Kameras Leica

Leica M10 Monochrom mit 41 MP soll 2020 erscheinen

Leica wird vermutlich im Jahr 2020 eine neue M10 Monochrom mit 41 Megapixeln auf den Markt bringen. Das deutet eine geleakte EXIF-Datei an.

Kamera für Schwarzweiß-Fotografie

Die Leica M Monochrom ist eine ganz besondere Kamera. Mit dieser Kamera erreicht die Schwarzweiß-Fotografie ein völlig neues Level, da der Sensor ohne Farbfilter und ohne Tiefpassfilter auskommt und dementsprechend ausschließlich Bilder in Schwarzweiß aufnehmen kann. Und das macht er besser als herkömmliche Farbsensoren, deutlich besser sogar.

Leica M10 Monochrom mit 41 Megapixeln

Nun sind Gerüchte zu einer Nachfolgerin der Leica M Monochrom aufgetaucht, diese soll auf den Namen Leica M10 Monochrom hören. Gerüchte zu dieser Leica M10 Monochrom gab es schon vor einigen Monaten und nun sind EXIF-Daten geleakt worden, die diese Gerüchte bestätigen.

Modell: Leica M10 Monochrom. Abmessungen: 7.864 x 5.200. Das entspricht einer Auflösung von knapp 41 Megapixeln, was sich mit den Gerüchten aus der Vergangenheit deckt.

Genauere Infos zu der neuen Kamera gibt es noch nicht, das Design soll aber von der M10 übernommen werden. Mit einer Präsentation der M10 Monochrom rechnet man im Jahr 2020.

Quelle: Leicarumors

Mark Göpferich

Mark Göpferich

Gründer von Photografix und freiberuflicher Redakteur, der sich seit vielen Jahren immer wieder aufs Neue von Fotografie und Kameras begeistern lässt. Mit mehr als 3.000 Artikeln hier auf Photografix inzwischen so etwas wie ein Experte für neue Kameras.

50 Kommentare

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  • Ich bin auf den Preis gespannt! Ansonsten ist diese Kamera schon jetzt ein Design-Meilenstein, wenn auch nicht neu.
    Reduktion auf das wesentliche – ein Schwarz-Weiß-Bild – klingt reizvoll und mutig zugleich.
    Die Leica versteht es, wie keine andere, wirklich Emotionen zu wecken, nur eine kleine Zielgruppe anzusprechen und wird polarisieren. Man wird sie lieben oder sich fragen, was das soll!

  • Das ist jetzt aber richtig gemein! Bisher empfand ich den Akros Modus meiner beiden Fuji Kameras besonders die Bilder der GFX100 als geniale Sache wenn es um SW ging.

    Mit der aktuellen Leica M Monochrom durfte ich einige Bilder zum Vergleich machen. Als Objektiv war ein Summilux-M 1:1,4/35 mm ASPH montiert. Ich muss leider sagen das mir die SW Fotos mit der Monochrom Kombination besser als die der GFX gefallen haben.

    Ich möchte mir die Fuji X-Pro3 kaufen, schon deswegen weil ich feine Festbrennweiten für die X-T3 besitze. Und jetzt dieses Gerücht das eine neue Monochrom mit einer Auflösung von knapp 41 Megapixeln kommen wird. Das ist eine Ansage !!!!

    Schon die aktuelle Monochrom liefert extreme Schärfe und eine hervorragende Lichter, Schatten Zeichnung. Ist eben ein echter SW Sensor verbaut wo jedes einzelne Pixel seinen vollen Luminanz Wert ohne Interpolation liefern kann.

    Was muss erst der neue 41 MP Sensor abliefern?

    Was glaubt ihr was jetzt bei mir im Resthirn abgeht? Soll ich oder soll ich nicht? Soll ich mein X-T3 System veräußern und mir die neue Monochrome anschaffen?

    Sagt mir was ich machen soll!

    • @Alfred
      Wenns nicht allzu weht tut, machen.
      Ein Kollege hatte mal die Entscheidung über eine M9 Monochrom und ein 1,0 Noctilux. Ich hatte ihm da auch zu geraten.
      Danach hatte er andere, neuere Kameras, aber die Monochrom hat er nie bereut. Hatte damit wirklich tolle Portraits gemacht, das 2.0/35 ASPH war eine wahnsinns Linse dafür.
      Jahre später kam dann die erste Fuji, die Acros hatte (war die T2 glaube ich).
      Und ganz ehrlich, er fand Acros dann besser als seine Monochrom für den Druck.
      Also, wenn dir die M Monochrom schon besser gefällt als Acros, insbesondere im Mittelformat, dann wird die neue Monochrom einfach Top für dich sein.
      Nur vergiss nicht das Objektiv dazuzurechnen, bei den Megapixeln kannst du nicht mit einer zu billigen Linse kalkulieren.
      Aber wie ich dich einschätze, weißt du das alles schon genau.
      Bis 2020 und dann noch die Lieferzeit kannst du ja noch einiges ansparen.

    • alfred, hätte ich an deiner stelle die wahl (du träumst ja schließlich schon jahre davon) und mir würde sw ausreichen, dann ganz klar der griff zur leica. der grund? es ist ein echter messsucher. vermutlich reichen dir auch das f2/35mm und vielleicht noch das f4/90mm macro vollkommen aus.

    • @Alfred
      ich hoffe für dich du hast ein getrenntes Konto von Deiner Frau, sonst würde ich schon mal die Scheidungsmodalitäten abklären – oder sie „liefert“ Dich ein.
      Wenn, dann müsstest Du die GFX 100 abgeben und das wäre doch wirklich schade.

    • Auch wenn jetzt wieder einige Leute gequält aufstöhnen werden: tu es! Wer die Faszination Leica nicht versteht, wird als Golf-Fahrer auch nicht kapieren, dass man eine Lotus Elise haben möchte. In meiner 35-jährigen Zeit der Fotografie bin ich über analoge Minolta und Canon und digitale Olympus schliesslich bei Nikon gelandet und lange geblieben. Über D7100 und D750 und D4/4s und schließlich der spiegellosen z6 wollte ich einfach mal eine Leica haben. Es wurde eine Q. Atemberaubend! Und zwar alles! Schwächen? Sicher. Nur ein Slot(Huch!!), schwacher Akku… aber sonst: die Gnade. Also die Nikons verkauft und noch ne Leica SL mit dem 24-90mm gekauft. Und ich bin glücklich. Fotografieren konnte ich mitten anderen Kameras auch. Und zwar ziemlich gut. Aber die Freude kam erst (wieder) mit den Leicas. Preis? Nun, wer sich rauf einlässt, sollte wissen, was er tut. Ich kenne aber auch niemanden, der nach Leica schielt, weil das Zeug so günstig ist… hach… die Monochrome.. wenn ich bedenke, dass meine großen Fotografen-Vorbilder von McCullin über Nachtwey und Salgado allesamt ausschließlich SW fotografieren..hm….

  • Kein Eye AF, kein normalen AF, keine Griffswulst, unhandlich für echte Männerhände, keine Farbe, ON/OFF bestimmt an der falschen Stelle, Sucher nicht Mittig angeordnet, zerbrechliche SD Karten, Display nicht voll beweglich (falls überhaupt vorhanden), kein IBIS, kein Schulterdisplay, keine unzähligen Knöpfe an der Frontseite usw. Wie um Gottes Willen kann man nur mit so einem überteuerten Ding fotografieren 🤔
    IRONIE OFF

    • @ Mirko
      Ha, bei ON/OFF liegst du nicht richtig.
      Der Grund für eine M10 Monochrom ist, daß der On/OFF Ring im Gegensatz zu Olympus genau an der richtigen Position sitzt.
      (Das war jetzt keine Ironie ;-)).

    • Ironie oder ernst gemeint? Das ganze Zeugs brauchst du bei der Leica M nicht! Ich habs jetzt nicht genau gelesen, aber einen EVF hat sie wohl auch nicht, sondern einen rein optischen Sucher. Ist, wie die GFX, leider nicht meine Preisklasse, aber pure (Digital-) Fotografie, die nun wirklich endlich wieder „entschleunigt“.

      • naja eigentlich steht bei mir im Abschluss groß und deutlich IRONIE OFF 😉
        Heißt also….mir gefällt die Kamera ausgesprochen gut 📷

  • was mich vor allem interessieren würde, wie geht der neue sensor mit den hohen isowerten um? welchen dynamikumfang kann die kamera erreichen? gerade in diesen punkten müsste eine monochrom punkten denke ich, da auch bei analog genau diese bereiche von sw dominiert wurden neben der auflösung.

    • Hi Daniel,
      kann dir da etwas zu sagen, da ich ab und zu mit einer M9 Monochrom fotografieren durfte und der Besitzer natürlich auch viel davon erzählt hat.
      Ein Monochrom-Sensor ist nur teilweise mit einem analogen Film vergleichbar.
      Zum einen hat er eine andere Gradationskurve bei ähnlichem Dynamikumfang. Heißt, er ist eher linear. Schau mal bei Google, die ersten Kommentare zu M9 waren sehr interessant zu lesen, da die Fotografen nicht mit den flauen Dng-Dateien der Monochrom klar kamen und da einfach keinen vernünftige Gradationskurve reinbekamen. Die waren am schimpfen, obwohl der Dynamikumfang ja u.a. die Stärke der Monochrom ist.
      Zum andere unterscheidet sich die Monochrom (jedenfalls die M9 Monochrom und ich denke auch die anderen Modelle) vom Negativfilm, weil sobald der Farbwert 255 bei den hellen Bereichen erreicht ist, dort einfach weiß ist.
      Nicht wie bei der digitalen Farbfotografie, wo immer noch durch eine andere Farbe, die noch nicht 255 erreicht hat, noch Zeichnung erreicht werden kann.
      Es muß also immer auf die hellsten Stellen belichtet werden. Und deshalb ist es auch so wichtig, daß der Sensor wenig rauscht. Oder das Rauschen ähnlich wie beim Filmkorn ist.

      • Also…
        es gibt gar keine Farbsensoren!

        Sensoren sammeln über die Belichtungszeit Lichtquanten und somit proportional zu den gesammelten Lichquanten/Helligkeit eine entsprechende geladene Elektrizität besitzen. Welche über eine AD-Wandler ausgelesen wird.
        Nur 256 Helligkeitsstufen, das wären ja nur 8 Bit Auflösung sind es natürlich nicht. Sondern meist ab 12 bis 16 Bit Auflösung.

        Die Wellenlänge/Farbe ist dabei in für den Menschen sichtbaren Spektrum völlig irrelevant!
        Es ist ein reiner elektrischer Messwert.

        Zu Farbsensoren werden diese Sensoren erst, wenn durch die Bayermatrix mit den Farbfiltern der 3 Grundfarben über jeweils 4 Pixel = ein Farbpixel, in ein Farbbild umgerechne wird.

        Lässt man die Bayermatrix weg so hat man einen reinen Luminanz/Monochromen Sensor mit automatisch 4-fach höherer Auflösung. Des weiteren erhöht sich die Empfindlichkeit um ca. 2 Blenden da die Farbfilter natürlich Licht schlucken.
        So werden die Sensoren in Monochromen Astro Cam’s verbaut und damit über LRGB Bilderreihen wiederum Farbbild er zu generieren.

        Um aus einem über einen „Farbsensor“ aufgenommene SW-Bild zu rechnen, ist eigentlich trivialer als das eigentliche Farbbild mit Weisabgleich, Farbton, Farbtemperatur usw. zu generieren.

        Somit bleibt gegenüber einem Farbsensor die höhere Auflösung und Lichtempfindlichkeit.

        Alles andere was man in so eine SW-CAM rein interpretiert gehört eher in den Bereich Isotherik.

        Gruß Conny

      • conny, das klingt logisch und aufschlussreich. vielen dank für die information.
        das heißt also, daß man mit dem gleichen sensor eine höhere auflösung erziehlen kann. nicht rgb, sondern licht oder nicht. damit müssten sich die linienpaare +-verdreifachen?

      • Bei der Bayermatrix werden in 2*2=4 Sensorpixel im Quadrat zu einem Farbpixel zusammengefasst..
        Bei Monochrom ohne Bayermatrix bekommt man die volle Auflösung des Sensors.
        Also 2fach höhere Auflösung in der X-Achse und sowie 2fach in der Y-Achse.

        Gruß Conny

      • Hi Conny,
        erstmal ganz vielen Dank daß du dir die Mühe gemacht hast, das Bayer-Sensor Prinzip zu gut zu beschreiben.
        Und ja, völlig Richtig.
        Nur kurz zwei Anmerkungen, weil ich einfach nicht besonders gut beim Erklären bin.
        Mit 255 meine ich nicht die Helligkeitsstufen der 8-Bit-Auflösung, obwohl hier sicher der Ursprung liegt.
        Ich meine die Gradationskurve von Photoshop, die so eingeteilt ist.
        Hier mal der Link:https://helpx.adobe.com/de/photoshop/using/curves-adjustment.html
        Und, ja, natürlich gibt es Farbsensoren. Sie sind nur nicht verbreitet, weil sie einfach nicht besonders lichtempfindlich sind.
        Die nennen sich Foevon Sensoren bei Sigma, hier auch mal ein Link:
        https://de.wikipedia.org/wiki/Foveon_X3
        Ist jedenfalls ein eher am analogen Prinzip angelehnter Sensor.
        Und natürlich ja, ein Bayer Sensor erkennt keine Farben, deshalb war ich viel zu unklar mit der Bezeichnung Farbsensor.
        Mir gings eben um die höhere Auflösung des S/W Sensors bei gleicher Pixelzahl.
        Also, nochmal vielen Dank für die präzisen Erläuterungen.

      • conny, dann versuche ich das mal in einem gedankengang umzusetzen. während man bei einem sensor mit bayermatrix mit einer auflösung von 24mp (6000×4000) bei einem bayersensor maximale effektive 3000×2000 pixel/linienpaare bildhöhe (6mp) erreichen kann, erhalte ich bei einem schwarz-weiß-sensor effektive 6000×4000 pixel/linienpaare bildhöhe (24mp). das wäre ja mal eine hausnummer.

      • Ja, im Prinzip schon richtig aber …

        Nomenklatur:
        Sensorpixel => einzelner lichtempfindlicher physikalischer Sensorpixel auf dem Sensor, bei einem 24mp Sensor sind das dann genau 24 Millionen Sensorpixel

        Farbpixel => Unter einer Bayermatrixpattern werden 2*2 Sensorpixel (1*rot, 2*grün und 1*blau) zu einem Farbpixel zusammengefasst.
        D.h. wie Du oben geschrieben hast hat ein 24mp Sensor hat dann nur noch 6 Millionen physikalische Farbpixel (6mp rot, 12mp grün und 6 mp blau), daraus ergibt sich dann ein Bild mit nur 6mp in Farbe!

        aber:

        Durch die SW wird dann durch interpolieren zwischen den direkt benachbarten Sensorpixel unterschiedlicher Grundfarben die jeweils anderen Farbe vorhergesagt/berechnet.
        Somit ergibt sich ein 24mp berechnetes Farbbild, obwohl eigentlich als Grundlage nur 6mp Farbpixel vorhanden waren.

        Witzig dabei ist, dass die Auflösung/Qualität es Objektives optimalerweise für nur 6mp ausreichend ist, damit das Fokusscheibchen genau ein Farbpixel (2*2 Sensorpixel) abdeckt. Höhere Auflösung wo das Scheibchen kleiner ist und z.B. ein Sensorpixel abdeckt kann sogar ungünstig sein und unerwünschte Effekte auslösen welche wiederum nachträglich eliminiert werden müssen.

        Benützt man aber den Sensor ohne Bayermatrix als Monochromsensor muss die Auflösung des Objektives optimalerweise ein Fokusscheibchen der Größe eines einzelnen Sensorpixel haben.

        Hier noch ein interessanter Link der 2 Ansätze beschreibt wie man auch mit einem „FarbSensor“ auch Monochron Bilder mit voller Sensorauflösung generieren kann. Ist alles mit Software machbar und bedingt nicht wirklich einen kastrierten Sensor der dann „nur“ monochron kann.

        https://de.ids-imaging.com/tl_files/downloads/techtip/TechTip_18MP-color-sensor-as-mono_DE.pdf

        Gruß Conny

      • hallo cony, habe gerade erst zeit gehabt mir das mal ein wenig anzuschauen. ich betrachte es mal im vergleich bezüglich linienpaare verschiedener medien.

        fuji velvia
        schlechteste optimale x-t3 sony alpha 7r iv fuji gfx 100
        situation situation bestwerte bestwerte bestwerte
        lp/mm bildhöhe 1920 3840 2200 2940 4380
        lp/mm bildbreite 2880 5760 3300 4410 5840
        tatsächliche mp 5,5 mp 22 mp 7,3 mp 13 mp 25,6 mp

        wenn ich das also richtig verstehe, hat der film, sofern einer photographieren kann, nach wie vor noch einen klaren vorteil zur digitalen photographie. die einzige chance sehe ich dabei bei einem x-trans-sensor in kleinbildformat oder das mittelformat und größer.

        den monochromsensor betrachte ich hier nicht im weiteren, da schwarz-weiß-filme noch weitaus höhere auflösungen erzielen können.

      • die tabelle ist etwas gequetscht worden, daher ein etwas anderer versuch.
        ……………………………fuji velvia
        ……………………………schlechteste …..optimale ……x-t3 …………….sony alpha 7r iv …..fuji gfx 100
        ……………………………situation ………..situation ……bestwerte ……bestwerte ……………bestwerte
        lp/mm bildhöhe …..1920 ……………..3840 ………….2200 ……………2940 ……………………4380
        lp/mm bildbreite ….2880 ……………..5760 ………….3300 ……………4410 ……………………5840
        tatsächliche mp ……5,5 mp …………22 mp …………7,3 mp ………..13 mp ………………….25,6 mp

  • Das wird sicher eine traumhafte Kamera, in jeder Hinsicht. Natürlich auch traumhaft teuer, aber im Vergleich zu einer XF IQ3 100MP Achromatic von Phase One auch wieder ein Schnäppchen.
    Füge mal den Link zu Achromatic ein, der macht schon Appetit auf S/W.
    https://www.phaseone.com/de-DE/Photography/XF-Camera-System/Camera-Configurations/XF-IQ3-100MP-Achromatic-Camera-System
    Es müssen allerdings nicht unbedingt 41 MP sein, da die Monochrome die Pixel ja nicht auf alle drei Farben aufteilt.
    Für Normalverdiener sehe vergleichbar höchstens noch die Foevon Modell von Sigma an. Die lassen sich wirklich gut in SW konvertieren.
    Das macht allerdings die Acros-Simulation bei Fuji auch schon sehr gut, man hat ja nicht immer den direkten Vergleich zur Leica oder Phase One.

    • toller link! Aber da muss man nicht nur das Geld für die Kamera haben, sondern auch Geld fürs Reisen und/oder für die Modells. Alternativ könnte man natürlich ein betuchter Fotograf sein mit gut gefülltem Auftragsbuch

      • @Ingo
        ja, ich gebe es zu, ich hätte Spass mit dem Teil, allerdings gefällt mir die Ästhetik der Leica-Kamera besser, diese ist – nach meinem Geschmack – unerreicht. Und ich könnte sie mir sogar kaufen, aber dann müsste ich mich von einer meiner geliebten englischen Raubkatzen trennen und das schaffe ich (noch) nicht. Dazu gibt es noch eine „Restfamilie“ die mich wohl für verrückt halten würde (tun sie wahrscheinlich jetzt schon) eine S/W Kamera für so viel Geld zu kaufen. Aber toll, dass es solche Dinge gibt, man muss ja nicht alles besitzen was einem gefällt.

      • @joe
        Naja, zumindest die Leica muß ja nicht gezähmt und gefüttert werden :-).
        Ja, so eine englische Raubkatze hätte ich auch sehr gerne. Hatte nur immer Angst um den Pflegeaufwand und die Zuverlässigkeit.

      • @Ingo
        ich habe ja neben meinen Raubkatzen immer noch Alltagsfahrzeuge wie VW Golf, BMW und Passat und heute ist die Familienkutsche ein Hyundai i40 Kombi, weil ich nie mehr Probleme hatte als mit VW (müsste eigentlich FIAT heissen: Fehler In Allen Teilen). Das Wort Kulanz ist für VW ein Fremdwort. Nach dem das Fahrzeug neben vielen Defekten wie defekte Zentralverriegelung der Heckklappe, Wassereintritt ins Fahrzeug, defekte Airbag-Elektronik, Öldruck-Problematik, Ausfall des Zentralen Steuerungselements – musste dreimal abgeschleppt werden – und als ich dann schliesslich mit 123’000km mit kapitalem Motorschaden liegen blieb – trotz regelmässigem Werkstattbesuch – war für mich das Kapitel VW für immer abgeschlossen und kurz darauf kam dann ja auch das Diesel Problem was ja Bände spricht. To make a long story short: Ich habe bzw. hatte bis jetzt 7 Raubkatzen und nur eine musste bisher einmal ausserplanmässig in die Werkstatt (Verdeck liess sich nicht mehr schliessen, da das Hydrauliköl verdickt war). Ab Jahrgang 1996 kann man bedenkenlos Raubkatzen kaufen, bei Gebrauchten man muss natürlich auf den Vorbesitzer achten, wie bei jedem Auto. Genauso zuverlässig ist der Hyundai, mir ist klar, warum die inzwischen auch in D so gefragt sind.

      • Hi joe,
        mach mir keine Angst. Ich fahre VW. Davor Seat, Citroen, BMW und Mini. Und früher auch VW.
        Ich möchte den Wagen eigentlich noch lange fahren, mir gefallen die Sitze und der Motor macht schon Spaß.

  • Super, dass sich Hersteller noch trauen solche Spezialitäten anzubieten. Wenn die Preise für die Kamera sowie für die passenden Leica-Objektive für mich nicht so jenseits von Gut und Böse von meinem Fotobudget entfernt wären, würde ich sie mir leisten, denn ich liebe die S/W-Fotografie. Ansel Adams, seine Bücher und seine Fotos hatten mich damals zur „ernsthaften“ Fotografie und zum eigenen kleinen Fotolabor animiert und gebracht.

    Mit Fuji und deren Filmsimulationen kann man auch wunderbare digitale S/W-Ergebnisse erzielen, was aber ganz sicher nicht mit einem reinen S/W-Sensor bei einer Auflösung von 41MP vergleichbar ist. Da kann man schon jetzt ein bisschen neidisch auf diejenigen werden, die sich das leisten wollen und können.

    Vielleicht darf man aber ein wenig träumen und hoffen, dass Fuji, als „japanisches Leica“, der echten Leica folgt und ebenfalls eine reine S/W-Kamera anbieten wird. Das würde dann sicherlich in einem anderen, vermutlich nicht nur mir bekömmlicheren, Preisrahmen erfolgen. Ich kann mir gut vorstellen, dass eine solche Kamera bei den Fuji-Nutzern gut ankommen würde und auch den ein oder anderen Neukunden generieren kann.

    • Servus Thomas,
      ja Träumen darf man….aber ehrlich gesagt ist die Pro ja schon die „Nische“ im Fuji X Programm und eine reine s/w Pro wäre dann schon die „Nische“ in der „Nische“ und die würde Fuji sich gut bezahlen lassen. Fuji investiert dafür viel Leidenschaft in die Filmsimulationen welche ja auch hervorragend sind aber träumen tue ich von so einer Leica auch und wenn man auf Voigtländer Objektive zurück greift ist die Monochrome auch bezahlbar….vielleicht in 10 Jahren gebraucht 😂

      • Servus Mirko,
        ja, die X-Pro 3 ist bereits eine Nischenkamera, aber eben eine bestimmte Nische. Eine reine S/W-Kamera wäre für Fuji eine andere „Nische“ und wenn Leica mit einer solchen Erfolg haben sollte, weshalb nicht Fuji mit einer nur ein Bruchteil von der Leica kostenden S/W-Fuji erst recht? Ich denke auch, dass für ein Unternehmen wie Fuji der Entwicklungsaufwand für eine solche Kamera gering sein könnte, wenn man sie als Abwandlung einer dann existierenden Kamera gestaltet, wie beispielsweise der zukünftigen X-E4? Sensor austauschen und Software anpassen, alles andere kann übernommen werden. Und der Sensor müsste ja auch keine komplette Neuentwicklung sein, vermutlich könnte man auch hier auf einen „Farbsensor“ zurückgreifen und diesen an die S/W-Bedürfnisse anpassen.

        Eine solche Kamera würde mir jedenfalls 10 Jahre warten und die Anschaffung von Voigtländer oder Leica Objektive ersparen. Du hast vielleicht die Geduld dazu, ich weniger 😉

    • Also für mich ist Fuji nicht das japanische Leica (hoffentlich nicht), dann hätten sie nämlich Existenzprobleme und die haben sie nicht.
      Fuji ist ein sehr cleveres Unternahmen mit einem weitsichtigen Management.
      Vergleiche mit Kodak, die still und heimlich untergegangen sind.
      Die japanische Leica, ist für mich eher Olympus.
      Schließlich sollte vor Jahrzenten die analoge OM-1 so groß, wie eine Meßsucherleica werden und war es auch. Und japanische Unterstützung haben sie erst von Sony benötigt. Nicht wegen schlechter Produkte, sondern wegen einem kriminellen Management, dass sie in die Kriese geritten hatte.
      Sie haben ihre Anteile von Sony aber wieder zurück gekauft.

  • Ein Hobby von mir ist „Kochen“! Wenn jemand in unserem Haushalt eine neue Küche braucht bin ich das. Für meine Frau ist kochen „Nahrungsaufnahme“ für mich ist es der damit verbundene Genuss. Ich brauche eine neue Küche, ist schon im Auftrag, muss sein.

    Meine Bessere Hälfte ist „Geröll süchtig“! Sie hat eine große Sammlung an Mineralien. Klar sind da auch edlere Dinger dabei (ich darf das Zeug fotografieren) und da braucht es extra einen großen Raum und viele Ausstellungsvitrinen. Kostet richtig Asche!

    So bin ich wegen einer späteren Präsentation der neuen Leica Monochrom eher froh, bis dahin haben sich unsere Konten hoffentlich erholt.

    Als Azubi habe ich Reportagen mit einer Leica und einer 35mm Brennweite gemacht. Oder mit einer Weitwinkel Rollei. Immer alles in SW und ohne TTL Blitz, Autofokus und den ganzen anderen technischen Kram.

    Genug der Nostalgie! Einen vernünftigen Grund für eine Leica M gibt es nicht, für eine Monochrom aber schon. Erstens weil kein anderer Hersteller auch nur Ansatzweise so etwas liefern kann und zweitens weil sie so konsequent entschleunigend ist.

    Ich liebe SW Bilder! Wie viele RAW Dateien ich schon Zeit aufwendig umwandeln musste kann ich nicht sagen. Gelingt auch recht gut, aber da gäbe es ein „Original“, nämlich die Leica Monochrom deren Bilder ich schon jetzt ansprechender finde.

    Vielleicht kann ich mir diesen unvernünftigen Wunsch doch noch erfüllen, schön wäre das schon!

  • Warum nicht.
    Leica bringt das.
    Das ist dann also die Entschleunigung?
    Warum dann nicht eine Plattenkamera?
    Oder reicht vielleicht doch die SW-Funktion jeder Kamera oder in der Bildbearbeitung.
    Will ich nicht, das hat nichts mit dem Preis zu tun, trage auch keine Uhr.
    Höchstens mal eine Taschenuhr und kenne auch keine Alexa.

  • Ich verstehe den Hype nicht. Abgesehen von den 41MP kann man doch mit jeder konventionellen Farbkamera Bilder machen und diese nach Schwarzweiß konvertieren, sogar den einzelnen Farbkanälen kann man bei der Konvertierung einen individuellen Feinschliff geben. Wozu also eine „funktionsbeschränkte“ Kamera?

    • Hallo Michael

      wenn du nachliest wirst du feststellen das kein Sensor Farben sehen kann, erst durch die RGB Filter vor den Pixeln werden die Farben errechnet. Es werden 3 Pixel für eine Farbe verbraucht, dazu findet noch eine Interpolation für die Luminanz statt.

      Bei einem Schwarz Weiß Sensor hat JEDES EINZELNE Pixel seinen korrekten Luminanz Wert, es muss nichts interpoliert werden. Deswegen sind die Bilder schärfer und es gibt weniger Störsignale die durch die Farben Rechnerei entstehen.

      Wer aus einer farbigen Datei ein Schwarz Weiß Bild erzeugt ist daher immer im Nachteil. Noch etwas wichtiges. Wie bei einem analogen Film kann der Fotograf durch optische SW Filter schon vor der Belichtung des monochromen Sensors auf dessen Abbildungsverhalten Einfluss nehmen. Sogar ohne Filter können Kamera intern die selben Effekte erzielt werden.

      Die Leica Monochrom liefert DNG Dateien, auch JPEG, so das für eine spätere sehr feine Nachbearbeitung genügend Informationen vorhanden sind. Brillanz und Detailkontrast sind einer Farbaufnahme weit überlegen. Das liegt daran das durch das fehlen der Farbfilter mehr Licht auf den Sensor fällt. Dadurch ist auch die Rauschneigung geringer und selbst wenn sieht das eher nach „Filmkorn“ aus.

      Wer gerne wirklich erstklassige SW Bilder möchte, so wie ich, kommt um eine Monochrom oder um ein Phase One 100MP-SW-Digitalrückteil IQ3 Achromatic für 45tausen Euro nicht herum! So gesehen ist Leica sehr preiswert!

  • Hm zwar nur Smartphone, das Huawei P20pro hat auch einen Monochrom Sensor ohne Tiefenpass und ohne Farbfilter von Leica. Geht von ISO 50 bis ISO 1600 und 1/4000 Sekunde bis 30 Sekunden bei Blende 1,6
    Ist selten im Smartphone Bereich und diese Mini Linse macht erstaunlich gute Monochrom Bilder.

    Mfg RicMedio

    • gibt da schon mehrere SP von verschiedensten Hersteller: wie Samsung , Sony, Google, Huawei …
      die einen reinen Monochronsensor/CAM zusätzlich mit verbaut haben.
      Ist nur nicht so allgemein bekannt.

      Das reine SW-Bild steht hier nicht im Vordergrund sondern die höhere Auflösung und bessere Lichtempfindlichkeit.

      Zum hochauflösenden Luminanz Bild wird dann die Farbinformation der anderen CAM’S hinzugefügt.
      Es ist nämlich so, dass bei einem Luminanz Bild mit hoher Auflösung die Farbinformation nicht so hochauflösend sein muss um qualitativ gutes Ergebnis für ein Farbfoto erzeugen zu können.

      Der Trick hat sich aber langsam erledigt, da die SP Sensoren eh immer hochauflösender und lichtempfindlicher werden.

      Gruß Conny

  • Es sieht sehr nach einer Vorbereitung für eine 8K-SW-Filmkamera aus, was natürlich der Hammer wäre. Die Standbilddaten der M Monochrom sind ja jetzt schon als herausragend zu bezeichnen. Dann noch die Möglichkeit kurzer Filmsequenzen in dieser hervorragenden Auflösung in SW, könnte sein, dass ich dann mein Sparschwein schlachte!