Fujifilm Kameras

Fuji X-A7: Bilder geleakt, Präsentation in Kürze

Fuji wird in Kürze eine neue günstige DSLM vorstellen. Heute wurden Bilder und weitere Informationen der Fuji X-A7 geleakt.

Mehrere Neuheiten von Fujifilm

Vor einiger Zeit hat Fujifilm drei neue Kameras registrieren lassen. Eine dieser Kameras ist die neue Fuji X-Pro3, das ist bereits bekannt, denn die X-Pro3 wird mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit im Oktober präsentiert werden. Welche Kameras Fujifilm noch in der Mache hat, das wusste man allerdings noch nicht – bis heute.

Fuji X-A7 geleakt

Die zweite Kamera Neuheit des Herstellers wird die Fujifilm X-A7 sein, das wissen wir dank der geleakten Bilder, die heute den Weg ins Netz gefunden haben. Zudem wurde in den letzten Tagen auch schon gemunkelt, dass Fujifilm in Kürze die X-A7 auf den Markt bringen möchte. Die offizielle Präsentation soll anscheinend noch in dieser Woche über die Bühne gehen.

Werfen wir direkt einen Blick auf die geleakten Bilder der Fujifilm X-A7:

Display lässt sich seitlich aus dem Gehäuse klappen

Die Bilder zeigen einige Merkmale der Fuji X-A7, die zusätzlich auch von verschiedenen Quellen bestätigt wurden. So fällt zunächst einmal auf, dass das Display der X-A7 seitlich aus dem Gehäuse herausgeklappt werden kann, so wie man das auch von anderen Herstellern kennt. Damit könnte die X-A7 eine interessante und günstige Option für Vlogger und YouTuber werden. Zudem scheint das Display im Vergleich zur Vorgängerin auch etwas größer geworden zu sein.

Des Weiteren kommt die X-A7 ohne Steuerkreuz, dafür aber mit einem Joystick daher. Davon konnte man ausgehen, denn so hat das Fujifilm ja auch schon bei der X-T30 gehandhabt – und möglicherweise wird man diesen Weg in Zukunft auch bei teureren Modellen wie der X-Pro3 einschlagen, mehr Informationen dazu findet ihr in diesem Artikel.

Wie beurteilt ihr das Gehäuse der X-A7 aus der Sicht eines Einsteigers?

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Mark Göpferich

Mark Göpferich

Gründer von Photografix und freiberuflicher Redakteur, der sich seit vielen Jahren immer wieder aufs Neue von Fotografie und Kameras begeistern lässt. Mit mehr als 3.000 Artikeln hier auf Photografix inzwischen so etwas wie ein Experte für neue Kameras.

37 Kommentare

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  • auf den ersten blick wirkt sie schick. mich persönlich würde aber stören, daß man das display zur seite klappen muss wie bei der fujifilm s1 z. b. das rädchen der rückseite ist auf den body drauf gerutscht, was nicht weiter stört. auch das größere display kann ja fast nur von vorteil sein. aber der joystick würde mich an dieser stelle ganz sicher stören. ganz abgesehen davon, daß man vermutlich versehentlich die knöpfe drückt wenn man das display klappen will?
    schön sieht sie aus, aber nicht ganz rund. jetzt kommt es noch darauf an was sie kann. 😉

    • ernst, tut mir leid, daß es dich jetzt erwischt. aber warum müsst ihr das immer und immer wieder schreiben. bei jeder kamera ohne sucher meinen dutzende dabei schreiben zu müssen, daß eine kamera ohne sucher nicht gekauft werden. was nutzt euer eintrag jenen die die kamera kaufen wollen und der fehlende sucher nicht stört?

      • Du kannst schreiben, was du willst.
        Leider mußt du es dir gefallen lassen, dass jeder schreibt, was er will.
        Du brauchst es ja nicht lesen.

      • sorry robin, aber leider kann ich jetzt nicht mehr zurückhalten. wer messsucherkamera mit sucher haben will kann sich die x-e-reihe zu gemüte führen. wer es günstig mit sucher haben will, kauft sich die x-t100. warum eine günstige und kompakte kamera künstlich teurer machen? ich meine es gibt ja die alternative in form der x-e-reihe und der x-t-reihe. wer die kameras alle kennt und noch immer schreibt, daß die x-a-reihe einen sucher braucht ist in meinen augen einfach nur noch dumm. sorry.

      • brrrrp,
        es ist einfacher als messsucherkameradesign immer und immer wieder zu schreiben. außerdem scheint es nicht viele zu geben die den unterschied überhaupt kennen.

      • jagut das sind halt trotzdem zwei völlig unterschiedliche dinge 😉 aber wenn du den unterschied kennst bin ich beruhigt. sollte fuji mal einen echten messsucher raushauen bekommen die all mein geld von mir 😀

      • hallo brrrrp,
        wenn ich die grüchte richtig verstehe, soll die x100f nachfolgerin ein neues objektiv erhalten. vielleicht wird dann ja auch ein richtiger messsucher draus. 😉

  • Ich bin ja Fujifan und -user, aber diese Kamera spricht mich im ersten Moment nicht so sehr an, vor allem schreckt mich etwas ab, dass sie keinen Sucher hat. Ich würde mich wahrscheinlich für die T30 entscheiden, wenn ich Einsteiger wäre. Ich hätte mir als Ergänzung zu den X-T-Modellen eher eine Kamera mit eingebautem (Super-) Zoomobjektiv und Sucher gewünscht für die Hosentasche. Gern auch mit 1Zoll-Sensor. 4K sollte sie mit mindestens 25P können. Auf letzteres Feature bin ich bei der A7 sehr gespannt. Es wäre an der Zeit, dies als Standardfeature auch in etwas niedrigpreisigeren Kameras einzuführen.

    • Hallo Ben,
      die Einsteiger merkt ja meist erst nach einiger Zeit des Gebrauchs, dass ein Sucher fehlt.
      Wenn der Sucher wenigstens nachrüstbar ist, ist das schon mal ein Fortschritt.
      Da es bei fuji ein vielfältiges Angebot gibt also ausweichen für eine vernünftige Kamera.
      Ich fände es ebenfalls toll, wenn Fuji einen Nachfolger der X30, gleiche Größe außen und größerer Chip innen, mit etwa gleichem Zoomfaktor und gleicher Lichtstärke F1,8-2,8bringen würde oder eine X100 vario mit 3fach Zoom bringt.

      Herzlichen Gruß

      Peter Wagner

    • Hallo allerseits,

      gibt’s doch schon seit 2015 – aber halt leider nicht von Fuji…
      LX100 bzw. LX100II: Hosentasche, 4/3 Sensor, Sucher, 4k24/25, 4k Foto/Video, Leica 24-75/1,7-2,8 und, und, und…..

      Beste Grüße
      Harry

      • Hallo Harry,
        finde die auch vom Ansatz her gut allerdings ist das Objektiv zu kurz. Das reicht kaum für vernünftige Porträts. Das sollte wenigstens bis 100mm besser bis 120mm reichen.Das ist das gleiche Problem mit den alten Sony Rx 100 Kameras die nur ein 3-fach Zoom haben.

        Herzlichen Gruß

        Peter Wagner

      • Hallo,
        danke für den Hinweis .Habe mal für meine Schwester eine der Sonyxr 100 gesucht.
        Diese hatten oft einen Haken z.b. keinen Sucher.Das wechselt von Modell zu Modell mal mit mal ohne mal Objektiv 28-100 dann wieder 24-75mm. Außer den beiden allerneuesten. Die haben Sucher und ausreichende Zoomfunktion da fehlt es wieder an der Lichtstärke und die sind sauteuer für eine Kompaktkamera.
        Ich finde hier setzt Canon die hier vielgeschmähte Marke mit der G5xII den neuen Standart.

        Herzlichen Gruß

        Peter Wagner

      • hallo peter,
        mit der g5xii bin ich ganz deiner meinung. bei den edelcompakten ist sie auch meine erste wahl. da hat canon echt mal was gutes gebaut.

  • Wisst ihr was ich mich frage?

    Die älteren unter uns haben sofern sie mit 6×6 usw. fotografierten durch einen meist wunderbaren Sucher geschaut. Was war da montiert damit der Fotograf etwas erkennen konnte? Richtig! Das Ding nannte sich „Faltlichtschacht mit ausklappbarer Sucher Lupe“ !!

    Warum wird das Display mit dem Faltlichtschacht nicht oben auf der Kamera über dem Objektiv (in der Achse) um 70° und 90° nach hinten kippbar montiert? Am Schacht ein Rädchen zum hineinzoomen ins Sucher Bild und in Daumen Reichweite der Joystick für das AF Feld oder die Menü Steuerung?

    „Gleich zwei Fliegen mit einer Klappe“ erschlagen. Erstens erspart sich der Hersteller den Sucher Monitor, zweitens sieht der Fotograf etwas, auch bei Sonnenlicht, drittens sind bis auf Selfies alle Aufnahme Positionen leicht möglich. Viertens keine Fettfinger oder Nasenabdrücke stören den Durchblick.

    Das kommt mir immer in den Sinn wenn ich Kameras ohne Sucher sehe.

    • Sehr geehrter Herr Proksch, ich gehöre zu den ´älteren´ MF Fotografen(1958). Aus meiner Erfahrung war es, sobald es schwierige Aufnahmepositionen gab – immer ein Graus mit den `Hassels oder Rolleis`. Des weiteren sobald es dunkel wurde (gleich ob im Studio oder Extern) Die von Ihnen vorgestellte Sucherversion wäre alleine aus Kostengründen nicht zu realisieren. Weiter, die mechanische Belastung im beruflichen Gebrauch dürfte sehr schnell zu Problemen führen. Im Zeitalter der Displayanzeigen wird die Reise, sofern die Reise der Fotoindustrie noch nennenswert weiter gehen sollte (ich bezweifel dies ) sehr wahrscheinlich in eine Modulare Form. Also das das allgegenwärtige Handy wird hier durch relativ preiswerte Gelenke adaptierbar sein können. Sehr wahrscheinlich wird auch die Steuerung des Kameragehäuses hiervon gesteuert. Zukünftige Kamerasysteme werden sicherlich in der Sache Film/Videosysteme sein. das Photo wird hieraus generiert. Die KI ( die in Ihrer eigentlichen Arbeitsstruktur noch kommen wird) wird hier primär am Werke sein. Wenn es um das reine Photo geht, stehen von allen verbliebenen Anbietern (deren tatsächliche Zahl deutlich kleiner sein dürfte, als uns die Namen vorspiegeln) seit Jahren ausreichende Produkte zu Verfügung. Ich kann gut nachvollziehen, das man Freude an der erweiterbaren technischen Möglichkeit hat. Wenn jedoch das aussagekräftige Bild im Mittelpunkt steht, also nicht das Spiel der Technik), können wir seit über 100 Jahren unvergessliche Dokumente der Photografie bewundern. Eines ist seither geblieben. Unter tausenden von Photo´s eines einzelnen Photografen(in) verbleiben bei einem Könner(in) am Ende mit Glück < 10 Photo´s , die es wert sind, in die Öffentlich zu gelangen. Das jedes grundlegend gelungene Photo Freude bereitet, liegt in der Natur der Sache. Ich selber bin immer noch in Erwartung des ersten wirklich guten Photos.

    • Hallo Alfred! Du sprichst mir aus der Seele. Das selbe Problem ist bei den Handys. Im hellen Licht outdoors sieht man auf den Displays fast gar nichts. Das müsste doch technisch möglich sein bei den Kameras ohne Sucher und am Handy-Displays einen Faltlichtschacht anzusetzen. Hg Jademax.

      • hallo bruno,
        das dürfte doch nicht schwer sein sich einen zu bauen, oder?
        gab es nicht auch früher aufstecksucher mit verstellbaren brennweiten? ich bin mir ziemlich sicher, daß es zumindest solche von leica und einem anderen deutschen kamerahersteller gab.

    • @Alfred
      JA 🙂 Du sagst es: der gute alte Faltlichtschacht mit ausklappbarer Lupe, das wäre was schön nostalgisches und würde sicher einige Liebhaber finden; wenn dann statt der Lupe eine kleine Zoomoptik hilft, wäre es spitze! Beim Surfen habe ich mal zufällig im Internet Faltlichtschächte als Zubehör gesehen, leider habe ich mir den Link nicht abgespeichert.

  • Aus der Sicht eines EInsteigers, der nicht unbedingt einen Sucher benötigt, dürfte die A7 interessant sein. Wie bei Fuji üblich kann man vermutlich mit vier Wischgesten auf dem Touchdisplay wichtige Parameter einstellen, der Rest dessen, was ein Einsteiger typischerweise einstellt, kann man mit Bedienelementen an der Kamera bzw am Objektiv direkt einstellen. Einfacher und intuitiver geht es kaum, vor allem auch aufgrund des Joysticks. Das Gehäuse finde ich ist ein modern interpretiertes Retrodesign, das man in ähnlicher Form auch schon von Vorgängern und von Olympus kennt. Ob die A7 aber tatsächlich ein gutes Angebot ist stelle ich einmal in Frage, da momentan die sehr gute X-E3 rabattiert für unter 600 Euro angeboten wird und die hat immerhin einen EVF und den sehr guten X-Trans Sensor, den auch die X-T2 hat. Allerdings hat die E3 kein schwenkbares Display. Die A7 dürfte jedenfalls kaum günstiger sein und nur dann das bessere Angebot sein, falls sie technisch überlegen ist.

  • 4K scheint sie ja zumindest erstmal zu bekommen. Der Preis wird mit ca. 700 USD (Europreis wird sicher ähnlich liegen) angeben. Damit ist sie Listenpreis nur ca. 150 Euro unterhalb des Straßenpreises der T30. Es wird sicher nicht allzulange dauern, bis auch hier der Straßenpreis deutlich unter 700 USD/Euro liegen wird. Wenn die Kamera irgendwann um die 500 Euro liegen sollte, wäre es eine ganz gute Einstiegs- oder Ergänzungskamera zum Fujisystem. Bei 100-200 Euro Differenz zur T30 würde ich es mir aber stark überlegen, ob ich sie kaufen würde.

  • Gut gemacht Fuji.
    Ist wohl der erste voll bewegliche Monitor.
    Ermöglicht auch die Draufsicht, entsprechend einem Lichtschacht.
    Und sonst alles da, was man so braucht.

      • Daniel,
        wieso Robin kann sich doch die zukünftige DSLM von Nikon zulegen, die wohl auch ohne Sucher daher kommt, und wo mir mein Urin sagt die wird mindestens 1000 Flocken kosten 😉 Mich interessiert ehrlich gesagt die Kamera auch nicht aber so kann der Einsteiger auch zur XT100 greifen (die mit Sicherheit auch ein Upgrade erhält) Das ist ja das schöne bei Fuji, bei anderen sieht die eine Kamera aus wie die andere heißt 😉 oder warum warten zB die Sonyanwender so sehnsüchtig auf eine APS-C Kamera im Design einer A7 🤔

      • hallo mirko,
        ich nutze die x-m1 schon lang als zweitkamera. sie begleitet mich fast immer mit dem xf27mm und neuerdings zusätzlich mit dem xf16mm. die x-m1 wiegt nicht viel und macht tolle bilder. dazu hat sie den x-trans-sensor und passt in sämtliche jacken- und gürteltaschen. ich vermisse den sucher im grunde nie. wenn ich eine kamera mit sucher brauche, nehme ich die x-t10 oder die x100t.
        was ich damit sagen will, die x-m1 ist wie die x-a-reihe was kompaktheit betrifft im aps-c-bereich schwer zu toppen. gerade wird die x-e-reihe interessant, aber mir fehlt da das klappdisplay, welche ich für street immer nutze. die leute fühlen sich komplett unbeobachtet. wird die x-e4 irgendwann ohne größer zu werden ein klappdisplay erhalten, hat die x-m1 einen nachfolger. jemand den es nicht stört, daß es ein bayer-pattern ist, kann ich die x-a-reihe als unauffällige kamera nur zu gut empfehlen. was street angeht, würde ich aber dann doch eher zur x-a5 greifen. das display der x-a7 ist in meinen augen für filmer gedacht.