Fujifilm Kameras

Fuji X-Pro3: Außergewöhnliche Kamera oder DSLM ohne Mehrwert?

Ist die Fuji X-Pro3 eine außergewöhnliche Kamera mit einem besonderen Feeling? Oder eine durchschnittliche DSLM ohne echten Mehrwert?

Wie muss man die X-Pro3 einordnen?

Die Fuji X-Pro3 ist da! Und mit ihr die Frage, ob Fujifilm hier eine außergewöhnliche und spezielle Kamera geschaffen hat, die ein außergewöhnliches Gefühl beim Fotografieren vermittelt, oder ob es sich eher um eine durchschnittliche Systemkamera ohne echten Mehrwert handelt.

Dieser Frage sind auch die Jungs von DPReview in ihrem 17 Minuten langen Video zur X-Pro3 auf den Grund gegangen, dort erhält man einen guten ersten Eindruck von der neuen Kamera, auch wenn man sie selbst noch nicht ausprobiert hat. Wir wollen hier im Artikel kurz die wichtigsten Aussagen aus dem Video zusammenfassen und anschließend auf die eingangs gestellte Frage zurückkommen.

Stärken der X-Pro3

Chris von DPReview war nie ein großer Fan der X-Pro1 oder X-Pro2, das ist vorab vielleicht wichtig zu wissen. Grundsätzlich bezeichnet er das Gehäuse der X-Pro3 aber als „sexy“, überhaupt gefallen ihm die zahlreichen Möglichkeiten, die Bedienung anzupassen. Insgesamt ist die X-Pro3 anscheinend sehr hochwertig verarbeitet, allerdings haben die teureren und kratzfesten DURA-Versionen auch Nachteile. So sind Fingerabdrücke und Dreck beispielsweise schnell ein sichtbares Problem, so Chris.

Bildqualität, Autofokus, neues Q-Menü, Filmsimulationsmodi, der „monochrome Farbe“ Modus – die Fuji X-Pro3 hinterlässt in vielerlei Hinsicht einen sehr guten Eindruck und viele Funktionen und Merkmale wissen zu gefallen. Selbst die Videofunktionen sind sehr gut, auch wenn es sich hier grundsätzlich natürlich eher um eine Fotokamera handelt. Aber wenn man doch mal ein bisschen in den Videobereich hineinschnuppern möchte, dann kann man das mit der X-Pro3 ohne Einschränkungen.

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Sucher und Display sorgen für Diskussionen

Die interessantesten Merkmale der X-Pro3, die aktuell auch heiß im Netz diskutiert werden, sind natürlich das Display und der Sucher. Chris bezeichnet das kleine Filmfensterdisplay als „bezaubernd“, allerdings muss man sich natürlich merken, mit welchen Buttons man welche Funktionen ändern kann, da das große Display nicht zur Verfügung steht. Außerdem ist das kleine Display bei schlechten Lichtverhältnissen quasi unbrauchbar, da Licht von außen benötigt wird, um es gut ablesen zu können.

Das eigentliche Display ist das bisher beste von Fujis APS-C-Kameras, allerdings kann man es nur um 90 Grad nach unten klappen, wenn man ein Stativ benutzt. Die gesamte Display-Konstruktion ist sehr speziell und Chris persönlich empfindet sie schlussendlich als nervig, auch wenn das natürlich Geschmackssache ist.

Die Vergrößerung des optischen Suchers ist bei der X-Pro3 nun fest definiert (0,52-fach) und es lässt sich nichts mehr umschalten. Das ist ein ordentlicher Kompromiss in den Augen der Tester. Kleiner Kritikpunkt ist, dass die Gesichtserkennung des Autofokus möglicherweise nicht bei Benutzung des optischen Suchers funktioniert, allerdings könnte das auch ein Fehler des Vorserienmodells der X-Pro3 gewesen sein. Da muss man also mal abwarten.

Durch das „fehlende“ Display fühlt sich Chris beim Fotografieren stark zum elektronischen Sucher gedrängt, was in seinen Augen die Frage aufwirft, ob der optische Sucher nicht vielleicht überflüssig ist. Das bringt uns auch zum Fazit und zur eingangs erwähnten Frage zurück: Wie muss man die X-Pro3 einordnen?

Zwei Möglichkeiten zur Bewertung der X-Pro3

Chris sieht zwei Möglichkeiten, wie man die Fuji X-Pro3 bewerten kann und bringt es in unseren Augen ziemlich gut auf den Punkt:

Möglichkeit 1: Die X-Pro3 ist eine sehr spezielle Kamera, mit den man als Fotograf zu seinen Wurzeln zurückfindet. Ein klassischer optischer Sucher, kein ablenkendes Display, ein analoges Feeling und ein tolles Gehäuse machen die X-Pro3 zu einer interessanten und außergewöhnlichen Kamera.

Möglichkeit 2: Die X-Pro3 ist eine DSLM mit einer umständlichen Display-Konstruktion, die beim Fotografieren einschränkt. Der elektronische Sucher ist dem optischen überlegen, was letzteren überflüssig macht. Insgesamt ist die X-Pro3 also eine schlechtere und teurere Version der X-T3, da ansonsten viele technische Daten geteilt werden.

Letztendlich dürfte bei kaum einer Kamera der persönliche Geschmack eine so große Rolle spielen, wie bei der Fujifilm X-Pro3. Ich persönlich bin mit Digitalkameras aufgewachsen, zur analogen Fotografie habe ich keine echte Verbindung, dementsprechend tendiere ich für mich persönlich zu „Möglichkeit 2“.

Wie ist das bei euch, Möglichkeit 1 oder Möglichkeit 2? Lasst es mich gerne in den Kommentaren wissen!

Mark Göpferich

Mark Göpferich

Gründer von Photografix und freiberuflicher Redakteur, der sich seit vielen Jahren immer wieder aufs Neue von Fotografie und Kameras begeistern lässt. Mit mehr als 3.000 Artikeln hier auf Photografix inzwischen so etwas wie ein Experte für neue Kameras.

170 Kommentare

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  • Was ist denn der Mehrwert eines Golfs zu einem Polo? Vielleicht hat er keinen, vielleicht aber auch etwas mehr Platz, vielleicht fährt der Golf nicht mal schneller. Man kann es sich aussuchen, was man kaufen möchte. Vielleicht ist das der eigentliche Wert.

    Für mich bringt die Pro3 nicht den Mehrwert gegenüber meiner T3, der dem Preis entspricht. Aber jeder darf für sich entscheiden, wie er es sieht. Die Kamera punktet mit Wertigkeit und Haptik. Manch einem ist das allein schon den Kaufpreis wert.

  • ich bin hin und her gerissen. für möglichkeit 1 ist die kamera vielleicht noch nicht konsequent genug. aber dann dürfte sie nicht so teuer sein. ein drehbares display wäre vielleicht die bessere alternative gewesen. oder ganz wegfallen lassen und eine klassische kompaktkamera entstehen lassen. aber die dürfte dann nicht teurer als 500,- € sein. genauere beschreibung würde das jetzt nur zu sehr in die länge ziehen.
    andererseits hat man mit dem display das einzige geschaffen was ich bei einer kamera benötige. in der froschperspektive ausgeklappt. eingeklappt sehe ich die nötigen einstellungen. bildkontrolle mach ich ohnehin im sucher, wenn einer zur verfügung steht.

    wer die möglichkeit zwei sieht greift ohnehin zur x-t3. also fällt die komplett flach. der ist bei der x-pro generell falsch aufgehoben.

    • Daniel,
      ich sage es mal so….gäbe es eine XT Pro so wäre ich ein Käufer, ohne Videozubehör rein auf Fotografie ausgelegt, das Display nutze ich fast ausschließlich um im Menü Einstellungen zu verändern ansonsten kopple ich meine XT sowieso mit dem IPhone/IPad und nutze das „externe“ Display….also von mir aus könnte Fuji auch eine XT Sonderedition bringen aber auch mit DURA Beschichtung 🤪

      • mirko, die pro3 ist einfach eine kamera die alleine durch ihre existenz zum nachdenken anregt. was brauche ich und was brauche ich nicht. ich weiß aber gerade nicht wie ich darüber denken soll. ich weiß nicht ob sie fleisch oder fisch ist.

  • Wow …

    Also wenn ich Fujijünger wäre, ich würde sofort zugreifen. Ich meine, man bekommt zwei Dura Versionen, wo gibts denn schon sowas?? Und das für einen kleinen Aufpreis von gerade mal 200 Euro … lachhaft sowas, oder? Wenn ich bei einem Auto Metalliclack verlange, zahle ich doch mindestens einen oder mehr Tausender Aufpreis, oder nicht? Dagegen ist die Fuji doch geradezu ein Schnäppchen!

    Gut, zugegeben; die nervige Display-Konstruktion mag einem den Appetit etwas verderben, aber ein richtiger Hardcorefujifotograf möchte ja nicht unbedingt damit stundenlang fotografieren, sondern hat einfach grundsätzlich mal Freude daran, dass Fuji draufsteht und das Gehäuse nach einer Nostalgiekamera des tiefen letzten Jahrhunderts aussieht. Die Kamera Gassi führen reicht ja vorerst einmal …

    Ja, wenn der Preis nicht wäre … für sowas dann noch 1999 Euro zahlen. Naja, muss jeder selber wissen, wofür er die Kohle zum Fenster rausschmeisst.

    • „Wenn man nichts Gutes zu sagen hat, dann sollte man vielleicht gar nichts sagen… “
      Du kannst ja eh nur meckern, daher ist dein Ansatz eher gewöhnlich als ungewöhnlich. Aber letztendlich ist diese Kamera interessant im Gegensatz zu vielen anderen. Sie bedient etwas, was Nikon, Sony und Canon noch nie konnten. Und dafür gibt es eben Kundschaft, auch wenn ich es nicht sein werde. Deine ständige Missgunst ist unangebracht.

      • „Wenn man nichts Gutes zu sagen hat, dann sollte man vielleicht gar nichts sagen… “

        Wenn man so an die Sache rangeht, hätte Fuji besser schweigen sollen als so eine Kamera zu präsentieren. Jedenfalls habe ich jetzt nichts entdecken können, warum man sich diese Kamera kaufen sollte.

      • @Sabrina
        Ich wiederhole mich ungern. Ich frage mich immer welche Befriedigung Menschen haben, einfach nur unbekannt im Internet rumzustressen.
        Warum sollte diese Kamera weniger Existenzgrundlage haben als eine andere?

      • @Maratony
        Na, diese Kamera hat für ein bestimmtes Klientel sogar eine größere Existenzberechtigung als z.B. ne Canon 1DX M3 oder am anderen Rand ein iPhone.
        Das sind sicher einmal die Fotografen, denen die Haptik etwas bedeutet und die Klassiker immer noch schätzen.
        Und dann natürlich die Streetfotografen, die eine Kamera die nach ihren Bedürfnissen entwickelt wurde auch gerne nutzen.
        Nur hat Fuji es hier meines Erachtens etwas zu weit getrieben mit dem umständlichen LCD. Es gibt immer und für jeden Fotografen Situationen, wo man ein LCD als Liveview-Sucher einfach braucht. Z.B. wenn man über die Kante eines Hochhauses die Straße Fotografieren will.
        Da hätte Fuji mit einem voll artikulierbaren Display den Fotografen sicher einen großen Gefallen getan.

      • Ich halte diese Kamera auch nicht für so gut dass ich mir sie kaufen würde. Aber sie ist etwas besonderes und manche Menschen wollen eben etwas besonderes.
        Gerade bei den ganzen Leuten die damit kein Geld verdienen empfinde ich dieses Bashing als völlig unnötig. Zeigt dies doch im eigentlichen das hier keine Ahnung von Fotografie und kein Verständnis vorhanden.
        Ich halte eine Sony A7III für eine wesentlich größeren Makel auf dem Markt.

      • sabrina, selbstverständlich kannst nur du wissen wie man kameras baut. wieso gründest du nicht gleich eine eigene marke? bei deinem knowhow müsstest du die anderen in wenigen monaten abhängen.

    • „für sowas dann noch 1999 Euro zahlen“

      Na ja – Die Lagerhaltung muss ja mit bezahlt werden.
      Bei „Blöd & Geiz“ stellen die sich solche teuren Kameras gar nicht mehr hin.

      • Naja, für Blöd und Geiz ist vielleicht eher die X-A7 geplant von Fuji, wobei ich die Modellpolitik nicht als die blödeste empfinde. Es ist für fast jeden was dabei. Mir gefällt es, wie Fuji versucht, den Laden am Laufen zu halten.

    • Rolf,
      Du hast das Konzept der Fuji-Kameras nicht verstanden. Und deshalb hättest Du auch Probleme, damit zu fotografieren. Grundsätzlich sind das keine Kameras für Amateure. Man muss schon wissen, was man da macht. Auch wenn Du die Kameras hässlich findest, solltest Du die Qualität der Objektive anerkennen. Das geht allerdings nur, wenn man damit mal fotografiert hat. Und solltest Du in ferner Zukunft mal ins Z-System einsteigen, wird das auch eine krasse Umgewöhnung werden, sogar wenn Nikon das gebaut hat….

      • Stimmt, Matthias,

        ich habe das Konzept der Fuji-Kameras nicht verstanden, genausowenig wie Thomas Müller (siehe weiter unten), der ja eigentlich geschult darauf ist, Texte zu verstehen. Alfred hat das Konzept anscheinend verstanden: Das hochauflösende Display ist unter einem minderwertigen vergraben, da man es sowieso nicht braucht, der entschleunigten Philosophie wegen. Und offensichtlich bist du der Zweite, der das auch noch versteht!

        Grundsätzlich hätte ich auch keine Probleme damit zu fotografieren, wie ich grundsätzlich überhaupt noch nie Probleme hatte, mit irgendwas zu fotografieren. Und grundsätzlich weiss ich auch, was zu machen ist, denn ich habe das Handwerk noch gelernt, als man noch mit einem externen Belichtungsmesser arbeitete.

        Dass die Kamera hässlich ist, habe ich hier nicht gesagt, und dass die Qualität der Objektive nicht gut sein soll, auch nicht.

        Ja, das Z-System wäre sicher in Zukunft auch mal eine Option. Krasse Umgewöhnung? Hast du ein Problem damit? Ich sicher nicht, mein IQ ist genügend hoch …

      • „ Grundsätzlich hätte ich auch keine Probleme damit zu fotografieren, wie ich grundsätzlich überhaupt noch nie Probleme hatte, mit irgendwas zu fotografieren.“

        Lustig, beim Thema XPRO2 konntest Du diese Kamera nicht einmal „gerade halten“ da der Sucher nicht mittig angeordnet ist, der Ein oder Andere wird sich an diesen Lacher noch erinnern 😂

        „ denn ich habe das Handwerk noch gelernt, als man noch mit einem externen Belichtungsmesser arbeitete.“

        Also Du hast hier auch mehrfach behauptet das deine Bilder bei den Schweizer Naturfotografen (von denen Du nichts mehr wissen willst, peinlich?) aus deinen Anfängen stammen, naja vielleicht bist Du trotz modernen Kameras noch mit einen externen Belichtungsmesser rumgelaufen nach dem Motto „doppelt hält besser“

  • Ich plädiere für Version eins, weil diese Kamera meinen Bedürfnissen entspricht. Ich habe bewust auf die T3 verzichtet, weil ich die T1 und T2 habe und die T3 gegenüber der T2 nicht den Fortschritt gebracht hat, den ich erwartet habe. Die Pro2 hatte nunmehr ein paar Jahre auf dem Buckel. Ich brauche eine gute und leichte Kamera für die Reportage. Da ich sehr viel bei sehr schlechten Lichtverhältnissen fotografiere kommt mir die Technik der Pro3 wie gerufen. Das Display der allgemeinen Verzweiflung, ja und. ich werde mit dieser Kamera kein Stativ benutzen und auch nicht auf der Erde rumkriechen. Also back to the roots.

  • Also der optische Sucher erinnert ja ein bisschen an die M-Leicas. Damals war das alternativlos. Als dann die Spiegelreflexkameras kamen, war das die grösste Innovation im Kamerabau. Alles ging plötzlich viel einfacher.
    Aus eigener Erfahrung (habe eine der ersten PRO2 gekauft und fotografiere immer noch damit) muss ich sagen: der optische Sucher ist zwar ganz nett, behindert aber auch ein wenig bei der Arbeit. Sehr zu loben sind die Einstellmöglichkeiten die hinzugekommen sind. Man kann das Ergebnis feiner abstimmen. Aber macht man das, wenn man draussen fotografiert? Vor der RAW-Konvertierung überprüft man doch sowieso noch einmal alle Parameter. Man hat eben alle Möglichkeiten (auch wenn man sie nicht nutzt) in einem sehr stylischen Gehäuse verpackt zu einem Preis, den man auch bezahlen will. Haben wollen eben. Oder GAS?

  • Hochverehrter Rolf Carl, ich werde mit dieser Kamera stundenlang Fotografieren. Gassi gehen mögen andere.
    Übrigens kostet diese Kamera in der DURO ausführung über 2000 € was mir glatt am A….. vorbeigeht.
    Und zum Thema Gassigehen fällt mir noch folgendes ein. In den sechziger Jahren gingen gutbetuchte ältere Herren mit einer Nikon der Oberklasse Gassi, kamen aber nicht zum Fotografieren, weil sie mit ihrer sehr jungen Begleiterin beschäftigt waren. Auch Nikon geht Gassi !

    • Jürgen,
      ob Nikon Gassi geht weiß ich nicht vermute aber das bei der nächsten Jahresbilanz wieder ein dickes MINUS vor den Zahlen steht, liegt vielleicht daran das nicht mehr so viele Gassi gehen und mit Schwänen nicht das große Geld rockt 😉

    • Ich finde es sehr schade, dass sich die Zeiten so geändert haben, wenn in den 60er Jahren tatsächlich eine Nikon ausreichte, um junge Damen als Begleiterin zu gewinnen. Ich verstehe nun, warum man von den guten alten Zeiten spricht 😉

    • Leute!
      In den sechziger Jahren fand in Deutschland das Wirtschaftswunder statt. Es gab Kohleöfen, später auch SW-Röhrenfernseher mit 2 Programmen und kaum Autos. Nikon baute damals die F, die ihr Haupteinsatzgebiet in Vietnam hatte. Und wo sollten die betuchten älteren Herren herkommen in dieser „bleiernen“ Zeit. Die Post ging erst 68 ab. Und da gab es keinen Platz für betuchte ältere… in der Kommune 1 :-))

      • Mattthias, du wirst dich wundern, wieviel ältere Betuchte es damals schon gab. Ich bin in den fünfziger und sechziger Jahren groß geworden, Es war dann schon eine Ehre auf dem Tennisplatz den Balljungen machen zu dürfen. Man fuhr damals schon Porsche, hatte eine junge Begleitperson usw. Das Wirtschaftswunder für den normalen Bürger, wie du es beschrieben hast kam so nach und nach in die Gänge. Ich glaube 1964 oder 1965 bekam ich meine erste Kamera. Eine Agfa Klack. Alfred wird sie vielleicht noch kennen. 6×6 Rollfilm 12 Bilder. Im Prinzib eine MF für Arme. Aber es hat Spaß gemacht.

      • jürgen, ich habe die ältere schwester, agfa isola ii. sehr komfortabel waren diese kameras ja nicht gerade. aber für mittelformat sehr kompakt und leicht. 😉

      • @Jürgen
        Frage 1: wer war „man“?
        Frage 2: wo hatte „man“ sich so bereichert, dass man den dicken Max markieren konnte?
        Da habe ich allerdings schon eine Vermutung…

      • Matthias, Ärzte, Rechtsanwälte Geschäftsleute usw.
        Es war eine verrückte Zeit. Aber es war eine schöne Zeit.

    • Hochwürden Laleike,

      schön, dass du mit so alten Geschichten kommst. Aber falls du auf meine Nikons anspielen solltest, muss ich dir leider sagen, dass ich damals mit Yashica fotografierte, und nicht mit Nikon.

      Und gepunktet habe ich damals mit meinen äusseren und inneren Werten, und damals war ich blutjung und hatte noch keine Million auf dem Konto, aber mit den Mädels war es trotzdem kein Problem, denn auf dem Tanzparkett habe ich jede gekriegt, die ich wollte …

      Aber was ich mich dennoch frage; wenn es früher mit einer Nikon geklappt haben soll, ob es heute auch mit einer Fuji x-pro 3 funktioniert?

      • Rolf,
        Du scheinst Dich im Urlaub gut erholt zu haben und bist wieder voll da. Die PRO 3 muss erst mal ausgeliefert werden, bevor man das mit den „Mädels“ ausprobieren kann:-)) Die Story mit der PRO2 in Hamburg habe ich ja schon mal erzählt…
        Und dann die Sache mit dem Tanzboden: damals zu jener Zeit waren viele Jungs im Krieg geblieben und deshalb…Sorry die Schweiz war ja neutral.
        Könnte aber auch sein, dass die Mädels den blutjungen, kleinen Rolf einfach bemuttert haben, weil er ihnen so leid tat.
        Und jetzt sei nicht gleich wieder eingeschnappt….
        Gruß in die Schweiz von einem der beiden, die das Fuji-Konzept verstanden haben.

      • Rolf Carl, ja, so ist das mit dem Gassi gehen, die einen gehen mit der Fuji Gassi und damals wurde die Nikon (nebenbei) ausgeführt. Es spricht keiner von deiner Nikon. Aber wie man in den Wald reinruft, so schallt es auch wieder heraus. Und dass du ein Tanzbodencasanova warst, interessiert hier wohl keinen.

      • „Und gepunktet habe ich damals mit meinen äusseren und inneren Werten, und damals war ich blutjung und hatte noch keine Million auf dem Konto, aber mit den Mädels war es trotzdem kein Problem, denn auf dem Tanzparkett habe ich jede gekriegt, die ich wollte …“

        damals schön und intlligent. heute nur noch und? 😀

      • Tja, daniel,

        ich wusste eben damals schon, wie man intelligent schreibt … und du kriegst es leider auch heute noch nicht hin …

        Siehst du den Unterschied?

      • Matthias,

        Krieg??? Sorry, aber das war die Zeit des John Travolta und „Saturday night fever“, und die Mädels haben mich nicht bemuttert, sondern bewundert.

        Und die Schweiz war schon immer neutral … und ja, ich habe mich nach einem 2-wöchigen Urlaub in den Dolomiten super erholt, und nebenbei noch tolle Bilder nach Hause gebracht.

        Aber zurück zur Kamera: Wie kann man ein Konzept verstehen, das ganz offensichtlich gar nicht besteht?

      • Hochwürden Leleike,

        deine Geschichten mit den Oberklassen Nikons und den sehr jungen Begleiterinnen interessieren auch keinen …

      • Rolf,
        Du darfst die PRO-Kameras nicht als Standalone Geräte betrachten. Das sind Modellvarianten eines kompletten Systems. Alle Kameras arbeiten mit einem Sensor (fast). Die Akkus sind auch durchgängig zu benutzen (wenn auch noch zu schwach in der Leistung). Und welche Gehäuse man wählt, hängt von der persönlichen Vorliebe und dem Kontostand ab (nicht jeder parkt 1000k auf dem Girokonto). Die zu erzielende BQ ist bei allen Modellen gleich hoch. Ob man nun Titan oder Sonderlackierung oder Klappdisplay unbedingt braucht, bleibt jedem selbst überlassen. Das Gehäusedesign erinnert ein wenig an die Nikon SP der 50er Jahre als auf den Objektiven noch 3,5cm zu lesen war. Hat das jetzt einen Nutzen? Das entscheidet der jeweilige Fotograf. Oder die Kameras gefallen ihm einfach, so wie anderen das Colani-Design der Nikon DSLR´s gefällt. Ausserdem muss ich zugeben, dass man die Nikon-Kameras mit einer Hand bedienen kann. Das hat Vorteile in der Praxis…
        Könnte zu Nikon jetzt noch mehr schreiben (d700 und AIS) aber wir sind hier im Fuji-Blog.

  • Anders als Mark bin ich noch mit analoger Fotografie aufgewachsen und kenne noch sehr gut die damaligen optischen Sucher, sei es von Kompaktkameras oder von SLRs. Trotzdem vermisse ich diese nicht, vor allem nicht solche mit schwacher Vergrösserung. Wenn man den Daten trauen darf dann wird die Pro 3 genau einen solchen haben. Für mich, einer der Schwachpunkte der Pro 3, den ja auch Chris von dpreview anspricht.

    Ein anderer ist meiner Ansicht nach das eher merkwürdige Displaykonzept. Ich kann darin keinen Vorteil erkennen, eigentlich nur Nachteile gegenüber anderen Displaykonzepten. Selbst das Argument, dass man den Touchsreen per Nase nicht versehentlich verstellen kann ist keines, denn moderne Touchscreens lassen den Touch auch abschalten und schon ist das Problem gelöst. Ausserdem lassen Displays mit Anlenkungen wie bei Panasonic und Canon sich auch nach innen klappen und schon hat mit ihn versteckt, wenn man ihn denn tatsächlich nicht braucht.

    Mit ihren sonstigen Daten ist die Pro 3 auf der Höhe der Zeit und nicht schlechter, aber auch nicht besser als die X-T3. Aus meiner Sicht zahlt man somit bei der Pro 3 mehr für weniger praktische Fototechnik als bei der X-T3. Ebenfalls aus meiner Sicht ist die X-T3 eindeutig die interessantere Kamera, weshalb ich mich, zumindest momentan, für obige Variante 2 entscheide.

    • Thomas,
      es gibt eben heute zwei Gruppen, in der einen befindest Du Dich und ich mich in der anderen. Pro1 &2 haben mich weniger angesprochen die Pro3 im Gegensatz ja, andere wird die Nische „pro“ abschrecken andere wird sie dafür „neu“ begeistern. Die Kameraindustrie befindet sich bekanntlich in der Krise und der Großteil sucht in „Mehr & Besser“ den Ausweg und Fuji geht eben bei der Pro einen anderen Weg ( obwohl „besser“ dabei nicht wegfällt)
      Ich persönlich finde es genial mit der Fujica 901 zu fotografieren, nicht weil es schnell schnell gehen muss sondern weil der Kopf wieder gefördert wird 😉 Morgen kommt meine Praktica FX die ein Kumpel für mich auf einen Flohmarkt in HH ergattert hat, naja die Kamera ist Beifang aber das Zeiss Biotar nicht 📸
      Ich vermute Du sitzt noch in der Kanzlei….schöne Nacht noch 👍

      • Hallo Mirko,
        selbstverständlich gestehe ich jedem ohne Wenn und Aber und uneingeschränkt zu, zur Pro 3 eine komplett andere Meinung als ich zu haben. Ich will auch gar nicht darüber diskutieren bzw andere von meiner Meinung überzeugen, weil es hier eben um persönliche Präferenzen oder auch die persönliche Art und Weise der Fotografie geht. Wer sich die Pro 3 kauft, dem wünsche ich damit so viel Spass wie möglich. Sollte Fuji mit diesem Konzept Erfolg haben, habe ich als Fuji-Nutzer ja auch etwas davon, denn das wäre ein kleiner Baustein für eine erfolgreiche Fortführung der X-Linie in der Zukunft. Und genau daran ist mir sehr gelegen.

        Ich kann auch Deinen Faible für Altmodelle verstehen. Nostalgie und der Spass an früheren Objektiven und Kameras habe ich mit meiner alten OM Olympus Ausrüstung aus den analogen Zeiten immer noch. Leider fehlt mir die Zeit dies auszuweiten und die wenige Zeit verwende ich lieber für aktuelle Technik und der Fotografie damit. Dir wünsche ich jedenfalls jeden erdenklichen Spass und Freude mit Deinen Neueroberungen.

        Nein, um die Zeit sitze ich selten in der Kanzlei, um die Zeit sitze ich dann doch im Büro im Haus am Schreibtisch und lese und schreibe nebenbei die Beiträge hier, während ich noch einen Schriftsatz für morgen bzw heute fertig mache. Auch Dir eine gute Nacht und Vorfreude auf die Kameratechnik, die bei Dir im Anflug ist!

      • Moin Thomas,
        ob es die Pro letztendlich wird kann ich noch nicht sagen, sie gefällt mir optisch sehr gut aber ob ich damit zurecht komme weiß ich noch garnicht . Wie ist der Sucher, komme ich ohne die Kamera absetzen zu müssen schnell an den Weißabgleich oder an die Filmsimulationen 🤔 Das muss ich erst alles ausgiebig bei Calumet für mich rausfindenden und dann wird entschieden. Dann kommen wieder Träume auf ob es eine XT4 auch in DURA Black/Silver geben wird….alles nicht so einfach 😂

    • Thomas,
      da muss ich Dir widersprechen. Die T-Kameras liegen eigentlich erst mit Akku-Handgriff gut in der Hand. Am meisten nervt mich an T2 das Einstellrad für ISO. Darunter dann die wichtigen Funktionen wie Speed, Filmen usw. bedienbar mit einem hakeligen Miniaturhebel (macht richtig Laune bei schlechtem Licht). Diese Funktionen sind bei der PRO2 über die Wippe erreichbar (wesentlich paraxisbezogener). Wenn man filmen möchte, drückt man einfach die damit belegte FN-Taste und los geht´s. Das funktioniert bei T nicht. Soviel dazu. Bei der Pro3 wird sich dann zeigen, ob Titan mehr als Marketing ist. Nikon hatte vor Jahren bei der F3 Titan das Problem, dass der silberne Lack nach kurzer Zeit abgeblättert ist. Es dauerte kein halbes Jahr und die Titan gab es nur noch in schwarz. Finde allerdings 200€ für eine andere Lackierung zumindest bemerkenswert. Dafür hätte man lieber einen Hilfsverschluss einbauen sollen, der beim Objektivwechsel den Sensor vor Staub und Feuchtigkeit schützt (das macht bislang nur Canon). Ob der neue Sensor nun besser ist, sei dahingestellt. Denke mal , er ist wie bei der T3 auf schnelleren AF ausgerichtet. Naja und eigentlich hast Du doch Recht, dass es keinen zwingenden Grund gibt umzusteigen. T3 und PRO3 sind technisch auf einem Niveau und können je nach Vorliebe friedlich nebeneinander existieren. Vielleicht sogar in derselben Fototasche (Umhängebeutel?) :-))

      • Hallo Matthias, ich habe auch bei der t2 den Akkuhandgriff. Liegt klasse in der Hand. Habe aber die Tasten bei Hochkantfotos aber abgeschaltet. Wenn es schnell gehen soll. Man zerrt die Kamera aus der Tasche und stellt sonst etwas ein. Genauso der Drivehebel unter dem ISO Rad. Dunkel wie in der Bärenhöhle. Schei…..was ist mit der Kamera los. Braecketing, Dauerfeuer oder sonst etwas.
        Na, ja jetzt kennt man das Problem. Was ich auch mal hatte war folgendes. ich hatte vielleicht das Lockrad am Handgriff nicht fest genug angezogen. Auf einmal zeigte die Ladeanzeige rot. Da hatte sich das Rad beim Gehen gelockert und der Handgriff hatte keinen Kontakt mehr. Kann auch passieren.

      • Jürgen,
        das mit der Ladeanzeige hatte ich auch schon öfter. Wenn man den Griff an der Kamera befestigt, ist das eine sehr hakelige Angelegenheit, finde ich(man verkantet den Griff schnell und dann passiert das mit der Anzeige). Ärgerlich ist es auch beim Filmen, wenn man mit Griff arbeitet. Ist ein Akku leer, geht das nicht nahtlos zum zweiten, sondern das Filmen stoppt und muss neu gestartet werden. Damit kann ich leben, weil das nicht oft vorkommt.
        Und die Funktionen vom Drivehebel hätte ich lieber direkt auf dem ISO-Rad anstatt der ISO-Einstellung. Fände ich deutlich besser zu bedienen und man kann es verriegeln…
        Aber zu meckern haben wir ja immer was. Trotzdem kann man mit den Fujis ganz hervorragend fotografieren, wenn einige das auch bestreiten:-))

      • Matthias,
        auch die XT1&XT2 sowie die Pro hatten schon einen bemerkenswerten Aufschlag wenn man sich zur „Graphit“ entschieden hat, diesbezüglich hat sich nichts geändert außer das nun die „Sonderlackierungen“ kratzfest sein sollen. Ach ich freue mich schon auf Calumet, nachdem gestern mein Silberling Namens Biotar eingetroffen ist würde ich wohl zur silbernen Version greifen….obwohl DURA Black sieht Hammer aus 🤔

      • Maratony, „nur“ das kleine 58/2.0 Biotar….hat ein Kumpel auf einen Trödelmarkt gefunden inkl. einer Praktica FX . Der Fokus war schwergängig und die Blende war fest aber nach Backofen Therapie und WD-40 läuft jetzt alles Butterweich. Ich mag nicht wissen wie viele Jahrzehnte dies Kombi ungenutzt in der Fototasche lag denn die Gläser sind sowas von sauber & rein 👍

  • Für mich bitte Möglichkeit EINS.

    Wer seitlich durch einen EVF blicken möchte kann bei Fuji die viel preiswertere X-E3 mit dem XF 2,8/4,0 18-55mm für gerade mal 1000 Euro erwerben. Da kann er dann mit den Fettfingern ein LCD Display verschmieren und sich vom Bilder machen ablenken lassen.

    Wenn die Leica M10-D und die dazu gehörigen Summilux-M Objektive in meiner Preislage liegen würden hätte ich diese Kamera weil sie gar kein Display hat. Ich könnte mich voll und ganz auf die Motive konzentrieren und trotzdem wenn ich das wirklich möchte sofort meine Bilder auf dem Smartphone kontrollieren.

    Die Fuji X-Pro3 ist mit ihrem kleinen Statusdisplay schon in dem für mich interessanten Handhabungsbereich angekommen. Weil ich mit ihr die feinen Fuji Festbrennweiten verwenden möchte kommt mir der optische Sucher sehr entgegen, für die herkömmliche Fotografie ist meine X-T3 oder die GFX100 zuständig.

    Es ist die entschleunigte Philosophie die mich diese Kamera mögen lässt. Der andere Ansatz zum Bilder machen ist der Grund der für eine Fuji X-Pro3 spricht!

    • So viel langsamer als die T-3 ist die Pro-3 wohl nicht (abgesehen von der händischen ISO-Verstellung)! Wichtiger ist wohl die für die lichtstarken Fuji-Primes ausgewogenere Gehäusegröße in Zusammenhang mit der besseren Balance. Auch die Eignung für „Linksaugen“ unter den Fotografen ist deutlich besser. Wer ernsthaft mit ausreichender Genauigkeit die Schärfe kontollieren möchte, tut das über den höher auflösenden Sucher. Dafür ist das wie bei der Pro-2 auflösende Display nun auch für das Fotografieren um die Ecke (wie ein Lichtschachtsucher) geeignet! Also, wo sind nun die Nachteile gegenüber der T-3?

    • Ich finde das Design der Pro 3 wirklich schön, auch das Rangefinder-Konzept sagt mir sehr zu. Ebenso die Tatsache, dass man sich nicht entweder für einen OVF oder für einen EVF entscheiden muss, ist für mich ein faktischer Vorteil der Pro 3 und all das und noch mehr somit Gründe, sich für eine Pro 3 zu entscheiden.

      Aber kann mir mal bitte jemand von denen, die anders als ich, das Konzept der Pro 3 vermeintlich verstanden haben, erklären, weshalb die Pro 3 angeblich ein „entschleunigte Philosophie“ hat und alle anderen Kameras eben nicht? Oder fallen die „Versteher“ doch nur auf einen riesigen Marketing-Popanz von Fuji zur Pro 3 rein? Oder anders gefragt, weshalb baut Fuji einen teuren, wirklich hochauflösenden OLED-Monitor ein, wenn man ihn laut Konzept eigentlich gar nicht braucht? Wie ich von Alfred lernte, schaut man sich, wenn man derart „entschleunigt“ fotografiert, die Bilder an der Kamera ja gar nicht mehr an. Man vermeidet auch Fettfingerschmieren durch Betätigung des Touchdisplays? Was aber hat eine hohe Serienbildgeschwindigkeit mit „entschleunigter Fotografie“ zu tun? Was soll 4k 30fps Video in einer „entschleunigten Fotokamera“? Was haben all die Automatiken, die auch die Pro 3 hat, mit „entschleunigter Fotografie“ zu tun? Wieso brauche ich in einer „entschleunigten Fotokamera“ einen blitzschnellen Verfolgungs-AF? etc etc……

      Für mich ist das Gerede über entschleunigte Fotografie im Zusammenhang mit einer technisch hochgerüsteten DSLM deshalb mehr Hipster- oder Marketing-Sprech als irgend etwas, was mit der Kamera tatsächlich zu tun hätte.

      • thomas, das sehe ich ähnlich. man hätte auch einen beweglichen monitor verwenden können, bei dem man ebenfalls die rückseitigen funktionen hätte darstellen können. einige schreiben auch, daß zum beispiel der augenautofokus zu viel wäre. abschalten geht auch. display stört. das kann man auch abschalten…
        was design betrifft ist die xpro3 für mich derzeit die schönste kamera am markt. aber jeden wird sie nicht glücklich machen. das ist klar.

      • @Thomas und daniel
        wenn man mit dem OVF arbeitet, muss man schon aufpassen, das Motiv im Sucher zu behalten, bevor man zum Schuss kommt. Und die Kartenschächte haben unterschiedliche Lesegeschwindigkeiten. Das kann man als entschleunigt (oder ausgebremst?) bezeichnen. Gilt jetzt für PRO2.
        Aber von der Anlage her sind PRO 2 und 3 zupackende Kameras für den Reportageeinsatz und mit Sicherheit schneller als die meisten DSLR´s von vor 10 Jahren…

      • Hallo Thomas,
        ja da stimme ich zu, wenn man entschleunigt fotografiert braucht man keine hohe Serienbildgeschwindigkeit und OLED-Monitor, habe an der M diesen abgeklebt. Mir sind zwei ältere Herren von Fuji bekannt die den Entwicklungsprozess der xpro 1und 2 angestoßen und begleitet haben. Es war ja ein Team von älteren und jungen Entwicklern im F&E-Prozess der xpro. Sehr erfolgreich. Jetzt scheinen die älteren Herren nicht mehr im Team zu sein, sondern das Marketing die Überhand zu haben (wie bei Leica), dann kommen so blödsinnige Sprüche wie (entschleunigte Fotografie, charmante Filmtyp-Anzeige….) heraus. Ich glaube die haben giftige Schwammerl gegessen. Wenn entschleunigt, dann sollte man für rd. 1.200€ eine Leica M8 kaufen! Heutzutage verliert die Fotografie an Bedeutung durch die Automatik, es gilt das Bild im Kopf haben. Ich selber bin ein Anhänger von Fuji + Leica. Alles ist subjektiv, daher sollte man die Kamera kaufen die einen für seinen Fotostil entgegen kommt. Meine M8 (nicht angedichtet, manchmal mit Schluckauf der Elektronik) und Objektiven von VM für SW und in Farbe (ohne UV-Filter) für Lost places. Xpro2 (Fujicrome > hervorragend) für sonstiges, und die M9 mit Zeiss 2,5 /25mm Landschaft (extrem hohe Auflösung bis in die Ecken) und Summariten 35, 50, 90. Ich kaufe mir die xpro3 nicht. Auf meiner letzten Reise im Sept./Okt. 19 nach Tuschetien war die M8 und xpro 2 zum Viehabtrieb dabei. Ein 68er, angefangen mit einer Edixa-Mat reflex der Firma Wirgin und Xenon-Objektiv. In der Kommune, da war ich noch kein älterer Herr und die Post ging analog ab.
        Di Di Ingo Reinhardt, Graz

      • Thomas,
        mal andersrum gefragt, ich weiß das Dir die Videofunktionen einer Kamera „mit“ sehr wichtig sind, kannst Du mir dann bitte erklären (ich weiß es aber) warum gerade alte Objektive bei Videographen ohne „Klickblende“ und am besten mit kreisrunder Blendenöffnung so gefragt sind….meistens bieten diese Objektive nicht einmal AF. Das schöne ist ja (ich rede von mir) ich könnte mit der Xpro3 schnelle Hundefotos runter ballern (zB mit dem 50-140) aber am meisten würde ich sie eh mit den manuellen Festbrennweiten nutzen. Mein Fazit für mich (auch mit der XT3) ich kann muß aber nicht und für andere heißt es eben „ich muss aber kann nicht“ weil zB das Display für viele unbrauchbar ist

      • Mirko, die Frage kann ich Dir nicht beantworten. Ich setze zum Videografieren mit der Fuji die gleichen Objektive ein, mit denen ich auch fotografiere. Allerdings fokussiere ich, anders als beim Fotografieren, meistens manuell, vor allem um sanftere und „sichere“ Fokussiervorgänge zu erreichen und ein Pumpen sicher zu vermeiden. Auch dafür ist für mich neben einem guten EVF ein gutes Display immens hilfreich. Aber einen Oscar für die „beste Kamera“ werde ich trotz aller Bemühungen ohnehin in diesem Leben nicht mehr bekommen 😉 .Mir geht es beim Videografieren vor allem um Reisevideografie und um die Dokumention der Kindheitszeit meiner Kinder. Anders die Fotografie, hier ist mein eigener Anspruch an mich und mein Einsatzspektrum grösser.

  • Und wiedereinmal sind hier welche unterwegs, die von früher war alles besser schreiben.

    Die Pro-Serie von Fuji ist wie die Pen F von Olympus: Anders im Design und deshalb auch Einzigartig. Bei Fuji bekommt man aber nicht nur den Messucherlook, sondern auch die Möglichkeit, mit einem optischen Sucher zu fotografieren.
    Wenn man wiederum den nicht, sondern den elektronischen Sucher nutzen möchte, kann dies einfach umgeschaltet werden.
    Toll, oder?

    Wer also genau diese Funktion liebt und nicht unbedingt den Bildschirm benötigt, da man darauf eh fast nichts erkennen kann, kann bedenkenlos zugreifen. So eine Kamera ist gibt es nicht häufig.

    Wer allerdings unbedingt einen immer verfügbaren Monitor benötigt und eh immer den elektronischen Sucher verwendet, das Design auch völlig wumpe ist, greift eben zu einer anderen Kamera.

    So schwierig ist das doch gar nicht, oder?

    Ich mag das Design und die Möglichkeit, den Sucher je nach Umfeld anpassen zu können und kaufe mir deshalb auch nun eine Pro. Welche es aber sein wird, habe ich noch nicht entschieden. Die Pro 2 wird bei Probis für dieses Wochenende ausgeliehen. Dann schau ich weiter.

    • Früher alles besser?

      Niemals wieder Stunden in der Dunkelkammer verbringen müssen ist schon ein Fortschritt. Negative, Dias archivieren, analoges Aufnahme/Archiv Buch schreiben müssen, ist Gott sei Dank lange vorbei.

      Früher hat jedes bereit gestelltes Bild im Einkauf so viel wie heute ein guter USB Stick gekostet. Im letzten Jahr sind weltweit die unglaubliche Anzahl von 1,2 Billionen Fotos/Videos in die Datenwolke gestellt worden. Alles was in Masse vorhanden ist, ist nichts wert! Es ist heute viel zu einfach k o s t e n l o s an Bildmaterial zu kommen, und wenn es gestohlen wird hat deswegen niemand ein schlechtes Gewissen.

      Als die Fotografie erfunden wurde sind hunderttausende Maler arbeitslos geworden, heute werden eben Millionen Fotografen, Drucker, Laboranten, arbeitslos weil sich der Umgang mit Bilderzeugnissen so verändert hat.

      Jetzt frisst die digitale Revolution die eigenen Kinder auf, wie an der Fotoindustrie sichtbar wird.

      Ja, wer will kann behaupten das die künstliche Intelligenz uns Menschen viel kreativen Freiraum verschaffen wird. So kann man die unvermeidliche Veränderung schön reden.

  • Also ich als Canonianer finde diese Kamera toll. Viel schöner geht nicht! Und ich finde die Idee mit quasi zwei Kameras in einer eine super Idee. Der optische Sucher entschleunigt das Fotografieren und man knipst nicht mehr wild drauf los und muss am Abend aus hunderten von Bildern die 10 oder zwanzig besten aussuchen. Vielleicht hätte man die Monitorgeschichte etwas einfacher lösen können in dem man ihn einfach an- und abschalten kann, aber die haben sich schon etwas dabei gedacht, es zwingt einem konzentrierter zu arbeiten, wenn man nicht permanent die Bilder kontrollieren will. Wem das alles zu blöd ist oder es für überflüssig hält, hat es doch ganz einfach, der kauft eine andere Kamera. Mich freut es auf jeden Fall, dass es solche tollen Sachen noch gibt! Jordan hat – in meinen Augen – das Konzept nicht verstanden! Die Kamera geht einerseits „back to the basics“ und ist wenn man will „up to date“ und hat alles was man heute glaubt brauchen zu müssen! Besser geht es doch (fast) wirklich nicht!

    • Leider geht die Xpro3 nicht zurück zu den Basics. Wenn dann hätte man das Display in dieser Form streichen können. Selber besitze ich xpro 1 und 2 sowie die Leica M 8 , 9. Brauche kein Display und ein Gehäuse aus Titan. Ein Fortschritt wäre eine bessere Formgebung, eine Aretierung von Belichtungskorr. und Dioptrenausgleich. Ein Wegfall der vielen Funktionen (Video, Gesichterkennung…..) wäre sinnvoll für mich, also ein radikaler Schnitt für die Zielgruppe der xpro in Richtung Leica M als Alleinstellungsmerkmal. Keine entschleunigte Fotografie für die Produktlinie xpro von Fuji. Ziehe die M8 für sw der xpro 2 vor, da diese M8 das besondere Gefühl beim fotografieren hat.

      • @Nasa
        Das ist Mäkeln auf sehr hohem Niveau – dass sie mehr kann und hat als Du jetzt gerade brauchst kann ich verstehen, aber sie bietet eben – und das ist der Unterschied – sowohl als auch an und im Übrigen finde ich das Design Klasse. Bei dieser Kamera Art spielt die Ergonomie eine untergeordnete Rolle, da man damit so wieso anders fotografiert.
        Im Übrigen freut es mich, dass Du mit der M8 so zufrieden bist, es gibt ja nur noch Wenige die nur minimalistisch fotografieren wollen!

  • Eigentlich entfällt die Option 2 bei dieser Kamera ja völlig.
    Als Option steht doch nur Option 1 im Raum und dann stellt sich einfach die Frage, ist die Kamera für meinen Fotostil geeignet oder nicht.
    Ich sage das, weil ich meine, daß die X-Pro 3 nur eine Untermenge der X-T3 ist. Durch die gleiche Foto-Technik und Sensor-Technik in den Kameras gewinnt man ja nichts gegenüber der X-T3, hat aber auch keine Einbußen.
    Der Aufpreis kann locker durch den aufwändigen Sucher begründet werden und durch die Spezial-Lackierungen.
    Die X-Pro 3 ist eben keine schlechtere und durch den höheren Herstellungsaufwand auch keine teurere Version der X-T3, es ist einfach nur eine individuell auf die Bedürfnisse einiger Fotografen angepasste Version, quasi eine BTO (jetzt bitte nicht gleich wörtlich nehmen, ich weiß auch, was BTO ist, ich meine hier nur die Richtung des Konzeptes der X-Pro 3).

    • Ingo, für mich steht der Kauf fest. Ich hatte schon einmal gesagt, ich kaufe mir die Kamera, die mir gefällt. Es wird immer ein Haar in der Suppe gesucht. Es wäre für mich ein Irrsinn, nach etwas zu suchen, was dieses Haar nicht hat. Es hat jeder seine Wünsche bzw. Bedürfnisse. Man macht mit jedem System Zugeständnisse oder Abstriche. Es wird nie das perfekte System geben. Wollen wir fotografieren oder der Technik nachjagen.
      Für mich ergibt sich lediglich folgendes Problem. Nehme ich die DURO Black oder die DURO Silver ? Ich finde, die Silver sieht etwas eleganter aus. Was meinst du ?

      • @ Jürgen
        Also, wenn du mich nach meinem Geschmack fragst, ich müsste die Kameras wirklich direkt vor mir sehen.
        Ich glaube, so exakt werden die Farben auf keinem Foto widergegeben.
        Habe leider die Erfahrung gemacht, daß die Silberne X-E3 blitzschnell zerkratzt bei normalem Gebrauch.
        Das wird mit dem Dura-Silber ganz sicher nicht geschehen.
        Wenn ich dir allerdings mal einen Link schicken darf?
        https://www.dpreview.com/videos/9375734976/dpreview-tv-fujifilm-x-pro-3-hands-on-preview
        Ich glaube, hier war das zu sehen. Dura-Black scheint ernste Probleme mit Fingerabdrücken zu haben, die sich auch nicht einfach wieder entfernen lassen.
        Also, vielleicht doch Dura-Silber?
        Jedenfalls viel Vergnügen mit der neuen Kamera.

      • P.s. das hat Mark ja auch im Artikel geschrieben, im Video kommt das aber noch deutlicher rüber mit dem Thema Fingerabdrücke.

  • Chapeau Fuji – die einzige chem. Film produzierende Firma, die übrig geblieben ist.
    Zurück zu welchen Wurzeln?
    Bin mit 35er KB Film aufgewachsen und habe 35 Jahre und mit DSLR gelebt.
    Wo kann man bei der Pro 3 den Film reinstecken?
    Scherz komm raus.
    Mit dem ersten EVF, in meinem Fall die GH1, bei einer Systemkamera, war ich bei Panasonic und bin es bis heute.
    Ein Hybridsucher ist für mich obsolet.
    Sonst bietet die Pro 3 eher Hausmannskost.
    Außer dem kladdderadadsch Monitor.
    Richtig ein Scharnier ist billiger und einfacher.
    Wieviele Klappvorgänge lang hält das Breitbandkabel?
    Nicht abhalten lassen – kaufen, kaufen, kaufen.

  • Moin,… Fotografie lebt, solange Leute fotografieren, ganz egal ob mit der X-Pro, Canon EOS R oder ob einfach nur ab und zu nostalgisch mit Film und einer Asahi Pentax Spotmatic F (habe ich hier in der Aufzählung schon irgendwie vermisst). 😉
    Was hat das eigentlich noch mit Fotografie zu tun, wenn jeder ein schlecht belichtetes Foto mit Software aufwerten kann? Was spielt es eine Rolle, mit welcher DSLM ich fotografiere, wenn ich nur RAW mache und nach meinem Gustus verarbeite? Es spielt keine Rolle mehr, weil DU es bist, der ein Bild zu dem macht, was es auszeichnet! Insofern kaufst du dir mit der Kamera doch nur dein dir passendes Outfit fürs Ausgehen. Oder etwa nicht?
    Ich habe keine Angst, dass die Fotografie stirbt und Handycams so gut werden, dass die Kamera überflüssig wird. Und wisst ihr warum? Weil wir OUTFITs nun mal lieber haben. OUTFITs wie die Pro3, auch wenn ich sie nicht kaufen werde. Klar steckt mehr hinter der Metapher: Wissen, dass Generation „Handy“ NIE verstehen wird!

    • Danke, du bringst es auf den Punkt. Heutzutage gibt es keine schlechte Kamera mehr, jeder findet das für sich beste Werkzeug. Man entscheidet nach Design und Haptik. Denn wenn man eine Kamera ungern in die Hand nimmt macht man auch keine schönen Fotos. Bei mir ist es eindeutig das Fujibedienkonzept und Design. Ich liebe es, die Kamera schon vor dem einschalten einstellen zu können. Gerade wenn man parallel auch mit analogen Kameras fotografiert kann man ohne umdenken zu müssen hin und her switchen. Die Pro 3 gefällt mir außerordentlich gut vor allem weil sie sich mit dem Display abhebt und sich der Fotograf auf das wesentliche konzentrieren kann.

      • Danke Daniel, also die Preisklasse passt ….ist da eine Software mit dabei die Negative in Positive umwandelt ? War mal bei MM aber die hatten ja garnichts da außer so ein Ding von Rollei für 89€ 😂 Ich will ja nichts professionelles nur eben was gutes im Hobbybereich 🤔

  • Was mich beim Fotografieren ernsthaft „entschleunigt“, ist mal wieder Mut zu haben, auf digitale Fotografie zu verzichten und dann das Ergebnis abzuwarten. Auch damit leben zu können, ein Bild nicht perfekt belichtet zu haben, stattdessen den Moment zu genießen…
    Das verstehe ich unter „Zurück-zu den-Wurzeln“. Alles andere ist kluges Marketing, angesichts der technischen Möglichkeiten. Vielleicht zähle ich die Leica M Monochrom noch dazu.

      • Ich lass die Schwarzweißfilme in einem Fujifilmlabor entwickeln und Abzüge machen. Dia-Scanner nutze ich nicht, weiß nicht, was man empfehlen kann. Ich fotografiere auch nur Schwarzweißfilme, meist Ilford 400 HP5.

      • Turi,
        habe vor geraumer Zeit erst wieder mit „analog“ angefangen, bisher bei DM entwickeln lassen ( negative ok aber bei den positiven „KI“ das beste rausholen) habe jetzt einen Tip erhalten von einen Labor in München ….mal abwarten. Von daher würde ich gerne „nur“ entwickeln lassen und selber die Negative in Positive umwandeln

      • hallo mirko, ich hatte mich bei dem scanner für den canonscan 9000f mark ii entschieden. das preisleistungsverhältnis passt. die eingescannten bilder stimmen auch. viel auswahl gibt es ja nicht was negativ oder diascanner betrifft. dabei kann man auch richtig viel geld ausgeben.

      • hallo mirko,
        die software ist dabei und das negativ wird automatisch in ein positiv umgewandelt. auch wenn du einen filmstreifen einlegst, werden die bilder einzeln abgespeichert.

        von den ganzen 4 und 8 mp scannern halte ich garnichts. die sind dann auch noch teilweise interpoliert. ein guter film erreicht schon in farbe 14 mp und mehr. schwarz weiß geht je nach film noch viel weiter. da muss dann schon ein scanner mit einer passenden auflösung her um das volle potential ausschöpfen zu können.

      • Daniel,
        das hört sich gut an, mehr will ich nicht….einfach & gut, werde ich morgen gleich mal nach googeln wo ich das Teil herbekomme….habe mir ja nun einige s/w Filme bei Lomography bestellt….der erste ist morgen durch, noch zwei Aufnahmen dann ist der Sensor voll 😂

      • mirko, von lomography habe ich gerade meinen ersten pocketfilm verknippst. mein erster versuch mit lomography. das ist der einzige hersteller von dem man noch pocketfilme bekommt die nicht noch aus altbeständen bestehen. die sind fast immer nahezu sofort ausverkauft.

      • Daniel,
        ich habe momentan den s/w Film „Earl Grey“ von Lomo in der Cam und in der anderen den Farbfilm „Redscale“ , bin mal gespannt besonders auf den Farbfilm (ISO 50-200) und den unterschiedlichen Farbverschiebungen je nach ISO

      • mirko, seit ich das letzte mal genauer schaute, hat sich ja einiges getan. der metropolis ist mir zuvor zumindest nicht aufgefallen. ich glaube da werde ich die nächste zeit auch mal den einen oder anderen ausprobieren müssen.
        zum glück hat man noch eine reicht große auswahl an filmen zum photographieren.
        ich glaube den redscale hatte ich zuvor auch nicht verstanden. es ist ja schon klasse, wenn man die iso-bereiche ändern kann.

      • was mir gerade einfällt. bei ilford gibt es auch einen neuen film der spannend klingt. der ortho plus. ich bin schon gespannt. kann garnicht so viel photographieren. 😀

      • Zu den Scannern,

        ich benutze zwei von den Dingern (Microtec und Canon) was wirklich sehr, sehr gehen würde ist der Hasselblad Flextight X5 mit der passenden Software. Über die Preise sprechen wir besser nicht!

        Deswegen benutze ich für meine seltenen analog Aufnahmen den Canon mit Silverfast Software. Mit der Abbildungsleistung kann ich gut leben.

        Habe es schon einmal mit einem „Dia Duplikator“ an der Digitalkamera versucht, geht auch, aber lange nicht so gut und flüssig wie am Canon Scanner.

        Wer Canon nicht mag kann den ebenfalls sehr guten Epson Scanner Perfection V850 Pro (760,- Euro) der ist noch einmal einen Tacken besser. Er bietet eine optische Dichte von 4,0DMax die man zum scannen haben sollte. Er hat außerdem SilverFast SE Plus 8- und i1 Scanner-Software dabei, die erweiterte Scanfunktionen bieten.

        Vielleicht könnt ihr etwas damit anfangen.

      • Daniel,
        ja der Metropolis sagt mir auch zu aber ich glaube der kommt erst zum Februar raus man kann ihn aber schon bestellen….Ja das „Filmgeschäft“ ist noch lange nicht tot man muss sich nur anschauen was für Preise teilweise für gute analoge Bodys aufgerufen werden bzw. den Besitzer wechseln und es sind gerade viele junge Käufer dabei die sich alte Technik zulegen.
        Wie gesagt eine analoge Fuji X100 würde ich sofort kaufen….

      • Alfred,
        so viel Geld möchte ich in analog nicht investieren, es ist und bleibt ein Hobby. Von Epson ist mir auch ein Scanner aufgefallen hieß glaube ich V550.
        Mein MediaMarkt hat diesbezüglich ja nichts im Programm und auf blauen Dunst möchte ich auch nichts bestellen, mal schauen was es so in der City zu kaufen gibt

      • mirko, auf der canon seite kann man die händler schauen wo man den scanner erhalten soll.

        was die analogen kameras angeht habe ich inzwischen genug. auch wenn es schwer fällt sich zurück zu halten. 😀 vielleicht erfüllt man sich ja noch den einen oder anderen traum. 🙂

      • Daniel,
        schnell müllt man sich zu 😂 Bekomme noch eine Lomo von einem Kollegen meiner Partnerin geschenkt, die Praktica FX die ich mit dem Biotar bekommen habe wird beim nächsten Fujitreffen gleich weiter gereicht. Letztendlich reicht mir die Praktica BCA und Fujica 901 vollkommen aus, die eine für s/w die andere für Farbe

      • mirko, da ist was dran. aber dann liest man von der einen oder anderen die man auch ausprobieren möchte. 😀
        im augenblick habe ich alleine 6 analoge kameras im regelmäßigen gebrauch. aber seit ich die zeiss ikon novar anastigmat habe, überlege ich dann doch mal die agfa isola weg zu geben. eine pentax me mit farbfilm für macro, eine zweite pentax me mit infrarotfilm für landschaft, pentax me super mit schwarzweiß für portrait, eine fuji dl 500 für den urlaub, eine agfa optima parat oder eine agfa 5008 macro für ausflüge und für ein projekt nun die beiden mittelformat die ich oben schon nannte.
        ja so langsam muss ich auch mal schauen, daß die eine oder andere (wenigstens digitale) wieder weg kommt. 😀

      • Daniel,
        stimmt da liest man hier und sieht dort und dann will man auch 😂 Ich bekomme noch ein Fujinon 100/2.8 + 16/2.8 vielleicht noch das 35/2.8 dazu . Heute wollte ich eigentlich mein Biotar an der Fujica ausprobieren aber da kam es zur Kollision mit dem Spiegel, M42 nicht gleich M42 ? 🤔 Gott sei Dank hat die Fuji keinen Spiegel mehr 😂

      • mirko, was analoge objektive angeht habe ich mir selbst ein kaufverbot erteilt. es dürfen nur noch maximal drei objektive mit einer kürzeren brennweite als 28mm gekauft werden, sofern diese einen bestimmten betrag nicht überschreiten. ausnahme sind besondere schnäppchen bis 135mm. 😀

        ja die m42 sind nicht alle gleich. hersteller achteten bei den eigenen objektiven oftmals nur auf die eigenen kameras. außerdem gab es noch m42 mit unterschiedlichen auflagemaßen. so hatte das vivitar t2 schraubgewinde (m42 × 0,75) ein auflagemaß von 55mm, während m42 × 1 schraubgewinde ein auflagemaß von 45,46 hatte, welches auflagemaß noch heute von pentax verwendet wird (pentacon, pentax, contax s, praktica, zeiss zs).

  • Hallo Mirko, habe heute einen Newsletter der Foto Gregor Gruppe erhalten. Natürlich auf den letzten Drücker.
    in München Ist am 25.10. und 26.10. Hausmesse. D3er 25. ist natürlich passe` Aber am 26. 10. (morgen) ist der zweite Tag. Beginnt um 10 Uhr. Da könntest du ggf. schon die pro3 in Augenschein nehmen. Ruf mal die Seite auf. Natürlich nur München und Hamburg ! Wäre jedenfalls eine Möglichkeit.

    • Jürgen,
      Danke für den Tip aber morgen bin ich Hundesitter da meine Lebensgefährtin eine Messe besucht. Ich werde, wenn es soweit ist, Calumet aufsuchen ein MF Objektiv dabei haben (AF weiß ich ja das sie funktionieren) und dann sehen wie mir die Pro liegt, wenn sie mir zusagt werde ich mit den Herren von Calumet freundlich über den Preis reden 😂 obwohl DURA kommt ja erst im Dezember. Da meine „Frau“ weiß das ich mir vielleicht zum 50. eine Leica holen möchte fragte sie schon, wie teuer ist die Leica und wie teuer ist die Fuji….hol Dir mal lieber die Fuji 😂

      • Mirko Ich werde die Kamera demnächst bei Calumet mit den nötigen Kleinteilen ordern. Ich bin mir nur noch nicht im Klaren, ob ich die DURO Black oder Silver nehmen werde ? Mir schwebt doch die Silver vor. Kommt nicht so düster rum. Ich hab sie dann mitte Dezember und kann sie schon im harten“Fronteinsatz“ testen. Ich bin echt gespannt was du bei Calumet erlebst.

      • Jürgen, naja so schnell bin ich nicht ….muß erst anfassen 😂 Ich tendiere auch zu Silber obwohl mir das DURA Black auch gefällt aber sich die Schwarzen in Dunkelheit mit den weißen Ziffern echt besser ablesen lassen….naja man kann nicht alles haben. Davon mal ab die neue Filmsimulation gefällt mir richtig gut und passt zu mir 😀 War gerade bei mir an der Kreuzung und habe das Neue Alte Objektiv bzgl. Blendensterne getestet und es am „vollbeweglichen“ Display der XT3 für sehr gut empfunden 🤪 Mal schauen was gleich der Rechner dazu sagen wird……

      • Hi Jürgen,
        sorry, daß ich mich hier nochmal kurz einmische.
        Bevor du dich für eine Farbe entscheidest, lies dir vielleicht nochmal die Antwort durch, die ich dir oben gegeben habe.

  • Danke Ingo, vielleicht sind bei den Farbmodellen ein Satz weisser Handschuhe beigefügt (Scherz) !
    Angenommen, man geht zu seinem Fotohändler und nimmt das Gerät in die Hand, wird man auf die Schnelle nicht den Nachteil der Farbmodelle feststellen. Und der Händler wird sich hüten darauf hinzuweisen. Er will ja verkaufen. Sollte es zu einem allgemeinen Ärgerniss werden, sind diese Modelle nicht der Verkaufsschlager sprich „Ladenhüter“ und man bekommt Grande Rabatto. Ja Fuji macht es uns nicht leicht. Ich sehe mir noch mal den schwarzen Kasten an. Die Camera Obscura.
    Mal sehen, was Mirko macht ?

    • der Mirko macht, sobald bei Calumet erhältlich vorbei schauen und schauen ob ich mit der Handhabung klar komme. Wenn ja wieder bei Calumet vorbei schauen wenn alle Varianten verfügbar sind und bestimmt mit der silbernen Version den Laden wieder verlassen 😂

      • Es bleibt spannend ! Mirko, ich kann mir nicht vorstellen, dass du nicht mit der Kamera zurecht kommst. Hatte gestern und heute Bürotag. Ich hasse Bürotage, aber es muss sein.
        Am Donnerstag ist wieder Einsatz für mich. Reformationstag. Es spielt die Brassband der benachbarten Oberschule und es singt ein Jugendchor. Anschließend Kirchenkaffee. Immer Fotos !
        das 16-80mm bewährt sich. Aber ich habe festgestellt, dass es bei voller Öffnung im Randbereich doch mal zu einer Verzerrung kommen kann. Das ist beim 16-55mm 2,8 aber auch so. Bleibt jedoch die Ausnahme. Um auf das Thema Scanner zu kommen. Ich habe den Scanner Epson V700 photo.
        Habe damit hunderte Dias eingescannt, aber keine Filme. Ist eine Arbeit für jemanden, der gewissermassen Vater und Mutter erschlagen hat. Zum Glück hat der einen Einsatz für jeweils 12 Dias. Wobei sich Jugendsünden rächten. Ich musste alle verglasten Dias umrahmen in glaslose Rahmen. Jedenfalls sind bei Epson diverse Einsätze für alle möglichen Formate vorhanden. Den V700 wirst du nicht mehr bekommen. Die Nachfolgemodelle dürften auch nicht schlecht sein. Gehören aber nicht zu den billigen. Da stellt sich immer die Frage, lohnt sich ein Kauf nur für SW Filme ?

      • Servus Jürgen,
        glaube ich auch das ich mit der Pro zurecht komme, ist halt ein wenig umgewöhnen ohne D Pad aber vielleicht hätte eine XT4 dieses auch nicht mehr.
        Zum Thema Scanner, ich will Farb & S/W Negative einscannen nach dem Motto „einfach & gut“, entwickeln lassen habe ich bisher bei DM. Mir ist nur bei den Positiven aufgefallen egal ob ich unter,normal oder Überbelichte das sie halbwegs alle gleich aussehen (nicht die Negative) und da möchte ich dann gerne „selber Hand anlegen“ falls Du verstehst was ich meine 🤔

      • Mirko, ich kenne das Problem. Du gibst einen Negativfilm rein, die jagen deinen Film durch einen Belichter und misch masch kommt ein Einheitsbrei heraus. Die Belichtungsmaschine ist nunmal so justiert. Sie kann nicht auf jedes Bild einwirken. Die Alternative wäre ein Unternehmen, das professionell arbeitet aber auch entsprechend kassiert. Wenn du des öfteren Bilder entwickeln willst hätter ein Scanner mit einer guten Software (Silverfast usw.) doch eine Daseinsberechtigung.
        Die Frage wäre dann noch dein Rechner. Packt er es ? Ich habe mal mit meinem Scanner „fotografiert“. Eine Muschel eingescannt unter Einbeziehung der Durchlichteinheit. Die Datei hatte eine Grösse von ca. 1 GB.
        Es gibt ja da auch die reinen Filmscanner ich glaube von Reflecta. Manch einer will sich bestimmt von solch einer Maschine trennen.

      • @ Jürgen
        Schön zu hören, daß du dich mit dem 16-80 angefreundet hast.
        Das 16-55 finde ich schon ganz gut, aber wenn das 1,4/16 zum Einsatz kommt, sind die Unterschiede ziemlich deutlich zu sehen. Hätte ich eigentlich nicht gedacht, für mich war die Lichtstärke beim einen und die Flexibilität beim anderen Objektiv wichtig.
        Wie würdest du denn den Unterschied beim 16-80 und dem 16-55 einschätzen? Ist ja nicht soviel darüber zu lesen.

      • Hallo Mirko, Kennst du die Firma Foto Video Sauter Sonnenstr. 26 in München ? Du kannst da 8.11. und 9.11. die pro 3 testen. Ich könnte in Hannover bei Foto Haas ebenfalls die Kamera in die Hand nehmen. Nur an diesen Tagen habe ich keine Zeit. Am 04.11. Redaktionskreis, am 06.11. Stammtisch für Kultuschaffende, am 07.11 Werkstatt Auto, am 08.11. Laternenumzug und am 09.11sollte ich mich um Haus und Garten kümmern.
        Vielleicht hast du ja Zeit und Lust dort aufzulaufen.

      • Guten Morgen Jürgen,
        ja Sauter ist eine sehr gut sortierte Apotheke in bester Lage, wie ich mitbekommen habe gehört Sauter mittlerweile zur Calumet Gruppe. Bei Sauter war man letztes Jahr bereit beim Kauf einer XT3 + 10-24 mir einen Rabatt von großzügigen 40€ zu gewähren, bei Calumet waren es nur knapp 300 € 😉 Die beste Lage muß halt finanziert werden aber Sauter hat fast alles im Programm bis hin zum Altglas.

    • @ Jürgen
      Das waren zwar Vorserienmodelle, ich glaube aber nicht, daß Fuji die Farbe ändern wird.
      Beim silbernen Modell wird das vermutlich nicht so deutlich sichtbar sein.
      @ Mirko
      Die X-E3 hat ja auch kein D-Pad mehr, während die X-T3 ja noch eins hat.
      Klar, die Funktion ist gleich und vergleichbar, aber das D-Pad ist präziser zu bedienen. Ich hoffe, Fuji bleibt dabei. Allerdings mag ich auch nicht das Top-Display der X-H1 und hoffe, daß das nicht auch den Weg auf die X-T4 findet.

      • Ingo, die Japaner schlafen ja auch nicht auf dem Baum. Und wenn diverse Tester über das gleiche Problem reden, werden sie gezwungen sein,zu reagieren. Zumal dann Trump über Handelsembargos twittert und seinen Flugzeugträger vor der japanischen Küste Manöver durchführen lässt!!!!!!!!!!!!!!!

      • Ingo, so unterschiedlich können die persönlichen Präferenzen sein. Ich vermisse an der X-E3 das D-Pad überhaupt nicht und würde es gegen einen Verzicht auf den Joystick nicht mehr zurücktauschen wollen. Auch ein Schulterdisplay ist für mich die ergonomisch weitaus sinnvollere Lösung als das Minidisplay auf der Rückseite der Kamera, wie bei der Pro 3 nun. Auch bei den Farben kommt für mich nur das herkömmliche Schwarz in Frage, die ist bei Fuji ausreichend kratzfest, macht die Kamera im Einsatz unauffällig und kostet keine überrissene Aufpreise.

        DIe Gefahr, dass die X-T4 ein Schulterdisplay erhalten wird sehe ich aber nicht. Dafür ist bei gleichen kompakten Abmessungen wie bei der X-T3 gar kein Platz vorhanden und die kompakten Abmessungen der T-Serie wird man sicherlich zumindest so lange nicht aufgeben, wie die H-Serie weitergeführt wird.

      • @ Jürgen
        Da bekommt man ja Angst um die Japaner. Aber wenn ich mir so die Sturheit einiger großer Unternehmen angucke wie Apple z.B., die seit drei Jahre eine offensichtlich fehleranfällige Tastatur in ihr MacBook Pro einbauen, hoffe ich ja geradezu auf Trump.
        Noch ein Beispiel war die Canon 1D MK III. Als die auf den Markt kam, konnte sie nicht richtig fokussieren. Ein Kollege hatte eine kleine Tanzgruppe ein paar Meter vor sich und es nicht geschafft, konstant scharfe Bilder zu machen (das waren kleine Kinder).
        Canon hat ein halbes Jahr behauptet, das wären Bedienfehler, bevor sie versuchten, das mit mehreren zaghaften Software-Updates zu beheben. Naja, zu der Zeit kam Nikon mit der D3 auf den Markt. Aber das führt jetzt zu weit.
        @ Thomas
        Das für mich wichtigste Bedienelement an der Fuji ist das Belichtungskorrekturrad. Daß das nicht bei der X-H1 da ist, sondern eben das Display, ist für mich eines der größten Mankos.
        Und zwar einfach deshalb, weil ich alle für mich relevanten Daten von den Einstellrädern ablesen kann. Und nur für die Anzahl der Aufnahmen, die ich mir schon merken kann, und den Akkustand, von dem ich weiß, daß er chronisch zu niedrig ist, würde ich das Rad niemals tauschen.
        Was das D-Pad betrifft, klar, die Funktion kann auch ein Display übernehmen. Zumindest bis zu dem Punkt, an dem Regen die Bedienung nicht mehr möglich macht. Kenne ich von den Handys, wenn man mal etwas im Regen notieren möchte. Oder die Hände sind schmutzig oder staubig, auch dann möchte man doch nicht wirklich gerne übers Display wischen müssen.
        Aber natürlich hat jeder da andere Anforderungen, schön wäre es, wenn Fuji auch alle berücksichtigen würde.

      • @ Thomas
        Ist das bei deiner X-E3 eigentlich besser? Bei meiner ist der Joystick einfach klein und fiddelig, ohne vernünftigen Druck zu bieten. Der könnte für meinen Geschmack höher angebracht sein und etwas deutlicheren Gegendruck bieten.

      • Hallo Ingo, ob der Joystick bei meiner X-E3 besser ist als bei Deiner kann ich natürlich nicht beurteilen, ich kenne ja Deine Kamera nicht. Klein ist er der Joystick, das stimmt sicherlich. Trotzdem hat der meiner X-E3 für mich klare Wege nach rechts/links, unten/oben. Mit dem Druckpunkt für Bestätigungen/Auswahl musste ich ein klein wenig üben, in der Zwischenzeit habe ich damit aber keine Fehlbetätigungen mehr und kann mit dem Joystick schnell beispielsweise durch´s Menue navigieren, das Löschen bestätigen oder den Fokuspunkt verstellen. Für mich war das eine kurze Gewöhnungssache. Ja, Du hast aber recht, etwas grösser und die Betätigungswege noch etwas haptisch eindeutiger würde nicht schaden und würde die Bedienung mit dem Joystick von Anfang an noch intuitiver und selbstverständlicher machen.

        Bei der X-E3 wünschte ich mir, dass das Belichtungskorrekturrad eine Arretierung hätte. Habe schon das ein oder andere mal die Kamera benutzt, nachdem (s)ich das Korrekturrad versehentlich verstellt habe/hat und erst nach einigen Aufnahmen den Fehler bemerkte. Meistens passierte mir das bei der Handhabung der Kamera aus der Tasche heraus/herein, es befindet sich eben genau dort, wo man auch gerne den Daumen parkt, wenn man die Kamera in die Hand nimmt, was dann dazu führt, dass man das Korrekturrad versehentlich und zunächst unbemerkt verstellen kann. Ich glaube mir würde nichts fehlen, wenn ich die Belichtungskorrektur auf eines der konfigurierbaren Räder oder ins Q-Menue legen könnte.

        Das Schulterdisplay bei der X-H1 finde ich schon praktisch und ist für mich ein liebgewonnenes Relikt aus meiner Canon-Zeit. Man hat damit zusätzlich zum Display eine übersichtliche und grosse Anzeige der wichtigsten Einstellungen der Kamera, was ja weit mehr als nur Akkustand oder Anzahl der Aufnahmen betrifft. Auch die Einstellung der Belichtungskorrektur wird im Schulterdisplay ja angezeigt. Aber all das sind ja wie schon zuvor geschrieben persönliche Präferenzen, der eine kommt damit prima zurecht, der andere wünscht sich eine andere Lösung, was seiner gewohnten Kamerabedienung eher entspricht.

      • @ Thomas
        Die Belichtungskorrektur auf eines der konfigurierbaren Räder zu legen, ist ja kein Problem bei der X-E3.
        Ein Schulterdisplay geht mir schon zu weit ein Richtung der Aufgeblasenen DSLR-Bodys. Ich nutze auch die manuelle Belichtungseinstellung viel häufiger als bei den DSLR, weil die Bedienlogik so einfach ist.

    • @ Jürgen
      Also, daß ich da nicht selber drauf gekommen bin.
      Völlig richtig, und den Rest dann mit Schmirgelpapier entfernen. Danach glänzt die Kamera wie neu.

      • Ingo, den Haupunterschied sehe ich erst einmal in den Belichtungszeiten. Hier hat beim Fotografieren bei schlechten Lichtverhältnissen das 16-80 definitiv die Nase vorn. Die sechs Blendenstufen zeigen doch positiv ihre wirkung. Bei dem 16-55 bin ich gezwungen mit grosser Blende bzw. mit hoher ISO (6400) eine akzeptable Belichtungszeit zu erzielen. Ich habe schon eine ruhige Hand. Ich hatte beim letzten Fototermin in der Kirche mit einem Schwung kleiner Kinder und einer Musikgruppe zu tun. Habe rund 130 Bilder mit dem 16-80 gemacht. Der Fokkus sass zu 98 %
        Der Rest waren Bewegungsunschärfen und mal eine Verzerrung.
        Wie die Auflösungsunterschiede nun tatsächlich sind (Männer die auf Siemenssterne starren)
        kann ich nicht sagen. Klar das 16mm 1,4 spielt schon in einer anderen Liga (Festbrennweite). Ich werde jedenfalls das 16-80 in den nächsten Monaten sehr häufig benutzen.

      • So, habe die pro 3 Silver bei Calumet geordert. Werde sie dann am 19.12.2019 in den Händen halten. Warum warten, wenn ich sie sowieso haben will. Hätte sie gerne etwas früher gehabt, aber man kann es ja nicht erzwingen. Mal sehen, ob die Bedienungsanleitung „Buchform“ hat.
        Auf die Einschätzung von Mirko bin ich ja gespannt. Es ist ja viel in diesem Forum geschrieben worden und auch im Internet tauchten ja jede Menge Kommentare auf. Brauche nur noch paar Kleinteile, die ich aber unabhängig beziehen werde.

      • Jürgen,
        ich glaube Du besitzt ja auch die XT3 ? Habe heute CaptureOne aktualisiert und für die XT3/30 ist die neue Filmsimulation „Classic Negative“ mit dabei. Was soll ich sagen, Hammer gefällt mir richtig gut….wird mein neuer Standard werden.
        Glückwunsch zur Neuen im Voraus….vielleicht werde ich vor Dir in den Genuss kommen falls ich schwarz wähle 🤔

  • …bevor Ihr jetzt alle ins Fotogeschäft rennt, um zu kaufen, lest doch mal unter folgendem Link:

    https://peterpoete.de/first-thoughts-on-a-controversial-concept-the-fujifilm-x-pro3/

    Dort findet Ihr ganz unten noch die Verlinkung auf Jonas Rask und Patrick Laroque, beide Ambassadors Fuji.
    Trotz der kleinen Schwächen der PRO-Serie, gibt es einige Argumente, warum man kaufen kann. Und das hat nix mit Kameratechnik zu tun sondern mit Feeling.
    p.s.: Rolf sollte das nicht lesen, weil er dann wieder Munition für seine Attacken findet….

    • Tja, Matthias,

      wenn jemand sagt, ich solle das nicht lesen, dann lese ich es erst recht!

      Ich habs ja immer gesagt: Es ist bei der x-pro3 kein Konzept erkennbar, und das versteckte Display einfach eine Fehlkonstruktion, die die Fujimacher dann einfach mit ideellem Geschwätz schön reden wollen. Und offensichtlich fallen die Fujifotografen auf solch einen Quatsch auch noch herein! Immerhin soll der AF unterdessen brauchbar sein.

      Jonas Rask und ich könnten gute Freunde werden …

      • Rolf,
        dann hast Du ja begriffen, worum es geht:-))
        Momentan werden die Verbesserungen deutlich weniger wahrgenommen als die Farbgebung. Man kann sich noch gar nicht so richtig entscheiden ob schwarz, ob dura silber oder dura schwarz. Höre ich vom Handel. Gleichzeitig wird die PRO2 schon für 1299,– abverkauft, bevor eine einzige PRO3 im Regal steht…

      • @ Rolf Carl,
        recht hast du. Zumindest, was das Display betrifft. Das sollte schon der Fotograf entscheiden, wie er das Display verwendet.
        Das Display der X-Pro 2 war nicht klappbar, aber so ist das auch nicht unbedingt eine Weiterentwicklung.
        Was den AF betrifft, hatte ich jetzt nicht das Gefühl, daß der Kollege neben mir mit der D5 unbedingt den schnelleren Autofokus hat. Er funktioniert anders, wirkt ruhiger, während der AF der X-T3 eher etwas sprunghaft erscheint. Keiner davon ist aber langsam.

  • Ja, Mirko, Apotheken in bester Lage. Foto Haas in Hannover versuchte vor etlichen Jahren zu expandieren. Mehrere Läden in Hannover, ein Laden in Celle. Der Schuss ging nach hinten los. Übrig blieb ein Laden, der dann von der Gregor Gruppe geschluckt wurde. Ich bin mit diesem Laden nie richtig warm geworden. Deswegen order ich meine Produkte bei Calumet. Aber einen Grand Rabatto von 40 € lädt zum Wechsel des Anbieters ein, was letztlich vom Erfolg gekrönt war. Ich hatte den Namen Sauter auf der Fuji Seite rausgefunden. Ihr habt ja heute Feiertag. Feiertag ist immer ein freier tag !

  • Hallo Mirko, die t3 habe ich ausgelassen. Habe z.Z. die t1 und die t2. Und soll dann natlos zur pro 3 übergehen.
    Die ist dann am 19.12. in den Regalen. Ich hätte sie gern etwas früher gehabt um sie im „Fronteinsatz“ zu testen. Ich habe auch bei Capture One ein Update erhalten, habe aber nicht weiter vefolgt, welche Fuji jetzt unterstützt wird. Bei mir läuft nicht so oft ein Update auf, da ich lediglich die Fuji Ausführung besitze.
    Die Firmeware Updates von Fuji muß ich auch noch einmal kontrollieren, vermute aber dass für die t2 und t1 nichts zur Verfügung steht.
    Noch einen schönen Restsonntag.

  • Fuji ist eine der am besten und schnellsten lernfähigen Unternehmen im Fotobereich! Warum? Weil sie schon wenige Wochen nach der Präsentation der X-Pro 3 bemerkt haben, dass die Displaylösung der X-Pro 3 diejenigen beglückt, die eigentlich gar kein Display haben möchte und das sind die allerwenigsten Fotografen. Das X-Pro 3 Display wird ein einmaliger „Ausrutscher“ bleiben:
    https://www.fujirumors.com/fujifilm-x100v-x-h2-x-t4-and-any-other-fuji-camera-will-not-have-x-pro3-hidden-screen-trusted-source/

    Hätte Fuji nur mich rechtzeitig angefragt, das hätte ich denen gleich sagen können 😉

    • Witzig ist nur das bei der Frage ob die X100 V das Display der Pro3 übernehmen soll 59% der Leser mit JA gestimmt haben. (Ein Artikel danach) Also so verkehrt kann Fuji garnicht liegen, das dieses Display bei XT/XH weniger Sinn macht dürfte selbst Fuji klar sein obwohl es mich persönlich nicht stören würde.

      • Mirko, zum einen haben an dieser Umfrage weltweit gerade mal maximal (ungeachtet mehrfach Abstimmungen) ca 6´000 Nasen teilgenommen, die Umfrage ist damit alles andere als Aussagekräftig und schon gar nicht repräsentativ für die Wünsche der Fuji-Nutzer. Zum anderen steht nach meinem Verständnis dort gar nicht was Du wiedergibst. Laut dem Artikel danach auf der fujirumors-Seite wurde nur gefragt, ob die X100V einen „tilt screen“ haben soll oder nicht. Auch der Screen der X-T3 oder der X-H1 ist ein „tilt screen“. Auch der Screen der Panasonic G9 ist ein „tilt screen“. Die Leser wurden somit offensichtlich nur gefragt, ob das Display feststehend oder schwenkbar sein soll.

      • Servus Thomas,
        also nach Abstimmungen die auf FujiRumors stattfanden hat Fuji sogar drauf hin schon Objektive hergestellt 😉 Desweiteren muss ich gestehen das ich nur die Schlagzeile gelesen habe, da ich den Artikel (ähnlich) schon auf FujiAddict gelesen hatte wo wohl Vorserienmodelle teilweise mit den Tiltscreen der Pro3 ausgestattet sind und die Pro3 kam diesbezüglich in der Schlagzeile von FujiRumors eben auch vor.
        Interessant ist auch das bei FujiRumors die meistverkaufte Kamera von Fujifilm im Oktober die Pro3 ist, scheinbar sind reichlich Bestellungen eingegangen von Leuten die deine Meinung eben nicht teilen 📷

      • Mirko, das glaube ich Dir gut und gerne, dass Fuji nach solchen Abstimmungen Objektive hergestellt hat. Es ist nur die Frage, ob Fuji WEGEN solchen Abstimmungen bestimmte Objektive hergestellt hat 😉 . Genau das bezweifle ich zumindest bei solch extrem geringen Teilnehmerzahlen. Aber selbst wenn, die Abstimmung, die hier stattgefunden hat, hat ja mit dem Display der Pro 3 nicht viel zu tun, da es ja nur um generell „schwenkbares Display – Ja/Nein“ ging.

        Was Du zur meistverkauften Kamera behauptest steht übrigens auch so nicht bei fujirumors. Fujirumors behauptet nicht, dass die X-Pro 3 die meistverkaufte Kamera von Fujifilm sei. Fujirumors behauptet hingegen, die X-Pro 3 sei die meistverkaufte Kamera BEI FUJIRUMORS! Das ist ein gewaltigter Unterschied. Hierbei ist es mir aber ein Rätsel, was fujirumors damit genau meint, denn es wäre mir neu, dass fujirumors selbst Kameras verkauft? Fujirumors berichtet lediglich über irgendwelche Händleraktionen und stellt mittels Links Kontakt zu diesen Aktionen her. Wenn fujirumors meint, ihre Vergütung von diesen Händlern wegen Klicks und daraus entstehenden Käufen sei ein Massstab was tatsächlich von Fujifilm verkauft wurde, dann ist das ja wohl ein Witz. Fujirumors berichtet seit Wochen praktisch ausschliesslich über die GFX und die X-Pro 3 und stellt hierzu Links zu einigen US-Händlern ein. Dass man mangels solcher Links dann für die X-E3, X-T2, X100, T 100 etc gar keine Rückzahlungen erhält und von den derzeitigen Brot- und Butterkameras X-T3 und X-H1 aufgrund weniger Links nicht ganz so viele Rückzahlungen, muss ja dann nicht wirklich verwundern. Die Zahlen von Fujirumors sind jedenfalls absolut nichts, mit dem man irgend etwas Aussagekräftiges anfangen könnte.

        So, heute bin ich benachrichtigt worden, dass ich mir meine bestellte X-H1 einschliesslich Batterie-/Vertikalgriff und 3 Akkus demnächst werde abholen können. Die hat wenigstens ein brauchbares Display und einen Super-EVF und einen eingebauten Wackeldackel hat sie auch noch 😉 .

      • Thomas,
        dann wünsche ich Dir mal „Gut Licht“ mit der Neuen, da hast Du wirklich viel Kamera für „kleines“ Geld bekommen 👍 Bei Fuji ist für jeden was dabei 😉

      • …das 35/1.0 stand ganz oben bei den Usern und Fuji wollte es bringen (wurde bekanntlich abgeändert) und ein 16-80 stand auch ganz oben auf der Wunschliste und es kam 😉 Und ich hoffe auf eine 10/12mm Festbrennweite 😂

      • Herzlichen Dank Mirko! Ja, soeben habe ich sie (die X-H1) abgeholt. Nach erster Prüfung scheint sie defektfrei ausgeliefert worden zu sein. Vieles ist von der Bedienung her gleich zur X-E3, das erleichtert das schnelle „Einarbeiten“ ungemein. Die wenigen Unterschiede werde ich hoffentlich schnell drauf haben. Was den Preis angeht ist es einfach unglaublich, zusammen mit der Aktion des Händlers und dem Fuji-Rabatt für das Paket X-H1 + Batteriegriff + 3 Originalakkus, hat mich die Anschaffung deutlich weniger als die Hälfte des ursprünglichen Preises für dieses Paket gekostet. Bei einer solchen Ersparnis warte ich gerne ca 1 Jahr mit der Anschaffung und habe dann noch budgetmässig etwas Luft im kommenden Jahr für evtl das ein oder andere Objektiv.

        So, nun muss ich mich aber mit dem „Baby“ etwas beschäftigen 😉

      • thomas, dir wünsche auch ich viel spaß mit der neuen. jetzt hast du die ausrüstung die scheinbar am logischsten ist. x-e3 als kompakte immer dabei und die x-h1 für jeden erweiterten zweck. da könnte man glatt neidig werden. 😉

      • Thomas,
        kann ich verstehen das Du Dich mit dem Baby nun ausgiebig Beschäftigten musst 👍 Bin mal gespannt was Du zum „WackelDackel“ sagst, Du hast ja einen direkten Vergleich zur Panasonic (falls ich mich nicht irre)

      • Hi Thomas,
        ich habe am Donnerstag einen Händler gefunden, der genau diese Kombi noch im Lager hatte.
        Gleich gekauft, Akkus und Speicherkarte rein und ab in den Herbstwald (vorher noch schnell aktuelle Firmware drauf). Die Kombination von Ibis, elektronischem ersten Verschlussvorhang und Auslöser ist wirklich super gelungen. Die Kamera liegt gut in der Hand, der AF-ON Button ist gut zu bedienen und über die BQ braucht man nicht zu diskutieren. Die Kritik an dieser Kamera kann ich nicht nachvollziehen, wobei ich einfach davon ausgehe, dass die meisten Kritiker nie damit fotografiert haben. Diese Kamera ist ein „Workhorse“, bei dem man sich auf die Fotos konzentrieren kann ohne sich groß um die Technik kümmern zu müssen. Und da freue ich mich, noch eine bekommen zu haben, weil jetzt nämlich nix mehr geht in dieser Kombination. Ende November gibt es vielleicht noch eine Lieferung, allerdings nur die Kamera solo.
        Tja Thomas, wünsche Dir dann viel Spass mit der H1….

      • @daniel, Matthias
        Auch Euch herzlichen Dank für die guten Wünsche, die ich aufgrund der gleichen Neuanschaffung von Matthias an ihn natürlich mit genau den gleichen ehrlichen Wünschen an ihn weitergebe. Da haben wir wohl die gleichen Gedanken gehabt, die zur Anschaffung führten. Dir Matthias, viel Spass, gutes Licht und viele gelungene Fotos mit der H1.

        daniel, genau so wie Du es beschreibst habe ich den Einsatz der beiden Kameras angedacht. Die E3 ist die sehr kompakte leichte Kamera, die zusammen mit entsprechenden leichten Objektiven als Reise- oder Wanderkamera angedacht ist. Die H1 ist für mich hingegen die Allround-Foto/Videokamera, die sich auch für den Einsazt des 100-400mm viel besser eignet.

        Wie ich schon vermutete, kann man als Vornutzer einer X-Kamera die H1 sehr schnell persönlich einrichten, das ging eigentlich Ratz-Fatz und hat überhaupt keine Mühe gemacht, dank dem aus meiner Sicht selbsterklärenden Menü und den vergleichsweise vielen an mechanischen Bedienelementen manuell einstellbaren Funktionen. Vermutlich kenne ich aber trotzdem noch nicht alle Einstellmöglichkeiten, wird sich aber mit der Zeit ergeben.

        So, morgen, bzw eigentlich heute, fahre ich meine Kinder zu einem den ganzen Samstag dauernden Training und ich werde den Tag in den Weinbergen mit der H1 zur Routinegewinnung verbringen. Das ist mal eine echte Familien-Win-Win-Situation, die Kinder sind mit ihrem Lieblingssport beschäftigt und Papa hat mal den ganzen Tag für sein Hobby mit dem neuen „Baby“ frei 😉 .

      • Hi Matthias,
        doch noch eine Frage: Welche Firmware-Version hast Du aufgespielt? Meine H1 hatte die Vers. 2.01 bereits drauf, die laut fujifilm.com auch die aktuelle Version sein soll. Existiert evtl doch eine aktuellere Version, von der ich nichts gefunden habe?
        Danke Dir und VG, Thomas

      • Thomas,
        die 2.01 ist aktuell. Auf der Fuji-Seite stehen immer nur die neuen Versionen. Und nur zur Info: ich fahre jetzt mit der H1 zum ganztägigen Fototermin:-))

      • Matthias,
        auch Dir ein Glückwunsch zur Neuen und viel Spaß mit ihr 📸
        Habt ihr schon die „Bastelanleitung“ für das neue „Classic Negative“ gesehen (glaube bei FujiRumors) Bei CaptureOne ist es ja schon integriert wurden und ich bin begeistert, werde es dieses WE mal für die Kamera nachstellen einen freien Platz habe ich ja noch ….
        Schönes Wochenende euch beiden mit den „Fuji Babys 👶 „

      • dann wünsche ich euch allen viel spaß mit euren neuen erungenschaften. ich habe heute analogen macro-tag in zusätzlicher begleitung der x100t. 🙂

      • Hallo Matthias, daniel und Mirko,

        nochmals Danke für die guten Wünsche und die Info zur aktuellen Firmware-Version. Nachdem ich mich etwas mit der Neuen beschäftigt habe, kommt es mir vor, als ob ich nie mit etwas anderem fotografiert hätte. Alle Einstellungen gehen flott und wie von selbst von der Hand. Nur an das zusätzliche Gewicht im Vergleich zur X-E3 muss ich mich noch gewöhnen, die H1 mit Batteriegriff ist schon eine ander Gewichtsklasse, allerdings liegt sie viel besser in der Hand als die doch ziemlich zierliche E3. Es hat halt vieles Vor- und Nachteile. Auch wenn ich mich mit der H1 nicht entschleunigt fühle, ganz im Gegenteil, macht mir das Fotografieren mit ihr wahnsinnig Spass. Ich bin rundum zufrieden mit der Neuen!

        Der „Wackeldackel“ der H1 ist im Foto- als auch im Videomodus wirklich gut und eine spürbare Verhinderung von Verwacklungen. Nach meinen ersten Filmversuchen mit der H1 meine ich aber, dass meine (nicht mehr aktuelle) Lumix G81 vor allem zusammen mit stabilisierten Lumix-Objektiven beim Filmen noch etwas effektiver ist. Läuft man mit der G81 und filmt bügelt sie die Laufbewegungen mehr oder weniger komplett heraus, die H1 schafft das nicht ganz so souverän. Die Unterschiede sind aber nur Nuancen, auch die H1 ist – auch aus anderen Gründen als des IBIS – ganz hervorragend für´s Filmen geeignet, wenn man das nicht gerade professionell machen möchte. Allerdings habe ich von Hochzeitsfotografen gelesen, die die H1 auch für ihren professionellen Filmeinsatz verwenden.

        Achja Matthias, man kommt momentan anscheinend immer noch problemlos an eine neue H1 heran, auch in Kombi mit dem Batteriegriff und das sogar noch günstiger als bisher. Der Fuji-Rabatt von 300 Euro gilt in Deutschland noch bis in den Januar hinein. Der rote Markt hat sie in Deutschland zwar momentan nicht lieferbar. Bei Foto Koch wird sie aber beispielsweise für Mitte Dezember angekündigt, bei Calument in 5-10 Tagen und bei Amazon ist sie sofort lieferbar. Bei Amazon-Deutschland mit dem Batteriegriff für momentan 1´237 Euro minus des Fuji-Rabatts. Meiner Ansicht nach gibt es momentan für gut 900 Euro bei keinem anderen Hersteller mehr Kamera für´s Geld. Wenn das so weitergeht wird man bald von Fuji noch etwas ausgezahlt bekommen, wenn man eine H1 kauft 😉 . Der Preisverfall und der Rabatt dürften Fujis Verkaufszahlen jedenfalls deutlich angekurbelt haben und das Ganze deutet wohl darauf hin, dass die Ankündigung der H2 nicht mehr in allzu weiter Ferne ist. Für die H2 wird dann aber vermutlich zumindest im ersten Jahr ein ganz anderer Preis aufgerufen werden.

      • Thomas,
        schön zu hören das Du mit der XH1 bestens zurecht kommst auch deine Erfahrungen zum „WackelDackel“ sind sehr interessant.
        Zur XH2, noch hat Fuji ja zwei registrierte Kameras vor uns versteckt vielleicht ist eine davon die XH2 🤔
        Von daher werde ich mir die Pro3 jetzt genau unter in die Lupe nehmen aber den Kauf noch ein wenig hinaus zögern. Ich vermute die XH2 wird nicht mit dem aktuellen Sensor kommen sondern mit der „nächsten“ Generation und dann wäre für mich die XT4 interessant 🤔

      • Thomas,

        jetzt mal unabhängig vom derzeitigen Preis ist die H1 eine sehr professionelle Kamera. Habe sie ja letzten Donnerstag gekauft und war damit 2 Tage später auf Veranstaltung. So nach dem Motto: don´t read the fucking manual. Hat geklappt:-)) Das Gewicht und die Grösse auch nach 10 Stunden haben mich nicht an die Grenze meiner physischen Kondition gebracht. Habe bis jetzt also nix zum Meckern. Bei den Aussagen einiger Hochzeitsprofis beschleicht mich allerdings oft das Gefühl, sie müssen sich rechtfertigen mit Fuji zu arbeiten (Gewicht, Formfaktor, Rücken, fast wie Vollformat usw.) Ich finde einfach, Fuji baut tolle Kameras, die bei mir noch nie ausgefallen sind. Ich arbeite mit PRO2, XT2 und jetzt noch H1. Alle Kameras sind ähnlich zu bedienen, man hat jedoch immer haptisch eine andere Kamera in der Hand. Und trotzdem ist alles vertraut.
        Letzte Woche war ich zufällig auf einer Hausmesse (wollte eigentlich nur meinen Blitz abholen), wo auch Fuji einen Stand hatte. Da habe ich das erste Mal die PRO3 gesehen und in der Hand gehabt. Mir kam sofort der Gedanke, wenn man jetzt mal 10 Zweihunderteuroscheine neben das Gehäuse legt, macht die PRO3 einen deutlich wertigeren Eindruck:-))

      • hallo thomas, als ich letztes jahr auf einer hausmesse die x-h1 in der hand hielt, störte mich gerade das gewicht am meisten.

        an jeder fuji fehlt mir zur zeit etwas. dazu muss ich sagen, daß ich derzeit drei kameras im auge habe neben der t-10er reihe. der x-e3 fehlt mir das steuerkreuz und der klappdisplay. die x-h1 ist mir viel zu schwer für längere touren und die x-t3 ist auch nicht gerade ein leichtgewicht. zur zeit habe ich mit der x100t am meisten spaß. und schaue ich mir die x100f an, dann hat diese was der x100t fehlt. dazu kann ich mich mit den 23mm nicht recht anfreunden.
        hätte die x-e3 das bedienkonzept der x100f und ein klappdisplay, dazu die x-t3 oder die x-h1 in leichter und kleiner, dann hätte ich meine kombi. aber ich fürchte so langsam, daß auch fuji außer bei der x-e4 und der x-t40, immer größer werden wird. hier habe ich aber keinen spritzwasserschutz und das steuerkreuz fehlt. dazu werden bei jedem weitern modell direktwahltasten gestrichen. 🙁

        da schaue ich doch hin und wieder zur olympus omd em5 iii mit ein wenig neid hinüber. (nicht was den schalter und den sensor betrifft. 😉 )

      • Daniel,
        stimmt die XT1 war um ein paar Millimeter kleiner wie zB die XT3 aber dafür klemmte das Display an der Stativplatte welche ich eigentlich immer an der Kamera habe. Der nächste Punkt war das ich die Stativplatte immer abnehmen musste um überhaupt die Batterie wechseln zu können. Im Großen und Ganzen hat sich nicht viel an der Bauform geändert. Ich bin auch kein „Liebhaber“ der XH aber man bekommt bei Fuji zumindest „gleiche Technik“ in „unterschiedlichen Bauformen“ bei Nikon bekomme ich „unterschiedliche Technik“ in „gleicher Bauform“ (Z6/Z7) da begrüße ich lieber das Konzept Fuji 😉
        Ja das fehlende D Pad, das ist ein Thema womit ich mich bei der Pro3 ausgiebig beschäftigen werde ….

      • mirko, und das ist ein wichtiges thema bei mir. wenn ich für mehrtagestouren packe, dann wird jedes gramm interessant, jeder zentimeter von bedeutung,… dabei will ich aber auch auf nichts verzichten müssen. die x-t10 war hier perfekt. tatsächlich habe ich aber bei etwa jedem 100. bild einen fehlfokus. das stört. außerdem fehlt die spritzwasserfestigkeit, fals ich mal in einen wolkenbruch komme. daher warte und hoffe ich auf weiteres.
        was die x-e… betrifft warte ich die x-e4 ab. diese könnte dann evtl. die x-m1 ablösen.

  • Hallo Mirko, nochmal kurz zum Update Capture One. Ich habe jetzt die Version 12.1.4 64 Bit auf dem PC. Und wie gesagt, lediglich die Fuji Edition. Sollte ich mal theoretisch zusätzlich ein anderes System nutzen (wird wohl nicht vorkommen) kann ich immer noch auf Silky Pix zurückgreifen. Liefert ganz gute Ergebnisse (Capture für Arme). Mal für die schnelle Retusche.
    Gr.
    Jürgen

    • Jürgen,
      ich habe auch nur die Version für Fuji (aber nicht die Free) wenn ich nun zB auf die XT2 abändere ist „Classic Negative“ auch zugänglich. Probiere es mal aus, wie gesagt mir gefällt es richtig gut und freue mich schon darauf es auf der Kamera zu haben 📷

      • Mirko, ich werde es einmal ausprobieren. Im Moment läuft alles etwas durcheinander. Der Redakteuer des Gemeindebriefs ist mit einer Grippe flachgelegt. Meiner Frau geht es gesundheitlich nicht besonders. Morgen ist Kulturstammtisch, am Freitag Laternenumzug (muss ich Bilder liefern). Dann noch zwei Artikel usw. Der Herbst und Winter ist immer Stress pur. Not a Country for a old man. Aber es macht Spass.

      • Mirko, das 35mm 1.0 wäre ein Klotz geworden. Gewissermassen eine Spassbremse. Das 16-80 fällt moderat aus. Ggf. ein immerdrauf. Wie ein 10mm 1.2 ausfällt weiss ich nicht.Passt nicht in meinen Wunschzettel, da ich kein Landschaftsknipser (nur gelegentlich) bin. Jedenfalls werde ich nächstes Jahr im Rahmen des Kultursommers tätig werden.

      • Jürgen,
        nein ich will kein 10/1.2 sondern ein 10 oder 12/2.0 oder 2.8 😀 Klein und handlich ist bei mir angesagt 😉

  • Ich tendiere eher zur Möglichkeit 1

    Nach Panasonic GH2, Sony X7, Ricoh GXR hatte ich die Fuji X-Pro2 und bin dann über die X-E2s zur X-E3 gewechselt. Der eine Grund war die Größe der Kamera, der zweite Grund war, daß ich bei der X-E3 eine Vollautomatik habe, bei der alle Parameter (Motivprogramme) von der Kamera ausgewählt werden. Das ist nützlich in Situationen in welcher ich nicht die Zeit habe die Einstellungen perfekt anzupassen. Ich hätte jetzt die X-Pro3 gekauft, auch weil ich den optischen Sucher, besonders bei sich schnell bewegenden Objekten schätzen gelernt habe, aber ohne diese Vollautomatik kommt es für mich nicht in Frage. Also bleibt im Fuji Sortiment die X-E3 mit kleinen Kompromissen für mich die beste Kamera.

    • …am besten finde ich den Zettel „leider haben wir sie nicht angetroffen, holen sie ihr Paket….“ da bekomme ich einen Hals.
      Naja habe heute noch eine Fujica 801 inkl. 55/1.8 für 19,50€ ergattert so muß ich das Objektiv nicht mehr wechseln Fuji/Fujica da doppelt. Dann bekomme ich aus einer „Altglas Gruppe“ das Fujinon EBC 16/2.8 (Fisheye) für wirklich kleines Geld, da bin ich mal gespannt wie es an der XT rockt oder eben auch nicht🤔

      • Daniel,
        meine Praktica inkl. 50/1.8 hat schon einen neuen Käufer, die Fujica 801 wird meine neue für S/W, die Fujica 901 für Farbe….so bin ich nun von analog bis digital auf Fuji eingestellt 😂😂😂 Das Fujinon 55/1.8 ist im übrigen ein hervorragendes Objektiv und bin noch auf der Lauer nach dem älteren Bruder dem 55/2.2 da es so schön „blubbern“ kann

      • mirko, ich habe gerade das 55mm 2.2 bei flickr angeschaut. wow dort waren wirklich sehr schöne bilder. schade nur, daß es nicht noch lichtstärker ist. dann könnte man noch mehr rausholen. 😉

      • Daniel,
        ach ich benötige da nicht unbedingt mehr Lichtstärke da es mir um das „blubbern“ geht, das Domiplan zum Beispiel „blubbert“ auch hervorragend hat aber eine bescheidene Naheinstellgrenze. Das 55/1.8 ist da mehr der Allrounder, schönes Bokeh, tolle Schärfe, schöne Kontraste 👍

      • mirko, bitte nicht falsch verstehen. die meisten meiner analogen objektive haben f2.8 und höher. ich dachte dabei eher an die steigenden möglichkeiten mit dem bokeh zu spielen. 🙂

      • Daniel,
        bezüglich Bokeh liebe ich alte deutsche Objektive, mit ihren 10,12,13,15,16 Lamellen bilden sie auch noch abgeblendet Spitzlichter schön „kreisrund“ ab oder fabrizieren wunderschöne Blendensterne. Wenn ich sehe was mit einem Zeiss Flektogon 35/2.4 (welches ich nicht habe) und seiner Naheinstellgrenze alles möglich ist dann muß ich das zusätzlich zu meinem Voigtländer Color Skoparex 35/2.8 (Zeiss Distagon) auch noch haben 😂

  • Habe mal die Grenzen des 16-80 ausgetendert. Gestern Laternenumzug, arschdunkel. Ein paar Fackeln erhellten den Marsch. Die Laternen gaben kaum Licht ab. Kein Blitzlicht ! Bin aber nicht über 6400 ISO gegangen. Es war schwierig einen sauberen Schuß zu bekommen. Menschen in Bewegung bei den Lichtverhältnissen, ein schwieriges Pflaster. Wobei die Aufnahmen in der Kirche (Kinder haben eine Geschichte aufgefürt) war der Autofokus wieder auf der sicheren Seite. Sonst habe ich an dem Objektiv nichts zu bemängeln. Es kann natürlich nicht gegen ein 56mm1.2 und ein 16mm 1.4 anstinken. Aber für den Hausgebrauch gut zu gebrauchen.

    • hallo jürgen, bei einem fackelzug und iso 6400 dürfte man je nach aufnahme bereits bei f1.4 an bewegungsgrenzen kommen. ich habe damals gelernt nie unter 1/60sec. zu photographieren und halte mich wacker daran. bei landschaft und architektur evtl. eingeschränkter bewegung, ist das natürlich was anderes. 😉

      • Daniel, danke für deinen Tip. Ich kann ja brüllen „Abteilung halt “ (soll ein Scherz sein)
        Du hast ja bestimmt gelesen, was ich Mirko geschrieben habe. Also keine Linse für Bewegung im Dunkeln ! Nicht, was du jetzt denkst.

    • Servus Jürgen,
      naja wenigstens weißt Du jetzt wo die Grenzen liegen, f4.0 bleiben nun mal 4.0 🤔 Was hast Du sonst für deine Fackelumzüge benutzt ?

      • Mirko, vorher mit dem 16-55mm 2,8. Wobei, es ist nicht wiie beim grossen Zapfenstreich Fackel an Fackel. Die Musiker sind dann ganz im Dunkeln. Und dann zwischendurch Kinderkarre an Kinderkarre. Und dann noch das Blaulicht der vorausfahrenden Feuerwehr Also schreit das Objektiv nach einem Blitz. Jedenfalls bei diesen Events. Oder man nimmt halt doch eine Linse mit respektabler Lichtstärke so 1.4 1.2, 2.4 oder 2.8 (hat er doch) War halt ein Versuchsballon.
        Wobei der Spass mit der dunklen Jahreszeit im Dezember erst noch kommt. Drei Termine pro Woche bis Weihnachten. Also werde ich das Objektiv für die Zeit in der Schublade lassen. Blitzen ist als Stimmungskiller tabu. Und leider Gottes kommt die pro 3 auch erst am 19.112. Zumindest kann ich sie ja unter den Tannenbaum legen und ganz überrascht rufen „Oh, eine Kamera, eine Kamera“

  • Langsam wird es ernst ! Die pro 3 wird bereits in der Updateliste von Fuji geführt. Und das 16-80mm hat auch das zweite Update erhalten. Mal sehen, welche Verbesserungen anstehen.

  • Hallo Mirko,
    ich habe mir damals den Handgriff zur t1 gekauft. Der hat eine Bodenplatte im Arca-Swiss Format. Gleichzeitig eine Öffnung für den Akkuwechsel. Ich brauche dann nur die Kamera aus der Stativhalterung ziehen. Ein Hakeln an der Bodenplatte habe ich noch nie festgestellt. Wobei dieses Teil einen fürstlichen Preis gekostet hat. Einzig der Ein-aus Schalter an der t1 ist mit der Zeit etwas schwägängig geworden.

  • Die X Pro Modelle waren immer meine Lieblingskameras von Fuji, gestern hatte ich nun erstmals
    die X-Pro 3 in den Händen….Die Frust ist nun aber ziemlich gross…. ich werde die X-Pro 3 nicht kaufen….das Display…. da hat Fuji einen totalen Bock geschossen…niemand fotografiert mit heruntergklappten Display…..und der AF— auch nicht massiv besser… einfach so über 2000 Euro ausgeben als nice to have….Das Display müsste wenigstens drehbar sein…das kleine Display wo die Filmsimulation eingeblendet wird… das ist fast zu viel Retro… sorry das will niemand…die X-Pro müsste neben dem krtisierten Display auch sonst noch einen klaren Mehrwert haben… das sehe ich aber nicht…2 Freunde von mir, ebenfalls X-Pro 2 Besitzer, werden die X-Pro aus den selben Gründen ebenfalls nicht kaufen…lese ich all die Kommentare auf dem www wird die X-Pro 3 für Fuji zum Waterloo werden…ich bin Berufsfotograf… da hat es Nikon mit der Verbesserung der Modelle von der D3 bis zur D5 massiv besser gemacht… ja schon fast Lichtjahre….