Laut einem neuen Gerücht hat Canon für die nächsten PowerShot-Kameras einen komplett neuen Sensor entwickelt, der kleiner als der 1,4-Zoll-Sensor der V1 ausfällt.
Canon arbeitet derzeit angeblich am Ausbau der PowerShot-Serie und ein zentrales Element scheint nun festzustehen. Wie Canonrumors berichtet, soll die nächste “Flaggschiff”-PowerShot einen “komplett neuen Bildsensor” erhalten. Überraschend dabei: Der Sensor soll kleiner als der 1,4-Zoll-Sensor der PowerShot V1 ausfallen, gleichzeitig aber “fortschrittlicher” sein.
Canonrumors vermutet hinter der Beschreibung einen neuen 1-Zoll BSI-Stacked-Sensor aus eigener Fertigung. Seit dem mittlerweile sieben Jahre alten 1-Zoll-Sensor der PowerShot G7 X Mark III hat sich in der Sensortechnologie schließlich enorm viel getan. Ein kleiner 1-Zoll-Sensor würde es Canon ermöglichen, die Kameras kompakt zu gestalten und Modelle für die Hosentasche anzubieten.
Mit einer Ankündigung der neuen PowerShot-Modelle rechnet Canonrumors frühestens Ende August 2026, pünktlich vor dem wichtigen Q4-Geschäft. Erwartet werden mindestens zwei Modelle, die sich an der bewährten G7 X-Serie und den Superzoom-Kameras der SX-Reihe orientieren könnten. Preislich sollen sich die neuen PowerShots im Bereich von 800 bis 1.000 Dollar bewegen.
Brücke zwischen Smartphone und Systemkamera
Canon geht es mit den kommenden Kompaktkameras vermutlich darum, die Lücke zwischen Smartphone und Systemkamera zu schließen. Das Ziel dürfte also unter anderem sein, neue Kunden für die Marke zu gewinnen. Ein großer Sensor à la APS-C, wie einst in der G1 X Mark III verbaut, sei für die kommenden Modelle laut Canonrumors nicht zu erwarten.
Das passt zu dem, was Canon bereits im März auf der CP+ 2026 durchblicken ließ. Wie wir in unserem Artikel berichtet haben, versucht Canon sehr genau zu verstehen, was die unterschiedlichen Zielgruppen eigentlich wollen. Canons Manabu Kato unterschied damals zwischen Kunden, die Freude am Besitzen einer Kamera empfinden, und solchen, die sie tatsächlich als Werkzeug nutzen wollen. Für die Produktentwicklung mache das einen enormen Unterschied.
Ist ein 1-Zoll-Sensor groß genug?
Ob ein 1-Zoll-Sensor die Foto-Community überzeugen kann, wird sich zeigen. In den Kommentaren bei Canonrumors klingt bereits eine gewisse Skepsis durch. Gleichzeitig wäre ein moderner Stacked-Sensor mit aktueller Signalverarbeitung ein deutlicher Sprung nach vorne. Am Ende dürfte vor allem entscheidend sein, was Canon an Rechenleistung und (Software-)Features rund um den neuen Chip packt.
Ist der 1-Zoll-Sensor eine gute Entscheidung von Canon oder würdet ihr eine Kompaktkamera mit größerem Sensor bevorzugen?


Ob es eine gute Entscheidung ist wird dann klar, wenn wir wissen, ob es ein guter Sensor ist.
Die Größe dürfte den meisten hier hinten vorbei gehen, die Bildergebnisse zählen.
1′ Zoll Sensor?
Wenn es schon in einem Smartphone verbaut wird. Welchen Vorteil soll extra kauf einer Kompakten Kamera sein?
Mittlerweile werden werden fast 1′ Zoll in verschiedenen Brennweiten wie in Vivo X300 Ultra verbaut 14mm 1,28′
35mm 1,12′
85mm 1,41′
Einzig ein großer Zoom von 24-200mm (wie Sony RX100 VII) ist irgendwie noch spannend wo über kompletten Zoom optische Auflösung erhalten bleibt.
Eine andere und bessere Lösung bietet zB Ricoh GRIV APS-C aber sehr Kompakt zwar mit einer Brennweite, aber wirklich eine Alternative.
Oder eben MFT ähnlichen Größen Sensor aber dafür mit Zoom.
Wenn solche Fotos wie hier
https://ibb.co/CpGJwtWn
aus einem Smartphone erschaffen werden können.
Dazu dann mit besseren Display,
Unzähligen Bearbeitungs Tools einen Look/Finish und dann gleichzeitig noch sofort geteilt werden können.
Ergibt für mich das keinen Sinn 😶
Aber gerne kann jemand etwas schmackhafte machen, wieso solche Kompakte!
In Zeiten, in denen es superkompakte Vollformatkameras wie die Sony Alpha 7CR mit 60 Megapixeln gibt und man einfach ein Pancake-Objektiv draufsetzt, ergibt die klassische Kompaktkamera kaum noch Sinn.
Der Abstand zu einem erstklassigen Smartphone, etwa von Vivo, ist schlicht zu gering.
Dazu kommt, dass man mit 60 Megapixeln enorm croppen kann und selbst dann noch über dem Niveau eines 1-Zoll-Sensors liegt.
Gleichzeitig eröffnet so ein System ganz andere Möglichkeiten. Man kann jederzeit das Objektiv wechseln und zum Beispiel auch einfach mal Makro im eigenen Garten ausprobieren.
Auch wenn man vielleicht am Anfang gar nicht vorhat, häufig das Objektiv zu wechseln, können sich die Anforderungen ein halbes Jahr später schon ganz anders entwickeln. Vielleicht möchte man plötzlich doch neue Motive ausprobieren oder sich kreativ weiterentwickeln.
All das können klassische Kompaktkameras kaum leisten. Und von den Features einer Sony Alpha 7CR sind sie ohnehin weit entfernt.
Die Zeiten sind vorbei – auch wenn es natürlich immer noch ein paar gibt, die gedanklich in der Vergangenheit hängen
Eine Alpha 7CR ist eine ganze andere Preis- und Grössenklasse als eine RX100 oder G7X oder gar eine Ricoh GR. Ich habe selber eine 7CII mit kompakten Objektiven. Da ist man immer bei 600 Gramm und muss eine Tasche mitnehmen. Selbst eine Powershot V1 ist deutlich kompakter und leichter.
1″ wäre schon was. Habe so einen in meiner Lumix LX 15. Mit dem (Brand) Leica 1,4-2,8/24-72 (VF gerechnet) macht das Teil excellente Photos. Wenn C den Sensor noch technisch verfeinert, kann eine echt prima Kompakte dabei herauskommen. Da warte ich mal ab, um mit dem 1″ der Lumix TZ 300 vergleichen zu können. So Kleine sind einfach praktisch.
Das für solche Kameras die Zeit vorbei ist, sehe ich nicht so.
Ich hab mir vor ein paar Wochen noch eine gebrauchte Fujifilm X-S1 gekauft und hatte in meinem Urlaub eine Menge Spaß damit. Hätte ja auch meine Fuji X-S20 mit diversen Objektiven mitnehmen können. Nein, die umgerechnet 24-600mm waren genau richtig.
Alle Urlaubsbilder, sowohl mit der Fuji wie auch mit meinem Samsung, sind nur für mich zu unterscheiden weil nur ich weiß, was mit was fotografiert wurde 😄
Was hat sich denn getan? Ja vielleicht bei Canon. Schon der letzte Sensor war ein BSI Stacked Sensor. Allerdings zugekauft von Sony. Schade, wenn Canon nicht den grossen Sensor aus der V1 weiterverwendet. 1 Zoll ist mir zu klein.
Ich sehe die “moderne Zukunft” sowieso in nicht viel mehr als 1 Zoll, auch bei Systemkameras. Mit weiterentwickelten Sensoren und wesentlich leistungsfähigerer Bildverarbeitung, Software inklusive KI dahinter. Dann entsprechende und vor allem, weit kompakteren Objektive. So etwas wie MFT verschärft. Wahrscheinlich beginnt sie dann, wenn man mit aktuellen Sachen letztlich zuwenig Umsätze schafft. Mittlerweile ist ja DSLM auch schon dort wo DSLR vor wenigen Jahren stand. Noch wenige Jahre, dann kräht doch kaum ein Hahn mehr nach den immer ähnlichen Sachen. Und die Frage, wer den in 10 Jahren noch Lust haben wird Rucksäcke mit 2-3Kilos spazieren zu tragen, geschweige dabei noch an Hightech denkt, die wird doch immer lauter.