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Fuji X-T4: IBIS gleicht 6,5 Blendenstufen aus, kein Pixel-Shift-Modus

Neue Details zur Fuji X-T4: Der IBIS soll bis zu 6,5 Blendenstufen längere Belichtungszeiten ermöglichen, außerdem soll es (vorerst) keinen Pixel-Shift-Modus geben.

Nach und nach sickern immer mehr Details zur kommenden Fujifilm X-T4 durch – kein Wunder, schließlich rückt auch die finale Präsentation der Kamera immer näher. Doch bis Fujifilm den Schleier am 26. Februar lüften wird haben wir noch Zeit für ein paar Gerüchte und Leaks.

IBIS soll bis zu 6,5 Blendenstufen ausgleichen

Nachdem gestern bereits der Preis der Fuji X-T4 geleakt wurde, gesellen sich heute noch ein paar technische Details hinzu. Diese betreffen zunächst einmal den 5-Achsen-Bildstabilisator, mit dem die Fuji X-T4 ja ausgestattet sein wird. Dieser wird nach Angaben einer verlässlichen Quelle bis zu 6,5 Blendenstufen längere Belichtungszeiten ermöglichen, zumindest in Kombination mit einigen Festbrennweiten. Das klingt so, als würde der IBIS mit anderen Objektiven etwas weniger effektiv arbeiten, aber warten wir es mal ab.

Zum Vergleich: Der IBIS der X-H1 konnte maximal 5,5 Blendenstufen ausgleichen, Fujifilm hat da also offensichtlich nachgebessert.

Kein Pixel-Shift-Modus, zumindest vorerst

Des Weiteren soll die Fuji X-T4 ohne Pixel-Shift-Modus vorgestellt werden. Theoretisch ist es zwar denkbar, dass Fujifilm diese Funktion zu einem späteren Zeitpunkt via Firmwareupdate nachreichen wird, doch zumindest zu Beginn wird der X-T4 der Pixel-Shift-Modus nicht zur Verfügung stehen, so die Quelle.

Zu guter Letzt ist noch die Rede davon, dass die Fuji X-T4 USB Power Delivery unterstützen wird. Damit ist ein besonders schnelles Aufladen der Kamera über den USB-Anschluss möglich. Außerdem wird die DSLM anscheinend verschiedene Boost-Modi zu bieten haben, bei denen bestimmte Bereiche wie zum Beispiel der Autofokus oder die Serienbildgeschwindigkeit im Fokus stehen und angehoben werden.


*Update*: Größe und Gewicht geleakt

Auch Größe und Gewicht der Fuji X-T4 wurden vor wenigen Minuten noch geleakt:

  • Fuji X-T4: 134.6 x 92.8 x 63.8 mm bei 607 Gramm
  • Fuji X-T3: 132,5 × 92.8 × 58.8 mm bei 539 Gramm

Pixel-Shift-Modus, ist das etwas, was euch bei der X-T4 wichtig gewesen wäre?

Quelle: Fujirumors

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Mark Göpferich

Mark Göpferich

Gründer von Photografix und freiberuflicher Redakteur, der sich seit vielen Jahren immer wieder aufs Neue von Fotografie und Kameras begeistern lässt. Mit mehr als 3.000 Artikeln hier auf Photografix inzwischen so etwas wie ein Experte für neue Kameras.

106 Kommentare

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  • Da der Sensor ausreichende 26MP hat, wüsste ich nicht, warum ich einen Pixelshift Modus bräuchte.
    Der Großteil der Leute, die dann die Kamera nutzen, wird eh nie derartig groß ausdrucken und sobald sich etwas in dem Bild bewegt, wird es eh nichts.

    Ob der IBIS die 6,5 Blendenstufen erreiht, wird sich zeigen. Ich vermute eher nicht, weil kaum ein Hersteller die angegebenen Werte erreicht 😀

    Wenn die Kamera erschienen ist, muss ich sie mir auf jeden Fall mal anschauen, denn vielleicht liegt sie jetzt auch besser in der Hand, wenn sie etwas größer ist.

    • Ja, kommt auch immer ein bisschen drauf an, was man macht. Ich bräuchte es jetzt auch nicht unbedingt, weil ich eigentlich nie über A3 ausdrucke. Für Aufnahmen, in denen Bewegung ist, ist es sicher auch nicht so gut geeignet. Das betrifft eben leider auch Landschaftsfotografie, wenn sich z. B. Blätter an Bäumen und Gräser bewegen. Allerdings fotografiere ich auch oft Kunstwerke ab und da hätte man natürlich einige Möglichkeiten mehr mit dem Pixelshiften. Man könnte in den höher aufgelösten Fotos in mehr Details einzoomen. Das wäre für mich schon reizvoll. Aber die 26MPx der T3 sind da in den meisten Fällen schon ausreichend gewesen.

      • Ergänzung: Ich denke übrigens, dass die T3 so schnell abgelöst wird, weil man mit dem Stabi viel mehr Upgrademöglichkeiten erhält für nützliche Features. Vielleicht hat die T4 auch videocodecmäßig noch was im Petto und der Prozessor ist etwas stärker. Wenn dem so ist, glaube ich nicht, dass die T4 ebenfalls schon nach anderthalb Jahren abgelöst wird. Dann arbeitet Fuji wahrscheinlich wieder mehr mit Updates. Die T3 ist dahingehend eher ausgereizt.

    • Also bei manchen Leuten meint man, dass sie regelmäßig Banner ausdrucken, die einige Meter groß sind xD

      Nur so zur Info: Mit 16MP erreicht man bei A3 ca. 300dpi, was absolut ausreicht.
      Bei DIN A2 erreicht man damit immer noch um die 200dpi, was auch ausreicht.
      Man muss auch den Betrachtungsabstand berücksichtigen. Bei DIN A2 reichen somit sogar nur ca. 100dpi und bei DIN A1 oder A0 reiche auch nur um die 50dpi.

      Wofür man 80MP braucht, weiß ich nicht. Zoomt man natürlich auf 100% oder weiter in die Bilder, braucht man natürlich 80MP.

      Wer so arg croppt, dass er immer wieder 80MP braucht, sollte mal seine Art zu Fotografieren überdenken.

      Ich dachte der MP Wahn hat sich mittlerweile gelegt und ist eher in einen ISO Wahn übergegangen, aber anscheinend gibt es beides noch 😀

      • Also diese Ansicht teile ich nicht. Hochglanzmagazine werden mit 400dpi und mehr gedruckt. 50dpi ist ja schon eine Vergewaltigung der Augen…

      • Bitte alles lesen. Ich habe nie geschrieben, dass 50dpi bei DIN A4 ausreichen. Bei DIN A3 reichen 300dpi.
        Ist eine Seite im Magazin DIN A3? Nein!
        Aber auch für DIN A4 reichen die 16MP, denn damit kommt man bei DIN A4 auch auf 400dpi.

        Bitte informieren, bevor man dem MP Wahn verfällt.

      • Ich habe mich ebenso wenig auf A4 bezogen… somit kann ich die Empfehlung nur zurück geben… Ich spreche von 50 dpi auf A1.
        Und es kommt immer drauf an was man druckt. Dieses ungünstige Beispiel von einem Portrait an der Hauswand ist so langsam mal ausgelutscht, weil es darüber hinaus ohnehin niemand macht.
        Wie bereits gesagt, einfach mal informieren mit wieviel dpi die Fachzeitschriften und Hochglanzmagazine drucken

      • es ist ja schon interessant, daß es zwei staaten auf diesem planeten nicht schaffen das metrische system anzunehmen, aber wir bei sowas wieder auf dpi und zoll zurückfallen. morgen gehen wir wieder 10-zoll-nägel kaufen. dann ein 80-zoll fernseher und 24-zoll reifen.

        marcel, nur eine kurze frage. in welchem magazin finde ich a1-drucke? mir fallen da nur jugendmagazine ein.

      • @Marcel

        Dann musst du dich besser ausdrücken, denn aus deinem Kommenta
        „Hochglanzmagazine werden mit 400dpi und mehr gedruckt. 50dpi ist ja schon eine Vergewaltigung der Augen“ geht das nicjt hervor.

        Dir ist anscheinen nicjt klar wie groß DIN A1 ist. Man betrachtet ein Bild dieser Größe nicht aus 30cm Abstand, wie ein Magazin mit vielleicht einem DIN A4 Bild. Ein DIN A 1 betrachtet man aus einer größeren Entfernung. Ich habe einige Bilder in der Größe und noch größer an den Wänden hängen, die mit einer alten Nikon gemacht wurden, die 16MP hatte. Außerdem habe ich in der Größe auch eines, das auch einer XT2 mit 24 MP stammt.
        Man sieht zwischen beiden keinen Unterschied, außer man geht bis auf ca. 30cm ran. Aber kein normaler Mensch macht das.

      • Thema nicht verstanden… macht nichts. Das Verhältnis muss doch passen, wenn ich sage, dass 50 dpi bei A1 nicht ausreichend sind, sagt das doch noch lange nichts über A4 aus, wenn ich den A4-Druck anders nutze. Bei Zeitschriften zb. gehe ich viel näher heran. Nimm National Geographic oder die Zielfoto vom Wiesner. Ich persönlich denke mir, dass es immer gut ist Reserven zu haben. Aber das muss ja letztendlich jeder selber entscheiden. Problematisch wird es, wenn Leute wie du, anderen Leuten die Meinung aufzwingen wollen. Was mir persönlich als A3-Druck genügt kann ich auch persönlich entscheiden.
        Und ja… gegen „denglisch“ kann man sich leider nicht immer wehren, so wie sich „Kindergarten“ ins amerikanische eingedeutscht hat oder unzählige DIN-Normen zu EU-Normen wurden… auch wenn sich mir der aktuelle Hintergrund nicht ganz erschließt, da das Prinzip ja gleich bleibt egal in welcher Einheit ich es bewerte…

      • @Marcel, wer hier was nicht versteht, lasse ich mal dahingestellt.
        Ich lasse dich einfach mal in deinem Glauben, denn in deiner Welt macht das Sinn.

        Anscheinend lässt sich auch Bilder bei derartigen Magazinen abdrucken, dass du so viel MP brauchst.

        Diese Magazine haben ganz andere Anfordernungen. Oftmals setzen diese Magazine auch immer Kleinbild Sensoren mit einer bestimmten MP Zahl voraus, was einfach nicht nötig wäre. Was das jetzt mit normalen Fotografen oder Hobbyfotografen zu tun hat, die einer derartige Auflösung nie brauchen , weiß ich nicht. Denn die würden auch keine APS-C Kamera mit Pixelshift nutzen.

      • Mit dem letzten Satz im vorherigen Kommentar meinte ich, dass die Magazin Fotografen nie eine APS-C und kleiner mit Pixelshift nutzen würden, weil die Vorgaben der Magazine das nicht zulassen.

      • @Daniel: Frag am besten Marcel, denn der scheint regelmäßig Aufträge für National Geographic zu haben xD

        Ansonsten kannst du dich im Internet schlau machen und da werden Beispiele gezeigt, wo man nicht sieht, welches Bild mit mehr MP gemacht wurde, außer man zoomt auf 100% und mehr rein.

        Manche Leute haben aber das Verlangen nach mehr MP, weil ihnen das Sicherheit gibt. Es könnte ja zufällig jemand von National Geographic vorbeischauen, der dann Bilder von Ihnen möchte xD

        Man sollte auch mal darüber nachdenken, wie viele Leute überhaupt Bilder drucken lassen. Die Masse der Bilder verschwindet bei Social Media etc und da braucht man nicht einmal 20MP.

        Ich als Fotograf hatte noch nie das Bedürfnis mehr als 24MP zu haben. Die Kunden sehen das sowieso nicht und mir spart es Speicherplatz und die Bearbeitung geht schneller. Ich drucke ein paar Bilder in A3 aus, die ich ihnen mitgebe und entweder wollen sie noch kleinere Formate zusätzlich ausgedruckt oder eben digital. Dafür würden aber auch 20MP reichen. Da ich ab und zu doch auch croppen muss, da bei Hochzeiten alles sehr schnell abläuft und nicht wiederholt werden kann, habe ich gerne 24MP, was mir aber absolut reicht und allen Kunden bisher anscheinend auch.

      • tom, das sehe ich wie du. ich sehe die 72 lpi die man nicht unterschreiten sollte und wenn ich prospekte in auftrag gab, wurden diese in 300 ppi ausgeführt. bilder die eine gewisse größe überschreiten, versucht man trotzdem im ganzen zu sehen. a0 oder a1 sehe ich nicht als nötig für 300 ppi. ich denke da reichen 72 lpi dicke aus.

        aber oben wurde so geschrieben, als hätte sich da etwas geändert. mich würde interessieren was sich da geändert hat?

      • Genau Tom der Internet-Rambo weiss Bescheid wie die Welt zu drucken hat… Und wenn meine Welt nicht Deine ist, hast du das Problem 😀
        Wie gesagt einfach mal informieren. Es kommt halt immer darauf an. Es gibt eben doch Bilder die groß sind und die ich vom nahen betrachte. Und nur weil du das nicht nutzt, heisst das noch lange nicht, dass der rest der Welt (die andere Welt) das nicht tut.

      • Achso… um das Thema nun ab zu schließen… Ich soll in ein paar Wochen Bilder (Gemälde) einer befreundeten Galerie abfotografieren. Diese sollen unter anderem auch ins Netz gestellt werden und einen ordentlichen Zoom ermöglichen. Da ich derzeit „nur“ 24MP habe und das eigentlich nicht mein Gebiet ist , suche ich eine Möglichkeit, wie ich ohne große Investitionen liefern kann. Eine Kamera leihen wäre dann die Alternative.
        Daher sagte ich: es kommt immer darauf an

      • @Marcel: „Internet-Rambo“
        Ok, wie ich vorher schon an der Ausdrucksweise vermutet habe, macht eine weitere Diskussion mit dir einfach keinen Sinn.

        Du beziehst dich ständig auf Spezialgebiete, in denen vielleicht 5-10% aller Fotografen tätig sind. Ich beziehe mich auch die Masse, die Hobbyfotografen, die People- und Hochzeitsfotografen, die Landschaftsfotografen, die Street Fotografen und nicht auf die Spezialisten, die Kunst fotografieren oder die für irgendwelche großen Magazine tätig sind.
        Es gibt immer Spezialgebiete, in denen man das Maximum braucht. Aber diese Spezialgebiete sind die Minderheit.
        Und hier geht es um die XT4, warum man dann immer wieder diese speziellen Sachen anspricht, verstehe ich nicht, denn für derartige Sachen schaut man eher bei VF oder gar MF vorbei.

      • Tja… die ganze Diskussion hätten wir uns sparen können, wenn du 1. Nicht anderen vorschreiben würdest, was sie zu tun haben und 2. du differenzieren würdest (es kommt drauf an). Was soll man mit allgemeinen Floskeln „für die meisten reicht es aus“?
        Für die meisten reicht auch das Smartphone… Dann brauchen wir hier gar nicht diskutieren.

        Der Begriff Internet-Rambo war darauf bezogen, dass du alles besser weisst, ohne den einzelnen Anwendungszweck zu kennen und du scheinbar alle Bereiche der Fotografie bestens kennst, weil du ja auch für alle Bereiche eine Empfehlung aussprichst (Siehe Punkt 1).

  • Mal eine andere Frage:“ sollen die verschiedenen Boost Modis wieder nur mit VK Griff gehen? Oder wie bei der XT3 das der VK Griff nur mehr Akkuleistung generiert? Ich bin echt gespannt.
    Hoffe auch das Calumet eine tolle Wechselaktion anbietet.

  • Fuji X-T4: 134.6 x 92.8 x 63.8 mm bei 607 Gramm – Crop Sensor
    Nikon Z6: 134.0 x 100.5 x 67.5 mm bei 585 Gramm – FullFrame Sensor

    …jaja, APS-C ist ja sooo kein und leicht 😉

    • Mir geht es auf die Nerven, dass die DSLMs v.a. im VF Bereich so klein sind. Die Objektive für VF bleiben aber groß und schwer. Das passt nicjt zusammen.
      Wenn ich den ganzen Tag eine Hochzeit fotografiere, ist es mit der Sony A7III selbst mit Batteriegriff nicht wirklich angenehm.

      Alle wünschen sich immer kleinere Kameras, was ich nicht verstehe. Wer ein komplettes kleines und leichtes System möchte, muss eben bei MFT vorbeischauen. Ich wünsche mir eine DSLM, die so gut in den Händen liegt wie eine DSLR und mit der man den ganzen Tag problemlos arbeiten kann.

      • @Tom – was ist dein Problem? Ich habe Handschuhgröße 11/12 bzw. XL/XXL und komme hervorragend mit der A7iii klar. Ja, auch ohne den ollen Griff. Was für Objektive hast du denn da drauf?

      • @ Dominik, ich bin 1,96m groß und habe große Hände. Bei vielen Herstellern (besonders im Motorradbereich) passen mir die größten Handschuhe nicht. Nutze ich die A7III ohne Griff, dann hängt der kleine Finger immer in der Luft. 6-8 Stunden am Stück arbeiten ist so unmöglich. Mit dem Griff hängt der Finger nicht mehr in der Luft aber der Griff ist insgesamt sehr flach, was die Hand nach der Zeit verkrampfen lässt. Mit Batteriegriff wird sie außerdem auch nicht leichter.

        Ich nutze alle möglichen lichtstarken Objektive, weil es in Kirchen und Standesämtern gerne düster ist. Also z.B. ein 70-200, das 135mm oder ein 28-75mm oder das 85mm.

      • @Joe

        Ich brauche 2 Speicherslots 😉
        Außerdem zahle ich ungern so viel für einen Sensor, der hinter allen anderen aktuellen Kleinbild Sensoren liegt.

      • @ Tom

        also ich brauche keine 2 Slots, aber ich kann verstehen, wenn man Geld damit verdient kann das ein Aspekt sein. Also die schlechteste Bildqualität im Vergleich zu anderen KB- Sensoren halte ich für eine sehr steile These. Dass gewisse Video Features nicht so gut sind darüber kann man diskutieren, aber BQ – ich habe sie mehrfach mit RF-Objektiven ausprobiert – ist wirklich gut!

      • @Joe: In Sachen Dynamikumfang und Rauschen liegt der Sensor aber noch zurück., zumindest hinter dem der A7III oder Z6 😉

      • Tom, die Nikon Z nutzt XQD Karten, die MTBF ist ca. Faktor10 höher als bei SD.
        Ich hatte nie irgendein Problem mit den XQDs (mit SD allerdings auch noch nicht :))

      • Und dennoch bräuchte ich dann 2 XQD Slots. Wer Hochzeiten mit nur einer Karte fotografiert, soll das machen, ich mache es nicht, denn die Momente können nie wiederholt werden und es wäre im ungünstigsten Fall ein Großteil der Bilder verloren, die Leute wären absolut enttäuscht und der Auftrag wäre nicht erfüllt. 😉

    • Hallo Nimbus,
      Ist denn die Größe für dich das einzige Argument was zählt?
      Was kann denn VF besser, das es in allen Bereichen einen Vorteil hat?
      Ich bin mir zwar sicher dass dies wahrscheinlich nicht zu einer vernünftigen Diskussion führt, aber ich werde es mal versuchen. Die Nikons sind beide gute Kameras und haben beide einen starken Sensor. Aber eine XT3 ist darüber hinaus eine Kamera die schon Generationen vor sich hatte. Sie ist eine komplettere Kamera als viele andere auf dem Markt. Zudem decke ich mit den vorhanden Linsen aus dem Hause Fujifilm einen Brennweitenbereich von 8-400mm ab. Im Kleinbild wären das 12-650mm.
      Wie lange wird Nikon wohl dafür noch brauchen?
      Bis dahin habe ich zumindest für meine Arbeit eine gute Alternative.

      • Hallo Rabe,
        Das kann schnell gehen, aber ich denke nicht das Nikon mich viel besser macht oder meine Möglichkeiten so erhöht. Beim Low Light würde ich es allerdings gerne mal sehen.
        Grüße

      • Moin Marathony,
        ca. 1 Blende mehr nutzbarer ISO Bereich, ca. 1 Blende höhere DR, ca. 1 Blende besseres DOF.
        Noch Fragen? Physik ist nicht so deins, oder?
        Ach ja, dank mitgelieferten kostenlosen Adapter kann ich ALLE meine FX Linsen nutzen,
        an deren Qualität kommt FujiNON eh nicht dran.
        Träum weiter…

      • Hast schon recht, Nimbus,

        kommt dazu, dass die meisten Fuji-Fotografen sowieso Jpeg knipsen und gleich freiwillig einen Teil der Performance verschenken. Bildqualität scheint bei den meisten nicht so erste Priorität zu haben (Ausser Alfred natürlich).

      • Nimbus,
        ich sage es mal so, der bekannte Fotograf Rolf Carl setzt überwiegend auf Objektive aus dem Hause Sigma da preiswerter bei gleicher oder sogar besserer Leistung. Da würde ich doch mal nicht so über Fujinon Objektive sprechen (die Du eh nicht kennst) sondern mir Gedanken machen wo Du scheinbar selbst dein Geld für minderwertige Leistung zum Fenster raus schmeißt 👍

      • Hallo Nimbus,
        Du bist ziemlich unfreundlich. Damit kann ich leben. Denn was die Fotografie betrifft, bin ich mir meines Könnens bewusst und muss mich daher nicht auf Phallusvergleiche einlassen. Aber ich lade dich dennoch gerne ein mir deine Bilder zu zeigen, ich schaue mir gerne Fotografie von anderen an.
        Das Angebot gilt auch für Rolf Carl, der sich dahingehend aber leider auch meist bedeckt mit klaren Bekundungen hält.

        Physik mochte ich übrigens schon und war auch gar nicht so schlecht. Von Optik habe ich dennoch nicht wirklich viel Ahnung. Was ich allerdings weiß ist, dass DSLM es erlauben kleinere Objektive zu verwenden im Gegensatz zu DSLR. Die Verwendung dieser Objektive ist in der Praxis somit eher widersinnig. Aber das obliegt jedem selbst. Was du mir mit den Blenden versuchst zu erklären ist mir auch nicht so ganz klar. Also technisch schon, aber praktisch nicht. Denn ich bin mit der Qualität und der Freistellung und auch der Lichtstärke zufrieden.

        Weitere Fragen bleiben aus.
        Schönen Abend dir noch

      • …ist doch ne super Sache, dass es RAW gibt. Denn jedesmal, wenn was schiefgelaufen ist,
        kann man damit zumindest noch soviel retten, dass man sich nicht blamiert. Einige Kamerasysteme erfordern auch den RAW-Workflow, weil die JPG´s einfach zu schlecht sind.
        Denn die müssen sich seit einiger Zeit an Fuji messen lassen. Und als Performance sehe ich an, wenn die JPG´s schon so gut sind, dass man sie ohne Abstriche verkaufen kann. Dann hat man sich nämlich den ganzen Konverteraufwand mit den mystischen Geheimrezepten gespart und kann mit dem Kunden schon mal ins Wirtshaus gehen, um den nächsten Auftrag besprechen…

      • Matthias,

        frag doch mal Alfred, ob er für Kundenaufträge Jpeg oder Raw fotografiert. Er hat Fuji-Kameras.

        Könnte mir gut vorstellen, dass er sagt, dass man auch mit Raw äusserst präzise arbeiten und die Belichtung genau so setzen sollte, dass die Höhen gerade nicht ausgefressen sind. Denn genau dann hat man die meisten Details.

        Tja, ich überlasse es dir, wie du das handhabst. Es ist wie in der Gastronomie; 90 % servieren Hausmannskost und krebsen so vor sich hin, die restlichen 10 % gehören zu den Topp-Adressen. Wenn schon, dann gehe ich lieber zu letzteren.

      • Rolf,

        man kann auch JPG´s so belichten, dass ein Spitzenergebnis dabei rauskommt. Wie hast Du das denn früher mit Deinen Dias gemacht?
        Ausserdem arbeitest Du ja nicht als Fotograf und kennst daher auch nicht die Anforderungen.
        Auch Alfred wird es sich zweimal überlegen, einen RAW-Workflow zu starten, wenn er bis 2:00 morgens auf Veranstaltung fotografiert hat und um 9:00 liefern muss…
        Einen Kommentar zur prozentualen Aufteilung der Gastronomen spare ich mir jetzt.

      • Matthias,

        richtig, mit Jpeg lässt sich auch ein gutes Foto machen, ich will aber die GANZE Auflösung und die maximal erreichbare Bildqualität.

        Wie ich früher Dias gemacht habe? Ganz einfach, mit Belichtungs-Spot-Messung. Damals war die Erde aber auch noch eine flache Scheibe und im Auto auf Schnee musste man beim Bremsen tippen, damit die Räder nicht ins Rutschen kamen, heute hat jedes Auto ABS.

        Ich muss dich leider enttäuschen; ich bin Fotograf und liefere regelmässig Bilder an Fachzeitschriften und Tageszeitungen, und neuerdings mache ich auch Fotoreportagen. Also ein bisschen eine Ahnung von den Anforderungen an die Bilder habe ich schon.

        Gut, zugegeben, ich muss nicht morgens um 9 liefern, ich kann mir Zeit lassen. Aber ich bin ja auch eher der Künstler, nicht der Handwerker.

      • @Rabe, naja, nicht wirklich. Da die Auswahl bei APS-C etwas kleiner ausfällt, muss man oft sogar auf die VF Objektive zurückgreifen. Kleiner sind sie dann erst im Telebereich.

      • @Tom:
        „Da die Auswahl bei APS-C etwas kleiner ausfällt, muss man oft sogar auf die VF Objektive zurückgreifen.“

        Irgendwie verstehe ich diese Aussage nicht. Auf welche VF Objektive sollte ich denn bei Fuji zurückgreifen bzw welche VF Objektive gibt es denn für Fuji? Das geht doch ohne Adapter überhaupt nicht und der Adapter hat dann sogar eine zusätzliche Baugrösse. Das ist doch deshalb eher bei Sony der Fall, hier muss man, will man hochwertige Optiken verwenden, abgesehen von wenigen Ausnahmen, immer VF Objektive benutzten und die sind bei gleicher oder zumindest ungefähr gleicher Lichtstärke fast immer grösser als die APS-C Objektive, beispielsweise als solche wie bei Fuji. Oder hast Du etwas anderes gemeint?

      • Nicht bei Fuji, di haben ja kein VF.

        Bei Sony, Nikon und Canon APS-C muss man für manche Brennweiten aber auf VF Objektive zurückgreifen.

        Gute Lichtstarke APS-C Objektive sind aber trotzdem nicht kleiner, als VF Objektive, außer man schaut sich den Telebereich an.

      • Doch, das sind sie sehr häufig. Beispiel: Canon 50mm 1,2 L und Fuji 56mm 1,2: Das Canon hat eine Baulänge von 10,8cm bei einem Durchmesser von 9cm und einem Gewicht von 980g, während das Fuji eine Baulänge von 7cm, einen Durchmesser von 7,3cm und ein Gewicht von 405g hat. Das Canon ist also in allen Dimensionen grösser und wiegt sogar mehr als doppelt so viel.

      • Der Vergleich hinkt. Man müsste ja ähnliche Bildwirkung vergleichen, nicht nur die Brennweite. Also in dem Fall ein 35mmf0.95 mit Canon 50mmf1.2. Das wäre der Unterschied ein ganz anderer.

      • Maratony,
        mein Mitakon 35/0.95 ist aber nicht größer wie das Fujinon 35/1.4 😉 sprich ziemlich kompakt, ok dafür ohne AF

      • @Tom, Maratony:
        Das sehe ich aber ganz sicher anders. Über die Brennweite kann man ja noch diskutieren, obwohl auch hier Brennweite gleich Brennweite ist und bei diedsem Vergleich sind APS-C Objektive eigentlich immer kompakter, denn sie müssen ja auch nur einen kleineren Sensor ausleuchten. Bei der Blende sehe ich das aber genau umgekehrt, denn gerade bei extrem grosser Blende ist mir die Schärfentiefe/Tiefenschärfe sogar bei APS-C Objektiven fast immer viel zu gering. Freistellung, wenn man sie will, und Bokeh sind ja gut und schön, aber das sollte dann nicht dazu führen, dass die meisten Motive nicht insgesamt scharf zu bekommen sind. Ich habe beispielsweise kein Interesse an Portraitaufnahmen, bei denen ein Auge scharf, aber schon das andere mit der Unschärfe beginnt, sowie die Nase und die Ohren auf den ersten Blick richtig unscharf sind. Genau das halte ich nämlich nicht für ein Feature sondern für einen Bug von VF. Identische Offenblenden sind bei APS-C im Nicht-Telebereich viel öfters und deutlich besser in der Praxis einsetzbar als bei VF. Hinsichtlich der Lichtstärke besteht nämlich kein Unterschied, 1,2 sind 1,2, egal ob bei VF oder bei APS-C.
        Aber daran denke nicht viele.

        Vergleicht man nun das Fuji 56mm 1,2 mit dem etwa bildausschnittgleichen entsprechenden Canon R 85mm 1,2, fällt der Vergleich sogar noch viel extremer als bei ca 50mm Vergleich auf beiden Seiten aus. Das Canon 85mm 1,2 wiegt dann ca 1,2 kg, die Baulänge fast 12cm und der Durchmesser 10,3cm.

      • Thomas,
        sehe ich genauso eine echte Brennweite ist echte eine Brennweite sowie eine echte Blende eben eine echte Blende ist, von daher können wir doch froh darüber sein das WIR nicht auf die Brennweite größerer Formate zurück greifen müssen und somit ziemlich kompakt bleiben können.

      • Zuerst mal zur Aussage, APS-C Objektive sind im Telebereich immer leichter. Fuji 80 mm 2.8 Makro = 750 g, Sigma 105 mm 2.8 Makro VF = 725 g.

        Und überhaupt; ich kaufe Objektive nicht nach Gewicht, sondern nach Abbildungsleistung, da ist es mir auf gut Deutsch gesagt doch scheissegal, ob das nun 348 oder 379 g wiegt. Da lasse ich noch lieber den Energieriegel zu Hause, wenn ich das Gefühl habe, dass ich unter den Lasten zusammenbrechen könnte. Die einzigen, die meiner Meinung nach minderes Gewicht geltend machen könnten, sind Leute, die mehrstündige Wanderungen mit mindestens 1000 Höhenmeter absolvieren und Bergsteiger. Und wer es von den anderen nicht mehr schafft, sollte vielleicht auf Briefmarkensammeln umsteigen.

        Ich bin zwar nicht Portaitfotograf, aber wenn ich höre, dass es mit VF schwierig ist, beide Augen scharf zu kriegen, dann weiss ich, dass solche Leute noch nie eine VF-Kamera in den Händen hatten.

        Ich fotografiere regelmässig Makro und Tele mit APS-C und VF, daher erlaube ich es mir mal zu sagen, dass ich ein Spezialist für die Freistellung bin. Wenn ich also mit der VF-Kamera beide Augen scharf haben möchte, dann habe ich folgende Möglichkeiten:

        – Ich blende ab, eine Blende gegenüber APS-C genügt schon
        – Ich gehe 3 Schritte zurück, entspricht wahrscheinlich etwa einer Blende

        Bei einem Portrait sollte man sowieso nicht zu nahe ran gehen, wegen der Verzerrung. Aus einer Distanz von etwa 3 m hat man auch bei VF genügend Schärfentiefe, wenn nicht, blendet man einfach ab, wo ist das Problem?

        Bei genügend Licht ist APS-C absolut genügend, ich finde sogar, es ist der beste Kompromiss zwischen Freistellung und Schärfentiefe. Mit APS-C lässt sich fast alles perfekt fotografieren. Wenn das Licht aber knapp ist, ist VF aber hoch überlegen, da kommen APS-C und MFT nicht mehr ran.

      • Rolf, Du hättest Dir Deine Antwort auf meinen Post sparen können, denn Du arbeitest Dich an etwas ab, was ich nie behauptet habe. Ich habe an keiner Stelle geschrieben, APS-C sei immer leichter. Ich habe auch an keiner Stelle geschrieben, mit VF könne man das Motiv nicht komplett scharf bekommen. Ich schrieb von der Schärfentiefe/Tiefenschärfe bei OFFENBLENDE und den Einsatzmöglichkeiten von sehr grossen Offenblenden. Stell´Dir vor, mir war auch bekannt, dass man abblenden kann. Trotzdem, vielen Dank für diesen wertvollen Hinweis 😉 .

      • Richtig Mirko, die oftmals kompakteren Objektive waren für mich unter anderem ein Grund dafür, dass ich meine alte Canon 6D immer weniger benutzte und zuerst zu mft und dann zu Fuji gewechselt war/bin. Nur weil man FÜR SICH bei VF keinen entscheidenden Vorteile sieht heisst das ja noch lange nicht, dass man noch nie mit VF fotografiert hätte, wie ich hier auch schon lesen durfte. Ich könnte sogar jederzeit mit der 6D wieder fotografieren, wenn ich wollte, die Ausrüstung habe ich noch und gerade für die Portraitfotografie spielt der nicht mehr ganz zeitgemässe AF der 6D keine Rolle. Ich sehe aber für mich zu selten einen praxisrelevanten Vorteil mit diesem Format, als dass ich mich wieder für dieses Format entscheiden würde. Wenn andere als Du und ich diesen für sich sehen, ist das ja gut und schön und das möchte ich ihnen ja gar nicht ausreden, auch Dir nicht Rolf.

      • @Thomas

        Jetzt vermengst du aber die technischen Eigenschaften mit deinem persönlichen Präferenzen. Brennweite ist Brennweite und Blende ist Blende. Klar, darüber brauchen wir uns nicht zu unterhalten.
        Aber um die ungefähr gleiche Bildwirkung eines 56mm f1.2 im APS-C Bereich zu bekommen, bräuchte ich ein 85mm f1.8. Das von Canon war weder sehr groß noch schwer, ich bin zu faul jetzt zum Vergleich, aber das ist bestimmt knapp.
        Ich mag es wenn es eine ganz geringe Tiefenschärfe gibt. Erinnert mich an die analoge MF und GF Fotografie. Daher hätte ich mich auch über das Fuji 33mm f1 gefreut. Aber Fuji hat es eben gestrichen, weil es zu groß und schwer wurde, zumindest offiziell. Ganz so einfach ist es dann eben doch nicht mit APS-C.
        Grüße

      • Naja Maratony, ich habe eher den Eindruck, dass Du die technischen Eigenschaften mit Deinen Präferenzen vermischst 😉 Die technischen Eigenschaften sind nämlich Brennweite und Offenblende, Präferenzen sind hingegen gewünschter Bildausschnitt und Schärfentiefe.

      • Thomas,

        falls du dich von meinem Kommentar auf den Schlips getreten fühlst; ich hab mich nicht explizit auf deinen Post bezogen, sondern auf mindestens 10 oberhalb.

        Bei dem Thema Schärfentiefe habe ich mich dann aber tatsächlich auf deinen Post bezogen. Dein Beitrag über die Offenblende und die Schärfentiefe ist doch total theoretisch, das interessiert doch dein Mensch. Wenn ich eine Blende abblenden kann und das selbe Resultat bei besserer Bildqualität erreichen kann, wen interessiert dann, dass ich bei VF und Offenblende theoretisch etwas mehr Freistellung habe? Richtig, kein Schwein! Ich bin einfach allergisch darauf, wenn Leute bei VF Nachteile sehen wollen, die PRAKTISCH gar nicht existieren, sondern nur bei irgendwelchen angenommenen theoretischen Werten.

        Das hat mit Praxis rein gar nichts zu tun, und nur um Praxis geht es, um das Resultat, und nichts anderes.

      • Rolf, ich habe mich nicht auf den Schlips getreten gefühlt, ich wollte Dir nur antworten. Ich hoffe, ich habe das nicht aggressiv gemacht, das wäre jedenfalls nicht meine Absicht gewesen. Pointiert wollte ich aber schon antworten 😉

        Ich sehe das Ganze aus einem anderen Blickwinkel als Du es dargestellt hast. Ich hatte das alte Canon 50mm 1,2, was ein wirklich tolles Objektiv war/ist. Ich war aber fast immer mit der geringen Schärfentiefe unzufrieden, wenn ich Blende 1,2 nutzte. Bei APS-C und erst recht bei mFT tritt dies bei ca 1,2 nicht in diesem Mass auf, was mich eben zur Aussage bringt, dass bei den kleineren Formaten die extremen Offenblenden bei nicht allzu grossen Abständen zum Motiv praktikabler sind. Klar kann man auch an der ISO verstellen, um abblenden und trotzdem eine ausreichend kurze Verschlusszeit zu er halten. Das ändert aber nichts daran, dass eben bei extremen Offenblenden scharf gestellte Bereich bei kleineren Formaten grösser ist. Das ist für mich dann auch nicht nur Theorie sondern Praxis. Ich will jetzt auch nichts über die Abbildungsleistung bei Offenblende hören, auch das ist mir bekannt und ändert nichts am Schärfentiefebereich der Offenblende.

      • Thomas,

        okay, jetzt verstehe ich. Was ich aber nicht so recht verstehe, ist, dass du ein 50 mm 1.2 kaufst, wenn du geringe Schärfentiefe nicht magst. Übrigens hat das Objektiv nicht per se eine geringe Schärfentiefe, denn wenn du genügend Abstand zum Motiv hast, sagen wir mal 5 m, bewegt sich das nicht im mm-Bereich. Abgesehen davon würde ich ein f1.2 sowieso nie kaufen, wüsste nicht wozu.

        Aber: ich mag die Fotografie mit sehr geringer Schärfentiefe, und zwar in der Makrofotografie. Da ist häufig nur eine Kontur in der Schärfe von etwa einem mm und der Rest geht in die Unschärfe über. Die Unschärfeebene (Bokeh) ist bei solchen Aufnahmen ebenso wichtig wie das Motiv selber. Wenn ich statt VF die APS-C-Kamera nehme, ist der Schärfebereich vielleicht 1.5 mm bei gleicher Blende. Aber: auch wenn ich auf Blende 22 abblenden würde, wäre die Schärfentiefe immer noch sehr minim, denn das hat hauptsächlich mit dem Abbildungsmassstab zu tun, also der Distanz zum Motiv und weniger mit der Blende. Mit anderen Worten: 50 mm f1.2 im Abstand von 5 m aufgenommen hat einiges mehr Schärfentiefe als 50 mm 5.6 im Massstab 1:1 (gleich Makro).

        Das Fotografieren mit geringer Schärfentiefe ist natürlich eine Herausforderung, ausser bei der Studiofotografie mit Gegenständen, die sich nicht bewegen. In der Natur hat es immer etwas Wind, Blätter und Blumen bewegen sich, auch Portrait ist schwierig, weil sich das Modell immer etwas bewegt, und der Fotograf übrigens auch, wenn er kein Stativ benützt. Wenn man also mit geringer Schärfentiefe arbeiten möchte, muss man mit hohem Ausschuss rechnen. Bei Makrofotos von Orchideen (jetzt ist dann wieder Saison), habe ich jeweils mindestens 90 % Ausschuss, aber wenn ich ein paar Topp-Aufnahmen nach Hause bringe, bin ich schon zufrieden. Und ob ich APS-C oder VF dabei habe, spielt absolut keine Rolle. Nur wenn ich mit der ISO extrem hoch muss, bevorzuge ich VF.

        Und noch was: Die Fotografie mit geringer Schärfentiefe ist reine Übungssache.

      • Kam dieser permanenter Vergleich der äquivalente Brennweite/ Blende eigentlich erst mit Fuji auf 🤔
        Kann mich nicht daran erinnern das diese Diskussionen „früher“ so intensiv stattfanden, da war es ganz normal das man an seiner Nikon D200 mit einem 24-70 rumlief. Da Griff man selbstverständlich zum 50/1.4 oder 35/1.4 FX Format Objektiv ganz ohne Probleme, heute heißt es „es entspricht aber nur einer XY Brennweite“ .
        Wenn ich zB mit dem 100/2.8 fotografiere da interessiert es mich nicht die Bohne wo mein Standpunkt wäre wenn ich nun mit einen anderen Sensorformat fotografiere würde, ansonsten sind aber die „Seifenblasen“ die gleichen egal ob Kleinbild oder Halbformat 📷

  • Also für mich hören sich die Daten erstmal positiv an. Ich bin zwar neugierig, aber sicherlich werde ich deswegen meine X-T3 nicht sofort verkaufen. Offensichtlich hat Fuji an den Kritikpunkten (kleiner Akku, kein IBIS…) gearbeitet und eine upgedatete X-T3 herausgebracht. Für Neukunden sicherlich interessant. Für Besitzer einer X-T3 wahrscheinlich weniger. Die Kritik, dass man dafür eine Vollformat kaufen kann, verstehe ich so nicht. Ich habe selbst eine Nikon Z7, aber dennoch nutze ich parallel meine X-T3. Sie ist schneller, die Objektive sind kleiner und weniger Auflösung ist manchmal auch besser (Stichwort Datenmenge). Die Nikon D500 oder die Canon 7DII sind auch nicht kleiner als ihre VF Pendants…

  • Ich mag Fuji ja sehr … wenn der Sensor nicht wäre. Für mich kommt einfach nur Vollformat in Frage.

    Wer eine Alternative mit kleinem Gehäuse sucht, kann sich mal die Leica Q anschauen.

    • Wo ist die denn eine Alternative? Sie bedient eine ganz andere Klientel: Vom Preis und dem festen Objektiv mal abgesehen liegt ihr Fokus klar auf der Fotografie, die Fuji ist dagegen eine 100%-ige Hybridkamera.
      Trotzdem hätte ich sie gerne:)

    • ..wirklich? es wäre eine mögliche Erklärung!! für einen ansonsten schweren Fehler. Die feine „Nebenerscheinung“ des Ibis, wenn nicht sogar für Fotografen die einzig wirklich interessante!
      Auch wenn es viele anscheinend nicht ganz mitbekommen haben. Viele mit MFT machen die meisten Bilder weiterhin gewöhnlich, aber eben für sie besondere dann damit. Eine G9 kann zb 40 oder 80Mp, so ersparen sie sich tatsächlich ein wenig jedes grössere Format, durch teils beeinddruckende Auflösungen.
      Und genau darum wäre es für Fuji wichtig gewesen, wo sie es doch waren, die damit immer werben wollten, das Xtrans kein VF mehr brauchen würde. Ich schätze aber auch, sie geben auf Apsc bei Foto ohnehin nach, setzten auf Video wegen eher machbaren Umsätzen.

  • Feature sind immer nice to have.

    Aber braucht die neue Kamera von Fuji so etwas?

    Aus dem Gesichtspunkt eines Druckes sicherlich nicht.
    Es könnte gar nicht so hoch aufgelöst gedruckt werden, das man den Unterschied in einem Bild im Druck zum Bildschirm sieht.

    Für das Produktportfolio gegenüber anderen Herstellern?
    Ich habe gerade nicht den genauen Überblick, aber ich denke im APSC Sektor eher nein.

    Aber darin schliesst sich der Kreis meiner Meinung nach.

    Es wäre wenn machbar, kenne mich mit der Sensorentechnik da nicht aus, sicher ein Zugewinn ohne wirkliche Nebenkosten.

    Und würde gleichzeitig der MFT Konkurrenz so ein wenig den Wind aus den Segeln nehmen.
    Da ist Pixelshift ja quasi Standard, auch um den Auflösungsnachteil gegenüber grösseren Sensoren zu kaschieren.

    Auch hat Fuji in dem Segment, ja ich weiss Mittelformatsensor, nicht wirklich was über 30 MP zu bieten.Und hier muss man APSC und Vollformat betrachten.

    Also gesetzt den Fall Fuji hat weiter an der Dynamik und dem Rauschverhalten gearbeitet, könnte man hier ohne viel Benefit, etwas dem Kunden bieten.
    Ich glaube das es kommen wird, aber erst wenn Fuji sich klar ist ob sie sich damit im eigenen Haus Konkurrenz schaffen, im Bezug auf das MF Format.

    Mich würde eher interessieren wird es in der Zukunft von Fuji Vollformat geben.
    Sowas wie jetzt ist sicherlich intensive Produktpflege, aber ich finde man kaserniert sich auch etwas ein.Aber gut wenn sich die Ziele der Firma damit erfüllen lassen mag es so sein.

    Ich glaube aber das die Segmente sich weiter verengen werden, da sich jeder Hersteller immer mehr auf gewisse Bereiche fokussieren muss um im Markt weiter zu kommen.
    Und ob man am Ende mit APSC da weit kommt, das kann man nicht sagen.

    Viele fragen sich sicherlich, angesichts des Preises einer XT4, wieso sie da noch APSC kaufen sollen.

    • Henriette,
      generell ist das mFT Format besonders in Asien stark und bei weiten noch nicht vom aussterben bedroht. Das Verhältnis APS-C / KB Format lag bei gut 70/30 % welches sich jetzt leicht zu Gunsten des KB Formates verschoben hat aber bei 50/50 sind wir noch lange nicht angekommen.
      Ich persönlich benötige kein KB Format um zufrieden zu sein, hat eben alles seine Vor/ Nachteile

      • Die Asiaten haben viel kleinere Wohnungen als die Deutschen, da passen nur Bilder bis max. 90×60 cm an die Wand … die brauchen also kein APS-C … bei denen waren ja sogar die Nikon 1 und die Pentax Q populär … sowas schenkt man in Deutschland ja nicht einmal einem Konfirmanden.

    • …geht auch nicht um grössere Ausdrucke, im direkten Vergleich ist ein mit Hi-Res. gemachtes Bild auf Stativ sichtbar schärfer und dynamischer, gegenüber dem herkömmlichen. Es bringt im Grunde genau dass, wofür sonst viele teuerstes Vollformat wählen. Viele sagen ihnen eine ähnliche Bildqualität von sonst 36MP und mehr auf VF nach. Ich seh darin den völlig anderen Einsatzbereich und Gewinn eines Ibis, neben dem für Video.

  • Pixel-Shift wäre schön gut und sinnvoll. Die T4 hätte dann ca. 100mpix Auflösung. Bei meiner G9 nutze ich die Funktion gelegentlich und habe damit (80mpix) schon 200x120cm Rahmenbilder drucken lassen. Das Bild (Wald) ist groß aber auch recht teuer… dennoch ist es gut die Funktion / Wahl zu haben.
    Ob Fuji das via FW bringt wird fraglich sein, die X-H1 hat auch nicht die Pixel-Shift Funktion erhalten.
    Mal sehen… FUJIFILM war immer für eine Überraschung gut.

  • Pixelshift geht NUR mit den herkömmlichen Sensoren, weil der Shift immer genau ein Pixel nach links / dann nach unten / dann rechts und nach oben verschiebt und dann das gleiche nochmal um einen halben Pixel. Somit hat man 8 Aufnahmen die dann verrechnet verden UND dann trotzdem Interpoliert werden. Mir wäre ein Nativer (Effektiv 20MP wie Pentax K1mk II es macht) Pixelshift mit 4 Aufnahmen und Handheld lieber (bei OLYMPUS) um nicht die Auflösung zu erhöhen sondern das Rauschen zu verringern und den Dynamikumpfang zu erhöhen (auch wie bei Pentax mit der K1 mkII).

    • …es braucht also für den Versatz den regelmässigen Aufbau, klingt auch recht logisch. Hab mich aus Desinteresse an Entwacklern, kaum damit beschäftigt. Dann müsste ich auch nicht überlegen, zumal mich Video null interessiert, und obwohl ich Fuji mag, nicht die extra Transerei. Von daher wäre jede M1 oder G9 im Vorteil, zumal für mich eben nur dieser Mehrwert am Ibis interessieren würde. Hat sich wieder etwas automatisch erledigt 😀.
      Hab übrigends auch nie Kameras nach Sensorgrössen unterteilt, eine extrem gute Mft/Apsc kann ruhig ähnlich gross und teuer sein wie jede VF, weil kleinere Sensoren keine Grundlage für Taschenkameras und niedliche Familiengeräte sein müssen, ich solche auch nicht haben wollte.

  • Warum glauben eigentlich alle das eine APS-C oder eine MFT Kamera so viel günstiger sein MÜSSEN wie eine VF Kamera? KEINER von Euch weiß was in welcher Kamera für Entwicklungs kosten oder andere Inovationen da hinter stecken?!? Eine D6 ist günstig?! OK, aber daraus zu schliessen das jetzt ALLE anderen Formate zwagsläufig ihre Kameras zu teuer sind ist völlig aus der Luft gegriffen. Nur weil alle meinen das daraus irgend ein Gesetz entscheht. Eine T-4 / M1mkIII dürfe einen Preis X nicht überschreiten ist Blödsinn. Genauso immer die Diskusion über Rauschen oder Pixel-Hipp. Siehe Tom, wie GROSS werde ich ausdrucken!

  • Der Markt „Fotogeräte“ schrumpft jedes Jahr. Die Gründe dafür sind hinlänglich beschrieben worden. Der Wechsel von DSLR auf Spiegellos hat bisher nicht den erhofften Schwung in die Bude gebracht.

    Fuji reichen die drei Standbeine APS-C, Mittelformat und Sofortbild. Andere Hersteller müssen den erhofften Erfolg im heiß umkämpften Vollformat suchen und haben dabei wegen den neuen Bajonetten unter „Altlasten“ zu leiden.

    Fuji hat sich bewusst aus dem Pixel Rennen heraus genommen. Schon in analogen Zeiten hat der Fotograf sehr interessante Kameras bei Fuji finden können. Heute wird der geneigte Kunde im unteren Segment mit preiswerten Einsteiger Geräten bedient. Das mittlere Segment ist bis zur X-T4 ist breit aufgestellt. An der Spitze steht ein bezahlbares Mittelformat System. Beide Systeme werden mit Updates gepflegt.

    Die X-T4 bekommt einen IBIS. Gut so! Wer sich für eine X-T4 interessiert ist kein Smartphone „wisch Typ“ sondern er möchte mit Rädern und Tasten arbeiten. Die bereit gestellten Sonderfunktionen unterstreichen diesen Eindruck.

    Sich mokieren weil zur Zeit kein Pixel Shift angeboten wird finde ich müßig.

    • Das ist eine gute Frage, habe ich mit der H1 tatsächlich noch gar nicht ausprobiert. Aber rein von der Theorie her müsste das funktionieren, denn der IBIS nutzt ja den in der Kamera vorhanden Stabilisator, der wiederum die dort ebenfalls vorhandenen Beschleunigungssensoren eines IBIS nutzt, was dann nichts mit dem Aufbau der Objektive und eines eventuellen Adapters zu tun hat. Wenn Fuji bei dem IBIS der X-T4 nicht ein völlig anderes Funktionsprinzip als bei der H1 nutzt, wird auch bei der T4 der IBIS mit den aufgesetzten Objektiven – und damit auch mit den Adaptern – absolut nichts zu tun haben. Das werde ich aber am Wochenende testen, ob meine theoretische Ableitung zumindest bei der H1 auch der Realität entspricht.

  • pixel-shift-modus? irgendwas fehlt doch immer, oder?
    aber ja, ich fände es natürlich schöner, wenn fuji sich wieder aufs photographieren konzentrieren würde. der ganze vlogger quatsch geht mir inzwischen ziemlich auf den zeiger.

    • @ Daniel

      ganz meine Meinung. Es muss nicht jeder Hersteller ALLES in JEDE Kamera packen was technisch gerade möglich ist.

      Mir geht es um die Umsetzung von Bildideen. Schön wenn die Industrie immer noch in der Lage ist Geräte dafür anzubieten.

      Verschiedene Ansprüche erfordern die passenden Ausrüstung für den jeweiligen Zweck. Ein System für alles gibt es nicht!

      Die Software Entwicklung im Allgemeinen sorgt dafür das es einfacher geworden ist die eigenen Ideen bildlich darzustellen. Fotografieren, Bildgestaltung ist Fotografen Sache, die Verwertung, Präsentation eingeschlossen!

      Private Erinnerungen, Ereignisse festhalten funktioniert mit jeder Kamera. Das beweisen die vielen Smartphones und jährlich über eine Billion Bilder und Videos in der Datenwolke! Diese Bilder werden auch mit Pixel-Shift nicht besser!

      • so wie ich es „inoffiziell“ gehört habe soll die XT3 aber noch nicht aus den Läden verschwinden, gut für diejenigen die nix mit dem Videogedöns am Hut haben

    • Ha, ha. Groß, schwer und teuer. Also völlig sinnlos. Trotzdem wird es wieder schöngeredet. Und ich dachte immer, das nur Leica Fanboys hat. War offensichtlich ein Irrtum.

      • Stefan Lee,
        bei einer Kamera definiert sich die Größe in erster Linie mal durch die Sensorgröße.
        Wenn du eine kleine Kamera benötigst, nimm ein Ricoh GR III.
        In zweiter Linie spielen dann weitere Faktoren eine Rolle.
        Gegenüber einer Ricoh GR III hat die Fuji eine hohe Flexibilität durch die Wechselobjektive.
        Dann hat sie ein sehr großes Prisma, daß den eingebauten Sucher groß und hell macht.
        Und die X-T4 hat einen deutlich größeren Akku, macht sie auch wieder größer.
        Die Geschwindigkeit und der vermutlich robuste Aufbau (das Bajonett muss ja auch einiges tragen) erhöhen ebenfalls die Größe der Kamera.
        Und dann ist da ja noch der neue IBIS.
        Insofern braucht man da nichts schönzureden, die Größe ist schon begründet.

    • Hallo Daniel,
      Ich denke, dass Fuji für die reine Fotografie genug im Programm hat, auch bei der Vielfalt der Kameraarten kommt kein anderer Hersteller mit.
      Die XT4 ist mMn die richtige Antwort auf die Wünsche der Nutzer anderer Hersteller. Vergleichbares findet man sonst nur bei Panasonic GH5 und G9. Sei froh, dass du die Qual der Wahl hast.
      Vloggern kann man aus dem Weg gehen, indem man nicht auf deren Videos klickt:)

      • Das sehe ich genauso. Selbst dem Vlogger Quatsch an der Kamera kann man ja auch aus dem Weg gehen. Immerhin ist dieser bei Fuji ziemlich vollständig in einem Reiter im Menue zusammengefasst. Einfach immer überspringen und schon hat man nichts damit zu tun.

      • hallo fleischwolf, ja fuji hat viele kameras. ich habe auch keine lust mehr mich für meine meinung zu rechtfertigen. das menue für vlogger habe ich noch nichtmal endteckt. ich finde da nur eins zum filmen. das stört mich nicht, da es ehedem ein beiwerk der kamera ist. wenn die technik da ist, warum dann also nicht mitnutzen? kein thema.

        was wir den vloggern zu verdanken haben ist das wachsende gehäuse, das daraus resultierend steigende gewicht und das katastrophale display.

        jedesmal erzählt man mir, daß es ja soooo viele kameras gibt und man ja eine x-e3 oder x-t200 kaufen könne. leute redet doch nicht so einen stuss. inwiefern ist eine x-e3 ein ersatz für eine x-t3?

        die x-t3 ist auch nicht entwickelt worden um bei anderen firmen zu wildern, sondern diese wurde entwickelt weil es eine lücke gab.

        1. reden immer alle davon, daß sie einen größeren griff wünschen. dann schraubt euch einen dran. oder kauft die x-h1/2
        2. reden immer alle davon, daß ihnen der akku nicht reicht. dann schreubtr euch einen dran.
        3. reden immer alle davon, daß das display scheiße sei. warum schaut ihr überhaupt noch bei fuji nach eurer kamera?

        das ist so als würde ich mir eine frau suchen und dann anschließend alles an ihr ändern was sie ausmacht. und was macht fuji? sie schicken die frau zum psychater, verpassen ihr eine neue frisur und lassen den schönheitschirurgen auch noch dran rumwerkeln. es ist doch nur noch eine frage der zeit bis die ersten sich daran stören, daß man manuelle einstellmöglichkeiten hat. der zoom ruckelt dann so…

      • super, fuji hat schon angefangen. bei der x-t4 kann ich das „wahlrad“ für den fokus nicht mehr finden. da steht jetzt „still“ und „movie“. erste sahne. fuji verlässt damit den weg den sie zu beginn eingenommen hatten. weg von den analogen einstellungen.

      • Hallo Daniel,
        Ich erwarte doch keine Rechtfertigung, kann dich ja irgendwo verstehen. Genauso wenig war es meine Absicht, dir irgendetwas anderes aufzuschwätzen. Da kann ich eh nicht mitreden, weil ich Fuji gar nicht nutze.
        Ich bin einfach nur als Außenstehender vom Sortiment beeindruckt, das würde ich mir von den anderen Herstellern auch wünschen. Dass sich manche Kamera vom klassischen Fuji Fotografen entfernt, ist zwar Schade, in Fujis eigenem Interesse aber wahrscheinlich nicht zu ändern.
        Ich war halt der Überzeugung, dass sich im gesamten Portfolio immer eine Kamera findet, die die eigenen Interessen abdeckt, vielleicht habe ich mich da geirrt.

  • Inzwischen sind ja so ziemlich alle Informationen zur T4 geleakt worden und ich muss sagen, dass die Kamera nicht meine Erwartungen erfüllt, jedenfalls nicht in dem Maße, dass für mich die Ausgabe für das Update von der T3 gerechtfertigt ist. Insgesamt ist es mir vor allem im Videobereich zu wenig. Eine Vermutung, die sich aus den Specs der T4 für mich ergibt ist, dass Fuji wohl doch an der H-Linie festhalten wird. Deshalb werde ich mir das Geld für die T4, eigentlich eine T3Mk2 oder T3s, sparen. Es sind zwar einige verlockende Features dabei, aber unterm Strich sind sie mir das geforderte Geld nicht wert. Vielleicht wird ja per Updates später noch einiges nachgereicht, dann kann ich es mir immer noch überlegen.