Kameras Leica

Leica M10 Monochrom: Erstes Bild geleakt

Die neue Leica M10 Monochrom wird wohl in Kürze auf den Markt gekommen, es wurde nämlich ein erstes Bild geleakt.

Kamera für Schwarzweiß-Fotografie

Die Leica M Monochrom ist eine ganz besondere Kamera, da mit ihr ausschließlich Schwarzweiß-Bilder aufgenommen werden können – und zwar Schwarzweiß-Bilder mit einer außergewöhnlich guten Bildqualität. Dementsprechend findet diese Kamera auch nach wie vor ihre Abnehmer, auch wenn sie sich natürlich nur an eine kleine Zielgruppe richtet, auch wegen ihres hohen Preises.

Bild der neuen Leica M10 Monochrom

Doch die Zielgruppe ist aus Leicas Sicht anscheinend groß genug, um einen Nachfolger der M Monochrom auf den Markt zu bringen – die Leica M10 Monochrom. Zu dieser Kamera gab es in den letzten Monaten bereits Gerüchte und nun ist ein erstes Bild geleakt worden, was natürlich auf eine baldige Präsentation hindeutet. Der Sensor der M10 Monochrom soll angeblich mit 41 Megapixeln auflösen.

Hier das geleakte Bild der neuen Leica M10 Monochrom:

Und hier die alte M Monochrom zum Vergleich:

Mark Göpferich

Mark Göpferich

Gründer von Photografix und freiberuflicher Redakteur, der sich seit vielen Jahren immer wieder aufs Neue von Fotografie und Kameras begeistern lässt. Mit mehr als 3.000 Artikeln hier auf Photografix inzwischen so etwas wie ein Experte für neue Kameras.

67 Kommentare

Hier klicken zum kommentieren

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

  • Wie klein wird wohl die Zielgruppe sein?

    Schwarz-Weiß nicht mal für einen Euro
    Im Zeitalter der Farbe, die vielen Fotoprogramme
    wie lebendig wirkt Farbe auf mich
    Schwarz-Weiß ist wie der Tod
    habe zwar schon Menschen sterben sehen (Motorradunfall)
    aber was ist daran fotogen?

    Außer einigen Durchgeknallten kauft sowas doch niemand
    Ist schon interessant von Leica in einem sterbenden Fotomarkt ein sterbendes Produkt herausbringen, das nennt man Geld versenken
    Hut ab Leica

    • Selten so einen Blödsinn gelesen.

      Die Kamera ist für eine kleine Zielgruppe konzipiert.

      Einige der eindrucksvollsten Bilder der Welt sind in s/w, in der Architekturfotofrafie ist
      s/w eine Größe, ebenso in der künstlerischen Fotografie.

    • @Rinde
      Einer der dümmsten Texte, die ich hier je gelesen habe. Wenn man die Philosophie und Kunst hinter einer Leica M nicht versteht oder sie sich schlicht und einfach nicht leisten kann, sollte man sich dazu vielleicht auch nicht unbedingt äußern. Es gibt einen VW Passat mit Vollausstattung oder auch einen Rolls Royce Wraith. Der Passat ist mit Sicherheit das viel bessere und modernere Auto aber ist ein Rolls Royce deshalb ein sinnloses Produkt? Wie langweilig wäre eine Welt, in der nur Passat`s fahren würden …

    • Es ist bereits die dritte Generation Monochrom. Würde es keine Nachfrage geben, würde es diese Kamera wohl nicht mehr geben. Für eine gebrauchte Monochrom des noch aktuellen Modells muss man immer noch um die 4000€ hinlegen. Leica M und SW-Fotografie passen außerdem hervorragend zusammen.

    • Schwarz-Weiß ist die Reduktion auf Linien, Kontraste, Formen, Charaktere. Fineart ist um einiges ausdrucksstärker in SW als in Farbe. Minimalismus im Sehen. Versuche mal, ein hervorragendes SW-Bild zu fotografieren! Es wird dir nicht gelingen, wenn du dich mit SW nicht auseinandergesetzt hast.
      Zudem ließt sich deine Aussage nach dem Urteil eines Hobbyfotografen, mit wenig Fotobackground. Eine Leica ist dann ohnehin nicht an dich gerichtet. Das kommt gleich nach dem Gejammer über die zu teuren Werkzeuge aus dem Hause Canon oder Nikon. KEIN Hobbyist wird mit dem Erscheinen einer Kamera über 4.000 Euro genötigt, das Gerät zu kaufen, aber nicht wenige jammern, als müssten sie …

      • Am meisten bibbern wohl Canon und Nikon, wenn kein Hobbit ihre Kameras kauft.
        UInd Leica überlebt auch nur per Technologietransfer und Investor.

      • @Michael Raubold
        mit dem meisten was Du sagst stimme ich überein, aber ich halte es – im Gegensatz zu Dir – für viel schwieriger ein wirklich gutes Farbbild zu erzeugen, da zu allem was du zu S/W geschrieben hast noch die Farben und die Farbsättigung dazu kommen.

      • @ joe,
        wahrscheinlich ist es Erfahrungssache. Ich denke, SW ist etwas schwieriger zu fotografieren als Farbe.
        Da ist zum einen der höhere Abstraktionsgrad. Man muß schon wissen, wie die Farben und Kontraste in der Kamera interpretiert werden in SW. Wobei Kameras mit digitalem Sucher die Sache natürlich einfacher machen.
        Aber man sieht die Welt ja in Farbe und trainiert deshalb täglich auch unbewusst mit Farben umzugehen.

      • Es ist beides, sollte es gut gemacht sein, eine ernstzunehmende Herrausforderung.

        Ich halte prinzipiell SW für einfacher, weil Farbe zu sehr interpretieren lässt. Ein schlechtes Foto lässt sich durch Farbe aufwerten, bei einem SW Bild gint es diese Möglichkeit nicht. SW wirkt aber intensiver und wenn es gut gemacht werden soll, ist es meiner Meinung nach schwieriger.

        Wenn es um die Analoge Fotografie geht wird erst wirklich deutlich wie komplex beides ist. Denn beides verdient eine eigene Entwicklung.

    • @Rinde
      die Zielgruppe von Leica ist eh klein – egal was sie rausbringen und wenn jemand das nötige Kleingeld hat und sich für S/W begeistert halte ich so eine 41MP Monochrome Kamera durchaus für interessant. Ich halte es aber für wesentlich schwieriger wirklich gute Farbbilder zu machen, da das Bild nicht nur auf Formen reduziert wird, sondern auch farblich stimmen muss.

    • Also Rinde, wenn ich das Geld hätte, wäre ich gerne durchgeknallt und würde mir die neue Monochrom samt 50er APO kaufen und mal so locker 15 tausend über den Tresen schieben.

    • LEICA – und SW – das ist im Grundsatz die Grundlage der moderneren Fotografie. Diese M10 wie die meisten analogen Leica´s die nach 1960 auf dem Markt kamen sind – sofern wir über Photografie und Ausdruck (Bildsprache) sprechen/schreiben – seitens der Technik – sinnentleert. Eine gute Photografie kann mit jeder funktionierenden Kamera gefertigt werden. Wer eine Photografie nach technischen Momenten beurteilt, hat von einem „Bild“ nicht viel verstanden. Es gibt auch hier Ausnahmen – Werbefotografie; Sport. Nur da wird seit Jahrzehnten nicht mehr mit Leica fotografiert. Der Werdegang Leica erfordert einen kurzen Rückblick. In den 1920 Jahren wurde eine kleine, reisetaugliche und zuverlässige Kamera benötigt. Diese musste um einen bereits in Arbeit befindlichen Film gebaut werden. Den 35mm Kinofilm. Dieser wurde dann in eine Patrone gestopft. Daraus wurde dann ca, 1,8 Meter Filmmaterial. Das Bildfenster wurde halbiert; fertig war der 36er Film. Der 24er und 12er kamen dann etwas später. Ich selber halte die SW Photografie in Ausdruck oftmals der Farbwiedergabe überlegen. Für einen grundsätzlichen Bildaufbau ist dies unerheblich. Ich gestehe zu, das ich mir eine Leica nie zulegen würde. Insb. die heutige Firmenphilosophie / Käufer sind mir in aller Regel ein Greuel. Heute sind der allergrößte Teil der `Leicas´in Händen von Leuten, die selbst von den Grundlagen der Photografie keine Ahnung haben. Der „rote Punkt“ ist hier das entscheidende. Es mutet schon an Zynismus, wenn Leica heute genau auf dieses Statussymbol verzichten kann, statt dessen – ein Schraube, von dem ein jeder wissen kann, ich bin ein roter Punkt. Nun Gut, ich denke, man kann tatsächlich mit dieser M10 hervorragende SW Photos erstellen. Die technische Umsetzung wird wohl auch eine Reihe von Alleinstellungsmerkmale aufzeigen. Aber – ein gutes Photo braucht nicht zwingend eine Leica. Ein gutes Photo braucht eine/n guten `Seher/in . Was aber für beinahe jeden der Photokameras als Werkzeug anzieht oder gebraucht – das ist die Magie einer Leica, ob alt oder Neu . Man hat den Eindruck, ´photografische Geschichte´ in den Händen zu halten. Nüchtern betrachtet schneiden Leica Kamera/Objektive heute im obernen Mittelfeld ab. Der Preis und damit das Geschäftsmodell von Herrn Hoffman spielen in einer anderen Liga.

  • Die Bilder der Monochrom sind derzeit schon super, aber die Auflösung von 41 Megapixel machen sie zum absoluten Werkzeug für SW-Fotografie. Hoffentlich hat sie noch einen maximal möglichen Dynamikumfang.

  • Da fällt mir nichts dazu ein.
    Außer der SW-Modus, den es auch an farbfähigen Leicas, geben soll.
    Aber wer hat, dem wird genommen.
    Sonst greife man zu Panasonic.

    • hallo robin, so ganz gleich ist das nicht. um einen farbigen pixel zu erstellen, benötigt man vier pixel. um einen schwarzweiß pixel zu erstellen, benötigt man nur einen pixel. wo das hin führt, kannst du dir ja selbst ausrechnen. 😉

      • @Daniel, soweit klar. Bekommen die überhaupt einen Kontrastunterschied zwischen Rot und Grün hin, wenn beide den gleichen Grauwert haben? Oder kann ich hier auch verschiedene Farbfilter intern zuschalten?

      • Übrigens, bin ich dafür, dass Farbsensoren, so wie Farbfilm funktionieren. Ein Pixel liefert die volle Farbinformation.
        Auf geht’s die Damen und Herrn Erfinder, erfindet mal schön.
        Oder verbessert das Foveon Zeugs.

      • @robin, ich glaube du verstehst da was nicht. wenn man sw digital photographiert mit einem sw-sensor erhält man ein weitaus höhere auflösung mit gleicher pixelzahl im sensor. das ist wie beim sw-film. der erreichte auflösungen von denen der sensor heute noch träumen kann.
        zu foveon kann greifen, wer nicht in hohen iso-werten arbeiten will.

        @michael, ich habe noch nicht die kamera begutachten können um zu sehen welche filter eingesetzt sind. aber im grunde ist der gleiche grauwert so lange gegeben, bis die lichtfrequenzen durch farbfilter beeinflusst werden. das ist natürlich klar. das war auch nie bei sw-film anders.

      • Ja, ich versteh eh nix.
        Beim Farbsensor muss man mindestens durch drei teilen.
        Da bleibt dann auch bei 100 MP richtig wenig Auflösung übrig.
        Mein Wunsch, ein Sensor aufgebaut, wie ein Farbfilm. Jedes Pixel liefert die volle Farbinfo und ist auch gleich ein „Auflösungspixel“.
        Irgendwelche Fehler gibt es natürlich keine.
        In einer idealen Welt, ist alles möglich.

      • robin, beim farbsensor muss man durch vier teilen 1xr, 1xb und 2xg.
        lebt man alle farben auf einen sensor, so hat man auch drei farbfilter auf diesem sensor liegen. jeder dieser farbfilter verringert das licht, das auf dem sensor letzten endes eintrifft. somit wird nicht der iso-wert erreicht wie bei einem sensor auf dem jeweils nur ein farbfilter liegt.

    • Robin,
      mal eine Frage, bist Du Panasonic Beauftragter ?
      Also ich habe nichts gegen Panasonic aber dein Geleier permanent und überall über Panasonic ist schon ein wenig zu viel des Guten. Vielleicht fühlst Du Dich auch ein wenig einsam mit deiner Panasonic bzw. die Artikel über Panasonic kommen hier zu selten zum tragen so das Du Artikel über Leica,Olympus, Nikon usw für deine Panasonic Werbeveranstaltung nutzen musst 🤔

      • hier geht es aber um die M, oder? Ah und weil Mercedes zB kleine Dieselmotoren von Renault verwendet ist es kein Mercedes mehr 👍

      • Nein eine SL2 ist keine Panasonic S1R. Sonst wären es ja die gleiche Kameras und würden dann auch genauso heiße. Sie wären genau gleich gestaltet und hätten dieselbe Bedienung. Dies ist aber nicht der Fall. Beide fassen sich auch sehr unterschiedlich an und haben völlig unterschiedliche Bedienkonzepte.
        Ich würde eine SL nie gegen eine Panasonic tauschen. Da sind Welten dazwischen. Ich bleibe bei der SL, da sie mir mehr liegt. Jeder, der dies für eine Panasonic empfindet, soll mit dieser glücklich werden.

      • Man Mirko, stell dich nicht so (blöd) an!
        Ist doch ganz einfach:
        Eine Leica ist eine Panasonic, weil Pana da den Sensor liefert. Und was gäbe es denn sonst außer dem Sensor in so einem Teil. Aber Leica ist ja auch ein wenig Minolta, weil Leica damals auch mit Minolta zusammen gearbeitet hat und wie man Munkelt so einige Formeln und Mechaniken noch heute verwendet werden. Also ist jede panasonic eine Minolta! Punkt!

        Eine Nikon und eine Fuji ist demzufolge….na?…eine Sony…richtig!….aber im Grunde eine…na?…richtig!…eine Minolta, weil Sony ja mehr oder minder aus Minolta entstanden ist. Und weil Minolta und Konica zusammengearbeitet haben, sagt man ja auch gerne, jeder weiß es aber ich wiederhohle es einfach gerne: Ich geh mir heute einen neuen Drucker kaufen.

        Das ist übrigens schon alt das Thema, denn das alles kommt aus tiefen Analogzeiten. Denn es ist auch egal welche Kamera du verwendet hast, wenn ein Film von Fuji drin war, dann hattest du eine Fuji. Wenn du einen AgfaFilm hattest, dann hattest du eine AgfaKamera und so weiter…

        So Mirko, jetzt weißte bescheid, ich helfe doch gerne…

      • maratony und mirko, da habt ihr aber was vergessen. sie haben alle, und zwar wirklich alle, bei leica abgeschaut. also ist alles leitz. aber nicht mit den aktenordnern verwechseln.

        ach ja, und die filme … stimmt.

  • Wenn ich an der ACROS Modus meiner GFX denke und wie gut der schon ist könnte ich mich entspannt zurück lehnen.

    Denke ich daran das vor dem großen Sensor eine Rot-Blau-Grün Matrix gepackt ist, die Farben interpoliert werden müssen und eine Software aus der mit Ungenauigkeiten bestückten Datei ein Graustufenbild errechnet dann überkommen mich begründbare Zweifel ob die Graustufen der SW Wirklichkeit entsprechen!

    Ein Sensor sieht immer erst einmal Schwarz Weiß. Jedes einzelne Pixel bildet 14 oder 16 Bit Luminanz ab. Es muss nichts interpoliert werden. Die Licht schluckenden Rot, Grün, Blau Filter fehlen was den Sensor im positiven Sinn empfindlicher macht.

    Noch ein Vorteil ist das wie in analogen Zeiten schon bei der Aufnahme z.B. ein Gelbfilter die Wolkenzeichnung verbessert, Software ist dazu nicht nötig.

    Weil jedes einzelne Pixel physikalisch wirksam ist verbessert sich der Schärfe Eindruck. Das Leica hervorragend korrigierte M Objektive baut kann niemand bestreiten.

    Die Summe dieser Eigenschaften machen die neue Leica Monochrome so interessant. Seit ich den Fehler begangen habe und eine Datei aus IQ3 100MP Achromatic Digitalback mit meiner Fuji ACROS 100 Megapixel Datei verglichen habe bin ich bezüglich der Möglichkeiten reiner SW Sensoren geläutert. Es geht eben immer noch mehr als eine Klasse besser.

    Berücksichtige ich das Gewicht und die Größe einer Leica M Monochrome Ausrüstung im Gegensatz zu meinem Mittelformat System bleibt höchstens der Preis als Hürde übrig. Schließlich sind das zusätzliche Kosten weil das kleine Mittelformat gebe ich bestimmt nicht weg.

    Sowie die Kamera im Leica Laden verfügbar ist werde ich mir das Ding genauer ansehen.

    • Ich kann mir vorstellen (ich hoffe es zumindest irgendwann) dass Fuji einen solchen Sensor irgendwann man anbietet im Gehäuse eine XPro. Würde zu Fujifilm passen und würde vermutlich auch Kundschaft bringen. Außerdem könnte vermutlich auch ich mir den Spaß leisten 😀

      Wenn das mal kommt, dann ist das meine Kamera.

  • Lustig wie gleich wieder auf Leica eingeprügelt wird. Meine Erfahrung mit meiner Q waren absolut positiv und wenn ich überlege, dass ich sie drei Jahre genutzt habe und gerade mal 400€ verloren haben (war ein Gebrauchtkauf), dann muss ich sagen, dass ich mit meiner Fuji Ausrüstung bisher deutlich mehr verloren habe. Leica Kameras sind Nischenprodukte. Aber wenn man sie sich leisten kann und wenn man sich auf das Konzept einlässt, dann sind es fantastische, hochwertige Werkzeuge, die sich auf das Wesentliche konzentrieren und mit denen man tolle Fotos erzeugen kann. Die Monochrom ist ein absolutes Nischenprodukt für Kenner und Liebhaber der Fotografie. Sie ist kein Consumer-Produkt für Menschen mit technischem Spieltrieb. Und sie will auch nicht am technischen Wettrüsten der Konkurrenz teilnehmen…

    • @Markus B:
      Alles richtig! Das kann ich so unterschreiben!
      Die Fotos einer Monochrom sind unglaublich in der Anmutung. Ich mache mit meiner SL sehr viel in SW und da ist diese Kamera absolut verlockend.
      Das sie ein Nischenprodukt ist, ist klar. Das Leica eine Nischenmarke ist, ist auch klar.
      Aber für mich sind diese Kameras das ideale Werkzeug. Wenig Schnickschnack, keine tausend Knöpfe, keine komplizierten Menüs, ein Werkzeug auf das Wesentliche konzentriert, das es mir ermöglicht, mich auf das Wesentliche zu konzentrieren. Die Bildgestaltung.
      Ich bin froh, dass es Leica für mich gibt und ich gönne allen anderen, dass es für sie auch die passende Marke gibt. Ich habe bei Leica meine Heimat gefunden und ich bin damit glücklich. Das wünsche ich auch allen anderen!

    • @Markus B
      wie ich schon gesagt habe, es gibt hier Fanboys von irgendwelchen Marken und was nicht ihrer Marke entspricht oder entspringt wird nieder oder lächerlich gemacht. Einfach ignorieren, denn Dummheit und Neid werden nie aussterben, besonders in D ist da in manchen Gegenden eine starke Häufung zu erkennen.

  • Ich werde Sie auf alle Fälle mal testen.

    Es ist aber eine Illusion zu glauben aus so einer Kamera kommen gleich fertige s/w Meisterwerke.

    Es erfordert schon LR Arbeit an den RAW´s um die Möglichkeiten so einer Kamera auch zu nutzen.

      • Ich glaube wer glaubt LR wäre ein geeignetes Programm um bei Bildern aus einer Leica Monochrom Meisterwerke rauszuholen, der weiß vermutlich weniger über die SW Fotografie als er denkt…

      • Na dann, Du hast ja den Durchblick. Schon die Aussage, der Sensor käme von Panasonic stimmt ja zumindest bei der M9 nicht.

        Die Kamera hat nur eine mittenbetonte Messung, daher ist eine Nachbearbeitung ratsam, denn die richtige Belichtung ist so nicht optimal.

      • @MZ

        gerade die mittenbetonte Messung ist für SW besser geeignet als die Mehrfeldmessung. Und wenn man dann das mittenbetonte Messfeld noch in der Größe verändern kann, steht dem Zonensystem nichts mehr im Wege….

      • Um optimal arbeiten zu können kaufst du keine Leica. Leica ist eine klare Behinderung. Sie ist die Reduktion von Komplexität, vor allem als Monochrome Kamera.
        Aber keiner der den Kauf einer 6000€ Kamera und 4000€ Objektiv in Betracht zieht, wird das 150€ Programm Lightroom als Zünglein an der Waage für gute Bildergebnisse sehen.

        Wer eine Leica kauft, der sollte sich in der SW Fotografie schon auskennen, bzw. gewillt sein sich da hineinzuarbeiten. Und da ist meistens die Kontrastanpassung über LR das letzte Glied in der Kette.

    • @Maratony

      Das Bild macht der Fotograf, die Kamera ist das Werkzeug.

      Wenn ich 10.000,- für eine Kamera bezahle und mir dann nicht die Mühe mache mit Hilfe eines Entwicklungsprogramms (egal ob LR oder sonst eins …) das Optimum aus den DNG´s rauszuarbeiten,
      dann bin ich selbst Schuld.

      Erst dann macht eine Monochrome in meinen Augen Sinn. Und erst dann ist Sie das optimale Werkzeug.

      Dann hat man z.B. auch keine in Teilbereichen viel zu hellen Hochzeitsfotos …

      • Prinzipiell steht das jedem frei. Ich denke allerdings, dass es auf das Maß ankommt. Klar kann man bearbeiten, aber welche Argumente sprechen dann für Leica?
        Und das Optimum? Was ist das denn, keine fassbare Größe für mich. Wenn ich mir eine Monochrom kaufen würde, dann wäre die Bearbeitung das letzte an das ich denken würde.

  • Hui, ein Stern am Branchenhimmel, selbst wenn sie nur wenige Anwender betrifft oder sich sie leisten können. Mit unbezahlbarer Strahlkraft, im Gegensatz zur Unterhaltungsware sonst. Das Gimmikzähler, die ihr Gerät nach deren Anzahl suchen und beurteilen, damit wenig anfangen ist klar, hier gehts auch nur um Fotografie.

  • Eine der interessantesten Kameras auf dem Markt. Mir persönlich ist sie zu teuer für das was sie technisch zu bieten hat, aber die Art so zu fotografieren und nur in Monochrom zu denken ist wahrlich eine fotografische Herausforderung. Wegen ihr (MM) habe ich mir extra eine Olympus Pen zugelegt, nur für die monochrome Aufnahmetechnik. Macht irre viel Spass, Licht, Struktur und Formen in der Natur oder auch woanders zu suchen und zu finden. Nur auf den S/W Knopf im BA-Programm zu drücken erscheint mir zu wenig. Da bringt einen die fotografische Philosophie von Leica schon in eine andere Umlaufbahn. Dafür Dank an Leica.

  • soeben habe ich mir bei flckr die bilder der vorgängerin angeschaut. ich dachte mir schon, daß die bilder detailreich sind, aber derart… das ist wirklich krass.

    • @daniel
      Also ich habe mich bereits als Fan geoutet, aber werde wohl nie Kunde, da es mir genügt, wenn ich mit meiner 5D4 im Monochrome-Modus fotografiere was ich bei RAW-Bildern immer mache, da die gesamte Info, also auch die Farbinfo erhalten bleibt. Die zusätzlichen Details und Farbtonnuancen in Schwarz bei der Leica helfen aber wenig wenn man solche Bilder macht – die würden bei mir alle – ohne Ausnahme im virtuellen Mülleimer landen.
      https://www.dpreview.com/sample-galleries/5144395706/leica-m-monochrom-preview-samples
      https://www.stevehuffphoto.com/who-am-i/the-leica-monochrome-sample-image-gallery/

    • hallo joe, ich weiß gerade nicht was du mir mit den bildern sagen möchtest. sicher ist der bildaufbau und ausleuchtung eine frage dessen der den auslöser drückt. aber wirklich ins bild rein schauen kann ich hier ja nicht.
      wenn ich mir aber bei folgendem link in das 24mp bild vollständig rein zoome, bewundere ich das deteilreichtum der abbildung. stünde der photograph noch etwas näher, könnte man die hautschuppen zählen. sowas habe ich bei 24mp noch nicht gesehen. ich kann mir vorstellen was die kamera mit einem 41mp sensor anstellt.

      bei flickr, zweimal zoomen. 😉
      https://www.flickr.com/photos/a-weidinger/6950650998/in/pool-mmonochrom/

      • @Daniel
        Was ich damit meine ist, dass das Motiv und die Motivauswahl und der Bildschnitt einen viel höheren Stellenwert haben als marginal-verbesserte Schärfe und Grau/Schwarz-Nuancen! Z.B.: Bein mit Socke auf Fahrrad, angeschnitten, Socke knackscharf, Portraits, die so langweilig sind, dass einem beim Zuschauen schon die Zehennägel einschlafen. Das ist keine Kritik an der Kamera, hier geht es um die Motivwahl und die Lichtsetzung, eine sehr gute Kamera braucht auch den entsprechend guten „Kameramann/-frau“ dahinter!
        Auch die Flickr Bilder aus Afrika sind super scharf, aber gut ist in den meisten Fällen anders, leider kann ich meine Dias aus dem Senegal aus meiner Studentenzeit von 1981 nicht hochladen, die sind zwar qualitativ nicht so brilliant wie die hier gezeigten Bilder, aber von den Motiven und den Bildausschnitten her (ich weiss – Eigenlob stinkt), nach meinen Geschmack, erheblich besser, alleine schon deshalb, weil ich für 8 Wochen nur 7×36 Bilder hatte, da musste schon alles stimmen bevor man abdrückte.

      • Das habe ich noch vergessen, und gerade in Afrika, das so farbenfroh ist und Schwarze eben nicht schwarz sind, sondern von verschiedenen dunkelbraun Tönen bis zu nahezu schwarz alles dabei ist, ist Monochrom die absolut falsche Wahl!
        Ich sehe – also meine persönliche Meinung – Monochrom am besten geeignet für Architektur und bei bestimmten Portraits.

      • hallo joe, das kann natürlich sein und ich photographiere digital auch ausschließlich in farbe. analog greife ich hin und wieder zu schwarz weiß, was oftmals sehr spannend sein kann. ich bin auch nicht in der lage portraits zu kritisieren, da ich selbst keine mache. vielleicht versuche ich mich mal daran.
        aber das ist es auch nicht was ich sagen will. es geht darum zu was der sw-sensor in der lage ist, was mit anderen kameras nicht geht.

      • @Daniel
        Nochmal – ich bin ein Fan dieser Kamera und finde die Leistung hervorragend, aber es kommt darauf an, was man damit macht und das was mir an Inhalten präsentiert wurde ist nicht mehr – nach meinem persönlichen Geschmack – als höchstens ausreichend.

      • joe, ach so. ich dachte dein kommentar zu meinem eintrag hätte einen zusammenhang. dann sind wir uns ja einig. tolle kamera. 😉

  • und schon ist sie da. leider erfährt man noch nicht viel. auch bei leica selbst auf der seite habe ich auf die schnelle nichts gefunden. aber sie soll bei den 40mp bei iso 160-100000 arbeiten und auch eine serienbildfunktion haben.