Blackmagic erweitert DaVinci Resolve um eine vollwertige Fotobearbeitung. Die Hollywood-Farbwerkzeuge stehen jetzt auch für Standbilder bereit.
Farbkorrektur per Node-System jetzt auch für Fotos
Die auf der NAB 2026 angekündigte Photo-Seite in DaVinci Resolve 21 integriert sich direkt in den bestehenden Workflow und greift auf die Werkzeuge der Color-Seite zu. Fotografen können ihre Bilder mit dem Node-basierten Grading bearbeiten, das bislang ausschließlich für Video verfügbar war.
Primäre Farbkorrektur, Kurven, Qualifier, Power Windows und der komplette Node-Editor stehen damit auch für Standbilder bereit. Nodes lassen sich in Serie oder parallel schalten, um komplexe Looks aufzubauen. Über sogenannte Shared Nodes kann ein einheitlicher Look auf ein ganzes Album gleichzeitig angewendet werden.

Bilder lassen sich in ihrer ursprünglichen Auflösung und im Originalformat zuschneiden und neu ausrichten, ohne dass die Bildqualität leidet. Eine LightBox-Ansicht zeigt das gesamte Album mit angewandten Grades in der Übersicht. Nutzer können Alben nach Aufnahmetagen, Kameramodellen oder frei gewählten Kriterien anlegen. Auch Batch-Anpassungen an Raw-Einstellungen sind möglich.
Interessant für Studio-Fotografen ist die Möglichkeit, per USB Sony- und Canon-Kameras direkt mit DaVinci Resolve zu verbinden und darüber fernzusteuern. ISO, Belichtung und Weißabgleich lassen sich aus der Software heraus einstellen, eine Live-Vorschau zeigt das Motiv in Echtzeit. Aufgenommene Bilder landen unmittelbar in einem Album und stehen dort sofort zur Bearbeitung bereit.
KI-Werkzeuge und kollaboratives Arbeiten
Auch die KI-gestützten Funktionen von DaVinci Resolve stehen auf der Photo-Seite zur Verfügung. Die Magic Mask erkennt Objekte oder Personen per Klick und erlaubt getrenntes Grading einzelner Bildbereiche. AI UltraSharpen skaliert niedrig aufgelöste Bilder hoch. Hinzu kommen Resolve FX, Open FX und LUT-Unterstützung.
Die Fotobearbeitung ist außerdem in den kollaborativen Workflow über Blackmagic Cloud eingebunden. Alben, Metadaten, Tags und Grades lassen sich weltweit mit anderen Nutzern teilen und gleichzeitig bearbeiten.
Abseits der Photo-Seite bringt das Update unter anderem AI IntelliSearch für die medienübergreifende Suche nach Personen und Objekten, AI CineFocus zur nachträglichen Anpassung der Schärfeebene sowie das Krokodove-Toolset mit über 70 neuen Grafiken für Fusion. Fairlight erhält Ordner-Tracks, mit denen sich Audiospuren gruppieren und einklappen lassen. Die Keyframe-Steuerung wurde erweitert und unterstützt jetzt unter anderem Vier-Punkt-Bezier-Kurven für komplexes Retiming.
“Die neue Photo-Seite in DaVinci Resolve 21 bringt erstmals Hollywoods fortschrittlichste Farbwerkzeuge in die Fotografie”, sagte Blackmagic-CEO Grant Petty. Coloristen und Fotografen könnten nun den vollen DaVinci-Werkzeugsatz nutzen und weltweit in Echtzeit zusammenarbeiten.
Die öffentliche Beta steht ab sofort kostenlos zum Download bereit.
Habt ihr schon Erfahrung mit DaVinci Resolve im Videobereich oder würdet ihr der Software mal eine Chance geben?
Beitragsbild: Irham Setyaki


Auf jeden Fall gebe ich dem Programm eine Chance. Bei Videos funktioniert es hervorragend – bereits in der kostenlosen Version. Vielleicht kann es ein ernsthafter Konkurent für Camera Raw und Photoshop in der Bildbearbeitung werden
Ist doch super, wenn man kein Abo zahlen will. Besonders dass K.I. den Fotoinhalt erkennt und man sich das Verschlagworten spart, oder auch den Film Look Creator, finde ich interessante Features. Aber die Bearbeitung mit Nodes schreckt mich persönlich ein wenig ab. Werde mir das vielleicht mal anschaun, wenn es aus der Betaphase raus ist.
Hurra, darauf hab ich Schön lange gewartet! Es wäre auch zu schade, die Grading Power von DR nicht auch für Fotos zu nutzen. Die bisherigen Workarounds, um Fotos in DR zu bearbeiten waren unnötig nervig.
Ich bin sehr gespannt auf das neue Update.
Ich arbeite noch nicht so sehr lange auf Resolve. Das Programm ist sehr umfangreich. Die nun zusätzlich implementierten Möglichkeiten machen es zu einem gewaltigen Instrument, das ersteinmal beherrscht werden will. Ich glaube, gerade Neueinsteiger machen sich da falsche Illusionen. Bei Hobbyanwendern, die ohne persönliche Anleitung mit dem Programm arbeiten wollen, schätze ich die Anlernzeit auf mindestens 1-2 Jahre, um die Möglichkeiten halbwegs zu überblicken. Das sollte man bei aller Euphorie üner die neuen Erweiterungen mal mit im Hinterkopf behalten.
Bild/Video Bearbeitung ist ein Hobby oder eben ein beruflicher Arbeitsschritt. Besser oder schlechter, einfach oder kompliziert richtet sich nach den Voraussetzungen des Betrachters.
Und was willst du damit sagen?
Die persönliche Einarbeitungszeit in so mächtige Software dauert wie weiter oben beschrieben länger. Es stellt sich die Frage mit welcher Software Kunden leichter zurecht kommen, beziehungsweise welche Funktionen für unterschiedliche Zwecke sinnvoll erscheinen.
Nur weil Mittelformat Sensoren die physikalisch größten sind müssen sie noch lange nicht für jeden Zweck die besten sein. Selbiges gilt für mächtige Software.
Davinci ist einfach eine zukunftsorientierte Software. So ziemlich alles von Adobe ist altbacken und sieht aus wie 2005. ich würde es vergleichen mit Windows und Apple. In davinci ist die Einarbeitung auch nicht so immens lange. Hab schon ein bisschen was gesehen und ehrlich gesagt erschließt es sich mir nicht mehr so ganz warum man die abomodelle noch weiter betreiben sollte.
Ich freue mich sehr darüber – vielen Dank für die Infos!
Mir ist aktuell kein Tool bekannt, das im Bereich HDR und Color Grading eine vergleichbar konsistente und leistungsfähige Pipeline bietet. Wenn diese Möglichkeiten nun auch für die Fotobearbeitung nutzbar werden, wäre das ein erheblicher Fortschritt. Mega genial!
In diesem Fall könnte ich die Bildausgabe vollständig über meine DeckLink-Karte in DaVinci Resolve realisieren und das Betriebssystem-Farbmanagement umgehen. Die Ausgabe erfolgt dabei über einen dedizierten Video-Signalpfad, unabhängig von GPU-LUTs oder ICC-Profilen.
Der Referenzmonitor ist hardwarekalibriert und nutzt interne 3D-LUTs zur präzisen Darstellung verschiedener Farbräume bis hin zu HDR. Dadurch bleibt die Wiedergabe unabhängig von Betriebssystem, Grafikkarte oder anderer Software.
Das ermöglicht eine sehr hohe farbliche Präzision und entspricht den etablierten Workflows in der professionellen Film- und Postproduktion.
Danke an Blackmagic! Und das alles mit einer lebenslangen Lizenz, die man einmal bezahlt hat. Was will man mehr?
Habt ihr schon Erfahrung mit DaVinci Resolve im Videobereich oder würdet ihr der Software mal eine Chance geben? Mega viel! Ich habe jede Menge Hardware im Einsatz, um meinen Workflow in DaVinci Resolve zu verbessern. Es ist schon wirklich genial, was Blackmagic Design hier alles anbietet. Das meiste Geld verdienen sie mit ihrer Hardware drumherum. Die Software dient im Prinzip auch zur Kundenbindung und als Einstieg. Trotzdem ist DaVinci Resolve eine extrem ausgereifte und hochprofessionell durchdachte Software. Für mich gehört sie zu den beeindruckendsten Softwareprodukten, die ich in meinem Leben bisher genutzt habe. Viele Ideen daraus würde ich mir auch in Adobe Lightroom wünschen. Aber wer weiß – vielleicht entwickelt sich das Ganze auch in die andere Richtung und Blackmagic übernimmt irgendwann auch die Führung im Foto Bereich. Wenn man bedenkt, woher DaVinci Resolve kommt: In der Anfangszeit hat die Software fast eine Million Euro gekostet und war für normale Anwender gar nicht zugänglich. Sie war ausschließlich großen Filmproduktionen vorbehalten. Einige Jahre später wurde der Preis dann auf etwa 100.000 Euro gesenkt. Und heute bekommt man sie fast geschenkt – inklusive lebenslanger Lizenz. Das ist schon bemerkenswert. Aber wie gesagt: Ab einer gewissen Liga und Größe in der Produktion kommt… Weiterlesen »
“Ich habe jede Menge Hardware im Einsatz, um meinen Workflow in DaVinci Resolve zu verbessern. Es ist schon wirklich genial, was Blackmagic Design hier alles anbietet.”
Ja, geht mir auch so. Und die Preise finde ich bei Blackmagic auch noch ziemlich human. Sehr gute Erfahrungen habe ich auch mit den Händlern gemacht, besonders mit einem aus München, dessen Namen ich hier wahrscheinlich nicht nennen darf. Absolut kompetente und hilfsbereite Leute da.
Bisher arbeitete ich (alles hobbymäßig) mit Edius. Auch ein sehr tolles Programm, das auch von Blackmagic-Hardware unterstützt wird. Da ich mich jetzt aber in Resolve einarbeite, habe ich in letzter Zeit viel damit gemacht. Ich staune immer wieder über den Funktionensumfang, der mich mit vielen Jahren Hobbyfilmbearbeitung oft an meine Grenzen stoßen lässt. Ein bisschen Ahnung muss man bei Resolve schon mitbringen. Wer nur gelegentlich mal ein paar Clips zusammenschnippeln will, wird hier hart herausgefordert und sollte sich vielleicht mal ein – zwei Etagen tiefer im Videoschnittregal umsehen.
Heute erstaunlich ruhig hier. Die bekannten Beiträge ohne fachliche Grundlage fehlen bislang. Eine angenehme Abwechslung.
“Heute erstaunlich ruhig hier. Die bekannten Beiträge ohne fachliche Grundlage fehlen bislang. Eine angenehme Abwechslung”
Versteht meinereiner jetzt nicht so wirklich? Du hast doch schon 3 geschrieben, wieviele sollen es denn noch werden.
Wenn man bedenkt, wo mal die Preise für einige Dinge waren und was man heute fast geschenkt bekommt kommt meinereiner da so ein Verdacht auf:
Für die “großen Produktionen” kann man heute wohl den schönen Chor “vorbei die siegreiche Schlacht singen”, die sind froh, wenn sie selber was zu fressen haben, geschweige denn 1.000.000 für so etwas! Komm mir jetzt nicht mit den tollen neuen Filmen mit N<10 p.A..
Was lernen wir darauf? Wer heute bei Foto und Video noch egal mit was was verdienen will, der kommt an den Hobbyisten nicht vorbei und die pfeifen denen was von wegen 1.000.000 oder 100.000! Schau Dir mal im Internet Leute an, mit was für einem Rotz an Hard- und Software die 100.000 Mitglieder (zahlende) haben und wo sich da einige ihre “High-Tech” hinstecken können.
Leonhard, ich habe spontan dasselbe gedacht, aber du hättest das dem armen Stefan ja nicht gleich unter die Nase reiben müssen. Jetzt kommt dann wieder eine ellenlange Rechtfertigung und ein Vortrag darüber, wieso nur HDR das einzig Wahre ist, und die restlichen 99.99999 % der Fotos in die Mülltonne gehören. Und warum man ein Bearbeitungsprogramm braucht, mit dem man kunstgerecht Elemente entfernen und einfügen kann, z.B. eine Milchstrasse oder ähnliches.
Hätte meinereiner ja auch nicht, war ja noch nie nicht gemein, aber wenn er bettelt musste ihm doch einer eine Antwort geben, sonst hätte er ja gedacht, wir würden ihn nicht lesen. Nun bringt meinereiner mal ein Beispiel, was bei einem Werbevideo wirklich wichtig ist und kann gleich auf ein Video schimpfen, welches er zu sehen das fragwürdige Vergnügen hatte: Unsere kommunalen Werbefritzen haben da ein “Negativ-Werbevideo” verbrochen, um auf einigermaßen “Normal-Leo” zu bleiben hier nur wenige Kritikpunkte, woran man sehen kann: Es wäre besser, bei solchen Produktionen mal einen Psychologen wie Deinereiner zu buchen als irgend einen “Tech-Nik”. Der Grundgedanke kam daher, dass da ein solches Negativvideo über Oslo gemacht wurde und dieses Video 2.000.000 Klicks bekommen hat. Dieser Denkfehler ist einfach erklärt: Wenn man ein Werbevideo macht, dann geht es nicht um “Klicks” sondern man möchte für die regionalen Leistungsträger Geschäft generieren. Würde meinereiner ein Negativwerbevideo über die Reeperbahn machen, erst kriegt der Darsteller vom Taschendieb die Geldbörse geklaut, dann von einem “Beschützer” gegen die Glocke gehauen und beim benebelten Versuch, dies den Freunden und Helfern zu erklären wird er noch festgenommen und verbringt die Nacht auf der Davids-Wache, dann bekäme dieses Video sicherlich viele Klicks, ob es… Weiterlesen »
Ich stelle das hier jetzt bewusst klar und detailliert richtig, weil mir wiederholt Aussagen zugeschrieben werden, die so nicht stimmen und meine Arbeit in ein falsches Licht rücken: 1. Falsche Behauptung: „HDR ist das einzig Wahre“ Diese Aussage habe ich nie getroffen. Mir wird hier eine Position zugeschrieben, die ich weder formuliert noch vertreten habe. 2. Falsche Behauptung: „99.99999 % der Fotos gehören in die Mülltonne“ Auch das ist frei erfunden. Ich schreibe niemandem vor, wie er zu fotografieren hat. Diese Unterstellung hat mit meiner tatsächlichen Haltung nichts zu tun. 3. Falsche Darstellung zu meiner Milchstraße – tatsächlich vollständig dokumentierter Workflow direkt unter dem Foto Diese Darstellung ist fachlich falsch und ignoriert die öffentlich zugängliche Dokumentation der Entstehung: Bei meinem Bild wurde ein Astrotracker verwendet. Dieser gleicht die Erdrotation aus, sodass der Himmel bei langen Belichtungen scharf bleibt. Die Landschaft bewegt sich relativ dazu und wird zwangsläufig unscharf. Deshalb entstehen getrennte Aufnahmen: – nachgeführt für den Himmel (gestackte Langzeitbelichtungen von bis zu 6 Minuten rum) – statisch für die Landschaft – zusätzliche Aufnahmen für Lightpainting, Headlamp-Tracks und verschiedene Lichtphasen Diese Aufnahmen werden anschließend präzise zusammengeführt. Eein etablierter und transparenter Workflow der Astrofotografie. 👉 Die komplette Entstehung dieses Bildes ist hier… Weiterlesen »
“Und zum Schluss noch etwas an alle, die hier still mitlesen: Lasst euch von ein paar wenigen Stimmen nicht runterziehen. Fotografie ist am Ende das, was euch selbst begeistert!” Als ich vor ungefähr 30 Jahren mit der Hobbyfilmerei begann, gab es zwei Hauptgründe. Ich hatte kein echtes Hobby und habe etwas gesucht, womit ich mich kreativ beschäftigen kann, das am Ende auch ein emotionales Ergebnis liefert. Der zweite Grund war meine neu entstandene Familie und der Wunsch, Erinnerungen festzuhalten. Wahrscheinlich eher nur für mich selbst und meinen engeren Familienkreis. Bild und Ton erschienen mir dafür besser geeignet als nur das Bild. Der Ton macht ja mindestens die Hälfte unserer Eindrücke aus und wird oft unterschätzt. Sein Kind nochmal sprechen zu hören, wenn es längst erwachsen ist, macht schon auch etwas mit einem. Im Laufe der Jahre hat sich mein Hobby natürlich auch weiterentwickelt. Es macht mir einfach Freude, mich mit Technik, Bild und Ton zu beschäftigen. Natürlich habe ich den Anspruch, immer besser zu werden, was nur begrenzt gelingt, vor allem, weil ich noch berufstätig bin und der Beruf mich viel Zeit und Kraft kostet, sodass das Hobby oft zu kurz kommt. Videoschnitt kann enorm zeitaufwendig werden. Von dem ganzen… Weiterlesen »
Lieber Ben, ist ja auch gut so, meinereiner bleibt bei Foto, bin froh, wenn ich von meinem Nachwuchs nichts höre, selbst aus ferner Zeit muss nicht sein. Bei gewissen Nachkommen kommen die viel goldiger, wenn man sie nur sieht und nicht hört. Mit den Paar wenigen und dem Hobbyistengesabber gebe ich Dir vollkommen recht, aber, dass sind ja nun wirklich ganz ganz wenige welche meistens mehr Probleme mit sich selbst als mit irgendwelchen Hobbyisten haben. Jeder kann seine Meinung in Wort und Schrift zum Ausdruck bringen und inwieweit jemand seinem Werkzeug Können andichtet ist meinereiner vollkommen egal. Nur deshalb erlaube ich mir trotzdem eine Meinung hierzu, wenn jemand permanent davon redet, was sein Werkzeug kann, dann scheint er über das, was er kann wenig zu berichten haben, ist doch ein logischer Rückschluss, oder? Wir sollten auch alle nicht so verkniffen sein, falls hier jemand “meinen Ruf als Fotografen” zerreden will, aber bitte doch, habe keinen “Ruf als Fotograf”, bilde mir Selbiges nicht einmal ein, schon aus dem Wissen heraus, dass Einbildung auch eine Bildung ist. Einige Hobbyisten sind besser als viele Profis, was in der Natur der Sache liegt: Meinereiner macht was er will, der Profi hingegen muss das machen,… Weiterlesen »
“Nur deshalb erlaube ich mir trotzdem eine Meinung hierzu, wenn jemand permanent davon redet, was sein Werkzeug kann, dann scheint er über das, was er kann wenig zu berichten haben, ist doch ein logischer Rückschluss, oder?” Ich bin da nicht so sicher, ob dieser Rückschluss korrekt ist. Technik und Inhalt sind ja zwei Ebenen. Beide sind interessant. Wenn jemand wie ich über seine “Produktionen” reden würde, würde es wahrscheinlich viele langweilen, da sie ja mehr meinen privaten Bereich abbilden. Ich möchte auch gar nicht so viel über mein Privatleben erzählen, erachte es nicht für wichtig für andere, verdiene kein Geld damit und veröffentliche davon bisher auch nichts (z.B. bei Youtube). An technischen Diskussionen kann ich mich (und jeder andere) ja dann trotzdem beteiligen. Welche Software, welche Hardware, Kameras und ihre Vorzüge und Nachteile. Das kann alles für andere interessanter und hilfreicher sein als (meine) Inhalte. Es ist der Technik letztlich egal, ob da am Ende ein inhaltlich wertvoller und erbaulicher Beitrag für die Gesellschaft raus kommt oder etwas, was keine S… interessiert. Die Technik, die genutzt wird, ist die gleiche. Es wird immer Leute geben, die an Technik weniger interessiert sind als an Inhalten. Das ist natürlich auch zu akzeptieren.… Weiterlesen »
Meinte es auch eher in eine andere Richtung, Werkzeug hat Technik, klar, kann man auch gerne jederzeit drüber diskutieren, nur, auch wir Knipser müssen Techniken haben, z.B. wie wir, rede nun nicht vom Fokus, einen Zuschauer dazu zu bringen, genau dahin zu schauen, wo wir seinen Blick hin haben wollen. Dazu müssen wir wissen, was der “Normalbetrachter” wohl interessant findet, wird uns KI wohl nicht so schnell den Rang ablaufen, da es dazu wenig Aussagen gibt, weil der “Normalo” in aller Regel der Fälle selbst nicht genau weiß, wie er reagieren wird und warum. Und man darf Technik auch keinen Stellenwert zumessen, den sie, abgesehen von dem Geschrubber aus Marketingabteilungen gar nicht hat. So kann z.B. eine Aussage “so was geht nur mit dem GS” nicht so ganz stimmen, nehmen wir an, wir hätten hier einen geschätzten Mann, der würde wirklich tolle Bilder mit einer A9III machen, trotzdem werde ich den Verdacht nicht los, alles was er bisher gezeigt hat ist wie gesagt super, nur, dies hätten Könner mit einer R1 oder Z8/9 genau so hin bekommen, was die Aussage “geht nur mit einem GS eher ins Reich der Legende verbannt. Egal in welche Richtung, etwas weniger absolut wäre der… Weiterlesen »
Ich verfolge nicht genau, wie sich hier jeder profiliert und sich mit bestimmten Aussagen möglicherweise ins Abseits schießt. Ansonsten stimme ich dir natürlich darin zu, dass die Qualität der unterschiedlichen Produkte der Foto- und Videowelt heutzutage nahezu nicht mehr in der Kreativität limitieren müsste. Man kann mit jedem System gut arbeiten. Die Wahl des Herstellers ist von ziemlich vielen Dingen abhängig, aber kaum noch von den kreativen Möglichkeiten. Darüber, was jeder verwendet, würde ich mich auch nicht streiten wollen.
Die Kreativität ist auch für mich das Vorrangige vor der Technik, nur eben nicht das Einzige.
Meinereiner hat damit keine Erfahrungen, würde der Software auch keine Chance geben, mache kein Video.
Das Eheweib schon, wenn man allerdings hier von Einarbeitungszeiten über ein Jahr liest, dann wagt meinereiner zu bezweifeln, dass dies für mein besseres Drittel eine Überlegung wert wäre.
Für Premiere pro hat sie etwa 2 Monate gebraucht, ob sie für diese Software wirklich über ein Jahr brauchen würde, keine Ahnung. Da muss man auch das jeweilige Alter mit in Betracht ziehen, nicht wegen langsamerem lernen, sondern es macht keinen Sinn, dem Petrus zu erklären, man könne Videobearbeitung ohne Ende.
Mal eine dumme Frage von einem Dummen in die Runde:
Hat hier jemand eine Ahnung, ob man bei der Software auf einem Schlepptop mit der neusten Intel 9er CPU-Generation, einer 5070er Grafikarte (glaube 8GB RAM) und 64 GB Arbeitsspeicher eine gewisse Chance hat, das Programm einigermaßen Flüssig am Laufen zu halten oder wäre es für die Videobearbeitung hardwareseitig eher Spielzeug?
JA kurz und Bündig,
Laptop auf volle Leistung stellen .Netzstecker ran, wenn du hast einen aktiven Schlepptop Kühler untendrunter und dann Feuer frei. Mache damit Videos in ProRes 4k………..Blackmagic hatt auch einen integrierten Benchmark ,der zeigt Dir ne Grafik was alles geht….
Cheers
Vielen Dank für die Info, lieber Thomas, meinereiner wird sich einen aktiven Kühler besorgen, dazu noch ein gescheites Netzteil (das beigelegte reicht für vieles, nur komischer Weise nicht für das Notebook, welches meinereiner gekauft hat), dann kann das Eheweib loslegen und meinereiner kriegt keine Kloppe!
Und werde den Schlepptop auf volle Leistung stellen, wenn es ihm nicht passt hätte er ein Kühlschrank werden sollen.
Guten Morgen Leonhard
Viel Spass beim testen.
Netzteile sind und waren immer ein Problem und den vorgeschriebenen C Anschluss halte ich perönlich für kompletten Müll.über 30 Jahre
Schlepptop Erfahrung haben bei mir andere Erfahrungen ausgelöst……aber wir leben ja in einer Regulierungswut.
Youtuber,Influenzer,Forenblabberer und andere Flachkräfte gibts ja reichlich…und sind mir s….egal.
Kühlschrank geht ,hatt ein Kumpel von mir in Afrika ausprobiert…..must nur die Tür nen Spalt weit offen lassen um die Kabel für extere Geräte rauszuführen….den Spalt kannste dann mit Panzertape abkleben.. 🙂
Cheers
Hör meinereiner ja auf, diese Regulierer regulieren was das Zeug hält, ob es funktioniert ist am Ende egal, Hauptsache es ist am Ende reguliert. Dann werden in Frankreich Freudenspender vom Markt genommen, weil viele Nutzerinnen davon stumpfe Zähne bekommen haben, dabei wäre die Sache einfach aus der Welt zu schaffen gewesen: Hätten die sich das Gerät wo anders hin gesteckt und die Entwickler dieses C-Stromanbieters den ganzen C-Anschluss sonst wo hin wäre den Regulierern viel Reguliererei erspart geblieben, andererseits müssen ja so viele Leute was zu tun haben, selbst wenn eigentlich gar nichts zu tun ist. An den Erdpolen sind Kühlschränke unersetzbar, irgendwo muss man sich seine Fanta ja warm halten und die maximale Verbrauchsobergrenze für einen Kühlschrank ist besonders dort in Afrika unheimlich wichtig, wo sie gar keinen Strom haben, eben weil der da so knapp ist. Was Regulierer nicht regulieren regulieren dann einige noch selber, ist der Stuhl ein bisschen flott gleich eine Imodium akut eingeworfen, auf die Idee, auch ein Darm und das A….loch könnten eine “denkende Seele” sein und dass da nur rausgeworfen wird, was besser draußen sein sollte, auf so was kommen die dann nicht. Warte nur auf den Schlumpf, der als nächste Vorschrift dem… Weiterlesen »
Blackmagic tatsächlich einer der wenigen Firmen die noch Mehrwert bieten. Top. Es sind schon ein paar YouTubevideos draußen. Da dürften adobejüngern die Ohren schlackern.
Glaub ich nach den ersten Test der 21 b1nicht, aber jeden Seine Meinung.hatte davor 20.3.2
Ääääähm, nein, eher nicht!
Was da bis jetzt im Bereich Foto kommt ist eher keine große Konkurrenz für LR und PS, kann ja noch werden, aber so nicht wirklich!
Und ob es einer glaubt oder nicht, auch in Premiere Pro kann man Videos bearbeiten, außerdem haben viele Leute auch Adobe, die machen nicht mal Foto, Video oder sonst was, in der Suite sind noch ein Paar Programme mehr.
Dazu das komische Preismodel von Adobe: Anstatt 2 Programme zu mieten kann es billiger sein, gleich die ganze Suite zu nutzen, mehr Programme für weniger Geld, dass sollen die verstehen.
Funktioniert die Photoentwicklerfunktion auch mit DNG?
Nee, nur mit Negativfilm 😁
Lieber Rolf, positiv denkende Fotografen benutzen keine Negativfilme, so was zieht einen ja noch mehr runter als das Gewicht der Kamera.
Erst ein Negativ belichten um dann ein Positiv zu machen, so ein Unfug, dann macht man doch heute besser gleich ein positives Bild, dann spart man einen Arbeitsschritt. Alleine schon 4 Wochen in der Dunkelkammer zu warten, bis die Aufnahme dann endlich scharf genug ist, wer will denn heute noch so was?
Neee, neeee, mein Lieber, früher: Rollenfilm gerissen, Lümmeltüte geplatzt, da kann Mann doch heute viel entspannter fotografieren, wenn man weder das eine noch das andere braucht, es lebe der Fortschritt!