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Fuji X-A5: Neue spiegellose Systemkamera präsentiert

Mit der X-A5 stellt Fujifilm die Nachfolgerin der X-A3 und eine neue spiegellose Systemkamera im Bereich der Einsteiger-Klasse vor. Die Kamera überzeugt mit 24 Megapixeln und einem klappbaren Touchscreen.

Fujifilm X-A5 mit 24-Megapixel-Sensor

Wie erwartet hat Fujifilm am heutigen Tag mit der X-A5 eine neue Einsteiger-DSLM präsentiert, die ab Februar 2018 zum Preis von knapp 600 Euro erhältlich sein soll. Im Preis enthalten ist dann auch das neue XC 15-45mm f/3.5-5.6 OIS PZ, das ebenfalls heute präsentiert wurde.

Preislich gesehen ist die Fujifilm X-A5 also in der Einsteiger-Klasse angesiedelt, trotzdem muss man bei der Kamera aber nicht auf erstklassige Spezifikationen verzichten. So kommt die DSLM beispielsweise mit einem 24-Megapixel-Sensor daher, der laut Fujifilm eine erstklassige Bildqualität liefern soll. Es handelt sich hier um einen klassischen Bayer-Sensor im APS-C-Format und nicht um einen X-Trans-Sensor, wie man ihn von den teureren Fuji Kameras kennt. Des Weiteren wird auch ein neuer und leistungsstärkerer Prozessor verbaut.

Deutlich schnellerer Autofokus

Im Vergleich zur Vorgängerin hat Fujifilm bei der X-A5 vor allem den Autofokus verbessert, bei der neuen DSLM kommt nun nämlich erstmals ein Hybrid-Autofokus zum Einsatz, der ungefähr doppelt so schnell arbeiten soll wie der Autofokus der X-A3. Zudem gibt es auch eine Gesichtserkennung und einen Augen-AF. Zur weiteren Ausstattung gehört ein 3 Zoll großer Touchscreen, der sich auf Wunsch um 180 Grad nach oben klappen lässt – die Kamera eignet sich also unter anderem perfekt für Selfies.

Bei einer Einsteiger-DSLM wie der X-A5 müssen natürlich auch Abstriche gemacht werden. So muss man bei der Kamera beispielsweise auf einen elektronischen Sucher oder eine beeindruckende Serienbildgeschwindigkeit verzichten (die X-A5 schafft zwar sechs Bilder pro Sekunde, hält diese Geschwindigkeit aber nur knapp zwei Sekunden lang durch).

Wer gerne Videos aufnimmt, wird sich im ersten Moment sicherlich freuen, dass die Fujifilm X-A5 Videos in 4K aufnehmen kann. Doch ein genauerer Blick auf das Datenblatt zeigt, dass die 4K-Videos mit nur 15 Bildern pro Sekunde quasi unbrauchbar sind. Immerhin werden Full-HD-Videos mit 60 Bildern pro Sekunde aufgezeichnet. Abgerundet werden die wichtigsten technischen Daten durch eine 4K-Fotofunktion, eine Fokus-Stacking-Funktion, WLAN, Bluetooth, einen verbesserte Akkulaufzeit (450 Bilder), elf Filmsimultationsmodi sowie zahlreiche Kreativfilter.

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Mein erster Eindruck: Ich habe mich noch nicht genauer mit der X-A5 beschäftigt und konnte die Kamera noch nicht ausprobieren, aber mein erster Eindruck ist durchaus positiv. Ein gelungenes Gesamtpaket mit einigen Funktionen, die in dieser Preisklasse nicht selbstverständlich sind.

Was ist mit der Fuji X-A20?

Als gestern einige technische Daten der X-A5 geleakt wurden, gab es gleichzeitig auch Informationen zur X-A20. Diese wurde heute ebenfalls vorgestellt, allerdings nicht in Deutschland oder den USA. Wir vermuten, dass die X-A20 ausschließlich in Asien auf den Markt kommen wird, eine Pressemitteilung gibt es beispielsweise bei Fujifilm China.

Was haltet ihr von der neuen Fujifilm X-A5?

Mark Göpferich

Gründer von Photografix und freiberuflicher Redakteur, der sich seit vielen Jahren immer wieder aufs Neue von Fotografie und Kameras begeistern lässt. Mit mehr als 3.300 Artikeln hier auf Photografix inzwischen so etwas wie ein Experte für neue Kameras.

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