DJI Drohnen Neuheiten Top

DJI Mini 5 Pro: Weltweit erste 249-Gramm-Drohne mit 1-Zoll-Sensor vorgestellt

DJI hat die neue Mini 5 Pro präsentiert – und kombiniert dabei erstmals das beliebte Gewicht von 249 Gramm mit einem 1-Zoll-Sensor.

Erstmals 1-Zoll-Sensor mit 50 Megapixeln

Drohnen mit einem Gewicht von weniger als 250 Gramm erfreuen sich seit jeher einer großen Beliebtheit, da für Modelle in dieser Gewichtsklasse kein Drohnenführerschein benötigt wird. DJI hat nun die eigene Mini-Reihe auf den neusten Stand gebracht und die Mini 5 Pro vorgestellt.

Dabei setzt der Hersteller innerhalb der Gewichtsklasse erstmals auf einen Sensor in der Größe von 1 Zoll, was in Sachen Bildqualität eine sichtbare Verbesserung im Vergleich zur Vorgängerin (1/1,3-Zoll-Sensor) verspricht. Die Auflösung steigt ebenfalls an, aber lediglich um 2 Megapixel auf nun insgesamt 50 Megapixel. Fotos werden dementsprechend mit 8.192 × 6.144 Pixeln aufgezeichnet, wahlweise in JPG oder RAW.

Auch bei den Video-Eigenschaften hat DJI nachgebessert, die DJI Mini 5 Pro schafft nun 4K-Videos mit 120 fps und Full-HD-Videos mit bis zu 240 fps. HLG, D-Log M (10-bit, 4:2:0, H.265) und ein von DJI auf 14 Blendenstufen bezifferter Dynamikumfang versprechen eine sehr gute Bildqualität, vor allem innerhalb dieser kompakten Klasse.

LiDAR-Sensor und verbesserter 225 Grad Gimbal

Eine weitere Neuheit in der Gewichtsklasse von unter 250 Gramm ist der verbaute LiDAR-Sensor, der zusammen mit Fischaugenoptiken, einem 3D-Infrarotsensor und binokularen Kameras für eine noch bessere Hinderniserkennung sorgen soll, auch bei schlechten Lichtverhältnissen und sogar bei Nacht. Damit sollte zum Beispiel die Rückkehrfunktion noch zuverlässiger arbeiten und das Sicherheitsgefühl bei Benutzung der Drohne ist höher.

Auch der neue Gimbal der DJI Mini 5 Pro dürfte ein Highlight sein, dieser ermöglicht nämlich Rollbewegungen von bis zu 225 Grad. Damit können neben normalen Querformat- auch echte Hochformat-Videos sowie Schwenks und Kippbewegungen realisiert werden, die man sonst eher von Profi-Drohnen kennt. Hinzu kommen Flugmanöver wie zum Beispiel QuickShot Rotation, Spotlight, Waypoint Flight oder MasterShots. Auch Panoramaaufnahmen können direkt von der Drohne angefertigt werden.

Zu den weiteren Eigenschaften der DJI Mini 5 Pro gehören:

  • Objektiv: 24 mm (KB), f/1.8, FOV 84°
  • Verbesserters ActiveTrack 360° Tracking
  • Flugzeit von bis zu 36 Minuten (zuvor 34 Minuten)
  • 42 GB interner Speicher (zuvor 2 GB)
  • Maximale Flughöhe: 6.000 Meter (zuvor 4.000 Meter)
  • Maximale Geschwindigkeit: 19 m/s (zuvor 16 m/s)
  • Windresistenz: 12 m/s (zuvor 10,7 m/s)

Preis und Verfügbarkeit

Die DJI Mini 5 Pro beginnt zusammen mit der RC-N3 Standard-Fernsteuerung bei 799 Euro. Die Fly More Combo mit RC-N3, Tasche, ND-Filtern, Ladestation und drei Akkus liegt bei 999 Euro. Wer die bessere RC 2 Fernsteuerung mit integriertem Display in der Fly More Combo möchte, muss 1.129 Euro einplanen. Erhältlich ist die Drohne ab sofort bei verschiedenen Händlern.

Für Foto- und Videografen, die höhere Ansprüche an die Bildqualität haben, gleichzeitig aber Kompaktheit und das Gewicht von 249 Gramm nicht missen wollen, scheint die DJI Mini 5 Pro eine ausgezeichnete Wahl zu sein. Wer lieber noch mehr Benutzerfreundlichkeit und einen günstigeren Preis möchte, sollte sich die Anfang 2025 vorgestellte DJI Flip genauer anschauen.

guest
19 Kommentare
älteste
neueste
Feedback
Zeige alle Kommentare
Magnus

Ich erinnere mich an die Kommentare vor ein paar Wochen, in denen viele hier geschrieben haben, dass die 249g Drohnen niemals ein 1Zoll Sensor bekommen werden. 😀

Red and Gold

Unglaublicher Fortschritt.

Gabi

So ein Ding reizt mich irgendwie. Vor allem wegen der Möglichkeiten in der Fotografie.

Turmfalke

Besitze bereits die DJI 4 Mini Pro. Und die macht schon unheimlich Spaß und hat schon eine sehr gute Auflösung von Bildern, die interne Panorama Bild Bearbeitung ist leider nicht zu gebrauchen, aber die Kamera selber mit einem auswechselbaren Polarfilter, erzielt wie gesagt bereits schon mehr als sehr brauchbare Bilder, kann so eine Drohne nur empfehlen für diejenigen, die gerne Landschaftsbilder fotografieren wollen. Die Sicherung dieser Drohnen ist auch sehr gut, bei Ausfall der Verbindung zur Fernsteuerung startet sie neu und kehrt automatisch zurück. Und das Tolle daran, mit der Gewichtsklasse C0 darf sie alles, was andre Drohnen dafür einen Pilotenschein und Bewilligungen brauchen. Die DJI Mini 5 Pro wie ich sehe hat auch ein paar sehr kleine Mängel zudem bereits behoben.

Toni

Ich bin gespannt, aktuell kursieren die Gerüchte, dass die Mini 5 in einigen Wiegungen über 250 Gramm kommt.

f2_productions

DJI gibt da Gewicht mit 249,9g an, aber mit einer Toleranz von 4g könnte sie im schlechtesten Fall auch bei 253,9g landen, was sie theoretisch zu einer C1 Drohne machen würde. Wie das dann rechtlich in den DACH-Ländern oder der EU gehandhabt wird, weiß ich nicht. Mich wundert es jedenfalls nicht, denn sie haben ja wirklich viel neues in die Drohne gepackt.

Uwe

Praktisch ist sie ja als C0 zertifiziert und solange man keine nicht erlaubten Anbauten anbringt sollte man damit auch rechtlich sauber sein.

Jens

Spiele schon lange mit dem Gedanken mir eine Drohe zuzulegen und habe eigentlich nur auf die Mini 5 Pro gewartet. Die Daten klingen super. Nutze die Drohne jedoch am Häufigsten auf Reisen und frage mich, ob die Nutzung nicht immer weiter eingeschränkt wird, wenn ich bspw. an meine kommende Reise nach Kanada denke. Wie seht ihr dieses Thema?

Turmfalke

Schätze, in Kanada wird es wohl sehr gut sein, kaum Menschen in der freien Natur, am schwierigsten ist es, wo große Menschensiedlungen gibt, in den Alpentälern in der Schweiz kann ich fast überall Drohnen fliegen. Denke ja, das sollte man schon bedenken, wenn man sich eine Drohne anschafft. In Kürze gehe ich nach Brasilien, dort auch kein Problem. Heute gibt es sehr gute Informationskarten im Internet für Drohnen, die einem sehr gut informieren über die Drohnenbestimmungen einzelner Länder. Zudem hat der Kontroller der Drohne ein internes Informationstool, das einem anzeigt, wo man fliegen darf und wo nicht.

Thomas Nordsee

Wir setzen uns in meiner Region immer wieder mit „Drohnenpiloten“ auseinander, die z. B. die Horste von Seeadlern auch in der Brutzeit anfliegen… unglaublich dreist. Es gibt soviel Unruhe… es ist nur schwer auszuhalten. Oberste Priorität: Rücksichtnahme- egal, in welcher Region.

Turmfalke

So gibt es auch genug Wildlife Fotografen, die Brutplätze von Vögeln stören, um ihrem Superfoto nachzujagen, Idioten gibt es überall, das kann man leider nicht verhindern, aber eigentlich sollte mit einem natürlichen Respekt eben sowas gar nicht zur Diskussion stehen! Weiß das von einem guten Kollegen der Ornithologe ist.

F.Linden

Dafür sollte sich ein jeder Drohnenpilot die App Map2Fly holen.
Hier sind ganz klar die Gebiete gekennzeichnet, in denen geflogen werden darf.
Da sollte sich dann auch tunlichst jeder Pilot dran halten. – Zumal es hierfür (berechtigterweise) saftige Strafen gibt.
Lücken in den Zonen gibt es allerdings nach wie vor.
Ich kann mich dran erinnern, dass in Westerheversand die Deichstraße voller Lücken ist.
D.h. hier durfte ich 2024 am Straßenrad starten und senkrecht hoch (und auch nur das!) und konnte ein Foto der Landschaft hinter dem Deich mit Leuchtturm machen.
Anschließend in dem Korridor senkrecht wieder runter.
Ich habe gerade mal geschaut. – Die Lücken sind hier immer noch vorhanden.
Warum man die Deichstraße ausgelassen hat, ist mir schleierhaft…
Wahrscheinlich, weil man hier weit genug von allem entfernt ist.
Wäre es eine Bundesstraße, wäre auch hier selbstverständlich ein Abheben verboten.

Thomas Nordsee

Naaaa… du kennst dich aus!

F. Linden

Ich sach’s dir…

F. Linden

Zumindest in Westerhever…😉

Norbert

Gefühlt darf man in Deutschland nirgendwo Drohnen fliegen. Zumindest nirgends wo es etwas zu sehen gäbe. Bei allem aufkommendem GAS werde ich mich deswegen wohl beherrschen können.

d.B.

Richtig, ich habe, nach anfänglichem GAS, deshalb mein 4 Pro verkauft.

Mir ist eh schleierhaft, warum die private Drohnennutzung, aufgrund der pol. Lage, nicht schon längst verboten wurde. Zumal chinesischer Hersteller.

Vincent

So ist es. Dort, wo es, für mich jedenfalls, interessant wäre (Parks, Architektur, Schlösser, Burgen usw.) sind private Drohnenflüge so gut wie überall verboten. Irgendwelche Reglementierungen dergestalt, dass man an einem bestimmten Punkt X nur Y Meter hoch und Z Meter weitfliegen darf, dürften da wohl eher die Ausnahme sein. Jedenfalls macht unter diesen Bedingungen die Anschaffung für mich ebenfalls wenig bis keinen Sinn.

Seb

und wo sind jetzt die guten Beispielfotos der Drohne?

Photografix Newsletter

In unserem kuratierten Newsletter informieren wir dich regelmäßig über die wichtigsten News und Gerüchte aus der Welt der Fotografie.

Wir senden keinen Spam und teilen niemals deine E-Mail-Adresse.
Erfahre mehr in unserer Datenschutzerklärung.