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Fuji X-T30: Das Erscheinungsdatum steht fest

Das Erscheinungsdatum der neuen Fujifilm X-T30 steht fest! Mitte Februar 2019 soll die neue DSLM präsentiert werden.

Fuji X-T30: Neue Kamera der Mittelklasse

Schon seit einiger Zeit ist bekannt, dass Fujifilm Anfang 2019 die neue X-T30 vorstellen möchte. Mit der X-T3 hat der Hersteller seit einigen Monaten ein neues Flaggschiff im Angebot, die X-T30 soll in Kürze als kleine Schwester der X-T3 das Angebot in der Einsteiger- bzw. Mittelklasse auf den neusten Stand bringen.

Präsentation Mitte Februar

Nun scheint auch schon ein konkretes Erscheinungsdatum für die X-T30 festzustehen, das hat zumindest die Webseite Fujirumors vor einigen Tagen berichtet. Dort ist die Rede davon, dass die X-T30 am 14. Februar 2019 offiziell enthüllt werden soll. Fujirumors hat normalerweise sehr gute Quellen, man kann sich den 14. Februar also definitiv im Kalender vormerken.

Konkurrenz für die Sony A6400

Die X-T30 wird eine spannende Kamera werden, nicht nur für Fuji Fans, sondern auch für den gesamten Markt, da sie ungefähr in der gleichen Preiseklasse wie die kürzlich vorgestellte Sony A6400 angesiedelt sein wird. Der Autofokus der Sony A6400 soll ersten Berichten zufolge erstklassig sein, vor allem der neue Eye-AF, doch die A6400 ist auch eine Kamera mit einigen Schwächen. Wenn Fujifilm einen guten Job macht, könnte die A6400 in einigen Bereichen übertroffen werden, sodass dann die X-T30 vielleicht auch insgesamt die bessere Wahl ist. Und den Vorteil, wesentlich mehr passende APS-C-Objektive anbieten zu können, hat Fujifilm ja sowie so schon auf seiner Seite.

Übrigens: Fujifilm hat in einigen Ländern die Preise der X-H1 deutlich gesenkt. Einige vermuten deshalb, dass bald auch eine X-H2 präsentiert werden könnte. Konkrete Hinweise und Gerüchte dazu gibt es aktuell aber nicht, in der Gerüchteküche geht man nach wie vor davon aus, dass die X-H2 nicht 2019 vorgestellt werden wird.

Was denkt ihr: Was müsste die X-T30 zu bieten haben, damit die Sony A6400 komplett in den Schatten gestellt wird?

Quelle: Fujirumors

Mark Göpferich

Mark Göpferich

Gründer von Photografix und freiberuflicher Redakteur, der sich seit vielen Jahren immer wieder aufs Neue von Fotografie und Kameras begeistern lässt. Mit mehr als 2.500 Artikeln hier auf Photografix inzwischen so etwas wie ein Experte für neue Kameras.

27 Kommentare

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  • ich fänd es mal gut, wenn sie auch bei dem 24mp-sensor mit höheren iso-werten mitspielen würde. des weiteren würde ich mir wünschen, daß wieder verstärkt an der farbtreue gearbeitet würde. hier treten die anbieter auf der stelle. ich weiß garnicht, ob die 6400 in den schatten gestellt werden muss. die x-t30 ist hoffentlich weiterhin eine photokamera. die 6400 ist eine blogging-kamera. schuster bleib bei deinen leisten. die bildqualität sollte an vorderster stelle stehen. an zweiter stelle sollte der autofokus vor allem sitzen. wenn er dann noch schnell ist, spricht nichts dagegen. vielleicht gibt es ja einen adleraugenautofokus. 😉

    • Daniel,
      was ist „Farbtreue“, Velvia? Classic Chrome? Astia? Eterna? Agfa oder Kodak?
      Ich würde es trist finden wenn die Hersteller nur das „Gleiche“ abliefern würde, der eine liebt die Farbwiedergabe von Canon, der andere von Sony usw….

      • hallo mirko, es geht nicht um das farbchema einer marke oder eines films. es geht darum, daß die farbe getroffen wird. sensoren weichen meist von der tatsächlichen farbe ab. eine hohe farbtreue hatten zum beispiel bei kb die sony a7s und die nikon df. bei aps-c waren z. b. die fuji x-e2s und die pentax k-5ii besonders „zielsicher“.
        mir geht es darum, daß die farben auch bei schlechten lichtverhältnissen getroffen werden. und nicht komplett verfälschte farben auftauchen.

      • hmm Daniel das Thema ist sehr komplex, die Kameras sind sehr verschieden wie wir Menschen auch. Übertrieben gesagt, was für Dich rot ist kann für mich korallrot sein und für den anderen schon wieder tomato.
        Gott sei Dank gibt es ja „Farbcodes“ so kann auch ein farbenblinder Fotograf den Ferrari in Ferrarirot abliefern und nicht in Weinrot, das wäre blöd für den Kunden 😀

      • hallo mirko, ich fürchte ich habe mich da etwas missverständlich ausgedrückt?
        es interessiert nicht was ich für ein farbempfinden habe. es juckt nicht welche farben von den herstellern in den kameras wie interpretiert werden. was zählt ist, daß die kameras bei der aufnahme unterschiedlich die farben festhalten. d. h. eine situation überspitzt: zwei bilder mit der selben (nicht der gleichen) kamera, und selbe situation, unterschiedliche wiedergabe ohne etwas verstellt zu haben. die kameras liegen von natur aus daneben. ich habe damals unter anderem zu fuji gegriffen, weil sie das unter kontrolle hatten/haben. aber auch fuji hat das thema vernachlässigt, weil man sich um video und auflösung kümmern musste.

        ich will bei photos das zeigen was ich sehe und nicht sowas ähnliches. und ich will auch nicht tage lang in einem programm rumwuseln bis die farben wieder stimmen. deshalb habe ich zu fuji gegriffen und will das auch weiterhin.

  • Warum sollte Fuji nun Sony in den Schatten stellen müssen? Ich glaube wer eine kleine feine Kamera sucht mit kompakten Festbrennweiten landet sowieso bei Fuji bzw. mFT.
    Ich schätze das die XT30 den Sensor „erben“ wird, beim EVF bin ich mir nicht sicher da er bisher immer kleiner war 0,39“ vs 0,5“, vermutlich wird es beim „alten“ bleiben.
    Lassen wir uns überraschen 📸

  • Hartnäckig

    halten sich einmal veröffentlichte ungenaue Berichte in den Köpfen der Leser. Die Fuji Sensorstruktur erfordert bei der Umsetzung von RAW in ein anderes Format den entsprechenden Konverter.

    Wer einen Hochleistungsmotor fährt muss um die Leistung abzurufen unbedingt Super Plus tanken. Wer den Fuji Sensor ausliest benötigt Capture One, so einfach ist das.

    „Falschfarben“ sind auf unsachgemäße Behandlung der RAW Daten zurückzuführen. Wie hier schon erwähnt ist die Abstimmung diverser Sensoren bezüglich des Farbempfindens unterschiedlich. Eine Norm dafür gibt es nicht. Sie würde auch nichts nützen weil wissenschaftlich bewiesen ist das es in ethnischen Volksgruppen anderes Farbempfinden gibt.

    Die Fuji X-T30 ist als Einstiegsmodell in die X-Trans Technologie zu verstehen. Mit den entsprechenden Festbrennweiten wird die Bildqualität genau so gut wie die der X-T3 sein. Beim Sucher, Wetterfestigkeit und auch bei einigen Kleinigkeiten wird es Abstriche geben. Wer damit leben kann hat mit der X-T30 alles richtig gemacht.

    • Capture One ermöglicht ein besseres Demosaicing der Fuji RAFs out of the box. Das ist grundsätzlich richtig.
      Man erzielt aber unter Lightroom unter zur Hilfenahme von Iridient X Transformer gleichwertige Ergebnisse.
      Ebenfalls nicht zu vernachlässigen ist, dass C1 (die Preisdiskussion mal außen vor) die Dateien „vorbereitet“ also bearbeitet, was bei einigen den Eindruck erzielt das die Farben ja viel besser seien. Dem ist nicht so.
      Was c1 nicht zu einer schlechten Software macht. Im Gegenteil. Mit der aktuellen Fujiversion und der endlich implementierten Farbprofile kann der geneigte Nicht-Adobenutzer nichts falsch machen. Ich würde nur nicht mal eben von Adobe auf C1 umsteigen. Da gibt es keinen echten Grund zu.

      Der Beschreibung zur T30 schliesse ich mich an. Ich find die generell charmant, speziell mit den F2 Linsen. Kompakter geht es kaum und das mit der (mutmasslich, weil von t20 / t2 ausgehend) gleichen Sensorqualität wie die Große.

      • Für mich wäre interessant native ISO100 und damit etwa 1LW mehr Dynamikumfang.
        Außerdem ein langsamer getakteter Prozessor im Vergleich zur X-T3 zwecks geringerer Wärmeentwicklung im Dauerbetrieb und längerer Betriebszeit per Akku-Ladung.
        Schön wäre auch Fokus-Bracketing oder zumindest Fokus-Stacking wie bei der X-T100.
        Weiterhin interessant wäre für mich ein integrierter Serienbild-Timer für Timelapse und einstellbare Belichtungszeiten größer 30 Sekunden.

      • Da die T3 „nur“ eine native ISO von 160 hat, ist eine 100 eher unwahrscheinlich.
        Beim Akku könnten Sie allgemein mal was machen, auch wenn ich das nicht als riesen Thema sehe. Aber da ist der Markt ja nunmal zum Teil einfach weiter. Auch hier würde ich wenig Hoffnung investieren.

        Die Softwaregeschichten könnten drin sein. Da ist Fuji ja allgemein recht großzügig in Ihrem Kaizen Prozess. 🙂 Schauen wir mal. Ich bin gespannt was da kommt.

        Ich hoffe ja das sie auch der kleinen den Joystick UND das Klappdisplay spendieren (was ja immer die Wahl zwischen Pest oder Cholera bei XT20 / XE3 war).

    • Alfred,
      ich glaube das hat speziell nichts mit Fuji zu tun 😉
      Ich persönlich empfinde die Aufnahmen von Canon allgemein „wärmer“ abgestimmt, die von Sony etwas „kühler“
      Was ist nun richtig oder falsch ?
      Wenn die Farben nun völlig daneben liegen ist,
      a)der Sensor defekt
      b) der automatische Weißabgleich spinnt
      c) der Anwender schuld da er den Weißabgleich falsch eingestellt hat

      Letztendlich sind doch 100% Farbtreue in der Produkt bzw Beauty Fotografie erforderlich. Wenn ich mir ein Landschaftsbild anschaue kann ich nicht beurteilen ob der Himmel in so einen rot leuchtete, da ich ja nicht vor Ort war.
      Anders beim Lippenstift, wenn dieser plötzlich orange wirkt anstelle von Kirschrot gibts Ärger für den Fotografen zB von Dior 📸😂

      • Hallo Mirko,

        im Studio ist absolute Farbtreue nicht das große Problem weil jeder einzelne Blitzkopf mit einem Colormeter ausgemessen ist,das selbe gilt für das Dauerlicht welches eingesetzt wird wenn die zu fotografierenden Gegenstände in ihrer Farbe einen optischen Aufheller enthalten.

        Meine Kameras sind kalibriert, die Monitore ebenso. Außerdem fotografiere ich bei jeder neuen Einstellung immer beim ersten Bild die genormte Farbkarte und einen Graukeil mit weil es einen Referenzpunkt braucht. Die Kelvins sind von Hand auf die vom Colormeter gemessenen Werte eingestellt. Da wird nichts einem automatischen Weißabgleich überlassen.

        Bei Außenaufnahmen habe ich keinen Einfluss auf das Licht Spektrum. Wenn dein Lippenstift einen Aufheller enthält und ein (nicht sichtbarer) UV Anteil vorhanden ist wird die Farbe des Lippenstiftes trotz Farbkarte und Graukeil nicht korrekt dargestellt werden. Es gibt aber Möglichkeiten auch diese Situation zu meistern.

        Mit der kühlen oder wärmeren Grundausrichtung hast du recht. Das selbe ist auch bei den Objektiv Herstellern zu beobachten. Selbiges ist bei der vor justierten Farbsättigung zu beobachten, der eine Hersteller hat 98% vorgewählt der andere 108%. Beim Kontrast ist es ähnlich. Geschmackssache!

  • Wer es lieber etwas „größer“ mag kann ja nun auch zur XH1 greifen, Fuji hat ja rapide die Preise gesenkt.
    Ärgerlich für diejenigen die kurz vorher eine gekauft haben….

  • Mich würde mal interessieren welche Software mittlerweile von den Fuji – Nutzern empfohlen wird – da doch früher etliche Propleme mit „Würmchen“ – et cetera – zu beklagen waren ….

    • ja Mirko …
      Ein proplemloser Geheimtipp wird das wohl sicherlich nicht sein …
      Du machst es harmlosen „Fragern“ aber auch hier schwer mal ihren Spaß zu haben …
      Sofort wird auf dem “ Hackeklotz Gustav “ herumgehackt – wie Daniel richtig erkannt hat ….

    • Du kannst Lightroom relativ problemlos nutzen in der aktuellen CC Version.
      Schärfen muss man halt anders als bei anderen RAWs. Gute Basiswerte (natürlich nicht allgemeingültig) sind hier 40 1.5 40 und eine Maskierung zwischen 65-80.
      Wem das nicht reicht und wem das Demosaicing von LR nicht gefällt, der nimmt Iridient X Transformer als Pluginlösung dazu.
      Zum kontrollierten finalisierten schärfen (beispielsweise nach Auflösungsänderungen) nutze ich persönlich die Nik Tools von DxO.

      Alternativ macht capture 1 auch nen guten Job.

      • Sebastian,
        der Gustav nimmt uns nur auf die Schippe 😉
        Es gibt hier nämlich eine Person die bei fast jeden „Fuji Artikel“ immer und immer wieder die gleiche Frage stellte und Gustav nun das Ritual scheinbar fortführen möchte 😂

      • Ja …
        richtig erkannt Mirko….
        – das Ritual möchte ICH natürlich niemals ernsthaft fortführen – ich denke dafür wird das „Proplem“ schon selbst mal wieder sorgen – aber mich stach mal der Hafer als ich Eure trockene Fachsimpelei mir mal so zu Genüge tat und mir in den Sinn kam wie gut ich es doch mit Elements und DXO Elite habe … (Idiotensicher ) …
        Da musste ich einfach mal sticheln weil ich mich so wohl fühlte ….
        Entschuldige Sebastian ….
        Wenn mich nur das Luminar – Update nicht so sehr geärgert hätte – ich sortiere jetzt schon 1 Woche meinen Bilder Katalog da nach dem Update sich die meisten Bilder verdoppelt bis verzehnfacht haben – jeden Abend schaffe ich ca 1200 Stück – dann reichts mir – wenn ich damit in ein paar Wochen fertig bin bin ichs auch und dann werde ich mir sofort eine neue Sicherung anlegen …
        Aber interessant ist Euer Fachsimpeln doch – der Sebastian ist ein wahrer Fuji – Bildbearbeitungs – Könner – aber ich sage auch immer wo ein Wille ist da ist auch ein Weg …
        Geht nicht – Gibt’s nicht !
        Einen schönen Tag wünscht Euch Gustav ….

      • Hehe, ja sorry so oft lese ich ich hier keine Kommentare das mir die Insider bekannt waren. ;o)

        Luminar hat schon nen gutes Preis-Leistungsverhältnis – ich werd nur irgendwie nicht damit warm.
        Ich bin mal gespannt was Affinity da noch aus dem Hut zaubert. Die basteln ja nach eigener Aussage auch an einem LR Mitbewerber und wenn das ansatzweise so ordentlich wird wie die letzten Produkte, darf man da recht gespannt sein. 🙂
        Leider frickeln die ja erstmal am Publisher rum, also mal abwarten.

  • Hallo mal an alle, ich möchte mal fragen ob das hier ein kleiner Stammtisch ist von Leuten die nichts anders zutun haben? Oder macht ihr auch hin und wieder mal Fotos? Dann trefft euch doch mal zur Runde und labert mal ein Stündchen, was hier läuft von euch, interessiert doch niemand ernstlich oder ? Weiter so , da verpasse ich wenigsten nichts wichtiges wenn ich hier nicht mer lesen werde.