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Fujifilm lässt mit der neuen X-H2 die Muskeln spielen

Fujifilm hat die X-H2 vorgestellt und lässt mit dem neuen 40-Megapixel-Sensor die Muskeln spielen. Alle Details im Überblick.

Fuji X-H2 offiziell vorgestellt

Die Präsentation der Fuji X-H2 im Rahmen der Fuji X Summit in New York ist keine Überraschung gewesen, schließlich war schon seit längerer Zeit bekannt, dass Fujifilm das Schwesternmodell der X-H2s am 8. September 2022 vorstellen möchte. Auch einige wichtige Spezifikationen der X-H2 waren im Vorfeld schon durchgesickert, doch am Ende sind es ja bekanntlich die kleinen Details, die den Unterschied ausmachen – und auf die wollen wir hier so gut wie möglich einen Blick werfen.

Die Fuji X-H2 ist schon jetzt vorbestellbar bei: Calumet | Foto Koch | Foto Erhardt

Doch zunächst einmal die wichtigsten technischen Daten der X-H2 im Überblick:

  • APS-C-Sensor (BSI-CMOS) mit 40 Megapixeln, 5-Achsen-Bildstabilisator
  • Erste X-Trans-Kamera mit Pixel-Shift-Modus für 160-MP-Bilder
  • X-Processor 5
  • Minimale Verschlusszeit: 1/180.000 Sekunde
  • Serienbildgeschwindigkeit: Maximal 20 fps
  • Low-ISO: 125 (64)
  • Elektronischer Sucher: 5,76 Millionen Bildpunkte, 0,8-fache Vergrößerung, 120 fps
  • Display: 3 Zoll, voll beweglich, 1,62 Millionen Bildpunkte, Touch
  • Videos: 8K 30 fps, 4K 60 fps, Full HD 240 fps
  • Akkulaufzeit: 680 Bilder
  • Sonstiges: HEIF-Format
  • Preis: 2.250 Euro

Das Herzstück: Der 40-Megapixel-Sensor

Der neue 40-Megapixel-Sensor ist natürlich ganz klar das Highlight der Fuji X-H2 und die Komponente, mit der sich die neue DSLM von anderen APS-C-Kameras abheben soll. Fujifilm spricht davon, dass sich die Bildqualität der X-H2 „jenseits der Grenzen des APS-C-Formats“ bewegt und neue Maßstäbe setzen wird.

Erreichen will Fujifilm das nicht nur mit dem Sensor an sich und all den Details, die er zu liefern im Stande ist, sondern auch mit einer beweglichen Lagerung des Sensors. Diese bewegliche Lagerung ermöglicht zum einen den fast schon obligatorischen 5-Achsen-Bildstabilisator (gleicht 7 Blendenstufen aus), zum anderen macht sie die Fujij X-H2 aber auch zur ersten X-Trans-Kamera mit einem Pixel-Shift-Modus. Hier werden in einer externen Software bis zu 20 Bilder zu einem hochauflösenden Foto mit einer Auflösung von 160 Megapixeln zusammengesetzt.

Auch bei den ISO-Werten hat Fujifilm nachgebessert, so beginnt der ISO-Bereich der X-H2 am unteren Ende nämlich schon bei ISO 125 bzw. bei ISO 64 im erweiterten Bereich.

Geschwindigkeit und Autofokus

Normalerweise würde man bei einer hochauflösenden Kamera wie der X-H2 nicht die allerhöchsten Geschwindigkeiten erwarten, trotzdem weiß uns die X-H2 hier teilweise zu überraschen. So fällt die minimale Verschlusszeit der Kamera mit 1/180.000 Sekunde beispielsweise extrem kurz aus. Auch die Serienbildgeschwindigkeit ist mit 20 Bildern pro Sekunde (elektronischer Verschluss, 1,29-facher Crop-Faktor) bzw. mit 15 Bildern pro Sekunde (mechanischer Verschluss) angenehm flott. Diese 15 fps mit mechanischem Verschluss können für 1.000+ JPEGs, 1.000+ komprimierte RAWs oder 400 unkomprimierte RAWs gehalten werden.

In Sachen Autofokus ist die X-H2 der X-H2s auf dem Papier in einem Punkt sogar überlegen, so besitzt sie nämlich mehr Phasen-Autofokus-Messfelder, was der Genauigkeit zugutekommen soll. Ansonsten erkennt der Autofokus Gesichter, Augen, Tiere, Flugzeuge und sonstige Fahrzeuge.

So ganz kann die X-H2 mit der X-H2s in Sachen Geschwindigkeit am Ende aber natürlich nicht mithalten, da ist die X-H2s mit ihrem Stacked-Sensor einfach deutlich besser aufgestellt. Das macht sich beispielsweise bei den Autofokus-Berechnungen pro Sekunde oder beim Rolling-Shutter bemerkbar, der bei der X-H2s bei 1/180 Sekunde und bei der X-H2 bei 1/88 Sekunde liegen soll. Auch bei der Serienbildgeschwindigkeit mit elektronischem Verschluss ohne Crop-Faktor ist die X-H2s mit ihren 40 Bildern pro Sekunde den 13 Bildern pro Sekunde der X-H2 meilenweit überlegen.

Videos mit 8K-Auflösung

Auch das war im Vorfeld schon bekannt: Die Fujifilm X-H2 ist in der Lage, 8K-Videos intern mit 30 fps (ProRes 422) aufzuzeichnen. 4K-Videos werden mit maximal 60 fps, Full-HD-Videos mit maximal 240 fps gespeichert.

Verwendet man einen externen Rekorder via HDMI, kann die X-H2 8K-RAW-Videos (12-bit) in Apple ProRes RAW oder Blackmagic RAW ausgeben. Fujifilm spricht von mehr als 13 Blendenstufen Dynamikumfang, außerdem stehen F-Log und F-Log2 zur Verfügung. Der kleine externe Lüfter, den man schon von der X-H2s kennt, wird im Übrigen auch mit der X-H2 kompatibel sein. Das sollte vor allem bei 8K-Videos zu längeren Aufnahmezeiten führen.

Viele Merkmale von der X-H2s übernommen

Rein äußerlich übernimmt die X-H2 quasi alle Merkmale der X-H2s. Das bedeutet zum Beispiel, dass wir es mit einem EVF mit einer Auflösung von 5,76 Millionen Bildpunkten und einem seitlich neben das Gehäuse klappbaren 3-Zoll-Display mit einer Auflösung von 1,62 Millionen Bildpunkten zu tun bekommen. Auch wird die Fuji X-H2 wieder auf die klassisch analoge Bedienung verzichten – die wird man dann bei der X-T5 erhalten, zu der im Rahmen der Präsentation im Übrigen keine Details enthüllt wurde.

Das Gewicht der X-H2 beläuft sich auf 660 Gramm, die Abmessungen der wetterfesten Kamera betragen 136,3 x 92,9 x 84,6 mm. Fotos und Videos werden entweder auf einer CFexpress Typ B Speicherkarte oder einer SD-Speicherkarte (UHS-II) gespeichert.

Preis und Verfügbarkeit

Der Preis der neuen Fuji X-H2 wird bei 2.250 Euro liegen, verfügbar sein wird sie ab September 2022. Wahlweise kann man die Kamera auch im Kit zusammen mit dem XF 16-80mm f/4 OIS WR erwerben, der Aufpreis liegt hier bei nur 500 Euro. Das ist ein guter Deal, denn das Objektiv kostet im Einzelhandel eigentlich rund 900 Euro.

Optional kann man auch den File Transmitter Griff FT-XH (1.100 Euro) oder den Akkugriff VG-XH (430 Euro) als Zubehör für die X-H2 erwerben.

Zwei neue Objektive vorgestellt

Zusätzlich zur neuen APS-C-Kamera hat Fujifilm auch zwei neue Objektive vorgestellt. Das XF 56mm f/1.2 R WR wird ab September zum Preis von 1.200 Euro erhältlich sein, das GF 20-35mm f/4 R WR soll, ebenfalls ab September, mit einem Preis von 2.800 Euro zu Buche schlagen.

Was haltet ihr von der neuen X-H2?

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ccc

Nice. X-H2, H2s oder T5 – ich denke einen von denen wird unsere nächste Kamera werden. 😃

Sabrina

Ich habe gleich mehrere davon bestellt, damit ich nicht jedesmal Objektivwechsel machen muss.

VaMiWa

Dachte nicht, dass ich der Erste mit einem Kommentar sein darf. In der Kürze liegt die Würze. Ich habe meinem Händler soeben eine verbindlichen Kauforder für die X-H2 gegeben. Ich gratuliere Fuji zur Kamera. Sie wird mir ein gutes Werkzeug sein und mich auf meinen Reisen begleiten.

Mirko

Ironie on der off ?

Mirko

oder

VaMiWa

nee, ernsthaft. Ich habe die Vor- und Nachteile in die Waagschale geworfen. Ihr seid auch ein bisserl Schuld. Insbesondere Maratony darf sich das in sein Freundschaftsbuch schreiben.

VaMiWa

Es wird aber so sein, das ich mich von allen anderen Fuji Kameras verabschieden werde und mich auf das neue Design einlasse. Das ständige Hin und Her nervt. Die Fuji’s H1 und H2 werden mich in Zukunft auf meine Reisen und Streettouren begleiten, die Canon R5 in die Fauna und Flora und Studio.

Maratony

Ich werde drüber nachdenken. 🤔😅
Aber warum hast du dann die XH2s weggegeben? Das Design und viele Werte sind ja gleich. Bei I einigen Dingen haben die jeweiligen Kameras die Nase vorn. Also warum die XH2?

VaMiWa

Die H2s kann nur schnell, aber ich kann mit der H1 auch 8 Bilder machen, das hat mir bisher gereicht. Die H2s macht keine besseren Bilder als die H1. Die H1 kann ich blind, ich habe mein Klappdisplay. Daher bleibt die H1. Warum die H2 und nicht die H2s: Die H2 kann 40MP, sie kann 125 Iso, sie hat einen besseren AF, sie kann Pixel Shift und sie kostet 500,- weniger. Mit den 500,- sind 4 Akkus und 2 Ladegeräte mit Stecker und Kabel finanziert und auch eine CF Karte. Die H2 hat für mich somit einen gewissen Mehrwert. Ich habe mir heute die Dinge die hier so gesagt wurden durch den Kopf gehen lassen. Ich mag halt das Retro Design der Fuji und war daher etwas stur. Auf der einen Seite vielleicht berechtigt, auf der anderen Seite muss ich mich ja wegen der R5 ja auch umstellen. Also stelle ich mich um und lasse mich darauf ein. Vielleicht wird es ja dennoch auch die T5. Ich bin deswegen ja nicht wankelmütig, ich habe ehrlich gesagt befürchtet, dass die H2 vieles nicht bekommt was angekündigt war. Wichtig sind die C1-C7 Einstellungen, da muß ich sagen, an die habe ich mich… Weiterlesen »

Thomas Müller

Ich gratuliere Dir zur neuen Kamera und zur schnellen Entscheidung. Du wirst mit der H2 sicherlich viel Spass haben, was sie an Merkmalen haben soll tönt wirklich sehr gut und interessant.

Ingo

Hi VaMiWa, warum ist der Autofokus der X-H2 denn besser? Welche Erfahrungen hast du denn mit dem Autofokus der X-H2s gemacht?

Mirko

dann sage ich mal Glückwunsch und allzeit gutes Licht und das die Kamera bald bei Dir eintrifft 📸

Rawbert

Also viel Aufregung um…

Sabrina

Sie kennen die Kamera doch gar nicht. Wie lange haben Sie bei Nichtgefallen Geld zurück Garantie vom Händler?

VaMiWa

Bin eben ein guter Kunde.

Mirko

also die ersten Aufnahmen vom 56/1.2 gefallen mir sehr gut, schönes Bokeh

Rawbert

Meinst du die bei FR verlinkten von ivanjoshualoh? Egal, hab jetzt genug andere gesehen – und stimme dir voll zu.

Mirko

keine Ahnung wo ich überall online war 😂 die Links die angegeben wurden und bei Fuji selbst

Maratony

Werde ich mir kaufen, allerdings war das vorher klar. Ich erwarte ein Arbeitsgerät, welches auf der Höhe der Technik ist. Abzuwarten sind die ersten Test bezüglich ISO Performance und AF Geschwindigkeit. Ich hoffe auf eine ähnliche AF Performance wie in der XH2. Bei der BQ mache ich mir kaum Sorgen, da könnte Fujifilm immer überzeugen. Jedoch werde ich warten (müssen) denn Kamera mit zusätzlich 2 bis 3 Akkus, Neue Speicherkarten und eventuell Batteriegriff sind wohl im Bereich von 3.000€. Linsen brauch ich zur Zeit keine, auch wenn ich mir in Zukunft was wünschen würde. Allerdings eher von Sigma: 50-100mm f1.8 und das 150-600mm 5-6.3.
Ansonsten sehe ich mich bei Fujifilm gerade in sehr guten Händen. Vorallem bei dem Preis von „nur“ 2250€ für die Kamera. Aber mal sehen was die ersten Nutzer berichten. Ist ja auch nicht immer alles Gold was glänzt.

Rawbert

Ja, spannend gerade beim AF: mehr Präzision oder schnelles Auslesen, der Prozessor ist doch der gleiche, oder?

Maratony

Prinzipiell schon, jedoch wird gesagt, dass der Stacked Sensor schneller auslesen kann.
Ich erwarte eine deutliche Steigerung zur XT4. Wildlife und Sport kann aber der XH2s ihr Steckenpferd sein. Die großen Extremsituationen habe ich ja im Grunde dann nicht.

Rawbert

Ich würde auch die 40MP-Version nehmen. Gefällt mir sehr und persönlich freue ich mich auf die xt-5, nicht unbedingt wg. der Bedienung, sondern der Größe.

Rawbert

Allerdings: X-H2S 120 AF-Berechnungen pro Sekunde, X-H2 ganze 26, X-T4 sinds 40. VaMiWa wird heute bestimmt noch ein paar Mal stornieren, bestellen, stornieren…

VaMiWa

Nö, die H2s war ein zur Verfügung gestelltes Gerät mit Kaufoption. Die H2 hat eine verbindliche Kauforder. Das macht den Unterschied 🙂

Cat

Wildlife? Kann Fuji bis heute nur im 3 Rang. Auch die neuen Kameras können keine Tiergesicht u Augenerkennung – das scheint bisher nur für Menschen gedacht.
Ich wüsste auch nicht welche Kamera von den neuen jetzt halbwegs geeignet wäre. Die Schnelle oder die höher auflösende. Ich schicke Voraus, ich gehe nicht für Tageslicht auf mechanischen Verschluss zurück – keinen Salto rückwärts!
Ich finde die Trennung etwas ungeschickt für meinen Bereich. Denn H2 wird RS haben und nie wirklich schnell sein und zusätzlicher Ausschnitt, den ich nicht beeinflussen kann.

Ich finde die XH2 sehr passend für Menschenporträts unter allen Lichtbedingungen mit dem neuen 1.2/56 mm mit 11 Lamellen und das mich relativ verzeichnungsfrei näher heran lässt, als jedes Vollformat (von hochschalten Macros mal abgesehen).

Maratony

Ich finde die Trennung gelungen und sinnvoll.
Ich kann aber die Xh2s nur aus fremden Tests beurteilen. Hierbei wird ein sehr guter AF, nah an der Z9 attestiert, der Gesichter, Tiere und Vögel sehr gut erkennt. Aber eigene Tests habe ich noch nicht gemacht. Ich glaube dem aber mal was ich in Videos gesehen habe.
Ich behaupte mal, dass das Problem nicht die Kamera ist, sondern die Objektive. Ein 600 f8 spricht kaum jemanden an. Das 100-400mm ist optisch limitiert, das 200 f2 sehr gut, aber viel zu kurz, selbst mit dem Kompromiss des Konverter.

Wenn ich Geld hätte, hätte ich beide Kameras und für jede ihren Einsatzzweck.

Rawbert

Das 600er soll rattenscharf sein und sich wohl gut verkaufen. Die gesehenen Bilder fand ich jedenfalls klasse.

Clemens Scholz

Sie zeigen aber auch deutlich die geringere Freistellung durch den hohen Blendenwert.

Rawbert

Echt jetzt? Bei mehr als 900mm VF-Äquivalenz?

Rawbert
Rolf Carl

Naja, Vogel vor weit entferntem Hintergrund ist jetzt nicht gerade ein Paradebeispiel. F8 würde ich nicht kaufen, es gibt auch noch andere Situationen.

Rawbert

Ja, das hast du Recht. Wollte jetzt auch nicht elendig lange suchen. Dennoch halte ich die 2/3 Blende mehr für verschmerzbar, erst Recht wenn man mehr als nur die Augen von was auch immer scharf haben will. Für reine Wildlife-Fotografen sicher nicht 1. Wahl, aber sonst?

Rolf Carl

Also ich halte das gar nicht für verschmerzbar, auch mit f6.3 ist mehr als die Augen scharf. In diesem Bereich zählt jede Drittelblende. Auch bei meinem 500 f5.6 könnte ich oft mehr Lichtstärke brauchen.

Übrigens, wer sonst als Wildlife-Fotografen kauft sich ein 600er?

Sabrina

Gibt es außerhalb der Werbeblase auch in der Realität Fotografen, die Fotos machen, bei denen alles außer den Augen unscharf ist?

Rolf Carl

Gibt es, mich z.B. Das ist in der Makrofotografie noch relativ häufig der Fall, die Schärfe genau auf dem Punkt, und der Rest verläuft in die Unschärfe. Ist momentan voll im Trend.

Dass Wildlife-Fotografen Lichtstärke brauchen, hat aber weniger mit der Schärfentiefe zu tun, denn die ist auf Grund der oft grösseren Distanz von mehreren Metern zum Motiv sowieso ausreichend, auch bei f2.8 oder f4, sondern weil sich dadurch hohe ISO-Werte wegen der benötigen kurzen Verschlusszeit vermeiden lassen.

Maratony

Naja, ich sehe da einfach die ISO als Maßgrad, Denn der Unterschied zwischen ISO 3200 und 5000 ist bei Fujifilm schon nicht zu verachten.

Sabrina

Hier sind doch schon die Zweige, auf denen der Vogel sitzt im Unschärfetiefen Bereich. Zudem ist der Vogel selbst alles andere als scharf. Dieser Fotograf hätte besser ein Smartphone verwenden sollen.

Rolf Carl

Nein, hätte er nicht sollen, denn dann wäre der Hintergrund auch noch scharf gewesen, was sehr störend wäre.
Dieses Foto ist gut aufgenommen: Es zeigt den Vogel in den Zweigen, die einen Rahmen bilden und auch mehrheitlich scharf oder beinahe scharf sind. Es zeigt also den Vogel in seiner natürlichen Umgebung, der Hintergrund hingegen ist angenehm unscharf. Wichtig ist, dass der Fokus auf dem Auge sitzt, das sollte auch in der 100%-Ansicht scharf sein. Der Rest des Vogels muss nicht unbedingt absolut scharf sein, und auch die Zweige nicht, denn das Wichtigste ist es, dass der Blick auf den Vogel im Bild gelenkt wird, und das ist hier der Fall, weil einen das Auge auf Grund der Schärfe wie magisch anzieht.. Ein sehr unruhiger Hintergrund hingegen, wie es bei einem Smartphone entsteht, weil alles von vorne bis hinten scharf ist, hinterlässt ein totales Chaos. Ich habe leider schon genug solche Fotos gesehen, die mir Bekannte gezeigt haben, und die waren einfach nur scheusslich. Wenn ich sie manchmal darauf aufmerksam gemacht habe und ihnen Beispiele von meinen Bildern gezeigt habe, kam jedes Mal das grosse Aha-Erlebnis.

Sabrina

Katastrophal schlechte Auflösung.

Maratony

Ja, hab ich letztens auch gelesen. Was ich damit meine, dass sich niemand ein solches Zoom wünscht. F8 bei 600mm, da freut sich niemand. Jeder hat sich eine 5-6.3 gewünscht.
Die Laute kaufen es, weil es kaum eine Alternative gibt. Das 100-400mm ist neu nicht viel günstiger und optisch viel schlechter. Mit Konverter hat es auch keine besseren Werte.
Ich würde mir das Objektiv auch kaufen wenn ich Geld hätte, am liebsten mit der XH2s, aber da fehlt mir das Geld. Ich hoffe auf eine Alternative von Sigma.

Rawbert

Fuji hat das Mal kommuniziert, dass sie sich bewusst für diese Konfiguration entschieden haben, weil die Vorteile die Nachteile überwiegen. Ich denke, dass sie durchaus fähig wären, mehr Lichtstärke anzubieten. Also am Know-how scheiterts nicht.

Cat

Und das ist es vielleicht auch was Fuji will – das jeder 2-3 Kameras kaufen soll.
Also wenn der AF wäre wie der an der Z9 – dann gute Nacht – aber Z9 versucht Toergesichter u Augen zu finden u je nach Licht klappt das auch gut.
Glaube nie Videos – das sagt meistens gar nicht aus und die wenigsten Leute sind erfahren u verwöhnt genug.

Maratony

Videos zeigen ja erstmal gerne den praktischen Einsatz, daher ist das schon eine Referenz. Das eine Z9 schlecht ist, kann wohl kaum behauptet werden. Wer in der XH2s eine R3 oder A1 für mehr als das doppelte erwartet wird vermutlich enttäuscht werden. Jedoch kann man sich darauf einigen, dass hier einiges richtig gemacht wurde.

Maratony

P. S. Was spricht gegen 2 Kameras? Hast du nur eine?

Cat

Keine zwei mehr von einem Hersteller! Bei mir haben immer Objektive die Präferenz.
Bei kritischem AF von Bewegungen ist eine Z9 nur bei Menschen u Sport sehr gut, bei Tieren liegt sie in der Trefferquote weit hinter D500 und noch weiter hinter OM-1, A1, R3, R7, R3. Nikon konzentriert sich auch ungewohnt stark auf Video – gleichmässig aber langsamer fokussierende Objektive.
Also Nikon ist schlicht nicht die erste Wahl. Sondern derzeit Canon.
Aber das nur nebenbei, ich habe es lange in allen Einstellungen und Hunderten Motiven ausprobiert und erfahrene Nikon-Kenner musste mir zustimmen und waren enttäuscht.
Bei Fuji wundere ich mich, dass Tiere praktisch ausgeklammert werden – Gesichter und Augen werden wohl nicht gesondert erkannt. Fuji sollte rasch ein 4.0/400 mm und ein 5.6/100-500 mm bringen – dann sehen wir weiter.

Maratony

Das ist dann der große Unterschied zwischen uns. Ich habe das Samyang 12mm f2 AF, 18mm f1.4, das 33mm f1.4, das 50mm f1 und das 80mm f2.8 Makro und dazu noch das 50-140mm f2.8 und das 100-400mm f4.5-5.6 mit 1.4er Konverter. Außer dem 100-400mm macht mich alles glücklich. Leider kann ich mir gerade und ich weiß auch nicht wann in naher Zukunft sonst, eine neue Kamera kaufen. Daher muss ich bei einer Firma bleiben und da bin ich zu einem Kompromiss gezwungen. Die XH2 scheint dahingehend der beste Kompromiss zu sein (mal sehen was Tests wirklich darüber berichten). Eine XH2s wäre ebenfalls für mich sehr interessant, am liebsten hätte ich beide und wäre für meinen Bereich mehr als ausreichend eingedeckt.
Klar gäbe es noch das ein oder andere Glas, aber das sind dann zukünftige Herausforderungen. Das beste benötige ich zudem nicht, weil ich a) nicht der beste bin b) es meine Finanzen sprengen würde und c) vieles nur für das Hobby relevant wäre, ich also nicht wirklich brauche.

Aber ein 400mm f4 und 100-500mm f5.6 /oder auch 200-500mm f5.6) würde ich sofort unterschreiben!

Clemens Scholz

Die weiter geschlossene Blende des neuen Zoomobjektivs fordert wahrscheinlich die höhere Autofokusfähigkeit der XH2S, um auch bei schlechteren Lichtverhältnissen noch zuverlässig fokussieren zu können. Eine Blende mehr an Lichtstärke würde dann den Nutzern älterer Fuji-Gehäuse helfen. Und warum denn keine Festbrennweite von 1:5,6 bei 550mm Brennweite, wie sie das Fuji-Patent vorsah? Mein langbrennweitiges Zoom wird fast ausschließlich (98%) bei längster Brennweite eingesetzt. Diese (etwas) einfachere Bauweise wäre gewichtssparend. Als weitere Verbesserung käme eine Bedruckung des Objektivtubusses im Tarnmuster in Frage, denn ein fast reinweisses Objektiv erkennen die Tiere schon auf sehr weite Entfernung.

Uwe Fuchs

die X-H2s kann Vögel, Tiere, normalen menschlichen Augenfocus, Flugzeuge, Fahrzeuge und das recht zuverlässig und schnell, ein unterschied wie Tag und Nacht zur X-T4 die nur einen mäßigen Augenfocus hat.

Mirko

habe das jetzt nicht so verfolgt, neuer Akkutyp oder der von der XT4 ?

VaMiWa

der von der X-T4

Sabrina

Sie verraten leider nicht, welches Feature Sie bei ihren bisherigen Kameras vermisst haben, welches die neue Fuji bietet.

Gunnar

Interessante Zahlen auf jeden Fall. Auf die ersten Erfahrungsberichte bin ich gespannt, wenngleich diese Kamera für mich – zumal Systemwechsel – natürlich nicht in Frage kommt. Eine Frage hätte ich aber: Wieviel Licht braucht man denn so, um bei 1/180000 s oder ca. 5.56 µs noch genug sehen zu können?

Maratony

Frag ich mich auch. Selbst mit meinem 50mm f1 komm ich selten über die 32.000. Ich sehe da nur Zahlen als Theorie, nicht für die Praxis.

Sabrina

Gute Frage. Um sowas habe ich mich noch nie gekümmert. Was will man damit eigentlich fotografieren,dass es derart geringe Verschlusszeiten braucht? Mir scheint, dass das niemand der normalen Fotografen jemals überprüfen kann.

daniel (schweiz)

was unterscheidet x-trans von sony’s pixel shift modus?

Maratony

Ich verstehe die Frage nicht.
XTrans ist der Sensor und Pixel Shift eine Methode um höherauflösende Bilder in der Kamera mit Hilfe des IBIS zu erzeugen.
Oder habe ich jetzt das nicht richtig verstanden?
Grüße

alex

Er meinte vermutlich weil sich das regelmäßige Pattern des Bayer Sensors von Sony von Fujis unregelmäßigem X Trans Pattern unterscheidet. Deshalb dachte manche bisher auch, dass deswegen bei X- Trans Pixel Shift gar nicht möglich sei. Wenn ich es in der Präsenation richtig verstanden habe löst es Fuji so, dass beim Pixel Shift immer um jeweils 0,5 Pixel verschoben wird. Ich bin da aber auch kein Experte und muss mir das mal noch im Detail anschauen.

daniel (schweiz)

danke fuer die antwort. ich danchte das x-trans, eine neuere art ist, pixel shift photos zu machen. als die metode von sony. bei meiner a7r-IV macht der ps modus 16 photos. der sensor wird zu erst um ein ganzes pixel verschoben. danach noch um halbe. wen alle 16 einzel photos zusammnen sind, gibt das ein photo von 240.8 mp. das hat dann eine groesse von 1.96gb in arq. und in tif in 16bit 1.45gb.
hier das sony video: https://www.youtube.com/watch?v=lwwzM81k5VE

Rawbert

Irgendwo gelesen, dass die 160MP aus 20 Einzelaufnahmen zustande kommen, wobei 5 Aufnahmen zu 4 Einzelaufnahmen kombiniert werden, wg. des anderen Farbfilterpatterns und daraus dann das Bild. Bei Bayer entfällt wohl der erste Schritt, also 5×4 vs 4×4.

Rawbert

Die Farbauflösung ist dann übrigens höher, als beim Bayer-Pixelshift.

Mirko

ich bin mal gespannt ob der Sensor auch in der XTxx und XE Serie zum Einsatz kommt, das wäre dann schon eine Ansage

Thomas Müller

Nicht vergessen, es existiert auch noch die S10, die ja auch einen Nachfolger erhalten soll. Was wäre denn für Fuji die Alternative zum Sensor der H2? Etwa weiterhin der Sensor T4/Pro3? Den hat ja die E4 bereits, da sehe ich für die E5 dann keinen Kaufanreiz für die Kunden. Ich sehe keine sinnvolle Möglichkeit als einen neuen Sensor auch für die kleineren Modelle. Einen dritten neuen Sensor kann ich mir wiederum nicht vorstellen, somit bleibt nur der 40MP Sensor. Der dürfte aber nur mit IBIS und Pixel-Shift Sinn ergeben, was wiederum für das kleine Gehäuse der E-Modelle für Fuji eine Herausforderung sein dürfte. Mehr als raten bleibt somit wirklich nicht, ich tippe jedenfalls auf den 40MP Sensor auch für die kleineren Modelle.

Mirko

naja Pixel-Shift müssten die kleinen Modelle nicht unbedingt erhalten, IBIS dürfte wohl nun Standard bei Fuji werden, finde es nur Granate wenn Fuji in der „Einsteigerklasse“ 40 MP anbietet (ist ja nicht negativ gemeint) und laut FujiRumors lösen die F2.0 Objektive diese Leistung auch auf. Also wäre doch eine XE5 mit F2.0 Objektiven eine kleine und hochauflösende Sache für „schmales“ Geld, wird man so bei den Mitbewerbern nicht so schnell finden (falls der Sensor durchgereicht wird)

Maratony

Glaube ich nicht, empfanden ich auch als unpraktisch. 40MP sind ja nicht nur praktisch. Ich kann mir vorstellen, dass der 26MP Sensor bleibt und ggf überarbeitet wird, bzw der Prozessor überarbeitet wird. Also dass die XE4 näher an die Performance der XT4 kommt.
für die XE5 und XT40 stell ich mir den 26MP Sensor vor, welcher ja sehr gut ist und als Anreiz einen IBIS vor. Ne XE4 mit besserem AF und IBIS wäre was. Bedenken muss man ja auch, dass diese Kameras nicht mehr als 1.000€ kosten sollten. Die XPro4 ud XT5 haben dann 40MP, wobei dann auch die XPro4 einen IBIS haben müsste. Beide haben die bekannten Unterschiede und aber auch viele Gemeinsamkeiten. Die neue X100 kommt dann auch mit 40MP, eventuell auch mit IBIS.
XH2 und XH2s ergeben dann das Ende der Nahrungskette im professionellen Bereich für Fujifilmnutzer.

Interssant finde ich nun das Portfolio von Fujifilm. Mit meinen Gedanken hätte man alles vom Profi bis für die Freizeit alles und dann im Preis von 900 bis 2800€.
Nicht schlecht!
Was fehlt ist eine konsequente Erweiterung des Objektiv Portfolios. Da fehlt leider noch einiges zum absoluten Glück.

alex

Was den weiteren Ausbau des Objektivangebots angeht mache ich mir bei Fuji spätestens seit der Öffnung des Mounts und dem zwischenzeitlich erfolgten Einstieg aller relevanten Drittanbieter inzwischen keine Sorgen mehr.

Maratony

Lichtstärke Telelinsen hat Sigma aber schon länger nicht mehr gemacht 🙄

Mirko

so wirklich dran glauben tue ich es auch nicht aber bisher wurde der aktuelle Sensor immer durchgereicht. Dann kommt noch das ganze Marketing Blabla hinzu, zB. warum sollte ich mir eine Systemkamera mit 26 MP kaufen wenn mein Handy schon 50 MP bietet usw. Ich persönlich nehme auch gerne noch meine XT1 zur Hand und habe keine Eile, finde es nur spannend

Alfred Proksch

So beginnt der ISO-Bereich der X-H2 am unteren Ende nämlich schon bei ISO 125.“

Alleine schon dieser Satz lässt mich bezüglich der Sensorausrichtung aufhorchen – dazu ein extrem schneller elektronischer Verschluss! Das macht im Zusammenhang mit Lichtstarken Objektiven einiges möglich!

Den Werbespruch: Fujifilm spricht davon, dass sich die Bildqualität der X-H2 „jenseits der Grenzen des APS-C-Formats bewegt und neue Maßstäbe setzen wird „ sogar den glaube ich.

Der geforderte Preis geht mehr als in Ordnung!

Thomas Müller

Interessant finde ich ja die auf Fujirumors veröffentlichte Liste der Fuji Objektive, welche die volle Auflösung des 40MP unterstützen. Darunter sind interessanterweise das 35mm/F2 und das 100-400mm von Fuji, die ja beide auch schon etwas älter sind. Gut, dass ich die bereits habe 😁.

Rawbert

Ja, finde ich auch, obwohl die Liste wahrscheinlich eher aus der Marketing-Abteilung kommt: Das xf27 ist nur als MK2 drin, obwohl optisch identisch mit dem Vorgänger, das xf14 fehlt, genauso das xf161.4, aber xf162.8 ist auf der Liste. Also einige Ungereimtheiten.

alex

So eine Liste vom Hersteller mit Verkaufsabsichten würde ich mal mit Vorsicht genießen 😉

Azzaro

Sollte die Liste richtig sein so wird die X-H2 für mich doch interessant. In einem der Videos von Fuji wurde unter anderem das 16-55 f2.8 verwendet…beim XF 70-300 und den anderen neuen Objektiven war mir das klar…spannend!
Wenn dann noch der Fringer Adapter mit Canon Glas performt…cool!
Es macht mich jedoch stutzig das dass XF 16-80 f4 nicht in der Liste auftaucht aber als Kit mit der X-H2 angeboten wird! 🧐🤨

Nicolas

So gesehen ist Fujifilm eigentlich der beste Kamerahersteller der Welt.

Maratony

😂 Jetzt braucht Fujifilm nur noch die besten Fotografen als Benutzer 😂

joe

Es braucht nur Käufer, egal wie gut die fotografieren und filmen! Auf jeden Fall interessante Daten auf dem Papier, wenn das so ähnlich in der Praxis funktioniert, kommt Fuji endlich aus dem Nischendasein heraus und macht SoCaNi ordentlich Konkurrenz.

Maratony

Ich glaube nicht dass sie ernsthafte Konkurrenz sind. Zum einen ist der Halbformatsensor nicht attraktiv genug und außerdem fehlt die Objektive hierfür um Kundenkreise zu erobern. Jemand mit Geld entscheidet sich nicht für eine XH2 und 56mm 1.2 II, sondern für R5 und RF 85mm f1.2.
Fujifilm hat mittlerweile gute Argumente, aber die haben die anderen auch.

Das beste ist eh immer relativ wenn man damit nicht zurecht kommt.

Sabrina

Wissen Sie, als ich 2016 keine Lust mehr hatte, bis zum St. Nimmerleinstag zu warten, das Nikon mal eine Spiegellose mit Histogrammvorschau und Wasserwage bringt, musste ich zwangsläufig das System wechseln. Da hatte ich also die Wahl zwischen Sony Canon, Olympus, Panasonic und Fuji. Dabei sind Fuji und Panasonic als erstes vom Zettel geflogen wegen schlechtem Preis/Leistungsverhältnis. Blieben Canon, Sony und Olympus. Olympus ist zweifellos interessant. Hatte aber bei Rauschen und Preis Nachteile. Blieben nur noch Canon und Sony. Ich hatte mich von der Werbung für Sony einlullen lassen und bin auch davon ausgegangen, dass die Qualität der preiswerten Objektive grundsätzlich in Ordnung sein würde. Das war aber zumindest bei meinem Exemplar nicht der Fall. Mit dem Autofokus (A6000) war ich nicht zufrieden, weil oft nicht genau. Ich einigte mich mit dem Händler auf Rückgabe. Nach einer Pause fragte ich bei Calumet, ob man sich die Canon EOS M3 mal anschauen, Testaufnahmen machen kann. Ich wollte nicht nochmal auf die Nase fallen. Parallel lief die Nikon D5100 mit dem 18-55 VR vom D5000er Kit. Im direkten Vergleich waren die Qualitätsunterschiede bei der Auflösung und anderen Objektiveigenschaften gravierend zugunsten von Canon. Bei der Dynamik verbuchte die Nikon in den Schatten keine… Weiterlesen »

Ingo

Die besten Fotografen sind doch schon hier versammelt ;-).

Thomas Müller

Ich habe mich auch gewundert, wie Maratony das in Frage stellen kann 😉

joe

Ingo, you made my day!

Sabrina

Dummerweise hat es die große Masse der Knipsografen nicht gemerkt.

Rolf Carl

Oder sie sind vielleicht doch etwas schlauer als gedacht …

Ralle Art

Der Wiesner Stephan, den hier keiner leiden kann hat die Kamera vorgestellt. Ist ein Riesen klopper. Größer als die neue hasselblad. Das 56 1.2 ist so groß wie das Canon 85 1.2! Sieht zumindest so aus. Wann fängt Fuji mal mit langen Linsen an? So wird das nichts. Wer braucht so eine große apsc Kamera? Wahnsinn

joe

„…Der Wiesner Stephan, den hier keiner leiden kann hat die Kamera vorgestellt…“ da gibt es gute Gründe dafür!
Gut die Kamera wiegt so viel wie die R5 aber das RF85 1.2 wiegt knapp 1,2Kg, das Fuji 56/1.2 um die 700g also nicht übertreiben!

Maratony

445g

Klar ist die Kamera groß. Man soll damit auch arbeiten können.

joe

Da hast du falsch Infos, ist wohl ohne Batterie etc

Rawbert

Er meinte das Objektiv.

Maratony

Hab mir gerade das Video angesehen. Kein Wunder wenn den niemand leiden kann.

joe

Habe es jetzt wegen dir auch noch angeschaut, also da muss schon noch etwas nachgebessert werden. Enttäuscht bin ich von den ISO Werten, da kann man wohl nichts mehr ändern.

Ingo

Na, wenigstens bin ich nicht immer alleine, wenn ich mir bessere ISO Werte wünsche. Sonst bekomme ich ja immer als Antwort, die ISOs sind viel besser geworden als bei den früheren Generationen der APS-C Sensoren. Also, die Fuji Bilder kommen dann doch noch durch das Enttäuschen, dann passen die ISO auf.

Maratony

Na damit könnte ich gar nichts anfangen. Er hat nur ein Bild gezeigt, was bei ISO 12800 rauscht. Welche Kamera macht das ni? Da fehlte mit der Vergleich. Das ist für mich ein wichtiges Kriterium.
Auch habe ich jetzt kein Rauschen bei ISO 800 gesehen, allerdings habe ich es auf dem Handy betrachtet.
Ich fand es im Allgemeinen sehr durcheinander, wenig fachlich und irgendwie spontan. Die stetigen Verweise auf Sony finde ich unnötig bei einer Preproduction, ebenso, dass er alles was über 30MP nicht notwendig ist. Keine Ahnung warum er diese Kamera getestet hat.

Sabrina

Fuji macht ja Werbung damit, den Kleinbildknipsen Konkurrenz zu machen. Somit hat der Wiesner natürlich Recht, wenn er das Rauschen bei ISO 12.800 Kritisiert. Oder sind die aktuellen Sony-Kleinbildknipsen bei ISO 12.800 genauso verrauscht? Ich hatte mir gelegentlich auch mal Videos von dem Wiesner angeschaut. Da sind mir so gravierende Mängel nicht aufgefallen, dass ich ihn nicht leiden kann. Problematisch war da eher die Sony-Werbung vom Pavel.

Leonhard

Ist ein Problem bei der Werbung!

Werbung soll in den Bauch gehen, dabei darf der Werbefritze aber nicht zu sehr in die Tiefe abgleiten sonst ist das Video am Ende für den Arsch.

Und es gibt Dauerwerber, die sind eigentlich von nichts überzeugt, ausser von sich selber. Es gibt da Kanäle im Internet, da nutzt man die Zeit besser, um in der Nase zu bohren, hat man eindeutig mehr davon.

Sabrina

Da kann ich nur einen Troll-Kommentar anbringen: ARD und ZDF – für jedes Nasenloch ein Programm.

Cat

Hatte den kürzlich an einer Fotolocation in der Nähe stehen – furchtbar nervöser Mensch, alles schnell schnell – es scheint da nur um Kohle zu gehen. Wo ich 2-3 Stunden im Sturm ausharre, für bestimmte Fotos kommt er mit 10 Minuten aus und was dann im YT zu sehen war, sagt mir alles.

Maratony

Das würde meine theorie zumindest unterstützen

Sabrina

Also ich habe im Sommer mal ein paar Städte abfotografiert. Da muss es auch möglichst schnell gehen. Ideal sind konstante Lichtverhältnisse und kaum Fußgängerverkehr. Standard Blende bei 5,6 und Belichtung manuell wählen eine Blendenstufe unterhalb des rechten Randes und dann Belichtungsreihe mit 1/3 Lichtwertstufen. Dann ist eines davon garantiert nicht überbelichtet. Anschließend noch eine Graukartenaufnahme (die in der Praxis weit weniger bringt, als in Foto-Videos dargestellt wird) und weiter geht’s in Reihenfolge der Richtung der Sonne. Gewartet wird da nur, wenn sich eine Wolke vor die Sonne geschoben hat, ein VAN-sinns-Fahrzeug oder Fußgänger sehr präsent vor dem Motiv sind.

alex

Du meinst den Stephan Wiesner der berühmt-berüchtigt ist für sein ständiges Markenframing zu Gunsten seiner Lieblinge Sony und Nikon ? Wenn du ein vernünftige Vorstellung willst, dann schau lieber was wie dpreview.

Ralle Art

Nö wenn dann krolop und gerst. Oder Jared Polin. Der liegt ja mit CAT auf einer Linie was seine Bewertungen angeht.

Alfred Proksch

Als ich vor langer Zeit unter anderem mit der Canon DSLR EOS 5DS R mein Geld verdient habe geisterten damals Listen mit geeigneten Objektiven durchs Netz. Ich habe mich damals furchtbar aufgeregt was ich auch hier geäußert habe.

Bis ich festgestellt habe das meine Objektive deswegen nicht schlechter oder unbrauchbar geworden sind. Sie haben geliefert wie immer – einzig den Sensor haben sie nicht ausgereizt – war das schlimm? Nein!

Wer mit seinen bisherigen Objektiven zufrieden ist braucht keine Befürchtungen haben, alles ist wie immer.

Klar ist aber auch das jeder die Möglichkeiten seines neuen Werkzeuges ausnutzen möchte. Wenn dazu die eine oder andere Investition nötig sein sollte stellt sich höchstens die Frage ob man sich beides gönnt oder eben nicht.

Rawbert

Du hast vollkommen Recht. Wenn man schon seinen neuen Sensor nicht ausreizen kann, dann wenigstens die alten Objektive. Ist doch auch was.

joe

Wenn ich ein Auto habe das 250km/h kann, aber die verfügbaren Reifen nur bis 200km/h können, ist das grundsätzlich auch nicht sooo schlimm, aber eigentlich nicht optimal.

Rawbert

Gibt’s in der Schweiz kein Tempolimit oder kommst du zum Rasen immer über die Grenze? Anyway, ist bei mir jeden Winter so, ich lege doch nicht extra was drauf, damit ich mit Winterbereifung die Schweiz in 10min durchqueren kann.

joe

Ich wohne nahe der Grenze! Und momentan fahre ich nicht schneller als 110km/h, da verbraucht mein Ford Familienauto im Schnitt gerade mal 4,2l/100km und der Jag 7,4l/100km

Alfred Proksch

Joe ich hatte die einmalige Gelegenheit mit einem sehr seltenen exklusiven Sportwagen über 320 zu fahren – da wird die breite Teststrecke zum schmalen Feldweg weil wir mit dem „Resthirn“ nicht in der Lage sind die enorme Bilderflut pro Sekunde der Augen in vollem Umfang zu verarbeiten. Unsere „Programmierung“ liest dann nur noch jedes fünfte Bild.

Ist ein wenig so als ob ein Sport/Tierfotograf aus einer Minute Dauerfeuer mit 20 Bildern pro Sekunde seine wichtigsten Aufnahmen heraus filtern möchte.

Zurück zur X-H2 – Es beschleicht mich langsam das Gefühl das ich mit dem Verkauf meines Fuji X Systems zu voreilig gehandelt habe. Rückfällig – das soll schon mal passiert sein – soll vorkommen. Erst einmal unruhig abwarten und mir die Dinge selbst schönreden damit es nachher nicht so schlimm wird wenn doch!!

joe

Also 320km/h bin ich noch nicht gefahren aber etwas über 280, allerdings bei total freier Autobahn und nur für eine kurze Strecke. In der Regel fahre ich allerdings bei freier Autobahn „nur“ um die 160-200km/h, ansonsten passe ich mich den Verkehrs- und Wetterbedingungen an. Zur Zeit wie gesagt nur maximal 110, weil ich die Ölkonzerne nicht unterstützen will. Ich bin übrigens immer noch unfallfrei, bis auf einen Kratzer beim Reinfahren in die Garage!!!

Ingo

Ist schon so. Allerdings nicht auf die Idee kommen, die Fotos entsprechend dem neuen Sensor zu vergrößern sondern so wie vorher zu behandeln.

Thomas Bube

Wegen der Bildqualität braucht sich keine eine neue Kamera kaufen sondern nur weil er sie geil findet

joe

Stimmt!

Markus

Eine Frage an alle APSC Nutzer.
Die Nachteile kenne ich gegenüber Vollformat. Aber was ist der Vorteil von APSC gegenüber Vollformat ausser dem Preis & der Größe / Gewicht (was bei dieser Kamera nicht der Fall ist)?
Würde mich mal interessieren, da ich nur mit Vollformat arbeite und nicht verstehe, wenn APSC noch bei genügend Nutzern beliebt ist, warum dann Sony mit APSC aufgehört hat und Fuji das Feld überlässt.

alex

Wer sagt denn dass Sony mit APS-C aufgehört hat? Sony hat doch erst kürzlich mit dem 11mm 1,8, 15mm 1,4 und 10-20mm F4 gleich drei neue APS-Objektive auf den Markt gebracht.

Der Grund warum die meisten Hersteller Vollformat präferieren ist schlicht der, dass dort die Gewinnmarge für sie am höchsten ist weil (die guten) Vollformatkameras und Objektive auch mit Abstand am meisten kosten und in einem dauerhaft schrumpfenden Markt nur so weiter genügend Geld verdient werden kann. Es gibt also für die Hersteller überspitzt gesagt nichts besseres, als wenn sie (und ihre angeschlossenen Influencer) über geschicktes Marketing der potentiellen Kundschaft (egal ob Profi, Enthusiast oder Gelegenheitsknipser) erfolgreich einreden dass diese unbedingt Vollformat brauchen und dafür für Kamera und Objektive bitteschön möglichst Geld ausgeben.
Fuji produziert zwar kein Vollformat, geht aber mit Premium-APS-C und Mittelformat auch einen ähnlichen Weg.

Markus

Ok, Sony hat nach einer gefühlten Ewigkeit mal wieder ein paar Weitwinkel rausgebracht, aber die langersehnten Kameras sind ausgeblieben und die Sony Fan Boys ziehmlich enttäuscht.

Aeon

Antwort von einem Enthusiasten/Hobby Fotografen:

Mehrere Faktoren:
1. Fuji die Kameras überzeugen mich von Bedienung und Ausstattung bei weitem am meisten. Manche der QoL Features sind selbst bei Vollformat nicht überall gegeben.
2. Preis meine XT-3 ist eigentlich immer noch state of the art und hat mich vor rund 1,5 Jahren glatt 800 Euro gebraucht vom Händler gekostet.
3. Konkrete einzelne Objektive.
Viltrox 56mm; Zeiss Touit 50mm [tollstes Objektiv mit dem ich je fotografiert hab]; Laowa 9mm, Fuji 70-300; Fuji 18-55
4. Formfaktor mit einem kleinen 35mm 1.4 ist die Kamera echt handlich
5. Größere nicht-Profi Auswahl
6. Möglichkeit einer preiswerten kleinen Zweitkamera mit den gleichen objektiven
7. Ich hab das Gefühl, dass weiterhin spannende APS-C Optiken kommen siehe Viltrox 75mm 1.2
8. Ich hatte selber eine Zeitlang eine Sony A7II die Kamera hatte keine „Seele“ meine XT-3 fühlte sich innerhalb von Tagen wie eine alte Bekannte an.
9. Profi Features für akzeptablen Preis

Aeon

Ach ja voll vergessen Bildqualität ist definitiv Konkurrenz fähig.

Clemens Scholz

Für Naturfotografen ist die prinzipbedingte höhere Schärfentiefe bei Tele- und Makroaufnahmen ein großes Plus, denn was hilft die selektive Schärfe, wenn dann nur eine Feder des Vogels rund um das Auge scharf wird…

Rawbert

Genau, stimme ich zu. Gilt aber genauso für das 600er.

Michael Hof

Na, der entscheidende Vorteil natürlich Crop Faktor 1,5 , damit bin ich bei Wildlife und BIF weit vorne. Mit einem 600er Tele habe ich somit ein 900er Äquivalent zu VF .Übrigens hat Sony APS-C nicht eingestellt. Haben gerade 2 neue Objektive rausgebracht !

Markus

Aber der Crop ist doch ein Mythos. Es ist doch dasselbe wie wenn ich am Computer croppe. Die unterschiedliche Kompression bei einem Brennweitenwechsel ist doch nicht dieselbe wie wenn ich einen Crop habe. Ich beschneide ja im Endeffekt nur das Bild, bin aber nicht tiefer drinnen und habe auch kein besseres Bokeh.

Sabrina

Sie croppen eben nicht bloß, sondern fotografieren bei APS-C mit kürzerer Brennweite. Damit hat man eine sichtbar bessere Schärfentiefe beim selben Bildausschnitt.

Maratony

Für mich hatte Fujifilm immer die schönsten Kameras. Das ist bei dieser nicht mehr der Fall. Das schöne ist, dass ich Ästhetik und Power in einem System habe und nicht mehrerer Systeme haben muss. Ich habe keine Sony, gut möglich dass mich das reizen würde. Jedoch sehe ich auch kaum Vorteile im Vollformat.
Aber eigentlich ist mir das Sensoformat egal, wenn ich mit dem sensor zufrieden bin. Die JPG Möglichkeiten sind darüber hinaus bombastisch. Auch liebe ich die option, die Filmsimulation in der Postproduction einzusetzen. Allein für Classic Negative lohnt sich Fujifilm für mich 😅

Markus

Ich finde die Fujis mit Ausnahme der Rückseite und den billig wirkenden Knöpfen auch einfach die schönsten Kameras auf dem Markt. Aber der AF würde mich sehr stören.
Warum haben sie so ein schlechtes Display verbaut? Ich verstehe auch bei Sony, Nikon und Canon nie warum endlich mal Smartphone ähnliche hochauflösende Displays zum Einsatz kommen. Ich habe soviele Akkus hier, mich stört der Stromverbrauch überhaupt nicht. Aber mich stört, dass ich bei diesen altmodischen Displays einfach keine Fotos ordentlich bewerten kann. Das geht am Sucher, aber wenn man mit anderen Leuten zusammen arbeitet und kein Notebook dabei hat, möchte man nicht immer den Sucher rumreichen und fragen:“Siehst du was ich meine?“

Clemens Scholz

Die Displayqualität schwankt auch bei den Fujimodellen erheblich, auch bei der XH-1 war das einer der Schwachpunkte, während das der X-Pro2 wesentlich höher auflösend war. An die Qualität der in verschiedenen Nikon DSLR-Modellen verbauten Displays reichte es auch nicht heran, weil eben die Hersteller meinen, dass die Betrachtung bei DSLM-Modellen durch den Sucher sinnvoller ist.

Rolf Carl

Zwei haben das in ihren Kommentaren schon erwähnt: Der Crop-Faktor bei der Tier- und Makrofotografie. Bei der Tierfotografie hat man einen engeren Ausschnitt, ohne Beschneiden zu müssen. Dafür nimmt man eine etwas geringere Freistellung in Kauf, was aber bei den meisten Motiven kein Problem ist. Bei den hochauflösenden VF-Kameras kann man zwar beschneiden oder einen Telekonverter benützen, das hat aber bei letzterem den Nachteil, dass die Bildqualität darunter leidet, und ein übermässiger Beschnitt ist z.B. nicht möglich, wenn man an Wettbewerben teilnehmen möchte, denn der ist beschränkt. Bei der Makrofotografie ist nicht etwa die grössere Schärfentiefe von Vorteil, wie viele das sehen, denn die ist sowieso sehr gering im Nahbereich. Ob ich jetzt 1 oder 1.2 mm Schärfentiefe habe, spielt auch keine grosse Rolle. Nein, der Vorteil ist wiederum der engere Ausschnitt, denn das heisst bei scheuen Tieren wie Schmetterlingen oder Libellen eine grössere Distanz zum Motiv bei gleichbleibendem Massstab. Betreffend Fuji ist deine Frage durchaus berechtigt, denn genau diese beiden Genres werden stiefmütterlich behandelt. Der C-AF konnte bisher nicht befriedigen und es fehlen einige Teleobjektive. Bei den Makros sieht es noch düsterer aus: Bei 80 mm ist Schluss. Ich fotografiere z.B. an meiner Nikon D500 Kleintiere mit dem Sigma… Weiterlesen »

Maratony

Dem ist kaum was hinzuzufügen!

Markus

Danke für die Erklärung. Ich habe immer noch nicht die Sache mit dem Crop verstanden. Ich beschneide ja das Bild aber bin ja nicht näher am Objekt, wie ich es wäre wenn ich einen Telekonverter verwende. Wenn ich mit meiner A7RIII (42MP) im Vollformat und 400mm fotografiere erhalte ich mit einem 1.4 Telekonverter 560mm & 42MP. Wenn ich jetzt die 400mm an einem APSC Body einsetze erhalte ich ja 600mm aber nur mit 24MP. Dann kann ich bei meinen 42MP immer noch gut croppen und habe mehr MP übrig.
Ich bin doch dann auch mit 560mm im Vollformat näher am Objekt als mit 600mm im APSC, oder sehe ich das falsch?

Rolf Carl

Stimmt, APS-C entspricht in etwa VF mit 1.4 Konverter. Aber, der Qualitätsverlust ist mit Konverter einiges grösser als mit einer APS-C Kamera, vergleiche dazu mal die Tests bei Colorfoto.

Die 24 MP in deinem Beispiel sind auf einem kleineren Sensor als beim VF. Das heisst also, dass die Pixeldichte fast so gross ist wie bei einem 42 MP VF Sensor. joe kann dir das ausrechnen, wenn du es genau wissen willst. Man kann also bei beiden Formaten noch beschneiden. Aber wie schon gesagt, der Vorteil von APS-C liegt darin, dass ich bei Wettbewerben weniger beschneiden muss als beim VF, und das kann entscheidend sein. Die meisten Profis haben aber dennoch Vollformat, weil sie oft in Grenzsituationen unterwegs sind. Da geht es dann einzig um das Rauschverhalten, das bei VF noch etwas besser ist. Ich mache es oft so, dass ich tagsüber mit APS-C fotografiere, und in der Dämmerung dann auf VF umsteige. Am besten ist es, wenn man beides hat mit kompatiblen Objektiven.

Nein, du bist mit 560 mm VF weiter weg vom Motiv als mit 400 mm APS-C (entspricht 600 mm). Der Vorteil von VF ist das bessere Rauschverhalten und die um eine Blende bessere Freistellung.

Rawbert

Die Bedeutung kleinerer Formate wird sicherlich noch zunehmen. Wie von SP bekannt, lassen sich Multishotaufnahmen eher u. kostengünstiger mit mft oder apsc realisieren. Also alles, was durch Verrechnung an Bildqualität und DR gewonnen werden kann, kommt kleineren Sensoren zu gute. Wenn nun kleinere Sensoren gleichauf mit VF liegen, müsste die Frage eigentlich andersherum gestellt werden. Aber noch Zukunftsmusik…

joe

Wenn sich etwas gegen VF durchsetzt ist es – mMn – eindeutig der 1″ Sensor in Kombination mit künstlicher Intelligenz. Die Tiefenschärfe ist nahezu unbegrenzt und das „Bokeh“ rechnet man dazu, wenn benötigt bzw. erwünscht.

Rolf Carl

Jetzt mal ehrlich joe, wenn ich mir das Bokeh eines Tages dazurechnen lassen muss, höre ich auf mit der Fotografie. Und Schärfentiefe ist nicht alles, eine minimale Schärfe genau auf den Punkt mit sauber ausgearbeitetem Unschärfebereich (Bokeh) liegt voll im Trend. Das ist Kunst, da muss die künstliche Intelligenz noch einiges zulegen, wenn sie das in 100 Jahren auch mal erreichen möchte.

joe

Ich höre dann auch auf, aber ich fürchte das wird kommen.

Ralle Art

Es gibt keine künstliche Intelligenz. Wenn es sie einmal geben sollte gnade uns Gott. Eine Maschine mit einem IQ von 5000. die wird als erstes sagen das es Menschen nicht braucht. Machen alles kaputt und schlechte Stimmung.

joe

Wir rotten uns schon selber aus mangels natürlicher Intelligenz

Sabrina

Nikon hatte ja mal das Nikon 1 System.
Das konnte sich aber aufgrund minderer Bildqualität nicht durchsetzen.
Das Problem war, dass Nikon es eben nicht für nötig befand, die heute bei Smartphones gängigen HDR-Technologien einzusetzen. Die traditionellen Kamera-Hersteller haben hoffnungslos den technologischen Anschluss verloren und harren des Untergangs der Kamerasparte – mit Ausnahme von Sony.

joe

und es war viel zu teuer!

Sabrina

Die Schärfentiefe ist bei gleicher Blende deutlich besser, da man den gleichen Bildausschnitt mit deutlich (Faktor 1,5 bis 1,6) kürzerer Brennweite bekommt. das wirkt sich auch Vorteilhaft bei Freihand-Nachtaufnahmen aus, dass man für die dann gleiche Schärfentiefe die Blende deutlich weiter öffnen kann. Auch ist das Problem der Objektivschwächen wie Randunschärfen, Verzeichnungen und chromatischen Aberrationen nicht so stark ausgeprägt wie bei Kleinbild.

Kleinbild bringt eigentlich nur was bei Freistellung und bei der Dynamik im grellen Sonnenlicht. Ansonsten ist es rausgeschmissenes Geld.

Der Grund, warum Kleinbild beworben wird, sind die extrem überteuerten Preise.

viva

Toll, man muss sie ja nicht mögen, aber man kann. Ich mag die XTs auch nicht, die XHs aber schon. Auch werden einige, mich inklusive, vieles wie 8K als Platinenröster, Selfiedisplay oder 5,76er Sucher gar wollen, weil das nur den Preis treibt oder höchstens Fehlerquellen liefert, wenn man es gar nicht braucht. Aber da kann Fuji nichts dafür, das ist ja bei bald allen so. Fakt ist aber, das jeder der eine Auflösung mit 40Mp will, nun mit einem Schlag nicht mehr auf VF und deren teils freche Preise zwingend angewiesen ist. Bis auf die alte A7riii oder vllt noch die Z7, stehen jetzt ja alle anderen als reiner Wucher daneben, mit teils doppelten oder noch höheren Preisen. Von den Objektiven nicht zu reden, wo heute ein UWW fast an den 3000 Euros kratzt, und der Kilobrocken dazu wie ein Monster wirkt, da wird ein 10-24 fast zum günstigen Bambi daneben, nur um ein Beispiel zu nennen. Man muss sie ja nicht als Konkurrenz sehen, aber eine sehr gute Option ist sie auf jeden Fall. Und da wird mancher auch darauf pfeifen, wenn sie eben etwas leichter rauscht. Gut gemacht, finde ich.

joe

Ab ISO 800 wirds aber bei 40MP APS-C schon recht rauschig, schau dir mal die Bilder an!

Maratony

Ich hoffe dass der Wiesener nicht deine Referenz ist. Ich würde da erstmal Tests abwarten. Recht kannst du haben, jedoch hat Fujifilm von einer Steigerung der Performance gesprochen. Wenn es so arg wäre, wäre das schon ne arge Lüge gewesen. Ich bin gespannt.

Sabrina

Fuji gibt gefühlt deutlich mehr Geld für Influenzer aus als für Entwicklung.
Die große Masse kauft aber dann doch nach Preis und Nutzen.

viva

Wirklich, sind schon welche zu sehen. Aber damit muss man wohl rechnen, anderseits gibt dafür ja jetzt auch zwei Versionen.

Alfred Proksch

So von außen betrachtet hat Fuji die angestrebte Zielgruppe mit den Modellen X-H2/X-H2S und der kommenden X-T5 genau erfasst.

Schulterdisplay, Synchronbuchse, Abblendtaste sind schon einmal nötige Dinge für den Studiobetrieb. Eine X-T5 wird noch perfekter zu dieser Arbeit passen. Professionelle Arbeit außerhalb? Mit Sicherheit ohne Einschränkungen jederzeit zuverlässig machbar!

Komische Einsatzorte und noch seltsamere Randbedingungen überlässt Fuji gerne anderen Anbietern. Die dazu gehörigen Anwender können sich dort gerne nach Herzenslust austoben.

Sabrina

Sie haben einen sehr feinen Humor.

Maratony

Technische Frage:
Ich kann in den Slot der CFExpress auch SD UHSII reintun?
Also kann ich bei der XH2 auch SD UHSII Karten verwenden?

Maratony

Sehr gerade, dass die Preise ja ähnlich sind 😳

Mirko

oder hat sie zwei unterschiedliche Slots ?

Maratony

Ja hat sie. Aber ich dachte mal gelesen zu haben, dass in CFexpress auch SD passt?

Mirko

ich glaube da gab es mal einen Adapter oder vielleicht gibt es dn immer noch, laaaange keine Kamera mit CF Slot gehabt 😀

Leonhard

Also ich glaube viel eher, bei den Steckplätzen der Sony A1 ist dies möglich, bei denen von Canon nicht. Bei Sony sind wohl beide Plätze als Doppelkartenaufnehmer gearbeitet, bei der Canon eben nicht, wie es bei der Fuji geregelt ist, frag mich einer, ich weiß es nicht, dürfte aber im Datenblatt stehen.

Sabrina

Wenn ich ganz ehrlich bin: Es ist Technik von gestern, die hier an Fanboys zum Liebhaberpreis verkloppt wird.

Maratony

Sabrina, total verhext 🧹🧙‍♀️

joe

Ja, aber ist wie Autos von gestern, die sind auch faszinierender als ein glattgelutschter Tesla von heute! Design geht anders und Qualität übrigens auch.

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