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Leica S3: Neue Mittelformatkamera für 18.600 Euro vorgestellt

Auf der letzten photokina wurde sie offiziell angekündigt, nun ist sie endlich erhältlich: die Leica S3 zum Preis von 18.600 Euro.

Leica S3 final präsentiert

Eigentlich sollte die Leica S3 schon seit längerer Zeit im Handel erhältlich sein, doch die Fertigstellung der Kamera hat sich dann doch etwas länger hingezogen, als Leica bei der offiziellen Ankündigung auf der photokina 2018 vermutet hatte. Nun nimmt Leica endlich Vorbestellungen für die neue Mittelformatkamera entgegen, wobei sich die S3 mit ihrem Preis von 18.600 Euro natürlich nur an eine sehr überschaubare Zielgruppe richtet.

Neuer Sensor mit 64 Megapixeln

Das Herzstück der neuen Leica S3 ist der neue 45 x 30mm große Mittelformatsensor, der exklusiv für Leica entwickelt wurde und mit 64 Megapixeln auflöst. Trotz der hohen Auflösung verspricht Leica 15 Blendenstufen Dynamikumfang und eine hohe Lichtempfindlichkeit mit bis zu ISO 50.000.

Flankiert wird der Sensor von einem Maestro II Bildprozessor, der über einen 2 GB großen Pufferspeicher verfügt. So sollen die großen Datenmengen schnell verarbeitet werden können.

In Sachen Serienbildgeschwindigkeit schafft die Leica S3 drei Bilder pro Sekunde, zudem stehen dem Fotografen ein 3 Zoll großes Display auf der Rückseite sowie ein Spiegelreflexsucher zur Verfügung. Außerdem bietet die Kamera einen Schlitzverschluss sowie einen Zentralverschluss und es lassen sich auch Videos in Cine-4K aufzeichnen. Abgerundet werden die wichtigsten Merkmale durch ein wetterfestes Magnesiumgehäuse, WLAN und GPS.

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Schnapador

*Schnappatmung ON* das klingt nach dem Schnapper des Jahres!

Johannes

Vom Aussehen und technisch nichts, was einem vom Hocker reißt. Bestenfalls der Preis, der haut mich runter.
Gut dass es Liebhaber gibt die jeden Preis zahlen.

Dirk

…eher Profis oder Promis!

Wolf

Neuer Bildprozessor, 2 GB Pufferspeicher und dann nur lächerliche 3 Bilder pro Sekunde?
Auch wenn es 64 MP Bilder sind… KEIN KOMMENTAR!

Markus J.

Die Kamera hat einen zentralen Kreuzsensor. Da würde selbst mit 10 B/s unter den Voraussetzungen keine Sportkamera draus werden. Für den Zweck für den sie gebaut wurde, reicht das vollkommen.

Markus J.

Kleine Anmerkung. Die Kamera bietet keinen Zentralverschluss, den haben nur die Objektive. Gibt von Leica Varianten mit und ohne Zentralverschluss. Die Kamera hat nur den passenden Schalter, der es einem auch erlaubt unabhängig vom Objektiv auch den Schlitzverschluss zu nutzen.

Rolf Carl

Schön,

jetzt noch 2 bis 3 Objektive unter 10’000 Euro und der Fall ist geritzt!

Ich bin überzeugt, die Fotografen werden sich darauf stürzen.

daniel

all dem hier zum trotz finde ich, daß sich die technischen daten der kamera nicht schlecht lesen. nur zum beispiel die blitzsync und die verschlusszeiten. das schaffen so manche kleinbildkameras nicht. ich würde sie gerne mal testen. und bedenke ich was andere gewerke für ihr werkzeug zahlen, halte ich die kamera für ein professionelles gerät auch nicht für zu teuer. es ist doch eher, daß fuji extrem günstig ist. dafür hat leica optionen die fuji nicht bietet. es ist doch die frage was der profi von seinem wekzeug erwartet. niemand versucht mit einer kreissäge eine schweißnat zu erstellen.

Alfred Proksch

Daniel sehr treffend bemerkt.

Die Leica S3 ist ein Sonderfall mit Vorteilen gegenüber den Mitbewerbern, sie hat auch Nachteile. Wer sie mit einer Fuji oder einer Phase One XF IQ4 150MP Camera oder der XF IQ4 150MP Achromatic vergleicht wird feststellen wie preiswert die Leica S3 ist.

Alle Mittelformat Kameras sind spezialisierte Werkzeuge und keine Spielzeuge, es gelten andere Voraussetzungen.

Keiner wird damit auf den Sportplatz gehen oder seine Urlaubsfotos für das Album fertigen. Meine GFX100 ist viel zu universell um mit den beiden oben genannten Boliden konkurrieren zu können. Für mich war die GFX100 ein gangbarer Kompromiss.

joe

….wobei sich die S3 mit ihrem Preis von 18.600 Euro natürlich nur an eine sehr überschaubare Zielgruppe richtet…

Auch wenn die Leica in einer ähnlichen Preisklasse läge wie die Fuji GFX 100 wäre die Zielgruppe nur unwesentlich höher, da MF grundsätzlich nur einen marginalen Anteil an den Verkäufen von Fotokameras hat. Und wer sich eine Leica mit den entsprechenden Objektiven leisten kann und will wird sie für 18’600.- genauso kaufen wie für 10’000.-

Robin

Wobei eica auch von cell phones träumt.

Robin

L noch zu eica, dann stimmt es.