Fujifilm Objektive

Fujifilm: Neues 70-300mm f/4-5.6 soll Anfang 2021 vorgestellt werden

Das neue Fujifilm 70-300mm f/4-5.6 soll bereits Anfang des neuen Jahres vorgestellt werden. Das berichtet eine verlässliche Quelle.

Neues 70-300mm f/4-5.6 von Fujfilm

In der Gerüchteküche ist schon seit vielen Monaten bekannt, dass Fujifilm an einem neuen 70-300mm f/4-5.6 Objektiv für die spiegellosen APS-C-Kameras arbeitet. Im Oktober hat der Hersteller dann auch offiziell verkündet, dass sich dieses neue Objektiv in der Entwicklung befindet, ein konkretes Erscheinungsdatum wollte Fujifilm allerdings noch nicht herausrücken. Es wurde lediglich bestätigt, dass das Objektiv irgendwann im Jahr 2021 vorgestellt werden soll.

Präsentation Anfang 2020

Eine verlässliche Quelle hat den Zeitraum der Präsentation nun allerdings weiter eingegrenzt, sie bestätigt nämlich, dass das 70-300mm f/4-5.6 schon Anfang 2021 enthüllt werden soll.

Das 70-300mm könnte eine tolle Ergänzung für Fujifilm werden, vor allem da das Objektiv auch mit dem 1,4-fach und dem 2-fach Konverter kompatibel sein wird. Außerdem scheint es nicht allzu groß und nur knapp 2 cm länger als das Fuji 55-200mm f/3.5-4.8 zu werden.

Quelle: Fujirumors

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Michael R.

Der Sinn für dieses Objektiv erschließt sich mir nicht ganz. Dass es mit den TCs funktioniert ist ganz nett wird aber viel Licht voraussetzen. Da greife ich lieber zum diese Woche erschienenen Fringer Adapter der Nikon Altglas mit AF und VR an der Fuji möglich macht. Was bei Fujj eindeutig fehlt ist ein langes Prime-Tele, z. B. ein 400mm f2.8 in der Ausführung wie das 200mm f2, mit zuschaltbaren TC vielleicht.

Maratony

Der Sinn ist gleichwohl im Kosten-Nutzen zu sehen. Das objektiv wird wohl um die 800-1000Euro kosten. Der Vergleich mit einem 400mm f2.8 oder Ähnlichem hinkt mehr als deutlich. Denn hierbei spielt nicht nur Größe und Gewicht in einer anderen Liga, auch der Preis hat einen anderen Adressaten.
Gleichwohl gebe ich dir recht das es Fuji da an Primes mangelt. Bis jetzt gibt es “nur” das Fuji 100-400 f4. 5-5.6. Das würde mich auch eher ansprechen. Ist aber wiederum nicht vergleichbar.

Michael R.

Das 100-400 hatte ich mir für 1 Woche ausgeliehen. Optisch ganz gut aber von der haptischen Qualitätsanmutung verdient dieses meiner Meinung nach das Red Label nicht. Das Tamron 150-600 ist hochwertiger und vielleicht ja bald auch nativ für X-Mount erhältlich.

Thomas Müller

Ich habe selbst das 100-400er und kann nicht nachvollziehen, was von der “haptischen Qualitätsanmutung” Dir an diesem Objektiv fehlt? Alle Teile sind absolut passgenau, da wackelt oder klappert nichts. Die Drehringe laufen butterweich aber trotzdem mit dem richtigen Widerstand. Der Objektivansatz vom Bajonett bis zum Blendenring ist aus Metall gefertigt. Wenn man dann keine 5kg oder mehr durch die Gegend schleppen will geht es wohl nicht anders, als die restlichen Ringe und Tuben eines so grossen Objektivs aus Kunststoff zu fertigen, wobei auch dieser meiner Ansicht nach bei Fuji hochwertig ist. Meiner Meinung nach ist das 100-400er von Fuji deshalb nicht nur optisch absolute Spitze.

Clemens Scholz

Der reale Gewichtsunterschied ist sicher nicht so entscheidend wie das unterschiedliche Ausdehnungsverhalten bei Erhitzung (durch Sonnenenergie), trotzdem ist bei einem solchen Objektiv die robuste Ausführung entscheidend und die praktische Gestaltung. Zu ersterem kann ich nur sagen, dass Kunststoffteile wesentlich kratzempfindlicher sind. Arbeite ich mit dem 2,8/80 Makro über Sanduntergrund, bleibt der Sand am Kunsttofftubusteil hängen, nicht am Metallteil, da hätte ich die vielleicht 20gr Mehrgewicht durch eine durchgehende Aluminiumoberfläche gerne in Kauf genommen. Zum anderen ist die Anordnung des Scharfeinstellrings ganz weit vorne am Objektiv unpraktisch, belastet man doch beim manuellen Nachstellen der Schärfe die “elastische Bauweise eines Zoomobjektivs” stärker als nötig. Darum werden von vielen Praktikern ein wenig mehr an Gewicht in Kauf genommen, liegt die Objektiv/Kameraeinheit dann doch besser in der Hand. Das Mehrgewicht allein könnte zum Beispiel umgekehrt dadurch wieder reduziert werden, dass der Stativanschluss direkt eines der heute gebräuchlichen Schnellanschlussprofile aufweist, was bei den separat an die Kameras anzuschließenden Handgriffen ja auch der Fall ist.

Mace

Ich nutze aktuell ein Canon 70-300mm teils mit 2xTC über den Fringer-Adapter an meinen Fujis und ich freu mich darauf, dass endlich eines von Fuji erscheint.
Sicherlich ist ein Prime der Kombination überlegen, wiegt aber auch das drölffache. Mein 100-400mm hab ich aus diesem Grund wieder verkauft, da ich es nur dann mitgenommen hab, wenn ich mir 100%ig sicher war, das ich es brauche. Das 100-300mm ist deutlich kompakter und leichter und somit einfach immer dabei, so schlecht werden die Fotos auch nicht und wenn es dunkel ist, sind die Motive die ich damit fotografiere auch nicht aktiv.

Sebastian

Ein günstiges Tele. Nicht mehr – nicht weniger.
Das 400er ist halt sowohl von Größe als auch Preis ein Brecher (aber sehr gut) und das 300er wird die Zielgruppenlücke füllen.

Mirko

Ich freue mich bei der Präsentation
a XE4
b GFX
c Filmsiulation ( hoffentlich für ALLE Kameras mit aktuellen Sensor)

Thomas Müller

Hi Mirko,
geht mir genau so, wobei mein Interesse an Fujis Mittelformat nur theoretischer Natur ist. Absolut tolle Kameras, aber leider ausserhalb meiner Preisklasse. Auf die X-E4 bin ich aber so richtig gespannt, ich hoffe sehr, dass Fuji hier wieder ein tolles und bezahlbares Stück Technik im kompakten Rangefinderstil abliefert. Ich hoffe vor allem auf Kaufgründe, weshalb ich die X-E3 durch die X-E4 ersetzen soll, mal sehen, ob Fuji mir dazu Argumente liefern wird 😉 .

Apropos Filmsimulationen, kennst diese App schon:
https://www.fujirumors.com/this-new-app-gives-you-access-to-over-100-film-simulation-profiles/
Bei angeblich 100 Simulationen müsste ja auch für Dich etwas dabei sein 😉 . Ich konnte die App leider noch nicht selbst testen, da ich kein iPhone habe.

Mirko

Servus Thomas,
ja die App läuft schon bei mir, ist praktisch für Unterwegs bzw Urlaubsreise. Ansonsten verwende ich schon länger die „Rezepte“, häufig und gerne Kodacolor & Tmax 400