Fujifilm Kameras

Fuji X-H2s: Tier-Autofokus und 4K mit 120 fps?

Die kommende Fuji X-H2s soll einen Augen-AF mit Tiererkennung zu bieten haben, außerdem könnten 4K-Videos mit 120 fps möglich sein.

Fuji X-H2s: Präsentation am 31. Mai 2022

Das Bild der kommenden Fuji X-H2s wird immer klarer. Bisher wussten wir bereits, dass die Kamera einen Stacked-Sensor mit 26 Megapixeln und Unterstützung für 6K-Videos mitbringen wird, außerdem haben uns die ersten geleakten Bilder beispielsweise verraten, dass die Kamera mit einem seitlich neben das Gehäuse klappbaren Display ausgestattet sein wird.

Autofokus mit Tier- und Objekterkennung

Nun sind darüber hinaus noch drei weitere technische Details durchgesickert. Diese betreffen zunächst einmal den Autofokus der Fuji X-H2s. Im Vergleich zur Konkurrenz ist der Autofokus vermutlich der Bereich, in dem bei Fujifilm am meisten Nachholbedarf besteht. Sicherlich ist der Autofokus nicht schlecht, doch wenn es um Dinge wie Tracking oder einen Augen-Autofokus für Menschen und Tiere geht, dann haben Canon, Sony und Nikon inzwischen einfach spürbar die Nase vorne.

Darüber ist sich natürlich auch Fujifilm im Klaren, weshalb das Unternehmen der X-H2s ein Augen-AF mit Tiererkennung spendieren möchte, zudem soll die Kamera auch in der Lage sein, bestimmten Objekten (wie zum Beispiel Fahrzeugen) zu folgen. Das ist grundsätzlich natürlich eine gute Neuigkeit, auch wenn man abwarten muss, wie gut der neue Autofokus in der Praxis funktioniert.

4K-Videos mit 120 fps?

Des Weiteren wird gemunkelt, dass die Fuji X-H2s unter Umständen 4K-Videos mit 120 Bildern pro Sekunde aufzeichnen könnte. Wirklich sicher scheint das (im Gegensatz zu den 6K-Videos) allerdings noch nicht zu sein. Man muss abwarten, ob 4K mit 120 fps vielleicht der teureren Fuji X-H2 vorbehalten bleiben soll. Aus technischer Sicht wäre die X-H2s aber vermutlich in der Lage, 4K mit 120 fps aufzuzeichnen.

Zu guter Letzt gibt es noch eine kleine Ergänzung zu den Speicherkarten. Hier ist in der letzten Woche durchgesickert, dass die X-H2s mit CFexpress-Speicherkarten kompatibel sein wird. Allerdings werden selbstverständlich weiterhin auch normale SD-Speicherkarten unterstützt.

Quelle: Fujirumors

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joe

Also wenn der AF liefert, bleibt Fuji die beste Wahl bei APS-C

Roman.Tisch

Selbst wenn nicht, welche Wahl hat man denn sonst bei APS-C? Sony wo die Kameras sehr klein sind, die keinen 2. Speicherslot haben, die nicht lieferbar sind und nur die teuerste APS-C (A6600) hat IBIS?
Nikon Z50 oder Zfc, wo es eigentlich keine Objektive gibt, außer die VF Objektive, die sehr teuer, groß und schwer sind?
Canon mit dem M Bajonett, das eh bald eingestellt wird und wo die Auswahl nicht so groß ist? Oder die neuen Canon APS-C RF Kameras, die vermutlich eher teuer werden und wo auch nur die sehr teuren RF Vf Objektive bleiben?

Wer APS-C möchte, ist bei Fuji einfach am besten aufgehoben, zumal es da auch immer mehr Objektive von Drittherstellern gibt.

Josef

@Roman.Tisch „wer APS-C möchte, ist bei Fuji einfach am besten aufgehoben“ ist deine persönliche, durchaus legitime, Meinung.
Diese Meinung teile ich allerdings nicht.
Ich wünsche mir zur meiner Vollformat zusätzlich eine APS-C Kamera, käme aber nie im Leben auf die Idee eine Fuji zu kaufen.
Ich freue mich auf die R7.

Martin Berding

Das Blöde am APS-C Format ist die allgemeine Ansicht, dass Kameras und Objektive möglichst billig sein müssen. Deshalb sind teure (und auch hervorragende) APS-C Kameras wegen dem Vollformat immer in der Bedrouille, obwohl die digitale Fotografie mit APS-C gestartet ist und heute noch immer das meist verkaufte Format ist. Der eigentliche Vorteil steckt in den Objektiven, durch die kleinere Bauform kann man geforderte Qualität leichter realisieren.

Maratony

Ich verstehe auch nicht die immanente Erwartung, dass APSC billiger sein muss.
Das würde maximal innerhalb eines Systems Sinn machen. Aber wo ist denn der Unterschied in Produktion, Forschung und Material, welche derart hohen Unterschiede rechtfertigen würde.

Maratony

Das ist eine unvollständige Aussage. APSC ist eine Alternative zu allen Herstellern, unabhängig irgendwelcher Formate. Bei Fujifilm ist APSC das System, ganz im Gegensatz zu Sony, Nikon und Canon. Dort ist APSC nur Ergänzung zum Vollformat.
Fujifilm lässt sich also nicht mit einer Zfc/50 oder Sony 6*** oder Canon R7/R10 vergleichen, sondern mindestens mit der Mittel dieser Firmen, also R6, Z6, 7R. Wobei Fujifilm immer die Herausforderung hatte, so viel wie möglich in eine Kamera zu packen, wohingegen die anderen einfach verschiedene Modelle hatten.

joe

Maratony, da bin ich nicht ganz deiner Meinung. Nur weil eine Firma nur Kleinwagen und Transporter anbietet und eine andere Kleinwagen und Mittelklassewagen, können die Kleinwagen trotzdem miteinander vergleichen werden. Klein- und Mittelklasse Fahrzeuge haben unterschiedliche Vor- und Nachteile, man kann zwar mit beiden fahren, Niemand käme auf die Idee einen Mittelklassewagen einem Kleinwagen gleichzusetzen. Will heissen, also wenn ich von A nach B will, also wenn es nur darum geht Bilder zu machen ist es egal welches System ich verwende. Wenn ich aber spezifische Anforderungen habe gibt es doch gravierende Unterschiede. Das Gleiche gilt beim Vergleich Kleinbild versus Mittelformat!
In Bezug auf Objektive, da springst du – meiner Meinung nach – zu kurz! Nur weil es wenige bis keine auf APS-C gerechnete Objektive gibt, ist das kein Nachteil (bis auf extremen Weitwinkel), denn man kann z.B. bei Canon alle EF/EF-S Objketive verwenden, genauso wie die hervorragenden RF-Festbrennweiten und Zooms für Kleinbild, die im Bereich Tele und Makro sogar erhebliche Vorteile bieten verglichen mit APS-C Objektiven.
Was ich als möglichen Nachteil sehe ist allerdings die Grösse der Kameras und einiger Objektive. Die geplanten APS-C R Kameras sind deutlich grösser als die der M-Version und auch grösser als die Canon RP.

Maratony

Es macht lediglich Sinn die Kameras mit APSC Sensor technisch zu vergleichen. Aber wenn du dich wirklich damit beschäftigst, dann entscheidest du dich nicht für eine Kamera, sondern für ein System.
Fujifilm X ist ein System. Ebenso wie Canon R. APSC ist das System. Die R7 oder R10 sind kein System, sondern lediglich ein Teil davon, um das bw stehende Angebot zu erweitern. Eine R7 funktioniert nur, weil das Vollformat bereits Objektive hat.
Wer sich für die R7 entscheidet, der nimmt das System R in den Blick. Genau wie bei allen anderen.
Wenn die R7 die bessere Kamera sein sollte, dann profitiert sie von den bestehenden Objektiven und ist gleichzeitig limitiert durch fehlende, auf APSC gerechnete Objektive.
Die beiden Linsen die ebenfalls erscheinen, dürften den Ansprüchen der R7 kaum gerecht werden.

Cat

Ja genau das hämmern die uns seit Jahrzehnten ein – Systeme kaufen, sammeln, kaufen…
Dem habe ich mich seit den 90er Jahren schon entzogen. Ich kaufe Objektive und dazu kameras – aber keinesfalls sammle ich Systeme.
Eine R7 wird keinesfalls limitiert sein – denn ehrlich gesagt wirken alle Weitwinkel und alle Porträt-Aufnahmen ohnehin viel besser auf größerem Sensor, also mindestens Vollformat.
Das ist auch der Grund warum Canon das so früh bei Digitalkameras gepusht hat.
Klar kann eine MFT-System oder ein Halbformat-System ausreichen und sogar alle Bedürfnisse erfüllen – aber eben bei weitem nicht für jeden und jedes Motiv.

Maratony

Ich habe nicht gesagt, dass man nur 1 System haben sollte, auch ist hier nicht das Thema, welches Format besser ist. Deine Aussage will ich dennoch prinzipiell anzweifeln.

Wer eine R7 kauft, kauft das System und dann vermutlich auch die Telelinsen. Man kann zwar gleichzeitig auch ne XH2s kaufen, aber zum einen lässt sich hier ein anderes Nutzerfeld beschreiben und zum anderen ist im Gegensatz zu dir, nicht jeder und jede in der Lage mehrere Systeme zu pflegen.

Kein Mensch sagt, dass er APSC braucht, sondern er will ein System, welches passt zum Zwecke der Anforderung.

Glocke

Bis die R7 kommt.

Rawbert

Aber nicht im Zusammenspiel mit den angekündigten Objektiven.

Glocke

Mit den bestehenden RF-Objektiven reicht es ja auch, die neuen Scherben sind für den Massenmarkt.

Martin Berding

Es gibt bei Kameras keinen Massenmarkt mehr, die Zielgruppe, die Kameras des Massenmarktes kaufte, hat nun Kameras mit Telefonfunktion. Im Prinzip benötigt man auch keine Kompaktkameras mehr aus dem gleichen Grund. Die X-H2 ist eine professionell ausgelegte Kamera, wie auch schon die X-H1 gewesen ist. Fuji präsentiert lediglich eine Highend Kamera, die einfach einen etwas kleineren Sensor hat als die VF Kameras. Die R7 oder Z50 sind Ergänzungen zum Vollformat, oder man nennt es auch Anfütterungsbereich, oder sie werden als „Brennweitenverlängerung“ für Tele verwendet. Wenn Canon oder Nikon den APS-C Bereich ernst nehmen würde, kämen gleich zum Start andere Objektive. Bei Fuji ist APS-C das Kernformat, dementsprechend ist das Angebot an Objektiven Auch da hat das seinen Preis.

alex

Und dann gibt es zur R7 genau 2 dedizierte, native, lichtschwache APS-C Zoomobjektive. Sorry aber da ist Fuji mit seinem Objektivportfolio meilenweit voraus.

Rawbert

Eben.

Alfred Proksch

Ist wie maratony richtig schreibt kein Vergleich mit Vollformat. Es kann jeder für sich entscheiden ob ein „Anhängsel“ namens APS-C mit RF Anschluss die baulichen Vorteile eines kleineren Sensors zur Geltung bringt wenn er nicht blind oder voreingenommen ist.

Weil ich selbst längere Zeit Fuji XT/XS Modelle und passende Objektive genutzt habe meine Meinung dazu: Die Geräte waren sehr praktisch, zuverlässig, klein und handlich, die Objektive sehr gut, die Ergebnisse hervorragend. Meine Anforderungen haben sich verändert und somit ist APS-C aus dem Rennen geflogen – NICHT wegen der Sensorgröße sondern weil ein anderer Hersteller einen reinen Schwarz/Weiß Sensor im Programm hat, den Fuji leider nicht anbietet.

Die Neuen Fujis werden mit Sicherheit auf vernünftigem Niveau arbeiten, ich wüsste sonst keinen anderen Hersteller der im APS-C Segment so breit aufgestellt ist.

Mathias

Naja, Pentax mit der neuen K3 III hat sehr gut geliefert.
Ja, mit Spiegel, braucht aber auch den Größenvergleich nicht scheuen.
Viele APS-c Objekte, aber auch alle VF Gläser passen, weil nur ein Bajonett.
Ist auf den meisten Gebieten der Fotografie durchaus eine erfrischende Alternative.

alex

Pentax bedient mit seinen DSLR Dinos die Nische einer Nische. Nicht umsonst wollen die zukünftig auf Manufakturbetrieb umstellen.

Joschuar

Eigentlich finde ich Pentax gut, nur Ihre Objektive lassen in BQ keinen Vergleich zu und das meine ich (LEIDER) nicht positiv !!

Martin Berding

Alles richtig, hat nur einen Haken. Pentax bzw. Ricoh hat seine geschäftliche Ausrichtung geändert, wie ich meine, nicht unbedingt zum Vorteil des Kunden. Kurz gesagt, es ist nicht mehr überall erhältlich, sogar manch großer Fotoladen bietet keine Pentax mehr an. Die künftige Ausrichtung habe ich als Direktvertrieb verstanden und das schreckt manche Kunden ab. Das ist doppelt traurig, denn die Pentax sind richtig gut.

Gerd

Ich bin ein Sony und Canon User, aber muss sagen, Fuji baut optisch die schöneren Kameras. Ich liebe diesen retro Design, welches mich an Leica erinnert. Die neuen Kameras sind technisch sehr stark, aber das Design finde ich irgendwie langweilig (meine subjektive Meinung)

alex

was ist denn an der X-T4 langweilig?

Josef

Das Design – hat Gerd eh oben geschrieben

Rawbert

Ich denke, er meinte das Design der neueren Kameras von Sony und Canon sei langweilig.

Josef

Du hast recht. Ich habe das falsch interpretiert – wer sinnerfassend lesen kann ist klar im Vorteil 😉

joe

Also wenn es nur ums Design geht – lassen wir mal Leica aussen vor – gewinnt Fuji um Längen gegen SoCaNi!

J.Friedrich

Canon hat seit Colani T90 stringent Form follows Function betrieben. D.h. schöner im Auge des Betrachters mögen durchaus andere Systeme sein – aber, für einen Funktionsgegenstand ist dies eben zweitrangig. Wikipedia zu Design bringt das ganz gut auf den Punkt: „Design folgt dabei nicht allein selbst gesetzten Regeln und Intentionen, sondern muss sich vor allem mit den Interessen jener Gruppen oder Personen auseinandersetzen, denen das Design dienlich sein soll. Dadurch ist Design und sind die Entwürfe vor allem zweckorientiert. In der Designtheorie wurde dafür der Begriff der Funktionalität geprägt. Nicht zuletzt durch seine Zweckorientierung unterscheidet sich Design von der Kunst.“

joe

Colani war ein Paradiesvogel und die wenigsten seiner Produkte hatten Erfolg (ich habe da noch ein Lastwagen Design im Kopf) und waren – in meinen Augen – nicht schön anzusehen. „Form follows function“ damit ist eher die nüchterne Designsprache von Bauhaus und Co gemeint und hat uns diese wunderbaren Schuhschachteln von Häusern beschert, die vielleicht praktisch aber – in meinen Augen – hässlich sind. Schaut euch doch mal an was in den 60er und 70er jahren gebaut wurde, der blanke Horror, praktisch aber hässlich. Ich empfehle einen Besuch der Gropius Stadt: hier der link
https://www.bing.com/images/search?form=IARRTH&q=berlin-gropiusstadt&first=1&tsc=ImageHoverTitle
Der Denkfehler der – meiner Meinung nach – gemacht wird ist, dass – man verzeihe mir den Vergleich – zum Beispiel eine Frau die gut kocht, eine gute Mutter ist, den ganzen Haushalt schmeisst und aussieht wie Frau Merkel nicht in der Art begehrt wird, wie eine Frau die auch vieles kann, aber aussieht wie zum Beispiel die junge Brigitte Bardot, Sophia Loren oder Sophie Marceau. Schönes für das Auge bereitet einfach mehr Lust und Freude als etwas nur rein zweckmässiges. Zumindest ist das meine Sichtweise.

Alfred Proksch

Joe – Design ist wenn du als Person nicht studiert hast – dir der benutzte Gegenstand sympathisch und zweckmäßig erscheint als besonders gelungen zu bezeichnen.

Wenn ich mir manche Gebäude ansehe bin ich der Ansicht das eine selbst gegrabene Höhle bestimmt gemütlicher und weniger Umwelt belastend ist.

J.Friedrich

„Einer von Colanis bekanntesten Entwürfe ist die Canon T90. Die Form der Spiegelreflex­kamera aus dem Jahr 1989 ist noch ­heute die Basis für die EOS­Digitalkameras.“ Tja, dann war der halt 33 Jahre voraus. Canon-Kameras stehen selten als Kunstobjekte in Vitrinen – umso öfter aber auf dem Siegertreppchen bei Worldpress Photo. Und darum geht’s – ein ergonomisch top gestaltetes Arbeitsgerät. Besitzer einer R3/5/6 … wissen das Handling hoffentlich zu schätzen.

Rawbert

Also Colani hat alles rund gemacht, das genaue Gegenteil zu Form follows function. Erinnere mich noch gut an die PC-Gehäuse. Das Bauhaus-Design gefällt mir eigentlich sehr gut, vor allem Möbel. Die Wohnsilos natürlich ausgenommen, die gibt’s aber in jeder größeren Stadt. In Berlin ist’s nicht nur Gropius-Stadt. Kannst dir bei deinem Berlin-Besuch gerne auch Märkisches Viertel, Hohenschönhausen, Marzahn uvm anschauen – dann wirst du dich umso mehr auf die Heimreise freuen….

joe

Danke Rawbert für die Tipps, ich kenne Berlin, eine besondere Stadt, nicht zu vergleichen mit London, Paris, Rom oder Barcelona, aber durchaus interessant, diese aus zig Dörfern zusammengewachsene Hauptstadt aus gutem Grund -DFB-Pokal-Finale – mal wieder zu besuchen. Drück Freiburg die Daumen.

Leonhard

Hier habe ich, ehrlich gesagt, werter Joe, eine etwas andere Sicht der Dinge, also was Bau betrifft, nicht zu Mutti! Bei der Planung hast Du schon 2 verschiedene Vorgehensweisen, entweder Du machst die Pläne von „Innen nach Aussen“ oder eben von „Aussen nach Innen“, zeichnest also entweder eine schöne Fassade oder einen hohen Nutzwert. Die eigentliche Frage ist m.M.n.: Wer soll was schönes sehen, der davor oder der im Gebäude. Bei einem Hotelneubau optimierst Du die einzelnen Zimmer und den Allgemeinbereich, dann kommt am Ende eben irgend etwas heraus, wo noch eine Aussenmauer drumm herum ist, ein Hotel, genial für Geschäftsreisende, für Urlauber eher weniger. Natürlich, ein Schlosshotel sieht ja sicherlich schöner aus, führt aber zu unendlich vielen Narben am Gesäß, schon weil man sich beim Bauen nach dem Entkernen unzählige Male vor Wut in den A….. beißt! Natürlich kriegst Du, wenn gewollt, den Spagat auch dort hin, aber, was Dir dann an Fläche flöten geht, frag nicht nach Gemütlichkeit und die gelungensden dieser Bauten dürften eine Gemeinsamkeit haben: Rechnen werden sich solche Hütten niemals. Hat immer das Ergebnis, als wenn Du beim Versuch (nun zu Deinem anderen Beispiel), Dir etwas schön zu saufen prinzipiell mit einer Alkoholvergiftung im Krankenhaus… Weiterlesen »

joe

Hoppla, Leonhard kennt sich aus! Planung von aussen nach innen oder von innen nach aussen! Mein Vater war Bauingenieur und einer meiner Schwäger (ist das der Plural?) ist Architekt, und ich habe selbst drei Häuser mitgeplant bzw umgebaut. Also ich habe auch ein bisschen Ahnung von der Materie und bin davon übezeugt, dass man, wenn man etwas Fantasie und fachliches Können hat, sowohl Nutzwert als auch Schönheit gleichzeitg hinbekommen kann. Und Platz wird doch massenweise verschenkt, obwohl es einfach wäre. Zum Beispiel die Nutzung von Flachdächern, was könnte man damit alles machen, oder Keller. Hier könnte man etwas grössere Fenster und Schächte einbauen, diese mit einem Spiegel bestücken, so würde Tageslicht in den Keller geleitet und dadurch hätte dieser einen erheblich höheren Nutzwert. Oder Garagen, wenn man die mit einer Kunststoffplane abdeckt und bis auf das Tor mit Erde bedeckt und begrünt hat man zusätzliche Grünflachen, oder eine Terrasse was auch immer man will. Das sind nur drei von mindestens 50 Möglichkeiten die man verwenden könnte um zusätzlichen Nutzwert zu schaffen. Da aber bei den meisten Architekten technisches Können und Gefühl für Schönheit selten gemeinsam auftreten haben wir halt die Häuser die wir haben. Um zu den Kameras zurückzukehren, Fuji… Weiterlesen »

Leonhard

Du unterrichtest ja auch keine Physik! Und klar kann man viel machen, bei Schlössern denken wir an Bauten wie die des Sonnenkönigs, die meisten von diesen Buden stammen aber von „Aufsteigerfamilien“, mal als größeres Bauernhaus für Landadel begonnen, dann stiegen die in der Gesellschaft auf und am Ende hast Du heute bei den unterschiedlichen Bauzeiten mehr Aussenwände, als die Menschheit braucht. Schönheit liegt so oder so im Auge des Betrachters, eine Sony ist die Traumkamera für Jim Knopf und seine Knöpfe, 100 Drehräder aber den Einschalter immer rechts! Ach ja, meistens sind eher die Bauherren die Ochsen als die armen Planer, nur wenn man einem Planer genau sagen kann, wie man eine Hütte hinterher für welchen Zweck braucht, dann kann der auch irgend welche Dinge genau in seine Überlegungen einbeziehen, sonst sitzen eben die Klotürengriffe links wie bei einer Kamera, wo es hier einer sehr gerne kritisiert! Auf einem Flachdach kannst Du Dir ja einen Garten anlegen, jedenfalls billiger als 2 Hektar Schieferdächer eindecken, wo dann auch noch nette Zwiebeltürme dafür sorgen, dass wenigstens der Abfall beim Schiefer groß genug ausfällt. Na gut, den kannst Du Dir ja dann zur Verbesserung des Kleinklimas in den Weinberg bringen, da „verbrennt“ dann… Weiterlesen »

ccc

„Da aber bei den meisten Architekten technisches Können und Gefühl für Schönheit selten gemeinsam auftreten haben wir halt die Häuser die wir haben.“

Der Schluss ist falsch.
Ein sehr großer Anteil aller Häuser wird nicht von Architekten geplant.
Und bei den Häusern, die von Architekten geplant werden, sind die(schrägen) Vorstellungen der Bauherren und deren finanzielle Möglichkeiten weitere gravierende Limitationen.

Leonhard

Nicht zu vergessen sind auch die Behörden!

Bis Du da alle Genehmigungen hast ist der Bau schon lange wieder aus der Mode!

Genau wie bei den Kameras! Bis ein Hersteller heute alle Elektronikteile für die Knipse real an Lager hat ist das Ding schon lange wieder veraltet. Heißt für uns am Ende, dann können wir auch gleich mit den veralteten Dingern weiter machen, welche wir eh schon haben.

joe

Man kann mit viel Geld viel Mist bauen und man kann die Schuld in die Schuhe der Bauhern schieben.
Also ich kenne NIEMANDEN der das Haus in dem er wohnt/gebaut hat, selbst geplant hat. Wer kann denn schon professionelle Pläne zeichnen. Bauherren haben Vorstellungen und Ideen, umsetzen tut es der Architekt. Und das kann man gut oder schlecht machen. Übrigens werden immer mehr Bauten von Archtekten und Investoren vorgeplant und als Käufer hat man dann die Möglichkeit kleine Änderungen gegen Bezahlung vornehmen zu lassen. Man kann übrigens auch mit wenig Geld schön bauen. Dein Schluss ist falsch 🙈

Leonhard

Da stimme ich Dir nun 100% zu, man kann sogar mit noch mehr Geld noch größeren Mist bauen, teilweise nicht mal freiwillig.

Sicherlich kennst Du den alten Spruch:

„Rumms, da kam die Nervensäge, A16 von der Denkmalspflege!“

Dann darf es nicht der Schiefer sein, der auch noch lieferbar wäre, nein, es muss der hellere Schiefer aus dem Mittelrheintal sein, also der ist immer lieferbar, jedenfalls nach dem ihn eine Spezialfirma extra für Dich gebrochen hat, da eigentlich die Steinbrüche schon lange mangels Rentabilität geschlossen wurden.

Gebe Dir auch recht, lieber Joe, wer selbst was machen kann, der ist klar im Vorteil, aber, wer z.B. mit einem Lenkbeil die Wangen einer Wendeltreppe aus einem Baumstamm hauen kann, der ist dann im größten Vorteil, wenn er dies zumindest im Bekanntenkreis dann für sich behält!

Ich habe den allergrößten Vorteil, kann rein gar nichts und habe meine Ruhe, unbezahlbar.

ccc

Auch wenn sich Dein kleines Äffchen die Augen zukneift.: Nunja, kenn ich schon. Also zwing mir bitte nicht Deine Gemeinplätze auf.

Nochmal – in zahlreiche Bauprojekte sind Architekten nicht involviert. Vielleicht Baumeister, Bauingenieure, und Konsorten, aber nicht Architekten. Das betrifft sowohl den Privatwohnbau als auch Industriegebäude.
Und darüber, wer „Schuld“ ist, habe ich schonmal gar nicht gesprochen.

Ich lese Deine Kommentare gerne, finde sie durchaus intelligent, informativ oder unterhaltsam. Mit Behauptungen wie Da aber bei den meisten Architekten technisches Können und Gefühl für Schönheit selten gemeinsam auftreten haben wir halt die Häuser die wir haben kann ich halt leider nichts anfangen… Das spiegelt gesellschaftliche Realität und gegenwärtiges Bauwesen m.M.n. nicht wieder.
Seis drum! Schönen Montag noch!

joe

Ich zwinge Niemandem etwas auf. Es ist meine Meinung die ich kundtue, und was ich auch dazu schreibe, die kann man teilen oder auch nicht, zu behaupten ich läge falsch impliziert, dass du es richtig weißt, aber was du weißt ist nicht anderes als deine Meinung. Ich habe familiär bedingt durchaus genügend Erfahrung um mir eine eigene Meinung zu dieser Thematik bilden zu können. Diese muss man wie gesagt nicht teilen, aber mich als jemanden hinzustellen der keine Ahnung von diesem Thema hat ist schon etwas selbstherrlich. Vielleicht bin ich einfach anspruchsvoller – ich finde auch die meisten Autos und auch Kameras hässlich, aber das ist eine andere Geschichte.

mario kegel

… und dann ist es meist auch noch eine frage, wo der architekt studiert hat. jede hochschule/uni legt seine prioritaet da etwas anders. leider ein fach, wo jeder sich sich schnell fuer einen baumeister und spezialisten haelt, wenn im familiaeren schon mal gebaut wuerde. der umkehrschluss: jeder der ein haushaltsbuch fuehrt ist ein volkswirtschaftler …
wenn man sich mit architektur beschaeftigt findet man sehr viele schlechte zeitgenoessische bauten, aber auch sehr viele gute. und letztendlich ist architektur doch ein wenig mehr, als das sichtbare eines hauses (wenn man die moeglichkeit hat, soweit zu kommen, versteht man vielleicht auch cropius)

Leonhard

Also diese Sicht der Dinge, dass sich jeder in allem für einen Fachmann hält, die kann man so ziemlich auf alle Beriche der Arbeitswelt umtexten, da leiden alle Fachleute aller Bereiche darunter. Die Frage, an welcher das deutsche Bauwesen nun leidet oder auch nicht ist auch weniger, ob ich nun Walter Gropius verstehe oder auch nicht, eher leidet das deutsche Bauwesen daran sich nicht mit der Frage zu befassen, dass die Ideen dieses Altmeisters mittlerweile dann auch einmal 100 Jahre alt sind, seine Grundvorstellungen gehen ja nun schon mal auf 1920-25 zurück. Der gesamten Bauwirtschaft kann man z.Z. wohl eher einen Rat geben: Kauft Kämme, es kommen lausige Zeiten. Und der Politik sollte man ins Stammbuch schreiben: Auf der einen Seite „bezahlbarer Wohnraum“, auf der anderen Seite explodierende Preise im Bauwesen, dann baut euren Sch….dreck doch selber, liebe Politbarometeranalysierer! Wenn jede Kommune jeden Euro aus Bauland für sich raus kitzeln will, dann rechnet sich der Wohnungsbau eher weniger, Menschen können auch Geld wo anders anlegen. Und beim Baupläne machen ist es wie bei der Fotografie auch: Am Ende kommt es wohl eher darauf an, die Software richtig zu beherrschen und genau wie beim Fotografieren ist es auch beim bauen: Kreative… Weiterlesen »

mario kegel

stimmt, hier war ja was mit photographie … die fuji geht sicher auch gut fuer architektur-bilder.

Leonhard

Machs Dir doch nicht so kompliziert, eigentlich kann man die Fuji für alles nehmen, falls man dann eine C und eine MF hat so wie so für alles! Fuji ist eine wundervolle Kamera und damit freuen wir uns auf die Neue!

joe

„…wenn man die moeglichkeit hat, soweit zu kommen, versteht man vielleicht auch cropius…“ Gut gemeint ist nicht gleich gut gemacht! Gropius ging es um Wohraum, leider hat er vergessen, dass Menschen auch noch andere Bedürfnisse haben als nur ein Dach über dem Kopf! Ich glaube in der Gropiusstadt sind einige Wohnungen frei, also wenn es so toll ist, nichts wie hin!
By the way, vielleicht versteht man Cropius, aber ich bin nicht sicher ob man Gropius aus heutiger Sicht versteht (wenn überhaupt jemals).

Leonhard

Du sagst es, lieber Joe, „aus heutiger Sicht!“ Probleme, welche Menschen in ihrer Zeit hatten, die vergessen wir bei der Beurteilung ihrer Werke dann heute sehr oft. Eigentlich wollte er ja die Geschosshöhe als Beispiel nicht über 5 Geschosse gehen lassen, durch die blöde Politik hatte er plötzlich eine dumme Mauer dort, wo er sie nicht brauchen konnte, was den Bau sehr viele QM kostete. Da die Zahl der Wohnungen vorgegeben war blieb dann bei fehlender Länge mal Breite am Ende eben nur die Höhe, was wollte er machen. Immobilien sind nun mal nicht kurzlebig, verändern sich somit erheblich weniger als das Anspruchsdenken der Menschen, ein weiteres Problem. Gropius baute für Menschen, die wollten „modern“, kamen entweder aus Notbaracken oder Buden, wo der Donnerbalken noch zwischen den Etagen auf dem Flur war, gewaschen hat man sich in der Waschschüssel. Diese Leute glaubten damals, als sie das erste mal die Klospülung drückten und Wasser in eine Wanne laufen ließen, sie seien im Himmel. Das Leben mit Kindern war einfacher, selbige waren noch erzogen! Die Grundidee des „Bauhauses“ ging ja auch auf die alten Meister zurück, dort, wo man das himmlische Jerusalem auf Erden bauen wollte und sich Kunst und Statik treffen… Weiterlesen »

joe

Leonhard, Du hast den Nagel auf den Kopf getroffen: „…Immobilien sind nun mal nicht kurzlebig…“ und das ist der Unterschied zur Kamera oder Möbeln oder anderen Dingen des Alltags und sie fallen auch nur gerade denen auf die sie nutzen. Gropius hätte sich lieber ein Beispiel am Basler Architkten Hans Benno Bernoulli oder sogar an den Arbeiter Häuschen in England nehmen sollen, die ebenfalls notwendigen Wohraum anbieten/anboten und auf jeden Fall soziale Aspekte von Zusammenleben berücksichtigt haben. Gropius hatte nur Gebäude im Kopf aber keine Menschen! Mir gefallen auch einige Möbel Design Stücke aus dieser Zeit und habe – in einem Anfall von Designwahn – neben Corbussier Sesseln und Sofas mir auch zwei Barcelona Chairs geleistet. Wirklich schön anzuschauen und man kommt wahnisinnig „cool“ rüber, aber wer möchte schon länger darauf weilen? Bequem ist anders. Das einzig Gute, man kann sie auch noch nach Jahrzehnten zu einem guten Preis verkaufen. Die Gropiusstadt hat einen Vorteil für uns heute. Man weiss jetzt, wie man auf keinen Fall bauen sollte.

Leonhard

Hier gebe ich Dir recht, man darf Leuten ihre Irrtümer nicht vorhalten, sollte aber aus deren Fehlern eben lernen! Versailles wurde ja mit einem einzigen Klo gebaut, woher hätten die auch wissen sollen, dass man heute nicht mehr zum Kacken hinter den Vorhang geht und dann ein Diener kommt und es weg macht. Ich suche ja gerade hier in der Umgebung Häuser, da ist auch das eine oder andere Schnäppchen dabei, wenn nicht irgendwo immer dieses blöde „aber“ käme. Heute neu drinn ein Hüttchen im Nachbarort, mit 1,35 Mio. eigentlich ein Schnäppchen, aber, wer will heute noch 500qm Wohnfläche, bzw. möchte selbige bei einem Wärmewert von knapp 300kw/qm/pa so wirklich heizen. Auch 6.000qm Grundstück erfreut des Hobbygärtners Herz, oder sagen wir, ein Bruchteil davon würde noch viel mehr erfreuen, jedenfalls mich. Andererseits Stadthäuser, 500qm Wohnfläche, 4 Wohneinheiten, aber, nur ein PKW-Stellplatz! Da nutzen mir auch lediglich 830.000 € VK herzlich wenig, wer keine Plätze für unsere besten Freunde hat, dessen Hütte ist dann geschenkt zu teuer. Oder weiter vorne eine Hütte, unten ein toller Laden drinn, aber, einen Laden bei uns in der Innenstadt, dass braucht die Welt nicht mehr, schon gar nicht, wenn es dort 0 Kundenparkplätze gibt. Aber… Weiterlesen »

joe

Also, wenn du 2.0 wenig oder nicht nutzt, ist das 28-70/2.0 Geldverschwendung und du hast eine Menge zu tragen. Ich empfehle den meisten 24-70/2.8 weil es leichter (900g vs 1’430g) und ab 4.0 kein sichtbarer Unterschied in der BQ existiert und den gleichen Nahabstand hat und für Makro (Abbildungsmasstab 0,18 vs 0,30) ebenfalls besser ist. Wenn es universeller sein soll sogar das 24-105/4.0, das ist noch mal 2cm kleiner (unter 11cm) und wiegt nur 700g und hat ähnliche Makroeigenschaften wie das 2.0. Vielleicht hilft das weiter.

Leonhard

Danke, werter Joe, in so etwa habe ich mir die Sache auch gedacht!

Werde dann mal das 24-70mm/2,8 mit auf die Liste setzen, mein altes Mädchen hat zwar noch Monate bis sie noch älter wird, aber die Lieferzeiten sind ja ungeheuer. Sie würde ja niemals sagen was sie möchte, aber sie hätte eben beim Fotografieren gerne wieder was „in der Hand“, so was muss ein Eheskalve ja verstehen, sonst gibt es die Pfanne!

Wird bei Frauen von der Insel nicht wirklich anders sein, nehme ich mal an?

Ich mache dann jedenfalls mal meine Bestellung, hoffentlich kriegen die das bis Ende November dann gebacken, sonst muss ich laufen lernen.

VaMiWa

Objektiv betrachtet ist das keine Fotokameras mehr. Fuji baut somit zu große Videokameras mit hinterherhinkender Technik für Masochisten die sich auch noch über faule Eier freuen würden.

Rawbert

Diesen Beitrag verstehe ich nicht, auch nicht im Ansatz. Was willst du damit sagen? Videokameras sind doch viel größer, die angeblich hinterherhinkende Technik noch gar nicht vorgestellt und was haben faule Eier futternde Masochisten damit zu tun?

Maratony

Ich bin mir sicher, dass du zu alt bist um im Internet zu provozieren.

Martin Berding

Mit dem Start des x-Bajonetts hat Fuji ein schlüssiges und vor allem hochwertiges Programm erstellt. Die Mittelformat setzen dann noch die Krone auf, entsprechende Preise werden natürlich verlangt. Reine Fotokameras gibt es schon lange nicht mehr, selbst 4K kann heute fast zum Nulltarif ermöglicht werden.

Rawbert

Kameras ohne Videofunktion anzubieten kann sich nur Leica leisten, bei allen anderen wäre das Geschrei groß: „Kein 4k@120fps geht gar nicht“ vs „8k braucht niemand“. Gilt in gleichem Maße auch für den AF.

ccc

Ähhhhhh, nein?

Ingo

Also, wenn das Gerücht stimmt, dann hat sich Fuji aber auch was feines einfallen lassen. Eine aktive Kühlung, die man bei Bedarf anschließen kann, ist für jeden eine gute Lösung. Und Fotografen müssen nicht ein noch dickeres Gehäuse wegen der Video-Funktionen in Kauf nehmen.

Rawbert

Ja, ist das ist doch mal eine tolle Idee. Dann macht auch der Flipscreen Sinn.

Ingo

Genau, das wurde dann auch so beschrieben. Der Flipscreen war deshalb auch wichtig. Aber, wie gesagt, ist nur ein Rumor.

joe

Gerücht!

Alfred Proksch

Ich habe mich ein klein wenig bei den Händlern in der Fuji Ecke umgeschaut – Liefertermin offen – bei den meisten Produkten. Selbst beim Mittelformat sind nur die GFX-50/GFX-50-ll sofort lieferbar, bei den dazu gehörigen Objektiven sieht es etwas besser aus. Es ist also nicht so das die teuren Geräte bevorzugt werden. Die Lieferkette hat zugeschlagen!!

Deswegen würde ich wenn ich an einem der neuen Modelle echtes Interesse hätte eine sofortige Vorbestellung tätigen. Denn besonders viele „Erstauslieferungen“ wird es aus den bekannten Gründen nicht geben. Persönlich glaube ich das diese Situation noch mindestens ein Jahr so anhalten wird.

Fujis X-H2/H2s Vorstellung bedeutet also einen Ausblick in die Zukunft, mehr ist das nicht. Gilt für andere Hersteller im selben Maße.

Also – pfleglich mit dem vorhandenen Equipment umgehen – mal eben im Laden/Netz für Ersatz sorgen könnte schwierig werden.

Rawbert

Richtig, viele mussten auch auf das neue 27er 6 Monate warten. Ist aber nicht nur in der Kamerabranche ein Problem; auf Fahrräder muss man auch warten, wenn man etwas spezielles will. Also gut anschließen!

Mirko

Alfred, da ich das Warten bzw. nix bekommen (da in erster Linie für Export bestimmt) noch aus meiner Kindheit/Jugend her kenne, kann ich damit umgehen. Aber auch in der „Zone“ wurde fotografiert auch wenn man für manch ein „Objekt der Begierde“ Beziehungen brauchte. Von daher sehe ich es sogar teilweise positiv das die heutige „Wegschmeißgesellschaft“ einen Dämpfer bekommt

TomBom

Hallo , ich habe eine Frage die vielleicht nicht richtig zum Thema passt aber:
ist AF in GFX 50II mit xt-1 oder ,xt2 oder ,xt3,oder xt 4 oder z7II vergleichbar?

TomBom

Hallo , ich habe eine Frage die vielleicht nicht richtig zum Thema passt aber:
ist AF in GFX 50II mit xt-1 oder ,xt2 oder ,xt3,oder xt 4 oder z7II vergleichbar?

Alfred Proksch

Hallo TomBom,

Meine X-T3/X-S10 sind schon länger verkauft, der AF von der aktuell verwendeten GFX-100 reicht für meine Anwendungen locker. Ansonsten fokussiere ich liebend gerne manuell, schon aus dem Grund weil ich mir gerne Zeit für meine Bilder nehme. Hektik – das war einmal. Diese Frage solltest Du vielleicht an unsere Tier/Event/Sport Fotografen richten.

Aus technischer theoretischer Sicht spielen beim AF Vorgang die Mechanik/Masse der bewegten Linsen innerhalb der verwendeten Objektive eine entscheidende Rolle. Deswegen müssten alle mit dem selben Objektiv gemessen werden was nicht möglich ist. Aus diesen Gründen gelten für mich nur meine Anforderungen an absolute Präzision und ob dieser Vorgang mir als ausreichend schnell erscheint.

TomBom

Vielen Dank für die Antwort.
Ich brauche eine Kamera für Event und Partys. Ich habe bis jetzt xt-2 mit xf 16-55 genutzt.
Ich bin am Überlegen, ob mir eine neue Kamera was bringt.
Canon und Sony zu teuer.

joe

Meine Töchter haben gestern mit dem iPhone 13 bzw dem Samsung 22 Ultra hervoragende Bilder vom Konzert von Cro gemacht. Die wären mit einer herkömmlichen Kamera nicht besser geworden.

Mirko

…würde mir dann lieber eine f1.4 Festbrennweite dazu holen

Maratony

Eine neue Kamera bringt immer dann was, wenn sie technisch an ihre Grenzen stößt und es Alternativen dazu geben würde.
Eine neue Kamera erweitert in der Regel die technischen Möglichkeiten, aber ersetzt nicht die Kreativität und die Kenntnisse des Fotografen. Das musste ich in der Vergangenheit durch viele Euros feststellen.
Für Events und Partys halte ich die XT2 für zumindest nicht ungeeignet. Ein ordentlicher Blitz könnte ebenfalls helfen?
Grüße Tony

Matthias

Du hast schon eine sehr gute Ausrüstung mit der Du fast alles machen kannst. Manchmal reicht Blende 2.8 aber nicht aus. Deshalb würde ich aus eigener Erfahrung als Ergänzung eine Festbrennweite mit Lichtstärke 1.4 kaufen. IBIS bringt wenig bei allen Motiven, die sich bewegen. Und die XS10 ist sowieso nicht lieferbar. Deine XT2 ist eine robuste Kamera auf Augenhöhe mit der XT3. Solltest Du aber ernsthafte Kritikpunkte an FUJI haben, musst Du Dich beim Wettbewerb umsehen. Aber glaub mir: bei APSC bewegt sich keine andere Marke auf diesem hohen Level…

Alfred Proksch

Hallo TomBom

Sowohl joe als auch Mirko können richtig liegen, je nach dem was Dir an den Events oder Partys wichtig ist, Wenn Du schnell Bilder „teilen“ möchtest sind die Smartphones unschlagbar schnell und einfach in der Handhabung. Sollen die Bilder anders als typische SP aussehen sind lichtstarke Objektive immer der richtige Weg. Wenn Du dazu noch ein X-S10 Gehäuse (eingebauter IBIS) verwenden möchtest ist das eine recht gute Verbesserung.

Die X-S10 nimmt Videos in 4K/30p-Qualität wahlweise mit 8 Bit und 4:2:0-Farbabtastung direkt auf eine SD-Speicherkarte auf oder gibt sie mit 10 Bit und 4:2:2 über einen HDMI-Anschluss aus. Im Highspeed-Modus gelingen mit Full HD und 240 Bildern pro Sekunde eindrucksvolle Zeitlupen mit 10-facher Verlangsamung. Selbst Bewegungen, die im Bruchteil einer Sekunde ablaufen, werden anschaulich im Bild festgehalten. Zusätzlich zum IBIS-System kommt eine digitale Bildstabilisierung zum Einsatz, die ruhige und scharfe Aufnahmen selbst beim Gehen erlaubt. Im IS-Boost-Modus wird der Stabilisierungseffekt zusätzlich verstärkt, sodass bei stationären Aufnahmen aus der freien Hand sämtliche Kamerabewegungen ausgeglichen werden.

J.Friedrich

Nur Ergänzung zur Wahl oder Nicht-Wahl … Wenn ich mir die Details zum in Kürze wohl verfügbaren ZTE AXON 40 Pro mit Triple 64MP Kameras UltraWW und WW-Normal und 5fach-Teleperiskop Kameras mit dann OPTISCH wohl von 20mm bis 95mm (bzw. 480mm) mit 8K bei automatisiertem Brennweitenwechsel (ohne sichtbaren Wechsel) und den damit verbundenen 4-K Post-Bearbeitungspotentialen (Ausschnitt/Perspektivensimulation usw. usw.) im Video/Foto durchlese, dann muss man schon sagen: Sabrina hat es uns schon immer gesagt! Das Teil soll wohl mit einem Terrabyte mal gerade 1200,– k€ kosten. Die ganze Innovationskraft fließt weiterhin in SM-Abteilungen. Jeden Tag (z.B. am Wochenende) entdecke ich selbst an meinen (schon wieder alt ;-)) S-21 Features die krass sind. Video-Regieansicht mit direkter BrennweitenWechselfunktion und Reporter-Einblendung über die SelfieCam in 4K superstabilisiert. Krass, was da geht und vor Allem wie es weitergehen wird. Geniesse Deine Leica-Momente, so wie ich die Canons – wir sind die letzten SoNiLeiCaner (angelehnt an die letzten Mohikaner) oder anders ausgedrückt: Alles ist Futschi 😉

Ingo

Hi Alfred Proksch,
das ist ein Super-Tipp von dir. Ich denke, das ist genau das, was TomBom für seine Event-Fotografie gebrauchen kann. Und ein guter, günstiger Godox-Blitz, dann sollte das schon eine deutliche Verbesserung zur X-T2 sein.

Fritz

Die ersten 10000 Stück die Anfangs schon produziert wurden,werden sich ruckzuck verkaufen. Dann ein paar positive Berichte von Fuji Nutzern auf YouTube und die Meinungen werden überwiegend ins positive umschlagen und ein Run auf die Kamera folgen…
es ist doch eigentlich immer das selbe. Jedes Teil findet seine Käufer

Philip Garbe

Gäbe es Pentax nicht, hätte ich eine Fuji.
Bin sehr gespannt, wie die H2 wird. Die H1 selbst hat sehr viel Spaß gemacht, als ich diese testen konnte.

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