Fujifilm Kameras

Fuji X100V: Bewegliches Display und neues Objektiv

Die Präsentation der Fuji X100V rückt näher. Zwei Details zu der neuen Kompaktkamera sind inzwischen schon durchgesickert.

Präsentation der Fuji X100V

In Kürze wird Fujifilm neben der X-T4 und der X-T200 auch eine neue Premium-Kompaktkamera vorstellen, die Fuji X100V nämlich. Zuletzt haben wir vor allem über die kommende X-T4 gesprochen, die ja unter anderem einen IBIS erhalten wird, in der Zwischenzeit sind aber auch neue Informationen zur Fuji X100V durchgesickert, die wir euch natürlich nicht vorenthalten möchten.

Bewegliches Display geplant

Zwei neue Details gibt es. Zum einen ist inzwischen klar, dass Fujifilm der X100V ein bewegliches Display spendieren wird. Bei der Vorgängerin war das Display noch fest verbaut, davon möchte Fujifilm jetzt aber anscheinend weg kommen, da ein bewegliches Display doch einige Vorteile mit sich bringt. Der Bildschirm der X100V wird sich nach oben und nach unten kippen lassen, so wie man das beispielsweise auch von der X-T30 kennt.

Verbessertes Objektiv

Zum anderen wird gemunkelt, dass die Fuji X100V mit einem neuen Objektiv ausgestattet sein soll. An der Brennweite und der Lichtstärke wird Fujifilm zwar höchstwahrscheinlich nichts ändern, es soll weiterhin ein 23mm f/2 zum Einsatz kommen, allerdings soll das Objektiv optimiert und vielleicht sogar komplett neu entwickelt worden sein. Bei den bisherigen Kameras der Serie war stets das allererste 23mm f/2 Objektiv verbaut worden, welches Fujifilm schon bei der im Jahr 2010 vorgestellten X100 genutzt hatte. Nach zehn Jahren wäre es also durchaus denkbar, dass Fujifilm das Objektiv überarbeitet und auf den neusten Stand bringt. Auch weil die ursprüngliche X100 ja „nur“ mit 12 Megapixeln aufgelöst hat und die kommende X100V sicherlich mit einer deutlich höheren Auflösung arbeiten wird.

Begrüßt ihr Fujifilms Entscheidung, die X100V mit einem beweglichen Display auszustatten?

Quelle: Fujirumors

Mark Göpferich

Mark Göpferich

Gründer von Photografix und freiberuflicher Redakteur, der sich seit vielen Jahren immer wieder aufs Neue von Fotografie und Kameras begeistern lässt. Mit mehr als 3.000 Artikeln hier auf Photografix inzwischen so etwas wie ein Experte für neue Kameras.

29 Kommentare

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  • JA!

    Nicht nur Vloger brauch das, es hilft auch jedem Fotograf auf dem Boden und in der Luft.

    Das war ein Grund warum ich diese Kameraserie nie wirklich ernst genommen habe.
    Besseres Objektiv, besserer Akku, schnellere Prozesse und das könnte mich interessieren.

    Fuji ist aus meinem Blickwinkel die letzten 4 Jahre mit den Objektiven ins Hintertreffen geraten. Weder ein 8-16 mm noch ein 16-80 mm konnten mich überzeugen und f:2.0 Festbrennweiten am kleinen Sensorformat Schränken die Kreativität schon ein. Und fast alle lichtstarken FB sind veraltet und werden gerade vom Vollformat entzaubert.
    Aber dafür sind sie noch preiswert.

    • Die Fujifilm X-Objektive geniessen bei Fotografen rund um den Globus einen ausgezeichneten Ruf. Insbesondere auch das „uralte“ 23mm/f 2,0 der X 100 F.

  • Noch besser als „klappbar“ ist „dreh- und schwenkbar“. Man kann das dann auch so wegklappen, dass man in der Tasche den Monitor nicht zerkratzt.

  • ja ich begrüße das sehr, daß ein klappbares display an die kamera kommen soll. ich nutze die x100t zwar fast ausschließlich für familienfeiern, wo ich einen klappdisplay selten vermisse, aber für streetaufnahmen liebe ich klappdisplays. bei photos aus der hüfte geschossen, fühlen sich die menschen unbeobachtet und verhalten sich natürlich. sollte sie mit einer vernünftign ausstattung kommen, wird sie auch wieder ins auge gefasst. die x100t macht so unglaublich schöne bilder, daß ich heute froh bin sie zu haben, auch wenn 23mm nicht meine brennweite ist.

    mit klappdisplay, endlich auch mit filtergewinde und weiterhin treffendem weißabgleich, sollte sie aber auch bei dieser preisklasse mit spritzwasserschutz ausgestattet sein. wenn das neue objektiv dann auch ähnlich gute macro-eigenschaften haben sollte, werden es auch die konverter in meine kameratasche schaffen. mit etwas glück kommt ja vielleicht auch ein weitwinkelkonverter dazu mit dem ich auf 14 oder 16mm brennweite komme. 🙂
    wenn nicht, tut es die x100t auch noch. 😉

  • Also grundsätzlich bin ich für alles, was sich bewegt, je mehr, desto besser, auch wenn es das Display ist.

    Ich frage mich jetzt nur, ob das 23 mm Objektiv das einzige ist, das herhalten muss. Kann man da nicht wechseln? Finde ich schon etwas mager, ehrlich gesagt. Und was soll das ganze kosten, 200 Euro?

    • Hey Rolf Carl,
      jetzt bist du aber etwas unfair.
      35mm war schließlich immer eine tolle Reportage-Brennweite. Die hat Menschen nicht zu stark verzerrt und trotzdem etwas vom Umfeld gezeigt.
      Hast du eigentlich mal mit einer Hasselblad SWC fotografiert? Die hatte das Biogon 38mm (Mittelformat) verbaut. Das war dermassen gut korrigiert, Architekturfotografen haben die Kamera geradezu geliebt. Aber auch Reportagen waren toll damit, obwohl es natürlich mehr Weitwinkel als ein 35er bot. Aber man konnte in Ruhe das Bild zurechtschneiden und hatte immer noch reichlich Reserven was Schärfe und Verzeichnung anging.
      Und das war den Fotografen damals eine Summe wert, die eine Leica zu der Zeit mit Objektiven wie ein Schnäppchen hat wirken lassen.
      Nun lass der kleinen Fuji mal ihre Chance, so teuer wie eine Leica Q ist ja nicht.

    • Es gibt Tele und Weitwinkelkonverter für 28mm/50mm. Ich hatte die X100f. Soweit ganz gut, aber ich hätte , mir eher ein natives Festes lichstärkeres 28mm gewünscht.
      Sollte der Wunsch nach so einer Edelkompakten bei mir wieder entflammen, dann wird es wohl eher eine Leica Q.

    • Ingo,

      ja, ganz toll, Reportagefotografie, und das soll man mit so einem Spielzeug machen?

      Ich habe mit einer Minox mit 50 mm angefangen, mit S/W-Fotografie, habe mich aber ziemlich schnell von der Brennweite eingeengt gefühlt und mir was besseres besorgt.

      Und ein Einsteiger, für den diese Kamera wohl gedacht ist, gibt sich sicher nicht mit nur einer Festbrennweite zufrieden, sondern der will ein Zoom. Diese Kamera ist für Leute, die einfach mal ein bisschen fotografieren wollen, weil das ja im Trend ist, und dann verstaubt die Kamera ziemlich schnell im Regal und wird schlussendlich entsorgt. Da bietet ja ein Smartphone noch mehr, mit dem kann man wenigstens noch telefonieren.

  • Schön, dass es die X100 weiterhin gibt und sich technisch gemäß dem KH aizen Gedanken anpasst und verbessert. Jetzt noch ein Firmware-Update für die X Pro 2 und ich bin zufrieden.

  • Wer will – ausser ein paar Leica Fans – denn wirklich eine Kamera mit eingebauter fester Brennweite von 35mm? Das war früher mal cool heute ist es nur beschränkend und unflexibel. Hier wird die Nische in der Nische besetzt. Viel Erfolg.

  • Wenn die neue außer Klappdisplay und neues Objektiv noch Bildstabilisierung, schneller Autofocus und denSensor der xt3 erbt dann habe ich einen Nachfolger der F. 35mm fest ist für mich das Beste 👍 Wenn es dann mit dem neuen Objektiv bei f2 nicht matschig wird wie bei der F dann ist das meine neue apsc ….

  • Und endlich ein Klappdisplay, die Welt ist gerettet. Was viele vergessen, wie geht bei festem Objektiv eigentlich mal eine eventuelle Sensorreinigung vonstatten? Einfach mal die Linse abnehmen und drüber wischen geht ja nicht, also zum Service dafür einsenden. Will nur damit sagen, die Kamera wird ja auch mal da eingesetzt, wo die Gegebenheiten etwas rauer sind, Staub etc. Wenn man das so überlegt, wäre eine XE-3 vielleicht die bessere Wahl, allein schon wegen Wechselobjektiven. Mit Pancake wäre die XE-3 kaum größer als die X100V und läge preislich nicht höher.

    • Hi Martin Berding,
      das war auch meine Überlegung. Die X-E3 mit dem 27er Pancake macht sich schon ziemlich gut, die Bilder sind schön gerendert mit einem nicht zu harten Kontrast.
      Aber die Wertigkeit der X100f erreicht die X-E3 vom Gefühl her nicht, obwohl ich die Bildqualität des Pencakes als mindestens ebenbürtig sehen würde.
      Trotzdem finde ich die X-E3 als die flexiblere Wahl, da sie als kleines Zweitgehäuse auch immer einen Platz in der Fototasche findet.

      • Hallo Ingo,
        stimmt schon, die X100F hat schon etwas von Leica. Als gute Wahl bei der X-E3 wäre einmal das XF18, XF35 und eine 85er Brennweite, vielleicht von Viltrox. Zur Abrundung noch das 16-80.

      • Hi Martin Berding,
        hatte das 16-80 eigentlich auch auf dem Schirm.
        Nachdem ich (leider nur im Internet) dermassen gemischte Bewertungen, die insbesondere die Randbereiche und auch den Telebereich kritisieren, bleibe ich dann doch lieber beim 16-55. Leider ohne OIS, ansonsten eine feine Linse.

  • Also ich kann auf das Klappdisplay gerne verzichten, lieber alles möglichst kompakt, robust und simpel, ohne bewegliche Teile. Oder allenfalls ein verdecktes Display wie bei der X-Pro3, oder gar keine rückwärtiges Display. Nutze meine X100f praktisch ausschließlich mit dem Sucher, und da vorwiegend mit dem optischen Sucher.
    Die X100 Serie ist für mich halt in erster Linie eine Sucherkamera, die ich parallel zu meinen analogen Sucherkameras nutze.

    Nach allem, was bisher bekannt ist, bietet die 100v für mich keine Vorteile gegenüber meiner 100f, mit der ich sehr zufrieden bin.
    Eine allfällige Verbesserung wäre für mich lediglich noch größere Robustheit und Unempfindlichkeit (zB wie oben schon gesagt zB durch den Wegfall des Displays oder ein verdecktes Display, durch ein Titangehäuse oder ähnliches, oder auch Wasser- und Staubresistenz). Bzw. Simplifizierung des Bedienkonzepts (Wegfall des Steuerkreuzes, weniger Tasten,…). Damit noch mehr analoges Feeling in der Handhabung 🙂

    • Hallo Mario
      Natürlich kannst Du mit Deiner X100F noch lange glücklich sein. Ich denke aber, die neue X100V verträgt ein klappbares Display und hätte für mich damit gegenüber der X100F einen klaren Vorteil. Aber auch der neue Sensor und Prozessor, welche z.B. in der X-T30 verbaut sind, wäre für mich ein zusätzliches Argument.