Fujifilm holt die Fujikina erneut nach Köln. Dieses Mal mit neuem Veranstaltungsort und vollem Programm.
Live Talks, X Talks und Live Shootings im Gürzenich
Die Fujikina Köln 2026 findet am 10. und 11. Oktober 2026 im Gürzenich Köln statt, etwa zehn Minuten Fußweg vom Hauptbahnhof entfernt. Damit wechselt die Veranstaltung im Vergleich zu 2025, als die Flora Köln Gastgeber war, den Ort. Die Veranstaltung ist an beiden Tagen von 10 bis 18 Uhr geöffnet. Damit findet die Veranstaltung in Köln noch vor der Veranstaltung in New York statt.
Das Programm ist ähnlich umfangreich wie im Vorjahr: Bei den Live Talks teilen unter anderem Tom Hegen, Martin Krolop, Nina Papiorek, Elke Vogelsang und Thomas B. Jones ihre Projekte und Erfahrungen. Dazu kommen X Talks mit Content Creators wie Lena Faye, Simon Straetker und Carolin Unrath sowie Live Shootings, bei denen ihr Fotografen wie Jens Burger, Michael Damböck oder Ines Thomsen direkt über die Schulter schauen könnt.
An der Touch & Try Station lässt sich zudem das aktuelle X- und GFX-Lineup ausgiebig ausprobieren. Vielleicht finden wir bis dahin auch schon die Fujfilm X-T6 zum ausprobieren dort vor.
Tickets, kostenloser Verleih und Check & Clean
Die Preise bleiben unverändert: Ein Tagesticket kostet 10 Euro, der Wochenendpass 15 Euro. Workshops benötigen ein separates Ticket und sind auf eine begrenzte Teilnehmerzahl beschränkt.
Wieder mit dabei ist der kostenlose Verleih von Kameras und Objektiven der X- und GFX-Serie für bis zu eine Stunde (Ausweis erforderlich). Auch der Check & Clean Service für euer eigenes Fujifilm-Equipment ist zurück, buchbar ist er ab dem 1. September 2026. Eine eigene Fujifilm-Kamera braucht ihr für den Besuch übrigens nicht, die Fujikina steht allen Fotografie-Interessierten offen. Tickets und alle weiteren Infos gibt es auf der offiziellen Fujikina-Website.
Ich war letztes Jahr auf der Fujikina in Köln und fand es richtig gut. Dieses Jahr versuche ich, es wieder hinzuschaffen. Wer von euch plant auch, dieses Jahr nach Köln zu kommen?


Für mich wäre das in Köln ein Heimspiel. Wäre mal interessant in ein anderes Kamerasystem hinein
zu schnuppern. Ich nutze ein anderes System im Kleinbildformat, aber man kann ja mal über den Tellerrand schauen, und sein Bewußtsein ein wenig erweitern. Ich schaue sicher mal vorbei.
Gruß Udo
Alles OK – die photokina war für mich alle zwei Jahre “DAS Ereignis”, dafür nahm ich mir immer eine Woche Urlaub. Dort viele Pressekolleginnen und -Kollegen getroffen, für meine Zeitung mehrere Berichte geschrieben und bebildert, alles absolut SUPER. Besonders interessant auch die Bilderschauen, “keine Vögelchen auf dem Ast”, sondern viel Mode, News, Architektur, Studiofotografie usw. Dann fuhren die “fröhlichen Kölner” die größte Fotomesse der Welt an die Wand. Schade, sehr schade. Vielleicht lässt sich das wieder beleben. Braucht nicht in Köln sein, vielleicht in der Messe Essen, die ist renoviert und hat viel Platz….weiter schön wäre dort eine Präsentation der wichtigsten Fotofirmen, also Nikon, Canon, Sony, Fuji, Panasonic, Pentax, OM – dann wäre ich wieder munter dabei!
Die Zeiten sind vorbei und ich verstehe die Unternehmen. Die Ausgaben für eine solche Messe sind enorm und der Effekt relativ klein und unbedeutend heutzutage.
A – zu weit vom Schuss – B wenn ich die üblichen „Verdächtigen“ aus der Fuji Szene sehen möchte zahle ich dafür bestimmt keinen einzigen Cent Eintritt!
Irgendwie bleibt das schon eine verdrehte Welt.
Ein Hersteller möchte seine Produkte zeigen, seine Marke stärken, Begeisterung schaffen, Kunden binden und am Ende natürlich Kameras und Objektive verkaufen – und der potenzielle Kunde zahlt Eintritt, um sich diese Werbung anschauen zu dürfen 🙂
Aber gut, niemand wird gezwungen, jeder hat die freie Wahl.
So ist es, die Fotofirmen investieren, bringen sich mit viel Engagemeint sein, das ist alles OK – leider verstehen das einige Amateure aus der untersten Knipserklasse nicht…..
“Amateure aus der untersten Knipserklasse nicht…..”
Meinst Du damit deine häufigen Fehlbelichtungen oder ist es dein Markenzeichen?
Peter, mir geht es hier nicht in erster Linie um die Veranstaltung, sondern um deinen Ton. „Unterste Knipserklasse“ ist kein Argument, sondern Herabsetzung. Das erklärt nichts, bringt keine Information und macht andere Menschen kleiner. Genau das stört mich: wenig Inhalt, viel Abwertung, Ton von oben herab, Statusbegriffe statt Argumente. Man kann völlig anderer Meinung sein. Man kann Eintritt gut finden, man kann Herstellerveranstaltungen sinnvoll finden, man kann auch meine Sicht dazu falsch finden. Alles in Ordnung. Aber dann wäre eine sachliche Begründung interessant. Was stattdessen kommt, ist eine Einordnung anderer Menschen nach unten. Aus einer Sachfrage wird dadurch eine Personenfrage: Wer angeblich Fotograf ist und wer nur „Knipser“. Ich bin diese Art von Kommunikation inzwischen einfach leid. Gestern im Sony-Livestream zur RX10 war es wieder ähnlich: Eigentlich ging es um die Kamera. Trotzdem drehte sich ein großer Teil der Kommentare um die Meldung zu Sonys möglichem Abschied von physischen PlayStation-Discs. Das Thema mag für Gamer wichtig sein, aber es hatte mit dem Kanal und mit der RX10 nichts zu tun. Viele schreiben dann trotzdem einfach rein, egal ob es passt oder nicht. Hauptsache Frust raus, Hauptsache Ego, Hauptsache irgendwo abladen. Und genau das ist für mich das Problem im Netz… Weiterlesen »
Für die Photokina waren die drei Stunden Fahrt ja auch in Ordnung, auch wenn ich mit Fuji fotografiere ist mir das dann doch zu weit. Gut ist es, daß Fuji auch am Kunden bleiben will.
Mal so am Rande: Der Kommentarzähler ist hier ja noch sehr niedrig. Vielleicht sollte ich mal ein Leckerli werfen. 🙂 Aber nicht zu oft – sonst hört’s irgendwann nur noch auf „Filter“, lach.
Mal schauen, wie der Zähler die nächsten Tage zählt. Ich finde es irgendwie witzig 🙂
Lohnen sich denn da beide Tage? Vom Programm wirkt es so, als wäre ein Tag völlig ausreichend. Vielleicht kannst du dazu ja was sagen Jürgen, da du letztes Jahr bereits dort warst. Danke!
Ich war auch nur einen Tag dort, vor allem weil ich aus Süddeutschland an- und wieder zurückfahren musste. Das Programm ist wirklich umfangreich und ich fand die Vorträge und Workshops sehr interessant. Natürlich muss man sich manchmal entscheiden, weil mehrere Veranstaltungen parallel stattfinden.
Besonders schön fand ich die entspannte Atmosphäre. Bei einem kostenlosen Kaffee kommt man schnell mit Gleichgesinnten ins Gespräch. Und nein, dort trifft man nicht nur eingefleischte Fujifilm-Fans. 😊 Für mich persönlich hat ein Tag völlig ausgereicht und ich konnte viele spannende Eindrücke mitnehmen.