Fujifilm Kameras

Das soll Fujifilms neue APS-C-Kamera werden

Die Webseite Fujirumors will erfahren haben, welche neue APS-C-Kamera Fujifilm noch im Jahr 2021 auf den Markt bringen möchte.

Neue APS-C-Kamera von Fujifilm

Eigentlich sollte es im Jahr 2021 ja keine neue APS-C-Kamera von Fujifilm mehr geben, doch dann erreichte uns vor einigen Tagen die Meldung, dass Fuji doch noch eine neue DSLM der X-Reihe auf den Markt bringen möchte. Ob diese neue Kamera zusammen mit der Mittelformatkamera GFX 50S Mark II am 2. September 2021 vorgestellt werden soll, wissen wir noch nicht. Dafür scheint inzwischen aber klar zu sein, welches neue Modell Fujifilm vorstellen möchte.

Fuji X-T30 Mark II im Anmarsch

Viele haben es bereits vermutet, nun liefert Fujirumors die Bestätigung: Die neue Kamera wird die Nachfolgerin der Fuji X-T30 sein. Interessant ist allerdings, dass der Hersteller die neue DSLM anscheinend nicht Fuji X-T40, sondern Fuji X-T30 Mark II nennen möchte. Daraus kann man schließen, dass die Kamera nur mit ein paar kleinen Verbesserungen ausgestattet sein wird. Mit großen Veränderungen sollte man nicht rechnen.

Auf die Integration eines 5-Achsen-Bildstabilisators sollte man dementsprechend nicht hoffen, denn der bräuchte vermutlich ein angepasstes Gehäuse und dann würden wir doch eher schon über eine X-T40 und nicht mehr über eine X-T30 Mark II reden. Doch wenn man optimistisch sein möchte, dann darf man natürlich durchaus auf einen IBIS hoffen, ausgeschlossen ist das nicht.

Wenn man pessimistisch an die neue X-T30 Mark II herangehen möchte, dann würde man vielleicht sogar nur mit einigen Softwareneuerungen rechnen, zum Beispiel der Nostalgic Negative Filmsimulation oder neuen Möglichkeiten zum Live-Streaming.

Bei vielen dürfte außerdem ein wetterfestes Gehäuse auf der Wunschliste stehen, das wiederum klingt halbwegs realistisch. In jedem Fall darf man gespannt sein, welche Neuerungen Fujifilm bei der X-T30 Mark II geplant hat.

Update: Die X-T30 Mark II soll am 2. September 2021 zusammen mit der GFX 50S Mark II vorgestellt werden.

Welche Verbesserungen würdet ihr euch bei der Fuji X-T30 Mark II wünschen?

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Alfred Proksch

Eine X-T30 Mark ll ist so unnötig wie der berühmte Kropf. Elektronische Spielereien könnte Fuji als Update anbieten, dazu braucht es keine Mark ll.

Einzig nachvollziehbar wäre der IBIS für jene die lieber ein konventionelles Bediensystem mögen. Wetterfest als Geschenk oben drauf ist ebenfalls OK. Viel Luft beim Geld ist sowieso nicht bei den eng gestaffelten VK Preisen.

Ein neuer Sensor (X-T5 und X-H2) würde eher Schwung in die Bude bringen. So um die 30 stabilisierte Megapixel mit sauberen Farben und optimiertem Dynamikumfang wünscht sich jeder Kunde. Wer mehr will kann eine GFX-50S zu günstigen Konditionen erwerben.

Azzaro

…bin ich mit dir dakor!

Clemens Scholz

Wäre nicht auch die weitere Verbreitung des X-T4-Akkus ein Fortschritt? Denn manchmal wünsche ich mir bei Fuji-Gehäusen einen Mechanismus ähnlich einem Revolver, der den Akku schnell und zielgenau ersetzt.

Mirko

naja Fuji dachte auch darüber nach die XT4 erst XT3s zu benennen von daher wäre IBIS vielleicht eine Option, ein reines Softwarepaket als MKII zu bezeichnen wäre nur peinlich aber wundern tut mich heutzutage auch nix mehr

Ingo

Nur Software, das wird sich Fuji nicht trauen. Nur eine neue Filmsimulation, das werden die vorhandenen X-T30 Kunden wohl nicht verstehen. Das Bashing wäre dann aber selbstgemacht. Vielleicht ein neuer Sensor und neuer AF und damit einhergehend dann die neuen Filmsimulationen, das wäre eher sinnvoll. Dann würden sich die negativen Kommentaren in Grenzen halten.

Thomas Müller

Bei der X-E4 hielten sich die Verbesserungen gegenüber der X-E3 auch in Grenzen, trotzdem nannte man das neue Modell nicht X-E3s oder X-E3 MkII sondern X-E4. In Anbetracht dessen befürchte ich, dass die X-T30 MkII tatsächlich nicht viel Neues bringen wird. Trotzdem, besser solch ein neues Modell als Zwischenstation bis die X-H2 und X-T5 kommen werden, als gar nichts.

Stefan-Do

Ich bin kein Fujifilmer, aber die XT30 und die XT4 scheinen mir in zwei getrennten Ligen zu spielen. Wie kann dann die eine „Zwischenstation“ für den Nachfolder der anderen sein?

Mich erstaunt die Kurzlebigkeit der Fujifilm-Kameras. Die XT4 ist gerade einmal anderthalb Jahre alt und schon wird in Nachfolger gefordert/erwartet? Canon R5, R6 oder Nikon Z6 II/Z7 II sind auch von 2020 und da spricht noch keiner über Nachfolgemodelle.

Die XT30 ist von 2019 und damit gerade erst zweieinhalb Jahre auf dem Markt, aber es wird schon Zeit für ein Nachfolgemodell?

Thomas Müller

Ich wüsste nicht, an welcher Stelle ich einen Nachfolger der X-T4 gefordert hätte? Da interpretierst Du in meinem Post etwas hinein, was dort nicht drinne steht. Auch die X-T30 MkII oder ein anderes neues Modell kommt demnächst, nicht weil ich die gefordert habe (auch das zeige mir bitte, wo das stehen soll?) sondern weil gerüchteweise Fuji diese ankündigen wird und Fujirumors hat davon Wind bekommen.

Die X-T30 ist technisch stark verwand mit der X-T3, die X-T30MkII könnte somit mit der X-T4 technisch stark verwand sein und deren Technik und eventuell etwas mehr sogar von der X-T4 übernehmen, Das „Mehr“ könnten Funktionen sein, die man der X-T4 per Firmwareupdate auch spendiert. Es besteht somit durchaus ein erheblicher technischer Zusammenhang zwischen den Tx und Txx Kameras.

Stefan-Do

Bei der XT-30 II hast du nichts erwartet, aber sie soll ja noch dieses Jahr (2021) kommen, also sehr schnell nach der XT-30 (2019). Über diesen kurzen Produktzyklus bin ich verwundert.

Wie gesagt, ich bin kein Fujifilmer, aber XT-4 kostet ca. das Doppelte der XT-30. Auf der Fujifilm-Website habe ich mir verständliche Gründe gefunden, warum die XT-4 deutlich teurer ist:

  1. Der Autofokus der X-T4 stellt in 0,02 Sekunden blitzschnell auf das Motiv scharf.
  2. schnelle Serienaufnahme mit bis zu 15 Bildern pro Sekunde bei mechanischem Verschluss
  3. in die Kamera integriertes Bildstabilisierungssystem (IBIS)
  4. neuer Akku mit größerer Kapazität
  5. wetterfestes Gehäuse ist gegen Spritzwasser und Staub abgedichtet

Ich kann mir kaum vorstellen, das ein Fotograf, der auf diese Merkmale wert legt, sich mit einer XT-30 II zufrieden geben wird.

Raphael

Mhh die Canon R (Markteinführung Oktober 2018) zB. hat doch auch nicht mal 2 Jahre später mit der R6 (Markteinführung Juli 2020) schon einen Nachfolger bekommen?? Das gleiche gilt für die Z6/7 (August 2018) und Z6ii/Z7ii (Oktober 2020). Insofern ernstaunt mich eigentlich nur dein Kommentar über eine angebliche (im Vergleich zur Konkurrenz) besondere Kurzlebigkeit der Fuji Kameras…

Helga

Ich wurde die R6 nicht als Nachfolger von R bezeichnen.

Azzaro

Es ist einfach ärgerlich wie oft und schnell Fujifilm Nachfolgemodelle mit wenigen Änderungen bringt und damit einen starken Preisverfall für erst erschienene Vorgängermodelle in Gang setzt!
Hätte man der X-T30 und X-H1 das AF Update so wie der X-T3 spendiert wäre das eine faire Sache gewesen…aber so?!?

Mirko

naja es ist etwas schwierig der XH1 das AF Update einer XT3 zu spendieren da die XH1 den älteren Sensor/ Prozessor verwendet

Azzaro

…ja, das stimmt, aber dafür das es die Flagship Camera war wurde recht wenig an updates geliefert, was evtl. auch zu dem massiven Preisverfall geführt haben könnte. Sehr Schade…ist ne geile Kamera!

100carat

Die X-H1 war der größte strategische Fehler im Fujifilm-Sortiment. Diese an sich gute Kamera wurde schon recht bald nach dem Erscheinen durch die neuen Modelle „entwertet“ und deshalb unter Wert verkauft. Da stimmte das Timing überhaupt nicht.

Ich hoffe, Fujifilm hat daraus gelernt und positioniert die X-H2 wirklich als „Flagship“, das sich technisch entsprechend von den übrigen Kameras des hauseigenen APS-C-Sortiments absetzt: mit einem neuen leistungsstarken Sensor, entsprechender Rechenpower, stark verbessertem AF gerade auch bei Videofunktionen, etc.

vamiwa

nicht nur wenig Änderungen, sondern lassen sie mit jedem „neuen“ Modell eine Funktion weg. Dort das D-Pad, dort den Joystick, dort ein Wahlrad, dort wieder den SCM Schalter wo anders, dann wieder AE-L und Q auf anderen Plätzen. Da kommt mir doch der Spruch nicht von ungefähr daher: Denn sie wissen nicht was sie tun…….

Azzaro

…jepp, aber das machen sie sehr konsequent!
Habe fünf Fuji`s und bei jeder ist was anders versaubuchselt! *lol*

vamiwa

Ich glaub mich zwickt der Hafer. Was soll eine MarkII? Softwarebasierte Neuerungen würden Bestandskunden der X-T30 ans Bein pinkeln. Ein IBIS im alten Gehäuse glaubt wohl wirklich niemand. Ein neuer Sensor? Quatsch! Wohl eher eine Vloggi mit Switchi damit Leute wie ich das Maul über die ständig wechselnden Bedienkonzepte halten. Egal was Fuji da bringen mag, es wird im Weihnachtsgeschäft keine Rolle spielen.

Thomas Müller

Man-oh-man, Du musst ja ziemlich frustiert sein! Aber so wie Du es in einem anderen Post geschrieben hast, existiert eigentlich momentan gar keine Kamera auf dem Markt, die Dir passt. Musst Dir vielleicht selbst eine backen?

vamiwa

Du hast ja recht. Andere Sparten versuchen innovativ zu sein, nah am Kunden zu produzieren, nehmen Vorschläge auf und bleiben am Ball. Ich bin eben Perfektionist und kann nicht glauben – wenn der Wille da wäre – dass man nicht eine Kamera bauen könnte – ich unterstreiche könnte – welche in Modularbauweise nach Bedarf zusammengestellt werden könnte. Ich sag ja nicht, dass Fuji das Rad neu erfinden soll. Sie sollen nur gutes verbessern und nicht so herumwurschteln wie bei den letzten Kameras. Als die R5 bei Canon herauskam, habe ich applaudiert und Bingo gerufen, und die Verkaufszahlen gaben mir recht. Als die Sigma fp herauskam klopfte ich mir aufs Hirn und auch da kam nach mir harte Kritik von allen Seiten. So war es auch bei der Nikon Zfc und anderen Modellen. Ich hatte rockwirkend gesehen eigentlich immer den richtigen Riecher was der Verbraucher möchte und was nicht. Klar sagt die Werbebranche etwas anderes, aber man sieht die Wahrheit dann ja an den Verkaufszahlen. Die R5 ist für mich im Moment die beste Kamera am Markt. Dennoch hat sie den Einschaltknopf links. Das war in Spiegelzeiten egal ob die Kamera permanent lief. Jetzt aber – wo permanent Strom gezapft wird… Weiterlesen »

Rolf Carl

Wie wärs mit einem Smartphone? Soviel ich weiss, ist da der Einschaltknopf rechts.

vamiwa

Dein Sarkasmus hat allerdings ein Fünkchen Wahrheit in sich. Denn kein neues Modell läßt etwas weg, im Gegenteil, kommt hier jedesmal ein Koffer voll Innovationen hinzu. Und bevor ich ein X-T30II zum Kauf empfehlen würde, könnte ich tatsächlich ein Handy vorteilhafter sehen. In den Treppenhäuser Hamburgs habe ich mit dem Huawei Mate 20 Pro letzte Woche bessere Bilder gemacht als mit der X-H1. Zwar nicht aus Sicht der endgültigen Schärfe, aber vom Dynamikumfang, Ausleuchtung und Farbbrillanz allemal besser als bei Fuji.

Thomas Müller

Also das Huawei Mate 20 Pro hat meine Frau seit einiger Zeit, dessen Fotos kenne ich nun wirklich. Ja, auf den ersten Blick sind die Fotos beeindruckend. Tatsächlich sind sie aber softwaremässig überschärft, haben nicht der Realität entsprechende (knallige) Farben und Hell/Dunkel Ausleuchtungen und scheinen standardmässig HDRs zu sein etc. Wem die softwaremässig out-of-Camera bereits nach dem Huawei-Geschmack bearbeiteten Fotos besser gefallen, ist vielleicht mit einem der guten SPs tatsächlicher besser aufgehoben. Mein Ding ist es jedenfalls nicht, das SP ist für mich lediglich die immer-dabei Kamera, der Notnagel, wenn ich keine DSLM dabei habe.

vamiwa

Mit diesem Vergleich stellte ich nur eine besondere Fotosituation dar, wo ich die Bilder aus der X-H1 MIT Stabi kübeln kann, nicht allerdings mit dem SP aufgenommene. Zugegeben, die Situation war die denkbar schlechteste, außen dicktrübes Regenwetter, innen schlechtes Licht. Aus der Not heraus das Huawei gezuckt, austariert, abgedrückt um dann doch mit einem Lächeln dieses Haus zu verlassen. Die Quintessenz meines Kommentares soll sagen, dass die Kamerahersteller den Smartphones nichts entgegen wirken. Trotz besserem Sensor, besserer Objektive und besserer Technik zählt in diesem Moment einfach das Ergebnis. Mit der Kamera hätte ich ein Stativ gebraucht, eine Blitztechnik, Mehrfachbelichtung und eine Nachbearbeitung am Computer. Das Bild aus dem SP ist zwar jetzt nichts für an die Wand, aber immer noch besser als das aus der X-H1. Also wenn das kein saftiger A…tritt für Kameraentwickler ist weiß ich nicht wo die Zukunft dieser Hersteller liegen soll? Wenn mich wer fragt ob er sich die neue X-T30II kaufen soll oder ein Apple 12 Pro oder Samsung S21 Max……… bin ich mir im Moment nicht sicher wozu ich raten sollte.

Clemens Scholz

Um mit einem Handy mit weitgehender Korrektur in alle Richtungen der Bildparameter mithalten zu können, ist die X-H1 auch denkbar schlecht geeignet. Keine meiner anderen Fuji’s liefert ein so sauberes, unbearbeitetes Bild wie die H1. das ist einer ihrer ganz großen Vorteile….

Azzaro

…wie wahr, wie wahr…leider!
Und…ich frage mich auch schon seit Jahren weshalb keiner auf die Idee kommt eine modulare Kamera auf den Markt zu bringen…wie ein Mac oder PC oder Auto, kleiner Bedarf – kleiner Preis, großer Bedarf, mehr PS plus Sonderaustattung, mit 8K oder eine Kamera zum fotografieren……!
Das Leben könnte so einfach sein…

Thomas Müller

Ich verstehe ja, wenn man eine gewisse Erwartungshaltung hat und dann Produkte seiner Marke auf den Markt kommen, die dieser Erwartung nicht entsprechen. Geht mir auch hin und wieder so. Bei der X-Pro2 ist es mit dem Nachfolger aber auch wirklich unglücklich gelaufen, die X-Pro 3 hätte ich auch für mich vorstellen können, jedenfalls solange es sie noch nicht gab. Als ich sie das erste Mal sah war für mich klar, diese verbastelte Generation der Pro-Serie lasse ich garantiert aus. Gerade bei der Pro-Serie finde ich das aber auch nicht besonders tragisch, denn diese verwendet man ja in der Regel ohnehin nicht im Sport oder Wildlife, wo man einen extrem schnellen AF benötigt. Im fotografischen Alltag ist die Pro2 doch sicherlich weiterhin eine tolle Kamera. Wie ich schon an anderer Stelle schrieb, ich könnte mich auch mit der T4 als Alternative anfreunden. Gerade im APS-C Bereich haben andere Hersteller auch keine wesentlich besseren Sensoren am Markt als Fuji. Ich kann auch Deine Kritik am Sensor der H1 oder des Nachfolgesensors nicht nachvollziehen, ich habe an denen nichts auszusetzen. Sie liefern knackscharfe Fotos mit sehr gutem Dynamikumfang, tollen Farben und geringem Rauschen. Aber wenn Du – egal welche – Fuji mit… Weiterlesen »

Mirko

Moin Thomas,
so unterschiedlich sind die eigenen Wahrnehmungen, für mich ist die Pro3 die erste Pro die mich heiß gemacht hat und deswegen nach langen hin&her bestellt habe. Da ich mehr der „Suchertyp“ bin ist mir das Display völlig egal (mag ja bekanntlich nicht jenes der XT4) und das die Bedienung einer Pro nicht 1:1 identisch ist zur XTx sieht man doch auf den ersten Blick und verstehe das weinen mancher Leute nicht 😉
Der erste gravierende Einschnitt bzgl. Bedienkonzept bei der XTx Serie war der Austausch der Belichtungsfunktion gegen eine Stil/ Movie Funktion und hoffe für mich das diese Funktion mit der XT5 wieder korrigiert wird.

Clemens Scholz

Nur leider, entgegen anderweitigen Behauptungen von Fuji, ist der Sucher der X-Pro3 gegenüber dem der X-Pro 2 ein Rückschritt, verringert er doch eklatant die Suchervergrößerung durch die Aufgabe der zweistufigen Vergrößerung, angepasst an die Objektivbrennweite. Für Fotografen, die einmal eine Leica-M in der Hand gehabt haben, ein völlig indiskutabler Schritt. Ebenfalls von Nachteil ist die Aufgabe des Steuerkreuzes, das durch Neubelegung alle wichtigen Parameter auch abseits des Q-Menüs ohne die Kamera vom Auge zu nehmen erlaubte. An dieser Stelle hätte Fuji keine Bedienungselemente einsparen sollen.

Clemens Scholz

Der vorletzte Satz sollte natürlich lauten …Ebenfalls von Nachteil ist die Aufgabe des Steerkreuzes, das nach Neubelegung alle wichtigen Parameter zu verändern erlaubte ohne die Kamera vom Auge zu nehmen oder in das Q-Menü zu gehen …

Mirko

Clemens ich würde mal schätzen 90% der Pro Anwender benutzen den EVF und nicht den OVF und da ich rein mit MF Objektiven arbeite kommt bei mir auch nur der EVF in Frage von daher stört es mich nicht.
Steuerkreuz, benutze ich eigentlich nur noch die rechte Taste um den Weißabgleich zu verschieben aber alles was nach der XT3 kam kann man den Weißabgleich „Auto“ individuell in seinen Presets abspeichern da werde ich vermutlich das fehlende Steuerkreuz überleben. Wie gesagt jeder hat andere Vorlieben und was den einen schmeckt muß den anderen noch lange nicht schmecken 👅
Ansonsten hatte/habe ich XT1,2 &3 und im Gegensatz zu Azzaro & Vamiwa möchte ich die technischen Vorteile nicht mehr missen, allein schon die Druckpunkte des vorderen bzw. hinteren Einstellrades und zwischen den „Sucher“ liegen auch Welten besonders wenn man häufig die Sucherlupe verwendet.
Naja vielleicht rudert Fuji bei der Pro4 wieder zurück, selbiges hoffe ich bei der XT5 und dann sind wir wieder glücklich 🙂

Thomas Müller

Super, das freut mich sehr für Dich Mirko! Ich gratuliere Dir zu Deiner neuen Kamera, ich wollte sie Dir bestimmt nicht madig machen. Aber wie Du sagst, die Wahrnehmungen und Vorlieben für bestimmte Kameras sind unterschiedlich, selbst wenn man im gleichen System fotografiert.

Mir ist der Sucher auch wichtiger als das Display, aber ich benutze dennoch häufig das Display. Schon alleine deshalb kommt für mich die Pro3 nicht in Frage. Trotzdem finde ich es bei der Pro-Serie genial, dass man sowohl einen optischen als auch einen elektronischen Sucher hat und zwischen beiden wählen kann. Ein Gehäuse (insbesondere Gewicht und Grösse) wie bei der Pro2 mit dieser Funktion, einem neuen Sensor und Prozessor, zumindest einem Klappdisplay wie bei der H1 und noch einen IBIS und ich würde ziemlich sicher weich werden und mir diese Kamera zulegen. Ja richtig, und ein Wahlrad für die Belichtungsfunktionen hätte ich auch gerne. Mal abwarten, vielleicht liest ja Fuji hier mit und baut mir als Pro4 eine solche Wunschkamera 😉

Mirko

Danke Thomas, mein Plan ist die Pro zukünftig mit Voigtländer zu bestücken (hoffe da kommt eine schöne Serie) und die XT für Altglas und falls eine Retro FX Kamera kommen sollte darf die dann auch noch bei mir einziehen 😂

Raphael

„Die R5 ist richtig gut, aber noch lange nicht dort wo sie sein könnte. Ganz einfach. Dennoch ist sie mittlerweile einen Quantensprung von Fuji entfernt und da darf wohl Kritik meinerseits angedacht werden.“

Du hast schon mitbekommen dass die R5 das dreifache(!!) einer X-T4 kostete? Warum sind manche Menschen eigentlich nicht in der Lage gleiches mit gleichem zu vergleichen? Davon abgesehen: die R5 ist zwar eine gute Kamera, aber das gesamte R System ist preislich völlig überzogen (im Vergleich zur Konkurrenz von Nikon, Panasonic und insbesondere Sony- aktuelles Beispiel: ein F4 UWW für 1800€ (unglaublich)). Und es gibt bis heute immer noch praktisch keine Drittanbieter um das System attraktiver zu machen, ebenso wenig ein Anzeichen dass sich das bald mal ändert. So wird Canon aber langfristig kaum noch konkurrenzfähig zu Sony sein. Wenn Canon weiter diese absurde und marktferne Hochpreisstrategie fährt, werden sie langfristig damit auf die Schnauze fliegen. Ich kenne so viele Leute die in den letzten Jahren von Canon zu Sony gewechselt sind. Wie will Canon die eigentlich zurückgewinnen? So jedenfalls nicht.

Helga

Sony FE 12-24 f4.0 G kostet (ohne optischen Stabi) auch über 1,5k. So günstig ist dieses System gar nicht. Außerdem kenne ich auch eine Menge Leute, die von Sony zurück auf Canon wechseln.
Wir haben eindeutig anderen Bekanntenkreis.
Um klar zu stellen – mich ärgert die Preistreiberei auch. Diese ist aber nicht auf einen Hersteller begrenzt.

vamiwa

Warum ich die R5 erwähnte war ja darauf gemünzt, dass Thomas Müller meinte, ich sei mit keiner Kamera zufrieden. Ich wollte mit dem Vergleich zur Fuji nur zeigen, dass das im Prinzip so ist. Warum ich die neue Canon allerdings so lobe ist, dass sich die Leute von Canon hingesetzt haben und am Reißbrett eine Kamera – ach was sag ich – ein ausgezeichnetes Werkzeug schufen. Sie ist teurer, weil sie auch hochwertigere Technik hat, ja das stimmt. Aber mir ging es nicht um die Technik, sondern was die Canonleute in und mit ihrem Beruf machen. Sie schaffen gutes, abgestimmtes, wertvolles Werkzeug – und das nicht nur für eine ganze Berufsgruppe, sondern auch für eine Heerschar von Hobbyisten, Urlaubern, Hochzeitern, Videojunkies. Eine einzige Kamera deckt hier viele Bereiche ab, daher kostet sie unter anderem so viel. Fuji macht gute Kameras. Fuji macht Spaß, Fujis Packmaß ist mir das liebste Reiseequipment. Die X-Pro2 ist für mich dabei das Maß aller Dinge. Dennoch entwickle ich mich weiter, möchte auch die Vorteile der Neuerungen wie einen IBIS und einen Klappmonitor in einer solchen Kamera haben um die Fotos umsetzen zu können die mir bisher so nicht gelangen. Die X-H1 hat das, aber der… Weiterlesen »

Matthias

vamiwa, Kritik kann man an jeder Kamera üben. Meine Fuji-Erfahrungen haben sich dahin entwickelt, dass der AF erst ab der PRO2 brauchbar wurde. Genau wie T2 und H1. Drei unterschiedliche Kameratypen, mit denen man (ich) arbeiten kann. Die Neuerscheinungen bis heute konnten mich weder beim Sensor noch beim AF dazu bringen sie zu kaufen. Ganz einfach, weil ich da in der Praxis keinen Unterschied gesehen habe. Wenn ich heute mal die D500 mit Fuji vergleiche, ist das eine ganz andere Welt. Habe damit eine Kamera, die quasi in die Hand gebaut ist, kaum Auslöseverzögerung, großer Zwischenspeicher, hervorragender Sensor, AF-Punkte über den ganzen Sucher verteilt und schnell zu verarbeitende RAW-Files. Im Handling vor Ort ist sie deutlich besser. Natürlich setzt die D850 noch einen drauf, ist aber nicht für alle Objektive gleich gut geeignet. Fehler werden gnadenlos aufgedeckt. Nun muss Fuji sich dahinter aber nicht verstecken. Denn die Bilder, die man out of cam produzieren kann, haben eine bestimmte Anmutung, die an analoge Filme erinnert. Organischer und nicht so digital glattgebügelt. Auch das „Rauschen“ ist nicht störend und man kann das gut als Stilmittel einsetzen. Da haben andere Hersteller deutlich grössere Probleme. Und wie Thomas an anderer Stelle schon geschrieben hat,… Weiterlesen »

vamiwa

Matthias, ich würde ja nicht so stinkig sein, wenn mir nicht wirklich etwas an Fuji liegen würde. Nur wem das egal ist schreibt auch nichts mehr. Fuji verbessert mMn nicht nur nicht sondern lassen mit jeder Kamera etwas weg oder verändern das Layout, DAS stört mich. Die älteren Kameragenerationen spielen bei meiner Jammerei nicht mit, da Fuji meiner Meinung nach erst mit der X-Pro2 der große Wurf gelungen ist. Dann folgte die X-T3 und X-H1. All diese Kameras haben ein geniales Bedienkonzept mit nur einigen Schwächen. Aber die neuen Gehäuse-Generationen haben nun immer mehr „Weggelassenes“. So ist seit der X-T20 kein Joystick mehr zu sehen, die X-Pro3 hat dieses abartige Klodeckeldisplay und kein D-Pad (Daumenwippen), die X-E4 und X100V ebenfalls kein D-Pad, kein IBIS und ein schwaches Durchgucki, die X-S10 fällt aus der Reihe weil sie nur für Influenzas gemacht wurde und alles – nur keine Fuji – ist. Bei der X-T4 kam dann schon das leider im Zeitgeist befindliche Schwenkdisplay drauf, dafür hat man dem Belichtungsrad die Griffigkeit genommen, in dem, dass man es zu sehr in den Body verbaut hat und für den Daumen nahezu unerreichbar wurde. Die 6.000,- Euro teure GFX 100s hat ebenfalls kein D-Pad (!) und das Einstellrad für… Weiterlesen »

joe

….Du hast schon mitbekommen dass die R5 das dreifache(!!) einer X-T4 kostete? ….Die X-T4 ist mit Sicherheit eine sehr gute Kamera, aber offensischtlich gibt es an der R5 etwas, was für die Käufer interessanter ist, sonst würden mehr X-T4 verkauft als R5, alleine schon wegen des enormen Preisunterschieds. Aber offensichtlich ist das nicht der Fall. Wahrscheinlich würde mir und auch den meisten anderen hier eine X-T4 mehr als ausreichen, aber dennoch habe ich mich wie viele andere, für die R5 entschieden – und habe es nicht bereut! Meine Bilder werden qualitiativ erheblich besser als mit allem was ich vorher hatte.
Übrigens hatte ich die Möglichkeit die A7R4 vor dem Kauf der R5 zu testen – die Bildqualität ist mit dem richtigen (sehr teuren) Objketiv herausragend, aber der Rest, Monitor, fehlender Touch, Haptik, Farbe, Menü… Nach zwei Tagen wusste ich, damit werde ich gute Bilder machen können, aber niemals Freude am Fotografieren haben.

Alfred Proksch

APS-C und Vollformat zu vergleichen ist etwas für Amateure, da mag das vor dem Kauf einer Systemkamera Sinn machen. Alleine schon wegen der Kosten.

Vielleicht wäre eine persönliche Bedarfsanalyse angebracht um Fehlkäufe zu vermeiden. Wild nach allen Richtungen keilen kann Frust abbauen bringt aber keine neuen Erkenntnisse.

Der Digitalkamera Markt schrumpft und in absehbarer Zeit wird sich das Angebot wohl ausdünnen sowie verteuern.

In meinen Augen sehe ich für die Zukunft Hobbyisten mit „richtigen“ Fotogeräten für spezielle Einsatzzwecke. Vielleicht noch ein oder zwei Hersteller die Nischen als Manufaktur bedienen.

Alle anderen sind mit ihren besser werdenden Smartphones zufrieden auch weil sie sich lieber mit Software als mit Technik beschäftigen möchten. Multimediales Suchtverhalten ist in diesem Zusammenhang auch ein Stichwort.

joe

Alfred, es wird in diese Richtung gehen, aber das hat – meiner Meinung nach – nichts mit Software und Hardware zu tun, sondern damit, dass für Familienbilder, Schnappschüsse etc. das Smartphone einfach besser ist – zumindest in den Augen der meisten Betrachter. Erstens werden die Bilder maximal – wenn überhaupt – auf PC-Grösse aufgeblasen und sie sind – im Gegensatz zu Kleinbild systembedingt auf der gesamten Ebene scharf. Was denkst du was ich mir schon anhören musste wegen, aber die da hinten sind ganz unscharf. Und man kann die Bilder ohne Umwege teilen, dazu auch wenn man will, sogar sofort und schnell bearbeiten, da interessiert sich Niemand dafür, dass das Foto nicht den allerallerhöchsten Ansprüchen genügt. Und es wird so kommen wie Du sagst. Für einige Anwendungen wird es noch herkömmliche Kameras geben, aber das wars dann schon. Und natürlich werden die dann auch teurer. Mal sehen wie lange wir noch dabei bleiben!

Alfred Proksch

Servus joe,

ja es ist hauptsächlich die Präsentation die den Unterschied macht. Seit ich meiner besseren Hälfte ihre Fotoecke ins Gewächshaus gebastelt habe hat das ungeahnte Auswirkungen. Erstens bin ich außen vor wenn es um Bilder von ihren Züchtungen geht aber noch eklatanter sind die wirtschaftlichen Erfolge weil unkompliziert per Smartphone ALLE interessierten sofort informiert sind.

Egal ob DSLR/DSLM Systemkameras in diesem Anwendungsgebiet (Verkauf) versagen sie alle gnadenlos. Ich habe für den Verkauf meines Oldtimers das Smartphone genutzt, warum soll ich „kompliziert“ wenn es einfacher, aktueller und schneller geht.

Mit einem kleinen Teil der erzielten Summe erwerbe ich digitale Basistechnik nämlich ein Leica M System, ist irgendwie schräg aber bestimmt interessant für mich.

Mit der Fuji X-pro habe ich auch geliebäugelt. Es gibt Harly Davidson und Nachbauten, damit ist glaube ich alles gesagt!

Matthias

…aber Alfred!
Welcher Hersteller ist denn so bescheuert und versucht, eine Harley nachzubauen!?
:-))

joe

Du scheinst auch schon mal auf einer gesessen zu sein. Das sind fahrende Vibratoren auf zwei Rädern, laufen bevorzugt nur gerade aus und sind technisch mehr als veraltet! Nichtsdestotrotz wurde die Optik oft kopiert, Gott sei Dank nicht der Rest! Inzwischen ist der Boom der 70er, 80er und 90er Jahre allerdings vorbei, denn die 68er sind langsam in einem Alter in dem sie eher einen Rollator als ein Motorrad benötigen.

Matthias

joe,
wenn ich mit meiner Bonneville unterwegs bin und irgendwo anhalte, dauert es meistens keine 5 Minuten und jemand bleibt stehen, um ein Benzingespräch anzufangen. Vor 2 Jahren kam ein 87-jähriger, um mir zu erzählen, dass er noch eine Harley hatte und damit 3 Jahre vorher die Gruppentour von Berlin an die Ostsee gemacht hätte. Jedesmal wenn sein Moped umgefallen war, hatten die anderen Teilnehmer es wieder aufgehoben, ihm beim Aufsteigen geholfen und ab die Post.
Also geht doch!
Born to rock and live to roll (-ator)…..

joe

Bonnevile stand für mich immer für Triumph, aber ich kenne mich bei Motorrädern nicht so gut aus wie bei Autos. Auf jeden Fall hoffe ich dass Du in Natura nicht so aus siehst wie die Jungs die auf einer „Fat Boy“ sitzen! Viel Spass beim Cruisen!

Matthias

Lord of the bikes.
One bike to rule them all.
Und vom Aussehen eher wie die tonboys. Die hiessen übrigens so, weil sie es schafften,
mit ihren Mopeds 100miles per hour = 1 ton zu erreichen.
Frag mal Deine Frau…

joe

Wenn sich meine Frau für zwei Dinge nicht interessiert, dann sind es Fussball und Autos. Von Motorrädern weiss sie noch weniger. Sie weiss, dass es welche gibt, aber sie ist noch nie auf einem gesessen (auch nicht als Sozia). Aber ich werde sie mal nach den Tonboys fragen!

joe

So, also meine Frau kennt keine tonboys, dafür „tomboys“, was eine Art Schimpfwort für aggressive Männer war. Daraufhin habe ich mal gegoogelt und fand auch auf englischsprachigen seiten nichts unter tonboy. Meine Frau hat mich darauf aufmerksam gemacht, dass es im Englischen kein, aus zwei Substantiven zusammengesetztes Wort gibt. Und prompt fand ich unter „ton boy“ den Hinweis „ton up boy“ und Cafe Racer! Das sind eher die Art von Motorrädern die ich gut finde. Wusste nicht, dass Harley solche herstellt. Aber Du weisst ja, ich bin bei englischen Autos zu Hause!

Matthias

ich rede nicht über die Schrotthaufen aus Milwaukee sondern über die Bikes von Triumph. Da kann keine Harley mithalten. Man traf sich damals im Ace Cafe in London, welches seit einiger Zeit wieder geöffnet ist. Hat eben viel mit der Kultur der 60-er und 70-er Jahre zu tun…

Alfred Proksch

Hallo joe

Als ich das letzte mal auf einem Motorrad saß war ich sehr jung. Was mir den Spaß an der Sache verhagelt hat war das die Mädels lieber ins Auto als hinten aufs Zweirad gestiegen sind. Im Juni (2021) habe ich einen Elektro Roller ausprobiert, ein seltsames Fahrgefühl ohne Sound! Aber die Kraftendfaltung am Berg hat mir imponiert.

Das im Auto der Transport der kompletten Fotoausrüstung kein Problem war kam noch oben drauf. Wenn ich aktuell mein GFX System mit Stativ und Beleuchtung transportiere ist sogar eine klappbare Sackkarre mit dabei – der Rollator für die Fotografen.

Eine „neue“ Kamera dürfte wohl für Fuji nicht das Problem sein, eher ob sie momentan mangels Teile gebaut und ausgeliefert werden kann.

joe

Alfred, wenn es dich nicht arm macht und deine Frau nicht hungern muss, dann gibt es doch nichts besseres als seinen Hobbys zu frönen.

Anh-Quoc Doan

Hat jemand von euch zufällig eine Insider Info, wann die XE4 wieder auf den Markt kommt? Die scheint wohl überall restlos ausverkauft zu sein.

Carsten Schlipf

Falls Du besonders auch auf ein Kit mit dem 27mm hoffst, ich warte auf mein bestelltes nun schon seit fast 3 Monaten.

Martin Berding

Dann würde ich wieder abbestellen, total lächerlich von Fuji. Einerseits jammert die Fotoindustrie über mangelnden Absatz. Im Gegenzug warten Kunden bis Nimmerlein auf ihre Lieferung.

Thomas Abert

Ja, wirklich einen draufsetzen kann man ja nicht. Da es keinen neuen Sensor/Prozessor gibt wird es eben nur eine Mark II. An Veränderungen könnte ich mir eben auch nur WR vorstellen und vielleicht ein Dreh und schwenkbares Display. Reine Software Geschichten, würde jeden xt30 Besitzer nur verärgern.

Martin Berding

Eine X-T30 MK2 wäre absolut kein Problem, selbst wenn hauptsächlich Software gemacht würde. Aber ich vermute, die Hardware wird auch leicht angepasst. Hier könnte Fuji den Bestandskunden was anbieten, das so aussehen könnte: der Kunde liefert seine X-T30 ein, bei Fuji wird das gute Stück auf den Stand der MK2 gebracht. Dann sollte nur noch der Preis stimmen. Auswirkung: Fuji hat Nachhaltigkeit bewiesen, der Kunde ist glücklich und Fuji hat einen noch besseren Ruf. Ein ähnliches Upgrade hat auch Pentax bei der K1 gemacht und damit Kundenfreundlichkeit bewiesen.