Sonstiges

Dieses Lastenrad soll als “rollendes Fotostudio” dienen

Der deutsche Lastenrad-Hersteller Ca Go und das internationale Cycling-Magazin Rouleur haben eine limitierte Sonderedition des CS200 entwickelt. Das Modell richtet sich gezielt an professionelle Fotografen bei mobilen Einsätzen.

“Seit über sechs Monaten fahre ich nun jeden Tag mit einem CS zur Arbeit und habe seitdem kein anderes Verkehrsmittel mehr benutzt. Aufgrund dieser Erfahrung kam ich, zusammen mit Franc Arnold, dem Chef und Gründer von Ca Go, auf die Idee, ein Ca Go x Rouleur zu entwickeln und dadurch unsere Leserschaft dazu zu inspirieren, das Auto in der Stadt immer häufiger stehen zu lassen”, so Matteo Cassina, Inhaber von Rouleur. “Dieses Bike ist mehr als ein Transportmittel. Es ist ein rollendes Fotostudio für alle, die die Schönheit des Radsports einfangen wollen.”

Das Ca Go x Rouleur CS200 verfügt über drei separate Ladeflächen mit einer Gesamttragfähigkeit von 80 Kilogramm. Schweres Equipment wie Generatoren und Akkupacks sollen sich dank tiefem Schwerpunkt sicher im mittleren Ladebereich verstauen. Der vordere erweiterte Gepäckträger und die hintere Ladefläche mit MIK-Adapterplatte bieten Platz für große B&W-Fotokoffer und sperrige Ausrüstung wie Stative. Die abschließbare erweiterbare Mitteltasche schützt empfindliche Inhalte vor Wetter und Diebstahl, eine zusätzliche Rahmentasche erweitert den Stauraum.

Der Praxisnutzen zeige sich besonders bei Events wie Tour de France oder Giro d’Italia, wo Rouleur-Fotografen unter Zeitdruck arbeiten und Equipment schnell verfügbar haben müssen. Cassina betont, dass sich das Bike trotz umfangreicher Ausstattung modular reduzieren lässt und in seiner Grundform elegant und vielseitig bleibt.

Technisch basiert das Modell auf dem CS200 mit Bosch Cargo Line Motor, PowerPack 545, Gates-Riemenantrieb und Enviolo-Nabenschaltung. Optisch orientiert es sich am Design hochwertiger Kameras mit mattem Weißaluminium und schwarzen Akzenten. Jedes Exemplar wird im Ca-Go-Werk in Koblenz individuell lackiert und in Handarbeit aufgebaut.

Das Ca Go x Rouleur CS200 kostet 7.900 Euro (damit gut 2.000 Euro mehr als die Standard-Variante) und wird nur in begrenzter Stückzahl produziert. Informationen zur Verfügbarkeit will Ca Go noch bekanntgeben. Wär das was für einen von euch oder kommt ihr lieber mit anderen Verkehrsmitteln zum Shooting?

via: Fotomagazin

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Mirko

Wäre jetzt auf den einen Werbefoto eine Nikon zu sehen hätte ich das Rad sofort bestellt 👍

Stefan Zimmermann

Sorry, bei dieser Vorlage konnte ich nicht anderster 😉

Feuchte Luft hängt über dem Urwald.
Blätter tropfen, irgendwo zischt ein Käfer, und der Boden ist weich wie nasser Kuchen.
Eine Gruppe Nikon-User steht im Unterholz, angespannt, die Kameras fest im Griff.
Man hört ihr leises Flattern im Laub – wie Rennpferde, die gleich durchgehen.
Der Sony-User hebt seine Kamera, ganz ruhig, zoomt rein.
Ein leises Surren.
Eine Mini-Pause.
Nur um Spannung aufzubauen, nicht um sie zu verlieren.
Dann sagt er, völlig beiläufig:
„Da wackelt was Gelbes.“
BÄM.
Die Nikon-User schießen los, als hätte jemand sie mit Gummibändern gespannt und plötzlich losgelassen.
Laub fliegt.
Äste wackeln.
Einer rutscht über eine Wurzel, ein anderer verliert kurz den Hut, alle rennen, wie nur Nikon-User im Urwald rennen können.
Und genau in diesem Chaos macht die Sony hinter ihnen ein klick – sauber, klar, perfekt belichtet.
Eine Sekunde Stille.
Dann ruft der Sony-User:
„Cut! Passt. Haben wir.“

Peter Braczko

Gute Idee, ich erledige 90 Prozent meiner Fototermine mit dem Fahrrad. Das Ruhrgebiet ist “Staugebiet”, deshalb bin mit dem Rad schneller – und Parkprobleme sind dann auch nicht vorhanden. Im Bereich von vierzig Kilometern die beste Lösung. Aber da hätte ich einige Fragen: Erstens ist mir der Aufbau zu vorderlastig, da kann es bei schnellen Lenkerbewegungen gefährlich werden. Zweitens: Wohin mit der Ausrüstung bei Fototerminen? Am Rad belassen? Das ist doch eine Einladung an “böse Buben”, denn die vermuten doch schnell, “da ist was zu holen?!" Da bleibe ich bei meinem preiswerten E-Bike: Wird nicht geklaut, die Nikon-Ausrüstung in den großen Rucksack, Laptop und Stativ in die Packtaschen - das alles mitnehmen zum Termin, dann hab ich die Ausrüstung immer im Blick.

Alfred Proksch

Alles geklaut, einschließlich dem schicken Lastenrad, den mit dem Asphalt verschraubten Fahrradständer mit den 5 anderen Rädern haben sie im Stück auch gleich auf den LKW geladen und mitgenommen. Orange Helme und Warnwesten hatten die drei Leute an die um 10 Uhr 30 vor dem Bahnhof in aller Ruhe gewerkelt haben.

Stefan Zimmermann

Ich werfe mal das in den Raum.
Schaut noch exotisch aus, wird in 10 Jahren wahrscheinlich schon etwas Alltag auf den Bergen sein, wie die E-Bikes mittlerweile.
https://eu.hypershell.tech/de-de/pages/hypershell-x-ultra-exoskeleton

Und die nächste Stude wird das hier sein,
Sie Tragen deine Fotoausrüstung mit 30kg bis zum Gipfel des Mount Everest. 
Wenn man etwas vergessen hat, holen sie es schnell aus dem Tal.
https://www.unitree.com/R1

Was man vor 20 Jahren in Science Fiction Filmen gesehen hat, kommt viel schneller als gedacht.
Als Hilfe im Haushalt wäre es aber schon toll muss ich sagen.

Alfred Proksch

Wenn du der „Robine“ in der Küche beim Spülen zusiehst – wo ist der schöne wackelnde Hintern?

Stefan Zimmermann

🙂

J.Friedrich

Roulateur – next accu-level to final photo-destination. Rollator – final photo-level on the empty-accu-Highway to hell … 🤘👿🤘

Tobias Bugala

Ich fahre schon seit Jahren fast nur noch mit dem Lastenrad zum Job. Habe alles dabei: Kamerakoffer, Profoto Generatoren, Blitzköpfe, Stative, Lichtformer, Kabel… selbst die Hintergrundrollen.

Ich nutze dafür das Load75 und das Packster80 von Riese+Müller.

Bis ca. 30km einfache Strecke. Darüber nehme ich das Auto, weil es dann zu einer Zeitfrage wird.

Marc

Schön zu sehen, das es doch auch noch andere gibt welche mit dem Lastenrad und Equipment unterwegs sind.

Ich bin mit dem CUBE Cargo unterwegs, genügend Fläche ist vorhanden um auch Stative und Softboxen einzuladen. Mein Thema und sicher das vieler anderen ist, einfach das Problem das man es nicht sicher verschließen kann, es fehlt schlicht in den meisten Fällen an einer abschließbaren Box.

Das im Artikel vorgestellte Bike finde ich etwas zu simpel gemacht, wenig innovativ oder ausgeklügelt. Für das gebotene ist das definitiv zu teuer.

Die Lastenradförderung für das Gewerbe (gibt es die noch?) fand ich klasse und wird hier im ländlichen Reutlingen zu wenig genutzt. Ein paar Food-Lieferanten, das wars. Da geht mehr, wenn man will und über den Tellerrand schaut.

Leonhard

Meinereiner wartet da noch einen Augenblick, sicherlich bringen die das Ding noch in Nato-Tarngrün mit Stollenreifen und einem Akku-Kühlschrank für die Sahara! Dreirad mit Glaskasten wäre auch eine Idee oder Rollator mit Rückfahrkamera, alles nützliche Dinge, welche man brauchen kann.

Und ist ja mal wieder ein Schnäppchen, man muss es loben! Wenn meinereiner bei den Entgelten für Fotografen nicht ganz falsch informiert ist wäre es wohl rentabler, wenn der eine oder andere dann besser gleich zu Hause bleibt, kommt am Ende mehr Kohle bei rumm!

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