Fujifilm Kameras

Fujifilm hat große Ziele und will die neue Nr. 1 werden

Fujifilm hat die Ziele für die nächsten Jahre bekanntgegeben. Unter anderem will das Unternehmen die neue Nr. 1 im Bereich der High-End-DSLMs werden.

Fujis Ziele für die nächsten Jahre

Wenn man einen Blick auf Fujifilms Pläne für die nächsten zwei bis drei Jahre wirft, dann wird eines schnell klar: Fuji hat große Ziele. Sehr große sogar. Konkret hat das Unternehmen angekündigt, bis 2020 die neue Nummer 1 im Bereich der High-End-DSLMs sein zu wollen. Das ist ein ehrgeiziges Ziel, da Fuji in diesem Segment mit Unternehmen wie Sony große Konkurrenten hat. Und Sony wird dieses Feld sicherlich nicht kampflos räumen, ganz im Gegenteil. Vielmehr möchte Sony langfristig die Nummer 2 auf dem gesamten Kameramarkt werden und um dieses Ziel zu erreichen, muss Sony logischerweise starke Verkaufszahlen im Bereich der spiegellosen Systemkameras vorweisen.

Fuji hat starke Argumente

Doch Fujifilm scheint zuversichtlich zu sein und es steht außer Frage, dass das Unternehmen mit den Kameras der X-Serie sowie der Mittelformatkamera GFX 50s starke Modelle im Angebot hat. Eine Kamera wie die X-T20 ist perfekt geeignet für Kunden, die nicht mehr als 1.000 Euro in eine neue Kamera investieren wollen, die X-T2 richtet sich an wirklich ambitionierte Fotografen und wer die absolut beste Bildqualität sucht, greift zur GFX 50S. Fujifilm hat hier also einige gute Argumente, auch wenn man natürlich weiter nachbessern muss, um die eigene Position zu stärken. Das wird irgendwann in den nächsten Monaten beispielsweise in Form der Fuji X-T2s geschehen.

Des Weiteren hat Fujifilm angekündigt, das Angebot an Objektiven weiter ausbauen und verbessern zu wollen. Das würde sicherlich auch dazu beitragen, dass das X-System noch interessanter für Kunden wird. Zudem möchte sich Fuji weiterhin auf Cine-Objektive bzw. „4K-Broadcast-Objektive“ konzentrieren, da man in diesem schnell wachsenden Sektor Potenzial sieht. Anfang des Jahres hatte Fuji ja bereits zwei solcher Objektive für Sony E-Mount-Kameras angekündigt.

Last but not least: Auch im Bereich der Instax Sofortbildkameras möchte Fujifilm weiter Gas geben. Macht Sinn, schließlich konnte das Unternehmen hier zuletzt gute Gewinne erwirtschaften.

Lesetipp: Große Fuji Präsentation in dieser Woche!

Was denkt ihr: Hat Fujifilm das Potenzial, die Nr. 1 im Bereich der High-End-DSLMs zu werden?

Quelle: Fujifilm

Mark Göpferich

Mark Göpferich

Gründer von Photografix und freiberuflicher Redakteur, der sich seit vielen Jahren immer wieder aufs Neue von Fotografie und Kameras begeistern lässt. Mit mehr als 2.000 Artikeln hier auf Photografix inzwischen so etwas wie ein Experte für neue Kameras.

66 Kommentare

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  • Solche Äusserungen nehme ich nicht wirklich Ernst, man muss die Nische nur entsprechend definieren, dann ist/wird man zwangsläufig Marktführer. Im Übrigen höre ich von Fuji-Besitzern nur positives, insofern scheint ja ales gut zu sein.

  • Das Potenzial hat Fuji ganz sicher. Aber es bleibt abzuwarten was Sony dann gegen setzen wird. Denn die haben einen guten Lauf und werden bestimmt nicht nachlassen.

    Dürfte spannend werden. Und hier bringt eine gesunde Konkurrenz um die Gunst der Kunden für diesen nur Fortteile… und sollte sich dann nicht nur in Produktinnovationen sondern auch im Preis bemerkbar machen.

  • Wenn überhaupt jemand unterhalb des Vollformates in der Auflösung > 20 Megapixel Kameras bauen kann, die pixelscharfe Bilder liefern, dann ist es Fujifilm. Alle anderen Hersteller zeigen da mehr oder weniger Matsch.

    Leider sind Dynamikumfang und Farbwiedergabe bei Fujifilm etwas dürftig. Das wird sich wohl bei der X-T2s noch nicht ändern. Schade, sonst hätte ich bereits eine X-T2.

    Übrigens: Ihr macht eine klasse Website, die neben der Nachrichtenseite meine Startseite geworden ist.

    • „Wenn überhaupt jemand unterhalb des Vollformates in der Auflösung > 20 Megapixel Kameras bauen kann, die pixelscharfe Bilder liefern, dann ist es Fujifilm. Alle anderen Hersteller zeigen da mehr oder weniger Matsch.“

      Als Besitzer einer EOS-M3 kann ich Ihnen versichern, dass die dank messerscharfer Objektive keinen Matsch liefert.
      Im Gegenteil – die Bilder kann man locker auf 96 MPx vergrößern.

      Nun darf ich Sie bitten, zu erklären, warum Sie hier Aussagen tätigen die nicht den Tatsachen entsprechen.

  • Willl Fuji hier Fotografen ansprechen, müssen sie den Af der XT 20 deutlich verbessern, ebenso müssen die AF- Messfelder per Joystick zu steuern sein.
    So bleiben die Bodies nur 2. Garnitur
    Ich habe mit im Urlaub beide angesehen, XT20 und XT2. praktischer wäre die XT 20, da sie in die Jacke paßt, ideal für Städtetouren. Aber wenn die Messfelder im Menu zu suchen sind, unmöglich ! ! !
    Dauert zu lange, zu umständlich.
    Also lassen wir mal überraschen, was die noch aus dem Hut zaubern werden, so reicht es bei Weitem nicht.

    • Wie gesagt Du hattest mal im Laden ein wenig gespielt und das merkt man auch an deiner Aussage 🙂 komischerweise muss ich meine Messfelder nicht im Menü suchen und ob ich es jetzt mit dem Joystick oder den 4 Wege Tasten einstelle macht für mich den Kohl nicht fett.
      Canon ….ich komme mit eurer Menüführung nicht klar, ändern sonst wird das nix :))))

      • Ist halt oft so. Entweder selbst nicht probiert oder gewusst oder sich nicht aufs andere Bedienkonzept eingelassen…..

  • Ich liebäugle schon länger mit der Fujifilm X-T2. Die Kamera soll richtig toll sein und die Objektive vom Weitwinkel bis zum gemässigten Telebereich sind absolut top. Das grosse Plus ist vor allem das Gewicht. Wenn ich als Naturfotograf in den Bergen unterwegs bin, zählt jedes Gramm. Langsam bin ich es leid, die schwere Nikonausrüstung mitzuschleppen. Da sind die Spiegellosen halt einfach im Vorteil, und die Bildqualität ist absolut top. Einziger Wehrmutstropfen; Für die Wildlifefotografie ist die Fujifilm leider nicht geeignet, da keine Topteles im Angebot sind. Ebenso ist bisher kein richtiges Makroobjektiv im Angebot, das einzige verfügbare hat nur Massstab 1:2, das genügt für professionelle Fotografie leider nicht. Da müsste man halt dann doch die Nikon nehmen. Aber ich würde die Fujifilm X-T2 vor allem für die Landschaftsfotografie in den Bergen kaufen, dafür ist sie dank des geringen Gewichts perfekt geeignet.

    • Testen Sie diese Kameras gegen die EOS M3 bis M6 bei Blende 5,6 und bei Offenblende sowie RAW-Format mit den jeweiligen Hersteller-Zooms, also bei Canon dem 11-22 und 18-55.

      Und dann können Sie immer noch eine Entscheidung treffen.
      Lassen Sie sich nur nicht von der Negativ-Reklame gegen Canon am Testen hindern.

      • Bevor Sie mit dem “ testen“ anfangen vergleichen Sie lieber die Objektivauswahl ….sie werden schnell feststellen das sie bei Canon nichts “ lichtstarkes“ finden, es sei denn sie stehen auf Adapter 🙂

      • Die Canonhalbformate interessieren mich überhaupt nicht, ich fotografiere nun mal auf Nikon. Die meisten Objektive, die ich benütze, sind übrigens nicht von Nikon, sondern von Sigma; alle 4 Makros von 50mm bis 150mm, das 18-35mm Art, das 24-105mm Art und das 35mm Art. Von Nikon mag ich vor allem das 200-500mm 5.6 VR, das ist richtig gut. Ich denke nicht, dass Canon dem viel entgegenzusetzen hat. Fujifilm hingegen schon. Die Zoomobjektive zwischen 10 und 200 mm sind top. Weiter gehts leider nicht mit Topobjektiven. Wildlife und Sport ist nicht die Domäne von Fujifilm.

      • Die Leute sollten die Kameras testen

        Was haben Sie dagegen?

        Die Masche lichtstark ist doch so ein Armutszeugnis.
        Abgesehen davon, dass das Fujinon XF10-24 F4 R mit 4er Anfangsblende weder „lichtstark“ noch sonst dem Canon EF-M 11-22 überlegen ist.

        Es ist voluminöser und schwerer.

        Nur beim Preis wird erbarmungslos zugeschlagen: 983 minus 7 cent aktuell bei amazon.
        https://www.amazon.de/Fujifilm-Fujinon-XF10-24mm-Objektiv-schwarz/dp/B00HE5MXE0/ref=sr_1_sc_1?ie=UTF8&qid=1504644739&sr=8-1-spell&keywords=XF+10-24+fujimon

        Bei Canon bekommt man das 11-22 mm f/4-5,6 für gerade mal 329,99 Euro, also zum Drittel des Fuji-Preises.
        https://www.amazon.de/s/ref=nb_sb_noss_2?__mk_de_DE=%C3%85M%C3%85%C5%BD%C3%95%C3%91&url=search-alias%3Daps&field-keywords=ef-M+11-22&rh=i%3Aaps%2Ck%3Aef-M+11-22

        Kein Wunder, dass die Konkurrenz von Canon permanent Canon-Bashing betreibt.

        Ich wünsche Ihnen noch viel Freude mit Fuji.
        Aber überlassen Sie das bitte den Kunden, darüber zu befinden, welche Kamera diese für ihre Zwecke für besser halten.

      • Sabrina unsere Verkaufsberaterin der Firma Canon 😉
        Lichtstärke = Armutszeugnis, diese Aussage beweist doch schon das Sie überhaupt keine Ahnung haben…Fakt ist Canon hat keine “ höherwertigen“ Objektive für die M Serie im Angebot.

        PS: mir ist es sowas von egal wer mit was fotografiert da sollten sie sich mal an die Nase fassen

      • @ Mirko – ist schon klar, dass Sie die Weisheit mit Löffeln gefressen haben.

        Bleiben Sie bei Ihrem Glauben.

        Die Verkaufszahlen auf Amazon sprechen nicht gerade dafür, dass Sie damit bei der Masse der Fotografen durchdringen.

      • @ Mirko

        Sie können mit diesen „lichtstarken“ Objektiven am Bildrand nicht fokussieren.

        Beim automatischen Fokussieren wird nämlich kurz die Blende weit geöffnet, weil die damit erreichte Verringerung der Schärfentiefe dem Autofokus das Fokussieren erleichtert.

        Das hat einen einfachen Grund:
        Bei großer Offenblende weisen diese Objektive eine große Randunschärfe auf womit der Autofokus nichts mehr zum Fokussieren findet.

        Das ist übrigens ein Grund der gerade bei DSLRs verbreiteten mittigen Anordnung der Phasenautofokusfelder.

        Aber wie schon gesagt, bleiben Sie bei Ihrem Glauben, dass die anderen alle blöd sind.

    • Vielleicht mögen Sie das Zeiss Touit Makro mit Fuji Anschluss ausprobieren. Das kann 1:1 Makro und liegt preislich glaub unter 1000 €.
      Ich selbst habe mich für das Fuji Makro mit Zwischenringen an der X-T2 entschieden. Das 60 mm schafft für meine Begriffe eine super Schärfe. Natürlich ist das Hantieren mit den Zwischenringen ein Kompromiss.

  • Was ich bei Fuji vermisse ist eine bessere Ergonomie, sowie einen schnelleren AF. Leider legt Fuji mehr Wert aufs Design als darauf wie gut die Kameras in der Hand liegen. Ein weiterer Punkt ist die durchwachsene Verarbeitung, mal sehr hochwertig und dann wieder, wie bei manchen Abdeckungen, Gegenlichtblenden oder Zubehörteilen eher billig. Ich werde meine Fuji X-T1, die ich mir zum ausprobieren gekauft habe, wieder verkaufen. Sie ist der OM-D E-M1 im Handling leider deutlich unterlegen.

  • Da ich schon mehrfach bei einer Falknerflugveranstaltung fliegende Vögel versucht habe mit dem Autofokus einer Fuji x-pro 2 einzufangen, kann ich nur sagen: Es gab wesentlich mehr scharfe Ergebnisse als mit meiner Canon 5d mark 4. DieXT 2 soll ja noch schneller sein. Die kleinen (180 Gramm!) Fuji Festbrennweiten (23mm und 35mm) mit Lichtstärke f2.0 sowie das 56mm f1.2 sind echt der Hammer. Das sehr gute Rauschverhalten hat sich ja rum gesprochen. Und, dass ich für die Kamera ständig die aktuelle Software von neueren Kameras herunterladen kann ist ein Service, denn ich sonst nicht kannte. Man muss sich also nicht ständig nach neuen Bodys umschauen. Dass es kein Richtges Macro mit der Abbildung 1:1 gibt ärgert mich auch. Aber es soll ja nächste Woche ein neues vorgestellt werden. Fuji hat vieles richtig gemacht. Aber eine Marktführerschaft herbeizureden macht wenig Sinn. Danke für die aktuellen Infos rund um den Kameramarkt. Da steckt sehr viel Arbeit drin.

    • Die ständigen Aktualisierungen der Kameras, mit neuen Funktionen gibt es wie bei Fuji auch von Olympus und teilweise auch bei Panasonic (da aber eher bei den Topmodellen). Meine OM-D E-M1 ist bereits bei Softwareversion 4.1 und hat mit der Zeit einiges an Funktionen dazu bekommen. Das ist von den Herstellern eine tolle Sache.

    • Sie werden nicht von Fuji bezahlt?
      Das gute Rauschverhalten – dass ich nicht lache.
      Das ist nicht besser als bei den Kameras der anderen Hersteller.

      Dass Sie weniger unscharfe Ergebnisse mit der Fuji hatten, behaupten Sie einfach so, ohne darzustellen, mit welchen Objektven und welcher Blende Sie gearbeitet haben.
      Damit Ist Ihre Behauptung nicht verwertbar.

      Auch das Herunterladen aktualisierter Firmware ist kein Alleinstellungsmerkmal. Das gibt es auch bei den extrem Bösen – bei Canon

  • Fuji hat Vorteile,

    weil sie selbst in der Lage sind interessante Sensoren zu erzeugen, wie Canon und Sony auch. Weil Fuji keine Rücksicht auf riesige „Altbestände“ machen muss können sie sich voll und ganz auf DSLM konzentrieren. Und das sie den Objektiv Bau in jedem Format beherrschen haben sie auch schon bewiesen.

    Dazu kommt das sie mit ihrem bisherigen Sortiment bereits oben mitmischen. Eine Geschmack Sache sind die vielen haptischen Einstellmöglichkeiten. Ich finde das gut weil man schon mit einem Blick von oben, ohne das das Gerät eingeschaltet ist, sehen kann was eingestellt ist.

    Auch so profane Dinge wie Blendenring am Objektiv (dort ist sie ja auch verbaut) Verschlusszeiten Rad auf dem Gehäuse einschließlich ISO und +/- Korrektur, das ist der ererbte Platz dafür. Jeder der schon länger fotografiert kann die Kameras sofort und ohne Handbuch bedienen.

    Es sind diese Dinge die einen langfristigen Erfolg ermöglichen.

    • Hi Luk, damit sind zum Beispiel das MK 18-55mm T2.9 und das MK 50-135mm T2.9 von Fujifilm gemeint. Fuji selbst hat nennt diese Objektive „4K broadcast lenses“, deshalb habe ich das im Artikel zitiert 🙂

  • Hallo,
    habe mir im Juli eine X-T2 zugelegt (mit 16-55mm F:2,8 und 50-14mm F:2,8 Fujinons), weil das Rumgeschleppe einer Vollformat Nikon, vor allem auf Wanderungen > 10km mir zu mühselig wurde.
    Meine bisherigen Erfahrungen sind durchweg positiv, die Bildqualität ist für mich eine Offenbahrung. Einzig die, bedingt durch den X-Trans III Sensor, „andere“ RAW Bearbeitung ist gewöhnungsbedürftig und ALLE, incl. Adobe Lightroom sollten hier nochmal nachbessern. Habe die Fuji-Software (SilikyPix), Lightroom und auch AffinityPhoto getestet, wobei die Ergebnisse in Affinity etwas schlechter waren als in Lightroom. Ich will nicht ausschließen, dass ich hier evtl. Handlingsfehler gemacht habe.
    In folgenden Feldern sollte Fuji nochmal nachdenken, bzw. für mich fehlen folgende Optionen.
    1.) Für mich fehlt ein Ultraweitwinkel bzw. (Vollformat-) Fischaugenobjektiv. So in etwa. 10mm Festbrennweite oder etwas kürzer mit F:2,0 oder F:2,8. Das 10-xxmm (Zoom) F:4,0 ist mir zu groß bzw. in diesem Bereich zu schwer.
    2.) Geokoordinaten in den Bildern (Exif-Daten):
    Ich habe noch keine Drittanbieter-Lösung gefunden, die das „Out Of The Cam“ ermöglicht. Nur in der Nachbearbeitung mit zusätzlichem Gerätepark (Handy oder Tracker mit zusätzlicher Software). Die Fuji App ist in dieser Hinsicht katastrophal und zieht den Akku vom Handy leer, hält keinen Tag durch.
    Geotagger, die z.B. über den Blitzschuh etc. habe ich noch nicht gefunden (auch nicht im INet).
    Von Fuji gibt es hier nichts.
    3.) Vernüfnftige und brauchbare Blitz-Lösungen (Funk-, Highspeed etc.) gibt es nur von Drittanbietern (Fernost).
    4.) Die Akkulaufzeiten sind systembedingt suboptimal, Sony hat hier bei der Alphy R9 nachgebessert.

    Trotzdem möchte ich nicht zurück zum Vollformat und habe meine X-T2 sehr schätzen gelernt.
    Die Objektive sind qualitativ absolut konkurrenzfähig und bezahlbar — Die G-Objektive von Sony kosten mehrere Monatsgehälter.

    Ralf

  • Ziele darf sich jeder gerne setzten. Wir werden sehen.
    In jedem Fall verdient der Konzern seit langem Geld.
    Muß jetzt sogar Nikon helfen.
    Bei Sony ist das immer noch fraglich?
    Das Bedienkonzept von Fuji, Olympus, Panasonic,Pentax überzeugt deutlich mehr wie das
    von Sony.
    Beim Rest der Eigenschaften wissen alle besser bescheid wie ich.
    Da Canon und Nikon nicht richtig wollen. Wird es wohl um Olympus, Sony oder Fuji gehen.

  • „Fujifilm hat die Ziele für die nächsten Jahre bekanntgegeben. Unter anderem will das Unternehmen die neue Nr. 1 im Bereich der High-End-DSLMs werden.“

    So kann man es auch formulieren, wenn man aufgrund überzogener Preise und exotischem Sensor im normalen Markt gescheitert ist.

    • ach Sabrina, wir wissen doch alle das nur CaNikon mit humanen Preisen daher kommt….aber mit einen exotischen Sensor hält sich Fuji schon ganz schön lange im Geschäft nun ja vielleicht sollte Fuji auch Kunde von Sony werden…

    • Bei der APS-C-Klasse ist Fujifilm schon die Nr. 1. Nur bei der Wildlife- und Sportfotografie kann die Nikon D500 mithalten. Die Bildqualität der X-T2 und der X-Pro2 suchen ihresgleichen, und die Objektive sind absolut top, da können weder Nikon noch Canon mithalten, am ehesten noch Sigma und Tamron.
      Zugegeben, die Preise für die Fujifilmtopkameras sind relativ hoch, aber die Qualität rechtfertigt dies. Momentan verkaufen reihenweise Profis ihr Canon- und Nikonequipment und steigen auf Fujifilm um.

      • Fujifilm hat top Velvia-Diafilme; aber die Kameras sind in meinen Augen eher Spielzeug! Kein ernsthafter „Profi“ wird sein bewährtes Canon- oder Nikon-Equipment verkaufen für das Fujifilm-Spielzeug 😉

      • ach Jürgen, wieder so ein Profi 🙂 sagen sie es doch einfach mal so einen Halbprofi der wieder 100.000 € in den Sand gesetzt hat für ein Spielzeugobjektiv von Fujion …. Also wenn Fuji eins kann ist es Objektive entwickeln & fertigen. Und wenn ich mir anschaue was für Linsen CaNikon im APS Format anbietet, kommt mir das schauern und da hat Pentax,Zuiko,Fuji einfach mehr zu bieten. Naja es ist Nikon die straucheln und nicht Fuji

      • @ juergen – warum soll ein profi nicht mit kameras von fuji genau so gut arbeiten koennen wie mit geraeten von canon oder nikon? sicher gibt es photographiebereiche wo man eher zu canon oder nikon greift. aber nicht jeder photograph arbeitet im bereich sport und wildlife. viele suchen sich auch einfach das fuer sie beste equipment, und das muss nicht canon oder nikon sein. davon abgesehen haben alle hersteller gute geraete im angebot. und letztendlich sollte man nicht vergessen, das das objektiv letztendlich einen hoeheren stellenwert als die kamera hat.

      • „Die Bildqualität der X-T2 und der X-Pro2 suchen ihresgleichen, und die Objektive sind absolut top, da können weder Nikon noch Canon mithalten, am ehesten noch Sigma und Tamron.“

        Ja Rolf Carl

        solange die Leute sich von Forenbeiträgen in die Irre führen lassen statt selbst zu testen oder mal bei DXOmark vorbei zu schauen.

      • Ja Sabrina … Ich schaue regelmässig auf dxomark und auch auf lenstip die Bewertungen nach, dazu gefällt mir wie schon erwähnt das „FOTOTEST“, dort kommen die Fujifilmobjektive sehr gut weg.
        Vor einer Minute war ich auf dxomark und habe die overall-Rangliste angeschaut. Bestes Objektiv überhaupt: Sigma. Auf den Rängen 1 bis 19 rangieren nur Objektive von Sigma, Zeiss, Sony und Tamron. Auf Platz 20 das erste Nikon und Platz 28 das beste Canon. Ich nehme aber nicht an, dass Sie das teure Teil besitzen.
        Vielleicht sollten Sie Ihre genannten Quellen selber mal checken, bevor Sie so etwas schreiben. Sie könnten sich wenigstens solche Peinlichkeiten ersparen.

      • Ja Rolf Carl, die Leute sind ja auch blöd und fotografieren mit Festbrennern, gelle.

        Und mit Zeiss, Sigma, Tamron und anderen Fremdhersteller-Objektiven, für die die Kameras die notwendige Firmware gar nicht an Bord haben, fotografiert man heutzutage möglichst nicht.

        Viele Zeiss-Objektive bieten noch nicht mal Autofokus. Man fokussiert manuell nie so exakt, wie es der Autofokus kann.
        Außer bei Sony und Fuji-Kameras, was allerdings nicht am guten Handfokus liegt.

        Sony-Objektive sind sehr oft nicht ordentlich Justiert:
        „Unfortunately, and that’s a bit of a tradition in the local Sony test history, we experienced significant centering defects in the two samples that we tested. The first sample delivered miserable results throughout the range whereas and the 2nd sample showed a very soft output on the left image side. Honestly, we consider two samples to be enough so the resolution observations reflect the results from the 2nd sample (based on the center and right image side).“

        Übersetzung google:
        „Leider, und das ist ein bisschen eine Tradition in der lokalen Sony Test Geschichte, erlebten wir erhebliche Zentrierung Defekte in den beiden Proben, die wir getestet haben. Die erste Probe lieferte miserable Ergebnisse während des gesamten Bereichs, während die 2. Probe eine sehr weiche Ausgabe auf der linken Bildseite zeigte. Ehrlich gesagt, betrachten wir zwei Samples genug, damit die Auflösungsbeobachtungen die Ergebnisse aus der 2. Sample (basierend auf der Mitte und der rechten Bildseite) widerspiegeln.“
        http://www.photozone.de/sony-alpha-aps-c-lens-tests/829-sony1018f4oss

        Ich konnte selbst zwei dieser Objektive reklamieren. Auf den Test eines dritten verzichtete ich dankend und verabschiedete mich von Sony.

        In den meisten bezahlten Tests werden von den Herstellern ausgesuchte Exemplare verwendet und keine zufällige Stichprobe.

        Was haben Sie dagegen, dass die Leute die Kameras selbst testen gegeneinander mit ordentlichen Objektiven – und das sind Zooms vom Kamera-Hersteller.

        ————

        Und natürlich – sie wollen es ja so – sprechen wir mal über das angeblich so hervorragende
        Fujinon XF 18-55 mm F2.0-4 R LM OIS

        „Bei jeder Brennweite werden bis zu 58 lp/mm im Bildzentrum erreicht. (…) Zum Bildrand hin fällt die Auflösung um bis zu 30 Prozent ab, was sehr brennweiten-. und blendenabhängig ist.“
        https://www.digitalkamera.de/Testbericht/Testbericht_Fujifilm_X-T2/10331.aspx?page=2

        30% Auflösungsabfall hat man bei dem Canon Pendant EF-M 18-55 mm nicht.
        https://www.dxomark.com/Lenses/Canon/Canon-EF-M-18-55mm-F35-56-IS-STM-mounted-on-Canon-EOS-M—Measurements__819

        „Im Weitwinkel arbeitet man am besten bei Offenblende oder bei F11, weil dort jeweils die höchsten Auflösungen mit dem geringsten Randabfall erreicht werden.“
        https://www.digitalkamera.de/Testbericht/Testbericht_Fujifilm_X-T2/10331.aspx?page=2

        Üblicherweise arbeitet man mit F6,3 an 24 Mpx APS-C, weil das die förderliche Blende ist. Oberhalb verringert die Beugungsunschärfe die Auflösung.

        Das Objektiv ist offensichtlich eine glatte Fehlkonstruktion.

        Fuji verkauft sich offensichtlich so wie Sony in erster Linie mal über die Werbung und nicht über die Qualität.

      • Sabrina, richtig, ich bin auch blöd und fotografiere häufig mit Festbrennweiten, da es einfach die schärfsten Teile sind, die es gibt.
        Fremdobjektive? Ja, absolut, die funktionieren einwandfrei und sind meist besser als die Originale.
        Zeissobjektive für Nikon haben nie Autofokus. Entgegen Ihrer Auffassung ist manuelles Fokussieren immer überlegen. Bei diffusem Licht ist der AF nämlich hoffnungslos überfordert. Manuelles Fokussieren mit Lifeview und 100% Vergrösserung bringt beste Ergebnisse.
        Sony-Objektive interessieren mich überhaupt nicht, ich habe sie nur erwähnt, weil sie in der Rangliste vertreten sind.
        Die förderliche Blende gibt es zwar, ist aber in der Praxis nicht immer machbar. Gestern fotografierte ich beispielsweise einen Wasserfall mit Steinen im Vordergrund. Da diese auch scharf sein sollten, musste ich im FX-Format auf Blende 16 abblenden. Damit nehme ich natürlich eine generelle Unschärfe in Kauf, aber ich kann Ihnen versichern, das das Resultat immer noch top ist. Wenn ich keinen Vordergrund habe, genügt manchmal auch Blende 4, um alles scharf zu kriegen, es hängt halt immer vom Motiv ab, und natürlich muss man auf die hyperfokale Distanz fokussieren.
        Meine Erfahrung ist, dass in der Regel bei APS-C Blende 5.6-8 genügt, um scharfe Bilder zu kriegen, bei FX etwa 8-11. Das entspricht auch etwa dem schärfsten Bereich der entsprechenden Objektive.
        Aber eins muss man Ihnen lassen, wenn ich Personalchef von Canon wäre, würde ich keinen Moment zögern, Sie als Salesmanagerin anzustellen!
        Selber testen? Da verlasse ich mich lieber auf Experten, da ich kein Milliardär bin, der sich wahllos Kameras und Objektive zulegen kann, nur um zu testen.

  • @ Sabrina

    Dieses rumgenörgel über alle anderen Kameras und Objektive die nicht EOS M heißen ist schon sehr seltsam!
    Als ob andere Hersteller nichts können oder sie bauen „Durchschnittskameras“!

    Mal ein paar Test zu den Objektiven Canon EF-M 18-55 f3.5-5.6 und zum Fujinon XF18-55 f2.8-4:

    FOTOTEST: Canon EF-M 18-55 f3.5-5.6:
    Datum: 30.08.2013
    „sehr gut“ (85,2 von 100 Punkten) 4,5 von 5 Sternen
    „Highlight“
    Platz: 2 von 3
    „… Die optische Leistung ist sehr gut, aber zwei Schwachpunkte gibt es. Erstens: Bei 3,5/18 mm ist das Zoom schlecht zentriert, die chromatische Aberration nicht restlos korrigiert, die Vignettierung deutlich und die tonnenförmige Verzeichnung stark. Zweitens: Beugungserscheinungen verringern die Auflösung bereits ab Blende 7,1. …“

    FOTOTEST: Fujinon XF18-55 f2.8-4:
    Datum: 30.10.2015
    „super“ (91,1 von 100 Punkten) 5 von 5 Sternen
    „Testsieger“
    Platz: 1 von 4
    „… Das unscheinbare kompakte Zoom erreicht bei allen Blenden und Brennweiten eine unerwartet hohe und konstante Auflösung im Bildfeld. Keine Schwäche, kein Durchhänger im Testlabor … Lediglich beim visuellen Bildeindruck werden die gut aufgelösten hellen Details minimal überstrahlt und etwas weicher als abgeblendet wiedergegeben. Das fällt aber erst in der 100% Monitordarstellung auf.“

    ColorFoto: Canon EF-M 18-55 f3.5-5.6:
    Datum: 05.07.2013
    60,5 von 100 Punkten
    Platz: 19 von 28
    „Viele Vergleichsmöglichkeiten bieten sich nicht, aber dennoch überzeugt das Standardzoom an der EOS M nicht wirklich. Zu groß ist der Unterschied zwischen Mitte und Ecken. Der wird zwar abgeblendet etwas kleiner, aber das ist in Anbetracht der Beugungsunschärfe, die bei Blende 11 bereits die Bildmitte der 55-mm-Brennweite verschlechtert, kaum praktikabel. Dazu kommt die satte Verzeichnung von fast fünf Prozent im Weitwinkel. …“

    ColorFoto: Fujinon XF18-55 f2.8-4:
    Datum: 14.06.2017
    80,5 von 100 Punkten
    Platz: 2 von 6
    „… Im Weitwinkel fehlen dem 18-55 mm jedoch bei offener Blende 300 Linienpaare auf das 16-55. Abgeblendet nähern sich die Ergebnisse deutlich an, nur der Randabfall bleibt beim 18-55er etwas höher. In der 30-mm-Stellung schneidet das günstigere Standardzoom bei fast allen Messwerten etwas schlechter ab. … Einen moderaten Randabfall zeigt auch die 55-mm-Stellung … Gut gefällt der sehr schnelle Autofokus.“

    Dann können Sie jetzt überlegen, welches der beiden Objektive eine Fehlkonstruktion ist???
    Aber die Testzeitschriften sind sowieso alle gekauft, oder???

    Ich will das EOS M System nicht runtermachen, es macht so wie die anderen Systeme gute Fotos!
    Es ist jedoch für viele nicht so interessant, da mir z.B. die lichtstarken Objektive fehlen oder ein starker Zoom.

    Meiner Meinung ist Fujifilm auf einem sehr guten Weg, um langfristig erfolgreich zu sein!

    Würde Geld vom Himmel fallen hätte ich auch die GFX50s für Landschaftsfotografie, aber ich habe ja eine tolle XT-2 mit der ich sehr zufrieden bin!

    • Also ich habe von der Canon Fachberaterin gelernt das lichtstarke Objektive sowieso belanglos sind. Desweiteren soll man auch Kameras vergleichen und nicht die Objektivauswahl , das heißt, egal Canon hat die kleinste Objektivauswahl ( was Systemkameras betrifft, Nikon mal außen vor) aber was sie haben ist Spitzenklasse auch wenn nicht Lichtstark. Sie spricht auch gerne über ihr UWW und fügt gerne einen Link mit bei und vergisst dabei den DICKEN Minuspunkt, es verzeichnet wie eine Tonne am unteren Ende 🙂

      • Canon hat einen Adapter, mit dem auch die DSLR-Objektive an die EOS-M Kameras geschraubt werden können.

        Das hat sich noch nicht bis zu Ihnen herumgesprochen?

        Merkwürdig!

      • Lassen Sie es mal gut sein.

        Jedes Zoom verzeichnet und das umso stärker, je kürzer die Brennweite und je größer der Zoombereich ist.

        Diesbezüglich ist das EF-M 11-22 übrigens ebenfalls ein sehr gutes Objektiv. Ich habe wirklich gestaunt, wie gering die Verzeichnungen sind.

        Heutzutage werden Verzeichnungen übrigens in der Kamera oder mit der EBV korrigiert.

        Da muss man bei der Objektiv-Konstruktion keine Abstriche mehr bei Auflösung und CAs machen, nur um wie zu Zeiten von Film eine geringe Verzeichnung zu erreichen.

        Aber zum Glück sind Sie ja hier der Fachmann, der meine Unbedarftheit entlarvt.

        An welcher Universität machten Sie doch gleich ihren Ingenieurwissenschaftlichen Abschluss?

      • Carina wenn Sie lesen könnten wäre es schon mal von Vorteil , weiter oben wo Sie der Meinung waren man soll die Kameras vergleichen und nicht die Objektivauswahl erwähnte ich “ es sei denn man steht auf Adapter“
        Da können Sie rum eiern wie Sie wollen Fakt ist, Canon hat die kleinste Auswahl an Objektiven ( ohne Adapter) und Lichtriesen = Fehlanzeige
        Aber was solls, lichstarke Objektive können Sie scheinbar hantieren, Sie arbeiten mit AF scheinbar sind sie mit MF auch überfordert 🙂 ich gehe mal davon aus das ihre Cam auch “ A“ steht und manchmal wählen Sie ein Motivprogramm aus.
        So und jetzt sollten sie wieder Testberichte lesen oder Buntstifte und ein Lineal fotografieren….

        „Canon EF-M hat die kleinste Auswahl an Objektiven im Vergleich. Durch einen Adapter kannst du aber alle Canon DSLR-Objektive mit Autofokus verwenden. Das ist keine Optimallösung, aber interessant für Canon DSLR Vorbesitzer.“

        „Fuji hat das hochwertigste Objektivsortiment im Vergleich und deckt fast alle Bedürfnisse ab, besonders bei den Festbrennweiten. Als einziger Hersteller hat Fuji außerdem eine verlässliche Objektiv Roadmap. du merkst leider am anspruchsvollen Preis, dass Fujinon-Objektive für Fortgeschrittene sind.“
        (Quelle: flokutus)
        hier wurden alle Hersteller nach Objektiven verglichen

      • Sabrina, aus ihren Link von Digitalkamera

        „Im Weitwinkel zeigt sich die typische starke Tonnenform, laut Labor mit 2,5 Prozent gut sichtbar (siehe Diagramm aus dem Labortest unten), aber auch da haben wir schon schlimmeres gemessen. Bei mittlerer und langer Brennweite fällt die Verzeichnung zwar minimal aus, zeigt jedoch eine leichte Wellenform“

        und hier im Vergleich das überteuerte Fujion 10-24

        „Auch die Verzeichnung ist hervorragend auskorrigiert, lediglich am kurzen Brennweitenende ist überhaupt eine geringe Verzeichnung von knapp über 0,5 Prozent Tonnenform messbar, subjektiv ebenfalls völlig unauffällig.“

        nun sagen Sie bestimmt “ Digitalkamera“ sei Fuji finanziert

    • Zitat:
      „FOTOTEST: Canon EF-M 18-55 f3.5-5.6:
      (…)
      Zweitens: Beugungserscheinungen verringern die Auflösung bereits ab Blende 7,1. …““

      FOTOTEST – Das sind echte Profitester.

      Was man bei FOTOTEST nicht zu wissen scheint
      Die Beugung besteht immer bei allen Blenden!
      https://de.wikipedia.org/wiki/Beugungsunsch%C3%A4rfe

      Allerdings: je höher die Auflösung des Sensors ist, desto eher macht sich die Beugung in einer Verminderung der durch den Sensor möglichen Auflösung bemerkbar.

      Die kritische Blende liegt bei 24 Mpx APS-C Sony/Nikon etwa bei f6,3, bei Canon APS-C stellt man f5,6 ein, um die maximale Auflösung zu erreichen.

      Bei 16MPX an APS-C ist es Blende 7,9 bei Sony/Nikon und bei Canon stellt man eine niedriger (größer) ein, also 7,1.

      Schließt man die Blende weiter, dann sinkt die vom Objektiv an den Sensor gelieferte Auflösung durch Beugungsunschärfe.

      Öffnet man die Blende, dann steigen an den Rändern Vignettierung und Randabfall. Die Schärfentiefe sinkt.

      Die kritische oder auch förderliche Blende ist dabei der beste Kompromiss. Es ist die kleinste Blende, bei der noch kein Auflösungsverlust durch Beugungsunschärfe eintritt.

      Bitte nicht diesen Testzeitschriften blind glauben.
      Die werden oft von den Herstellern dafür bezahlt, ihre Produkte in einem möglichst guten Licht erscheinen zu lassen.
      Auffällig ist auch, wenn bei Produkten eine einzelne Eigenschaft auffällig stark hervorgehoben wird und andere für das Fotografieren wichtige Eigenschaften nur mit Zurückhaltung oder gar nicht angesprochen werden.

      Deshalb:
      Selber testen!

    • Zitat:
      „ColorFoto: Canon EF-M 18-55 f3.5-5.6:
      Datum: 05.07.2013
      60,5 von 100 Punkten
      Platz: 19 von 28
      „Viele Vergleichsmöglichkeiten bieten sich nicht, aber dennoch überzeugt das Standardzoom an der EOS M nicht wirklich. Zu groß ist der Unterschied zwischen Mitte und Ecken. Der wird zwar abgeblendet etwas kleiner, aber das ist in Anbetracht der Beugungsunschärfe, die bei Blende 11 bereits die Bildmitte der 55-mm-Brennweite verschlechtert, kaum praktikabel. Dazu kommt die satte Verzeichnung von fast fünf Prozent im Weitwinkel. …““

      Vergleichen Sie mal mit den von DXOmark veröffentlichten Testergebnissen:
      https://www.dxomark.com/Lenses/Canon/Canon-EF-M-18-55mm-F35-56-IS-STM-mounted-on-Canon-EOS-M—Measurements__819

      Der große Unterschied zwischen Bildmitte und Ecken der ist wohl frei erfunden.

      Das mit der Verzeichnung dürfte zutreffend sein.
      Objektive werden der hohen Sensorauflösung geschuldet heute mit der Priorität auf hohe Schärfe, geringe CAs und gleichmäßiger Vignette konstruiert.
      Die Verzeichnungen werden heutzutage entweder bereits in der Kamera oder dann mit der Bildverarbeitung korrigiert.
      Das ist also kein Mangel.

      Zur Beugungsunschärfe hatte ich mich bereits geäußert.

      Es gibt keine einzige EOS-M deren Sensor eine derart geringe Auflösung hat, dass man da Blende 11 einstellen könnte wenn man die Auflösung des Sensors noch bedienen will.

      Bei 12 MPx an APS-C liegt die förderliche Blende übrigens bei F9.

      Die Canon M mit der niedrigsten Auflösung ist die EOS M (1) mit immerhin 18Mpx.
      Dort kann die Blende maximal bis etwa F7,1 geschlossen werden, wenn das Objektiv die Auflösung des Sensors noch bedienen soll.

      Colorfoto scheint als Informationsquelle also auch nicht sonderlich geeignet zu sein.

    • Die Dritte:

      „FOTOTEST: Fujinon XF18-55 f2.8-4:
      Datum: 30.10.2015
      „super“ (91,1 von 100 Punkten) 5 von 5 Sternen
      „Testsieger“
      Platz: 1 von 4
      „bei allen Blenden und Brennweiten eine unerwartet hohe und konstante Auflösung im Bildfeld. Keine Schwäche, kein Durchhänger im Testlabor“

      Verraten Sie mir doch bitte,
      – welche Auflösung genau mit „unerwartet hoch“ gemeint ist
      – und was man erwartet hat

      Und was wäre eine „Schwäche“, ein „Durchhänger“ im Testlabor?

      „Lediglich beim visuellen Bildeindruck werden die gut aufgelösten hellen Details minimal überstrahlt und etwas weicher als abgeblendet wiedergegeben. Das fällt aber erst in der 100% Monitordarstellung auf.“

      100% Monitordarstellung ist aber der Standard, sonst braucht man sich eine Kamera mit dieser Sensorauflösung gar nicht erst zu kaufen.

      Fallen Ihnen nicht diese Widersprüche in diesem Colofoto-Bericht auf.

      Werbung wie bei Hautcreme:
      „klinisch getestet“
      Was dabei konkret herauskam …

      • Tja Sabrina, 100% Ansicht genügt vollkommen, wird bei Fotowettbewerben auch so gehandhabt. Allerdings empfehle ich Ihnen für beste Qualität einen Eizo Bildschirm, um auch wirklich alle Details zu sehen. Ist allerdings etwas teuer.

  • Schilderung meiner Erfahrungen; habe seit vielen Jahren NIKON Spiegelreflex-Kameras (APS-C und Vollformat), diverse Objektive und einiges anderes Zubehör. Seit vier Jahren Ausflug zu den DSLMs mit dem Olympus-System (E-M1, E-P5 und E-PL3), welches ich vor einem halben Jahr komplett gegen Fujifilm-System getauscht habe, in dem Glauben, mir eine deutlich bessere Qualität einzuhandeln. X-T2 und X-E2; Objektive 10-24 mm F4, 18-55 mm F2.8-4, 18-135 mm F, 55-200 mm F und Festbrenntweiten 23 mm F2.0 und 27 mm F2.8.
    Der erste Schock, bereits nach zwei Tagen Softwareschaden der X-T2; kann ja mal sein, daher beim Fachhändler in ein funktionierendes Exemplar eingetauscht. Aber bald die Ernüchterung; den ganzen Hype, ja diese überschwängliche Euphorie kann ich überhaupt nicht nachvollziehen. Die X-T2 zickt häufig, reagiert nicht auf einschalten, dann mal wieder problemlos, dann freezed sie ein, dann wieder den Akku raus, damit sie reagiert. Habe die neueste Firmware draufgespielt, sie reagiert trotzdem immer wieder nicht. Auch nerven die fummeligen Einstellrädchen unter dem ISO- und Zeitwahlrad. Die angeblich so gute Ergonomie ist nur wirklich gut, wenn man einen Handgriff dazukauft.
    Ich habe bei einer Bergwanderung in den Berchtesgadener Alpen die X-T2 mit Zoom 18-55 mm und Weitwinkel 10-24 mm dabeigehabt; zuhause am PC war ich in der größeren Ansicht zum Teil entsetzt über die Bildqualität; verschwommene völlig klecksige Baumsilhouetten, Absaufen von dunklen Bildbereichen, Ausfressen von Lichtern. Zum Glück hatte ich meine D7200 mit dem Objektiv 16-80 mm F2.8-4 dabei; das war eine Offenbarung; sie schlug die Fujifilm hinsichtlich Bildqualität um Längen.
    Der einzige Vorteil der Fujifilm war, dass sie mit Objektiv etwas leichter ist als die D7200 mit Ojektiv. Ich bin ziemlich enttäuscht von der X-T2 und den Objektiven. Das Beste ist noch das 55-200 mm und gut noch das 18-135 mm. Mittlerweile häufen sich auch die Berichte über zum Teil massive Probleme mit der X-T2 im Netz, nachdem sich der erste Hype etwas gelegt hat. Da wird von Freezen der Kamera berichtet, wenn man den Batteriegriff und best. SD-Karten verwendet. Ja hallo, geht´s noch? Ich hab doch keine Lust, die ideale Kombination austesten zu müssen. So etwas kenne ich von anderen Kameras nicht. Oder zum Teil über deutliche Probleme mit dem Autofokus (obwohl sie eine DSLM ist). Einfach mal googeln, die Fujifilm-Foren sind mittlerweile voll davon.
    Jedenfalls werde ich mich auf eine Fujifilm in einem Urlaub mit Einmaligkeitscharakter (z. B. Safari o. ä.) sicher nicht verlassen, da nehme ich tausendmal lieber meine DSLRs mit, welche absolut zuverlässig funktionieren und die bessere Bildqualität liefern.

    • Ich meckere zwar manchmal über Sony, weil ich da mit den Objektiven nicht glücklich geworden bin.
      Aber die Kamera von Sony (A6000) hatte zumindest keine Fehler, auch wenn ich deren Autofokus für verbesserungswürdig halte.

      Bevor ich mir die Sony gekauft hatte, schaute ich auch im Internet, ob ich Fotos von Fuji finde, aus denen man brauchbare Hinweise auf die Bildqualität bekommt.
      Aber ich hatte nur in der Auflösung heruntergerechnete stark JPG-komprimierte Fotos ohne Textur gefunden.
      Und dann war da noch der hohe Preis, sowie die Tatsache, dass es doch Bildverarbeitungsprogramme gibt, die mit dem X-Trans-Sensor nicht umgehen können bzw. ihn nicht unterstützen.
      Das hat mich damals bewogen, Fuji von vornherein nicht in die engere Auswahl zu nehmen.

      Was ich aber hier lese, hätte ich vorher keinem Hersteller zugetraut.
      Und bei den Preisen die Fuji aufruft, erwartet man einfach auch eine Qualitätskontrolle, die von vornherein vermeidet, dass fehlerhafte Produkte in den Handel kommen.

      • „Was ich aber hier lese, hätte ich vorher keinem Hersteller zugetraut.
        Und bei den Preisen die Fuji aufruft, erwartet man einfach auch eine Qualitätskontrolle, die von vornherein vermeidet, dass fehlerhafte Produkte in den Handel kommen.“

        muss mal kurz überlegen….nein stimmt die Käufer einer Nikon D600/610 die sie für kleines Geld erworben hatten waren alle wunschlos glücklich 😂 mit der Canon 70D hatten wohl auch so einige Probleme mit dem Autofokus 🙄 aber das sind natürlich alles Hersteller wo die Cams nichts kosten und wo die Qualitätskontrolle voll funktioniert….einige drehen voll am Rad

      • Mirko da muss ich Ihnen Recht geben.

        Die Probleme mit der D600 hatten mir damals noch etwas Nachdenkzeit bezüglich eines Kaufs verschafft, was dann dazu führte, dass ich für mich persönlich keinen Vorteil mehr im Kleinbildformat sah.

        Das war genauso nicht gut.

        Es ging damals um Ölflecken, die man aber erst bei weit geschlossener Blende sah, wenn ich das noch richtig in Erinnerung habe.

        Zur 70D kann ich nichts sagen. Damals war ich noch Nikon-Nutzer.

    • Interessante Info MaVi. Auf DKamera.de kann man eigentlich sehr schöne Vergleiche zwischen vielen verschiedenen Kameras ziehen. Dort schaue ich immer mal wieder gerne. Natürlich wird immer nur bei gleicher Blende getestet (auch auf das verwendete Objektiv kommt es an), aber trotzdem sind die Vergleiche zumindest aufschlussreich (weil man es direkt nebeneinander sieht) und sicher nicht komplett „daneben“. Die Nikon D7200 ist von der Bildqualität her, wenn überhaupt, sicher nicht viel schwächer, als eine Fuji XT-2 oder XT-20. Auch bei einer Canon 80D oder bei der hier offensichtlich viel gescholtenen EOS M3 sehe ich gerade bei RAW Aufnahmen fast überhaupt keinen Unterschied (zumal noch dazu bei Canikon mit den vermeintlichen „Scherbenlinsen“ getestet wurde) . Und wir reden hier von 100% Ansichten. Bei JPG’s gibts schon eher Unterschiede. Aber einen signifikanten Quantensprung, der bei all diesen Diskussionen hier vermutet werde könnte, kann ich bei der Fuji nicht ausmachen. Ich denke alle 3 von mir hier genannten Hersteller haben sehr gute Kameras (gleiches Segment/Preisklasse) im Stall und man sollte sich vom Marketing einzelner Firmen nicht zu sehr blenden lassen. Vertrauen Sie dem System dass Ihnen vom Gefühl (und Freude) her am Meisten zusagt. Dann machen Sie auch weiterhin sehr gut Bilder.