Der neue Godox X3 Pro Funkauslöser bringt mit Touchscreen-Steuerung, App-Anbindung und kreativen Aufnahmefunktionen frischen Wind in Lichtsetups.
Was macht den Godox X3 Pro besonders?
Godox hat mit dem X3 Pro einen neuen Blitzauslöser vorgestellt. Er bietet ein integriertes, berührungsempfindliches LCD, über das sich Blitzleistung, Zoom, Gruppen und andere Einstellungen direkt und intuitiv steuern lassen, ohne über die Kamera oder andere Geräte gehen zu müssen. Den X3 Pro gibt es für Canon, Nikon, Sony, Fujifilm und Olympus/Panasonic. Für Leica-Kameras gibt es allerdings keine Version mehr, wie es bei der X3-Version (ohne Pro) noch der Fall war.
Ihr könnt jetzt bis zu vier Blitzgruppen gleichzeitig am Display anzeigen lassen. Zusätzlich gibt es Features wie HSS (High Speed Sync), eine benutzerdefinierte Feinjustierung der Blitzleistung und eine präzise Kontrolle der Auslöseverzögerung. Der Auslöser wird mit einer Lithium-Batterie betrieben, die ihr über USB-C innerhalb von 2 Stunden vollständig aufladen könnt. Die Reichweite beträgt laut Godox 100 Meter.
Neu ist auch der Creative Shutter Control-Modus, mit dem sich Intervallaufnahmen, Zeitraffer oder Langzeitbelichtungen direkt über den Funkauslöser programmieren lassen. Damit erweitert der X3 Pro seine Einsatzmöglichkeiten über die reine Blitzsteuerung hinaus. Außerdem lässt er sich per Bluetooth mit der Godox Flash App koppeln, sodass ihr auch vom Smartphone aus Leistung, Gruppen und Einstellungen anpassen könnt.
Für wen ist das interessant?
Wenn ihr regelmäßig mit mehreren Blitzgeräten arbeitet, sei es in der Studiofotografie oder bei komplexen Outdoor-Shootings, dürfte der Godox X3 Pro ein Werkzeug sein, das den Workflow spürbar vereinfacht. Kein mühsames Durchklicken mehr, da viele Einstellungen direkt am Touchscreen oder via App vorgenommen werden können. Zu bedenken ist: Der Touchscreen verbraucht mehr Akku als klassische Tastenmodelle und die Bedienung kann bei hellem Sonnenlicht oder mit Handschuhen knifflig sein.
Wenn ihr bereits den Godox X3 habt, bietet euch die Pro-Version ein größeres Display, einen stärkeren Akku und einen Bluetooth-Chip zur Verbindung mit dem Smartphone. Ob euch das Upgrade wert ist, müsst ihr selbst entscheiden. Die Nicht-Pro-Version gibt es derzeit bereits für günstige 68,78 Euro, wenn auch nicht direkt überall auf Lager.
Preis und Verfügbarkeit
Der Godox X3 Pro Blitz-Transmitter soll in Kürze auf den Markt kommen und preislich bei 99 US-Dollar liegen. Ich rechne damit, dass der Preis in Euro ähnlich ausfallen wird. Mehr Informationen findet ihr auf der Website von Godox.
Würdet ihr bei eurem Blitzsetup lieber auf die komfortable Touchscreen- und App-Steuerung mit Zusatzfunktionen wie Timelapse setzen, oder bleibt ihr bei einem klassischen Funkauslöser mit Tasten, der weniger kostet und länger durchhält?


Klasse! Mich interessiert vor allem der Creative Shutter Control-Modus. Per Funk gibt es bei Sony leider keine programmierbare Timer-Fernbedienung, und die mit Kabel sind immer etwas nervig – kleines Display, baumeln ständig herum, Bedienung oft kryptisch. So ist das deutlich eleganter. Man kann zudem z.B. aus 2 Meter Entfernung sehen, wie der Status beim Intervall ist und wie lange man noch warten muss. Die Bedienung ist so viel angenehmer als bei den ganzen Kabel-Timen kram. Ist auf jeden Fall gekauft, sobald verfügbar. Gefällt mir richtig gut. Klar, man könnte die Kamera auch per Sony App fernsteuern. Aber das nervt auch immer. Smartphone entsperren, Akku wird leergezogen, ständig aus der Jacke kramen, wieder entsperren… finde ich immer sehr nervig. Da ist das Godox X3 Pro einfach die angenehmere Lösung, echt nice. Ich habe mal das Handbuch übersetzt und für mich das wichtigste herausgesucht: Einschränkungen: – Leider nicht wasserdicht. – Shutter-Kabel ist nicht im Lieferumfang. Programmierungsmöglichkeiten: Delay (Startverzögerung): 0:0:0 – 99:59:59 Exposure (Belichtungszeit): 0:0:0 – 99:59:59 Interval (Zeit zwischen den Aufnahmen): 0:0:1 – 99:59:59 Number of Shots (Anzahl): 1–999 oder unendlich. Repeat Interval (Zeit bis zur nächsten Serie): 0:0:1 – 99:59:59 Repeat Times (Wie oft wiederholen): 1–999 oder unendlich. Weitere Details: Standby-Zeit:… Weiterlesen »
Für deine vielen, langwierigen Nachtprojekt mit diversen Blitz-Gruppen sicher ein Topzugewinn, nicht noch die Tasten erraten zu müssen.
Das mit den Handschuhen halte ich für vernachlässigbar, die Tastenversionen kann man auch nicht damit bedienen.
Eine Abdichtung wäre sicher super, aber ein “Klarsicht-Brotbeutel mit einem Gummi” am Hotshoe reicht mir in solchen Fällen aus, habe aber auch schon Duschen abbekommen und auch ohne Haube hat alles funktioniert.
Ich habe den Godox X-Pro 2-L für meine R200/AD200 Ringblitzkombi für die Eventporträts plus 1-2 Slaves.
Beim Umstieg auf Pana und dem Tausch von CaufL habe ich tatsächlich ‘ein Stündchen fummeln” müssen bis ich die Settings wieder exakt so hatte wie zuvor. Glaube da hätte ich mir vielleicht eine Smartphone oder Touchvariante gewünscht … Viel Spaß mit deinem neuen, hilfreichen must-have.
Hallo Friedrich, ich möchte den X3 Pro nicht für Blitze nutzen, sondern wirklich nur als Shutter-/Intervalltimer. Ich glaube, das wurde etwas missverstanden? Dass der X3 Pro das auch kann, habe ich erst auf den zweiten Blick bemerkt, fast übersehen. Für Sony gibt es leider keine Timer-Fernauslöser die per Bluetooth funktionieren, da sind es immer nur einfache Taster ohne Programmiermöglichkeiten oder Display. Deshalb bleibt bisher leider nur die klassische Lösung mit Kabel als Timer-Fernauslöser, wirklich Mini-Display und sehr umständlicher Bedienung und die Dinger baumeln dann ständig am Stativ herum. Hat sich nicht verändert und sind eigentlich noch so wie vor 20 oder 30 Jahren Jahren. Es funktioniert, aber so richtig toll waren sie nie im Handling. Am Blitzschuh finde ich das viel angenehmer, zumindest glaube ich das. Großes Display, alles sofort im Blick. Handschuhe nutze ich sehr selten, aber wenn, dann sind es sehr dünne mit eingewebten Kupferfäden, die funktionieren auch auf Touchscreens. Da muss es schon mehr Richtung –10 C gehen, bevor ich überhaupt welche anziehe, zum Glück bin ich da nicht so empfindlich. Mit einem sehr kleinen Godox XR Receiver auf dem Blitzschuh könnte man den X3 Pro abkoppeln und sogar als reine Funkfernbedienung einsetzen. Der X3 würde dann… Weiterlesen »
👍 – Hallo Stefan, da sieht man schön wie breit das fotografische Spektrum ist und wie breit die spezifisch-fokusierten Anwendungen sind – trotz des Missverständnisses: viel Erfolg beim Testen!
Frischer Wind? Das muss an der Jahreszeit liegen und weniger am Auslöser 😉….. alleine die Entscheidung für Lithium-Batterie, wie soll das bitte Funktionieren…. Während des Shootings dann an die Powerbank?! Das einzige was an dem Auslöser stark ist, ist der Preis. Alles andere ist Schnick Schnack oder schon da und das Layout sieht mal wieder sehr nach Profoto aus 😎.
also ich bin schwer begeistert und habe das Teil direkt bestellt. Den x3 habe ich bereits und der Akku hält ewig, da braucht man keine Sorgen haben, dass man mit einem Mal blank dasteht. Ich bin froh, dass da keine Batterien reinkommen. Und die Kamerasteuerung ist nice. Es gibt ja ansonsten keine vernünftigen Fernauslöser und App-Steuerung per Smartphone ist auch oft nervig.
Geplante Obsoleszenz durch eingebauten Akku. Warum noch ein weiteres Produkt mit diesem Unsinn? Die AA im XProII halten ewig und sind jederzeit austauschbar.