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Geheimnis gelüftet: Das wird das Canon Objektiv, “das es bisher noch nie gab”

Berichte deuten an, dass Canon noch in diesem Jahr ein f/2-Zoom auf den Markt bringen wird, das es in dieser Form noch nicht gegeben hat.

Canon RF 24-70mm f/2 L im Anflug

Erst im Mai haben wir darüber berichtet, dass Canon derzeit wohl an zwei neuen Objektiven arbeitet, die es in dieser Form noch nicht gegeben hat. Bei einem der neuen Objektive soll es sich um ein Zoom-Objektiv handeln, bei dem anderen um eine Festbrennweite.

Jetzt gibt es neue Informationen und die Webseite Canonrumors vermeldet, dass Canon im Laufe des Jahres 2026 ein RF 24-70mm f/2 L vorstellen wird. Damit hätten wir dann höchstwahrscheinlich die Antwort auf die Frage, welche Brennweite hinter dem bisher nie dagewesenen Zoom-Objektiv steckt – ein 24-70mm mit durchgängiger Blende von f/2 gab es bisher nämlich noch nie. Zu der mysteriösen Festbrennweiten gibt es derweil keine neuen Hinweise.

Leichter als das RF 28-70mm f/2?

Am ehesten ist das angebliche Canon RF 24-70mm f/2 L natürlich mit Canons eigenem RF 28-70mm f/2 L sowie dem Sony 28-70mm f/2 GM vergleichbar. Anders als Sony, die sich dafür entscheiden haben, auf ein vergleichsweise geringes Gewicht und möglichst kompakte Abmessungen zu setzen, scheint sich Canon beim indirekten Nachfolger des RF 28-70mm f/2 für eine größere Brennweite entschieden zu haben. Die zusätzlichen 4 mm würden im Weitwinkel-Bereich für deutlich mehr Flexibilität sorgen, übermäßig große Einsparungen dürften in Sachen Gewicht dann aber wohl nicht möglich sein. Das neue Objektiv soll aber trotzdem leichter als das alte RF 28-70mm f/2 werden. Das bringt allerdings auch stolze 1.430 Gramm auf die Waage.

Das Gewicht könnte Canon unter anderem gering halten, indem weiterhin kein Bildstabilisator verbaut wird. Auf diesen könnte man bei einem 24-70mm f/2 natürlich vergleichsweise gut verzichten – zum einen wegen der hohen Lichtstärke, zum anderen weil die teureren Canon Kameras einen 5-Achsen-Bildstabilisator mitbringen.

Ob der Autofokus des angeblichen RF 24-70mm f/2 mit einem VCM-Motor oder Nano USM arbeitet, ist noch unklar. Auch zum Preis gibt es noch keine Hinweise, hier wird man aber mindestens 3.500 Euro einplanen müssen. Auch mehr als 4.000 Euro wären keine Überraschung – das alte RF 28-70mm f/2 steht aktuell bei den meisten Händlern für 3.549 Euro im Regal. Da wird ein neues RF 24-70mm f/2 sicherlich nicht günstiger werden.

Nehmen wir mal an, dass die Hinweise stimmen: Fändet ihr ein 24-70mm f/2 grundsätzlich spannend?

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68 Kommentare
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lichtbetrieb

Huiui. Ein lichtstarkes Weitwinkel steht noch auf meiner Wunschliste. Das es ein 24-70f2 wird habe ich aber bis heute nicht gewusst. Da freue ich mich aber. 🙂

joe

Da ich das 28-70/2.0 habe ist es für mich leider uninteressant. Aber bin auf jeden Fall gespannt, ob es optisch genauso gut ist wie das 28er.

Pit

Ich nutze das 24–70 mm f/2.8 und konnte mich für das schwerere und deutlich teurere 28–70 mm f/2.0 nie begeistern.
Vielleicht hätte Canon statt der „Luftpumpe“ lieber ein Objektiv mit Innenzoom vorstellen sollen.
Vermutlich ist das „Gerüchte-Objektiv“ nicht nur teuer, sondern auch schwer und damit selbst für die Hochzeitsfotografie kaum ein Objektiv, das man den ganzen Tag mit sich herumtragen möchte. Natürlich gilt: Wer kann, der darf. 😉

joe

Das 28-70/2.0 ist wie alle lichtstarken Objektive nur dann sinnvoll, wenn man viel offenblendig fotografiert.

Pit

Ja, das ist korrekt.
Ich nutze das 24-70 2.8 auch im Bereich 50-70mm offenblendig.
Im unteren Bereich sind mir die 2.8 auch mehr als ausreichend, wobei bei 24mm eher Blende 4, oder höher zum Einsatz kommt.
Wie gesagt, mir ist es einfach zu schwer🤷‍♂️. Fehlender IS, sowie geringere Naheinstellgrenze hatten mir dann aber die Entscheidung relativ leicht gemacht, sonst hätte ich den Preis vielleicht noch geschluckt und wäre in Versuchung gekommen😉.

Markus S.

Warum fehlt dir der IS?
Der IBIS ist doch grade in dem Brennweitenbereich super. Denke man nutzt so ein teures Objektiv eher selten an einer von Canons entry level Kameras ohne Ibis?

Pit

Hallo – wahrscheinlich.
Nutzen darf das Objektiv natürlich jeder an einem Gehäuse seiner Wahl, solange es ein Canon-Gehäuse ist.
An meiner R5 ist mir das RF 28-70mm f/2 einfach zu schwer. Für Videoaufnahmen finde ich das RF 24-70mm f/2.8 deutlich komfortabler und verwacklungsärmer, insbesondere bei 70 mm.
Das hängt aber auch immer vom jeweiligen Nutzer bzw. der jeweiligen Nutzerin ab.

Markus S.

Klar kann und darf man es überall nutzen, das ist schon klar.
Normal ist aber schwerer stabiler was verwacklung anbelangt, Stichwort Massenträgheit. Kann natürlich auch an der Form liegen das es vielleicht einfach schlechter in der Hand liegt.

lichtbetrieb

Ich habe das 28-70f2 auch. Mir fehlen aber oft ein paar Millimeter im Weitwinkelbereich – weswegen ich es sofort gegen ein 24-70f2 ersetzen würde.

joe

Du benutzt es beruflich, bei mir ist es reines Hobby, da ist das etwas anderes und wie gesagt ich finde es optisch sensationell und sehe daher leider kein wirkliches Argument für einen Wechsel.

H. Jürgens

Und? 5000€,6000€?
2kg schwer oder lieber 3?

Ja Canon kann’s…

joe

Ich frag mich wirklich was man dir ins essen mischt, also gut für die Hirngesundheit scheint es allerdings nicht zu sein.

Uneternal

Wird mal wieder ein für Normalverbraucher unbezahlbares Heiligenscheinobjektiv.
Für Hochzeitsfotografen sicher interessant, fehlt nur noch das Äquivalent zum Sony 50-150mm f/2.

WRDS

Und jetzt? Canon und andere Hersteller bauen auch Objektive für Berufsfotografen, die ihren Preis haben. Der Normalverbraucher ist nicht die Zielgruppe.
Aber ja mein Gott. Es gibt deutlich teurere Hobbys. Soll jeder seine Kohle so verbraten wie er will.

J.Friedrich

Nötig wäre einfach, dass Teilchen unter (oder an) die 1000g zu drücken (gut machbar), zu verschlanken (auch möglich) und unter 3k€ (machbar aber wohl nicht gewollt) zu bringen …

WRDS

Woher weisst du, dass ein Gewicht unter 1000g gut machbar ist? Es gibt bis jetzt von keinem Hersteller ein 24-70 f2. Ein Preis unter 3k würde höchstens Sigma hinkriegen. Die Originalhersteller wollen das wohl nicht.

J.Friedrich

RF 28-70 F2.8 IS STM ca. 490 g.

RF 28-70mm F2L USM f/2,0 ca. 1.430 g

RF 24-105mm F4 L IS USM: ca. 700 g

RF 24-105mm F4-7.1 IS STM: ca. 395 g

RF 24-105mm F2.8 L IS USM Z: ca. 1.430 g

RF 50mm f/1.2 L USM ca. 950 g.

RF 45mm f/1.2 STM ca. 345g.

RF 24-70 f/2.0 < 1000g "Gut machbar" …

Benjamin

Canon ist nicht gerade bekannt dafür, leichte Zoom-Objektive zu bauen. Es gibt Ausnahmen, ja, aber generell ist Canon meistens schwerer bei vergleichbaren Objektiven. daher lohnt sich der Blick bei der Konkurrenz. Wenn Sony und Nikon ein 24-70 F2.8 unter 700g drücken können, dann KÖNNTE ein 24-70 F2 unter 1 kg machbar sein:
RF 24-105 F4 – 700g, FE 24-105 F4 – 663g, Z 24-120 F4 – 630g;
RF 28-70 F2 – 1430 g, FE 28-70 F2 – 918g;
RF 24-70 F2.8 – 900g, FE 24-70 F2.8 II – 695 g, Z 24-70 F2.8 II – 675 g;
usw.

austrian

Das Canon 28-70/f2 ist im Herbst 2018 erschienen, das Sony um den Jahreswechsel 24/25
Das Canon 24-70/f2,8 09/19, das Sony 24-70/f2,8II 04/22,das Nikon 27-70/f2,8 II letztes Jahr im Spätsommer

Die 24-105/f4 von Canon und Sony sind steinalt (C 09/118, S 10/17), das N 24-120/f4 ist wesentlich “jünger” (10/21)

Neuere DSLM Linsen sind tendenziell immer leichter als vergleichbare ältere.

Stefan Zimmermann

24 mm ist für mich die langweiligste Brennweite überhaupt. Smartphones haben diesen Blickwinkel zum weltweiten Standard gemacht. Gefühlt 90 Prozent aller Fotos sehen heute mehr oder weniger so aus. Das Problem ist nicht die Brennweite, sondern ihre Allgegenwärtigkeit. Sie überrascht mich nicht, sie fordert mich nicht. Ein starkes Weitwinkel verändert die Perspektive, ein Tele verdichtet und isoliert. 24 mm macht von allem ein bisschen, aber selten etwas wirklich Besonderes. Wenn ich ein Foto in 24 mm sehe, habe ich immer das Gefühl, es schon unzählige Male gesehen zu haben. Bei mir gibt es diese langweilige Brennweite in meinem Portfolio nicht mehr. Ich hoffe, Sony macht mit dem f2.0 nicht den gleichen Fehler wie Canon. Es braucht kein 24-70 f2.0, das 28-70 war genau richtig so.

Thomas Nordsee

Wie siehst du die Brennweite bei Innenräumen? Vorgestern fotografierte ich die Brücke eines Hochseeschleppers im Rahmen einer Reportage… und setzte mit großem Vergnügen 24 mm ein. 28 mm und 35 wären zu eng gewesen (ausprobiert), 20 mm: beeindruckende Perspektive- aber nur ein stark verminderter Realitätsbezug.

Stefan Zimmermann

Genau das ist für mich der Punkt bei 24 mm. Es ist oft die Brennweite, die gewählt wird, weil alles noch irgendwie ins Bild passt und trotzdem nicht extrem wirkt. Genau deshalb ist sie aber für mich häufig so gewöhnlich. Sie zeigt viel, aber sie überrascht nicht. Sie ist weder richtig weit noch richtig eng. Sie verändert die Perspektive nicht stark genug und sie verdichtet auch nicht wirklich. Dazu kommt, dass fast alle Smartphones in diesem Bereich liegen. Dieser 24mm Blickwinkel ist dadurch weltweit zum Standard geworden. Man sieht ihn jeden Tag, ständig, in unzähligen Bildern. Genau deshalb wirkt 24 mm auf mich oft schon vertraut, bevor das Bild überhaupt richtig wirken kann. Für reine dokumentarische Fotografie kann das natürlich ein anderes Ziel sein. Wenn man zeigen möchte, wie ein Raum aussieht, was wo steht und wie die Situation aufgebaut ist, dann ist das in Ordnung. Aber mein persönliches Ziel ist ein anderes. Ich suche eher nach Handschrift, Gefühl, Stimmung und nach einem Bild, das nicht einfach nur alles sichtbar macht. Für mich wird gute Fotografie erst interessant, wenn nicht alles sofort erklärt wird. Viele wählen eine Brennweite so, dass möglichst alles drauf ist. Ich frage mich eher, was man… Weiterlesen »

Stefan Zimmermann

Nachtrag um auch mal mit einem Beispiel zu kommen: Vielleicht hätte ich hier sogar konsequent das 16 mm genommen und damit Nahaufnahmen gemacht. Nicht diese klassischen Übersichtsaufnahmen einer Schiffsbrücke, sondern etwas näher ran. An Instrumente, Hände, Gesichter, Licht, Glas, Reflexionen. Der Raum wäre trotzdem immer noch da gewesen. Nicht komplett scharf und sauber erklärt, sondern eher als Umgebung, die um die Szene herum spürbar bleibt. Das 16mm würde auch bei Nahaufnahmen viel noch von der Umgebung zeigen und weniger komplett isolieren. Das Bild würde dann nicht einfach zeigen, wie eine Schiffsbrücke aussieht. Es würde einen mehr in die Situation hineinziehen! Man wäre nah an einem Detail, aber merkt trotzdem, dass dahinter dieser ganze Raum liegt. Vielleicht verschwimmen die Monitore leicht, vielleicht zieht sich eine Lichtspur über die Scheibe, vielleicht steht jemand halb im Gegenlicht. Dadurch hätte das Foto mehr Nähe, mehr Spannung und weniger diesen dokumentarischen Charakter. Falls es erlaubt gewesen wäre, hätte ich auch einzelne Personen aus der Crew so fotografiert. Nicht gestellt, sondern während der Arbeit. Eine Hand am Bedienfeld, ein konzentrierter Blick, jemand schaut durch die Scheiben in die Ferne. Vielleicht nur seitlich, vielleicht als Silhouette, vielleicht mit den Lichtern der Brücke im Hintergrund. Und wenn Nachtaufnahmen… Weiterlesen »

lichtbetrieb

Kommt auf die Anwendung an. Du kannst dich vielleicht hinstellen und gemütlich Objektive wechseln oder weiter weg gehen. Wenn man diese Optionen nicht hat, kann es Situationen geben, da liefern 28mm nicht genug Kontext, geschweige denn generell genug Bildwinkel, um genügend Personen aufs Bild zu bekommen. Der Smartphone vergleich ist insofern auch an der Praxis vorbei, da trotz gleichen Bildwinkel der Look ganz anders sein kann – insbesondere bei Offenblende von 2.0. Amüsant fande ich den Part mit Sony – da sie gerade erst ein 28-70f2 releast haben, wirst du von diesem sehr nützlichen Objektiv verschont bleiben (natürlich wenn es denn so kommt).

Hoffentlich bringt Canon nie ein 50-150f2, 50mm Normalbrennweite sind viel zu langweilig – sehe ich jeden Tag 24std. Abzgl. Schlaf.

Stefan Zimmermann

Ich habe bereits im ersten Satz geschrieben: „24 mm ist für mich die langweiligste Brennweite überhaupt.“ Thomas hatte gefragt, wie ich das sehe. Genau darauf habe ich geantwortet. Mein Beitrag handelte von meiner fotografischen Sicht und nicht von der Frage, wann 24 mm praktisch sein können. Du argumentierst mit mehr Kontext, mehr Personen im Bild und engen Räumen. Genau das sehe ich anders. Warum muss überhaupt alles aufs Bild? Warum muss möglichst viel Kontext gezeigt werden? Warum nicht näher ran? Warum nicht bewusst etwas weglassen? Warum nicht 16 mm nutzen und die Perspektive deutlich stärker gestalten? Warum nicht 35 mm verwenden und dafür etwas anschneiden? Genau darüber habe ich bereits in meinem ursprünglichen Beitrag geschrieben. Der Smartphonevergleich bezog sich nicht auf Freistellung, Sensorgröße oder Offenblende, sondern auf den Blickwinkel. Und genau dieser Blickwinkel ist heute allgegenwärtig. Man sieht das übrigens nicht nur bei Smartphones. Kaum ein Thema wird in Fotoforen so oft diskutiert wie die Frage, ob ein Standardzoom unbedingt bei 24 mm beginnen muss. Für viele Fotografen scheint 24 mm unverzichtbar zu sein. Genau das bestätigt meinen Punkt sogar. Dieser Blickwinkel ist heute derart etabliert und selbstverständlich geworden, dass er mich fotografisch schlicht nicht mehr reizt. Und was Sony… Weiterlesen »

lichtbetrieb

Ich weiß gar nicht, was ich mit deinen Text anfangen soll. Du bist hier in einem Forum über Kameratechnik und Gerüchte. Ist doch klar das hier technische und praktische Aspekte in den Vordergrund stehen und wenn man derartig gegen 24mm wettert, kommt halt auch mal eine Gegenmeinung. Was mich stört, dass du regelrecht andere Fotografen bevormunden oder ihnen – übertrieben gesagt – Brennweiten verwehren willst, weil (nur) du sie langweilig findest. (Stichwort „hoffentlich macht Sony nicht den Fehler…“)

Siehe es doch als deinen USP – je mehr mit 24mm fotografieren, desto mehr kannst du dich in deiner Wahrnehmung davon abheben.

J.Friedrich

Ich habe die 4 Stefan Texte nicht gelesen, ist mir zu viel, hab’sie kopiert und die KI gebeten mir alles in 2 Sätzen zusammenzufassen; “Seine Ausführungen betonen, dass er im Gegensatz zur alltäglichen und oft als langweilig empfundenen 24-mm-Standardbrennweite bewusst extremere Perspektiven wie 16 mm für intime, raumgreifende Nahaufnahmen nutzt” – er sollte die KI auch nutzen, bevor er diese Ergüsse loslässt … 😂😉😂

lichtbetrieb

Bei dem Text war ich tatsächlich auch geneigt ki zu nutzen (natürlich lokal) – aber ich konnte noch widerstehen. 🙂

Stefan Zimmermann

Keine Sorge.
Ich werde auch künftig schreiben, wie ich möchte, und so viel, wie ich möchte.
Ich habe mehrfach geschrieben, dass es meine persönliche Meinung ist. Trotzdem wird teilweise so reagiert, als hätte ich versucht, sie anderen vorzuschreiben.
Besonders interessant finde ich die Vorstellung, dass man meine Beiträge nicht liest, sie von einer KI zusammenfassen lässt und sich anschließend ein Urteil über Inhalt und Autor bildet.
Wer sich bewusst jede Tiefe erspart, sollte sich vielleicht nicht wundern, wenn er am Ende auch nur an der Oberfläche bleibt. Das erklärt manche Kommentare vermutlich besser als ich es könnte.
Willkommen auf meiner Ignore-Liste. Genau für solche Fälle habe ich mein Script geschrieben.
Dazu gehören für mich auch Kommentare der Kategorie: „Mein Stativ ist besser und professioneller als das aus dem Artikel. Punkt.“
Urteile ohne Kontext, ohne Argumente und ohne Informationswert.
Solche Beiträge werde ich künftig konsequent aussortieren. Für belanglose Oberflächlichkeit ist mir das Leben zu kurz.
Für ernsthafte Gegenargumente bin ich immer offen. Alles andere interessiert mich nicht.

Alex

Sehe ich auch so und wem es nicht passt, braucht es nicht zu lesen und muss nicht permanent rumstänkern, nur weil es nicht seiner Meinung entspricht

Stefan Zimmermann

Danke Alex

J.Friedrich

👍 – Nun, Du kannst es zwar nicht lesen und alle anderen auch nicht (weil sie Dein Ignore-Script installiert haben): wer aber mittlerweile in “gefühlt” jedem Post auf einer Technik- & Rumorseite seifenopernartig die eigene permanente Suche & Tiefgründigkeit in vielfacher Endlosschleife beschreibt – ohne es scheinbar zu schaffen Gefühl in Fotos zu transportieren (sonst müsste er ja nicht Suchen ;-)), dem würde sicher auch ein Programm zur textlichen Verdichtung helfen – da ist ordentlich Luft nach oben bei deinem Tiefgründeln – Ignor(ieren) wird Dir da nicht helfen. Viel 🍀

Matthias

Dein Beitrag lässt vermuten, dass Du noch nie auf einer Schiffsbrücke gewesen bist aber trotzdem Tips für die fotografische Umsetzung verbreitest. Versuch es einfach mal und dann viel Glück:-))

Stefan Zimmermann

Hallo Matthias,
da muss ich dich leider enttäuschen. Fast meine halbe Verwandtschaft ist noch oder war auf den Weltmeeren unterwegs, teils sogar auch als Kapitän. Von kleinen Fischerbooten über Marineschiffe bis hin zu großen Frachtern ist alles dabei.
Ausgerechnet ich falle da allerdings etwas aus der Generation heraus. Mir wird auf Schiffen erstaunlich schnell schlecht, daher war die große Seefahrerkarriere für mich wohl nie vorgesehen. 😄
Ob ich schon einmal auf einem Schiff war, kannst du dir bei der Familiengeschichte vermutlich selbst beantworten. Unabhängig davon dürfte wohl auch fast jeder irgendwann zumindest auf einem Museums- oder Ausflugsschiff unterwegs gewesen sein.
Tatsächlich gab es in den letzten 20 Jahren wahrscheinlich kaum einen Tag, an dem nicht mindestens ein Verwandter von mir irgendwo auf den Meeren unterwegs war.
Was ich allerdings nicht kenne, sind diese Steuerstände auf dem Rhein. Verschiedene U-Boot-Typen habe ich dagegen schon gesehen. Also ja, Schiffsbrücken und Ähnliches sind mir durchaus bekannt. 🙂
Viele Grüße
Stefan

J.Friedrich

Genau, das habe ich gemeint … 😂

Thomas Nordsee

Das Brückenlayout hat sich in den letzten Jahren massiv verändert… um die gestiegene Komplexität dokumentarisch (das war die Vorgabe!) einzufangen, erschien mir ein 24 mm f 1,8 optimal. Ein 24-70/2 steht mir nicht zur Verfügung… Für dieses Thema wäre das neue Objektiv richtig gewesen… 24 mm wurden durch 50 mm f 1,8 ergänzt. Später kam noch ein 85 mm f 1,8 im Wechsel zum 50iger zum Einsatz. Das Zoom hätte genügt…

Ein.horn

Dann doch gleich das Canon RF 24-105mm F2.8L IS USM Z. Mehr als 2.8 brauch ich ganz selten. Ein Bereich von 24-70 ist mir zu dürftig, da kann man auch Festbrennweiten nutzen. Die VCM-Festbrennweiten haben dann sogar 1.4 und sind nochmal lichtstärker. Für Hochzeiten ist der Bereich wahrscheinlich unverzichtbar.

joe

Das soll übrigens das beste Canon Objektiv sein laut Nutzern.

Explore-shoot-share

Im CR Forum wird hier stets das RF 70-200mm F2.8 L Z genannt. Egal, beide sind ja von der gleichen Machart. Letzteres werde ich definitiv mal ausprobieren.

joe

Ich habe nur das 70-200z und kann bestätigen, dass es scharf ist, habe aber über das 24-105 z gelesen, dass es das beste Canon Objektiv sein soll.

Ein.horn

RF 70-200mm F2.8 L Z – das hab ich und es ist super, mit 2x Konverter nutze ich es für Wildlife und habe eine 5.6 Blende bei 400mm. Ohne Konverter nutze ich es für Sport / Leichtathletik. Das RF 24-105 2.8 steht auf meiner Wunschliste. Ich muss aber noch sparen ;-(.

lichtbetrieb

Ich habe sowohl das 28-70f2 als auch das 24-105f2.8. Das 24-105 ist sehr gut, auch das gleiche Gewicht ist aufgrund der Größe angenehmer zu tragen. Dennoch finde ich 2.8 etwas langweiliger als Blende 2 gerade in dem Reportagebereich. Ich nutze es daher häufig in Kombination mit einem 35f1.4 oder 50f1.2 um einen gefälligeren Bildlook in dem Bereich zu kreieren. Mit dem 28-70f2 kombiniere ich meist ein 135f1.8. Leider muss ich bei dieser Kombi noch eine dritte Kamera griffbereit haben mit einen Weitwinkel oder Ultraweitwinkel, da dieser Bereich fehlt. Mit einen 24-70f2 wäre ich damit deutlich flexibler

J.Friedrich

👍 Macht alles Sinn 👍

WRDS

Ist doch prima. Wenn ich bei Canon wäre, würde mich das sehr interessieren und sicher auf der Wunschliste landen, wenn es nicht zu schwer wird. Das Sony 28-70 f2 mit leider 4mm längerer Brennweite untenrum, ist sehr gut den ganzen Tag benutzbar. Das ist kaum schwerer als das alte 24-70 f2.8 GM.
Canon wird sicher alles daran setzen, dass das neue Objektiv etwas leichter als das alte RF 28-70 f2 werden wird.

joe

Das Canon ist bald 8 Jahre alt, da waren sie mit Software Korrekturen noch nicht so weit wie heute, das Sony ist erst eineinhalb Jahre alt, weshalb ich ebenfalls davon ausgehe, dass es erheblich leichter werden wird.

Eric Dittmann

Also ich nutze das 28-70mm f2.0 seit gut einem Jahr.
Es ersetzt meine Festbrennweiten 28mm, 35mm, 50mm und “75mm”
Ich bin flexibel und ja es ist schwer.
Aber ich gebe es nur wieder her, wenn die Alternative, genau so gut abbildet und leichter ist.
Und ganz ehrlich, wer braucht f1.2 oder 1.4 wirklich?

WRDS

Sehe ich gleich. F1.2 oder f1.4 brauchen vermutlich die allerwenigstens wirklich. Meine teuren f1.4 Festbrennweiten habe ich auch verkauft, nachdem ich ein 28-70 f2.0 angeschafft hatte und nie vermisst.

joe

Und noch ein Wort zum Preis des aktuellen 28-70/2.0 das güstigste Angebot beträgt in der Schweiz 2’269.-CHF inklusive 3 Jahre Premium Garantie. Das ist mehr als 1000.- € günstiger als in Deutschland, Wechselkurs bereinigt.

WRDS

Das 2269 CHF Angebot ist allerdings ein Grauimport. Das sollte man schon erwähnen. Das günstigste Angebot mit 3 Jahren Premiumgarantie, sogar von einem Fachgeschäft, liegt bei CHF 2688.

joe

Was ist daran illegal? Übrigens das günstigste mit 3 Jahren Premiumgarantie koste 2’428.- Foto Zumstein.

WRDS

Ich habe nicht geschrieben, dass es illegal ist. Nicht jeder mag Grauimporte.
Ich habe nur auf Toppreise geschaut. Gut wenn Zumstein günstiger ist.

joe

Grauimporte sind die einzige Möglichkeit Produzenten dazu zu bringen, die Preise nicht ins unendliche wachsen zulassen. Denkst du Zumstein würde – von Canon genehmigt – so günstige Preise anbieten, wenn es nicht die Möglichkeit des Grauimports gäbe.?

Mark

Mir wäre so ein Objektiv vermutlich zu schwer und nutze lieber Festbrennweiten – verstehe aber warum Event Fotografen z.B. sowas sich wünschen. Aber auch als nicht Canon Nutzer finde es gut was hier angeboten wird – die Auswahl an Objektiven ist groß und es gibt auch Modelle wie dieses hier, die kein direktes Pendant haben werden in anderen Systemen. Eine sehr gute optische Qualität haben sie auch immer und wenn man sich für Canon entschieden hat, weiß man ja auch, dass in der Regel die Objektive selten günstig sind.

Benjamin

Bei “Objektiv, das es noch nie gab” dachte ich eher an irgendwas neues, nicht eine lichtstärkere Variante eines der häufigsten Objektive der Welt. Manchmal wirkt es, als würden die “Rumors”-Seiten vom Hersteller bezahlt, um Werbung zu machen.

WRDS

Ob es dir gefällt oder nicht aber ein solches Objektiv gibt es bis jetzt nicht.

Benjamin

Ich würde es trotzdem mehr als Iteration verstehen als als etwas grundlegend neues. Aber das kann jeder so sehen, wie er möchte

joe

Was wäre dann deiner Meinung nach etwas grundlegend Neues? Ein quadratisches Objektiv? Eines ohne Gläser? Kannst du da mal etwas konkreter werden?

Benjamin

Das RF 20-50mm z.B. oder das Sigma 20-200, also eher Brennweitenbereiche als Lichtstärke

Daniel_S

Also sowas wie ein 4,0/26-68mm? Ernsthaft jetzt?
Das 2,0/28-70mm von Canon war damals mehr als ein Eyecatcher. Es war ein Gamechanger, mit einer überragenden Bildqualität dazu. Ein 2,0/24-70mm erweitert das Spektrum deutlich, wie man hier von potentiellen Anwendern liest (für mich ist das Objektiv nichts).
Das ist wie damals den 100m Weltrekord unter 9,80 Sekunden zu laufen und nun unter 9,70 Sekunden zu drücken. Und Du hättest, in diesem Vergleich, lieber einen 138m Lauf…

Benjamin

Also bitte, Brennweiten-Revolutionen wie das Sony 20-70, Sigma 20-200 usw. mit etwas wie einem 26-68mm ad absurdum zu führen, finde ich jetzt auch nicht unbedingt angebracht. Die Frage “Ernsthaft jetzt?” finde ich auch ein wenig respektlos. Ein bisschen Empathie und Verständnis, dass jeder Mensch andere Ansprüche und Wünsche an Produkte hat, würde nicht schaden. Und ja, das 28-70mm f/2 war damals etwas “noch nie zuvor dagewesenes”, weil ein f/2-Zoom mit einem so großen Zoombereich war neu – (bis dato gab es ja nur das Sigma 24-35 f/2 für Spiegelreflex) aber das 24-70 ist dann für mich eigentlich nur noch eine Verbesserung des 28-70, keine grundlegende Neuheit.

lichtbetrieb

4mm klingt erst mal nicht viel, es vergrößert den Weitwinkel Bereich aber deutlich. Genauer um etwa 17% mehr Breite und Höhe bzw. Über 30% mehr Bildfläche. Im Vergleich 70mm zu 75mm fällt mit etwa 7 % mehr Breite und Höhe deutlich geringer aus. 24mm eröffnen somit mehr Möglichkeiten und es einem deutlich mehr Flexibilität. Ich bin persönlich begeistert von dem Objektiv – für mich quasi ein Instantkauf.

Im übrigen kann ein 20-50mm gar nicht in die Kategorie „nie dagewesen“ fallen, da wie du selber schreibst es von Sony ein 20-70 gibt ( sowie ein 20-60 von Panasonic)

Daniel_S

Hi Benjamin, war nicht böse gemeint. Aber man wird doch noch nachfragen dürfen, ohne dass sich der andere gleich auf den Schlips getreten fühlt.
Du führst z.B. das Sigma 20-200mm auf, dabei gibt es unzählige 28-200mm, zahlreiche 24-200/240mm und ein 25-200mm von Tamron. Das 20-200 hat 4mm zusätzliche Brennweite am kurzen Ende, und da ist es für Dich etwas ganz neues. Das 2,0/24-70mm hätte auch 4mm Brennweite zusätzlich im Vergleich zum bisherigen 2,0/28-70mm, aber da ist es für Dich nichts besonderes. Das verstehe ich dann nicht.
Das 20-200mm ist ein Superzoom mit, ich sag mal, durchschnittlicher Bildqualität. Das 2,0/24-70mm (wenn es denn kommt) wäre Championsleague was die Bildqualität angeht. Das ist viel schwieriger zu konstruieren und wäre viel höher zu bewerten.

Benjamin

Also der Unterschied zwischen 20mm und 24mm ist größer als der Unterschied zwischen 24mm und 28mm, da der Bildwinkel mit sinkender Brennweite exponentiell zunimmt (an Vollformat, horizontale Bildwinkel, sind das nämlich 84.0° (20mm), 73.7° (24mm) und 65.5° (28mm)). 20mm reicht damit eben für viele, um auf ein separates Ultraweitwinkel komplett zu verzichten – 24mm eben nicht. Des weiteren gibt es ja schon 24-70mm-Objektive, nur halt eben nicht ganz so lichtstark. Ein 20-70 oder 20-200 gab es noch gar nicht vor deren Vorstellung. Ein vorhandenes Objektiv eine Blendenstufe lichtstärker zu machen, ist für mich eben nicht revolutionär. Ich betrachte den Schritt 24-70mm f/2.8 zu 24-70 f/2 statt den Schritt 28-70mm f/2 zu 24-70mm f/2

Daniel_S

Hi Benjamin, alles gut und es ist ja auch gut, dass es unterschiedliche Ansichten gibt. Wäre schlimm, wenn alle der gleichen Meinung wären, dann gäbe es auch kaum Innovationen.
Was ich interessant finde ist dein vorletzter Satz (Ein vorhandenes Objektiv eine Blendenstufe lichtstärker zu machen, ist für mich eben nicht revolutionär.). Denn gerade der Gewinn einer ganzen (!) Blendenstufe ist bei solch einem Objektiv schon revolutionär.

Alfred Proksch

Allen Canonisten herzlichen Glückwunsch zum Objektiv das es noch nie gab. Ist ehrlich gemeint.

Immer wenn ich mit der Mittelformat unterwegs war frage ich mich ob Systemkameras egal welches System noch zeitgemäß sind. Klar von der Bildqualität gesehen mit Sicherheit wenn man Ausschnitte, Drucke fertigen möchte. Aber sonst?

Mit einer an das Smartphone gekoppelten Bridge Kamera sind alle modernen Möglichkeiten sofort und einfach machbar – ganz ohne großen Aufwand. Genau das zählt z.B. bei meiner Frau und dem Nachwuchs. Angesehen werden die Ergebnisse auf Displays maximal auf dem Monitor. Für ein Album reichen die Dateien allemal.

Eine PowerShot SX740 HS von Canon hatten sie auf ihrem letzten Ausflug dabei. Die Kopplung der Kamera mit einem Smartgerät ist denkbar einfach und die Kamera beziehungsweise die App führt den Fotografen durch den Prozess. Reicht doch locker für Erinnerungen!

Nächsten Dienstag darf ich wieder meine Mittelformat Kamera plus Stativ auf eine Anhöhe schleppen.

Karl Brodowsky

Ich habe das 24-70/2.8-Äquivalent (16-50) für APSC, konnte mich damit aber nie richtig anfreunden. Bei allen 35-70, 28-70, 28-80, 24-70 fehlt mir etwas im oberen Bereich. Mein 28-105 f/2.8-4.0 passt mir viel besser. Für 24 habe ich immer noch das Telefon oder eine Festbrennweite.
Generell finde ich für Lichtstärke Festbrennweiten besser.
Deshalb: 24-70/2.0 für 4000? Brauche ich nicht. Aber toll, dass sie das hinbekommen.

Andreas

Trotz allem wird das 2nuller ein dicker Klopper..
Ich habe immer wieder mal, wenn ich es leicht haben will, mein altes EF 28-105 f3,5-4,5 auf meiner 6 mk II drauf.
Ein Traum, wenn dieses leichte Allrounder hochwertiger Linsen bekommen würde.
Vielleicht durchgehend 2,8 ohne stabi und bei gleicher Größe …..

jango

Vom Brennweitenbereich wäre mir ein 35-150 f2-2,8, so wie es Tamron herstellt, deutlich lieber. Das wäre vor allem für die Personenfotografie sehr interessant. Ich werde also warten müssen bis Canon es irgendwann erlaubt, dieses Objektiv für das Vollformat zu nutzen.

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