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Hasselblad X2D II vorgestellt: Die ultimative Kamera für Landschaftsfotografen?

Es dürfte für einige eine absolute Traumkamera sein: Hasselblad hat die neue X2D II mit deutlich verbessertem Autofokus und HDR-Workflow vorgestellt.

Autofokus deutlich verbessert

Die größte Schwachstelle der im Jahr 2022 vorgestellten Hasselblad X2D 100C dürfte der Autofokus gewesen sein. Bei der nun präsentierten X2D II 100C bessert der Hersteller in diesem Bereich deutlich nach. So besitzt die Mittelformatkamera jetzt nicht nur einen kontinuierlichen Autofokus, sondern ist dank entsprechenden Deep-Learning-Algorithmen auch in der Lage, Motive wie Menschen, Hunde, Katzen und Fahrzeuge zu erkennen und diesen zu folgen.

Des Weiteren erhöht sich die Anzahl der Phasenerkennungs-Messfelder von 294 auf 425 und Hasselblad setzt jetzt auf ein LiDAR-System. Hinzu kommt ein neuer AF-Illuminator, mit dem sich die Autofokus-Performance bei schlechtem Licht weiter verbessern soll.

Erste Testberichte sprechen bereits von einer deutlichen Verbesserung des Autofokus im Vergleich zur Vorgängerin. Für Action und Sport ist die Hasselblad X2D II also etwas besser geeignet als früher, aber schon alleine die maximale Serienbildgeschwindigkeit von drei Bildern pro Sekunde ist in diesem Bereich doch eine spürbare Einschränkung. Ihre wahre Stärke kann die Kamera also nach wie vor in anderen Bereichen entfalten – zum Beispiel bei der Architektur- oder Landschaftsfotografie.

Bildqualität der Extraklasse & HDR-Neuerungen

100 Megapixel auf einem 43,8 x 32,9 mm großen Mittelformatsensor, eine Farbtiefe von 16 Bit, eine native ISO-Einstellung von ISO 50 (statt ISO 64), ein Dynamikumfang von 15,3 Blendenstufen (statt 15), ein 5-Achsen-Bildstabilisator für 10 Blendenstufen längere Belichtungszeiten – Fotografenherz, was willst du mehr? In Sachen Bildqualität dürfte aktuell kaum eine Kamera der Hasselblad X2D II das Wasser reichen können.

Doch der Hersteller geht noch einen Schritt weiter und macht die X2D II eigenen Angaben zufolge zur “ersten Mittelformatkamera, die echtes End-to-End-HDR unterstützt”. Hasselblad nennt das “HNCS HDR“, was für “Hasselblad Natural Color Solution High Dynamic Range” steht. In der Praxis bedeutet das, dass HDR-Bilder direkt in der Kamera als HDR HEIF oder Ultra HDR JPEG verarbeitet werden können. Zusätzlich lassen sich aber auch RAW-Bilder in HDR verarbeiten, das funktioniert über die Software Phocus Mobile 2 sowie kompatible Programme wie Hasselblad Phocus und Adobe Lightroom.

Display & elektronischer Sucher

Das 3,6 Zoll große Display der Hasselblad X2D II unterstützt selbstverständlich HDR, zudem wurde die Helligkeit auf 1.400 Nits erhöht. Ansonsten arbeitet das OLED-Display mit einer Auflösung von 2,36 Millionen Bildpunkten und lässt sich um 90 Grad nach oben und knapp 45 Grad nach unten neigen. Zusätzlich kann es auch ein wenig herausgezogen werden.

Unterstützt wird das große Display von einem EVF mit 5,76 Millionen Bildpunkten,1-facher Vergrößerung und 100 % Bildfeldabdeckung.

Das Gewicht der Mittelformatkamera fällt im Vergleich zur Vorgängerin 7,5 Prozent geringer aus (840 Gramm), zudem hat Hasselblad die Bedienung deutlich überarbeitet. Vor allem der Joystick ist eine willkommene Neuerung, außerdem besitzt das Wahlrad auf der Vorderseite jetzt eine Klick-Funktion und es gibt einen neuen belegbaren Button auf der Rückseite.

Weitere wichtige Merkmale der Hasselblad X2D II 100C:

  • 1 TB interner Speicher (SSD), zusätzlich 1x CFexpress-Slot
  • Zentralverschluss erlaubt Synchronisationen von 1/4000 Sekunde bis 68 Minuten
  • Akkulaufzeit für 327 Aufnahmen (bis zu 466 ohne HDR)
  • Neue graphitgraue matte Beschichtung
  • Überarbeiteter Griff mit neuer Oberfläche
  • USB-C

Neues 35-100mm f/2.8-4 präsentiert

Zusätzlich zur neuen Kamera hat Hasselblad auch das neue XCD 2,8-4/35–100E vorgestellt, das 28-76mm äquivalent Kleinbild abdeckt. Bei der optischen Konstruktion wird auf 16 Elemente in 13 Gruppen gesetzt, darunter befinden sich drei asphärische und fünf ED-Elemente. Das Gewicht des Zooms beträgt 894 Gramm, die Länge wird mit 138 mm angegeben. Preislich ordnet sich das Objektiv bei 4.800 Euro ein.

Preis überraschend niedrig

Die Gerüchte zum niedrigeren Preis der Hasselblad X2D II 100C im Vergleich zu ihrer Vorgängerin haben sich tatsächlich bewahrheitet. Im Jahr 2022 rief Hasselblad noch eine unverbindliche Preisempfehlung von 8.699 Euro für die X2D 100C auf, für die neue X2D II werden jetzt hingegen “nur” 7.200 Euro fällig. In Anbetracht der umfangreichen Verbesserungen ist diese Preisentwicklung eine positive Überraschung.

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Leonhard

“Die ultimative Kamera für Landschaftsfotografen?”
Sicherlich eine super Kamera für Landschaftsfotografen, aber “die ultimative” eben eher nicht, scheint der FUJI GFX 100(S)II wenig zu geben oder zu nehmen, zumal ja wohl der gleiche Bildsensor verbaut sein dürfte.

Bedingt für Sport geeignet? Nun ja, die GFX100II kann 8 B/S, meinereiner könnte sich aber mit selbiger, wenn ich überhaupt Sport fotografieren würde, diese Knipse hierfür verkneifen.

Thomas Bube

Ich hab meine Hasselblad wieder hergegeben. Was Design und Userexperience angeht können sich andere Hersteller eine Scheibe abschneiden

Thomas Nordsee

Magst du antworten: warum?

Thomas Nordsee

Unklar formuliert von mir: warum gabst du sie ab?

Thomas Bube

Ich hatte sie in zwei Urlauben dabei. In Irland und auf einer Kreuzfahrt (Island, Spitzbergen, Norwegen). Also Motive gab es genug. Hatte das XCD 38 und 55 und als Zweitkamera eine X100VI.

Die bearbeiteten Bilder der Hasselblad sahen toll aus, allerdings bekam ich mit der Fuji X100VI und den Filmsimulationen schönere Fotos direkt aus der Kamera und konnte sie gleich teilen, für Fotobücher vorbereiten oder Instagram. Und dort bringt die Bildqualität der Hasselblad nicht viel. Man kann viel croppen aber die X100VI war leichter mitzunehmen und hat beim fotografieren mehr Spaß gemacht.

Ich habe Bilder von Wasserfällen gemacht und selbst hier gefällt mir die X100VI genauso gut wenn nicht besser. Natürlich wenn man sich die Fotos wie die meisten auf dem Smartphone anschaut. Aber auch ausgedruckt sind sie nicht schlechter. Zu dem bin ich das Bildbearbeiten nach dem Urlaub mit vielen riesengroßen RAWs Satt geworden.

Ich hatte jahrelang verschiedene GFX in Verwendung und hier ist es ähnlich aber man hat die Filmsimulationen, man kann leichter analoge Linsen adaptieren.

Thomas Nordsee

Erst einmal: tolle Kreuzfahrt! Auf dieser Route wäre ich auch dabei…. Und danke für deine Erklärung. Für mich absolut nachvollziehbar und interessant.

Mirko

Vielleicht bist Du ein Kandidat einen Ausflug mit den “Hurtigruten” mitzumachen 🤔 Meine Tante und Onkel haben zwei mal die Reise mitgemacht, allerdings war die See ziemlich rau bei der Winterreise und waren froh wenn es wieder in einen Fjord ging 😂

thomas Nordsee

“Rau” stört mich nicht – ich bin wie du mit der Fischerei groß geworden. Heute ist es das Segelboot… ich bin nicht für die Kreuzfahrerei geboren… zu viele Menschen. Auch die Hurtigschiffe sind mir zu modern geworden… das einzige alte Postschiff ist nach meiner Kenntnis z. Z. außer Betrieb. Ein Schiff mit Charme… aber aufgelegt.

Mirko

geht mir genauso Thomas, bin auch kein Kreuzfahrer und mittlerweile sind es schwimmende Städte geworden. War ende der 90iger, für gut 1.5 Jahre, bei der Meyer-Werft und habe auf den schwimmenden Städten Aufzugsanlagen installiert. Was ich aber im Urlaub immer benötige, das Meer 👍😎

J.Friedrich

👍 – Hi Thomas, du bringst da einfach vieles auf den Punkt – entscheidend ist einfach die realistische Einschätzung der real genutzten Anwendung, die tatsächlich genutzten Ausspielkanäle und spätere Aufbereitung hinsichtlich Aufwand, Ziel, Medium – bei so einer Tour, bei meinen 2-3 Tagebegleitungen, bei Eventfotografie, bei meinen kleinen und größeren Reportagen entstehen Ratzfatz mehrere Tausend Aufnahmen – da muss ein “Postprozess” mitgemacht werden – ich hab mich schon öfter geoutet: 99% mache ich bewusst in jpg, verzichte auf 5% von einem X, welches ggf. nur derjenige sieht, der Dateien vergleichen kann, aber welcher Rezipient kann das, stimmt, Keiner, eben drum – ich habe “keinen Bock” auf noch ein Jahr meines Leben in der “DuKa” – finde ich super, wie Du das (be)schreibst! 👍

MFPhoto

Meine Erfahrung mit GFX100II & 100VI durch die Canyons und entlang der Küsfen und Städte war genau umgekehrt.
Das Objektiv der X100 reichte nie aus, die Kamera ist lahm und letztlich noch zu groß.
Die GFX ist auch nicht superschnell, aber die Fotoqualität stellt auf den ersten Blick viel mehr Qualität (auch mit JPEG) zur Verfügung als selbst VF-Boliden es vermögen!
Seit dem, wann immer es geht, GFX. Und da sehe ich auch bis auf die ZV-Objektive keinen Gleichstand oder relevante Verbesserung zur neuen Hasselblad.

Red and Gold

Ich hatte einmal die X2D in der Hand – und war begeistert. Selten habe ich eine Kamera erlebt, die so hochwertig verarbeitet ist und zugleich so perfekt in der Hand liegt. Ein wirklich außergewöhnliches Erlebnis.

Carsten Klatt

Ist DJI. Hatte mal eine für ein WE. Erstaunliche Technik mit wenig Nutzen für mich. Ich bleibe lieber beim VF.

Red and Gold

Nicht ganz korrekt 😊. Die X2D II ist eine echte Hasselblad – entwickelt in Göteborg, mit der bekannten Farbwiedergabe und Mittelformatsensor. DJI ist zwar Mehrheitseigner und bringt z. B. LiDAR-Technik ein, aber die Kamera ist kein DJI-Produkt. Sie bleibt eine Hasselblad mit eigenem Charakter – gerade im Look und Handling ein deutlicher Unterschied zu Vollformat.

rubikon

Ich habe zwei H Modelle. Die sind gross, schwer, etwas unhandlich, halt eher Studiokameras. Der Body der X2D, die ich mal ausprobierte, lag mir in der Hand wie keine andere Kamera, auch kein VF. Die hochwertige Verarbeitung mit einem zeitlos und schnörkellosen Design entspricht meinen Vorstellungen von Konzentration auf das Wesentliche. Dieser Logik folgt auch das Menü, aufgeräumt, gut lesbar mit allem, was ich persönlich brauche. Ich habe sie nicht gekauft, weil ich damals noch Verbesserungspotenzial sah, das nun grösstenteils realisiert wurde, wenn es stimmt, was über die Kamera geschrieben wird.

joe

Also, wenn meine 3 Kids fertig studiert haben, rede. Wir nochmal darüber.

Lars

Werde sie mal mit meiner X2D vergleichen. Mit Fuji kam ich überhaupt nicht zurecht. Das Menü total überfrachtet, die Haptik überhaupt nicht vergleichbar. Schön allerdings ist die Videofunktion und die Möglichkeit die vielen verschiedenen Objektive zu nutzen.
Ich bin mir nicht sicher, ob der zweifelsfrei bessere Mechanismus für den Monitor mir ein „Upgrade“ schmackhaft macht. Das Tracking war nie mein Thema. Dafür gibt es entweder Leica, oder Canon.
Die HB ist aus meiner Sicht sowieso keine Kamera für alle Einsatzzwecke. Werd diese Kamera besitzt (egal ob Vorgänger oder aktuelles Modell) hat mindestens eine weiter Kamera.
Werde hier mal über meinen Vergleich berichten…

Thyl Engelhardt

Es gibt schon ein über eine Stunde langes Vergleichsvideo von Karl Taylor auf Youtube.

Chris

Werden bei der X2D II für die HDR-Aufnahmen mehrere Bilder zusammengerechnet, oder stammt das HDR-JPEG dann aus einer einzigen Auslösung?

Thyl Engelhardt

eine einzige Auslösung. Der Sensor hat schon selbst einen derart hohen Dynamikbereich. So ein klein bisschen ist das eigentlich ein Marketing-Gag. Das gesamte besteht aus mehreren Komponenten:
-In-Kamera-Erzeugung von HDR-JPEG und HDR-HEIF-Dateien
-ein LCD mit einem größeren Farbraum als bislang
-Phocus nutzt ebenfalls Monitore mit einem größeren Farbraum, kann man einstellen
-Phocus kann jetzt auf Basis von Raw-Dateien (3FR-Format) auch HDR-JPEG und HDR-HEIF-Dateien als Export erzeugen.

Theoretisch sollte man das per Firmware-Update auch auf älteren Modellen hinbekommen, zumindest mit dem 100 MP-Sensor, aber auch der 50-MP-Sensor sollte eigentlich hinreichend Dynamik aufzeichnen. Wird aber vermutlich nicht passieren, aber in Phocus sollte es vielleicht gehen. Weiß ich noch nicht.

Patrick

Es braucht schon Chuzpe, um die Zwischenüberschrift “Preis überraschend niedrig” im Artikel zu einer 7.200 Euro Kamera unterzubringen. 😀

JoergE.

Na ja, die Vorgängerin koste noch über 8000€. Da ist der jetzige Preis schon überraschend.

Patrick

Das habe ich schon verstanden. Es geht mir einfach darum, dass die Überschrift irgendwie impliziert, die Kamera sei günstig. Und das steht für mich halt im krassen Widerspruch zur UVP von 7.200 Euro.

MFPhoto

Ja aber eine richtig schnelle, richtig leistungsfähige Kamera kostet in VF meistens ( OMS nicht, allerdings kleineres Aufnahmeformat) ab 4500€, wenn nicht gar 6.500€ – da liegt der Wucher!
Selbst 24 MP Anfängergehäuse fordern meist mehr als 2000€.

rubikon

Vor allem wenn man noch die höheren Absatzzahlen solcher Kameras im Vergleich zu einer X2D II berücksichtigt. Canon, Nikon, Sony u.a. können Synergien und Querfinanzierung nutzen, die Hasselblad nicht zur Verfügung stehen.

chris XX

Was meinst du mit Anfängergehäuse? Viele KB-Cameras haben nur 24 MP und sind keine Anfängergehäuse. Wer meint einen 100 MP KB-Sensor zu brauchen hat die falschen Objektive gekauft.

Patrick Hofmann

Kannst du mir mal ein konkretes „Anfängergehäuse“ mit Vollformatsensor zum Preis von mindestens 2000 Euro benennen? Und welche Kriterien muss ein solcher Body erfüllen, dass man ihn auf diese abwertende Art bezeichnen darf?

Leonhard

Nun die Kamera ist ja auch günstig!

Bei KB kosten eine CANON R1 und eine SONY A1II auch jenseits der 7.000 Ucken, sind also im Kilopreis noch teurer als diese HB, welche sicherlich kleinere Losgrößen erzielen wird als die beiden anderen Kameras!

Patrick Hofmann

Nein, ist sie nicht. Sie kostet nämlich 7.200 Euro. Die X2D II mag günstig wirken, wenn man sie ausschließlich mit anderen sehr teuren Kameras vergleicht, aber das ist doch der reinste Selbstbetrug?!

Leonhard

Vergleichen kann man immer alles, ob es Sinn ergibt bleibt die Frage?

Gibt ja auch Leute, die kaufen sich alle 2 Jahre für 1.500 Ucken den neusten Laberknochen, wenn wir mal die z.Z. eh nicht stattfindende Verzinsung aussen vor lassen ist diese Schwafelkamera nach 8 Jahren und in 5ter Generation schon teurer als die HB, die man locker 10 Jahre und länger benutzen kann!

Patrick Hofmann

Und wie viele der X2D II Käufer werden die nächsten 8 Jahre auf den Kauf eines modernen Smartphones verzichten? 😀 Die Smartphone Käufer kommen außerdem mit weniger Kostenaufwand davon, wenn sie alle 2 Jahre beim Upgrade ihr altes Smartphone in Zahlung geben. Außerdem enthält das Smartphone für 1500 Euro vermutlich mindestens 3 Objektive. Sollten wir die dann nicht auch bei der Hasselblad in den Vergleich mit einbeziehen? 😀

Leonhard

Außerdem enthält das Smartphone für 1500 Euro vermutlich mindestens 3 Objektive. Sollten wir die dann nicht auch bei der Hasselblad in den Vergleich mit einbeziehen?”

Lustige Rechnung ist so was!

Ein Objektiv für die Hasselblad dürfte mehr Glas benötigen als für 100 Laberknochen benötigt wird. Zumal größere Linsen auch etwas mehr Ansprüche an die Verarbeitung stellen dürften als diese Glassplitter im SP.

Wer Werbung mit einem Laberknochen ablichtet braucht keinen Knipser mehr, aber vielleicht schon bald einen guten Konkursverwalter. (Erspare meinereiner nun die “Werbebilder” bei den Online-Schrottverkäufern”, wieso sollten da ausgerechnet die Bildchen das einzig Seriöse an den Angeboten sein?)

Mark

Ungeachtet der MP oder Bildern mit extremen dynamischen Umfang, ich finde die Farbwiedergabe von Hasselblad Kameras immer sehr angenehm. Sicherlich kann man mit entsprechender Bearbeitung fast ein jedes Bild anderer Kameras quasi identisch setzen und natürlich hat auch das Darstellungsmedium einen massiven Einfluss, aber als Ausgangspunkt hab ich die Dateien denen meiner Sony Kameras immer bevorzugt. Ein guter Bekannter hat die X1D noch und ich kann gut nachvollziehen, wieso er mit dieser Kamera glücklich ist – wenn ich nicht gerne auch mit einem Teleobjektiv auf Lauer liegen würde, könnte ich mir gut vorstellen, dass ich auch bei Hasselblad gelandet wäre. Haptisch und in der Bedienung sind die super und auch abseits der reinen Landschaftsfotografie macht die eine gute Figur, selbst wenn die Ausschussrate höher ist, sobald der AF gefragt ist und das Ziel sich nicht berechenbar bewegt. Ich finde es gut, dass Hasselblad hier ein tolles neues Produkt für ihre Kunden bietet und der Preis mal in die andere Richtung geht. Ob nun alle ihre Kunden gleich zum Update greifen bezweifle ich ein wenig – die Bildqualität auch der älteren Modelle bleibt top und jene, die sich für eine Hasselblad entschieden haben, sind wohl eher in kontrollierten Umgebungen oder der… Weiterlesen »

Christoph

Ich habe mir Anfang Juni diesen Jahres eine X2D beim Fachhandel in DUS gekauft. Hatte vorher eine Sony Alpha 1 mit Zubehör und dieses Equipment gegen X2D + 55mm Objektiv getauscht. Ich war vorher den Autofocus von Sony gewöhnt, habe den Verlust aber bei der X2D erstmal in Kauf genommen. Der Kaufpreis der X2D lag bei ca. 8700€. Nun sehe ich per Zufall, dass HB einen Nachfolger am Start hat, die X2D II. Die beinhaltet nun all die Funktionen, die mir zuvor gefehlt haben. Das Upgrade kostet 7200€, also 1500€ weniger, bei deutlich besserer Leistung, als bei der X2D. Der Fachhändler würde meine 3 Monate alte Kamera zu einem Preis von nur 4900€ sehr ungerne zurücknehmen. Würde ich diesen Deal trotzdem machen, hätte ich einen Verlust von 2300€ innerhalb von 3 Monaten! Ich verstehe die Politik von HB nicht, da ich mit Sicherheit nicht der einzige Kunde bin, der vor wenigen Wochen noch das alte Modell über die Ladentheke gereicht bekommen hat ohne zu wissen, dass kurze Zeit später eine bessere Version zu einem deutlich niedrigeren Preis auf den Markt kommt. Wie will man diesen Umstand den Käufern erklären? der Fachhändler wusste angeblich nichts von diesem Upgrade der X2D. Wie… Weiterlesen »

Bernd

04.06.2025 auf Photografix. Meldung dass die neue HB im Anflug ist. International Rumors bereits im April 2025 angekündigt. Wer so viel Geld investiert und sich vorher nicht dezidiert informiert sollte sich nicht beschweren. Deine Entschuldigung ist, dass Du Deutscher bist, wir scheinen zu blöd zum Lesen zu sein und schieben die Folgen unserer eigenen Unfähigkeit gerne auf Dritte ab.

Josa Arnold

“In Sachen Bildqualität dürfte aktuell kaum eine Kamera der Hasselblad X2D II das Wasser reichen können.”

Sorry, aber was ein Quatsch! Fuji hat die gleich großen oder kleinen Mittelformat Sensoren. Habe keinen vergleich gemacht, aber habe so ein Gefühl das eine Phase One IQ4 mit 150 MP Rückteil und einer Sensor größe von 53,4 x 40 mm eine deutlich bessere Bildqualität liefern wird.

chris XX

Und wieviel teurer ist eine Phase One IQ4 als eine Hasselblad oder Fuji? Und die Objektive dazu? Fuji ist halt MF für jederman, Hasselblad ist teurer und Phase One? Und, auch wenn der Sensor vom gleichen Hersteller gefertigt wird, die Camerahersteller verfeinern die Sensoren speziefisch für ihre Cameras. Und der Sensor der Phase One ist noch mal um einiges größer.

Marc

Hasselblad hat es nun also geschafft zum Fuji GFX100 System aufzuholen. Nicht falsch verstehen, es ist eine hervorragende Kamera, ich mag besonders die Farben der NCS Kalibrierung und das schöne Gehäusedesign. Dennoch bietet Fuji hier bei defacto gleicher Bildqualität einfach mehr Flexibilität, insbesondere die Adaption fremder Objektive gestaltet sich einfacher, ohne dabei auf den mechanischen Verschluss verzichten zu müssen.

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