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DxO PureRAW 6 ist da: Bessere Entrauschung, kleinere Dateien, automatische Staubentfernung

DxO hat offiziell PureRAW 6 vorgestellt. Die wichtigste Neuerung: DeepPRIME XD3 steht nun auch Kameras mit Bayer-Sensoren zur Verfügung.

DeepPRIME XD3 für alle

Die größte Neuerung in PureRAW 6 dürfte die Ausweitung von DeepPRIME XD3 auf Bayer-Sensoren sein. Zur Erinnerung: Mit PureRAW 5 hatte DxO die dritte Generation seines Entrauschungs-Algorithmus eingeführt – damals allerdings nur für Fujifilms X-Trans-Sensoren, zunächst sogar im Beta-Stadium. Wer eine Canon, Nikon, Sony oder eine andere Kamera mit Bayer-Sensor nutzt, musste sich mit DeepPRIME XD2 begnügen.

Das ändert sich jetzt. DeepPRIME XD3 soll gegenüber dem Vorgänger eine verbesserte Rauschminderung und Detailwiedergabe liefern – besonders bei anspruchsvollen Dateien, die unter schwierigen Lichtbedingungen entstanden sind. Ob der Qualitätsunterschied zu XD2 in der Praxis wirklich sichtbar ist, werden Tests zeigen müssen. Aber gerade bei Nachtaufnahmen oder hohen ISO-Werten dürfte es spannend werden.

DNG-Dateien bis zu 75 Prozent kleiner

Ein bekanntes Problem von PureRAW: Die ausgegebenen linearen DNG-Dateien sind oft deutlich größer als die ursprünglichen RAW-Files. PureRAW 6 führt eine neue „High-Fidelity-Komprimierung” ein, die die Dateigröße laut DxO um bis zu 75 Prozent reduzieren soll – ohne nennenswerte Qualitätsverluste bei Dynamikumfang und Bearbeitungsflexibilität.

Erste Tests von der CP+ 2026, wo DxO PureRAW 6 bereits vorab gezeigt wurde, bestätigen diese Angaben weitgehend: Aus einer 24,9 MB großen RAW-Datei wurde nach der Verarbeitung mit DeepPRIME XD3 statt einer 64,5 MB großen unkomprimierten DNG-Datei eine nur 14,4 MB kleine komprimierte Version erzeugt. Das ist nicht nur für die Archivierung ein enormer Vorteil, sondern auch für alle, die regelmäßig große Bildmengen verarbeiten.

KI-basierte Sensorflecken-Entfernung

Wer häufig Objektive wechselt, kennt das Problem: Staubpartikel auf dem Sensor, die sich als lästige Flecken auf den Fotos bemerkbar machen. PureRAW 6 kann diese nun automatisch per KI erkennen und entfernen – und das für ganze Bildserien auf einmal. Die Verarbeitung erfolgt lokal auf dem eigenen Rechner, nicht in der Cloud. Über einen einstellbaren Schwellenwert lässt sich steuern, wie aggressiv die Erkennung arbeiten soll.

Das ist eine sinnvolle Ergänzung, denn so werden Staubflecken bereits im Preprocessing beseitigt, bevor die Dateien überhaupt in Lightroom oder Capture One landen.

Die Stapelverarbeitung von PureRAW 6 soll deutlich schneller geworden sein.

Schnellere Stapelverarbeitung

DxO hat außerdem die Stapelverarbeitung verbessert. PureRAW 6 bereitet das nächste Bild bereits vor, während das aktuelle noch verarbeitet wird. Das soll den Durchsatz bei großen Bildmengen spürbar beschleunigen – ein willkommener Fortschritt für Hochzeitsfotografen, Event- und Sportfotografen, die regelmäßig hunderte oder tausende RAW-Dateien durch die Software schicken.

Zur Erinnerung: PureRAW 5 hatte im Frühjahr 2025 neben DeepPRIME 3 (bzw. XD3 für X-Trans) vor allem lokale Anpassungen als große Neuerung eingeführt – also die Möglichkeit, die Rauschreduzierung per Masken gezielt auf bestimmte Bildbereiche anzuwenden. Dazu kam eine komplett überarbeitete Benutzeroberfläche. PureRAW 6 baut auf diesen Grundlagen auf und legt den Fokus jetzt eher auf Bildqualität, Dateigröße und Workflow-Effizienz.

Preis und Verfügbarkeit

DxO PureRAW 6 ist ab sofort für macOS und Windows erhältlich und kann auch als Plugin für Adobe Lightroom Classic genutzt werden:

  • Neue Lizenz: 129,99 Euro
  • Upgrade von PureRAW 4 oder 5: 79,99 Euro

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Damit liegt der Preis für eine neue Lizenz etwas über dem Einführungspreis von PureRAW 5 (120 Euro). DxO setzt weiterhin auf ein Kaufmodell ohne Abo – in Zeiten, in denen Konkurrent Topaz Photo AI auf ein Abo-Modell umgestiegen ist, dürfte das für viele ein Argument sein.

Eine kostenlose 14-Tage-Testversion steht auf der DxO-Website zum Download bereit. Wie immer gilt: Wer DxO PhotoLab besitzt, findet die PureRAW-Funktionen größtenteils auch dort – wobei abzuwarten bleibt, wann DeepPRIME XD3 für Bayer-Sensoren auch in PhotoLab Einzug hält.

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joe

Also ich habe DXO PR 5 , dies beinhaltet DXO PR4. Adrian Fopp hat einen Test gemacht und folgendes festgestellt. DXO PR5 entrauscht erheblich schneller, aber verliert Details, weshalb er empfohlen hat, nur DXO PR4 zu verwenden. Ich warte erst einmal ab, ob die Entrauschung bei Version 6 tatsächlich besser ist, oder nur schneller. Qualität schlägt Geschwindigkeit

austrian

Adrian Fopp? Wer ist das? Meinst du etwas Fabian Fopp?

joe

😁😁😁Jaaaaaaaaa natürlich!!!

Stefan Zimmermann

Niemals im Leben würde ich solche Dinge jemand anderem überlassen. Nur das, was ich selbst teste, erlebe und sehe, zählt. Da kann mir – egal wer es ist – jemand noch so viel erzählen. Jeder hat doch ganz andere Gewichtungen, Ansprüche und Vorlieben, gerade in der Fotografie. Also warum nicht selbst ausprobieren?
Das ist wie bei YouTube-Videos: Sie können hilfreich sein, aber sie ersetzen niemals eigene Erfahrungen.

joe

Also der Fabian Fopp ist einer der seriösesten Menschen die ich kenne, dem glaube ich als einem von wenigen wirklich alles über Fotografie! Dem vertraue ich blind! Grundsätzlich gebe ich dir zwar recht, aber, wenn du nur Dinge glaubst die du selbst erlebst oder selbst erfährst, dann wird es eng oder du bist den ganzen Tag damit beschäftigt alles selbst auszuprobieren. In der Didaktik gibt es einen ähnlichen Ansatz, nur was man selbst erkennt, also Heurika – ich hab’s gefunden – bringt dauerhafte Erkenntnis, das Problem dabei ist, es stimmt so einfach nicht. Ich muss nicht einen Mord begehen um zu wissen was es bedeutet und werde das auch nicht vergessen, im Übrigen klappt das nur, wenn man unendlich Zeit hat. Neue Erkenntnis bekommt man auch durch zuverlässige Quellen und Fabian Fopp ist eine davon. Und bei the way, ich habe es überprüft und es stimmt!

Turmfalke

Kann dir nur zustimmen joe, habe Fabian Fopp gerade heute persönlich kennengelernt, sehr sympathisch, wirklich hilfsbereit, bodenständig und hat dazu ein gutes fundiertes Fachwissen über Fotografie. Ehrlichkeit ist bei ihm auch ausgeprägt.

Thomas Nordsee

Ich kenne ihn nur aus Videos: unspektakulär wissend und ohne Eitelkeiten… das ist selten geworden. Ich meine mich zu erinnern, dass er ein Clubkamerad von Rolf ist. Außerdem finde ich den Dialekt klasse – unabhängig vom Inhalt.

Rolf Carl

Stimmt, es könnte sein, dass wir mal an einem Apero ein paar Worte gewechselt haben, bin mir aber nicht sicher. Turmfalke ist übrigens auch Mitglied im Verein.

Stefan Zimmermann

Lieber Joe, ich benötige keine Erfahrung im Mord, sondern es geht mir ausschließlich um die Fotografie 🙂 Viele Dinge, wie ein RAW-Konverter, habe ich schneller selbst getestet, als ein 30-minütiges Video anzuschauen. Zudem werde ich häufig enttäuscht, weil der Großteil der Inhalte nicht meinen Ansprüchen genügt. Das ist völlig in Ordnung – jeder hat unterschiedliche Schwerpunkte im Leben. Gerade in der Fotografie lasse ich mir aber nie meine eigene Meinung nehmen, weil mich genau das am meisten interessiert. Außerdem gibt es Menschen, die lieber einfache Bearbeitungen mögen, mit wenigen Reglern zufrieden sind, solange das Ergebnis gut aussieht. Andere wollen jeden einzelnen Parameter zu 100 % unter Kontrolle haben. Manche erkennen feinste Unterschiede zwischen verschiedenen Farbtonabstufungen, andere sehen sie gar nicht. Daher sind Testergebnisse in der Fotografie oft schwer zu vergleichen: Unterschiedliche Ansprüche und Gewichtungen führen zu sehr unterschiedlichen Fazits. Jemand, der nur gelegentlich zehn Fotos pro Woche auf dem Smartphone macht, denkt über die feinen Unterschiede eines RAW-Konverters gar nicht nach. Und vielleicht noch eines: Viele Menschen konsumieren mittlerweile Inhalte vor allem zur Unterhaltung, verbringen täglich Stunden auf YouTube. Vieles davon kann man deutlich besser selbst erfahren. Eigene Erfahrungen prägen stärker, man lernt mehr und es macht deutlich mehr Spaß –… Weiterlesen »

joe

Natürlich prägen eigene Erfahrungen stärker, aber wenn man alles selbst erfahren müsste um Erkenntnisse daraus zu gewinnen, bräuchte man mindestens 19 Leben. Das Beispiel mit dem Mord wurde bewusst gewählt, weil Dinge, bei denen wir Emotionen haben – ob positiv oder negativ – bleiben eben auch ohne Selbsterfahrung besonders gut haften. An welchen Urlaub erinnert man sich am Besten? An den wo etwas besonders passiert ist, Unfall, Liebe etc…

Turmfalke

“Der Kluge lernt aus allem und von jedem, der Normale aus seinen Erfahrungen und der Dumme weiß alles besser.

– Sokrates

😉

Rolf Carl

Schlaues Kerlchen, der Sokrates. Manche können mit soviel Weisheit aber nichts anfangen und legen lieber weiterhin die Hand auf die heisse Herdplatte, um zu überprüfen, ob man sich dann tatsächlich verbrennt.

joe

Kannte der schon Donald, der weiss doch auch alles, besser?

Turmfalke

Nein bestimmt nicht. 😉

Leonhard

War das die Pappnase, die das Drama “Strapse muss Elektra tragen” geschrieben hat, meinereiner kennt sich in der persischen Literatur nicht so aus?

Weil Allgemeinbildung wichtig ist hält meinereiner es mit der Bildung eben sehr allgemein!

Turmfalke

SOKRATES war ein griechischer Philosoph, der im 5. Jahrhundert v. Chr. in Athen lebte und dessen Gedankengut und erkenntnisfördernde Lehrmethode des Dialogs von Frage- und Antwortspiel (Mäeutik) auf den öffentlichen Plätzen Athens die abendländische Philosophie nachhaltig geprägt hat. Er gilt als Begründer der philosophischen autonomen Ethik und beschäftigte sich in diesem Zusammenhang auch mit der Rhetorik und der Dialektik der Sophisten.- lernhelfer..de

Leonhard

Vielen Dank, werter Turmfalke, nun ist meinereiner besser informiert, es lebe die Informatik in unserer Schreibstube. War eben etwas irrsinnitier, weil meinereiner von dem Mann hier noch nichts gelesen hat, aber wenn der schon 500 vor Festus gelebt hat kein Wunder, zumal er ja auch selber wohl nie was geschrieben hat, sondern seine Schüler, also wie beim Diktat, wo auch keiner weiß, wie viele Fehler der Herr Lehrer gemacht hätte. “Wer schläft der sündigt nicht aber wer sündigt schläft besser” soll ja nicht von dem sein, aber er soll jedem Manne geraten haben unbedingt zu heiraten, weil “ein Leben ohne Sinn immer noch besser ist als eine Talkshow mit Selbigem.” Solche Vollgesoffen, oder wie die wieder heißen sind eben schlaue Kerle, erklären einem die mathematische Frage “was ist besser, ein Viertel drinn oder ein Viertel draussen?” in einem einzigen Satz “eindeutig ein Viertel draußen, dann sind drei Viertel drinn”, bestreiten in der Regel alles außer ihrem Unterhalt und ermuntern zur Sanftmut, woran sich aber dummer Weise dann nicht alle halten. Zu dieser Religion ohne Gott hat meinereiner ein genau so komisches Verhältnis wie zur Religion mit einem solchen, wenn fromme einen als einen “von Jesus gesalbten” bezeichnen weiß meinereiner auch… Weiterlesen »

Stefan Zimmermann

Weil immer wieder DxO PureRAW gelobt wird, habe ich die Testversion von DxO PureRAW 5 vor zwei Wochen ausgiebig getestet. Wenn ich in Lightroom das Profil Adobe Farbe auswähle – das zwar nicht mein bevorzugtes Profil ist, weil es mir bereits zu stark eingreift und ich grundsätzlich eine flachere Ausgangsbasis für mehr Spielraum in der Nachbearbeitung bevorzuge – war die Farbcharakteristik von DxO PureRAW 5 absolut identisch zu Lightroom. Was Rauschen und Schärfe angeht, war ich jedoch nicht ganz zufrieden. Beim Entrauschen wurden feinste Details verschluckt, und das Ergebnis wirkte schnell unnatürlich, weil es zu glatt und stellenweise fleckig aussah. Lightroom erzeugt hier für meinen Geschmack ein deutlich natürlicheres Ergebnis. Gleiches gilt für die Schärfung: Ich bevorzuge eine eher flache Grundschärfe, weil stärkere Einstellungen später in der Bearbeitung durch andere Parameter – wie Kontrastanpassungen, Kantenanhebungen oder die finale Nachschärfung – schnell zu Artefakten führen können. Deshalb setze ich diesen Schritt grundsätzlich erst ganz am Ende der Bearbeitung. Ich bin mit DxO PureRAW insgesamt nicht warm geworden und konnte nie ein besseres Ergebnis erzielen als direkt über Lightroom. Hinzu kommt, dass bei DxO alle Parameter wie Entrauschung und Schärfung fest in einer neuen DNG-Datei „verbacken“ werden. In Lightroom bleibt alles rein… Weiterlesen »

joe

Du musst Version 4! verwenden, habe oben beschrieben weshalb! Ist übrigens in Version 5 aus eben diesem Grund enthalten.

Stefan Zimmermann

Ich werde es ausprobieren falls es davon noch eine Testversion gibt.

Leonhard

Wobei sich jetzt trefflich über “natürlich” und “unnatürlich” streiten ließe!

Auch bei der Schärfe gibt es eine Grenze, welche die Natur vorgibt, will heißen, dann wird zu viel Schärfe eben unnatürlich, genau in dem Augenblick, wenn man dann Details sieht, welche man eben normal nicht sieht.

So etwas führt dann gerade bei Betrachtern, welche nicht zu den “Helden der Bildbearbeitung” gerechnet werden können ganz schnell dazu, dass sich ein Unbehagen einschleicht und man große Detailkunst eher als “Kitsch” wahrnimmt. Was “natürlich” ist entscheidet eben nach wie vor noch die NI, welche genau so auf Vergleichsmuster zurück greift wie eine KI, nur eben nicht in diesem Nett der Inder, sondern im eigenen Gehirn, falls vorhanden.

Rolf Carl

Guter Kommentar, sehe ich auch so. Bei manchen gibt es bei den Reglern nur eine Richtung, nämlich nach rechts. Überschärfte Bilder und übermässig gesättigte Farben sind vor allem bei Influencern und Youtubern sehr beliebt. Auffallen ist alles, da nimmt man auch in Kauf, dass die Fotos grell und unnatürlich wirken. Von übertriebenem HDR, wie es z.B. in der Werbung üblich ist, fange ich schon gar nicht erst an, das hat mit authentischer Fotografie rein gar nichts mehr zu tun.

Leonhard

Kann man ja auch nur so sehen, lieber Rolf!

Bei der Bildgestaltung braucht man viele Regler, wobei man die Regler im Kopf oft noch denen in PS vorziehen sollte!

Um den Blick eines Betrachters auf etwas zu lenken hat man prinzipiell 2 Möglichkeiten, dies mit Schärfe zu machen, nämlich die Schärfe des Motivs genau so wie die Unschärfe um dieses herum. Also anstatt ein Motiv zu über schärfen arbeitet man einfach gekonnt mit Unschärfe um selbiges herum, der pschüschologische Effekt (oder wie der Quatsch wieder heißt) ist ein ganz einfacher: Verweildauer des Betrachters auf einem Bild erzielt man am Besten, wenn der Betrachter anfangen muss, sich einige Dinge vorzustellen, wenn der sich was vorstellt kann er es sich aus seinem Blickwinkel eh schöner vorstellen wie dies meinereiner vorhersehen kann. Dass man durch Verdeckung mehr Interesse erzeugen kann, dieses Beispiel gibt uns z.B. die Dessous-Industrie, auch hier macht “Unschärfe” den Betrachter schärfer als die “nackten Tatsachen” in HDR!

Rene Stämpfli

Ich verwend DxOPR seit vielen Jahren. So eben habe ich PR5 und PR6 mit einigen Konzertaufnahmen der A1 und A9III bei jeweils ISO 12800 und C1 getestet. Bei jeweils 100% sehe ich bei beiden Kameras bezüglich BQ keinen Unterschied. Bei 300% gibt es einen leichten Unterschied bei der A9III. 300% bei 24 MPx sind aber nicht wirklich sinnvoll. So gesehen ist ein upgrade nicht wirklich notwendig.

joe

Es geht eher darum, dass die Files erheblich kleiner sind, als bei Vs5 oder 4. Wenn es nicht besser ist als 5, dann bleib ich bei 4, das ist nämlich besser als 5

Rene Stämpfli

Mittlerweile habe ich mehrere RAW Files mit PR6 bearbeitet und festgestellt, dass die BQ bei ISO 20000+ eindeutig bessser ist. Das parallele Batch Processing ist auch schneller. Dust removal funktioniert auch ganz gut. Die komprimierten Files sind etwa halb so gross, wie das verlustlos komprimierte RAW. Zwischen unkomprimierten und komprimierten dng sehe ich keinen Unterschied in der BQ. So gesehen lohnt sich ein Uprade für mich doch und kostet ja auch nicht viel.

Alfred Proksch

Etwas muss ich zum Thema Schärfe-Details beisteuern.

Wenn z.B. meine 102 Megapixel Landschafts Mittelformat Datei geöffnet auf dem Monitorbild erscheint entdecke ich bei der vergrößerten Sichtung Dinge die ich mit dem Auge übersehen habe. Als Beispiel möchte ich das weggeworfene Kaugummi Papier im Gras erwähnen. Im Vollformat sieht man dieses bestimmt genau so, beim Mittelformat kann ich ablesen wer den Kaugummi produziert hat. Ist die Aufnahme zufällig wegen der Schatten/Lichter Zeichnung mit der Pixelshift Funktion gemacht worden ist dieses Papier sogar noch farbig perfekt mit mehr Kontrast sichtbar. Braucht mein Auge diese Genauigkeit?

Bei Produktaufnahmen im Nahbereich werden mit dem freien Auge nicht wahrgenommene Stäubchen zu deutlich sichtbaren „Sandkörnern“! Fazit: Zu viel ist zu viel! Diese Effekte mit einer sehr guten Software verstärken? Muss nicht sein.

Rolf Carl

Ist mir auch schon geschehen, nur war es statt einem Kaugummipapier ein Zigarettenstummel. Die Aufnahme war natürlich unbrauchbar, gesehen habe ich es aber erst am PC in der 100%-Ansicht.

Ich finde auch, dass ein standardmässig nachgeschärftes RAW vollkommen ausreicht. Aber manche übertreiben es masslos mit der Schärfe, was dann ziemlich unnatürlich rüberkommt. Auf den heutigen Detailreichtum möchte ich aber auch nicht mehr verzichten, das ist eine ganz andere Liga als zur analogen Zeit, als die Fotos in der Vergrösserung etwa gleich ausahen wie heute die der SPs.

Alfred Proksch

Genau so sehe ich es auch.

Leonhard

Also Detail und Schärfe kann man nie genug haben, klar, ein Beispiel:

Wenn man auf einem Kaugummipapier keinen Fingerabdruck erkennen kann um die Sache wegen der Umweltverunschmutzung zur Anzeige bringen zu können oder die auf dem Kippen befindliche DNA nicht so klar erkennen kann, dass man Rasse und Geschlecht des Kaugummikauers ermitteln kann, dann muss dringend ein Upgrade für die Knipse her, solche Ungenauigkeiten gehen ja gar nicht, wo kommt der Fotograf denn da hin?

Rene Stämpfli

Also bezüglich Schärfe hatte ich bis anhin nie Probleme. Zudem sind Schärfe und Auflösung nicht dasselbe.

Trainspotter_Brenzbahn

Ich habe vor 38 Tagen ein Upgrade von Version 4 auf 5 erworben – in Kenntnis dessen, dass DxO üblicherweise im Frühjahr eine neue Version veröffentlicht. Vor diesem Hintergrund bin ich davon ausgegangen, dass es – wie in der Softwarebranche vielfach üblich – eine faire Übergangsregelung für Kunden gibt, die kurz vor Erscheinen einer neuen Hauptversion ein Upgrade durchführen.

Dass es hierzu laut DxO keine vertragliche Regelung gibt, nehme ich zur Kenntnis. Unabhängig davon stellt sich für mich jedoch die Frage, wie DxO das Thema Kundenzufriedenheit und langfristige Kundenbindung in solchen Konstellationen bewertet.

Die Art und Weise, wie Unternehmen mit Grenzfällen umgehen, ist für viele Kunden ein wichtiger Maßstab bei zukünftigen Investitionsentscheidungen. Entsprechend werde ich meine weitere Produkt- und Upgrade-Planung auch von der in diesem Fall getroffenen Entscheidung abhängig machen.

Ich sehe der finalen Rückmeldung entgegen und hoffe auf eine für beide Seiten angemessene Lösung.

Trainspotter_Brenzbahn

Guten Tag,

Wenn Sie DxO PureRAW nach dem 1. Februar 2026 erworben haben, sollten Sie eine E-Mail mit einem zeitlich begrenzten persönlichen Angebot erhalten haben – vorausgesetzt, Sie haben dem Erhalt unserer Angebote und Ankündigungen (Newsletter) zugestimmt.

Für Bestellungen, die vor diesem Datum getätigt wurden, können wir leider keine Ausnahmen machen, da die Angebotsbedingungen einheitlich für alle Kundinnen und Kunden gelten.

Wir danken Ihnen herzlich für Ihr Verständnis und Ihr Interesse an DxO.

Mit freundlichen Grüßen
DxO Labs Support Team

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An das DxO Labs Support Team

Damit endet unsere Geschäftsbeziehung dauerhaft! 
DxO PureRAW benötige ich nicht um meine Foto zu entrauschen!
Auch reichen mir die Objektivprofile meiner Bildbearbeitungsprogramme völlig aus.

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(mal schaun, wo es im Web die Lizenzschlüssel noch überall gibt 😉 Wer nicht will, der hat schon.)

Helga

Ärgerlich, aber bei vielen Sachen, auch bei der Software, gibt es einen Stichtag.
Manchmal hat man Glück, manchmal doch weniger. Damit soll man umgehen können, auch wenn es hin und wieder nicht passt.
“DxO PureRAW benötige ich nicht um meine Foto zu entrauschen!
Auch reichen mir die Objektivprofile meiner Bildbearbeitungsprogramme völlig aus.”
Da stellt sich hier die Frage, warum kauft man ein Upgrade, wenn man die Software gar nicht benötigt?

Bernhard

Habe gerade PureRaw 6 getestet. PC eingefroren, Photoshop mag das Programm gar nicht. Die Ausgabe Dateigröße war 70MB, das Original RAW hatte 30MB. Stapelverarbeitung blieb stecken. Hier scheint noch reichlich Nachholbedarf. Mein Rechner: Win, Intel i7, 32 GB RAM

joe

Habe heute DXO 6 runtergeladen und mit DXO 4 verglichen – das Ergebnis ist eindeutig. DXO 6 ist extrem schnell, aber DXO 4 ist erheblich detailreicher, also wenn DXO 4 noch erhältlich ist – kaufen!

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