Fujifilm Objektive Top

Fujifilm lässt EUCH über die nächsten Objektive abstimmen – das sind die 14 Kandidaten

Fujifilm hat heute im Rahmen des „Focus on Glass – Untold Stories” Events 14 Objektivkonzepte vorgestellt. Jetzt dürft ihr abstimmen, welche davon tatsächlich gebaut werden sollen.

Bei dem heutigen Event hat Fujifilm 14 Objektive gezeigt, die allesamt (noch) nicht in Entwicklung sind, sondern bislang lediglich Ideen des Produktplanungsteams darstellen. Die Community soll nun mitentscheiden dürfen, welche dieser Konzepte es tatsächlich in die Entwicklung schaffen.

Fujifilm übergibt damit einen Teil der Entscheidungsgewalt an die Fotografinnen und Fotografen da draußen – und das nicht zum ersten Mal. Schon 2019 hatte Fujifilm beim X Summit die Community befragt, welche Objektive sie sich wünscht. In den Jahren danach kamen tatsächlich mehrere Objektive auf den Markt, die thematisch den Wünschen aus dieser Umfrage entsprachen – darunter das XF 18mm f/1.4 R LM WR und das XF 33mm f/1.4 R LM WR.

Auch 2024 wiederholte Fujifilm die Aktion, wenn auch in kleinerem Rahmen. Bei der CP+ 2024 wurden 10 Objektive „under study” gezeigt, allerdings durften damals nur rund 200 eingeladene Journalisten abstimmen. Einige dieser zehn Objektive sind mittlerweile Realität geworden.

Die Aktion 2026 geht nun einen großen Schritt weiter: Erstmals ist die Abstimmung komplett öffentlich. Jeder kann hier auf der Fujifilm-Website seine drei Favoriten aus den 14 gezeigten Objektiven wählen. Zu jedem Objektiv hat Fujifilm auch schon ein paar grobe Details veröffentlicht. In unseren Augen ist das eine richtig coole Sache für die gesamte Fujifilm-Community.

Diese 14 Objektive stehen zur Wahl

Lichtstark:

  • XF 33mm f/1.0 – Fujifilm hatte dieses Objektiv schon einmal geplant und wegen der Baugröße gestrichen. Neuer Anlauf, am liebsten sogar mit f/0.95. Geschätzte 800–1.000g.
  • XF 18-50mm f/1.4 – Ein Zoom mit durchgängig f/1.4. Fujifilm selbst sagt: technisch extrem anspruchsvoll. Bei f/2.0 wäre es realistischer, aber träumen darf man ja. Rund 700–800g.
  • XF 16-80mm f/2.8 – 5-fach-Zoom mit durchgängig f/2.8, idealerweise in der Größe des aktuellen f/4-Modells. Gewichtsziel: 400–500g.

Fujifilms beliebtestes Objektiv bekommt gleich drei mögliche Nachfolger-Konzepte:

  • XF 35mm f/1.4 WR II – Gleiche Optik wie das Original, aber mit Wetterschutz. Nur 190–200g.
  • XF 35mm f/1.4 WR II mit schnellem, leisem AF – Wie oben, aber mit modernem AF-Motor.
  • XF 35mm f/1.4 II mit neuem optischen Design – Komplett überarbeitete Version. 250–300g.

Superzoom:

  • XF 14-140mm f/3.5-6.3 – Hochwertiges Superzoom für alle, die mit einem Objektiv auskommen wollen. Nur 350–450g.

Charakter-Objektive:

  • XF 16-50mm f/2.8-4.8 – Mit Gegenlichtblende sauber, ohne Blende bewusst kreatives Ghosting und Flares.
  • XF 90mm f/2 APD – Apodisationsfilter für butterweiches Bokeh, wie beim legendären XF 56mm f/1.2 APD.
  • XF 23mm, 35mm, 50mm f/2 mit Messing-Gehäuse – Inspiriert von einer Fujinon-Linse von 1954.
  • Manuelles Fokusobjektiv (23mm, 35mm oder 50mm) – Kompakte MF-Optiken ohne AF-Motor, ideal für die Messsucherkameras im Fuji-Lineup. Nur 200–300g.
  • Soft Focus Objektiv – Weichzeichner-Look durch eine poröse Blendenöffnung.
  • Cine Prime Objektive T1.2 – Vier Cinema-Festbrennweiten (16mm, 23mm, 33mm, 56mm) für Filmschaffende.

Der heimliche Star: Die Dual-Brennweite

  • XF 18mm und 30mm „Travel Mini” – Inspiriert von der Fuji Cardia Mini Travel Kamera. Statt zu zoomen, wechselt man zwischen zwei Festbrennweiten. Da kein Zoombereich abgedeckt werden muss, könnte die Optik ziemlich lichtstark und trotzdem kaum größer als ein Pancake ausfallen. Nur 100–200g.

Jetzt abstimmen

Die Abstimmung ist wie bereits erwähnt ab sofort auf der offiziellen Fujifilm-Website live. Jeder kann seine drei Favoriten aus den 14 Konzepten wählen. Die Ergebnisse sollen direkt in die Entscheidung einfließen, welche Objektive in die Entwicklung gehen. Wer das komplette Event nachschauen möchte, findet die Aufzeichnung hier auf dem YouTube-Kanal der Fujifilm X Series.

Natürlich ist die Abstimmung ist kein verbindliches Versprechen. Aber die Vergangenheit hat gezeigt, dass Fujifilm diese Signale ernst nimmt – sowohl nach der 2019er als auch nach der 2024er Umfrage wurden Konzepte tatsächlich in die Tat umgesetzt. Wann hat man schon mal die Gelegenheit, einem Kamerahersteller direkt zu sagen, was er als Nächstes bauen soll?

Welche Vorschläge findet ihr am spannendsten und wofür stimmt ihr ab?

via: Fujirumors

guest
70 Kommentare
älteste
neueste
Feedback
Zeige alle Kommentare
Benjamin

Ich finde alle nicht sehr ansprechend, aber ich fotografiere auch nicht mit Fuji. Ein Äquivalent zu Sonys 20-70/4 bei irgend einem anderen System fände ich mal sehr schön zu sehen. Wenn man ein hochwertiges Standardzoom mit mehr als 24mm Weitwinkel möchte, ist man beinahe gezwungen, zu Sony zu gehen (das Lumix 20-60 ist glaube ich die einzige Alternative, aber am Tele schon wieder merklich kürzer). Wenn man den Crop-Faktor und die geringere Freistellung bei APS-C berücksichtigt, wäre das rechnerische Äquivalent also grob ein ein 13-47 mm f/2.6 – mit ansehnlicheren Zahlen vielleicht ein 13-45 f/2.8. Dann würde ich mir ernsthaft überlegen, zu Fuji zu wechseln, weil ein solches Zoom den Kern meiner Ausrüstung für die Reisefotografie darstellt.

Raphael

Ein XF 16-50mm 2,8-4,8 gibt es doch schon??

Interessant finde ich das XF 18-50mm 1,4, XF 14-140mm und XF 16-80mm f2,8

Was mir fehlt wäre ein neues Makro das nicht so schwer ist wie das XF 80mm 2,8 und ein lichtstarkes UWW.

Mirko

Ganz logisch, Das Soft Focus Objektiv 📷😎 Das alte Fujinon (M42) fehlt mir noch, selten und im guten Zustand immer noch teuer 🫰 Die Neuauflage dürfte aber gerne f2.0 haben anstelle von f4.0

BEN

Die Cineobjektive reizen mich sehr. Leider werden die in der Umfrage erwartungsgemäß nicht sehr hoch abschneiden, weil die meisten User eher fotografieren. Aber die Fujis sind halt auch hervorragende Videokameras. Die Cine-Reihe überhaupt in der Umfrage auftauchen zu lassen, finde ich trotzdem gut. Möglicherweise deutet es darauf hin, dass Fuji vielleicht doch noch eine reine Videokamera im S35/APSC plant, adäquat zur Eterna 55 im Mittelformat.
Ansonsten würde ich das 18-50 1.4 super finden, weil ich sehr oft unter schlechten Lichtverhältnissen filme. Ich bevorzuge Zooms vor Festbrennweiten bei meinen Reisefilmen, da sie flexibler sind und zu häufiger Objektivwechsel vermindert wird.

Adrian

Ein neues 18mm F2 wäre nicht schlecht…

Daniel_S

Viele interessante Sachen dabei.
Ich könnte mir aber durchaus vorstellen, dass für Sterneküche abgestimmt, aber anschließend doch Hausmannsküche gekauft wird.

joe

Also mal im Ernst, da muss man doch die ganze Marketing Abteilung rausschmeißen, wenn die keine Ahnung haben, was die Kunden wollen. Tun so als würde man den Kunden Ernst nehmen,aber in Wirklichkeit haben sie schlicht keine Ahnung.

Leonhard

Lieber Dr. Joe, ja wo kämen wir denn da hin, wenn Firmen sich dafür interessieren würden, was Kunden wollen?

Kunden nimmt man nicht ernst, viel ernster wird es, wenn man keine hat.

Weißmacher waren im Marketing schon immer wichtiger als Weißabgleich und was meinereiner haben will geht deneneiner aber genau da hinten rumm vorbei.

Meinereiner hätte gerne ein GF 100-400mm, durchgehend Lichtstärke 2.0, nicht schwerer als 1.000gr. und nicht teurer als 1.000 Eurosen. Dumme Fragen wie “ja wie sollen wir denn so etwas bauen” lehnt meinereiner ab, schließlich sind die doch die Entwickler und nicht meinereiner. Hoffe ich habe denen mit meiner Antwort dienen können!

Thomas Müller

Also joe, mich würde ja mal interessieren, wie Deiner Meinung nach eine Marketingabteilung zu Informationen kommen soll, was ihre Kunden in Zukunft haben wollen?

joe

Hallo Thomas, ich habe 24 Jahr im Marketing gearbeitet, bei dem grössten Brillenglashersteller der Welt, dem führenden Büröstuhl Produzenten und dem grössten Vitamin Hersteller mit einem Marktanteil von 48% und 19 Jahre teilweise parallel dazu an der FHNW u.a. Kurse für Marketing und VWL gegeben. Und niemals haben wir eine Umfrage gestartet, was wir produzieren sollen. Alle drei Firmen waren innovativ und wir haben den Journalisten gesagt, warum dieses oder jenes Produkt essentiell oder von Vorteil ist. Gerade Roche Vitamine hat ALLE Trends bzgl Vitamine und Ernährung gesetzt von denen du jemals gehört hast. Bei uns gingen die Journalisten ein und aus. Wer sollte es denn besser wissen was gut ist, als zum Beispiel ein Pharma und Vitamin Produzenten der die schlausten Köpfe unter Vertrag hat? Oder Brillen und Brillengläser, der Trend kam nicht von den Kunden, sondern haben wir, also die Industrie gesetzt. Bürostühle werden auch nicht von Kunden geplant, sondern von Orthopäden und Ingenieuren. NIKE fragt auch nicht, welche Schuhe sie produzieren sollen. Canon fragt mich auch nicht welche Kamera oder welches Objektiv gebaut werden soll, sondern fragt ausgewählte Profis, was in ihrem jeweiligen Bereich gebraucht wird um ihre Arbeit zu verbessern und zu erleichtern.

Leonhard

Tolle Erfahrungen, lieber Dr. Joe, erlaube mir nur mal kurz darauf hinzuweisen, dass es hier je nach Gewerk, wie Alfred sagen würde, zu gewissen Unterschieden im Marketing kommt. Bei Bürostühlen kommen erst einmal feste Größen, an denen kein Hersteller vorbei kommt: Maße und Gewichte des menschlichen Körpers, welche man aus Tabellen ermitteln kann und zum großen Teil Vorgaben der Berufsgenossenschaften, welche auch nicht verhandelbar sind, braucht der Stuhl 5 Beinchen muss man sich über Stühle mit 4 Beinchen keine Gedanken mehr machen. Was ein armer Stuhl aushalten muss entscheidet der BMI und nicht der Hersteller, wenn Stühle massenhaft unter Feinkostfriedhöfen zusammen brechen soll dies nicht gut fürs Firmenimage sein sagen Leute, die welche kaufen. Brillen ist wieder eine ganz andere Baustelle, genau genommen mehrere: Bei Brillen, welche Leute kaufen, weil sie sich damit für “schöner” halten ist es eine andere Baustelle als bei Sehhilfen, welche getreu der Devise “später wird der Doktor sagen, dieses Kind muss Brillen tragen” gekauft werden. Wenn meinereiner eine Brille braucht, dann kauft meinereiner eine Brille, egal, ob mir letztendlich auch nur eine von diesen Blindschleichengestellen gefällt oder auch nicht. Zur Pillenindustrie hält sich meinereiner nun bedeckt, hier stellt sich nur die Frage “gut für wen… Weiterlesen »

Frank

Im Prinzip dürfte die Firma Fujifilm auch wissen, was ihre Kunden gern hätten. Allerdings vollzieht sich ein Wandel weg von der Fotografie, hin zur Videografie. Damit dürfte die Nachfrage an schweren, multifokalen Objektiven abnehmen, zugunsten von kleinen, leichten Objektiven.
Da Fujifilm nicht wissen kann, wieviele Fotografen noch die lichtstarken variablen Brennweiten benötigen, halte ich es für verständlich, daß der Hersteller das abfragt. Kein Hersteller weiß, wieviele verkaufte Kameras noch aktiv genutzt werden, oder eher als Zweitkamera ihr Dasein fristen, oder gar im Schrank schlummern.
Und nicht zuletzt ist des doch auch geschickt vom Unternehmen, dem Kunden das Gefühl zu vermitteln, er könne die Fertigung mit seinem Wunsch beeinflussen. Die Marketingabteilungen der Hersteller sind ja nicht nur dazu da, Kundenwünsche zu eruieren, sondern auch das Haben-Wollen zu wecken. Das kann ja weit über das hinaus gehen, was der Kunde wirklich braucht.

joe

Natürlich Frank, aber das machen die grossen erfolgreichen Firmen anders. Im Übrigen hat immer der Recht, der erfolgreich ist, und das scheint Fuji ja zu sein, dennoch halte ich es nicht für wirklich professionell

Thomas Müller

Hi joe, das mag ja sein, dass in den Firmen, in denen Du tätig warst das anders gelaufen war. Das kann unterschiedliche Gründe haben, beispielsweise weil man in der Entwicklungsabteilung einen anderen Ansatz hatte, aufgrund welcher Informationen man die zukünftige Produktplanung vornimmt. Vielleicht aber auch, weil man es als Blösse empfand Kunden nach deren Wünschen zu fragen. Bei den Bürostühlen kann es auch sein, dass man den Kunden die Fachkompetenz nicht zutraute über ergonomisch sinnvolle Merkmale der Stühle abzustimmen. Wie auch immer, ich sehe es nicht als unprofessionell sondern höchstens als unkonventionell an, wenn man seine Kunden nach deren Produktwünschen fragt. Besser und genauer kann man doch gar nicht erfahren, was am Markt ankommt und dann auch mit vergleichsweise hoher Wahrscheinlichkeit gekauft wird. Anders als Nikon und Canon dürfte es unter Fuji X-Kunden auch kein hoher Anteil an professionellen Fotografen geben. Zudem müssen die Bedürfnisse professioneller Fotografen bei weitem nicht mit den Wünsche von Amateurfotografen übereinstimmen. Also selbst wenn Canon sich solche Informationen bei seinen Profikunden einholt, muss das ja nicht mit dem übereinstimmen, was Hobby- und Amateurfotografen sich wünschen. Was soll beispielsweise ein Profifotograf an Infos liefern, welches Reisezoom oder welche Einstiegskamera am Markt ankommt? Fasst man dies alles… Weiterlesen »

joe

@Thomas und Mirko, also ich kenne die Motivation von Fuji nicht, aber offensichtlich haben sie nicht genügend inhouse Kompetenz. Wahrscheinlich ist es eh nur ein Marketing Gag und sie haben für sich sowieso schon entschieden was sie machen werden. Unabhängig davon, wie ich bereits geschrieben habe, sie haben ja Erfolg , damit haben sie recht, denn das ist die Währung die zählt. Ich würde es halt anders machen. Betonung auf MACHEN!

Mirko

Joe, hat Canon irgendein außergewöhnliches Objektiv im Programm ? Ich meine damit nicht die Qualität oder Lichtstärke etc. nur hört man hier doch immer wieder …. das xte 24,35,50mm…Objektiv von Hersteller A,B,C usw. Warum haut Canon denn nicht einfach eine Portraitlinse mit Softfocus raus… einfach machen 😉

joe

Gibt es schon seit Jahren, sogar zwei! 85/1.2 DS und 100/2.8 mit variablem Softfokus

Mirko

Joe, gemeint war aber so eine Ausführung 😉 (steht ja auch so in der Liste) Bei der X Serie gab es ja das 56/1.2 als Normal oder eben als APD Version

comment image

Leonhard

Sehr richtig, lieber Thomas, wie wahr, wie wahr!

Beim Verkauf stellt sich ja auch die Frage: Verkaufe ich an Endkunden oder verkaufe ich an Leute, welche die Dinge letztendlich selber eigentlich gar nicht nutzen, die hübschen jungen Damen im Brillenladen haben zwar alle eine Brille auf dem Näschen, obwohl die meisten Dämchen wahrscheinlich gar keine brauchen.

Der Kameramarkt ist im Wandel, sieht man an unsereiner: Wir haben aktuell eine R1, eine R5II und eine Fuji GFX 100II und nicht nur wir. Dummerweise nutzt es Fuji da rein gar nichts, wenn sie wissen, was Profis brauchen, die brauchen wenig, weil sie im Gegensatz zu meinereiner Brauchen durch Können ersetzen.

Und dann kommt da noch etwas, was man Stichologie (oder wie dieser Quatsch wieder heißt) nennt: Wenn ich Dich frage, was Du haben willst dann erkennst Du daran ein Interesse von meinereiner an Deiner Meinung, ob ich es wirklich wissen will steht dann auf einem ganz anderen Papier. Was nun, wenn sich durch solche Umfragen einige Leute eine Fuji zulegen, obwohl sie es gar nicht vor hatten?

Mirko

Also ich besitze kein einziges Fujinon Objektiv und ich weiß nicht ob Fuji überhaupt weiß wie viele zb. nur Voigtländer Objektive benutzen. Von daher kann ich so eine Frage schon nachvollziehen ob man reine MF Objektive anbieten soll oder eben nicht.

BEN

Ich kann mir vorstellen, dass Fuji schon auf die Wünsche der User hört. Zumindest werden sie Tendenzen ablesen. Warum soll eine Entwicklungsabteilung auch an Kundenwünschen vorbei entwickeln? Ich sehe da keinen Sinn drin, so eine Umfrage für nichts zu machen und dann Kunden zu enttäuschen. Möglicherweise werden da schon zwei, drei Vorschläge in die Produktion gelangen. Alle sicher nicht.

Helikopter

Also, es wundert mich, dass ein Marketingfachmann nicht erkennt, was der Sinn der Aktion ist. Es geht doch nicht darum, herauszufinden, was potentielle Käufer möchten und dann die Entwicklung daran anzupassen, sondern schlicht um Kundenbindung. Fuji weiß recht genau, welches die nächsten Objektive sind, die auf den Markt gebracht werden, aber ich fühle mich als Fujianer doch richtig ernst genommen, wenn die erwartbaren Zooms und Kleinobektive, die auf den ersten Plätzen landen werden und für die ich möglicherweise gestimmt habe, erscheinen. Und Fuji hat einen medienwirksamen Aufhänger für die Werbung, einschließlich Alleinstellungsmerkmal. Insgesamt sehr cleveres Marketing.

joe

Es wundert mich schon, dass ein Fuji Fan nicht merkt, was tatsächlich dahintersteckt, Fuji schreibt 13 Objektive auf und fragt, welches davon wollt ihr und die schlauen potentiellen Kunden glauben tatsächlich ihr Wunsch geht demnächst in Erfüllung , aber auf Fuji “Weihnachten” wird man noch lange warten müssen, denn Fuji selbst weiss offensichtlich nicht wo es langgeht und sie haben noch nicht einmal mit der Entwicklung begonnen. Das kann man kompetent, kundennah und clever nennen, aber da muss man schon eine grosse Portion Naivität besitzen um auf diesen Bauerntrick hereinzufallen. Die Konkurrenz weiss damit auch, woran Fuji arbeitet und dass man noch ewig Zeit hat zu reagieren. Du glaubst wirklich, dass das schlau ist? Hast du von Sony gehört, dass sie an einem genialen 28-70/2.0 arbeiten um kurz darauf ein weiteres Highlight mit dem 50-150/2.0 nachzuschieben oder zur Überraschung aller eine Kamera mit GS, rausbringen? Die einen, Fuji, schwatzen, die anderen, Sony, können und machen.

Leonhard

Wobei zwischen Fuji und den anderen Herstellern aber ein klitzekleiner Unterschied besteht!

Fuji sind die “Helden der C-Klasse”, können sich solche Kundenbefragungen leisten und wecken damit keine schlafenden Hunde. Wieso ist auch einfach erklärt: Im Bereich des C-Sensor arbeitet Canon vermutlich an so gut wie nichts und Sony an nicht wirklich viel mehr.

Eine Befragung zur GF-Reihe wäre noch unproblematischer, die ginge Canon hinten rumm und Sony am Arsch vorbei!

joe

Leonhard, ob sie sich es leisten können oder nicht, wie gesagt, die einen schwatzen, die anderen können+ machen!

Leonhard

Jein, lieber Dr. Joe, jein!

Je nach Produkt hast Du erst mal zwei Grundmöglichkeiten: Die einen fragen den Kunden, was er denn haben möchte, die anderen bauen und schwätzen es dem Kunden hinterher auf.

In einem der von Dir angegebenen Bereiche halten sich ja Firmen ganze Heerscharen von schwätzenden Hausierern, die dem “Vormund” der Kunden erklären sollen, warum die neue Wunderpille so wundervoll sein soll, wäre dies anschaulich evident bräuchte es diese Armee ja gar nicht.

Könner und Macher haben hin und wieder das Problem, die brauchen in den Firmenzentralen dann riesige Teppiche, damit sie da die ganzen Fehlentscheidungen drunter kehren können, ohne dass der Winkel zu steil wird und das Büro zur Bergstrecke. Die R5II z.B. ist eine ganz tolle Kamera, hätte man allerdings den Bedarf besser einschätzen können, dann hätte man sich die eine oder andere Rabattaktion sparen können. Meinereiner spricht auch Firmen nicht die Kompetenz ab, nur weil die ihr Marketing anders machen als ich es gemacht hätte, weil ich keinerlei Ahnung habe, welche Überlegungen hinter den Entscheidungen gestanden haben.

joe

Leonhard, du machst einen ganz grossen Denkfehler, ein Produkt, das noch nicht einmal entwickelt ist kann man nicht kaufen, weil es nicht da ist. Bei einem Produkt das existiert, habe ich die Wahl zu kaufen oder nicht zu kaufen. Bei Fuji muss ich hoffen und warten, bei den anderen wird geliefert!

Leonhard

Lieber Dr. Joe, Du verstehst hier etwas nicht!

Die beste Werbung ist jene, die mich nichts kostet und trotzdem eine große Reichweite erzielt. Hier steht ein Artikel, was Fuji macht und das Fuji seine Kunden befragt und wir reden uns die Köpfe heiß. Dies lesen tausende von Leuten, also den Artikel, nicht unsere Kommentare.

Wie lange Objektiventwicklungen dauern und was die kosten wissen wohl 99% der Leser nicht, trotzdem lesen sie es und freuen sich, dass Fuji seine Kunden ernst nimmt. Was kommt und was nicht werden wir alle irgendwann erfahren, 99% von uns werden dann dieses Artikel hier schon lange vergessen haben.

Ein genialer Werbespruch war z.B. “Dacia, das Statussymbol für Leute, die gar kein Statussymbol brauchen”, erzeugt im Kopf des Kunden den Satz: “Dacia, das Statussymbol für Leute, die kein Statussymbol bezahlen wollen”, also: “Ist zwar ein Statussymbol, aber ich muss den Status nicht bezahlen!”

Thomas Müller

Genau diesen Punkt wollte ich auch noch erwähnen, Leonhard, Du bist mir damit zuvorgekommen. Ich erinnere mich daran, auch zur Fuji X-E4 gab es vor einigen Jahren eine solche Umfrage, nachdem zunächst das Gerücht umging, Fuji wolle die X-E Reihe einstellen. Diese Onine-Umfrage ergab damals, dass sich viele Fuji-Nutzer weiterhin eine solch Kompakt Fuji im Rangefinder-Stil mit der aktuellen Fuji-Technik wünschen. Einige Zeit danach kam dann auch die X-E4 und sie war ständig vergriffen. Nun führt Fuji diese Serie sogar mit einer X-E5 fort.

Leonhard

Weitere Punkte wären dann noch: Unternehmensberatungen dienen in der Regel eher dazu, Entscheider abzusichern, damit die Aufsichtsräte sich hinterher nicht gegen den Entscheider entscheiden, kurzes Beispiel: Unsere Stadt möchte hier ein Parkhaus bauen, dazu hat man nun ein Fachgutachten angefordert, sinnfrei aber teuer. In diesem “Gutsherren-Erachten” gehen die von einer Auslastung von 50% p.A. aus. Hätte man die Knollenmäuse gefragt, die Monate über leere Parkplätze schleichen, ohne einen Schein schreiben zu können, einfach mangels Masse, die hätten über diese 50% nur müde gelächelt, anscheinend soll das Parkhaus an einigen Tagen im Jahr mit 1.000% belegt werden, um auf diesen Fantasiewert zu kommen. Bei z.B. Canon braucht man im Prinzip für verschiedene Modelle verschiedene Taktiken: Bei einer R1 mag es ja sinnvoll sein, mit den wenigen Profis, welche diese Kamera brauchen im Dialog zu stehen, bei einem Volumenmodel wie der R5II hingegen entbehrt diese Vorgehensweise nicht eines gewissen Schwachsinns, weil es in der Masse eher uninteressant ist, was einige wenige Profis wollen oder eben auch nicht, die Masse muss die Knipse wollen. “Bauknecht weiß, was Frauen wünschen!” Toller Spruch, nur wenn Bauknecht nicht weiß, dass heute fast genau so viele Männer Wäsche waschen wie Frauen fallen sie mit dem Spruch auf… Weiterlesen »

Ingo

Mhm, nicht so ganz, finde ich. Die großen Firmen können sich ein Spray and Pray leisten, Fuji muss schon etwas gezielter vorgehen. Was gibt es denn besseres, als die Kunden einzubinden? Allerdings sollten sie es diesmal besser machen und den avisierten Preis dazuschreiben. Sonst passiert das Gleivhe wie beim 2/200, viele wollten es und dann hat der Preis für APS-C einfach schockiert.

joe

Genau das ist das Problem bei dieser nicht gerade intelligenten Art einen Bedarf zu eruieren, das überlässt man, wenn schon, Marktforschungsunternehmen, dann erhält man alle relevanten Informationen. Du bestätigst meine Meinung über das Vorgehen von Fujis Marketing Abteilung.
Dass wir uns richtig verstehen, ich habe absolut nichts gegen Fuji, es geht ausschließlich um dieses, in meinen Augen, unprofessionelles Vorgehen in dieser Sache.

Thomas Müller

Und wie sollen das Marktforschungsunternehmen, die gar nicht wissen, wer Fuji-Kunde ist bzw wer mit Fuji fotografiert bewerkstelligen? Selbst wenn es diesen Marktforschungsunternehmen gelingen sollte, an Fuji-Kunden heranzukommen, worin besteht dann der Unterschied zwischen einer direkten Befragung von Fuji und der eines Marktforschungsunternehmen? Also ich würde nie einem mir nicht bekannten Marktforschungsunternehmen eine Antwort geben, bei einer Befragung vom Hersteller selbst aber schon deutlich eher. Aus meiner Sicht ist die Vorgehensweise von Fuji deutlich sinnvoller und auch cleverer, denn man erhebt für die eigene Entwicklungsentscheidung nicht nur Daten, man vermittelt dem Kunden auch den Eindruck, dass dieser ernst genommen und nach dessen Vorstellungen entwickelt wird. So amateurhaft wie Du es darstellst wird diese Vorgehensweise eines Unternehmens unter Fachleuten auch gar nicht gesehen, was aus den Links folgt, wenn man nach “Marketing Kundenbefragung” recherchiert.

Leonhard

Glaube es war Kotler der den Spruch von sich gegeben hat: “75% aller Marketingkosten sind für den A…. (etwas freie Übersetzung). Wenn ich wüsste, welche 25% zum Erfolg führen wäre ich der reichste Mann der Welt!” Was zeichnet einen solchen Menschen, Mitbegründer der modernen Marketingwissenschaft nun aus? Genau, lieber Thomas, dieses “wenn ich wüsste”, er weiß es nicht und deshalb führte er Dinge wie empirische Sozialforschung ein und ersetzte damit die Kaffeesatzleserei, kein dummer Ansatz. Meinereiner weiß eigentlich gar nichts, nur eines ist mir aufgefallen: In den letzten Jahrzehnten kamen in den USA Firmen quasi aus dem nichts, die könnten heute so manchen Pharma-Konzern aus der Portokasse kaufen und irgendwie wird meinereiner den Verdacht nicht los: Anscheinend setzten die genau auf diesen Ansatz, den Fuji hier versucht. Was haben all diese neuen Giganten gemeinsam? Genau, Geld interessiert die eher einen Scheißdreck, Marktmacht ist der Schlüssel, dann kommt die Kohle von selbst in die Schüssel. Wieso würden die keinen Pharma-Konzern kaufen? Richtig, anstatt sich die hohen Kosten für Forschung und Entwicklung an die Hacke zu hängen warten die ab, bis mit Produkten Geld verdient wird und dann sind sie dabei, denn auf anderer Leute Arsch durchs Feuer reiten steigert die Gewinne… Weiterlesen »

joe

Glaub mir, die sind in der Lage das herauszufinden und sachlich zu bewerten, die stellen auch die richtigen Fragen. Siehe Ingos Post, das ist das entscheidende Problem. Die Frage kann doch nicht sinnvoll beantwortet werden, wenn ich frage: welches von den Objektiven wollt ihr? Preis, Gewicht/Grösse, Zeitpunkt um nur ein paar Punkte zu nennen sind doch wesentliche Punkte. Kaufst Du noch, wenn dein Wunsch Objektiv statt erwarteter 1000.-€ 2000.-€ kostet oder statt 400g, 1kg wiegt oder…? Ich hoffe ich habe meinen Standpunkt jetzt klar gemacht. Für mich ist das milde ausgedrückt, unprofessionell.

Leonhard

Glaub mir, lieber Dr. Joe, wenn die was rausfinden könnten, dann würden die herausfinden, was keiner wissen will!

Weil was wäre das Ergebnis? Genau, letztendlich haben alle Kamerahersteller folgendes Problem: Wenn die mit Fakten anfangen, dann verkaufen die faktisch nichts mehr. Der Markt ist seit Jahren so ausgelutscht, was die Fotografie von 90% der Menschen betrifft, wer da nicht den Bedarf deckt, welchen er gerade selbst erfunden hat, der kriegt sein Gelumpe nicht mehr verkauft.

Das RF 24-105mm 2.8 ist ein einzigartiges Objektiv, eine Wunderwaffe, mit welcher man viele Festbrennweiten und sogar Makro ersetzen kann. Was uns keiner sagt: Der Klopfer ist auch alleine so schwer wie mehrere Spezialobjektive zusammen und kostet, wenn man genau schaut auch genau so viel wie die anderen Objektive zusammen. Ist zwar auch wahr, sagt uns aber keiner!

Thomas Müller

Nein, sie sind nicht in der Lage. Nikon und Canon fragen bei ihren Profikunden nach, zu denen haben sie aufgrund von Serviceverträgen Kontakt. Aber die können ihnen auch keine Auskunft geben, welches Produkt für einen Einsteiger besonders interessant ist. Für Firmen wie Fuji, die vor allem an Amateurfotografen verkaufen, besteht ein solcher Kontakt zu Profifotografen höchstens in einem sehr geringem Umfang, die sind auf andere Methoden der Marktabklärung angewiesen.

Im übrigen, Ingo hatte Dir widersprochen, falls Du das nicht bemerkt hast. Er hatte lediglich kritisiert, dass Fuji bei dem 2/200 ursprünglich zu wenige Infos bei der Abstimmung angegeben hatte.

Stefan Zimmermann

Ich schreibe den Zeitpunkt der TOP 3 (5.3.2026, 23:59 Uhr) mal hier auf, um es, wenn es final ist, nochmals mit dem Endergebnis zu vergleichen und zu sehen, ob sich die aktuellen Favoriten noch verändert haben. Ich bin mal gespannt und auch wie hoch die votes so gehen.

#1 XF16-80mmF2.8 (1900 votes)
#2 XF18-50mmF1.4 (1871 votes)
#3 XF18 and 30mm (1607 votes)

joe

Und welchen Schluss zieht man daraus? Die Kunden helfen einem auch nicht weiter! Statt Zeit mit Umfragen zu verlieren, einfach MACHEN!

Thomas Müller

joe, der Schluss ist doch einfach zu ziehen. Aus 13 zur Auswahl stehenden Objektiven werden die von Stefan angeführten Objektive die grössten Chancen haben am Markt von jenen Kunden angenommen zu werden, die sich tiefer mit ihren X-System beschäftigen. Fuji wird sicherlich nicht alleine aufgrund dieser Umfrage die Produktplanung vornehmen. Eine wichtige Information kann sie aber dennoch sein.

joe

Das heisst dann aber auch, sie haben noch gar nicht mit der Entwicklung angefangen und es dauert noch mindestens 2 Jahre bis die Objektive kommen. Übrigens, weshalb sind vor 5 Jahren Fotografen zurück zu Canon, wegen einem Nischen Modell, dem 28-70/2.0 und nicht wegen einer Umfrage was braucht ihr, sondern nach dem Motto, das KÖNNEN wir.

Thomas Müller

Ich denke, dass es dies nicht heissen muss. Fuji gibt sehr konkret Brennweiten, Lichtstärken und Gewichtsbereiche an. Das kann man nur, wenn man bereits eine Vorentwicklung und Machbarkeitsstudien betrieben hat.

joe

Thomas, die haben keine Vorentwicklung – im Sinne wir müssen es nur noch bauen – für 13 Objektive gemacht, dazu haben sie nicht die Ressourcen, das machen nicht mal Canon und Sony und wurde auch in den Firmen in denen ich gearbeitet habe, nie in so einem Umfang gemacht, man hat zwei maximal drei Alternativen bearbeitet und nach Machbarkeit überprüft und dann blieb eine übrig. Da deine Wunsch Objektive vorne liegen, schauen wir in einem Jahr, wer von uns beiden recht hat.

Thomas Müller

joe, “Vorentwicklung” ist etwas ganz anderes als was Du mit “wir müssen es nur noch bauen” meinst. Vorentwicklung meint eine prinzipielle Kontruktion, um die Machbarkeit insbesondere zu einem bestimmten Zielpreis abzuklären. Pro Lösung schluckt das auch nicht grosse Resourcen und insbesondere mit den heutigen Hilfsmitteln ist das noch einfacher bzw schneller zu bewerkstelligen. Bei den Firmen mit denen ich zu tun habe, ist das völlig übglich, daß man gleichzeitig mehrere Alternative Konstruktionen/Funktionsprinzipien nach ihrer Sinnhaftigkeit abklärt und sich dann für eine Lösung entscheidet, die anschliessend komplett durchkonstruiert wird und in den Prototypenbau geht. Wenn Du Dir die Liste der Objektive anschaust, sind das auch keine Alternativen für ein einziges Produkt, so wie Du es mit denen drei Alternativen für ein Produkt beschreibst. Fuji gibt verschiedene – teilweise völlig verschiedene – Objektivtypen an und fragt einfach ab, bei welchem Objektivtyp die Kunden für sich den grössten Bedarf sehen. Bei den Pillen haben die Kunden ja auch Bedarf für Mineralien UND für Vitamine und eine Magnesiumtablette ist kein Substitut für eine Vitamin D Tablette. Es sind auch nicht meine Wunschobjektive, es sind die Objektive, die ich am interessantesten finde. Insgesamt verstethe ich Dein Problem nicht, denn die Vorgehensweise von anderen Unternehmen, ist… Weiterlesen »

Thomas Müller

3 Tage später stimmt diese Reihenfolge immer noch. Ich hatte auch für die ersten beiden gestimmt. Das 16-80mm/f2,8 dürfte es am Markt schwer haben, denn das 17-70mm/f2,8 von Tamron ist ein richtig starker Konkurrent. Ein 18-50mm/f1,4 wäre im Fuji-X Universum vermutlich einzigartig. Auf den Preis bin ich aber mal gespannt, ein Schnäppchen wird es ganz bestimmt nicht sein.

Alfred Proksch

Lichtstark muss es sein, klein, leicht und kosten darf es natürlich auch nichts. Nie da gewesene Bildqualität ist selbstverständlich.

Schön das der zukünftige Kunde seine Wünsche äußern kann.

Mein Wunsch das Soft Focus Objektiv – Weichzeichner-Look durch eine poröse Blendenöffnung – damit ist wahrscheinlich eine Sieb-Blende gemeint.

WRDS

Fette f1.0 oder f0.95 Objektive sind doch sinnfrei für APS-C. Wer stark freistellen will geht zu Vollformat. Ist dann sogar günstiger. Fujifilm soll endlich alle Uralt Objektive mit lahmen AF Motoren aktualisieren.

O.G.

Da fällt mir das 18mm mit Blende 2,0 ein.
Schaut man auf Seiten der Online Fotoläden verlangt man dafür immer noch 550,00€ Neupreis.
Uralt Antrieb und nicht abgedichtet.
Das könnte eine tolle kompakte Alternative zum zu großen XF28mm 1,4 werden.

Mein Nikon Z 28mm 2,8 bekommt man für 200,00€, Canon RF 28mm f2.8 STM für 300,00€.

Mirko

Dann solltest Du dir auch mal das KLEINGEDRUCKTE bei deinen Z 28/2.8 durchlesen 😉

O.G.

“Die Staub- und Spritzwasserfestigkeit des Objektivs kann nicht in allen Situationen und unter allen Bedingungen garantiert werden.”

Was anderes habe ich auch nicht erwartet aber immer noch besser als kein Schutz.

WRDS

Genau. Steht auch bei anderen Herstellern.

Frank

Es geht aber nicht nur um die Dichtigkeit eines Objektivs, sondern auch um Lichtstärke, Randabdunklung und Schärfe im Randbereich. Niemand wird erwarten können, daß bei einem Verkaufspreis von 270.- Euro alle Werte auf einem Spitzenniveau liegen.

O.G.

Ich halte mich da an das Prinzip von gut genug und das kann ich von meinem Objektiv auch behaupten.
Zu dem Preis erhält man eine gute Abbildungsqualität und ein fast verzerrungsfreies Objektiv was mir die wichtigste Objektiveigenschaft ist.
Scharf genug bilden eigentlich fast alle heute ab. Das homöophatische an mehr in Verbindung mit schweren Objektiven….da verzichte ich drauf.

O.G.

Ich halte mich da an das Prinzip von gut genug und das kann ich von meinem Objektiv auch behaupten.
Zu dem Preis erhält man eine gute Abbildungsqualität und ein fast verzerrungsfreies Objektiv was mir die wichtigste Objektiveigenschaft ist.
Scharf genug bilden eigentlich fast alle heute ab. Das homöophatische an mehr in Verbindung mit schweren Objektiven….da verzichte ich drauf.

Mirko

Scheinbar lässt sich bei diesen Objektiv die “Korrektur” garnicht deaktivieren, was soll mir das nun sagen 🤔

O.G.

Weiss ich auch nicht was mir das sagt. Vermutlich weil das Objektiv per Software von der Kamera korrigiert wird wie viele andere heutzutage auch und wenn das gut gemacht ist auch problemlos. Also, warum abschalten?

Mirko

Weil früher,ohne Software, solche Objektive als “Gurken” bezeichnet wurden 😉 Es ist halt keine optische Meisterleistung, wie auch zu diesen Preis. Das hat jetzt nichts mit Nikon zu tun aber zB. bei den preiswerten Fujinon XC 15-45 kann ich es sehen wie stark bei 15mm die Software eingreift und alles hübsch rechnet.

O.G.

Früher war einmal. Wie ein Objektiv heute zu guten Abbildungsleistungen kommt ist mir egal soweit das Ergebnis stimmt. Ich habe noch ein 50mm Ai-s welches natürlich perfekt optisch korrigiert ist. Letztlich zählt aber das was hinten raus kommt um das mal mit Helmut Kohl zu sagen.

Mirko

Na so aufwendig (wie behauptet)kann der Schutz dann auch wieder nicht sein. Wehe dem der das Kleingedruckte nicht gelesen hat und dann bei Nikon damit im Regen steht 😉 Obwohl bei diesen Preis kann man sich auch gleich wieder ein Neues kaufen 🫰

O.G.

Nochmal, besser als gar kein schutz. Mit dem Objektiv kannst du dich problemlos mal in den Sprühregen o.ä. leichten Regen stellen. Wolkenbrüche meide ich auch. Bei Starkregen hätte ich u.a. probleme mit Wassertropfen auf der Linse.

Mirko

…glaubst Du das ich in meinen ganzen Leben noch nie im Nieselregen fotografiert habe 😉

O.G.

Zeichnet Dich schon mal als nicht Schönwetter Fotograf aus.
Gefällt mir.

Leonhard

Meinereiner hätte gerne ein Objektiv mit zuschaltbarem Filter, der dann überflüssige Dinge wie z.B. Bekleidung entfernt.

Bitte jetzt nicht die Frage, ob dies mein Ernst sei!

Wieso sollte meinereiner auf von denen nicht ernst gemeinte Fragen ernst gemeinte Antworten geben?

Mirko

Meine Meinung …
Kommentare unter Leica Artikeln ungeschlagen Platz 1, Platz 2 geht definitiv an Fuji 📷

Leonhard

Nur kein Neid, haben die sich redlich verdient!

Alter Kaufmichmännerspruch: “Wer Kunden einseifen will macht nichts als Schaum!”

Allerdings hat meinereiner hier auch eine etwas andere Wahrnehmung als Deinereiner.

Auch bei “Canons Märchenecke” geht es doch recht ordentlich zur Sache, auch hier halten die ihre Marktführerstellung recht gut.

joe

Genau!

Xiyang

Schade, nichts davon interessiert mich leider.

Ich hätte mir ein Teleobjektiv Prime oder Zoom gewünscht, welches schnelleren AF unterstützt. Mal die alten Objektive überarbeiten oder was neues.

Oder mal ein Makro mit größerem Abbildungsmaßstab oder 120mm, leichter wäre auch schön.

Steffen

Für meine Einsätze ganz klar das XF 18-50mm f/1.4

Rolf Carl

Abgesehen vom Suppenzoom ein klarer Trend: Es werde Licht!

Reinhard Riek

Ich würde mir ein 100er oder 2000er Spiegelobjektiv mit M42 Montierung wünschen, und das Teil sollte auch noch unter Hunderttausend Euro zu haben sein.
Aber das wird nicht passieren, dafür sind die Hersteller viel zu gierig.

Photografix Newsletter

In unserem kuratierten Newsletter informieren wir dich regelmäßig über die wichtigsten News und Gerüchte aus der Welt der Fotografie.

Wir senden keinen Spam und teilen niemals deine E-Mail-Adresse.
Erfahre mehr in unserer Datenschutzerklärung.