Allrounder-Zoom, z. B. für Reisen
Ein Allrounder-Zoom-Objektiv ist ideal für Reisen, da es eine große Brennweite abdeckt und sich für verschiedene Fotografie-Situationen eignet. Es ist besonders praktisch für Fotografen, die nicht mehrere Objektive mitnehmen möchten, aber trotzdem vielseitige Aufnahmemöglichkeiten benötigen. Solche Objektive bieten eine gute Kombination aus Qualität, Komfort und Vielseitigkeit in einem kompakten Format.
Unsere Empfehlung fällt auf das Tamron 17–70 mm f/2.8 Di III-A VC RXD, das einen Brennweitenbereich von 17 mm bis 70 mm (entspricht ca. 25,5-105 mm KB) abdeckt und dabei eine durchgehende Lichtstärke von f/2.8 bietet. Das Objektiv bietet einen schnellen Autofokus, und der RXD-Motor sorgt für nahezu geräuschlose Fokussierung, was besonders bei Videoaufnahmen von Vorteil ist. Die wetterfeste Konstruktion macht es zu einem robusten Allround-Zoom für Reisen und den Alltag. Mit einer Naheinstellungsgrenze von 19 cm lassen sich auch Nahaufnahmen realisieren. Die Bildqualität ist für ein Zoom-Objektiv dieser Art sehr gut. Bei maximaler Blendenöffnung treten leichte Vignettierung und chromatische Aberrationen auf, die jedoch nicht dramatisch sind und sich im Notfall in der Nachbearbeitung korrigieren lassen.
Alternative(n): Wir empfehlen das Sigma 18-50mm F2.8 DC DN als eine weitere interessante Alternative, da es ebenfalls eine durchgehende Blendenöffnung von f/2.8 bietet. Der Brennweitenbereich von 18 mm bis 50 mm ist zwar etwas geringer als beim Tamron, aber das kompakte und leichte Design mit nur 290 Gramm macht es besonders attraktiv. Es eignet sich hervorragend für die kleineren Kamerabodies der X-Reihe und stellt eine der kleinsten und leichtesten Optionen in dieser Objektivklasse dar. Zudem bietet es eine solide Leistung bei hoher Mobilität und ist gleichzeitig eine preisgünstige Wahl.
Eine weitere Option stellt das etwas ältere Fujinon XF 18-135 mm f/3.5-5.6 R LM OIS WR dar, das besonders mit seiner Wetterfestigkeit und dem großen Brennweitenbereich überzeugt. Allerdings müsst ihr hier in Bezug auf die Lichtstärke deutliche Abstriche hinnehmen. Das Objektiv ist zudem nicht für die hochauflösenden Sensoren der aktuellen Modelle optimiert und eignet sich daher eher für die X-S20 oder X-M5 mit 26,1 Megapixeln. Wir haben auch das Fujinon XF 18–120mm f/4 LM PZ WR in Betracht gezogen, allerdings liegt der Schwerpunkt dieses Objektivs mehr auf Videografie als auf Fotografie. Die Bildqualität beim Fotografieren will uns bei diesem Objektiv nicht überzeugen.
Ein Teleobjektiv für beeindruckende Reichweite
Ein Teleobjektiv ist ideal, um weiter entfernte Motive zu fotografieren, ohne physisch näher heranzugehen. Damit könnt ihr z.B. Tiere in der Natur, Sportler in Bewegung oder Details in einer Landschaft festhalten, ohne das Motiv zu stören.
Als Teleobjektiv empfehlen wir das Tamron 150–500mm f/5–6.7 Di III VC VXD, das mit einer Brennweite von 150 mm bis 500 mm (225 bis 750 mm KB) ideal für Natur-, Tier- und Sportfotografie geeignet ist. Es ist wetterfest und damit gut für den Außeneinsatz geeignet. Der Autofokus arbeitet schnell, präzise und leise, auch bei den längeren Brennweiten. Für Serienaufnahmen sind allerdings leichte Abstriche in der Geschwindigkeit nötig, aber für die meisten Anwendungen liefert das Objektiv ausgezeichnete Ergebnisse. Es bietet verschiedene Modi, darunter Standard, Panning und Stabilisierung des Sucherbildes.
Die Naheinstellungsgrenze bei 150 mm beträgt 0,6 m, sodass auch Nahaufnahmen von kleinen Motiven wie Libellen oder Fröschen möglich sind. Beim Zoomen fährt der innere Tubus aus, und auch die Bildqualität bleibt auf einem hohen Niveau – auch bei hochauflösenden Sensoren mit 40,2 Megapixeln. Allerdings nimmt die Randschärfe bei 500 mm etwas ab, was bei vielen Teleobjektiven in diesem Bereich in der Preisklasse zu erwarten ist. Im Vergleich zu anderen Objektiven dieser Brennweite bleibt das Tamron relativ kompakt und das Preis-Leistungs-Verhältnis ist sehr gut.
Alternative: Wenn ihr keinen so großen Brennweitenbereich benötigt oder lieber eine weitere Anfangsbrennweite bevorzugt, empfehlen wir das Fujinon XF 70–300mm f/4–5.6 LM OIS WR. Es ist deutlich kompakter und leichter (580 Gramm) als viele andere Teleobjektive und bietet zudem eine wettergeschützte Bauweise. Das Objektiv liefert scharfe Bilder und der Autofokus arbeitet zwar präzise und flott, kann jedoch in schwierigen Situationen manchmal etwas langsamer reagieren. Eine besondere Stärke des Fujinon XF 70–300 mm (107 bis 457 mm KB) ist die Kompatibilität mit den Fujifilm-Telekonvertern, die den Brennweitenbereich weiter vergrößern und zusätzliche Flexibilität bieten. Aus eigener Erfahrung funktioniert dies mit dem 1,4x Konverter sehr gut ohne allzu großen Qualitätsverlust. Mit dem 2,0x Konverter nimmt die Bildschärfe jedoch deutlich ab.
Ein Makroobjektiv für detailreiche Nahaufnahmen
Die Makrofotografie ist ein sehr anspruchsvoller Bereich der Fotografie, der auch ein spezielles Objektiv erfordert. Hier sollten Objektive mit einem maximalen Abbildungsmaßstab von 1:1 verwendet werden, d. h. das Objekt wird in Originalgröße auf dem Sensor abgebildet.
Wenn ihr euch ernsthaft mit der Makrofotografie beschäftigen möchtet, führt kaum ein Weg am Fujinon XF 80mm f/2.8 R LM OIS WR Macro (ca. 122 mm KB) vorbei – auch wenn es mit 750 Gramm kein Leichtgewicht ist. Ein praktischer Schalter ermöglicht es, den Autofokus in drei verschiedene Bereiche einzuteilen: 25-50 cm, 50 cm bis unendlich oder die gesamte Distanz von 25 cm bis unendlich. Das ist besonders nützlich, wenn ihr euch auf einen bestimmten Nahbereich fokussieren möchtet. Die Naheinstellgrenze liegt bei 25 cm, und der Fokus arbeitet äußerst präzise und leise.
Das Objektiv ist wetter- und staubgeschützt sowie kälteresistent bis -10 °C, was es zu einer ausgezeichneten Wahl für Outdoor-Einsätze macht. Mit einer Blende von f/2.8 erzielt ihr zudem eine ansprechende Hintergrundunschärfe. Aufgrund der Brennweite und Lichtstärke eignet sich das Objektiv nicht nur hervorragend für Makroaufnahmen, sondern auch sehr gut für Porträts und allgemeine Teleaufnahmen. Die Bildqualität ist absolut hervorragend und knackscharf. Lediglich bei wenig Licht hatten wir Probleme beim Fokussieren – eine Herausforderung, die bei Makroobjektiven nicht ungewöhnlich ist. Wir greifen in solchen Fällen auf manuellen Fokus oder einen Makroschlitten zurück.
Alternative: Das Fujifilm Fujinon XF 60mm f/2.4 R Macro ist zwar eine solide Wahl für einfache Makroaufnahmen, jedoch können wir es nur bedingt empfehlen, da es nicht für hochauflösende Sensoren mit über 26,1 Megapixeln optimiert ist. Zudem bietet das Objektiv nur einen Abbildungsmaßstab von 1:2, was bedeutet, dass es Objekte nur in halber Lebensgröße darstellen kann – was für viele Makroanwendungen wie Blumen oder kleinere Objekte durchaus ausreicht. Aufgrund seiner kompakten und leichten Bauweise ist es jedoch gut für unterwegs geeignet.
Unser persönlicher Favorit
Wenn wir uns für ein Objektiv entscheiden müssten, wäre es das Fujinon XF 30mm f/2.8 LM WR Macro (ca. 45 mm KB) . Es ist ein perfektes Allroundobjektiv für viele Gelegenheiten – und wie der Name schon sagt, auch für Makroaufnahmen mit einem Abbildungsmaßstab von 1:1, bei dem ihr bis auf 10 cm an das Motiv herankommt. Es ist wetterfest und auch für hochauflösende Sensoren mit 40,2 Megapixeln geeignet. Die Bildqualität mit diesem Objektiv ist gestochen scharf. Auch der Autofokus ist deutlich schneller als bei herkömmlichen Makroobjektiven. Aufgrund der Brennweite und der anderen Eigenschaften kann das Objektiv auch für Porträts, Landschaften, Straßenfotografie oder andere Genres verwendet werden. Es gibt zwar lichtstärkere Objektive in diesem Brennweitenbereich, aber mit einem Gewicht von 200 Gramm erhaltet ihr zu einem vernünftigen Preis ein hervorragendes Werkzeug nicht nur für die Makrofotografie mit enormer Vielseitigkeit und Mobilität.
Wir sind uns bewusst, dass es viele hervorragende Objektive für den X-Mount von Fujifilm gibt und dass nicht jeder mit unseren Empfehlungen übereinstimmen wird. Die Auswahl des idealen Objektives hängt wie immer auch von den persönlichen Vorlieben sowie den spezifischen Bedürfnissen und Anwendungsbereichen ab.





“Die Auswahl des idealen Objektives hängt wie immer auch von den persönlichen Vorlieben sowie den spezifischen Bedürfnissen und Anwendungsbereichen ab.”
Das würde ich so unterschreiben, es ist schwierig Menschen Objektive zu empfehlen die man nicht kennt 📷
“Zudem bietet das Objektiv nur einen Abbildungsmaßstab von 1:2, was bedeutet, dass es Objekte nur in halber Lebensgröße darstellen kann”
“Nur”…Vielleicht solltet ihr halt auch dazu schreiben, dass ein Abbildungsmaßstab von 1:2 an APS-C einem Abbildungsmaßstab von 1:1 am Vollfomat entspricht. Das XF 60mm 2,4 erzeugt also die gleiche maximale Vergrößerung wie zB. das Sony 90mm 2,8 Macro an einer A7IV.
Beim XF 30mm 2,8 hat man übrigens bei der 1:1 Vergrößerung einen Abstand vom Motiv zur Frontlinse von nur 1cm. Das führt nicht nur schnell zu Abschattungen, sondern macht das Objektiv auch ziemlich ungeeignet für schreckhafte Insekten wenn man so nah ran muss.
Die beste Macro Empfehlung für Fuji ist meiner Meinung nach immer noch das Zeiss 50mm 2,8. Das XF 80mm 2,8 hat zwar die bessere Ausstattung, aber es wiegt auch fast das dreifache. Für ein reines APS-C Makro ist es imo mit 750 Gramm einfach zu schwer.
Falsch! Der Massstab ist immer derselbe, egal an welchem Sensorformat, nur der Ausschnitt ist anders. Das ist ein ziemlicher Unterschied! Die Naheinstellgrenze bei 1:1 bleibt exakt gleich bei jedem Sensorformat, der Massstab lässt sich aber mit einem Konverter vergrössern, mit einem Sensor hingegen nicht.
Zum 30 XF f2.8: mit sowas geht man ganz sicher nicht auf Insekten los, dafür gibt es das 80er, ist allerdings auch noch etwas knapp ohne Konverter. Das 50er ist übrigens nur das beste, wenn man die entsprechenden Motive hat, und die sind bei jedem Fotografen anders. Das ist also bestenfalls für dich das beste, aber ganz sicher nicht für alle anderen auch.
Bitte richtig lesen und verstehen, gerade was Wörter wie “ist und “entspricht” angeht… Ein 1:1 Abbildungsmaßstab an KB bedeutet, dass ein 36x24mm großes Objekt formatfüllend fotografiert werden kann. Um dasselbe 36x24mm große Objekt mit einer APS-C Kamera formatfüllend zu fotografieren ist aber nur ein Objektiv mit einem Abbildungssmaßstab von 1:2 nötig.
Das XF30mm ist auf Grund seiner Eigenschaften ein Nischenobjektiv und erfreut sich in der Fuji Community (Fuji X Forum) auch nicht gerade übermäßiger Begeisterung. Viele hätten sich lieber etwas mit mehr Brennweite gewünscht, zB. ein modernes XF 60mm Makro mit schnellem AF, WR und das trotzdem leichter ist als das überschwere XF80mm.
Nein. Wenn man eine 36x24mm große Briefmarke formatfüllend mit Vollformat fotografiert ist das die Originalgröße, also Maßstab 1:1. Möchte man diese Briefmarke mit einer APS-C Kamera formatfüllend abbilden, muss man sie verkleinert fotografieren. Verkleinert kann nicht Maßstab 1:1 sein. Das hat auch nichts mit “entspricht” usw. zu tun.
“Vielleicht solltet ihr halt auch dazu schreiben, dass ein Abbildungsmaßstab von 1:2 an APS-C einem Abbildungsmaßstab von 1:1 am Vollfomat entspricht.”
Gut, dass sie das nicht geschrieben haben, das ist nämlich nicht korrekt 😉 Wie Rolf sagt. Abbildungsmaßstab 1:1 bleibt immer Abbildungsmaßstab 1:1, unabhängig von der Sensorgröße.
Das gute Zeiss, habe ich auch immer dabei und dazu ein 23mm Objektiv, damit kann ich über 90% meiner Bilder machen. Schade finde ich, dass das 30mm eine Lichtstärke von 2,8 hat, hätte es mind. f2 wäre es für mich als immerdrauf perfekt, träum träum träum
Mein Favoriten sind seit Jahren das 8-16mm, das 23mm f/1.4, das 56mm f/1.2 und das 200mm f/2.0. Mit dieser Kombination ist alles möglich 🙂 und das Wichtigste: Sie machen Spaß!
Es ist tatsächlich nicht einfach, Objektiv-Empfehlungen abzugeben, da die individuellen Bedürfnisse und Möglichkeiten eben auch sehr unterschiedlich sind. Trotzdem kann ich für einige der erwähnten Objektive die Empfehlung teilen.
Ich mag FB, zudem sind mir Gewicht/Abmessung wichtig und die Linsen sollten auch noch einigermassen erschwinglich sein. In der Regel bin ich mit XF16 F2.8 / XF30 F2.8 Makro / XF50 F2 unterwegs.
Bei speziellen Gelegenheiten nutze ich zudem XF90 F2 und XF8 F3.5 oder wenn es ganz leicht und schlank sein soll das XF27 F2.8 WR.
Mit dieser Kombi bin ich zurzeit sehr zufrieden und auch bereit, wenn dann hoffentlich bald eine X-E5 oder X-pro5 mit dem 40MP-Sensor kommt.
Hmmm…Ich habe einige Fujiobjektive. Da ich kein Pixelpeeper bin, komme ich auch mit einigen Objektiven ganz gut klar, die eigentlich nicht für die 40MPx Sensoren geeignet sind. Ich finde, so schlimm ist das gar nicht. Es gibt eine Reihe von Objektiven, die etwas schärfere Fotos an meiner H2 liefern als an meiner H2S, obwohl sie nicht für die 40MPx zertifiziert sind. Ob die nun 30 oder 32MPx auflösen können, ist mir ehrlich gesagt egal. Für mich dürfen sie nicht total abfallen, was sie auch nicht tun, ansonsten sind mir andere Dinge wichtiger. So habe ich zum Beispiel das 16-80 trotz angeblichem Schärfeabfall und höherem Blendenbereich dem 16-55 vorgezogen, weil es einen etwas längeren Brennweitenbereich und vor allem einen Bildstabilisator hatte. Außerdem war es etwas kleiner und um einiges billiger. Für mich als Reise- und Naturfilmer/-fotograf vollkommen ausreichend und teilweise auch besser. Beim Filmen, was ich meistens tue, ist es sowieso hinfällig, ob das Objektiv und der Sensor 40 oder 26 MPx auflösen können.
Trotzdem ist die Auswahl sicherlich hilfreich für Leute, die einen Einstieg in die Fujiwelt in Erwägung ziehen.
“Wir haben die besten Objektive für Besitzer von Fujifilm X-T5, X-H2, X-H2S, X-T50, X-S20, X-M5 & Co. herausgesucht” – eine “interessante” Auswahl EURE “besten” Objektive – ganz objektiv o sehr subjektiv ausgewählt – egal, “die Besten” wird es freuen …
Viele der Empfehlungen würde ich auch so aussprechen. Aber insbesondere im Brennweitenbereich 23mm/27mm würde ich anstelle der oder ergänzend zu den beiden vergleichsweise lichtschwachen, dafür leichten, Fuji-Objektiven zumindest auch das Viltrox 27mm/f1,2 empfehlen. Das ist superscharf, bewegt sich in einem vernünftigen Preisbereich und erlaubte für APS-C wunderbare Freistellungen sowie Schwachlichtaufnahmen. Einziger Nachteil ist die Grösse und das Gewicht. Wen dies nicht stört, dem würde ich eher das Viltrox als die beiden im Artikel genannten Fuji-Linsen empfehlen.
Dankeschön- der Hinweis geht an eine fujisuchende Fotografin gerne mit Quelle weiter.
Gerne natürlich. Es freut mich, wenn ich eine Anregung geben konnte. Wie immer gilt aber, besser vor dem Kauf selbst ausprobieren, als sich auf jemandem aus dem Internet zu verlassen 😉.
Bin am überlegen, mir mit diesem Viltrox 27mm selber ein Weihnachtsgeschenk zu machen…
🙂
Meine Erfahrung mit Fuji Objektiven bezieht sich eigentlich nur auf das XF23mm 2,0.
Das hatte ich für 4 Wochen im Oktober um danach die Kamera incl. Objektiv wieder zu verkaufen.
Ein äußerlich schönes Objektiv, tadellos verarbeitet und bildet detailreich ab.
Aber was für mich nicht ging, war die kissenförmige Verzeichnung.
Was einem bei Naturaufnahmen nicht so auffällt, bemerkt man dann recht deutlich wenn Architektur das Hauptmotiv ist.
Das Objektiv sollte peinlichst genau ausgerichtet werden und selbst dann erkennt man den Knick am Rand.
Das Objektiv wird als optisch korrigiert beworben und elektronisch greift da die Kamera bei der Verzeichnungskorrektur nicht ein. Gut und schön aber dann sollte man es auch richtig machen.
Ich habe u.a. noch 2 Nikon Ai-s Objektive mit 28mm und 50mm. Die sind in dieser Beziehung, was Verzeichnung betrifft, vorbildlich. So sollte es sein.
Auch wenn ich seit kurzem ins Z-Mount-Lager gewechselt bin, war dieser Beitrag, als jahrelanger Fuji-User, hochinteressant für mich.
Die meisten der hier erwähnten Objektive habe ich selbst besessen oder ausprobiert. Somit kann ich auch die meisten der hier gemachten Empfehlungen nur bestätigen.
Auch von den Sigmas und Tamrons war ich sehr positiv überrascht. Allerdings würde ich statt dem Tamron 150-500mm f/5–6.7 eher das hauseigene Fujinon XF150-600mm F5.6-8 empfehlen. Ich hatte es mir selber gekauft. Es hat zwar ein größeres Transportmaß als das Tamron, ist aber dafür innenfokusierend und keine „Luftpumpe”. Bei genügend Licht kann man sogar den 1.4er-Konverter davorschrauben. Fujikonverter funktionieren leider immer nur mit den Fujinons. Das sollte man im Hinterkopf behalten. Habe das Objektiv immer offenblendig verwendet und war mit der BQ immer zufrieden.
Was mir bei Fuji einfach fehlt, ist ein schönes 26/27/28 mm Objektiv … das von Fuji ist mir (mind.) eine Blende zu Lichtschwach und das von Viltrox zu groß und zu schwer …
Also suchst du ein 2/27mm? Stimmt, kenne ich auch nicht. Allerdings würde ich mir nochmal das Viltrox überlegen, damit kann man sicher interessante Effekte erzielen. Hab das aber noch nicht in der Hand gehabt. Wie groß das wirklich ist, kann ich auch noch nicht abschätzen.
Voigtländer (Fuji X) Ultron 27/2.0 😉
Ja aber nein, mag keine manuellen Objektive, komme mit den elektronischen Hilfen zwar klar, brauche aber viel zu lange zum Scharfstellen.
Hi Ingo, in diesem Video sind die X-T5 und das Viltrox 27mm/f1,2 gemeinsam gezeigt, so dass man bei Kenntnis der Grösse der X-T5 in der realen Welt auch die Grösse des Viltrox einschätzen kann. Es ist meiner Beurteilung nach hochwertig verarbeitet und auch entsprechend schwer. Mir macht das nichts aus, für mich waren in diesem Fall die optischen Eigenschaften mit Abstand am wichtigsten.
https://www.youtube.com/watch?v=yOhkdRQGaDU
Objektive stehen bei mir an ERSTER Stelle – egal welcher Sensor/Sensorgröße dahinter arbeitet.
Leider wird vergessen das die Linsen Korrektur VOR dem Sensor und der dahinter eingreifenden Kamera internen Software bestens sein sollte.
Die guten Eindrücke mancher Objektive relativieren sich dadurch. Mir sind nachträgliche Eingriffe durch die in dieser Hinsicht sehr gute DxO Software (Objektiv-Korrekturen) viel lieber, weil deutlich besser.
Wer KEINE RAW fertigt sondern auf die JPEG aus der Kamera angewiesen ist muss eben je nach Fremd-Objektiv mit Kompromissen leben.
Sehr gut ausgesucht!
Bin ja kein Fujista, aber was mich schon bisserl erschreckt hat: ein f/2,8 – 4,8 16-50mm (also Bokeh-eq 4,0 – 6,3 und 24-75mm FF-eq) als Empfehlung, ohne OIS, und als “Kitlinse” für €800,– bei APS-C Bildkreis ist schon derbe hoch/daneben.
Im Kit, also zusammen mit einer Kamera, zahlt man für die Linse deutlich weniger, höchstens die Hälfte des Einzelpreises. Ist bei anderen Herstellern ja ähnlich. Für ein Nikon 24-70mm/f4, ohne OIS, zahlt man ja auch ca 1´000 Euro und als Kit-Linse sind es dann nur ca 400 Euro Aufpreis zur Kamera. Sonst hast Du aber recht, ich würde mir dieses Objektiv auch nicht zulegen. Ich habe zwar die Vorgängerlinse, diese aber nur gekauft weil ich sie damals im Ausverkauf der X-E3 praktisch umsonst bekam. Allerdings ist meine Kit-Linse optisch richtig gut, ausser der (viel zu) geringen Lichtstärke am oberen Ende des Zoombereichs habe ich daran nichts auszusetzen.
👍 – ja, Du hast recht, “Kitbundle” relativiert die Sache doch deutlich, dass hatte ich tatsächlich “aus dem Blick” …
Die Neuen wurden nur eingestellt, um Werbung zu machen, Gell !?! Das Niveau dieser Website ist damit in meinen Augen ganz tief gesunken. Alsbald wohl nicht mehr in meiner Favoritenlisten vorhanden.
Nun denn, Reisende soll man nicht aufhalten. Aber noch folgende Info für den Reiseweg, auf dieser Seite werden seit vielen Jahren und lange vor der Mitwirkung der “Neuen” Artikel mit Kaufempfehlungen veröffentlicht.