Google feiert ein Vierteljahrhundert seiner Bildersuche. Zwei neue Funktionen zeigen, wohin die Reise geht.
Wenn ihr wissen wollt, wie ein Objektiv aussieht, wie andere eine Location fotografiert haben oder einfach nur, welche Bildideen es zu einem Thema gibt, landet ihr wahrscheinlich bei Google Bilder. Für viele ist die Bildersuche seit Jahren die erste Anlaufstelle für Inspiration und Recherche. Genau diese Anlaufstelle baut Google jetzt um: Zum 25. Geburtstag bekommt Google Bilder eine neu gestaltete Startseite, und in den AI Overviews der Websuche lassen sich künftig Bilder direkt erzeugen. Beide Funktionen sollen in den kommenden Wochen ausrollen.
Bildersuche wird zur durchblätterbaren Galerie
Statt eines leeren Suchfelds zeigt images.google.com künftig eine Galerie mit Bildern aus dem Web. Sie aktualisiert sich laufend und richtet sich nach den Interessen des angemeldeten Kontos.




Speichert ihr Bilder in Sammlungen, erscheinen diese als Reiter oberhalb der Galerie und lassen sich als Einstiegspunkt für weiteres Stöbern nutzen. Der Start erfolgt zunächst auf dem Desktop, in den USA und auf Englisch. Ein Google-Konto ist Voraussetzung.
Generierte Bilder direkt in den Suchergebnissen
Die zweite Neuerung betrifft die klassische Websuche. In den AI Overviews, also den KI-Zusammenfassungen über den Trefferlisten, könnt ihr per Texteingabe ein Bild erzeugen lassen. Zum Einsatz kommt Googles aktuelles Nano-Banana-Modell. Der Rollout beginnt auf Englisch in allen Regionen, in denen der AI Mode bereits Bilderzeugung unterstützt. Finde ich ehrlicherweise nicht so toll, dass Google KI noch weiter in die Suche integriert, da sich mir hier auch der Nutzen einer KI-Grafik nur wenig erschließt. War aber auch irgendwie zu erwarten.

Google nutzt das Jubiläum außerdem für eine Chronik der eigenen Bildersuche, von Vorschlägen optisch ähnlicher Bilder über die Rückwärtssuche per Bild bis zu Lens, Multisearch und Circle to Search.
Die Linie ist erkennbar: weg von der Suche nach einer bestimmten Datei, hin zu einer Suche, die ganze Szenen interpretiert und Ergebnisse selbst produziert. Wie gut das im Alltag funktioniert und wann die beiden Funktionen auch in Deutschland und auf Deutsch verfügbar sind, ist derzeit offen. Wie gefällt euch das Update?


Jetzt muss die „Büchse der Pandora“ richtig Geld verdienen, verschließen lässt sich die „Büchse“ sowieso nie mehr! Ob mir das gefällt? Natürlich nicht weil allerlei Missbrauch vorprogrammiert ist!