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Kameraverkäufe brechen in Japan um ca. 50 Prozent ein

Die Verkaufszahlen von Kameras sind im Japan im März um rund 50 Prozent eingebrochen. Lediglich Fujifilm konnte ein wenig zulegen.

Aktuelle Verkaufszahlen in Japan

Das Coronavirus trifft unzählige Unternehmen und Selbstständige auf der ganzen Welt derzeit hart und auch die Fotobranche ist von den Auswirkungen der Pandemie natürlich betroffen.

Wie hart es die Kamerahersteller genau trifft, deuten nun erste Zahlen aus Japan an. BCN Ranking hat nämlich aktuelle Zahlen zu den japanischen Verkaufszahlen vom März 2020 veröffentlicht – und die sehen wie erwartet katastrophal aus. Insgesamt sind die Verkäufe im Vergleich zum Vorjahr um rund 50 Prozent eingebrochen.

Besonders hart trifft es Canon, die ein Minus von 67,7 Prozent verzeichnen müssen. Bei Sony sind es -55,5 Prozent und bei Olympus -45,1 Prozent. Lediglich Fujifilm kann ein Plus von 15,6 verzeichnen, ein kleiner Hoffnungsschimmer, den das Unternehmen unter anderem Neuheiten wie der Fuji X100V zu verdanken hat. Auch die X-E3 hat sich interessanterweise recht gut verkauft. Schade, dass Fujifilm diese Kamerareihe möglicherweise auf Eis legen wird.

Weltweite Verkaufszahlen noch deutlich schlechter?

Wie die Verkaufszahlen außerhalb Japans aussehen, kann man nur erahnen. Doch da die Einschränkungen und Maßnahmen in Japan meines Wissens nach bei Weitem nicht so umfangreich sind wie z.B. bei uns in Europa, kann man davon ausgehen, dass die Zahlen hierzulande noch deutlich schlechter aussehen. Zudem haben die meisten von uns gerade auch ganz andere Sorgen, als sich mit dem Kauf einer neuen Kamera zu beschäftigen.

Quelle: BCN

Mark Göpferich

Gründer von Photografix und freiberuflicher Redakteur, der sich seit vielen Jahren immer wieder aufs Neue von Fotografie und Kameras begeistern lässt. Mit mehr als 3.300 Artikeln hier auf Photografix inzwischen so etwas wie ein Experte für neue Kameras.

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