Fujifilm Kameras

Fujifilm X-Trans vs. Bayer: Welcher Sensor ist besser?

Ein Fotograf hat auf YouTube einen Test durchgeführt, welche Art von Sensor bei der Community besser ankommt: X-Trans oder Bayer?

X-Trans-Sensoren vs. Bayer-Sensoren

Die Diskussion, ob Fujifilms X-Trans-Sensor einem herkömmlichen Bayer-Sensor überlegen ist, ist eine relativ alte. Im Netz finden sich hierzu selbstverständlich unterschiedliche Meinungen, doch Fujifilm hat bisher an der eigenen Strategie festgehalten: Teure Kameras der X-Serie erhalten einen X-Trans-Sensor, eher günstige Kameras der X-Serie werden mit einem Bayer-Sensor ausgestattet. Bei Fujifilm selbst scheint man also von den Qualitäten der X-Trans-Sensoren überzeugt zu sein.

Für all diejenigen, die nicht genau wissen, was der Unterschied zwischen einem X-Trans- und einem Bayer-Sensor ist: X-Trans-Sensoren arbeiten mit einer anderen Farbfilterstruktur als Bayer-Sensoren. Die Anordnung der einzelnen Farbpixel auf dem Sensor ist – anders als bei Bayer-Sensoren – unregelmäßig. Das sieht dann folgendermaßen aus (Bayer-Sensor links, X-Trans-Sensor rechts:

Neuer Blind-Test auf YouTube

Kürzlich hat ein Fotograf auf YouTube einen interessanten Blind-Test durchgeführt. In einem ausführlichen Video hat er Bilder von vier verschiedenen Fujifilm Kameras gegenübergestellt, zwei davon arbeiten mit Bayer-Sensoren (X-T100 und X-A5), zwei mit X-Trans-Sensoren (X-T3 und X-T20). Er verrät zu Beginn des Videos nicht, welche Kamera zu welchem Bild gehört. Stattdessen soll man sich selbst eine Meinung bilden, welche Bilder am meisten zu überzeugen wissen – die von Kamera A, Kamera B, Kamera C oder Kamera D. Anschießend soll jeder seine Meinung in den Kommentaren kundtun und begründen.

Wenn ihr den Blind-Test selbst unvoreingenommen durchführen wollt, dann schaut euch jetzt das Vergleichsvideo an, bevor ihr unseren Artikel weiterlest:

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Das Ergebnis des Blind-Tests

Das Video wurde inzwischen mehr als 15.000 Mal aufgerufen und es gibt mehr als 200 Kommentare. Patrick von Fujirumors hat sich die Mühe gemacht, diese Kommentare auszuwerten. Es ist folgendes Ergebnis dabei herausgekommen:

  • Fuji X-T100 (Kamera A) erhält 7% der Stimmen
  • Fuji X-A5 (Kamera B) erhält 5% der Stimmen
  • Fuji X-T3 (Kamera C) erhält 43,5% der Stimmen
  • Fuji X-T20 (Kamera D) erhält 44,5% der Stimmen

Wenn man das in “X-Trans vs. Bayer” übersetzt, sieht das Stimmungsbild der Community nach dem Blind-Test also folgendermaßen aus:

  • X-Trans: 88%
  • Bayer: 12%

Eine überwältigende Mehrheit sieht die Bilder der X-Trans-Sensoren nach diesem Test also vor den Bildern der Bayer-Sensoren.

Wie seht ihr das? Könnt ihr euch der Meinung dieser Umfrage anschließen?

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Tom

Ohje, ein derartiger Bericht kann ja nur eine ziemliche Diskussion auslösen ?.

Also mir ist der Sensor egal, solange es ein KB Sensor ist.
Alle heutigen Sensoren liefern super Ergebnisse und selbst ältere Sensoren sind nicht viel schlechter. Die Kamera muss zu mir passen, das ist das, was für mich zählt.

Ich

warum solange es ein KB Sensor ist?

Tom

@ Ich

Weil ein KB Sensor das bietet, was ich zum Arbeiten brauche.
Ich hatte mal MFT Kameras und eine Zeit lang APS-C und letztendlich bin ich bei Vollformat Kameras hängen geblieben und werde keine kleineren Sensoren mehr nutzen.

HL

“Weil ein KB Sensor das bietet, was ich zum Arbeiten brauche.”
Tolle Begründung! Mehr Idiologie als faktisches Wissen. Da aber auch Fotografie viel mit Psychologie zu tun hat, soll jede(r) das nehmen, an das sie/er glaubt – oder zu fühlen glaubt.

Tom

@ HL, wenn man keine Ahnung hat…

Ich habe MFT durch, habe APS-C durch und bleibe bei VF.
Und ja, ich arbeite damit und nur der Sensor macht mir die Arbeit so möglich.
Ich fange jetzt nicht an, alle Vorteile der VF Sensoren aufzuzählen, das kann jeder selbst nachlesen.

Nur weil du keine Ahnung hast und es auf dich nicht zutrifft, ist es Ideologie.
Tolle Aussage.

Carsten Klatt

Sorry, ein solcher Test, auch noch auf Youtube, ist völliger Mumpitz! Woher weiß ich, daß der Einsteller nicht von vornherein den Xtrans pushen will? Ich mache die Bilder mit dem Xtrans schön und die mit Bayer eben schlechter. Das ist eine reine Einstellungssache und hat nichts mit der Qualität der Sensortechnologie zu tun. Beide Sensoren haben vor und Nachteile. Es ist doch allgemein bekannt, daß Fuji mit seinen Sensoren durchaus interessante Spezialisten bietet, aber sich zunehmend, Sigma lässt mit dem Foveon grüßen, verennt. Nicht umsonst bauen sie ja mittlerweile auch Bayer ein. Vermutlich wollte mal wieder jemand darauf aufmerksam machen, daß es die Sensoren noch gibt. Erinnert mich immer irgendwie an die Community von Sigma, die auch immer der Meinung waren, das Foveon seeligmachend sei. Xtrans ist sehr speziell auch in den Algorithmen und daher in bestimmten Aufnahmesituationen nicht zu gebrauchen. Bayer ist wie ein guter Allwetterreifen, immer da wenn er da sein muss.

Marco

@Carsten Ein Allwetterreifen kann zwar alles, aber nichts wirklich gut. Aber auch ich fotografiere mit Bayer. Wäre aber an Foveon auch interessiert. Einfach zum ausprobieren. Mir haben die Sigma Bilder immer sehr gefallen von den Farben, Kontrast und Auflösung.

Mirko

…bin ich ganz deiner Meinung (Sigma) zudem finde ich es gut das Firmen weiter gehen und nicht irgendwo stehen bleiben

Carsten Klatt

War mir schon klar, das der Wettereifenvergleich aufgegriffen wird. Bei denen hat es nämlich völlig unbemerkt, in den zurückliegenden Jahren den größten Entwicklungssprung gegeben. Inzwischen ist man mit denen richtig gut unterwegs. Das Argument, nichts Halbes und nichts Ganzes stimmt so nicht mehr. So ist es auch bei den Sensoren. Es gibt Spezialisten und Allrounder.

lowlight

@ Carsten
Xtrans ist sehr speziell auch in den Algorithmen und daher in bestimmten Aufnahmesituationen nicht zu gebrauchen.

In welchem bestimmten gebiet zum beispiel? (Quellen/Erfahrungen?)

Ich Fotografiere seit einem halben jahr mit einem X-trans Sensor und hatte vorher einen Bayer Sensor und kann keinen nachteil feststellen. Ich bin sogar sehr von den Vorteilen überzeugt (Natürliches rauschverhalten/Farbdarstellung und Dynamik usw. )

Carsten Klatt

Viele RAW Converter können damit nichts anfangen, bzw. sie nutzen das Potential der Sensoren nicht voll aus. Wenn Du kein Nachteil festgestellt hast, dann nähert Du Dich ja dem, was ich Eingangs sagte. Farbe ist sicher kein Kriterium, bei der Dynamik sind sie ziemlich gleich, aber bei Low Light ist doch der Bayer im Vorteil. Das ist zumindest meine bescheidene Feststellung. Hier ging es ja um die angebliche Überlegenheit von Xtrans, die ich so nicht sehe. Das Farbwahrnehmung ist immer rein subjektiv.

Thomas Müller

Carsten, hast Du schon einmal Lowlight mit einer Fuji mit X-Trans fotografiert und selbst verglichen oder ist das was Du schreibst Youtube-Wissen? Ich hoffe doch nicht, das ist doch alles Mumpitz und man weiss nicht, ob es gefaked ist was man so bei Youtube erzählt bekommt 😉 . Ich habe allerdings schon einiges an Lowlight mit dem X-System fotografiert und zwar selbst im Vergleich zu VF und mFT mit Bayer-Sensoren und ich kann keinerlei prinzipiellen Schwächen des X-Trans-Sensors feststellen und zwar sowohl in RAW als auch in JPEG.

Thomas Müller

Carsten, wenn Du schon die Echtheit der Infos anzweifelst, dann hoffe ich, dass Du gar keine Reviews auf Youtube mehr ernst nimmst und Dich hier in Zukunft nie auf solche beziehen wirst, auch nicht solche, die Sony loben. Woher weiss man, dass die nicht gefaked sind? Die hälst Du doch sicher auch für völligen Mumpitz?

Ich fotografiere mit X-Trans und mit Bayer-Sensoren und habe noch keine Situationen feststellen können, bei denen X-Trans gegenüber einem Bayer-Sensor prinzipielle Schwächen hätte. Für welche Aufnahmesituationen genau soll ein X-Trans-Sensor weniger geeignet sein?

Fuji verwendet zuminest im X-System die Bayer-Sensoren ausschliesschlich für die preisgünstigen Einsteigermodelle. Alle anderen haben einen X-Trans Sensor. Fuji setzt die beiden Sensortypen also gerade nicht gleichwertig ein.

Carsten Klatt

Bei Youtube schaue ich mir sowas bestimmt nicht an. Es gibt wenige seriöse Blogs, die ohne Fanboygeschnatter auskommen und wo man sachlich sowie markenneutral informiert wird.

Basic Instinct

Der X-Trans-Sensor ist ja nicht von Fuji, sondern von Sony, nur das Pattern darauf ist ein anderes.

Ich finde die Idee super, sich auf diese Weise ein wenig von den anderen abzusetzen. On das nun “besser” oder “schlechter” als das Bayer-Pattern ist, ist ja eigentlich egal … Meckern auf hohem Niveau.

Basic Instinct

Online auf YouTube kann man gar nichts erkennen. Auch sonst sind die Unterschiede IMHO gering. Eher schon bedeutend sind die Unterschiede zwischen verschiedenen Objektiven, und noch signifikanter zwischen verschiedenen Bearbeitungen.

Vor ein paar Wochen postete ich ein 900x600px Foto online, und jemand fragte: “O, tolle Farben, ist das eine von den neuen Fujis mit Classic Chrome Preset?”

Nein, es war eine Sony NEX-7 von 2012, die Settings für Farbsättigung und Kontrast jeweils auf “minus 3” und das Bild bearbeitet mit Nik Analog Efex.

Ich denke, denselben Effekt hätte ich auch mit jeder Canon, Nikon, Pentax-Ricoh oder Leica erzielen können, mit ein wenig Herumspielen an den JPEG-Parametern.

Karsten

Oh, eine 1.000 € ist also besser als eine 300 € Kamera?
Finde den Vergleich etwas fragwürdig, kann die Ergebnisse aber bestätigen.

Habe mal die X-T100 mit der X-T20 verglichen, welche damals in der gleichen Preisklasse waren.
Die Bilder der X-T20 waren stets schärfer und hatten etwas mehr Spielraum. Rein vom Look konnte ich aber nicht wirklich Unterschiede feststellen.

Alfred Proksch

Klar könnte ich als X-T3 und GFX100 Fotograf ob solchen sinnlosen Vergleichen in Jubelstürme ausbrechen und die Fuji Arie singen! Mache ich mit Absicht nicht weil solche YouTube „Aufführungen“ echter Quatsch sind.

Wer echte Sensor Vergleiche durchführen möchte sollte Zugang zur Kamera internen Signalverarbeitung haben um alle „Verbesserungsmaßnahmen“ wie nach schärfen, Kontrast erhöhen, Rauschen verbessern usw. abzuschalten um das reine Bildsignal zu erhalten. Alles andere ist nicht ehrlich ermitteltes Zeugs!

Selbst wenn das Prozedere transparent, korrekt und wiederholbar abgelaufen ist sagt das noch lange nichts über das zukünftige Bildergebnis aus. Weil erst jetzt kommt der Algorithmus zur Bildberechnung ins Spiel. Was man bei solchen „Tests“ vielleicht beurteilen kann ist ob der Hersteller seine Rechenaufgaben ordentlich gemacht hat.

BEN

Ich arbeite mit drei Fujikameras mit X-Trans-Sensor. Mir fehlt also der direkte Vergleich zu Fujikameras mit Bayersensor. Allerdings hatte ich vor meinen Fujis ein paar Sony- und Panasonicfotoapparate mit Bayersensor. Die Sonybilder fand ich sehr schön. Ich hätte damals das System nicht gewechselt, wenn es nur ums Fotografieren gegangen wäre. Die Videoaufnahmen der Sonys waren aber schrecklich. Die Kameras hatten damals noch kein 4K und die Full-HD-Aufnahmen waren aliasing- und moirèbelastet. Panasonic hatte schon deutlich früher 4K implementiert, aber die Fotos waren OOC wiederum schrecklich und wurden oft auch trotz Nachbearbeitung nicht viel schöner. Ich fand, die hatten oft einen Magentastich, der sich schlecht entfernen ließ, irgendwie auch keinen sonderlich großen Dynamikumfang. Ich habe das nie ausgemessen, es ist mein rein subjektiver Eindruck gewesen. Mit dem Umstieg auf Fuji habe ich nun recht ansehnliche Videos und Fotos gleichermaßen. Alle Kameras, die ich bisher hatte, waren entweder APS-C oder MFT. Fullframe hatte ich nie. Bisher finde ich APS-C als den besten Kompromiss zwischen Handhabung, Preisgestaltung und Bildqualität. Ob nun X-Trans einen entscheidenden Vorteil gegenüber Bayer hat, möchte ich bezweifeln. Die Bayersensoren sind ja auch in sehr hochwertigen Geräten verbaut. Die Fullframekameras von Sony, Canon und Nikon machen mit Sicherheit keine schlechteren… Weiterlesen »

Maratony

Ich sehe in letzter Zeit bei Facebook immer einen Fotografen, ich weiß den Namen leider nicht, der mit einer XT100 Makrofotos macht. Ich glaube er verwendet das 60mm und das 80mm von Fuji.
Mal abgesehen davon dass ich in dem Ausgabemedium keine Qualitätsunterschiede sehe, hat der auch immer Ahnung von dem was er tut.

Ich glaube auch nicht an riesige Vor- oder Nachteile von einem System. Und einen Vergleich zwischen dem Spitzensensor von Fuji und dem Einsteiger Sensor hinkt und kann letztlich nur für einen Vergleich im Fuji System herhalten.

joe

Also ich möchte hier Niemanden angreifen, aber nach dem Test den ich jetzt 6 mal angeschaut habe war für mich eines klar, die Ansicht in der “Normalansicht” war bei allen sehr ähnlich und für mich nicht wirklich unterscheidbar, A und B haben im Kirchentürbild leichte chromatische Aberrationen auf dem Text. In der 100% Ansicht fand ich aber alle nicht gut. C und D waren zwar etwas stärker gesättigt, aber es sah nicht natürlich aus, sondern ähnlich wie bei den SP leicht übersättigt so wie künstlich nachgeschärft. Die Bilder bei Dunkelheit sind eine Katastrophe. Basierend auf diesem Test würde ich mir keine der Kameras kaufen.

Alfred Proksch

Was Sensoren leisten könnten habe ich bei Aufnahmen aus der militärischen Luftbild Überwachung bewundern dürfen. Leider wollte mir niemand technische Auskünfte geben.

Anscheinend bekommen wir Fotografen wegen unseren vielfältigen Einsatzzecken nur „Kompromiss“ Ware in unseren Kameras verbaut.

Im Vergleich zu meinen vermeintlich super aufgelösten GFX100 Bilddateien (Bayer-Sensor) spielen diese Aufklärungsfotos noch einmal in einer anderen Liga.

Der größte Teil meiner Fotos entsteht mit dem kleinen X-Trans-Sensor. Sind die schlechter als die Mittelformat Bilder? Nein! Es kommt wie immer auf sauberes arbeiten an und für welchen Zweck das Bild verwendet wird. Mittelformat hat andere physikalische Vorteile als Gesamtsystem zu bieten die ich ab und an gerne nutzen möchte.

Leute lasst euch wegen der Sensoren nicht ins Bockshorn jagen! Noch ist der Fotograf mit seinem Können für die Verarbeitung der RAW zuständig. Er ist mit seiner Arbeitsweise der entscheidende Faktor für gute Bilder.

Klaus

Hallo Alfred,
was es im militärischen Bereich so gibt, kann ich Dir leider auch nicht sagen. Ich kenne mich aber in der zivilen Luftbildfotografie recht gut aus. Da sind aktuell 375 MPixel Stand der Technik bei einer Sensorgröße von 100 * 57 mm² (https://leica-geosystems.com/de-de/products/airborne-systems/imaging-sensors/leica-dmciii)

Um auf das Thema hier zurück zu kommen, das sind reine SW-Sensor. Für die Farben werden 4 zusätzliche 60 MPixel Sensoren verwendet (RGB + IR).

Martin Berding

Denke mal, dass es so ziemlich egal ist. Die Nachbearbeitung kann auch bei x-trans mit verschiedenen Programmen gemacht werden und top Kameras gibt es sowohl als auch. Vielleicht waren vor ca. 10 Jahren noch Unterschiede, aber einige Nutzer sagen auch, keinen x-trans Filter zu wollen, weil das verwendete Programm zur Bearbeitung diesen nicht versteht. Es wird ohnehin zuletzt im JPG archiviert. Ich selbst bin Fuji Anwender mit x-trans, war aber mehr eine zufällige Entscheidung.

Robin

Am besten wäre der Foveon Sensor, wenn er in allen Bereichen funktionieren würde.

Also liebe Entwickler, bitte einen Sensor, der wie ein analoger Farbfilm funktioniert.

Alfred Proksch

Das was Foveon wie ein Farbfilm mit übereinander liegenden Schichten erreicht, nämlich das jedes Pixel die volle Farb- und Luminanz Information erhält, das macht Pentax mit der Pixel Shift Resolution. Die Dateien vergrößern sich dadurch nicht, die Farbzeichnung und Dynamik verbessern sich deutlich sichtbar gegenüber den üblichen normalen interpolierten Bildern. Wer Wert auf bessere Farben in den dunklen Bildbereichen legt und zusätzlich mehr Durchzeichnung haben möchte sollte sich diese Pentax Funktion näher ansehen. Die anderen Hersteller verwenden den Pixel Shift zur Auflösungssteigerung, Pentax zur effektiven Bildverbesserung!

Das ist eines der für mich wichtigsten Alleinstellungsmerkmale von Pentax. Wie man sieht können herkömmliche Bayer-Sensoren besser als üblich bedient werden. Wer intelligente Lösungen anbieten kann wird überleben.

Mirko

Super CCD, EXR, X-Trans….freue mich schon auf die nächste Generation bzw Ausbaustufe (die mit Sicherheit kommen wird) während die anderen sich auf ein Prinzip ausruhen aus dem Jahre 1975 ?

Nihat Parlatan

Also von JPEG Vergleichen halte ich generell nichts, da man sowieso in RAW fotographiert und nur zum Export JPEG nutzt. Das ist für mich so wie eine “Ausgeben” Funktion. Wieso jemand sich solch einen Aufwand macht und das Format für eine aufwendige Vergleichsaktion hernimt ist mir ein Rätsel. Ich hatte mir mal die Mühe gemacht, die RAW Aufnahmen der Kameras in DPREVIEW Studio-Sample Aufnahmen zu vergleichen: https://www.dpreview.com/reviews/image-comparison?attr18=daylight&attr13_0=fujifilm_xt100&attr13_1=sony_a7iii&attr13_2=fujifilm_xt4&attr13_3=panasonic_dcg9&attr15_0=raw&attr15_1=raw&attr15_2=raw&attr15_3=raw&attr16_0=400&attr16_1=400&attr16_2=400&attr16_3=400&attr126_3=1&normalization=full&widget=1&x=-0.8502802241793435&y=0.9713432835820895 Da kann man fast jede Kamera auf dem Markt in den Vergleich einbeziehen. JPEG od. RAW ist möglich. Jeder kann sich sein eigenes Bild machen. Zum Beispiel, kommt keines der FUJI APSCs, egal welches an die Sony A7iii dran. Und alle nochmal besser als die G9 von Panasonic in Sachen Auflösung und ISO. Die Fujis untereinander sind auch nicht homogen, Bayer (XT100) ist besser in Sachen Auflösung als XT4/XT30. Die Xtrans ist wiederum bei ISO besser. Schaut es euch am besten selbst an und vergleicht das was euch wichtig ist. Ausserdem sind die Kameras immer unterschiedlich, die Fuji Bayer ist zum beispiel immer in den einfacheren Kameras verbaut. Die X-Trans dagegen in den besseren. So erübrigt sich schon die Frage X-Trans od. Bayer bei Fuji. Wenn man eine wertige Kamera haben möchte, ist… Weiterlesen »

joe

@Nihat Parlatan

Danke für Deine gute Analyse und Deinen Link! Habe mir auch ein bisschen Zeit genommen – die Unis und FHs öffnen hier ja erst am 8.Juni – und habe auch ein bisschen rumgespielt. Habe auch Tests mit der Canon EOS R angeschaut. Bei JPEgs ist die Canon spätestens ab ISO 1600 erheblich besser als die Fujis. Bei den RAWs ist das nicht der Fall, im Gegenteil, die Canon RAWs sind miserabel im Vergleich zu den Fujis. Und da fängt ein weiteres Problem an bei diesem Vergleich. Das Problem ist der verwendete RAW Konverter. Aus eigener Erfahrung weiss ich, dass dieCanon RAWs – mit Photoshop geöffnet – schon bei sehr niedrigen ISO extrem stark rauschen, weshalb ich den canoneigenen RAW-Konverter verwende. Dort trifft dieses Problem nicht auf, im Gegenteil, die Aufnahmen werden extrem gut und rauscharm. Was schliesse ich daraus? Der Vergleich von DPReview ist gut, aber leider – weil das ganze etwas komplexer ist, als so manch einer denkt – auch nicht immer korrekt. Aus diesem Grund müssen die APS-C Fujianer ihre Kameras nicht gegen eine Sony VF tauschen und die Canonianer ihre Kameras nicht in die Tonne werfen.

Alfred Proksch

Danke joe

Du hast mir eine ausgiebige Antwort erspart. Nicht umsonst habe ich mehrere RAW Konverter auf meinem Rechner, jeder davon hat seine „Eigenheiten“ die ich je nach Motiv nutzen kann.

Nihat Parlatan

@joe
danke für den Hinweis mit dem Konverter, der Punkt ist natürlich auch sehr wichtig,s das habe ich nicht bedacht. Ich nutze immer nur LightRoom.
Von den Canonconvertern habe ich auch viel positives gehört.
Bei dem Link oben in der Vergleichsgalerie wird immer nur der Adobe Camera Raw Konverter benutzt für JPEG und RAW genutzt. Möglich, dass die Firmeneigenen Konverter wie bei Canon besser sind.
Bei Sony ist es nicht der Fall.

daniel

ich habe mir mal ein eigenes bild gemacht und das video angeschaut. von den oben gezeigten beispielen, bevorzuge ich klar x-trans. die weicheren übergänge haben mir bei dem sensor schon von anfang an besser gefallen. einer der gründe, warum ich mich für fuji entschieden hatte.

aber der vergleich der preisklassen, welcher damit gegeben ist, finde ich auch etwas problematisch. natürlich würde fuji nicht den bayer-sensor besser aussehen lassen wollen. daher weiß ich nicht, ob da kameraintern einfluss genommen wurde. allerdings sehe ich ähnliche unterschiede auch bei anderen bayer-sensoren anderer hersteller.

inwiefern fuji-x-trans im lowlight schlecht da stehen soll ist mir fremd. aber vielleicht kann da ja jemand mal einen link mit vergleichen hinterlassen.

Parlatan

In dem dpreview link die iso Empfindlichkeit stufenweise hoch setzen.

daniel

hallo parlatan,
ich kann nicht sehen, daß x-trans aps-c schlechter wird als bayer. wenn du allerdings mit der sony a7iii vergleichst, bin ich überrascht wie gut sich der aps-c sensor macht im vergleich zum kleinbild und das bei gleicher auflösung und +-doppelt so großem sensor. bei jpg schlägt der hier gezeigte x-trans den bayer um längen. deshlab habe ich dann auch mal die nikon z50 dazu genommen und kann nicht sagen, daß dieser besser ist als jener de x-t100. mir fehlen in diesem vergleich aber auch mehr daten wie belichtungszeit und blende. diese finde ich ebenfalls sehr wichtig neben genutzem objektiv…

mit den vorgegebenen parametern, zieht x-trans mit kleinbild nahezu gleich und in meinen augen stinkt bayer aps-c spätestens bei iso 6400 ab. bei panasonic bin ich überrascht wie gut sich der sensor macht, trotz seiner kleinen größe. schade nur, daß bei den jpg so viele details verloren gehen bei den höheren iso.

daniel

ich war jetzt auch einfach mal so frech und habe die sensoren den iso-werten angepasst. da die sensoren in etwa die gleiche auflösung haben, dachte ich mir, schauen wir uns mal an was bei anpassung der iso herauskommt. d. h. aps-c ist etwa halb so groß wie kleinbild und mft ist etwa halb so groß wie aps-c. also iso bei kleinbild auf 12800, bei aps-c auf 6400 und mft auf 3200. wenn kleinbildjünger immer die blende bei der belichtung mit einbeziehen, müssen wir das in diesem fall auch mit den isowerten. 😉
was soll ich sagen. kleinbild sieht garnicht gut aus im vergleich zu den kleineren sensoren.

https://www.dpreview.com/reviews/image-comparison?attr18=daylight&attr13_0=nikon_z50&attr13_1=sony_a7iii&attr13_2=fujifilm_xt4&attr13_3=panasonic_dcg9&attr15_0=raw&attr15_1=raw&attr15_2=raw&attr15_3=raw&attr16_0=6400&attr16_1=12800&attr16_2=6400&attr16_3=3200&attr126_3=1&normalization=full&widget=1&x=0.9190780934597007&y=0.11737735317205836

joe

@Daniel
ich habe mir erlaubt alle auf ISO 12800 hochzusetzen – das Ergebnis kennst Du!

daniel

joe, natürlich bekräftigt das ausrufezeichen deine aussage. das wäre aber nicht nötig gewesen. 😉

ja ich kenne das ergebnis und muss sagen, daß der unterschied kaum zu sehen ist. die nikon z50 und die sony a7iii geben sich fast nichts in raw. die x-t4 hingegen rauscht gegen die nikon ab. aber ich sagte ja schon des öfteren, daß fuji sich mit dem 26mp sensor keinen gefallen tut. versuch es einfach mal mit der x-t2. da schwindet der vorsprung gewaltig.

André Gee

Da es Farben eigentlich nicht gibt, weil sie nur in unserem Kopf entstehen, ist das ein Thema über das man ewig streiten kann. Farben sind Interpretationen unseres Gehirns auf reflektierendes Licht. Eine Hummel sieht eine für den Menschen rote Rose leuchtend weiß. Da auch bei vielen Menschen die Farbrezeptoren auf ihrer Netzhaut unterschiedliche Varianten aufweist, hat auch jeder eine andere Farbwahrnehmung.

Philip

Hallo an alle! Ich halte diesen ganzen Techtalk mittlerweile für komplett überflüssig! War vor 10 jahren vielleicht noch eeetwas interessant…

Denn, Hand aufs Herz, wer von Euch hat JEMALS, in Anbetracht eines wirklich! starken Fotos, darüber nachgedacht, welcher Sensor, bzw. Sensor-Größe dahintersteckt…??
Lächerlich.

M.M nach machen das nur Leute, die von “Bildkunst” keine Ahnung haben, sie nicht genießen können, oder neidisch sind, oder vom Verkauf leben. Hat aber alles nichts mit Fotografie zu tun, sorry.

Würde die Zeit, die bei techtalk draufgeht, in Spaziergänge mit Kam investiert werden – es gäbe mehr tolle Fotos zu sehen..

Lieben Gruß
Philip