich habe bei meinen Kindern und Enkeln noch keinen gefunden der mal freiwillig eine meiner Kameras in die Hand nimmt oder der mal gesagt hätte „Opa deine Linsen werde ich auch später wenn Du unter den Bäumen liegst noch mal nutzen“…
    Ich bin noch ein alter 70er mit noch gutem langem Haarschopf und so kann keiner von Euch sagen das ich mir vor lauter Grübeln über die Zukunft meines „Fotovermögens“ zu oft am Kopf kratze – aber ich werde in Zukunft gutes Geld auch nur noch in wenig „gutes“ stecken …
    Als wir heirateten kauften wir uns 1974 eine Grundig Hi-Fi – Anlage mit Plattenspieler – da wir gern tanzen gingen und Fernsehen nicht unser Ding damals war – diese tut noch heute ihren Dienst .
    Was meinem Anspruch genügt nutze ich lange.
    Weniger ist oft mehr – auch bei den Kameras – gutes kaufen und damit auch dann zufrieden sein und nicht immer auf das neueste schielen.
    Wer von den Kameraherstellern den richtigen Riecher hat werden wir hoffentlich noch erleben.

    Martin hat gut geschrieben und ich glaube auch das es genau so ist wie ich es mit der deutschen Unterhaltungsbranche gesehen habe, so wird auch vieles in der Fotobranche noch den Bach runtergehen.
    Aber warum darüber aufregen – jeder muss als Firma sich Mühe geben – so wie ich es auch früher musste – wer das nicht tut trägt eben die Konsequenzen.
    Zu dem Fuji – Gerücht könnte ich meinen das sie intern die Lage beurteilen – das ist auch richtig – nur solches sollte nicht nach außen dringen da es ein internes einschätzen der Konkurrenz ist das ihnen auch auf die Füsse fallen kann.
    Aber wichtig ist es durchaus die Konkurrenz im Auge zu haben.

  • Was ich denke?
    Vor 9 Monaten habe ich eine moderne VF DSLR gekauft, die jetzt keine Wünsche offen lässt (schnelle WLAN Übertragung auf den Studiorechner und hervorragende Bildergebnisse).
    Passende, hochwertige Objektive habe ich dazu, um alle fotografischen Bereiche vom Makro bis bis zu hochwertigen Teleaufnahmen abzudecken.
    Wenn die Technik durchhält, beschäftigte ich mich mit einem Nachfolgesystem wohl in erst in 8-10 Jahren.

    • Wenn man mit moderner DSLR mit hochwertigen Objektiven besitzt kann man locker
      die nächste 10 Jahren noch viel Spaß machen.Mit sehr großem ,hellem Sucher sehe ich
      kein Nachteil zum elektronischen Sucher.Die Technik ist so ausgereift .
      Ich habe die Nikon D750 und D500 ,da habe ich alles ,was ich zum Motiv brauche.
      Eine Spiegellose Kamera ist für mich nur als Ersatz zum DSLR.
      Ich hoffe,daß Nikon mit neuer DSLM die Nikon-F weiter verwenden kann.
      Er wäre dann ein Hammerschlag für Sony und Co !

  • Ich muss sagen, seitdem ich zu Fuji von Canon gewechselt bin, lese ich keine Reviews mehr. Ich bin einfach nur sau zufrieden mit dem Body und den Objektiven. Bei Canon habe ich ständig Vergleichstests gelesen. Wozu bei Fuji, wenn man das Beste zuhause hat? 🙂

      • System Wechseln? Warum? Gustav hat es auf den Punkt gebracht! Solange eine Gerätschaft die Ergebnisse bringt die mich und meine Kundschaft zufrieden stellen sehe ich keinen zwingenden Grund mir etwas neueres anzuschaffen.

        Einzige Ausnahme wäre das die Neuheit sofort deutlich sichtbare technische Bildverbesserungen bringen würde. Damit ist nicht zu rechnen. Ich lasse mich jedenfalls nicht zu „Spontankäufen“ verführen die im Endergebnis nichts besseres bringen.

        Meine holde Gattin hat weit im vorigen Jahrtausend von ihren Eltern zum Abitur ein 1303 VW Cabrio geschenkt bekommen. Sie hat es pfleglich behandelt und mittlerweile ist es sogar richtig Geld wert. Unbezahlbar ist aber der Nutzen den es für uns hat, es bereitet Freude damit offen zu fahren. Warum ein neues Cabrio kaufen? Der Fahrtwind ist der selbe, es würden aber die persönlichen Emotionen fehlen.

        Warum ich noch ab und zu in meine Fuji 6×9 einen Film einlege? Weil sie einwandfrei funktioniert und Gefühle auslöst. Meine GFX50s macht viel bessere Bilder, na und?

  • UiUi, das klingt ja wirklich bedrohlich…
    Kann noch schlimmer kommen: Fuji kauft die Nutzungsrechte an den Buchstaben C und N, beruft sich darauf, anon und ikon müssen unter dem neuem Namen vermarkten – und die Kunden finden die Produkte gar nicht mehr…

  • Interessanter Text. Allerdings trifft z.b. ein Satz für mich vollständig zu:

    „Dann gibt es für Bestandskunden keinen direkten Grund, bei ihrem Hersteller zu bleiben – sie brauchen ja sowieso neue Objektive. Und eine Adapterlösung gibt es auch für die Kameras von anderen Herstellern“

    Sollte die neue Canon VF DSLM ein neues Bajonett haben dann würde ich wechseln. Diese Kamera müsste schon dermassen einschlagen und preislich so interessant sein dass ich bei Canon bleibe.

    • Die Adapterlösung funktioniert bei der EOS M einwandfrei ohne jegliche Einschränkung, entweder die Kamera macht gute Bilder, dann ist es egal ob mit oder ohne Adapter. Macht sie keine guten Bilder ist es ein Grund zum Wechseln. Mir erschliesst sich die Logik nicht, dass wenn ein Nativer-Adapter kommt die Bestandskunden davon rennen sollen? Aus welchem Grund? Wegen des Adapters? Dann hätten Sonykunden zu Hauf wegrennen müssen, aber das Gegenteil war der Fall!

      • Guten Abend Joe …
        Es wird viel geredet wenn der Tag lang ist …
        Wenn bei den beiden Großen erstmal vorgestellt ist nutzen die Meckerer die Adapterlösung genau so wie alle anderen und denken „was interessiert mich mein Geschwätz von gestern“.
        Ich habe ein gutes Sony G-Tele und 2 Makros – sowie meine Leicas-Festbrenner – da ich diese nicht oft nutze werde ich sie bis an mein Ende adaptieren …

  • Canon und Nikon werden sicher nicht abstürzen. Sicher bauen Fuji, Sony und Co. sehr gute Kameras, jedoch ist das Angebot an Zubehör und Objektiven, gerade im Profisegment, überschaubar. Das Canon und Nikon auf ein neues Bajonett setzen kann ich mir auch nicht vorstellen. Canon hat schon einmal zittern müssen als man vom FD Anschuss abgerückt ist. Die Lagerbestände an Objektiven war von heute auf morgen fast unverkäuflich. Von vergraulten Kunden ganz zu schweigen. Die Preise für Kameras und Objektiven werden aufgrund der geringeren Produktionszahlen sicher weiter steigen. Um so wichtiger ist es die Kunden an die Marke zu binden. Ich kann mir allerdings vorstellen das Canon und Nikon die Produktion der Low-End-Kameras einstellen wird. Zu geringe Gewinnmage und die Konkurrenz durch Handys lassen Einsteigerkameras nicht gut aussehen.

  • Ich hoffe das Thema hat sich somit erledigt 😎

    More fake news: “Internal Fujifilm document predicts 50% market share decrease for Canon and Nikon within 2021”
    (Foto & Nikon Rumors)

  • Das was hier dargestellt wird, ist sicherlich auch etwas Wunschdenken von Fuji. Fuji und vor allem Sony würden am meisten davon profitieren.
    Es könnte natürlich auch ganz anders laufen:
    Canon und Nikon bringen gute konkurenzfähige DSLMs auf den Markt.
    Und viel wichtiger: Einen Adapter mit dem sich die alten Objektive uneingeschränkt an die neuen Kameras anschließen lassen und damit auch optimal funktionieren. Canon auf Canon und Nikon auf Nikon und das mit regelmäßigen Firmwareupdates optimiert. Keine hin und her Adaptiererei zwischen den Marken, die mehr oder weniger gut funktioniert.
    Das würde Sony und Fuji den Wind aus den Segeln nehmen und es könnte genausogut anders herum laufen.
    Aber wie die beiden Platzhirschen Nikon und Canon auf dem DSLM Markt Fuß fassen ist natürlich reine Spekulation. Sie haben sich auf jeden Fall reichlich Zeit damit gelassen, ernsthaft damit anzufangen.