Fujifilm Kameras

Fuji Manager: „Wir werden niemals eine Vollformatkamera vorstellen“

Fuji bekennt sich zum APS-C- und Mittelformat und kündigt an, niemals eine Vollformatkamera auf den Markt bringen zu wollen.

Vollformat-DSLMs auf dem Vormarsch

In den letzten Wochen hat sich fast alles um spiegellose Vollformatkameras gedreht. Sony ist in diesem Bereich natürlich seit Jahren Marktführer, doch mit einem Schlag sind nun eben drei große Konkurrenten in den Markt der Vollformat-DSLMs eingestiegen – Canon, Nikon und Panasonic.

Wer keine spiegellose Vollformatkamera im Angebot hat, ist inzwischen also fast schon ein Außenseiter. Und manche sehen es auch als großen Fehler an, wenn Unternehmen einen Bogen um spiegellose Vollformatkameras machen, denn nicht wenige sehen hier langfristig eben die „Zukunft der Kameras“.

Keine Vollformatkamera von Fujifilm

Andere hingegen sind der Meinung, dass im Bereich der spiegellosen Vollformatkameras letztendlich nicht alle Hersteller überleben werden, weil es ein zu großes Angebote bei zu wenig Nachfrage gibt. Diese Meinung scheinen auch Unternehmen wie Olympus und Fujifilm zu teilen. Denn während sich Olympus erst kürzlich zum Micro-Four-Thirds-Format bekannt hat und in naher Zukunft wohl auch ein neues MFT-Flaggschiff auf den Markt bringen möchte, hat Fujifilm nun offiziell verlauten lassen, dass niemals eine Fujifilm Vollformatkamera auf den Markt kommen wird.

Diese Aussage stammt von Fuji Manager Toshihisa lida, der im Interview mit DPReview auf die Frage, ob Fujifilm irgendwann in den Vollformatbereich einsteigen könnte, schlicht und einfach mit „nein, niemals“ geantwortet hat. Toshihisa ist der Meinung, dass sich Fujifilm mit einer eigenen Vollformatkamera nur selbst Konkurrenz machen würde. Darüber hinaus sei das Unternehmen mit APS-C-Kameras wie der X-T3 und aktuellen Mittelformatkameras auch sehr gut aufgestellt und biete zwei komplett unterschiedliche Systeme für verschiedene Zielgruppen an.

Wie seht ihr das? Ist es die richtige Entscheidung von Fujifilm, keine Vollformatkamera auf den Markt bringen zu wollen?

Mark Göpferich

Mark Göpferich

Gründer von Photografix und freiberuflicher Redakteur, der sich seit vielen Jahren immer wieder aufs Neue von Fotografie und Kameras begeistern lässt. Mit mehr als 2.500 Artikeln hier auf Photografix inzwischen so etwas wie ein Experte für neue Kameras.

115 Kommentare

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  • Ein klares JA

    Fuji hat für mich eine Nische so gut gefüllt, das sie perfekt aufgestellt sind. Warum Vollformat wenn Mittelformat bei Fuji bezahlbar wird. Da kann Sony und der Rest bauen was es will.
    APSC ist im Alltag so gut, das Vollformat für mich so sind wie 500 PS in einem Auto. Echt geil aber nicht für den Alltag notwendig.

    • Genau so ist es, habe beide in Betrieb, jede hat seine Stärken und Schwächen, vom Foto her merkt man den Unterschied nicht sofort . Das größte Problem sind immer die Objektive, sie machen alles so teuer und schwer, weil zu groß, nix mit kompakter kleinen Kamera!

      • Hallo hallo:-)
        Ich nutze Fuji x und überlege zusätzlich eine gfx50 zu kaufen.
        Ich würde mich gerne mal mit Ihnen austauschen.

    • Bezahlbar… Naja wir reden hier immer noch von ner 6000€ Kamera mit ollem Kontrast AF. Selbst für ein Profi wird sich da zweimal überlegen obs nicht auch ne 5DSR oder Sony A7R3 tut. Denn der Qualitätssprung von Kleinbild auf Fuji’s „Mini-Medium-Format“ ist ja nochmal geringer als der von APS-C zu KB. Wenn man sich mal die Testszene auf Dpreview anschaut, sieht man kaum Unterschiede selbst auf RAW ISO6400.
      Was APS-C angeht, kommt das auf deinen Alltag an. Wer Bilder mal öfter auf 80×60 cm vergrößert, kommt bei APS-C schnell an seine Grenzen. Denn selbst bei gleicher Auflösung hat eine Vollformat eine ganz andere Rauschqualität. Und zusätzlich muss man ja auch noch Fujis ISO-Cheating einrechnen. Da brauche ich ja ISO 6400 um gleich zu belichten wie jede andere Kamera bei ISO 4000.

      • hallo uneternal,
        also betrachte ich frühere kameras von fuji, sah das von dir so genannte iso-cheating völlig anders aus. da haben tatsächlich nikon, canon und co gepfuscht und fuji lag auf den punkt genau. jetzt wo fuji eine andere art hat die iso-zahlen einzulesen wird gebrüllt von leuten die das gleiche damals bei canon und nikon nicht sehen wollten. also jetzt mal genug vom rumbrüllen. wer im glashaus sitzt sollte nicht mit steinen werfen.
        http://www.photonstophotos.net/Charts/Measured_ISO.htm

        zum nächsten. der unterschied zwischen kleinbild und mittelformat ist minimal und der unterschied zwischen kleinbild und aps ist riesig. super. sowas nennt man ansichtssache.

        und der nächste und letzte punkt, schau dir mal das mittelformat aller mittelformathersteller an. die da zum beispiel heißen pentax, leica,… die sind alle nicht größer. nur weil fuji nun in den vordergrund geht, meinst du deinen müll abladen zu müssen. meine güte…

      • Daniel lass es, denn den Müll über Fujis ISO-Cheating verbreitet er gerne, hat aber leider keine Ahnung worüber er da überhaupt schreibt.

    • Ja, Fujifilm handelt da völlig richtig. Im übrigen ist das APS-C-Format der Fujifilm-Kameras nicht nur für Amateure gut, sondern auch für immer mehr Profis. Das „kleine Kleinbild“ von Fuji ist so gut, dass man damit praktisch alles machen kann, und die Kameras und Objektive sind so schön und so „fotografisch“ gestaltet, dass es einfach Freude macht.

      Viele Grüße
      Christian

      • Hi Christian,
        da stimme ich Dir voll zu. Besitze selber die x10, t1, xpro1 und xpro2, x3 und eine Leica 8.2. Reicht völlig für den Normalverbraucher mit 70-zig. Damit decke ich vom Fotobuch bis zu DIN A3 alles ab. Hervorragende Festbrennweiten, t1 und xpro2 wetterfest und handlich. Service sehr gut. Fuji ist auf den richtigen wege, bis auf die klobige neue hr1. Die meisten machen doch nur Fotobücher, wozu der ganze Pixelwahn und die Diskussion APS-C, Vollformat vs. Mittelformat. Meine Lieblingskamera ist die x10 und die 8.2. Die alte Leica mit ihren bescheidenen 10 mp, den grausamen Display, das Rauschen. Reicht völlig auf meinen Reisen mit der 8.2 Diva der Fotografie. In den Diskussionen der Foren und den Tests in den Zeitschriften dreht sich doch nur noch alles um die Technik. Wozu?
        Gruß Ingo

  • Es wurden 2017 gut 200.000 FF DSLM verkauft und 500.000 FF DSLR macht zusammen 700.000 Stück also eine kluge Entscheidung von Olympus und Fuji.
    Wer zukünftig den FF Markt regieren wird steht noch in den Sternen, der DSLR Sektor schrumpelt vor sich hin und bei DSLM geht es jetzt erst los ( Sony mal ausgenommen)
    Die Platzhirsche haben auch keine „Überflieger“ vorgestellt und die neue Generation an „Fotografen“ hat keine Altlasten im Schrank zu liegen und somit ein Adapter bedeutungslos ist. Vielleicht streiten sich zukünftig Sony und Panasonic um Platz 1&2….naja auf jeden Fall kommt frischer Wind in die Bude 📸

  • Es gibt doch keine Alternative!
    Die aunterschiede zwischen Halb- Und VollFormat sind viel zu gering!
    Wenn Olympus schlau ist, machen die es genauso – die neue Kamera hat dann Mittelformat.

    Alles andere ist Kleinkrämerei!
    FUJI macht alles richtig mit den Sensoren!
    Canon viel falsch!

      • Kein Problem, nach 30 Jahren EOS und 8 Jahren Fuji weiß ich ja ganz gut wovon ich rede.

        Die sollen mal alle nicht so markengeil sein – jeder will immer nur seinen Kauf rechtfertigen, ich kaufe immer was zu meinen Motiven passt.

  • Wir werden niemals eine Mauer bauen…. eh, eine KB Kamera bauen.

    Entschuldigung, jedoch wenn ich diese Aussage höre, kommt es meistens anders herum.

  • Fuji bleibt somit dem Konzept treu. XTrans im APS-C Format und Mittelformat, ich verstehe nicht weshalb Leute nach Kleinbild verlangen. Der Markt ist satt, für Fujifilm wäre es ein großes Risiko mit einer dritten Sensorreihe und weiteren Objektivreihe. Der Abbildungsunterschied zu APS-C ist zu gering, der Gewichtsvorteil wäre obselet bei entsprechender Objektivgüte und die Kosten exorbitant – insbesondere wo der Einstieg ins Mittelformat fast schon unfassbar günstig ist – wenn man es denn braucht oder möchte.

    Ich finde diesen Weg sympathisch wie auch den Entschluss von Olympus dem MFT System treu zu bleiben. Ich bleibe bei meinem X System und der ersten A7 ohne Schnickschnack. Und hoffe auf weitere Top Fuji Optiken.

    Und ja, jeder sollte kaufen was er/sie benötigt und nicht was die Werbung vorgaukelt. 😉

    Gruß

    Daniel

      • Müsste Fuji heute nochmals ins spiegellose Segment neu einsteigen, würden die sich mit Sicherheit nicht mehr für APSC entscheiden. Dies hat man damals getan, da man Vorbehalte gegenüber Größe und Gewicht hatte. Dass dies unbegründet ist, macht ihnen Sony vor. Ich habe vom Fuji X-System mit sehr guten Linsen zu Sony gewechselt und sehe einen deutlichen Qualitätssprung nach vorne. Auch wenn man das bei Fuji nicht hören will. Sie sind gut, aber eben nicht gleichwertig zu Vollformat. Bedenkt bitte, dass Vollformat eine 2,3 x größere Sensorfläche bietet als APS-C. Das von Fuji jetzt ins Leben gerufene Mittelformat ist gerade mal 70 % größer als Vollformat. Sämtliche Mittelformat Linsen sind lichtschwach bei Fuji und der AF ein reiner Kontrast- AF, somit entsprechend lahm. Abgesetzt hat sich Fuji von der Konkurrenz bislang nur mit dem Preis. Die Bilder sind bislang im Ergebnis auch nicht besser als bei Vollformat.

      • Tom eine entscheidende Frage hätte ich da noch zu deiner Fuji Zeit. Mit welchem Konverter hast du die RAW Daten bearbeitet?

      • Tom,
        Fuji hatte sich schon zu DSLR Zeiten gegen das „Vollformat“ entschieden und dies auch mehrmals betont also hält Fuji weiterhin am Konzept fest und hat weniger was mit der „Baugröße“ zu tun.

        „Dies hat man damals getan, da man Vorbehalte gegenüber Größe und Gewicht hatte. Dass dies unbegründet ist, macht ihnen Sony vor.“

        Also das XF 23/ 1.4 ist kleiner, leichter und auch preiswerter im direkten Vergleich zum FE 24/1.4 da macht Sony erstmal garnichts vor. Ganz im Gegenteil, da Sony das E Bajonett erst für das APSC Format entwickelte muss der APSC Kunde,dank FF, nun auf größere und schwerere FE Objektive zurück greifen wenn „Lichtstärke“ gewünscht wird

      • @Tom

        also solche Gedanken kann man ja kaum umkommentiert lassen…
        Es geht gar nicht um Sensoren, es geht immer um Licht und Objektive!

        Die verändern die Fotografie mehr und stärker als jeder Sensor.
        Schon Nikon hat sich mit der D1 damals richtig entschieden – halbes KB-Format – kompaktere, oder leistungsfähigere Objektive.
        Erst Canon hat dann den Leuten eingehämmert, Vollformat (schon alleine der Name ist ein mieser Marketingwitz!) das VF viel geiler ist und hat dazu noch RAW kreiert.
        Und jetzt sehen wir an der R wie fett und teuer die Objektive werden und auch Sony baut dicke Dinger und Sigma am schlimmsten.
        Und auch beim kleinen Mittelformat machen die Objektive den Unterschied, zwar dick und schwer – aber noch mal deutlich mehr Leistung als bei VF.

        Ein klasse Bild ist ein klasse Bild, völlig Wurscht mit welchem Sensor auf genommen und auch Halbformat und mFT können da bestens mithalten.
        VF wird immer ein „kleines“ Nischenformat bleiben, für Leute die sich unterscheiden wollen und oft nicht zwischen guten und besseren Bilder unterscheiden können!

        Danke Fuji und Panasonic und Olympus!

      • @ Cat

        Du bringst es auf den Punkt!

        Das Objektive wichtiger sind als die Kamera ist ebenfalls meine Meinung!

        Das Mittelformat von Fuji bringt z. B. eine höhere Plastizität als kleinere Formate, dies liegt meiner Meinung nach jedoch nicht an der Kamera, sondern an den auf absolute Bildqualität getrimmten MF Objektiven; das ist garantiert auch der Grund warum viele Objektive nur F4 haben.
        Und Objektivqualität bedeutet nicht nur eine hohe Auflösung liefern!

        Und wenn man sich die Hasselblad X1D-50c bei Dxomark anguckt, dann dürfen MF Objektive auch lichtschwächer sein!

        Bei YouTube hat einer mal getestet, ob die Kamera entscheident ist (leider finde ich das Video nicht mehr):
        eine Sony A7 mit sehr schlechtem Fremdanbieterobjektiv
        eine Panasonic GH5 mit sehr gutem Objektiv

        Ratet mal, wer gewonnen hat?
        Die Panasonic GH5 mit sehr gutem Objektiv!!!

        Ein schönes Wochenende allen!

  • Fuji GFX mit Vollformat gibt es schon. Mit dem Techart Canon EF Lens to Fujifilm GFX Autofocus Adapter (EF-GFX) $499.00. IS, Autofokus und EXIF wird geschrieben, der Adapter kann mit Micro USB upgedatet werden. Es bleiben für Vollformat 30 Megapixel übrig.

    Fuji selbst stellt ein Upgrade für das Vollformat zur Verfügung. Für Canon EF Linsen Besitzer (TS Objektive) oder andere hochwertige Objektive eine echte Überlegung. Die neue GFX-50R ist nicht so teuer und nochmals kleiner und schlanker. Wer mehr braucht greift zur GFX 100, dann bleiben 60 Megapixel für das Vollformat übrig.

    Somit hat Fuji gut nachgedacht wenn sie sich aus einer dritten Baureihe heraus halten.

    Zum APS-C mit dem X-Trans Sensor der XT-3. Das reicht allemal für den üblichen Gebrauch, selbst dem professionellen. Was mir an der XT-3 so gefällt sind die sehr guten Festbrennweiten und die Kompaktheit dieses Systems.

    Meine GFX50s ist auch nicht größer als die Vollformat Klötze, die guten Objektive für VM sind zum Teil sogar größer und schwerer als die Mittelformat Objektive.

    Dazu die neuen Mitbewerber im Vollformat, warum soll sich Fuji das antun? Wie Olympus auf die eignen Stärken konzentrieren und Qualität abliefern, das ist auf Dauer die bessere Strategie.

  • Als ich vor etlichen Jahren meinen Durst M 707 kaufte, schrieb eine Fotozeitschrift: Eine Anschaffung für die Ewigkeit.
    2005 begann ich mit der Digitalfotografie. Den Durst nutze ich seitdem nur noch als Reprogerät. In dieser Funktion wird er wohl noch eine Ewigkeit halten. Soweit zu ewig oder nie.

  • Letztlich geht es um Absatzzahlen und ich glaube, die breite Masse kennt den Unterschied zwischen APS-C und Vollformat weniger…

    Ambitionierte Amateure biete Fuji ja durchaus auch tolle Systeme und Objekte…von daher.

  • ich denke, daß fuji alles richig macht. wenn sie sich weiter auf aps konzentrieren, bleiben sie konkurenzlos. kein anderer hersteller kann nur annähernd bei der aps gerechneten objektivauswahl bei fuji mithalten und die vorteile durch höhere isowerte bei kb schrumpfen weiter. das was als vorteil für kleinbild bleibt ist die tiefenunschärfe, welche aber wieder durch mittelformat übertroffen wird. auflösungen jenseits der 24mp können durch pixel-shift erreicht werden (noch nicht bei fuji). ich brauche sie allerdings nicht. das menschliche auge hat glaube ich rund 8mp. wenn ich ein bild betrachte, dann das ganze bild. da kann ich bei 24mp eine menge rausschneiden…

    da könnte ich lange weiter schreiben. ich sehe fuji auf dem richtigen weg und liebe es mit dem system zu photographieren. ganz böse,… wer mehr tiefenunschärfe braucht sollte sich ein i-phone kaufen. 😀 ;-P

  • Schon sehr interessant … ich habe mir mal die Mühe gemacht, das Top Management von Fujifilm unter die Lupe zu nehmen. Und was habe ich herausgefunden?

    Der oben erwähnte Toshihisa lida ist nicht mal im Top Management aufgeführt. Mit anderen Worten, dieser Mann hat gar nichts zu sagen und deshalb ist für mich die Aussage: „Wir werden niemals eine Vollformatkamera vorstellen“ nichtssagend und somit reine Makulatur.

    • Stimmt Mirko,

      aber es steht nicht, wie lange er es schon ist und wie lange er es noch sein wird. Die heutigen Manager denken nur noch quartalsweise und wenn die Zahlen nicht stimmen, sind sie schneller weg als Fussballtrainer. Und der Nachfolger hat dann vielleicht ganz andere Ideen. Darum kann ich solche „langfristige“ Aussagen gar nicht ernst nehmen, denn langfristig sind wir alle tot.

      • Der Gute ist schon ein paar Jahre bei Fuji und vielleicht würde er bzw. Fuji die Meinung ändern wenn der Markt für das Vollformat „groß“ wäre aber für die paar Kameras mitzumischen lohnt sich nicht, da teilt man sich lieber den Markt für das kleine Mittelformat mit Hasselblad …ist ja auch nicht mehr viel teurer

  • Warum sollten sie das tun? Der Markt der Vollformatkameras ist begrenzt. Bis man als Hersteller hier Fuss fasst, muss man kräftig investieren. Und das für ein kleines Stück vom Kuchen? Das wäre unternehmerisch und betriebswirtschaftlich dumm. Sie besetzen erfolgreich das APS-C Segment und schaffen es durch hochwertige Kameras und Objektive mit kompakter Grösse und überlegenem Bedienkonzept den Grossen wie Sony, Nikon und Canon erfolgreich Kunden abzuwerben…und für die Pixelpeeper und Technikfreaks gibt es das Mittelformat System…

  • Guter Entschluss. Obwohl man niemals nie sagen sollte, was hätte der Einstieg ins Vollformat zur Folge? Neue Objektive, neue Gehäuse, viel Geld erstmal zur Entwicklung……und das in einem Markt, der mit VF gerade jetzt geflutet wird. Fuji hat das APS-C Format zur Vollendung entwickelt, es passt für die private und gewerbliche Fotografie. Wir haben im Allgemeinen einen schrumpfenden Fotomarkt, viele ehemalige Kamerakunden greifen auf das Handy zurück, es ist für viele gut genug. Der grosse Knackpunkt ist natürlich noch immer die Rauschfreiheit im höheren ISO-Bereich, aber man kann noch nicht sagen, was in punkto Sensorentwicklung noch drin ist. Auch Sony stürzt sich gerade auf APS-C, ein Bereich, der vernachlässigt wurde. Dafür gibt es gute Gründe, nämlich das gewinnträchtige VF zu etablieren und dann alles andere zu machen. Im Grunde brauchen wir auch keine höheren Auflösungen als 24 MP, denn das Glas muss mit der Auflösung mit ziehen. Es ist noch nicht mal nötig, alle 2 Jahre neue Kameras zu präsentieren, nur will der heutige Kunde ständig neue Lebenszeichen der Hersteller sehen.

  • Finde ich gut von Fuji. Im DSLM APS-C Markt sind die von den Produkten her sehr gut aufgestellt.

    An der Fuji-Nutzer hätte ich aber mal ein paar Fragen:
    Ich habe mir überlegt, eine zweite Kamera für Street-Aufnahmen zu kaufen. Die Kamera sollte auch bei Lowlight eine gute Qualität abliefern. Würdet ihr mir eher zur X-E3 mit dem 23mm f2.0 oder doch zur X100F raten? Stört der fehlende Stabi bei den kleineren Fujis oder kann man bei Weitwinkelobjektiven auf den Stabi verzichten?
    Da ich nun fast ein Jahr lang mit MFT fotografiere (GX8) hatte ich als Alternative noch die Pen-F in die Auswahl mit einbezogen.
    Würdet ihr sagen, dass der intigrierte Stabi in der Pen-F die Differenz zwischen den beiden Systemen wieder ausgleicht oder soll ich doch eher eine Fuji nehmen?

    Danke im Voraus.

    • Philip,
      ich kenne die GX8 nicht aber wenn Du schon mFT besitzt vielleicht noch mit dazu gehörigen Objektiven und Du nur zusätzlich was Kleines haben möchtest würde ICH wohl zur PEN greifen.
      Zum IBIS, habe ich noch NIE vermisst und mit einer Fuji wirst Du ansonsten auch nichts falsch machen 😉

      • Hi Mirko,

        auch dir danke für deine Antwort.

        Ein 20mm f1.7 und ein 42,5mm f1.7 sind bereits vorhanden im MFT Bereich.

        Damals habe ich mich für die GX8 entschieden, da mir das Gesamtpaket sehr zugesagt hat:
        Klappbarer Sucher, Schwenkdisplay, Allwetterschutz, günstige und gleichzeitig gute Objektive im Angebot…
        Außerdem musste ich erst einmal ausprobieren, was ich denn fotografieren möchte und meine Fähigkeiten verbessern. Vorher habe ich nur mit dem Smartphone geknipst.

        Nun merke ich, dass gerade im Dunklen MFT seine Grenzen hat (habe ich vorher schon gewusst, aber man sollte es selbst ausprobieren. So meine Meinung). Kann aber auch an meinen Fähigkeiten liegen.

        Wenn der fehlende IBIS bisher nicht gestört hat, ist es schon mal ein gutes Zeichen.

        Gerade die X100F hat es mir, wie bereits im anderen Post angemerkt, angetan, obwohl ich diese noch nicht ausprobiert habe.
        Die E3 ist leider die einzige günstige Fujikamera im Messsucherstil. Diese konnte ich bereits ausprobieren und fand nur den Griff etwas gewöhnungsbedürftig.

    • hallo philip,
      die frage ist nicht so leicht zu beantworten. ich persönlich würde für reine streetphotographie allerdings die x100f bevorzugen. hier hast du kein blackout und eine überragende kamera. der nachteil ist, daß du die objektive nicht wechseln kannst.
      bei der x-e3 würde ich dann vielleicht bei street eher zum 27mm f2.8 greifen. das objektiv ist sehr schnell und macht sehr gute bilder. wer damit aus der hand filmen will, ist aber bei fuji mit den genannten objektiven falsch.

      die pen-f hat den vorteil eines bildstabis, den man bei nachteilhaftem gebrauch auch abschalten kann. tiefenunschärfe ist mit mft allerdings etwas schwerer zu erzeugen. vorteil der pen f, aber ganz klar das klappbare display. das nutze ich sehr gerne, weil die leute sich nicht beobachtet fühlen wenn man aus der hüfte schießt.

      ja fuji, baut endlich mal eine messsucherkamera mit klappdisplay. 😉

      • Hi Daniel,

        danke für deine Antwort.
        Ein Messsucher-Design mit Klapp- oder Schwenkdisplay wäre natürlich etwas feines.

        Gerade die X Pro2 gefällt mir sehr ist aber leider erstmal zu teuer. Gerade weil eine Pro3 bestimmt nicht mehr lange auf sich warten lässt und keinen Touchscreen besitzt.
        Vom Design her gefällt mir die X100F etwas besser als die X-E3, da der Griff der e3 „angeschraubt bzw. angeklebt“ wirkt. Die Pen-F ist vom Anfass-Gefühl ne andere Liga.
        Aber beim Fotografieren geht es ja nicht nur ums Design der Kamera, sondern um das Aussehen und die Qualität der geschossenen Bilder.

        Mit der E3 könnte ich im nach hinein weitere Linsen dazu kaufen. Ein Ultraweitwinkel ala PanaLeica 12mm f1.4 wäre mein nächster Kauf. Bei Fuji würde es wohl das Fujinon XF16mm f1.4 WR werden.

        Das würde bei der X100F wegfallen.

        Bei der Pen-F wäre bereits ein Pana 20mm 1.7 vorhanden, welches sehr scharfe Bilder im hellen macht.
        Im Lowlight ist es ok aber da würde ich eben ebenfalls sehr gute Ergebnisse erzielen wollen.

        Schwierig.

      • hallo philip,
        was man vielleicht noch erwähnen sollte, für die x100f gibt es ja noch die konverter welche bei dieser x100f nun von der kamera automatisch erkannt werden. mit dem weitwinkelkonverter kommt man damit also auf 18mm f2 wenn ich mich richtig erinnere und mit dem telekonverter auf 35mm f2. durch croppen kommt man da bestimmt locker auf 50mm mit brauchbarer bildqualität.

        ob das xf16mm f1.4 für street geeignet ist, weiß ich nicht. es ist ohne frage ein sehr gutes objektiv.

    • Das ist reine Geschmacksache. Ich habe aktuell noch eine PEN F und hatte von der Fuji X100 die ersten drei Generationen. Sowohl die PEN F als auch die X100T (und die F sowieso) sind tolle Kameras. Bei der X100 legt man sich aber auf die 35mm Brennweite fest. Bei der PEN F kann man dafür die Objektive wechseln wie es gerade passt. Ich habe das 17mm 1.8 (35mm) und das 14-42mm Pancake und ich bin damit super flexibel aufgestellt. Die Bedienung der Fuji ist klassischer. Die PEN F bietet dafür mehr „Spielereien“, einen tollen Bildstabilisator und mehr Flexibilität. Genau wegen dem letzten Punkt habe ich letztlich die Fuji wieder verkauft.

  • Fuji hat ein Problem…

    Nur auf ein Format zu setzten ist der Tod.
    Das kann jeder bei sich selbst prüfen. Wie lange muß man eine Kamera haben, bis sie schlußendlich einfach langweilig wird ???
    Jeder will doch mal wieder was Neues haben.
    Da Fuji nur APS – C macht und immer nur 2 MP draufhaut, der AF ist wohl nun in der richtigen Geschwindigkeit, was soll noch kommen ?
    Warum oder weshalb soll ein X T3 Besitzer noch einmal wechseln ??
    Warum sollte ein X T 2 Besitzer wechseln ??
    Ev bringt Fuji mal ein Kamera in Grün für die Landwirte und Gärtner und ein in Blau für die Metallarbeiter heraus ??
    Eine in Lila für die…
    und eine in Rot für die, die sowieso nur eine Kamera kaufen, weil Kamera dran steht.
    Fuji muß von der Autoindustrie lernen, viel verschiedene Modelle zu bringen.

    Sie sind ja gut, aber es wird langsam langweilig.
    Ich habe ja selbst bei Nikon viel Geld gelassen, weil mal was Neues her mußte.
    Nicht immer das Gleiche.

    Ich weiß, die armen Schweitzer müssen sparen, die Schwaben müsse spare,
    Die Berufsfotografen müssen erst abschreiben…
    usw, usw
    aber die vielen Hobbyisten, die möchten immer Neues.

    Es ist ja zu loben, das Fuji das MF preislich interessant macht, wenn hier genug Linsen gebraucht zu haben sein werden, kann es auch für die Quereinsteiger mollig warm werden.

    Rolf Carl hat ja errechnet, das die Schweitzer im Durchschnitt ca 700 Euro mehr in der Tasche haben als die Deutschen.
    es ist aber immer schön, wenn man sich selbst arm rechnet, das nennt man Demut.

    In diesem Sinn….

    • „Nur auf ein Format zu setzten ist der Tod“

      Fuji bietet doch bekanntlich 2 Formate an

      „Fuji muß von der Autoindustrie lernen, viel verschiedene Modelle zu bringen.“

      XT, XPro, XE, XA,XH,GFX ….wie viele verschiedene Modelle soll Fuji noch bringen ? Ein wenig verwirrt heute ?

      • @ MIrko

        hallo Mirko, ein Format ja, denn das andere wird die Fotografenmasse eben nicht kaufen, wegen dem Preis. Fuji versucht ja Händeringend, das MF über den Preis an den Mann zu bringen, jedoch sind doch Folgekosten, Objektive usw,,, die gewaltig ins Kontor hauen,
        Ich wünsche ab Fuji dennoch alles Gute, und habe nicht die Bohne gegen Fuji, wirklich.

        Zu Rolf: die rund 700 sind ja nur Deine Rg, die Wirklichkeit dürfte noch ganz anders aussehen.
        Aber ich gönne Dir Deinen Wohlstand, ganz im Ernst.
        Das mit der Vielfalt der Kameras ist wohl keine schlechter Gedanke, oder ??

        PS: der Volker kann schon rechnen, wenn es denn sein muß.

      • Volker,
        gut 700.000 verkaufte FF Kameras im Jahre 2017 zeigt doch das der Markt kleiner ist wie manch einer vielleicht denkt und weit entfernt von verkauften APSC/mFT Kameras ist 😉

      • Der Volker kann nicht nur nicht rechnen, sondern auch nicht lesen, beziehungsweise das Gelesene nicht verstehen.

      • Mensch Volker, schön, wenn man wie Du Informationen durch Vorurteile ersetzt und das dann auch noch im Forum heraushaut ohne darüber nachzudenken, ob man sich damit blamiert. Erkundige Dich doch einmal, wieviel beispielsweise Supermarktmitarbeiter, Verkäufer im Einzelhandel, Köche, Bedienungen, Pflegekräfte etc in der Schweiz verdienen und wie hoch die Lebenshaltungskosten in Zürich, St Gallen, Bern, Genf, Lausanne etc. sind. Es ist in der Schweiz wie in Deutschland auch, je nach Beruf und davon abhängiger Einkommenshöhe kann man von seinem Gehalt/Lohn gut leben oder ist sogar trotz Arbeit auf staatliche Sozialleistungen angewiesen. Nicht gerade wenige in der Schweiz erhalten deswegen beispielsweise Zuzahlungen zur Krankenkasseprämien oder Reduktionen von Kinderbetreuungskosten. Wenn man wie Du hier ständig auf diesem Punkt herumreitet, wäre es so langsam mal angebracht sich ZUERST zu informieren und DANN zu schreiben und nicht umgekehrt.

    • Ja, da kommt er wieder, der unvermeidliche Seitenhieb auf die Schweizer. Diese ist wahrscheinlich zu weit entfernt vom Harz, um sie zu verstehen und dazu noch korrekt zu schreiben.

      Auch beim Rechnen scheint es nicht so recht zu klappen, denn ich komme nicht auf ca. 700, sondern exakt auf 635 Euro. Aber eben, Mathe war schon immer Glücksache, bei den Einten jedenfalls …

      Ich weiss, viele Leute kaufen einfach mal etwas Neues, weil ein Gerät langweilig wird. Eine Stärke der Schweizer ist es vielleicht auch, dass sie Rechnen können und nicht emotional das Geld aus dem Fenster schmeissen. Zu diesem Thema habe ich heute ein eindrückliches Interview mit M. Dobler gelesen, der ein Unternehmen von 0 auf 500 Mitarbeiter aufgebaut hat; nämlich den Onlinehändler Digitec (wo ich meistens meine Kameras und Objektive kaufe). Ein Teil seines Aktienpakets hat er für 42 Mio. CHF verkauft und ist in die Politik eingestiegen. Sein bemerkenswertester und für die Schweiz sehr typischer Satz: „Ich drehe auch heute noch jeden Franken um, bevor ich ihn ausgebe, weil ich es mir von meiner Zeit als Unternehmer so gewohnt war“.

      Viel Spass beim Verarbeiten, Volker.

      • Siehste Rolf – nicht alle verstehen Euch so gut wie ich …
        Ich gebe mir Mühe es Euch nachzumachen und dabei bemerke ich das ich längst auch schon viele Schweizer Eigenschaften besitze – eben Geld – Gute Kameras – Rechnen können (was beim Hobby natürlich nur beschränkt gilt) – Unternehmen aufbauen – Gesundes und Gutes Essen – Korrekt schreiben – Selbstbewusstes Auftreten – Heimatliebe – Bergklettern – früher hatte ich sogar Kühe , nur nicht Lila – und noch vieles mehr ….
        Und wie Du schon gelesen hast kann ich auch schon gut Schweizer – Sprüche in Original – Sprache weitergeben …
        Schade das ich nur kein Sturmgewehr besitze …
        Wenn bei uns mal die Wölfe heimisch werden …
        Gruß von Gustav ….

      • Gustav,

        dich würden wir sofort gerne nehmen!

        Wegen der Wölfe brauchst du kein Sturmgewehr (ich war froh, als ich es abgeben konnte). Mache es doch einfach wie der Kevin Costner, tanze mit ihnen …

      • Danke Rolf ….
        Im Moment habe ich noch keine Zeit zu Euch zu kommen – ich habe meine Enkel noch nicht fertig erzogen und muss noch die Pferdeweide bei den Fischteichen für die Schwiegertochter exklusiv ausbauen – aber …..
        da mein Sohn ähnliche Eigenschaften wie ich besitzt werde ich ihm nahelegen – falls er mal auswandern muss wegen der zunehmenden Zahl Wilder Tiere bei uns – das er mit seinem Clan bei Euch auch willkommen ist …
        Und wenn ich mal draußen einem Wolf begegne werde ich mich an Deinen Rat erinnern – nur Rockn-Roll geht nicht mehr – langsamer Walzer wäre bei mir angesagt …

      • „Korrekt schreiben – […]
        Schade das ich nur kein Sturmgewehr besitze …“

        Finde den Fehler. Sorry, das musste raus.

      • Hab den Fehler gefunden!!! „Korrekt“ ist falsch, es müsste „Koreckt“ heissen … oder?? Auf jeden Fall haben wir das auf der Hochschule so gelernt, wenn ich mich richtig erinnere …

      • ich merke die schweizer rechtschreibung ist eine andere wie die unsere.
        aber wer im glashaus sitzt sollte nicht mit steinen werfen.

      • Junge – Junge …
        Was lese ich hier …
        mein Senf wird anscheinend recht „genau“ geprüft – ich dachte immer meiner Sorte fehlt der professionelle Aufschmier – und Nachgeschmack – da bin ich ja beruhigt das ich nicht fürumsonst hier schreibe …
        „Schade das ich nur kein Sturmgewehr besitze“…
        Das wäre mal was für Roland diese Schreibweise zu analysieren …
        Wenn ich so darüber sinniere kommt es mir auch etwas komisch vor – mein Satz – da ließe sich gut drüber philosophieren – altdeutscher Sprachgebrauch ? – Verschreiber? – Dummheit ? – Absicht auf radikale Eigenschaft hinzuweisen? – oder noch was schlimmeres? …
        Was bedeutet der meinige Satz – findet es heraus ….

    • Die Kamera für Deine Schweitzer müsste dann weiß sein – Volker – genannt wird sie „SchweitzerKamera“ …
      Das wäre dann die „Berufskamera“ für die – ich könnte sie auch volkstümlich hier „Melkerkamera“ nennen – aber dann stürzen sich die Fuji-Jünger hier auf mich wegen Diskriminierung und so …
      Also ich will Fuji nicht mit „Melken“ in Verbindung bringen denn alle hier werden ja von ihren Herstellern „gemolken“ – das ist ja nicht abzustreiten ….
      Du verärgerst aber auch die Schweizer mit Deinem „Schweitzer“ ….
      War aber für mich eine gute Vorlage …
      Ein Danke von Gustav …

      • gustav, vielleicht meinte er die familie schweitzer. bekanntester angehöriger war der herr albert schweitzer. 😉
        außerdem gibt es auch in der brd viele regionen die schweiz genannt werden. die holsteinische schweiz zum beispiel.

      • Hallo Daniel …
        Ich meinte den oder die Melker/in – der auf großen Milchviehbetrieben früher für die Aufzucht und das Melken der Kühe zuständig war – das war der die oder Schweitzer/in – heute nennt man sowas Herdenmanager/in – das klingt eher der Zeit angemessen …
        Es grüßt Gustav …
        PS.. Muss Euch hier wohl etwas Nachhilfe vom ländlichen geben , damit Ihr mich versteht ……

      • Fuji Fotographen sind in der Mehrzahl derart markenverbunden, dass die Realität einfach ausgeblendet wird. Fuji pflegt diese Einstellung bewusst. Die absoluten Verkaufszahlen und damit die Realität sprechen jedoch dagegen. Da ich 2 Jahre im X-System mit der T2 und den besten Linsen unterwegs war, kann ich mir den den Vergleich zu Sony FF erlauben. Ich bleibe definitiv bei Sony FF ( A7iii, A7rii), weil die Bildergebnisse besser sind, bei Lowlight sogar eindrucksvoll. Der Qualitätsabstand APSC zum Premiumsmartphone war mir zu klein geworden!
        MF ist eine Überlegung wert, das Fuji MF-System steckt bislang jedoch voller Unzulänglichkeiten und Widersprüche, was übrigens auch für das X-System gilt, und hat sich qualitativ bislang nicht wesentlich vom Sony FF absetzen können. Ganz zu schweigen von den imensen Kosten. Eine Sony A7rii bekomme ich derzeit für 1900 €!
        Gibt es eine MF Kamera für 2000 €?
        Die GM Objektive haben aktuell ein Qualitätsniveau, das derer von Fuji keineswegs nachsteht. Und die Objektive sind eben NICHT mehr größer als die sehr guten Fuji Gläser.
        Meine Entscheidung ist getroffen. Dass diese Beurteilung nicht ungeteilt bleibt, belegen die FF Verkaufszahlen von Sony.

      • Tom.
        weiter oben hättest Du auf deinen Post eine Diskussion eingehen können aber NEIN lieber nochmal deutlich DEINEN Standpunkt niederschreiben und Fujianer blinde „Markenverliebtheit“ vorwerfen.
        Gääähn hatten wir schon mal, hießen Bernd, Klaus usw

      • hallo gustav, man lernt nie aus. dann waren die vorfahren des albert schweitzer sicher auch herdenmanager. heutzutage ist in der modernen sprache ja jeder manager. und wenn das so weiter geht, weiß man in 20 jahren nicht mehr wie ein elektriker oder schuster heißt. dann gehe ich bestimmt zum elektronenleitungsmanager und zur fußbekleidungsfertigungsfachkraft. verrückte zeiten.

      • Ja Daniel …
        „Autoschlosser“ darf man auch nicht mehr sagen…
        Kfz Mechatroniker ist angesagt – da kann man dann auch gleich etwas mehr Geld bezahlen wenn so einer das Auto repariert …

      • gustav, ich dachte, daß ein mechatroniker was anderes ist wie ein mechaniker. der eine macht die elektronik, der andere die mechanik. ach wer blickt da noch durch…
        heutzutage macht man auch jede ausbildung mindestens zweimal, da die bezeichnungen für sämtliche dinge regelmäßig geändert werden. da blicken teilweise die fachleute nicht mehr durch. naja… mit den schultern zucken und hoffen, daß es nicht noch schlimmer wird. 😀

  • Mir sind nach einem langen Fotografen Leben mit diversen Kamera Systemen ehrlich gesagt die Logos auf den Dingern egal.

    Es wurde gekauft und gearbeitet bis es wo anders etwas wesentlich besseres gab. Das eigene Anspruchsprofil (besser das der Kundschaft) war ausschlaggebend womit gearbeitet wurde.

    In zwei Monaten ist dieser Zwang vorbei und ich kann Bilder machen womit ich will! Was will ich? Meine GFX und ab Weihnachten die XT-3 von Fuji und warum? Die eine bringt Leistung satt die andere ist schön transportabel, beide haben eine für mich gemachte Bedienungsstruktur und es sind sehr gute Festbrennweiten verfügbar.

    Wozu brauche ich Vollformat? Meine sehr, sehr umfangreiche Ausrüstung aus dem Hause „C“ bleibt im Regal unter einem Tuch abgedeckt stehen damit ich mich nicht ärgern muss wenn ich sie sehe.

    Mir wird Mittelformat und APS-C in Zukunft reichen.

    • Dieser Weg wäre eine Alternative zum FF gewesen. 3 Gründe haben mich diesen bei Fuji verwerfen lassen:

      1. Die richtig guten APSC Linsen bei Fuji sind praktisch genauso groß wie die guten FF Linsen bei Sony. Auch die XT3 ist definitiv NICHT kleiner als die A7xxxx.

      2. MF Linsen von Fuji sind viel zu lichtschwach und im relevanten Brennweitenbereich und leider wiedermal neben den Bodys NICHT STABILISIERT. Folglich häufig hohe ISO mit viel rauschen. Dies gilt leider auch für das X-System. Somit allesamt Schönwetterkameras.

      Was der IBIS bei Sony insbesondere in Kombination mit stabilisierten Objektiven leistet, ist richtig Klasse.

      Ansonsten, wer will sich diesen grässlichen Klotz von XH1 kaufen?

      • Armer Mirko …
        Und das auch noch auf der Fuji . Seite …
        Aber in Punkt 1 hat Tom recht …
        Von Punkt 2 habe ich keine Ahnung …
        Der vorletzte Satz ist auch in Ordnung …
        Und der letzte Satz ist eben Geschmackssache …
        Also doch gar nicht so schlimm um Dir die Stimmung zu verderben …
        Es grüßt ein durchgefrorener Gustav ..
        Ich war draußen – 5 Grad ….

      • Gustav,
        ich lasse mir doch nicht die Stimmung verderben, finde es aber bemerkenswert das Tom schon drei Anläufe braucht um seinen Mitteilungsbedarf zu befriedigen….letztendlich hatte er doch schon weiter oben alles gesagt und wiederholt sich nur 😉

      • Weiß ich doch Mirko das Dich das nicht groß juckt – aber mein Senfglas läuft bald über – da musste ich etwas von verstreichen ….

      • naja tom, ich habe mir mal das eine oder andere objektiv von sony angeschaut und war erschrocken was das für trümmer sind.
        außerdem vergleicht du hier noch dir richtig guten linsen von fuji (bei fuji sind alle linsen gut) mit guten linsen von sony. gib uns doch mal einen direkten vergleich. oft genug hast du auf dieser seite ja nun schon deine meinung breit getreten, aber nie eine echte antwort auf rückfragen bringen können. da stelle ich dier eine frage. kannst oder willst du nicht weiter darauf eingehen?

      • Ich hatte das 16er 1.4, 56er 1.2, 16-55er 2.8, 18-55er 2.8-4 und das 50-140er 2.8. Am meisten hat mich geärgert, dass das 16-55 2.8 nicht stabilisiert war. Das 56er war beim Autofokus eher lahm und auch nicht stabilisiert. Der Autofokus beim 16er war noch so gerade ok , eine Stabilisierung war hier nicht erforderlich. Das 50-140 war perfekt, aber leider für viele Situationen einfach zu eng. Das 18-55 habe ich sehr schnell wieder verkauft, da es mir eine zu geringe Auflösung hatte. Das 16er hatte auch eine tolle optische Leistung. Die meisten Bilder habe ich mit dem 16-55 2.8 gemacht. Ein Ibis oder eine Objektiv Stabilisierung haben mir sehr gefehlt. Dies war letztlich ausschlaggebend Fuji zu verlassen, da mir zu wenige Objektive stabilisiert waren. Die Auflösung des APS-C Sensors war gerade im Bereich von ISO 3200 bis ISO 6400 im Vergleich zum Vollformat einfach zu schwach.Auch hat mir ein guter Eye-Af gefehlt, der bei Sony perfekt funktioniert. Enttäuschend war auch, dass man für eine Fuji xt2 fast 2000 € hinblättern um dann einige Monate später den gleichen Sensor und nahezu gleichen Autofokus in einem Modell wiederzufinden(XE3), dass man unter 1000 € bekommt. Aber im APS-C Bereich ist Fuji unangefochten die Nummer 1. Ich habe früher mit der Sony a6000 fotografiert. Die APS-C Sony Linsen sind wirklich schlecht und den Fuji Linsen meilenweit hinterher. Wenn APS-C dann ganz klar Fuji.

      • Tom,
        wenn Dir das 50-140 in vielen Belangen zu eng war hättest Du Dir eher das 55-200 holen sollen, Du hast Dir jetzt ja wohl nicht ein 70-200 zugelegt.
        Beim 16-55 genieße ich einfach die hervorragende Schärfe und es gibt einen einfachen Grund warum dieses Objektiv keinen OIS erhalten hat. Hat nicht mal was mit Fuji zu tun macht Canon bei einigen Objektiven genauso.
        Ja das 56iger ist nicht für Wildlife geeignet …..

      • hallo tom,
        naja, das 56 mm ist ziemlich sicher nicht stabilisiert, weil es eine lichtstärke von f1,2 hat. derart lichtstarke objektive lassen sich nicht ohne weiteres stabilisieren. du wirst vermutlich auch kein f1.2 bei nikon, canon, panasonic,… finden welches stabilisiert sein wird und was aushält.

        außerdem ist es bei fuji üblich, daß auch bei den x-e und x-t10er der gleiche sensor wie bei x-t1er und x-pro verwendet wird. dafür muss man hier auf andere optionen verzichten wie der spritzwasserschutz. bei fuji ist die firmenpolitik eben eine andere wie bei den anderen herstellern. es wird ja niemand gezwungen eine x-t1er zu kaufen. 😉

    • Wichtig sollte am Ende des Tages sein, dass man zufrieden ist. Egal mit welchem Hersteller.

      Sollte Fuji das MF irgendwann einmal soweit entwickelt haben, dass man außerhalb des Studios etwas damit anfangen kann, werde ich vielleicht wieder zu Fuji zurückwechseln.😂

      • Eine sehr kluge Antwort – Tom …
        Damit hast Du nochmal rechtzeitig den Kopf aus der Schlinge der Fuji – Jünger hier gezogen !!!
        Respekt !!!!

      • Gott sei Dank haben meine beiden Fujis keinen Stabilisator. Mein Stabi heißt Stativ oder Licht und mehr als 800 ISO elektronisch verstärktes Bildsignal benötige ich nie. Jeder wie er kann oder wie aufgeregt oder zittrig er ist. Ich möchte SO-NI meine Bilder machen müssen das ich auf Bildstabilisator und höchste Signalverstärkung mit all ihren Nachteilen angewiesen bin. Den schlechten Farben und dem miesen Kontrast solcher Aufnahmen können höchsten Spanner oder Sicherheitsdienste etwas abgewinnen.

        Das Geschwätz über bessere oder schlechtere „Linsen“ erspare ich mir angesichts meiner Ergebnisse. Sonst müsste ich womöglich noch „Bohnen“ verwenden.

      • Junge – Junge …
        Da hast Du es mir und Tom aber gegeben Alfred ….
        War wohln schlechter Sonntag ….
        Kein ausreichender Mittagsbraten und womöglich kein schmackhafter Kuchen oder womöglich noch Lindes – Kaffee – da kommt mir dann auch die Galle hoch wenn ich darüber am Ende Des Tages nachdenke ….

    • Warum sollte man sich über „C“ ärgern? Also ich kenne viele, die auf „C“ schwören. Auch hattest du gute Gründe, mit „C“ zu arbeiten. Es sind solide Geräte. Wenn es doch weg soll, weil nicht mehr benötigt, kann man dafür immer noch einen guten Preis erzielen. Ich selbst fotografiere mit „F“.

  • Hi Markus und Daniel.

    Nach nochmaliger Überlegung habe ich zumindest die XE3 wieder entfernt. Es bringt einfach nichts, da ich mir wieder für ein anderes System Objektive kaufen müsste. Außerdem sind die Preise dann doch etwas zu viel des guten (für mich).
    Die X100F wird aber wiederum durch diese Konverter attraktiver. Ich hätte dann in KB umgerechnet 28mm, 35mm und 50mm. Das einzige „Problem“ ist, dass ich die Kamera noch nicht ausprobiert habe. Wenn sie mir nicht gefällt, dann wird es eben die Pen-F. Auch als leichte Reisekamera kann ich mir die gut vorstellen. Oder für Verwandte.

    Den Wetterschutz wie der große Bruder – die Pro2 – hat die X100F aber nicht oder?

    • hallo philip,
      meines wissens hat die x100f keinen spritzwasserschutz. aber wer stellt sich auch bei einem wolkenbruch in den regen zum photographieren? 😉

      viel erfolg bei der für dich richtigen entscheidung.

    • Hallo Philip,

      die PEN-F ist sicherlich eine wunderschöne und qualitativ hochwertige Kamera. Sie ist toll verarbeitet, man (bzw ich) hat bei ihr das Gefühl, ein richtig hochwertiges und stylishes Stück Kameratechnik in der Hand zu haben. Gegenüber der GX8, die Du ja besitzt, hat sie aber doch wohl nur den Vorteil, dass sie etwas kompakter und leichter ist. Evtl ist auch ihr IBIS etwas wirkungsvoller als jener der GX8. Hinsichtlich der Low-Light Eigenschaften dürften sich die beiden aber kaum voneinander unterschieden. Wenn Du schon aus Kostengründen bei M43 bleiben möchtest (was ich als ua M43-Nutzer verstehen kann) und auf Rangefinder-Kameras setzt dann wäre doch auch die GX9 interessant. Im Gegensatz zur PEN-F hat sie zusammen mit stabilisierten Panasonic Objektiven den Vorteil des Dual-IS. Sie ist fast identisch Kompakt wie die PEN-F, hat wie die GX8 den für Street genialen schwenkbaren Sucher, ist mehr als 300 Euro günstiger und hat zudem bessere Videoeigenschaften.

      Wenn Du bessere Low Light Eigenschaften haben möchtest führt aber kaum ein Weg an einem grösseren Sensor vorbei, es sei denn, Du wärst bereit richtig in die Tasche zu greifen und die ua für Low Light geschaffene, aber nicht kompakte, GH5s anzuschaffen. Die Initialkosten für diese sind zwar weit höher, dafür hättest Du den Vorteil sämtliche Objektive für die GX8 weiter verwenden zu können und auch zukünftig nur Objektive und Zubehör für nur ein Kamerasystem anschaffen zu müssen.

      Bei Fuji würdest du mit der X-T100 für vergleichsweise wenig Geld eine von Haus aus für Low-Light etwas besser geeignete Kamera für Wechselobjektive erstehen und sämtliche Objektive des APS-C Programms verwenden können. Die kompakte X-T100 zusammen mit dem (laut Tests hervorragenden und) stabilisierten 18-55mm bewegt sich etwa im gleichen Kostenrahmen wie die von Dir angedachte X100f. Im Vergleich zur X100F sehe deshalb fast nur Vorteile für die X-T100.

      Vielleicht ist für Dich die ein oder andere Überlegung dabei, die Du noch nicht angestellt hast.

      Viele Grüsse, Thomas

      • Servus Thomas,
        sehe ich ähnlich möchte aber noch anführen das Phillip bei der XT100 keinen XTrans Sensor erhält….falls es ihm von Bedeutung ist

      • hallo zusammen,
        ich kann mir aber auch vorstellen, daß gerade bei schlechterem licht die x100f den besseren autofokus hat neben vielen anderen optionen die man bei dieser kamera erhält. auch soll der zentralverschluss der x100f seine vorteile haben. aber in dem thema stecke ich nicht besonders tief drin.

        ich persönlich finde das 18-55mm f2.8-4 ist ein ungewöhnlich gutes objektiv, welches sich durch den stabi außerdem auch zum filmen eignet. 😉

    • Wenn schon MFT Objektive vorhanden sind, solltest du lieber ein kleines MFT-Gehäuse anschaffen. Die PEN-F soll mit sehr gut getestet sein, das System hat einen hohen Reifegrad und es ist in fast jedem Geschäft vertreten.

      • hallo martin,
        in der größe der pen-f und der x100f gibt es kaum unterschiede und die x100f hat das objektiv schon im paket. 😉

    • Puh, so viele Antworten:
      Vielen vielen Dank dafür :-).

      Dann will ich mal anfangen.

      @Daniel
      Der Wetterschutz wäre auch eher ein nice-to-have gewesen. Hat die Pen-F ja auch nicht.
      Wie bereits gesagt werde ich mir die X100F mal im Laden in Hannover angucken und ggfs. mit der Pen-F vergleichen. Gekauft wird sowie so erst frühestens im Dezember. Die Fixkosten wollen ja auch irgendwie bezahlt werden 😉
      Zumindest stehen bei mir diese beiden Kameras ganz oben auf der Liste. das Haben-wollen ist bei denen sehr weit ausgeprägt.

      @Thomas
      Die GX9 ist ja quasi der Nachfolger der GX80, welche ich ebenfalls schon einmal ausprobiert habe. Das Ding ist, dass ich als Zweitkamera auch ein anderes Design haben möchte. Ich mag meine GX8 wirklich sehr aber ein Designwunder ist sie nun mal nicht und gerade für Street möchte ich eine etwas schickere Kamera kaufen. Man mag es verstehen oder eben nicht, aber gerade das Fotografieren soll ja Spaß machen und wenn man bereits Freude beim Benutzen spürt, dann hat man sich für das richtige Instrument entschieden.

      Zum Thema Lowlight habe ich folgende Überlegung aufgestellt:
      Wenn man sich lichtstarke Objektive kauft und verwendet wie ein Oly Pro 17mm f1.2, dann könnte man doch sicherlich bessere Lowlight-Ergebnisse erzielen als mit einem f1.7 Objektiv oder ist der Unterschied eher gering?
      An die GH5s hatte ich ebenfalls gedacht aber die ist mir zu groß und ist auch vom Design-Aspekt nicht mein Fall. Bestimmt eine tolle Kamera aber für meine jetzige Situation ungeeignet. Vielleicht in ein zwei Jahren der Nachfolger als Erstsystem.

      Die Pen-F wird bestimmt ähnliche Ergebnisse erzielen aber durch dieses Kreativ-Dial kann ich mich etwas austoben und vielleicht so die fehlende Qualität etwas eindämmen. Unter anderem ist sie deshalb in meiner Liste. Die verschiedenen Monochrome und High Contrast Modi haben mir sehr viel Freude beim Ausprobieren bereitet. Hätte ich am Anfang auch nicht gedacht.

      Für den Vorschlag mit der X-T100 danke ich dir. An die hatte ich wirklich nicht gedacht. Leider stimmt da wiederum das Design nicht und ich müsste mir wie bei der X-E3 Objektive kaufen. Ich gucke mir diese aber dennoch an.

      @Mirko
      Ob da aber nun ein Bayer-Sensor oder Fujis bearbeiteter Sony-Sensor verbaut wurde, ist mir relativ egal. Hauptsache ich kann die Filmmodi von Fuji verwenden. Falls das gegeben ist, bin ich zufrieden aber danke für den Hinweis. 🙂

      @Martin
      Die große Auswahl an Objektiven und die Features von den MFT-Herstellern waren für mich letztendlich ausschlaggebend, dass ich mich für dieses System entschieden habe.

      @all
      Videos werde ich erstmal nicht produzieren wollen, sondern nur Fotos schießen.
      Auch eine nachträgliche Bearbeitung wird nur selten bis gar nicht stattfinden.

      MfG Philip

      • Hallo Philip,

        ich sehe schon, es wird bei Dir wohl auf die PEN-F hinauslaufen. Das ist sicher eine gute Wahl für Street und ich kann auch Deine Gründe nachvollziehen, ist alles verständlich, auch Dein Argument, dass Dir die Kamera selbst Freude machen würde. Das kenne ich auch, man muss noch gar keine Fotos gemacht haben und freut sich nur schon daran, dass man die Kamera besitzt und in den Händen hält. Die PEN-F oder ein bezüglich des Designs ähnlicher Nachfolger würde auch mir gefallen. Egal wie Du Dich letztendlich entscheidest, ich wünsche Dir jedenfalls viel Spass mit der von Dir gewählten Kamera.

        VG, Thomas

      • Nabend Thomas.

        Das schätze ich auch. Kannst du mir aber vielleicht sagen, inwieweit sich die Blende auf die Lowlightperformence auswirkt? Wenn ich eine ganze Blende als anstatt f3.4 mit einer 2.4 die Fotos schieße, kann ich dann auf z. B. ISO 800 anstatt iso 1600 setzen?

      • Hallo Philip,

        ja, Blende und ISO hängen stufenweise voneinander ab. Eine volle Blende Änderung kann man also mit einer vollen Stufe ISO-Änderung kompensieren, um mit der gleichen Belichtungszeit korrekt belichten zu können. Die gleiche Abhängigkeit besteht auch zu den vollen Stufen Belichtungszeitsänderung. Natürlich haben die Änderungen von Blende und ISO aber trotzdem Einfluss auf das Bildergebnis (ua Schärfentiefe, Rauschen evtl farbliche Darstellung, evtl (Beugungsun-)Schärfe etc). Ich vermute aber, das weisst Du eigentlich alles, denn wer weiss, dass zwischen der Blende 3.4 und der Blende 2.4 eine volle Blendenstufe liegt, der hat sicherlich schon öfters an Blende, ISO und Belichtungszeit „herumgeschraubt“ 😉 .

        Hier ein Link zu grundlegenden Erläuterungen dazu:
        https://www.harald-schirmer.de/fotografie/blende-verschluss-iso/

        VG, Thomas

      • Moin Thomas,

        ich schätze einfach mal, dass das Ironie war 😅.
        Aber hey…Probieren geht über studieren.
        Und ja, tatsächlich verwende ich nur den manuellen Modus um eben die Auswirkungen zu verstehen und zu merken. Sonst lernt man es ja nie 😉.

        Aber danke für die Erklärung und den Link.

        Man kann immer wieder so etwas gebrauchen.

        Gruß Philip

      • hallo philip,
        da muss man auch ein klein wenig aufpassen. eine blendenstufe ist nicht genau „1“. aber auf dem bereitgestellten link ist das ja gut dargestellt. so zum beispiel ist eine blendenstufe zwischen 1 und 1,4 eine komplette blendenstufe. ebenso ist zwischen 16 und 22 eine blendenstufe und keine 6. mit dieser blendenstufe ist bei modernen objektiven aber auch nicht mehr die tatsächliche lichtstärke dargestellt, sondern die schärfentiefe/tiefenschärfe. wenn du dein objektiv ohne filter verwendest, hast du bei „blende“ 1,4 die tiefenschärfe/schärfentiefe auf „1,4“ stehen, genau wie wenn du einen graufilter verwendest. die lichtstärke stimmt dann aber nicht mehr überein. anders gesagt, dickeres glas/mehr glas, wie bei zoom objektiven oder kleinbild, erzeugen einen höheren lichtverlust wie bei festbrennweiten (da für gewöhnlich weniger linsen) oder z.b. aps-c oder mft objektiven.

        vielen dank an krolop & gerst und alle beteiligten für die objektivreihe!

  • Gute Bilder können mittlerweile alle Kameras machen – vorausgesetzt der Fotograf versteht sein Handwerk.
    Für mich einzig und alleine ist entscheidend, wie die Farben entwickelt werden:

    Canon: tolle Farben, allerdings nichts rechtes bisher am Start im Mirrorless Bereich
    Nikon: siehe Canon, wenngleich die Farben nicht ganz so toll sind, die neue Z Serie kam halt jetzt erst bissl spät
    Sony: Color Science eine Katastrophe. Für mich ist das was für Anfänger: Pop Farben. Kriegst auch net gscheit hin mit RAW
    Fuji: best in class bei color science und white balance

    Ergo: ich bin von Nikon zu Fuji gewechselt, die Sony a6300 liegt im Schrank

    Panasonic und Olympus kann ich nicht beurteilen

  • Hallo Tom,
    (und natürlich alle anderen ebenfalls, Gustav darf gerne auch zu meinem Kommentar seinen Senf dazugeben 😉 )

    als derzeitig noch Markenneutraler (meine Kamera ist von „Hua“) – Kamerakauf fest eingeplant in den nächsten Wochen – und sich intensiver mit „S“ + „F“ ausgesetzt, aber auch mal ein Auge auf „O“/“P“ und die „C“+“N“ KB Neuheiten mit Spannung verfolgt (Pluspunkt gegenüber „S“-KB seh ich derzeitig allein beim 54/55mm Bajonettdurchmesser), möchte ich mich jetzt auch mal wieder zu Wort melden.

    Zu Deinen genannten „S“ G Master Objektiven (derzeitig 4 Zooms und 4 Festbrennweiten):
    16-35mm + 24-70mm + 24mm + 85mm: OHNE Stabilisierung (OSS)
    70-200mm, 100-400mm, 100mm, 400mm: MIT Stabilisierung (OSS)
    Die Preise dafür beginnen bei ca. 1550€ bis 2550€ und die 400mm Fest liegt bei 12000€.
    Eine Kamera-(GM)Objektivkombi wird von „S“ nur mit dem 24-70mm für 4300€ (7III) bzw. 5300€ (7RIII) angeboten.
    Das 24-70mm – getestet an A7R II, mittlere Punktzahl bei „CF“ beträgt 85 für Objektive passend zu „S“ KB spiegellos – liegt bei 79 Punkten, wobei die Brennweite von 70 mit 74 Punkten die schlechteste dieses Objektives ist.
    (16-35mm = 74P / 70-200mm = 83P / 100-400mm = 93P (2540€) / 85mm = 96P (1650€) / 100mm = 98,5P (1550€) )
    Also soooo toll sind auch nicht alle GMaster’s….
    Als ehemaliger „F“ Besitzer solltest Du wissen, dass die Preise von „F“ für ihre XF Objektive bei ca. 600€ beginnen und bis 2000€ gehen, mit Ausnahme der 200mm Festbrennweite die bei 6000€ liegt.

    Über die neue X-T3 habe ich gestern einen Artikel entdeckt (über eine der rumors seiten), in dem die Rede davon ist, dass sie bei einem Fußballspiel den AF getestet haben und dabei 90 Minuten im Regen waren. Kann das eine Deiner A7’ner auch ab? (mag provokativ erscheinen, mich interessiert es aber eher aus der Sicht eines Systemneueinsteigers, der noch nicht auf ein System festgelegt ist)

    Den „Klotz“ kauft man sich dann, wenn man von „F“:
    – eine Kamera MIT „IBIS“ möchte
    – ein noch robusteres Gehäuse, als das einer X-T2/3 möchte „eine Magnesiumlegierung, die 25 Prozent dicker ist als bei den Vorgängermodellen“
    – ein noch besseres Griffgefühl haben möchte als bei einer X-T2/3 – JA, ich habe alle 3 in der Hand gehabt – UND auch als bei den „S“ A7(R) II/III Modellen (P.S. ich habe eine Handschuhgröße kleiner 10…)
    – den Sensor der X-T2 in Kombination mit einem besseren AF+mehr Videoleistung (incl. Eterna Filmsimulation)+Touchscreen+besseren EVF+Flimmerreduzierungsmodus als bei der X-T2 möchte

    Wie ich mit dem Thema Kamera-Neuanschaffung begonnen habe, lag mein Fokus eher bei „S“ KB. Zwischenzeitlich gefällt mir „F“ fast besser. Unter anderem wegen des Analogen Looks der X-Reihe, der höheren Wetterfestigkeit der Pro / T / H – Modelle (bis -10°C) und dem komplett auf eine Sensorgröße ausgelegtem System. Größter Minuspunkt „S“ ist einfach der zu knapp bemesse Bajonettdurchmesser. Ein weiterer „Minuspunkt“ von „S“ ist bei den III’er Modellen einfach auch, dass sie zwar 2x SD-Slots haben, aber nur 1x UHS II unterstützen, das versteh wer will… (zum Vergleich „F“ 2x UHS II Slots bei den T2/3 + H1 Modellen)

    Ach ja, in der „CF“ gab es um Ende 2017/Anfang 2018 (vor der X-H1 Zeit) herum einen Artikel hinsichtlich „Bildstabilisationssysteme der Hersteller im Vergleich“. Top „Oly“ vor „F“. Mit Abstand – sowohl KB als auch APSC – dann „S“.

    Übrigens, für den Preis der 7III + 7R II hättest Du auch EINE 7R III bekommen, hättest sogar noch a biserl Geld übrig gehabt für ein GMaster 😉 UND hättest gleich was gescheites von „S“ gehabt…

    Grüße aus dem Frankenland (dort wo die Fränkische Schweiz näher liegt, als die Schweiz mit ihrem Franken)

    P.S.
    jetzt weiß ich auch wofür Sony den „Flaschenhals“ benötigt…
    https://www.instagram.com/p/BpbUaH8HA3M/
    und hier noch ein Kamera Suchbild… 😉
    https://www.instagram.com/p/BouHzD9HcSW/?utm_source=ig_embed

    • Hallo Marcus,
      Habe auch die anderen Posts von Dir gelesen und kann Dir nur empfehlen, die ganzen Tests und Reviews beiseite zu legen, sie scheinen Dir nicht bei einer rationalen Entscheidung zu helfen und könnten dich noch lange danach an deinem Kauf zweifeln lassen.
      Spreche da leider aus Erfahrung und habe deswegen mittlerweile 3 Bajonette (eventuell bald 4, wenn ich den Nikonwechsel mitmache), wobei jedes seine Berechtigung hat (muss man sich nur lange genug einreden) und jedes auf seine Weise Spaß macht. Nur effizient ist es nicht wirklich.
      Über Bajonettdurchmesser, Dicke der Magnesiumlegierung und 2. Kartenslot würde ich mir als Neu-/ Wiedereinsteiger auch keine Gedanken machen, das wird Dich alles nicht in den Ergebnissen beeinflussen.
      Wenn Du auf VF verzichten kannst und Dir die Fujis bisher vom Gefühl am meisten zusagen, dann bleib dabei, Du kannst einfach nichts falsch machen.

  • Hallo Marcus …
    So wie ich lese machst Du Dir ja einen richtigen Kopf über Deinen Fotoeinstieg …
    Ich an deiner Stelle würde nicht mit dem Teuersten einsteigen , denn Du weißt jetzt noch nicht ob Dir die Sache noch in einem Jahr gefällt – Fotografieren ist kein Hobby für Jedermann – gute Bilder kommen nicht von allein – da brauchts auch Geduld und Stehvermögen und Z e i t ….
    Wie wärs mit einer Kamera der alten Serie – egal welchem Fabrikats – und solche teuren Linsen würde ich auch nicht gleich kaufen – ich bekomme Kopfschmerzen wenn ich Deine Überlegungen lese …
    Zu kleines Bajonett bei Sony – also wenn Du so weiter über die Technik grübelst wirst Du nie eine gute Kamera finden da an jeder etwas auszusetzen ist …
    Aber lass Dich nicht verdriessen – aber sieh es locker – auch mit preiswerten Kameras hast Du Spaß …
    Es grüßt Dich Gustav …

    • Ehe ich mich jetzt in die Federn begebe möchte ich auch mal den 100sten Fuji – Kommentar schreiben …
      Es ist schon ein Novum hier wenns mal weniger sind …
      Auch ich von der Konkurrenz erkenne Fujis Anstrengung an im APSC vornher zu marschieren – ein VF noch dazu würde sich sicherlich bei den vorhandenen MF erübrigen und es wären wohl auch nicht die Kapazitäten für ein solches Vorhaben vorhanden …
      Fuji tut gut daran sich nicht zu verzetteln und sich nicht auch noch in das VF – Gewusele jetzt einzuklinken – ich las vorhin sogar Yongnu hat sich davon anstecken lassen …
      Also ist genug Auswahl an Weihnachten vorhanden um sich was gutes vom Finanzminister schenken zu lassen …
      Meiner weiß was für mich gut ist …
      Gute Nacht wünscht Gustav ….

  • Hallo Gustav + Fleischwolf,

    @Fleischwolf
    Dankeschön, dass Du Dir die Mühe gemacht hast auch meine anderen Posts zu lesen.
    @Gustav
    Was heißt hier Kopf machen?
    @Fleischwolf und Gustav:
    Ich informiere mich halt gerne bevor ich die Katze im Sack kaufe 😉
    Mein Kommentar hinsichtlich Tom, mit den ganzen Testbezügen/Bajonettdurchmessern/GMaster Punkten/Magnesiumlegierungsdicke… etc., ist eine Hinterfragung seiner Äußerungen um ihn bzw. andere anzuregen, das jede Münze 2-Seiten hat ;-).
    Und je nachdem welche(n) Test/Rangliste bzw. wenn man befragt bekommt man unterschiedliche Bewertungen… Ich kenne Ranglisten, da liegen Z7+T3+A7III hinter A7RIII+H1 und in anderen ist es genau umgekehrt… Dies sind für mich aber eher Orientierungshilfen/Meinungsäußerungen anstelle von „meine Kaufentscheidung relevant beeinflussend“ egal was Northrup & Co sagen ;-).

    Ich persönlich finde es einfach etwas verwunderlich wenn Sony den Wunsch der Fotografen nach einem 2ten Kartenslot erfüllt, aber eben auch den Rotstift ansetzt und nur 1x schnellen UHS II einbaut. Dies hat Fuji einfach besser gelöst und dies wollte ich Tom mitteilen. Es wird sicherlich auch Leute geben, die RAW’s + Video’s getrennt speichern wollen und da sind 2x UHS II dann wohl noch wichtiger.

    Solche Dinge wie 2ter Kartenslot sind selbst für mich auch als Neu-/Wiedereinsteiger interessant, wenn man:
    a.) JPG + RAW’s
    b.) JPG + Video
    getrennt speichern will.
    Da ich auch beabsichtige zu Ontraxs (u.ä.) zu fahren (Modelleisenbahnen, aber eher Gn15 Anlagen als klassische!) und dort Fotografieren UND Filmen will, spielt dies schon eine gewisse Rolle für mich, auch wenn mein Schwerpunkt eher beim Fotografieren als beim Filmen liegt. Ich sehe im Moment hier auch eher den Vorteil bei Fuji, da man im „Stillen Modus“ die Analogen Einstellräder (ISO, etc.) deaktiviert und zum Filmen via Touchscreen seine Einstellungen wählt, man aber diesen schnell beenden kann und mit seiner Fotoeinstellung zwischenrein ein paar Fotos machen kann. Gerade für Ontraxs etc. eigentlich ideal.

    Gefallen tät mir halt durchaus eine Sony KB, ABER eben AUCH die Fujis gefallen mir sehr gut.
    Es ist halt diese „bescheuerte Grundsatzfrage KB oder APS-C“.

    Ansonsten:
    Im Bereich des Vollformates (KB) mag zwar Sony im Moment vorne liegen, aber gerade durch die ganzen Neuheiten(ankündigungen) ist jetzt Bewegung drin. Für mich bedeutet dies schlichtwegs, dass ich sehr wahrscheinlich NICHT in KB investiere, da KEINES der KB-Systeme vollkommen ausgereift – auch das vom DSLM-VF-Marktführer nicht – ist.
    Diesbezüglich sind die ganzen Tests lesen hilfreich gewesen um dies zu erkennen… Aber auch schon das einfache genaue lesen der Daten/Prospekte/Werbung und bei den „Stolpersteinen“ darüber nachdenken, war und ist hilfreich!
    Genausogut könnte ich auch sagen „lass es solche Seiten wie Photographix an zu schauen, weil die ganzen Neuheitenvorstellungen auch nur den Kamerakauf verzögern“ 😉 🙂

    Canon = ein paar gute Ansätze, aber zu wenige und derzeit zu teure Objektive (nicht jeder muss ein GMasters besitzen wollen…)
    Nikon = ähnlich wie Canon, aber im Moment auch zuviele Fehler gemacht und die Objektivroadmap… naja…
    Pana = klingt eigentlich am besten, aber das Design (wie die Eos R) spricht mich nicht ganz so an wie Alpha, Z6/7 oder „der Klotz“
    könnte jetzt noch mehr ins Kritik-/Pluspunktedetail gehen, aber ich belasse es mit obigem 😉
    Und DSLR will ich einfach nicht!

    Ach ja Gustav, bitte keine Kopfschmerzen wegen mir bekommen ;-). Ich habe schon als Jugendlicher Spaß am fotografieren gehabt. Als (jüngerer) Erwachsener auch. Auch jetzt fotografier ich noch regelmässig mit meiner „Hua-Kamera“ und dies sind definitiv KEINE Bilder von meinem Essen um diese schnell zu posten. Und das ich mir nicht schon vor 2-3 Jahren (irgend)eine zugelegt habe ist einfach „Gut Ding will Weile haben“ 😉
    Eine Gebrauchte will ich einfach nicht. Genauso wie ich am Freitagabend im Fotoladen meines Vertrauens geäußert habe „wenn ich schon eine Neue Kamera kaufe, dann will ich auch eine Neue Orginalverpackte haben!“.
    Aber wenn ich schon in der Preislage einer X-T3 oder X-H1 liege, dann nehme ich mir einfach lieber ein paar Tage mehr Zeit (außerdem Weihnachtsgeld kommt erst noch 😉 ) um für mich zu entscheiden, welche von beiden möchte ich?! Hatte auch schon mit einer X-E3 (Alpha 6300) geliebäugelt… aber mich dann doch dagegen entschieden.
    Für mich ist die Kamera nicht nur ein Werkzeug, sondern sie muss für mich gut in der Hand liegen UND ein gefälliges Design besitzen, ergo kommt das neue Ipadpro 12.9“ nur für andere Dinge in Frage als zum fotografieren (soll sogar in 4k filmen können) lieber Gustav ;-).
    Tät Fuji eine Vollformat-Kamera ala H1 im Programm haben, wäre die Entscheidung einfach 🙂

    • Guten Tag Marcus …
      Danke für Deine Antwort und ein wenig verstehe ich Dich auch da Du keine „Altlasten“ besitzt und daher völlig unabhängig aussuchen darfst …
      Ich habe auch immer neu gekauft – aber ich update auch nur wenns richtig lohnt – und dann bin ich auch noch Markentreu da ich seit 1974 mit der Firma zufrieden war …
      Für fast alles genügt APSC völlig – leider hatte ich mir 2014 – da mir die NEX5 nicht so sehr zusagte eine A7 gekauft – das hat etwas meine Sichtweise geändert – Ende 2016 updatete ich dann von der NEX 5 auf die A 6500 wo ich auch jetzt alles mit erledige da ich im Frühjahr meine A7 „versenkte“ …
      So bin ich im Moment VF – los , aber ich werde mir wieder eine VF zulegen denn bei Sony kann ich die Linsen hin und her schrauben …
      Jedes Format hat seine Vor- und Nachteile – und jede Marke auch – man sollte die Kamera speziell für sein Arbeitsfeld kaufen – wenn man mehrere Arbeitsfelder hat die man gut bedienen möchte können es sogar mehrere Kameras sein – ich denke das ist nicht ungewöhnlich und so denke ich auch in der Landwirtschaft – da haben wir auch nicht den universalen Ackerschlepper sondern auch nach verschiedenen Leistungen definiert …
      Aber das ist nur meine Meinung und ich wünsche Dir natürlich eine klasse Kamera mit der Du zufrieden bist – denn „Zufriedenheit“ ist ein wichtiges Gut was es zu pflegen gilt …
      Na ja – klingt altmodisch nicht wahr -aber was solls – jeder nach seiner Fasson ….
      Es grüßt Dich Gustav …

      • Ehe jetzt Fragen kommen – ich „bin“ und nicht „war“ natürlich mit der Firma zufrieden – wird ja alles hier kritisch auseinandergenommen was ich Alter hier für Senf schreibe …
        Schönen Sonntag noch ….

      • Hallo Gustav,
        ich Danke Dir für Deine Antwort!
        Ja, ich bin ziemlich Altlastenfrei. Meine „Altlast“ wäre ein Sigma-Objektiv mit Minolta-Bajonett. Ergo Sony-A-Bajo. Da ich aber keine (Sony-)DSLR möchte, geschweige den mein Sigma-Minolta-Objektiv adaptieren möchte (wäre von der Auflösung wahrscheinlich eh nix und ich bin auch damals mitsamt der Kamera eine Böschung hinabgesegelt…), fühl ich mich Altlastenfrei.
        Du, ich hab nix gegen Sony. Mein erstes Smartphone + Tablet war Sony und mein TV ist auch Sony. Bloß vom Sony BluRay-Player bin ich in letzter Zeit genervt… hätte halt meiner Hifi-Marke treu bleiben sollen, dem Pioneer ;-).
        Von Sony’s-VF-Reihe interessiert mich am meisten A7R III, was mir persönlich aber einfach zuviel Geld ist um es ggf. „zu versenken“.
        Klar könnte ich mich auch erst mit A7II oder evtl. noch A7R II „begnügen“, aber da wäre ich wahrscheinlich zu schnell „unzufrieden“ (weil halt was neueres eher meins wäre).
        Bei „F“ reizt mich halt die Filmsimulation + das Aussehen. Also mir erst die Fuji holen und dann in 2-3 Jahren eine VF (wenn es besser abzusehen ist, wer wirklich top ist 😉 ), könnte wohl derzeitig das Klügste sein.
        Es grüßt Dich Marcus …

      • Ja Marcus ….
        Mit Fuji machst Du nichts falsch wenn Du Dich dafür entscheidest …
        Ich an Deiner Stelle würde jetzt nur noch den Moment warten bis Sony sein neues APSC – Modell vorstellt – wenn Das dann nichts für Dich ist kannst Du ohne zu zweifeln – wie Dir Fleischwolf schon ganz richtig sagte – mit Fuji anfangen ….

      • hallo gustav, wenn er mit fuji nichts falsch machen kann, warum soll er dann auf die neue sony warten? oder sollen wird dann doch noch lieber auf die neue panasonic warten? danach kommt bestimmt eine canon und dann wieder fuji… so kommt er ja nie zu einer kamera. 😀

      • Das wäre – lieber Daniel – das was ich machen würde an Marcus´s Stelle um nicht Weihnachten sagen zu müssen „Hätte ich doch ….“ – denn Du weißt doch auch das Fuji und Sony die besten sind – auf alles Andere braucht man nicht mehr zu warten …
        Die Sony ist angekündigt und da würde ich erstmal schauen ….
        Nicht das ich Werbung machen will aber er hat sich auch für Sony interessiert …
        Ich zB warte auch auf dieses APSC – Modell um zu sehen wo die Reise bei Sony-APSC hingeht – evtl erledigt sich dann mein VF – Update …
        Es grüßt Dich Gustav ….

  • Hallo Daniel und Gustav!
    Mensch, da hab ich ja was angerichtet… 😉
    Finde es aber schön, dass man hier mit Ratschlägen betreut wird! Danke!
    Stimmt ja Gustav, Sony hatte da ja auch was neues für APS-C angekündigt… Hätte ich jetzt fast vergessen 😉😅. Zum Glück haben wir ja unseren Sonyvertreter Gustav! Kleiner Scherz! 😉 Darf auch mal sein, oder?
    Na ja, a paar Tage kann ich ja noch abwarten 😉. Sieht eh eher danach aus, dass noch eine neue Fotozeitschrift den Weg zu mir nach Hause findet, anstelle „Der“ Kamera 😅.
    Daniel, vor den Panasonic S1/S1R kommt ja noch die Z6 (Z7 mit „nur“ 24MP) in den Handel… die wird ganz sicher alle schlagen
    😉.
    Außerdem Gustav, Dein Ratschlag noch ein paar Tage auf die neue A7000 zu warten ist gar nicht so verkehrt… vielleicht gibt es bis dahin dann schon die ersten Infos zur X-H2 die dann 16Bit ausliest aus dem Sony/Fuji-Xtrans4-Sensor 😉😁…

    Es grüßt Euch beide Marcus …

    P.S. Gustav: Gerade viel mein Blick so ganz zufällig auf den aufgeschlagen daliegenden Fuji X-H1 Prospekt 😉

  • Warum wird so viel über wer macht was besser diskutiert?

    Wenn ein Hersteller wie Fuji drei Mittelformat Kameras anbieten kann, eine sogar für wirklich kleines Geld, zusätzlich zwei Spitzen APS-C Kameras plus einer erfolgreichen Sofortbildkamera reicht das aus deren Sicht.

    Olympus hat sich nicht an der Allianz Leica, Panasonic, Sigma und dem L-Bajonett beteiligt. Vielleicht kommen sie selbst mit einem Vollformat System, oder sie konzentrieren sich auf das MFT System weil sie etwas geniales dafür im Köcher haben.

    Für mich wird in den nächsten 2-4 Jahren ein harter Kampf um die weniger werdenden Kunden stattfinden. Es ist nicht sicher welche Sensorgrößen bei der momentanen Entwicklung der neuen Sensortechnologie überleben werden weil noch kein Hersteller das Kundenverhalten abschätzen kann.

    Wir Fotografen/Filmer müssen mit den zur Zeit erhältlichen Dingen arbeiten und die sind alle sehr gut. Jeder hat seine Vorlieben und Eigenheiten. Diese als der Weisheit letzter Schluss darzustellen ist kurzsichtig, bringt auch nichts.

    • Ich bin gegen EInseitigkeiten. Mich überzeugen weder diejenigen, die ausschließlich technikorientiert rangehen, noch diejenigen, die mit den Uraltkalauern kommen und sagen, der Fotograf macht das Bild und kann das mit jeder Technik. :gähn:

      Selbstverständlich ist der Blick aufs Handwerkszeug relevant. Meine Erfahrungen mit Fuji und Canon sind diese:

      Reizvoll bei Fuji ist die Reduktion von Maßen und Massen bei sehr hoher Verarbeitungs- und Bildqualität. Allerdings sind bei näherem Hinsehen nur einige Objektive aus der ganzen Liste wirklich spitze. Mehr als 5 oder 6 sind das nicht.

      Reizvoll bei Canon ist die unerreicht geniale Ergonomie. Sowohl hard- als auch softwaremäßig. Fuji schmeißt alle nur denkbaren und dazu alle undenkbaren features an die Kameras hin und bastelt das irgendwie zusammen. Was man da alles einstellen kann: superklasse für Leute mit viel Freizeit. Auf den ersten Blick vielleicht faszinierend. Und wer sich an dieses unsäglich verkrampfte Menü gewöhnt hat, wird sicher ausrasten, wenn ich sage: im Vergleich zu einer Canon kann man mit einer Fuji garnicht richtig arbeiten. Nicht nur wegen der Spielzeugoberfläche der Geräte, nicht nur weil ein Chaot diese Menüführung erdacht haben muß, sondern auch weil nach einer halben Aufnahme der Akku schon wieder nach der Mama jammert. Geht absolut garnicht. Echt nicht. Steinzeit.

      Umso betrüblicher ist es, daß und wenn Canon solche Schnitzer raushaut wie die neue R. Ihr Alleinstellungsmerkmal, das vertikale Daumenrad, haben sie in den Bach gekippt. Sind die noch bei Verstand? Videos mit 1,7 Crop. Gehts noch? Das Backsteindesign? Haben da jetzt Sonydesigner per feinlicher Übernahme das Sagen?

      Und: der derzeit mit nie gekannter Verbohrtheit durch alle Dörfer getriebenen Sau „spiegellos“ muß man ja wohl hinterherhecheln. Aber dermaßen spät und widerwillig? Canon schläft denselben Schlaf, wie Dual&Co bei den deutschen Hifiproduzenten im letzten Jahrhundert. Versteht das wer? ich nicht.

      • also ich komme mit dem fuji menue sehr gut zurecht. aber wenn man jahrelang ein menue eines anderen herstellers gewöhnt ist, fällt vielen die umgewöhnung schwer. alles weitere ist ohnehin geschmackssache.