Fujifilm Neuheiten Objektive

Fuji präsentiert XF 18-120mm und XF 150-600mm

Fuji Fotografen dürfen sich über zwei neue Objektive freuen, das XF 18-120mm f/4 und das XF 150-600mm f/5.6-8.

Das Fuji X System wird 10 Jahre alt – und das feiert Fujifilm nicht nur mit der neuen X-H2s, sondern auch mit zwei neuen Zoom-Objektiven für die spiegellosen APS-C-Kameras.

Fuji XF 18-120mm f/4 LM PZ WR

Beim Fuji 18-120mm f/4 (siehe auch Beitragsbild oben) handelt es sich um ein vielseitig einsetzbares Powerzoom-Objektiv. Das Objektiv behält also immer die gleiche Länge von 12,4 cm, gezoomt und fokussiert wird ausschließlich intern. Der Brennweitenbereich beläuft sich umgerechnet auf Kleinbild auf 27-180mm, bei der optischen Konstruktion setzt Fujifilm auf 15 Linsen, die ein 12 Gruppen angeordnet sind. Verschiedene Speziallinsen sollen optische Fehler korrigieren.

Die Naheinstellgrenze beträgt 60 cm ab Sensorebene, zudem soll das Objektiv mit sieben Blendenlamellen, einem wetterfesten Gehäuse, einem schnellen Autofokus und einem Gewicht von 460 Gramm überzeugen.

Das neue Fuji XF 18-120mm f/4 wird ab September 2022 erhältlich sein, der Preis liegt bei 999 Euro.

Das 18-120mm f/4 ist ab sofort vorbestellbar bei: Calumet | Foto Koch | Foto Erhardt

Fuji XF 150-600mm f/5.6-8 R LM OIS WR

Das Fuji 150-600mm verzichtet auf eine hohe Lichtstärke im Telebereich, dafür will Fujifilm aber das Gewicht (1,6 kg) und die Abmessungen (31,5 cm Länge) einigermaßen gering gehalten haben. Der optische Aufbau besteht hier aus 24 Linsen in 17 Gruppen, drei ED- und vier Super-ED-Elemente sollen optische Fehler ausgleichen. Der Autofokus des Objektivs soll innerhalb von 0,25 Sekunden scharfstellen und wahlweise lässt sich das Objektiv auch mit einem von Fujifilms beiden Telekonvertern kombinieren. So ergibt sich im Extremfall eine kleinbildäquivalente Brennweite von 1.800 mm.

Im Gegensatz zum XF 18-120mm verfügt das XF 150-600mm im Übrigen auch über einen Bildstabilisator. Das Filtergewinde misst 82 mm, außerdem setzt Fujifilm auf neun Blendenlamellen.

Das 150-600mm wird – wie die X-H2s auch – ab Juli 2022 im Handel erhältlich sein. Wer das Objektiv kaufen möchte, muss ein Budget von 2.199 Euro einplanen.

Das 150-600mm f/5.6-8 ist ab sofort vorbestellbar bei: Calumet | Foto Koch | Foto Erhardt

guest
37 Kommentare
älteste
neueste
Feedback
Zeige alle Kommentare
Rawbert

Beim 18-120mm gibt es keinen Blendenring.

Peter Hoffmann

Ja, das war schon ein Markenzeichen, aber die neue XH 2 hat sich ja auch kameraseitig von der analogen Anmutung des Systems verabschiedet !

J.Friedrich

Muss sagen: schöne Sachen heute präsentiert im Fujilager. Wenn ich das mit den Canon-APS Teilen vor einigen Tagen Vergleiche – gehe ich als Canonianer in den Keller zum schämen. Gefällt mir was Fuji da „gezaubert“ hat. Auch die GFX Designlinie macht Sinn im Sinne der System-Philosophie u Durchgängigkeit. Insgesamt 👍🏻

Rawbert

Finde ich auch, was du zum GFX-Design sagst. PSAM muss nicht schlechter sein. Ich mag zwar auch den Retro-Style, aber letztlich bilden die kleinen Rädchen nicht alle verfügbaren Einstellungen ab, also alle Zwischenwerte auf dem Zeitenrad oder ISO-Einstellungen, somit nur halbgar.

Cat

Canons letzte Vorstellung und die Objektive heute von Fuji lassen sich nicht vergleichen u schämen muss sich da erst recht keiner. Und Fuji erst man beweisen, dass sie für 2800€ den AF annähernd so gut hinbekommen wie R7 für 1500€.
Grüße aus dem Keller. 😄

Maratony

Wenn man die Preise für Objektive einbezieht, relativiert sich das aber auch wieder. Geld kostet jedes System. Die Frage ist, ob es dafür auch entsprechend liefert.

J.Friedrich

Du wirst noch zum Fanboy – die Katze wird wohl sesshaft. 😉 … war vielleicht bisserl hart, da hast Du sicher recht.

Cat

NöNö – Streuner bleiben immer Streuner 🙂
Ich hatte ja die X-H1 mit 100-400 mm, 90 mm, 200 mm (letzteres nur zum testen) – aber mit dem AF konnte ich bei Hunden und Vögeln nichts reißen – im Studio mit den Miezen sah das dagegen ganz anders aus – da würde ich immer Fuji präferieren.
Aber Canon gilt es jetzt zu schlagen – die haben Sony etwas überholt und sind von Nikon und Olympus bisher nicht eingeholt.

Leonhard

Im Studio mit den Miezen? Du warst auch schon jugendfreier bei Deinen Texten!

Aber mal eine Frage Cat, sag mir ruhig, wenn ich falsch liege, aber bitte erzähl nichts vom Gewicht, wir sind beide kräftig mit Körnern gefüttert:

Wenn man sich eine R3 mit der RF 1,4 Verlängerungsgurke zulegt, dann kann man sich doch eigentlich die Kohle für eine R10 sparen, wäre ja dann auch 140-700mm, da dürfte es sich zum 1,6er ja nicht mehr allzuviel geben?

Weil mein Eheweib (unnütze Anschaffung, so was), die sagt ja nicht, dass sie eine R3 haben möchte, aber wehe ich verstehe nicht was sie gar nicht sagt, wirst Du vielleicht auch aus eigener Erfahrung kennen, wenn Du nicht schlauer warst als ich.

Cat

Leonard,
die Kohle für eine R10 oxer R6 kann und sollte man sich aus meiner Sicht ohnehin sparen, wenn dann R7oder eben R5. Es wird darauf ankommen, wie Fotos bei 6400 ISO aus der R7 aussehen – wenn das wirklich unverbesserte Alt-Sensor-Technik sein sollte – dann gebe ich meine R7 gleich nach den Testbildern zurück, denn was die OM-1 bei 6400 ISO bietet ist schon ein kleines, unglaubliches Wunder – da brauche ich keine Canon mehr und Fuji vielleicht auch nicht zumal es für MFT Objektive satt gibt – davon werden Fuji & Canon Nutzer noch lange, lange träumen.
Die R3 ist hingegen die Kamera schlechthin – wenn man nicht permanent am Lichtlimit arbeitet, sich ein 5.6/800 mm leisten kann und will und sonst 14-35 mm, 70-200 mm und 100-500 mm hat – dann ist sie konkurrenzlos. Aber Partnerinnen sollten sie sich „gefälligst selbst verdienen und kaufen“ 🙂
Eine Finanzoberaufsicht gibt es bei mir nicht – da bin ich schon lange Emanzer!

Leonhard

Danke Dir erst mal für die Auskunft, werde dann wohl die Kombi genau so anschaffen.

Selbst verdienen, na sie ist ja die einzige von uns beiden, die noch arbeiten geht, sie braucht die Arbeit.
Finanzaufsicht trifft es bei uns auch nicht, meine Holde ist erstens krankhaft geizig, außerdem haßt sie Geldgeschäfte aller Art, da heißt es nur „Alter, mach mal!“ Wenn ich ihr kaufe was sie insgeheim haben möchte, dann werde ich wegen der Geldverschwendung ausgeschimpft, danach zieht sie dann glücklich mit dem neuen Kram um die Häuser und freut sich ihres Lebens.

Ich werde niemals mein Eheweib zu verstehen versuchen, habe eh schon einen an der Klatsche aber wenn ich sie verstehen würde bekäme ich einen Jagdschein frei Haus geliefert.

Maratony

Ich hatte bei beiden Objektiven mit ein wenig mehr Geld gerechnet, so weit ist das positiv. Mal sehen wie gut sie sind. Aber darauf konnte man sich immer verlassen.

alex

Also ich finde 2200€ für ein F8 APS-C Objektiv schon mehr als sportlich, wenn man bedenkt dass man das KB taugliche und lichtstärkere Sony 200-600mm 5-6,3 ca. 500€ günstiger bekommt. Wenn beim Fuji wenigstens die Lichtstärke höher gewesen wäre, hätte ich den Preis vlt noch gerade so akzeptiert. So aber bin ich raus.

Rawbert

Vielleicht ist das Sony gar nicht lichtstärker; weiß nicht genau welcher Blendenwert beim XF150-600@400 anliegt.

alex

Am langen Ende ist es jedenfalls 2/3 Blenden lichtstärker und ich nutze so 150-600er zu 90% am langen Ende.

Rawbert

Wie war das jetzt mit dem äquivalenten Bildausschnitt? Hab ich jetzt n Denkfehler oder du? Ist schon spät….

alex

Warum äquivalenter Bildausschnitt? Dir ist schon klar, dass man man ein kb taugliches Objektiv auch an einer APSC nutzen kann? Das einzige Problem ist, dass Sony noch keinen gscheiten APS-C Body hat. Sollte der Tag kommen, wird das XF 150-600 für Wildlife APS-C die maximalst unattraktive Option auf dem Markt. Und selbst jetzt schon würde ich eine R7+ Sigma 150-600 HSM Fuji vorziehen.

Rawbert

Das ist mir klar, du erzählst nichts Neues. Da du dich aber immer auf das Sony Objektiv bezogen hast und gleichzeitig in all deinen Beiträgen betontest, Sony habe keine vernünftige APS-C, war ich so frei und schloss diese Möglichkeit aus. Das erwähnte Sony ist auch nicht 500€ preiswerter, sondern 200€ und wiegt dafür ca. 500g mehr. Bei gleicher Länge wie das XF150-600 ist es voluminöser. Naja, nun bringst du auf einmal R7+Sigma ins Spiel, das macht die Diskussion etwas fahrig, zumal keiner beide Kameras in der Hand hatte.

Thomas Müller

Genauso sehe ich das auch. Die Vermutung ist mMn gross, dass das XF-150-600mm bei ausschnittsgleichen 400mm eine Offenblende auch im Bereich von etwa f6,3 haben könnte. Bevor ich den Stab über das neue XF 150-600mm breche warte ich erst einmal weitere Infos ab und vor allem die Möglichkeit, es doch mal selbst ausprobieren zu können. Es stimmt aber schon, für Amateurfotografen ist der (Einführungs-)Preis des 150-600mm eine Ansage. Wer damit sein Geld verdient sieht das vermutlich anders.

Maratony

Ich hatte dennoch mit 2.500€ gerechnet. Der Preis misst sich allerdings nicht nur in den Specs, sondern auch in der Performance. Da weiß ich noch nichts.

Ich hätte heute eher die Vorstellung von einem 400/500mm Objektiv gerechnet.
Da das nicht kommt, hat Fujifilm damit nur die halbe Miete drin.

Rawbert

Meinst du eine 500mm Festbrennweite? Wie du mal so schön sagtest, ist das kein Spielzeug (war auf’s KB-Äquivalent bezogen) und ziemlich speziell. Vielleicht schaut Fuji erst, wie das neue Telezoom angenommen wird.

Maratony

Es geht weniger um den praktischen Nutzen als um das Signal nach Außen. Professionelle schaue eben auf Linsen und ein 600mm f8 ist eben nur begrenzt einsetzbar. Ein 400mm f4/4.5 für 6000€ wäre definitiv ne Ansage nach Außen.

alex

Eben und 2200€ ist mir defintiv zu viel Geld für ein nur begrenzt einsetzbares Objektiv. Dank F8 wird es da außerhalb von „Enten in der Mittagssonne knipsen“ schnell eng.

Rawbert

„Enten in der Mittagssonne knipsen“ ginge auch mit dem 30er Makro, so zahm wie die sind.

Rawbert

Meinst du sowas wie das xf200mm/f2 für den gleichen Preis? Bin von dessen Erfolg nicht so überzeugt und mit quasi tc2 wird sich das nicht ändern. Insgesamt ist die Kombi mit dem sogenannten Dunkelzoom derartig kompakt, dass mancher auf den 2/3 Blendenvorteil verzichten kann. Ich fände aber 200€ weniger eher angemessen, also knapp unter der Schallmauer. Mal die Performance abwarten..

Maratony

Das 200er steht alleine. Deswegen ist es nicht interessant. Es fehlte die Kamera und die weiteren Objektive. Wenn lockt schon 6000€ wenn das Equipment fehlerhaft ist und die Performance nicht ausgereizt wird.

Rawbert

OK, ist n Argument.

J.Friedrich

600 mm APS bei Blende 8.0 macht bei 10m-Objektabstand eine A3-Bildfeldgrösse und ganze 8cm Schärfentiefe. Klar es fehlen natürlich immer die Blendenöffnung für AF-LV usw. Aber ich glaube einfach, dass Fuji seine Zielgruppe sehr genau „fokussiert“ u das sind vermutlich eher die semiprofessionelle Fraktion wenn es um lange Brennweiten für Sport/Tier geht. @X-H2s … Alfred Proksch war eigentlich mit seinen 2 Fujisystemen richtig/sinnvoll unterwegs … Street/Allround mit X u Studio/Porträt mit Gfx. Wenn jetzt auch konzeptionell die beiden Formate vereinheitlicht werden – im Sinne durgängiger Bedienung –, ist das sehr gut durchdacht und macht Fuji noch attraktiver!

Clemens Scholz

Es geht doch garnicht um die Anfangsblende sondern um das Leistungsverhalten eines solchen Objektivs. Um eine Blende abgeblendet zum Erreichen der besten Leistung steht man schon bei Blende 11 ziemlich im Dunkeln. Sollte es aber bei Blende 8 schon ausreichend gut sein, wäre die Lichtstärke das kleinere Problem. Die meisten Käufer eines solchen Objektivs würden sicher die langen Brennweiten am intensivsten nutzen. Man kann, wie zum Beispiel Nikon, auch Telezoomobjektive auf die längste Brennweite hin korrigieren. Die Lichtstärke allein ist nicht so entscheidend, sondern z.B. der für Umsteiger zu kleine Filterdurchmesser. In dieser Klasse ist 95mm Durchmesser typisch, Filter teuer und daher die Weiterverwendung geldbeutelschonend. Das Fuji die Zielgruppe genau erkannt hat, ist blanker Hohn, denn das bisher langbrennweitigste Zoom erreicht mit dem 1,4-Konverter eben diese optischen Grundwerte. Und eine vernünftige 500mm Brennweite ist bei weitem die meistgenutzte Brennweite von Vogelfotografen und gerade noch aus freier Hand zu bewältigen. In meinen Augen hat sich Fuji wieder einmal darum gedrückt, eine für den Naturfotografen praktikable Objektivkonstellation zu verwirklichen. Daraus kann man nur schliessen, das Naturfotografen als Kunden weitgehend unerwünscht sind…

J.Friedrich

Ganz so einfach ist es nicht mit der relativen Anfangsöffnung … Eine Blende „mehr Licht im Dunkel“ und der AF hat es entsprechend seiner Aufgaben/Funktionen leichter, bzw. kann überhaupt „noch“ arbeiten. (Der Grund warum der AF-LV z.B. -7 sich ja auch immer auf so ein Standard-Objektiv 50er mit 1,2er Öffnung bezieht und eben dann nicht in der Dämmerung mit der 8er-Öffnung das erhoffte Vergnügen/Ergebnis bringt). Was aber glücklicherweise immer gut passt, dass die heutigen „Dunkelgläser“ kaum abgeblendet werden müssen – die Erfahrung kann ich selbst getestet jedenfalls meistens bestätigen. Nun ja, bezüglich der Ausrichtung Fujis schrieb ich ja, vielleicht sehen die die spezifischen Interessen ihrer Hauptkunden eben anders – sprich der Markt der „echten“ Vogel/Tierfotografen erscheint denen vielleicht vom Absatzvolumen nicht interessant genug. Das dies im Einzelfall dann bitter ist, ist bitter. Ergo – Richtig erkannt von uns beiden. Wie gesagt, vielleicht fokussieren die eben darauf wo die APS-Fuji-User mehr verorten … Sich nach wie vor in voller Breite aufzustellen ist in den schrumpfenden Märkten wahrscheinlich nicht mehr sinnvoll.

Cat

500 mm meistgenutzte Brennweite von Vogelguckern?
Das ist aber altes Wissen oder dem geschuldet, dass man mehr als 3 Kilo (nur Objektiv) nicht bedienen konnte und wollte oder eben dem Geldbeutel. Viel weiter verbreitet sind 600 mm und wer es sich leisten konnte gleich 800 mm. Die Zeiten haben sich erheblich verändert, heute wiegen Kameras 700g und 800 mm Objektive sogar im Einzelfall nur 1.400 bis 2.600g.
Fujifilm will unbedarfte Videofans anlocken.

Cat

Ja – jedoch ist da viel Konkurrenz – 6.3/200-600 mm an 50 MP, 7.1/100-500 mm an 45 MP o als 150-800 an 32 MP, 6.3/250-600 mm Nikon kommt noch, 6.3/100-400 mm an 20 MP als 200-800 mm Bildausschnitt und 150-500 mm – 150-600 mm Tam/Sig und die derzeitige Königlösung: 4.5/150-400 mm an 20 MP OM-1 Und Fuji baut lang wie Sony und dafür lichtschwächer und leichter und den Abbildungsmaßstab verraten sie noch nicht, dürfte um 1:5 liegen und damit eher ungünstig sein. Hier wird immer von der VF-Konkurrenz geschrieben – aber ich sehe bisher nicht wie Fuji im Telebereich auch nur nahe genug an die Möglichkeiten von MFT heran kommt… Bisher ist die OM-1 DIE KAMERA 2022. Nikon kann da noch eine Z8 oder Z500 reinhauen, eine R1 Canon wird zu abgehoben und Sony hat offensichtlich dieses Jahr nichts wirklich tolles an Kameras auf dem Herd (7RV und A9III braucht ja keiner, der eine A1 hat). Und bei den zwei Fuji Systemen muß ich klar sagen, GFX taugt nicht für Tele, nicht für SWW und nicht wirklich für Macro – zumindest so wie ich es einsetzen möchte und FX hat fast nichts im Telebereich, da hilft auch ein 150-600 mm… Weiterlesen »

Clemens Scholz

Nach Herstellerangaben liegt die Nahgrenze bei 2,40m, was für scheuere Tiere, ob aus der Vogelwelt oder der Insektenwelt stammend, ausreichend nah ist. Die Objekte sollen ja auch keinen Herzkasper bekommen. Was die Freistellung betrifft wäre die Blende 1:5,6 ein bessere Lösung gewesen.Die Frage bleibt, warum Fuji nicht dem eingereichten Patent folgend das 5,6/550 mm-Objektiv weiterentwickelt hat.

Clemens Scholz

Um aber nicht nur zu meckern, sollte der Vorteil des neuen Stativfußes erwähnt werden, der schon die Arca-Swiss-Eignung aufweist.

Cat

die Nahgrenze ist mir völlig schnuppe und irreleitend, zumal du davon noch einmal 34 cm abziehen kannst – entscheidend ist alleine der Abbildungsmaßstab. Denn es fliegen ja auch Bienen, Hummeln, Schmetterlinge etc pp und die klappen mit Canon 100-400 mm und 100-500 mm am allerbesten bisher.

Clemens Scholz

Allan Hewitts Review von Kamera und neuem Objektiv sollte alle Zweifel an der Leistungsfähigkeit des neuen Objektivs zerstreuen, obwohl er in seinem Bericht nicht dezidiert auf die Makroeignung eingeht, kann man den Nahaufnahmen der Vögel doch entnehmen, dass die Auflösung in der Nähe allgemein sehr positiv zu sein scheint. ZUdem zeigt er die Schärfeleistu ng der langen Brennweite auf, anders als die offizielle Fuji-Seite, wo nur ein Bild mit längerer Brennweite fotografiert worden war.

Peter Hoffmann

Die Tatsache, dass das 18-120 beim Zoomen die Länge nicht verändert, ist schon faszinierend !