Gerüchten zufolge könnte Fujifilm 2025 mit dem XC 13-33mm f/3.5-6.3 ein besonders kompaktes Zoomobjektiv vorstellen, das die XC-Serie um eine leichte und erschwingliche Option ergänzt.
Neue Option im unteren Brennweitenbereich
Laut Gerüchten bei Fujirumors arbeitet Fujifilm an einem neuen Objektiv der Einsteigerklasse: dem Fujinon XC 13-33mm f/3.5-6.3, das noch in diesem Jahr erscheinen soll. Schon im Februar hatte Fujifilm grobe Spezifikationen und Größenangaben zu einem solchen Objektiv genannt, das vor allem durch seine Kompaktheit und einen günstigen Preis auffallen soll.
Das XC 13-33mm deckt am APS-C-Sensor einen Bereich ab, der etwa einem Kleinbildäquivalent von 19,5-49,5mm entspricht. Damit bietet es mehr Weitwinkel als das bisherige XC 15-45mm, dafür allerdings weniger Brennweite am langen Ende des Objektives.
Positionierung im System
Das neue Zoom reiht sich in die XC-Serie ein, die für leichte, erschwingliche Objektive steht. Die bisherigen Angaben deuten auf eine Länge von 40 bis 50 Millimetern, einen Durchmesser von 60 bis 70 Millimetern und ein Gewicht zwischen 130 und 170 Gramm hin. Damit könnte es zu den kompaktesten Zoomobjektiven im gesamten Fujifilm-System werden.
Ausgelegt ist es für Reise-, Street- und Reportagefotografie. Mit einer variablen Lichtstärke von f/3.5-6.3 wird es wohl vor allem bei Tageslicht überzeugen, wäre aber vermutlich auch in mäßig beleuchteten Situationen noch bedingt einsetzbar. Im Unterschied zu den teureren XF-Linsen steht hier nicht die maximale optische Leistung im Vordergrund, sondern ein günstiger Einstieg mit praktischer Portabilität. Es ist auch noch offen, ob das Objektiv auch für die hochauflösenden Sensoren von Fujifilm geeignet ist.
Erste Einschätzung
Auch wenn der Preis und der genaue Marktstart noch nicht feststehen, zeichnet sich das XC 13-33 mm f/3.5-6.3 bereits jetzt als spannende Erweiterung der XC-Reihe ab. Ob das Objektiv in der Praxis auch optisch überzeugen kann, werden erste Tests zeigen müssen. Wir vermuten, dass es zusammen mit dem Nachfolger der X-T30 II (vermutliche Name: X-T30 III) vorgestellt wird. Es würde sich daher auch bestens als Kit-Objektiv anbieten.
Wäre ein so kompaktes Weitwinkel-Zoom mit nur 130 bis 170 Gramm Gewicht für euch interessant, oder setzt ihr lieber auf die lichtstärkeren und hochwertigeren XF-Objektive?
Titelfoto: Alex Quezada


Für mich stehen Objektive in vorderster Reihe. Sie sind die eigentlichen „Helden“ wenn es um Bilder geht. Alles was nach ihnen passiert verwässert die ursprüngliche Leistung weil jeder weitere Schritt Fehlerquellen in sich birgt.
Billigzoom? Nein danke! Besser eine preiswerte Kamera hinter einem Objektiv der Sonderklasse als umgekehrt.
In diesem Sinn eine fröhliche Diskussion. Auflösung, Kamera interne Korrektur, Lichtstärken und dergleichen mehr.
Richtig Alfred,
Objektive sind wichtiger als Kameras, auch für mich.
Und Objektive unterscheiden sich in so vielen Punkten meh,r als nur in Brennweite, Lichtstärke und Schärfe…
Das wäre auf VF gerechnet äquivalent ja ein 5.2-9.5/20-50.
Brennweitenbereich sehr gut, aber bei der Lichtschwäche? Ich wüsste nicht, was ich damit soll.
min 1 Blende lichtstärker und etwas größer.
Sonst kann ich auch mein sehr gutes Smartphone verwenden.
Für L- Mount besitze ich schon länger ein Pana 3.5-5.6/20-60, das ich häufig verwende, ein tolles Objektiv. F5.6 ist mir aber doch öfters zu wenig Freistellung, so das ich eben auch oft mein 2.8er Zoom verwende.
Aber jedem das seine.
Ist ein seltsamer Brennweitenbereich. Und die Lichtstaercke: 3,5 geht ja noch aber am “langen Ende” 6,3? Einfach seltsam.
Das wird ein Objektiv für Tageslicht. Die 13mm sind etwas besser als die 15mm des XC 15-45, was ganz gut ist, denn die 15mm reichen mir manchmal noch nicht, wenn ich Weitwinkel brauche, z.B. im Vloggingmodus aus der Hand. Freistellung ist bei den 13mm in meinem Fall sowieso nicht wichtig, im Gegenteil. Das längere Ende wird bei diesem Objektiv eh nicht so wichtig sein. Es wird halt ein Zoom, damit Einsteiger bei Tageslicht auch mal den Bildausschnitt ändern können, wobei die Reduzierung von 45 auf 33mm schon auch dafür sprechen könnte, das Fuji sich bei der Abbildungsleistung Mühe gegeben hat.